Designpraxis als ästhetische Praxis im digitalen Raum (AT)

Kerstin Rode untersucht in ihrem Forschungsprojekt, wie ein Verständnis von Designpraxis als ästhetische Praxis beitragen kann, das Spezifische tatsächlicher Praxis Designschaffender in der Theorie abzubilden und im Rahmen kulturwissenschaftlicher Theorien anschlussfähiger zu machen. Ausgangspunkt soll dabei eine potenziell transformative Designpraxis in zunehmend digitalen Kontexten sein, in der die Gestaltung des Digitalen als Vollzugsort und Transferraum ästhetischer Praxis verstanden werden kann. Gestaltungspraxis wird dabei als eine Praxis zwischen Mensch, Technik und Daten betrachtet.

Eine designinterne Perspektive soll dazu beitragen, Designpraxis aus Sicht Designschaffender als ästhetische Praxis zu verstehen und Differenzen zwischen tatsächlicher Praxis und auf deren Basis entwickelter Designtheorie abzubauen. Eine designexterne Perspektive auf Design als ästhetische Praxis soll gleichzeitig ein Designverständnis herausarbeiten, dass die Fokussierung kulturwissenschaftlicher und philosophischer Theorien über Design auf Designobjekte als Waren in Richtung der ästhetischen Praxis erweitert.

 

Zur Person

Kerstin Rode studierte den Bachelor Gestaltung mit dem Kompetenzfeld Grafik-Design und den Master Gestaltung an der HAWK in Hildesheim sowie im Master „Inszenierung der Künste und der Medien“ mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst an der Universität Hildesheim. Sie beschäftigt sich mit den Überschneidungsbereichen zwischen Design, Kulturwissenschaften und Medientheorie. Kerstin Rode ist seit 2016 als freiberufliche Kommunikationsdesignerin hauptsächlich im Kunst- und Kulturbereich tätig. Seit April 2022 ist Kerstin Rode wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“.

  rodek[at]uni-hildesheim.de

  +49 5121 883 -20760

   Domäne, Haus 3

   Nach Vereinbarung