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  • Juri Wasenmüller Doktorand_innen
    Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim
    Kulturcampus Domäne Marienburg, Haus 3 (KC.Hs3.1.01)
    +49 5121 883-20522

Zur Person:

Juri Wasenmüller (they/them) studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá sowie Soziokulturelle Studien (M.A.) an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Die Forschungsschwerpunkte liegen in Gender- und Queer Studies, kritischer Rassismus- und Migrationsforschung sowie dekolonialer Theorie.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit ist Juri journalistisch und literarisch tätig. Als freie*r Autor*in schrieb Juri u. a. aus Buenos Aires für verschiedene Medien, war Social-Media-Redakteur*in bei der taz und Kolumnist*in beim Missy Magazine. In Texten, Vorträgen und Moderationen beschäftigt sich Juri mit postsowjetischer Migration aus klassismuskritischer, queerer und dekolonialer Perspektive sowie mit der Rolle osteuropäischer und postsowjetischer Migrant*innen in antirassistischen Allianzen in Deutschland.

2021–2022 studierte Juri an der European University in St. Petersburg und forschte zum Thema „Queere postsowjetische Migration“. Das Projekt wurde durch das Programm Metropolen in Osteuropa der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Auch Juris Bachelor und Masterstudium wurden von der Studienstiftung unterstützt.

Seit April 2025 ist Juri wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im DFG-Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“ an der Universität Hildesheim.

Promotionsprojekt

Studium

10/2020 –  02/2025 Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), MA Soziokulturelle Studien
09/2021 – 02/2022 European University St. Petersburg (EUSP), Rechercheaufenthalt zum Thema „Queere postsowjetische Migration“ in Zusammenarbeit mit dem Gender Studies Program der EUSP und der Charitable Foundation Sphere; Studium: MA Russian and Eurasian Studies (IMARES), gefördert durch das Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa“ der Studienstiftung des deutschen Volkes
07/2016 – 12/2016 Direktaustausch Universidad Nacional de Colombia (Bogotá), gefördert durch ein PROMOS-Stipendium
10/2014 – 07/2018 Freie Universität Berlin, Bachelor of Arts Politikwissenschaften

Beruflicher Werdegang

11/2022 – 03/2024 Vorstandsvorsitz im Verein Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM)
10/2022 – 04/2024 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina, Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Kira Kosnick
06/2019 – 10/2020 Redakteur*in und Chef*in vom Dienst im Bereich Social Media und Community bei der taz, die tageszeitung
Seit 2018 freiberufliche*r Journalist*in und Kolumnist*in, u.a. taz, die tageszeitung, Missy Magazine, Zeit Online
Kurzvita

Studium

10/2020 –  02/2025 Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), MA Soziokulturelle Studien
09/2021 – 02/2022 European University St. Petersburg (EUSP), Rechercheaufenthalt zum Thema „Queere postsowjetische Migration“ in Zusammenarbeit mit dem Gender Studies Program der EUSP und der Charitable Foundation Sphere; Studium: MA Russian and Eurasian Studies (IMARES), gefördert durch das Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa“ der Studienstiftung des deutschen Volkes
07/2016 – 12/2016 Direktaustausch Universidad Nacional de Colombia (Bogotá), gefördert durch ein PROMOS-Stipendium
10/2014 – 07/2018 Freie Universität Berlin, Bachelor of Arts Politikwissenschaften

Beruflicher Werdegang

11/2022 – 03/2024 Vorstandsvorsitz im Verein Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM)
10/2022 – 04/2024 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina, Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Kira Kosnick
06/2019 – 10/2020 Redakteur*in und Chef*in vom Dienst im Bereich Social Media und Community bei der taz, die tageszeitung
Seit 2018 freiberufliche*r Journalist*in und Kolumnist*in, u.a. taz, die tageszeitung, Missy Magazine, Zeit Online
Publikationen

Publikationen (Auswahl)

10/2022: „я Anfang Enden“, in: etece buch (hg.), Realitäten. 30 queere Stimmen, Berlin: etece buch, 38-41.

11/2020: „Migrantische Selbstorganisation gegen Klassismus und Rassismus“. in: Seeck, Francis/Theißl, Brigitte (hgs.), Solidarisch gegen Klassismus: organisieren, intervenieren, umverteilen, Münster: Unrast, 157-167.

Veranstaltungen & Vorträge

Vorträge (Auswahl)

05/2025: „Kollaboratives Forschen und dekoloniale Historiographien im Kontext ‚russlanddeutscher‘ Migration aus Kasachstan“,  X3 Spaces Creative Fest, Berlin
03/2024: Expert*innen-Workshop: „Postsowjetische Lebenswelten in Deutschland“, Friedrich-Ebert-Stiftung, Steinbach
11/2023: (mit Masha Beketova) „Decolonizing (German) Journalism. Writing about postsocialist migration”, n-ost, Berlin

Moderationen (Auswahl)

04/2023: „Antislawismus, Weißsein und Rassismus in Deutschland und Westeuropa“ mit Anna Safuta, Angelika Kim und Dennis Chiponda, im Rahmen der Ausstellung Өмә, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin
10/2021: „Go West? Eastern Europe, Decoloniality & Migration” mit Madina Tlostanova, Jannis Panagiotidis und Lesia Kulchynska; kampnagel, Hamburg
03/2021: „Im Gespräch über postsowjetische Migrationserfahrungen“ mit Darja Klingenberg, Jannis Panagiotidis und Dmitrij Kapitelman, Мыteinander-Reihe, Jüdisches Museum, Frankfurt (Main)

Sprecher
Prof. Dr. Jens Roselt

Koordination
Dr. Sonja Dinter

Postanschrift
Universität Hildesheim
DFG-Graduiertenkolleg 2477 „Ästhetische Praxis“
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim

Standort
Kulturcampus Domäne Marienburg
Domänenstraße, Haus 3
31141 Hildesheim

Kulturcampus Gebäudeplan
Anfahrtsbeschreibungen zum Kulturcampus