Vermittlung von Performance Art als ästhetische Praxis

Simon Niemann beschäftigt sich in seinem Forschungsvorhaben unter dem Titel „Vermittlung von Performance Art als Ästhetische Praxis“ mit den spezifischen Charakteristika der Performance Art unter dem Gesichtspunkt der Vermittlung. Dabei wird Vermittlung nicht als sekundärer Vorgang behandelt, der dem künstlerischen Produkt nachgeschaltet ist, sondern selbst als Ästhetischen Praxis gedacht. Unter der zentralen Fragestellung, welche Anforderungen die Performance Art an einen neu zu entwickelnden Vermittlungsbegriff stellt, soll eine Systematik entwickelt werden, die es ermöglicht die Performance Art als spezifische Form des öffentlichen Diskurses mit einer eigenen künstlerischen Qualität, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zugänglich zu machen.

 

Zur Person

Simon Niemann ist ausgebildeter Theaterpädagoge und studierter Theater- und Kulturwissenschaftler. Seit 2010 arbeitet er als freier Theaterpädagoge und Kunstvermittler und realisiert diverse Regie- und Performanceprojekte sowie theaterpädagogische Workshops und Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In dieser Tätigkeit war er in der Spielzeit 15/16 am Theater für Niedersachsen und danach drei Jahre am Stadttheater Osnabrück tätig. 2020 gründete er zusammen mit Sophia Grüdelbach das Vermittlungs*netzwerk als Untergruppe des bundesweiten Ensemble-Netzwerks. Neben seiner Tätigkeit als Vermittler ist Simon Niemann als Performancekünstler in Kooperation mit unterschiedlichen Institution und Projekten wie der Kunsthalle Osnabrück oder dem Performance Art Studies (PAS) tätig. 2021 wurde er als Praxisstipendiat in die Deutsche Akademie Villa Massimo nach Rom eingeladen. Seit Sommer 2019 promoviert Simon Niemann an der Universität Hildesheim im Bereich „Vermittlung von Performance Art als Ästhetische Praxis“.

Foto: Hussein Al-Dabash

Kontakt

  niemann001[at]uni-hildesheim.de

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