Jonas Dahm

Interspecies Collaborations? Naturverhältnisse in musikalischen Arbeiten. (AT)


In seinem Promotionsvorhaben widmet sich Jonas Dahm musikalischer Praxis mit dem klanglichen Ausdruck von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Ökosystemen. Pflanzen als Klanggeber, antwortende Wale, kommunizierende Pilze, Landschaften als Soundtrack, Menschen und Vögel in musikalischer Beziehung – die sich hier aktualisierenden Verhältnisse von Natur und Kultur sind Gegenstand der Diskussion. Dafür nimmt die Arbeit das Aufeinandertreffen von menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen als gemeinsamen Vollzug ästhetischer Praxis in den Blick. Damit geht es unter anderem um Möglichkeiten, in der Musik anthropozentristische Gewissheiten zu hinterfragen, ebenso wie die Grenzen und Gefälle einer ‘interspecies practice’.

 

Zur Person


Jonas Dahm studierte Kultur der Metropole an der Hafencity Universität Hamburg (B.A. 2015) sowie Culture Arts & Media mit Schwerpunkt Sound Studies an der Leuphana Universität Lüneburg (M.A. 2020). Er arbeitet als Freier Journalist unter anderem für Deutschlandradio Kultur. Seit April 2022 ist Jonas Dahm wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Graduiertenkolleg 2477 „Ästhetische Praxis" am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim.