Klimaschutzmanagement

Klimaschutzkonzept zur klimafreundlichen Mobilität

Vor dem Hintergrund der Verkehrswende möchte die Universität Hildesheim den von Studierenden und Beschäftigten erzeugten Verkehr in Zukunft aktiv gestalten. Mobilität an der Universität Hildesheim soll klimafreundlicher und besser werden.

Um an der Universität Hildesheim eine nachhaltige Mobilitätsstrategie zu erarbeiten und umzusetzen, schuf die Stabsstelle Hochschulentwicklung (Bereich Green Office) in enger Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Bau und Gebäudemanagement im Mai 2021 eine Projektstelle für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zur klimafreundlichen Mobilität. Im Rahmen der Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums konnte für zunächst zwei Jahre eine Klimaschutzmanagerin an der Universität Hildesheim eingestellt werden.

Das Klimaschutzkonzept wird im Herbst 2022 vorliegen und Potentiale zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen im Bereich der betrieblichen Mobilität ausweisen. Es soll konkrete, realistische und gleichzeitig ambitionierte Maßnahmen festlegen, um den durch die Universität Hildesheim verursachten klimaschädlichen Verkehr zu verringern. Das Konzept wird als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für die Aktivitäten in folgenden Handlungsfeldern dienen:

  • An- und Abreise von Studierenden und Beschäftigten
  • Wege zwischen den Standorten der Universität
  • Dienstreisen und Exkursionen
  • Fuhrpark

Ziel ist es, den An- und Abreiseverkehr mit dem Pkw zu reduzieren und die Fahrradkultur an der Universität Hildesheim zu stärken. Die Standorte der Universität sollen zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem ÖPNV besser erreichbar werden. Dienstreisen sollen klimaverträglicher werden. Als Bildungseinrichtung möchte die Universität Hildesheim darüber hinaus im Klimaschutz als Multiplikatorin wirken. In der Maßnahmenentwicklung wird deshalb ebenfalls der Bereich Studium und Lehre berücksichtigt.

Mitgestalten

Bei der Entwicklung der konkreten Maßnahmen, die in das Klimaschutzkonzept klimafreundliche Mobilität eingehen, sollen alle Studierenden und Beschäftigten der Universität Hildesheim einbezogen werden.

Auftakt des Beteiligungsprozesses ist der erste „Runde Tisch Nachhaltigkeit" unter dem Thema „Nachhaltige Mobilität – klimafreundliche und bessere Anreise zur Universität“ am 3. November 2021 von 12:00-14:00 Uhr auf dem Hauptcampus (Hörsaal 3). Der „Runde Tisch Nachhaltigkeit“ bietet die Gelegenheit, um Ihre Vorstellungen einer klimafreundlichen und besseren Anreise zur Universität zu diskutieren und mögliche Maßnahmen für das Klimaschutzkonzept zu identifizieren.

Um Ihre Anmeldung bitten wir bis zum 27.10.2021 über kuse(at)uni-hildesheim.de .

Mitgestalten! Klimaschutzkozept

Wir wollen die Mobilität an der Uni Hildesheim künftig klimafreundlicher und besser machen. Deshalb laden wir euch ein, die mobile Zukunft der Uni Hildesheim gemeinsam mit uns zu gestalten. Im November 2021 startet der Beteiligungsprozess.

In Kürze findet ihr hier weitere Informationen.

Klimafreundliche Mobilität an der Uni Hildesheim

Hier findet ihr Informationen über bereits bestehende Angebote der Universität Hildesheim rund um klimafreundliche Mobilität: Radfahren, Carsharing und Zugreisen. Mehr

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts klimafreundliche Mobilität an der Universität Hildesheim wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), vertreten durch den Projektträger Jülich (PtJ), gefördert. Das Förderprojekt trägt den Titel „Klimaschutzkonzept zur klimafreundlichen Mobilität - Betriebliches Mobilitätsmanagement für die Universität Hildesheim“ und wird unter dem Kennzeichen 03K14689 geführt. Das Vorhaben läuft vom 1. Mai 2021 bis 30. April 2023.

Mit der NKI initiiert und fördert das BMU seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhaus­gasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu kon­kreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.