Über Grenzen hinweg: DFG-Kolleg erforscht das Philosophieren in einer globalisierten Welt
Internationaler „Polylog“ soll die Geschichte und den Rahmen der Disziplin neu interpretieren
Text von Sara Reinke
„Philosophie ist nicht nur in Europa zu finden“, das war ein Satz, den man im Wintersemester 2024/2025 bei der Eröffnungsveranstaltung der Kolleg-Forschungsgruppe „Philosophieren in einer globalisierten Welt – historische und systematische Perspektiven“ mehrfach hören konnte. Als sich dann jede einzelne Person des internationalen Forschungsteams kurz vorstellte, zeigte sich eine Vielfalt kultureller und philosophischer Perspektiven, die den Satz eindrücklich mit Leben füllte. Über das Team vor Ort hinaus werden zukünftig die Fellows, die im Rahmen des Programms aus allen Teilen der Welt nach Hildesheim eingeladen werden können, diese Vielfalt weiter bereichern. Beantragt worden war die Kolleg-Forschungsgruppe von Prof. Dr. Rolf Elberfeld und Juniorprofessor Dr. Sool Park.
„Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen – Team vor Ort und Fellows – zur Weiterentwicklung eines geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort“, heißt es in der Beschreibung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die das Projekt fördert. „Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vorhandene Interessen und Stärken vor Ort aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.“

