Kommission für Gleichstellung

Rechtliches

Das Niedersächsische Hochschulgesetz schreibt für die Hochschulen den Gleichstellungsauftrag fest. Es verpflichtet die Hochschulen, Maßnahmen zur Beseitigung der im Hochschulwesen für Frauen bestehenden Nachteile sowie zur Förderung der Frauen- und Geschlechterforschung zu ergreifen.

Zur Umsetzung dieses Auftrages hat der Senat der Universität Hildesheim u. a. die Kommission für Gleichstellung (KfG) eingesetzt, die für die Hochschulleitung und den Senat Vorschläge für Maßnahmen, die der Erfüllung des Gleichstellungsauftrages dienen, erarbeitet.

Aufgaben und Betätigungsfelder der KfG

  • die KfG schlägt dem Senat die Gleichstellungsbeauftragte und deren Stellvertreterin
    zur Wahl vor

  • sie nimmt Stellung zum Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsbeauftragten

  • sie berät und unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte

  • sie wirkt an der Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung des Gleichstellungsplans mit

  • sie wirkt an der Erstellung der Richtlinien zur Gleichstellung der Geschlechter mit

  • sie unterstützt die Integration und den Ausbau von Geschlechterforschung

  • sie prüft und entscheidet über Anträge an das Vorab für Gender Studies,
    Tagungsmentoring und Coaching des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses
     
  • sie nimmt Stellung zu Ausschreibungen für Professuren

 

Wahl und Zusammensetzung der KfG

Die Mitglieder der KfG werden von den stimmberechtigten Mitgliedern des Senats auf Vorschlag seiner Mitgliedergruppen für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt; die Studierendenvertreter werden für eine Amtszeit von einem Jahr gewählt.
Die KfG setzt sich zu gleichen Teilen aus den vier Mitgliedergruppen nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (Student_Innen, Professor_Innen/ Juniorprofessor_Innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_Innen, Mitarbeiter_Innen in Technik und Verwaltung) zusammen. Von den stimmberechtigten Angehörigen der jeweiligen Mitgliedergruppen müssen mindestens 50 vom Hundert Frauen sein. Der Senat entscheidet auf Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten über die Größe der KfG.