Regelmäßig bieten wir Gender-Trainings für Studierende an. Dafür laden wir externe Referentinnen ein, die mit Ihnen ein 2-tägiges praxisorientiertes Training durchführen. Nach der theoretischen Einleitung folgen anwendungsbezogene Blöcke. Weitere Diversitykategorien, wie die soziale und ethnische Herkunft, werde immer mitgedacht.

Worum geht es beim Gender Training?

Bildungseinrichtungen legen zunehmend Wert auf Gender-Kompetenzen, die sie im Rahmen des Trainings erwerben können. Geschlechtersensibel zu unterrichten bedeutet, eigene und gesellschaftliche Rollenbilder zu reflektieren und zu versuchen, Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen. Mit einer detaillierten Teilnahmebescheinigung können Sie Ihre erworbenen Kompetenzen nachweisen. Bei Interesse können Sie sich im Folgenden genauer über das Angebot des Gender Trainings an der Universität Hildesheim informieren.

Bericht zum Gender Training im März 2013

Was versteht man unter "doing gender"? Und was hat das mit Schule zu tun? Diese Fragen wurden im "Gender Training für Lehramtssudierende" an der Universität Hildesheim geklärt. Ziel war es, Studierenden die Gelegenheit zu geben, eigene Geschlechterbilder zu reflektieren und sie so auf eine geschlechtssensible Unterrichtsgestaltung in ihrem späteren Arbeitsfeld vorzubereiten.
Die Referentin Melanie Bittner gab einen Überblick über die Ziele geschlechterreflektierter Pädagogik: "vielfältige Lebensentwürfe aufzeigen und Denken in Schubalden hinterfragen", "keine Klischess vorleben und Empowerment" sowie "interessenorientiert unterrichten" waren einige Ergebnisse, die gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet wurden. Wie das verwirklicht werden kann, zeigte die Referentin anhand ihrer Schulbuchstudie auf. Die Auswahl von Unterrichtsmaterialien und Schulbüchern, die Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt zeigen statt in stereotypen Bildern, kann einen Beitrag dazu leisten. Zudem brachten die Studierenden eigene Lehrbeispiele und Stundenkonzepte mit, sodass der theoretische Input in die eigene Praxis übertragen werden konnte.

Literaturhinweise zum Training

Flyer

Artikel in der Zeit zum Training