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Männer und Grundschullehramt

Logo Männer im Grundschullehramt

 

Lehrer an der Grundschule – warum denn nicht?

An einer Grundschule zu unterrichten ist eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe (siehe Informationsflyer und Studieninformationen Grundschullehramt). Arne Stalljann, Lehramtsstudent an der Universität Hildesheim, möchte Grundschullehrer werden und im Interview erzählt er uns, warum:

 

Kannst du dich bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Arne und ich bin Student an der Universität Hildesheim. Ich studiere Lehramt mit dem Schwerpunkt Grundschule im 4. Semester. Ich bin 22 Jahre alt und wohne seit fast zwei Jahren in Hildesheim.

 

Was ist für dich das Besondere an dem Beruf eines Grundschullehrers?

Das Besondere ist die Vielseitigkeit des Berufes. Man erlebt immer Neues; es ist nie derselbe Trott, da man immer andere Schüler und andere Klassen hat. Es entstehen dadurch individuelle Konstellationen. Man muss sehr kreativ sein und Unterrichtsinhalte individuell an Kinder anpassen und sich dementsprechend auch immer neu in eine Thematik einarbeiten, neue Methoden ausprobieren, welche die Schüler ansprechen. Sehr wichtig ist auch die Verantwortung gegenüber den Schülern und Schülerinnen, da man als Grundschullehrer den Grundstein für ihre Bildung legt. Dabei ist es unglaublich wichtig, einen guten Job zu machen. 


Hast du schon praktische Erfahrungen in Grundschulen gesammelt?

Ja, ich habe schon in Grundschulen gearbeitet. Vor zwei Wochen habe ich ein vierwöchiges Praktikum an einer Grundschule abgeschlossen. Es hat mir sehr gefallen und es hat mich am meisten erstaunt, dass die Kinder in dieser kurzen Zeit eine starke Bindung zu mir aufgebaut haben. Es lag auch daran, dass man als Mann in der Grundschule war. Schon nach kurzer Zeit war man für die Kinder eine Vorbildfunktion und auch eine Autoritätsperson.

 

Hast du private Interessen oder Hobbies, die du im Beruf des Grundschullehrers wiederfinden kannst?

Ich persönlich kann das. Das liegt bei mir am Fach Sachunterricht. Im Sachunterricht setzt man sich unter anderem mit der Lebenswelt der Kinder auseinander. Dadurch hat man Aspekte des naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Lernens, die meine persönlichen Interessensschwerpunkte sind. Diese sind dann auch Unterrichtsinhalte. Darüber hinaus kann man über Fächer wie beispielsweise Musik oder Kunst auch private Interessen einbringen.

 

Welche Erfahrungen hast du als Lehramtsstudent an der Universität Hildesheim gemacht? Was zeichnet sie besonders aus?

Sie zeichnet besonders aus, dass man ab dem ersten Semester in der Schule ist. Spätestens im zweiten Semester muss man alleine Unterricht halten und vorbereiten. Dadurch macht man sich früh ein Bild, ob man das Richtige studiert. Das Studium ist sehr praxisorientiert und da die wenigsten Studenten praktische Erfahrungen im Vorfeld ihres Studiums gesammelt haben, merkt man früh, ob man das Zeug dazu hat, vor einer Klasse zu stehen.

Ein weiterer Punkt, der für diese Uni spricht ist, dass sie eine kleinere Universität ist. Dadurch ist es nicht so anonym wie an anderen Universitäten. Auch das Verhältnis zu den Professoren und Dozenten ist gut, fast schon familiär.

 

  • Das ganze Interview (5:52 Minuten) ist hier zu hören.
  • Die Praxisbörse zeigt schnell und übersichtlich, welche Grundschule in der Hildesheimer Region Praktika für Schüler und Studieninteressierte bieten.
  • Der Studienkompass der Universität Hamburg bietet Informationen, Übungen und Entscheidungshilfen rund um das Grundschullehramtsstudium.
  • Wie Prof. Dr. Bernd Thomas, Professor am Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht, seine Zeit als Grundschullehrer erlebt hat, kann man hier nachlesen.

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Letzte Änderung:  1.02.2016