Heidi Süß

© Mirjam Dumont

‚Bus fahren‘, ‚Plus machen‘, ‚Feinde ficken‘ – Rap-Männlichkeiten in Zeiten allgemeiner Verunsicherung

Email: suessh@uni-hildesheim.de

Abstract

Aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website www.heidisuess.de.

Forschungs- und Interessensschwerpunkte

  • (Jugend)Szenen, HipHop Studies
  • Sozialisations- und Identitätstheorien, auch im Kontext von Migration
  • Geschlechts- und Männlichkeitstheorien
  • Diskurs-, und Sprachtheorien

Werdegang

  • seit 06/2015 Stipendiatin des Interdisziplinären Graduiertenkollegs Gender und Bildung, Universität Hildesheim
  • 2012 – 2015 redaktionelle Tätigkeit im Bereich der Kinder-und Jugendhilfe/Erwachsenenbildung, Berlin
  • 2013 – 2015 Graduierte im Promotionsstudiengang Qualitative Bildungs- und Sozialforschung, Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg
  • 10/2006 – 03/2012 Magister-Studium Internationales Informationsmanagement mit Schwerpunkt Angewandte Sprachwissenschaft; Nebenfächer: Politikwissenschaft, Medienwissenschaft; Universität Hildesheim Magisterarbeit: Gangsta-Rap als Mittel zur Identitätskonstruktion im Migrationskontext

Tagungen, Vorträge und Publikationen

Publikationen

  • Süß, H. (2020): 'Modus Mio' und lila Scheine. Konstruktionsmodi von Rap-Männlichkeit in Zeiten rapider Kommerzialisierung. In: Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Nr.45/2019, S.29-34.
  • Süß, H. (2020): Vaterschaft, Selbstzweifel, Angeln. Die Care-Seite des deutschsprachigen Rap. In: Dinges, Martin (Hrsg.): Männlichkeiten und Care. Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, S.222-241.
  • Süß, H. (2019): „Ich wär auch gern ein Hipster doch mein Kreuz ist zu breit“. Die Ausdifferenzierung der HipHop-Szene und die Neuverhandlung von Männlichkeit. In: Böder, Tim/Eisewicht, Paul/Mey, Günter/Pfaff, Nicolle (Hrsg.): Stilbildungen und Zugehörigkeit. Medialität und Materialität in Jugendszenen. Wiesbaden: Springer VS., S. 23-44
  • Süß, H. (2018): HipHop. Wettkampf, Ethos und Körpersprache. In: Junge Männer. Avenue – Zeitschrift für Wissenskultur (6). S. 122-125.
  • Kathmann, N./Süß, H. (2018): #Ididnotreadthat – Humoristisch-dekonstruktivistische Interventionen aus dem Wissensprekariat. In: blog_Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Wissenschaftsblog des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Verfügbar hier
  • Süß, H. (2018). Sex(ismus) ohne Grund? Zum Zusammenhang von Rap und Geschlecht. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 09/2018. Bundeszentrale für politische Bildung. Berlin. Verfügbar hier
  • Süß, H. (2016). Hip-Hop-Feminismus. In: Gender Glossar / Gender Glossary (6 Absätze). Online-Nachschlagewerk der erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Universität Leipzig. Verfügbar hier
  • Süß, H. (2017). Rap-Szene. In: www.Jugendszenen.com. Blog des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie an der TU Dortmund. Verfügbar hier

 

Vorträge

  • „Boss Bitches, Casanovas und andere Motherfucker“. Geschlechtermodelle im Rap verstehen. Vortrag im Rahmen des Festivals ‚Explizit Rap. Deutschrap zwischen Kunst und Diskriminierung‘, organisiert von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Z-Bau, Haus für Gegenwartskultur, Nürnberg, 21. Februar 2020
  • "Modus Mio und lila Scheine. Konstruktionsmodi von Rap-Männlichkeit in Zeiten rapider Kommerzialisierung". Vortrag im Rahmen der Tagung 'Geld und Geschlecht - Tatsachen, Tabus und Träume'. Jahrestagung des Netzwerks Frauen-und Geschlechterforschung NRW, Ruhr-Universität Bochum, 15. November 2019
  • "Rap als Forschungsgegenstand - Historischer Hintergrund, Rap als Textsorte, Bedeutung von Geschlecht und Sexismus im Rap". Vortrag im Rahmen des Fachtags 'Sexismus im Rap', organisiert vom Kreisjugendring München-Stadt, Pathos-Theater München, 23. Oktober 2019
  • Von Chayas, Alphas und Röhrenjeans-Rappern. Über Geschlecht und Männlichkeit im deutschsprachigen Rap. Vortrag an der Hochschule für bildende Künste, Braunschweig, 20. Juni 2019
  • Gender im HipHop. Vortrag im Rahmen des ‚Gender Salons‘, organisiert durch den Lehrbereich für Soziologie und Gender Studies der LMU München, Prof. Dr. Paula-Irene Villa, Glockenbachwerkstatt/München, 29. Mai 2019
  • "Andere Papas werden morgens nicht geweckt von Polizisten". Vaterschaft, Selbstzweifel, Angeln - Die Care-Seite des deutschsprachigen Rap. Vortrag auf der Tagung "'Männlichkeiten und Care'. Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge" des AIM Gender,  Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgar, 13.-15. Dezember 2018
  • "Yo, Dr. Rap. Mein Kuseng kennt Bushido sein Frisör!" - HipHop-Forschung. Was ist das für 1 Life? Gastvortrag, "Popular Culture in Intercultural context", Universität Hildesheim, 28. Juni 2017
  • "Keine Glock in der Hand, ich hab‘ zwei Fäuste wie ein Mann" - (Hegemoniale) HipHop-Männlichkeiten zwischen Krise, Reformierung und Re-Souveränisierung. Vortrag auf der Tagung "Männlichkeiten zwischen Kulturen" des AIM Gender, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, 01.-03. Juni 2017.
  • InSZENiErungen in Szenen: JuBri Abschlusstagung. 02.-03. März 2017, Archiv der Jugendkulturen, Berlin (Posterpräsentation)
  • „Homie was gayt, alles alles gayt“. Auswirkungen des Szenewandels für Inszenierungen von Geschlecht am Beispiel der deutschsprachigen HipHop-Szene. Vortrag mit World Café. Tagung "Ästhetik und Geschlecht" des ZFG (Zentrum für Geschlechterforschung) der Universität Hildesheim. 21.-22. September 2016