Promotionsabschlussstipendien

 

Konzept und Zielsetzung

Die Universität Hildesheim ist im Rahmen ihres Gleichstellungsplans bestrebt, den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Viele Doktorandinnen sind durch Lehr- und Gremien-tätigkeiten so stark ausgelastet, dass sich der Abschluss ihrer Dissertation verzögert oder gar gefährdet ist. Das Promotionsabschluss-Stipendium soll hier Abhilfe schaffen. Es ist für Promovendinnen gedacht, die sich in der Endphase ihres Qualifikationsprojekts befinden und dessen Abschluss ohne die entsprechende Förderung gefährdet wäre. Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind(ern) oder anderen Familienaufgaben werden bei
gleicher Ausgangslage bevorzugt berücksichtigt.

 

Zielgruppe

Antragsberechtigt sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, wissenschaftliche Hilfskräfte sowie weibliche Lehrkräfte für besondere Aufgaben, die kurz vor Abschluss ihrer Promotion an der Universität Hildesheim stehen.

 

Förderdauer und -beginn

Die Förderung kann unmittelbar nach Auslaufen des Arbeitsvertrags oder bei einem laufenden Arbeitsvertrag in Form einer Beurlaubung erfolgen.  Im Falle einer Beurlaubung ist vorab zu klären, ob der Vertrag um die Laufzeit des Stipendiums verlängert werden kann. Das Stipendium kann jederzeit angetreten werden und  hat eine Höchstdauer von 6 Monaten.

 

Antragsverfahren

Der Antrag ist in einfacher Ausführung digital an projmug(at)uni-hildesheim.de und schriftlich in Papierform in 4-facher Ausfertigung über das Gleichstellungsbüro an die Unterkommission der Kommission für Gleichstellung (UKfG) zu richten. (Antragsformular)

Bitte beachten Sie: Es können nur vollständige Anträge bearbeitet werden!

 

Bewerbungsunterlagen

  • Antragsformular
  • Motivationsschreiben aus dem deutlich wird warum sich der Abschluss der Promotion verzögert hat (hohe Lehrbelastung / Carework)
  • Projektskizze / Exposé aus dem der aktuelle Stand der Arbeit hervorgeht
  • Detaillierter Zeit- und Arbeitsplan bis zur Abgabe der Dissertationsschrift
  • Lebenslauf und akademischer Werdegang (ggf. mit Publikationsliste)
  • Nachweis über die Annahme als Doktorandin durch die Promotionskommission
  • Gutachten der Betreuerin / der Betreuers mit einer Einschätzung des Effekts, den das Stipendium auf den Erfolg der Qualifikationsarbeit hat. (Dieses wird separat von der Betreuerin / dem Betreuer digital und 4-fach in Papierform zugeschickt)
  • Zustimmung des/der Dienstvorgesetzten, wenn nicht mit der Betreuungsperson identisch

 

Verpflichtung

Von der Promovierenden wird erwartet, dass sie am Ende des Förderzeitraums ihre Dissertation am Institut / Fachbereich eingereicht hat. Dies ist beim Gleichstellungsbüro nach zu weisen. Die Geförderte ist verpflichtet 6 Wochen nach Förderung über den Stand der Dissertation zu informieren und nach Abschluss des Promotionsverfahrens die Urkunde in Kopie einzureichen.

 

Antragsfristen

  • 31.01.2018
  • 30.06.2018
  • 30.09.2018

Das Stipendium muss bis 07/2019 beendet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt kann keine Förderung mehr vorgenommen werden.

 

Fördersumme

Ein Promotionsstipendium wird mit 1250 € monatlich gefördert (zzgl. eines Kinderzuschlages von 250 € für das erste und 100 € für jedes weitere Kind unter 14 Jahren).

 

Ansprechpartner im Gleichstellungsbüro

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Tim Janowsky: Durchwahl: 92 160 oder per Mail an projmug@uni-hildesheim.de