Schutz vor sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

Dienstag, 26. August 2014 um 15:17 Uhr

Ansprechpartnerinnen und -partner für Betroffene von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

Die Universität Hildesheim setzt sich für einen wirksamen Schutz vor sexualisierter[1] Belästigung, Diskriminierung und Gewalt ein und setzt die Maßgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) konsequent um. Ein transparentes auf Deeskalation angelegtes Verfahren mit einem niedrigschwelligen Beratungsangebot soll sowohl Opfer als auch Beschuldigte schützen, indem es erstere ermutigt, Übergriffe anzuzeigen, und es gleichzeitig die Möglichkeit bietet, im Zuge einer Kontextklärung Missverständnisse aufzuklären, bevor es zu einer rechtswirksamen Meldung bei der Beschwerdestelle nach dem AGG kommt.

Vor diesem Hintergrund verabschiedete der Senat im Juli 2013 die „Leitlinie der Universität Hildesheim zum Schutz vor sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt“.

Nach § 5 der Leitlinie dienen Ansprechpartnerinnen und -partner als erste Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sowie für Personen, die entsprechende Vorfälle beobachtet oder von diesen Kenntnis bekommen haben.

In ihrer Sitzung im Januar 2014 wählte die Kommission für Gleichstellung Personen die ihre Bereitschaft erklärten, als Ansprechpartner_innen zu amtieren. Diese Wahl wurde im März 2014 vom Präsidium bestätigt.

Die gewählten und bestätigten Ansprechpartner_innen haben im Sommersemester 2014 an einer speziellen Schulung teilgenommen und können eine hinreichende fachliche Qualifikation sicherstellen.

Eine Übersicht sowie die Kontaktdaten aller Ansprechpartner_innen finden Sie hier

 

Weitere Maßnahmen und Veranstaltungen zum Schutz vor sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

 


[1] Der Begriff sexualisiert meint, dass Gewaltaspekte nicht ihren Ursprung in der Sexualität haben, jedoch hier mittels sexueller Handlungen zum Ausdruck gebracht werden. (vgl. Wikipedia „Sexueller Missbrauch“, 1. Begriff)