Girls`Day

Evaluationsbericht über den diesjährigen Girls'Day 2016 - Mädchen-Zukunftstag

 

Info: 2017 findet der Zukunftstag Girl'Day und Boy'Day am 27. April 2017 statt! Anmeldungen sind ab Februar 2017 ausschlißlich "online" möglich.

 

Am 28. April 2016 hat die Universität Hildesheim wieder zum Girls`Day - Zukunftstag für Mädchen eingeladen, wie immer parallel zum Boys`Day – Zukunftstag für Jungen. Die Plätze für die 11 Workshops waren heiß begehrt und die Angebote bereits nach kurzer Zeit ausgebucht.

Insgesamt 100 Schülerinnen der 5 – 10 Klasse hatten die Gelegenheit einen Vormittag lang Studienfächer und Berufsfelder, in denen bislang noch nicht viele Frauen studieren bzw. arbeiten, kennenzulernen. Mit diesem Angebot sollen die Mädchen dabei unterstützt werden auch Berufswege zu wählen, die nicht geschlechtstypisch sind. Angeboten wurden Workshops in den Bereichen Informatik, Physik, Chemie, Technik, Geographie, Mathematik, Wirtschaftsinformatik und Theatertechnik.

Bereits bei der Begrüßung im Hörsaal der Universität Hildesheim konnten die  Schülerinnen „Uniluft“ schnuppern und bekamen Informationen zum Studium aus erster Hand. Studentinnen der Uni gaben Einblicke in den Studienalltag und erklärten den Mädchen anschaulich wie sich Uni und Schule voneinander unterscheiden, aber auch wo es Gemeinsamkeiten gibt. Im Anschluss konnten die Schülerinnen in den verschiedenen Workshops erste Eindrücke rund um Studium und Beruf sammeln.

Im Angebot Theater- und Lichttechnik lernten die Mädchen den Beruf der Beleuchterin bzw. Beleuchtungsmeisterin kennen. Sie kletterten Leitern empor um Scheinwerfer zu installieren, leuchteten eine Szene auf der Bühne aus und programmierten Lichteinstellungen.
Im Berufsfeld Informatik wurden erste eigene Programme für Computerspiele, automatische Kunstwerke und visualisierte Geschichten programmiert und gelernt wie diese Programme
z. B. über Lautstärke oder Helligkeit gesteuert werden können.
Im Bereich Mathematik bauten die Mädchen historische Rechenhilfsmittel, lernten alte Rechenmethoden aus anderen Ländern kennen und erfuhren einiges über die Geschichte der Zahlen.
Im Berufsfeld Technik sammelten die Schülerinnen in verschiedenen Angeboten erste praktische Erfahrungen. Hier wurde gesägt, gebohrt, gehämmert, gemessen und gelötet. Entstanden sind dabei LED-Herzen, Tic-Tac-Toe Spiele, beleuchtete Taschenspiegel,
Vibor-Tiere und Geschicklichkeitsspiele.
Im Chemielabor untersuchten die Mädchen Lebensmittel und lernten verschiedene Nachweise der wichtigsten Lebensmittelbestandteile kennen. In der Geographie erstellten sie im Gelände Karten und konnten am Computer mit virtuellen Karten geographische Informationssysteme kennenlernen. In der Physik wurde alles rund um elektrische Schaltungen im Haushalt untersucht, es wurde gelötet, Kabel wurden abisoliert und Steckdosen und Lichtfassungen montiert.
In der Wirtschaftsinformatik lernten die Schülerinnen die Vielseitigkeit des Berufsfeldes kennen und erfuhren wie Geschäftsprozesse in einem Unternehmen strukturiert und dessen Abläufe dargestellt werden

Mit vielen neuen Eindrücken gingen die Schülerinnen nach diesem Vormittag an der Uni Hildesheim nach Hause.

Eure ausgefüllten Fragebögen haben wir auch in diesem Jahr evaluiert und die Ergebnisse für Euch in unserem Evaluationsbericht 2016 zusammengefasst.

                                                    Bis zum nächsten Girls`Day am 27. April 2017!

 

Mit bestem Dank für das umfassende Angebot an:

Prof. Schmidt-Thieme, Heidi Otto, Stephan Kreuzkam (Institut für Mathematik und Angewandte Informatik, Abteilung Mathematik Lehren und Lernen) Prof. Dr. Knackstedt, Kristin Kutzner (Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung) Stephan Preiß, Christian Schiborr (Institut für Physik) Kathrin Sander, Tanja Roth (Institut für Technik) Robin Stadtmann (Institut für Geographie) Markus Herrmann (Institut für Biologie und Chemie, Abteilung Chemie) Markus Lochthofen, Eric Christopher Straube (Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur, Abteilung Theater) und alle Studierenden, die die Workshops unterstützt haben.