E-Mail: gendiss@uni-hildesheim.de
GenDisS ist ein Projekt der Universität Hildesheim. Ziel des Projektes ist es, verschiedene Zielgruppen für Geschlechtergerechtigkeit zu sensibilisieren und Formen von Online-Hass, Diskriminierung und der Ausbildung von Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken.
Neuigkeiten
Unser kostenloses Online-Spiel "In Your Shoes"
Unsere Abschlussveranstaltung am 14.08.2024
Das Projekt GendisS der Universität Hildesheim hat ein Jahr lang zu den Themen Geschlechtervielfalt und sexualisierte Gewalt geforscht. Melden Sie sich jetzt für unser Abschlussevent unter der Website der Volkshochschule Hildesheim an. Wir freuen uns auf Sie!
Projektverantwortliche:
- PD Dr. Phil. Sylvia Jaki
- Prof. Dr. Britta Hoffarth
- Prof. Dr. Thomas Mandl
- Gina Binder
Testimonials
Haben Sie Erfahrungen mit Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Universitäten gemacht? Hier können Sie diese anonym mit uns teilen.
SAVE THE DATE: Workshop
Unser Workshop zielt einerseits darauf ab, das Bewusstsein für Macht- und Diskriminierungsstrukturen zu schärfen und Impulse für eine diskriminierungskritische Haltung im Lern- und Lehrkontext zu geben. Gemeinsam erarbeiten wir in unserem Workshop, das Wissen über verschiedene Aspekte sexualisierter Diskriminierung und Gewalt und zeigen, wie bei eigener Betroffenheit gehandelt werden kann. Auf der anderen Seite geht es auch darum, den Teilnehmenden Rüstzeug mitzugeben, um mit genderbezogenem Hass im Netz gegen sich oder andere umgehen bzw. dagegen vorgehen zu können, um insbesondere Silencing-Strategien entgegenzuwirken. Haben Sie Interesse daran?
Der Workshop richtet sich primär an Wissenschaftler*innen – Studierende sind jedoch ebenso herzlich willkommen.
Projektverantwortliche:
PD Dr. Phil. Sylvia Jaki
Prof. Dr. Britta Hoffarth
Prof. Dr. Thomas Mandl
Gina Binder
Projektinformationen
In den letzten Jahrzehnten hat unsere Gesellschaft in Sachen Gleichstellung der Geschlechter große Fortschritte gemacht. Trotzdem lassen sich – insbesondere online – besorgniserregende Tendenzen erkennen. Besonders rechte Milieus und antifeministische Communities verbreiten im Netz Frauenfeindlichkeit und Verherrlichung traditioneller Geschlechterrollen. Frauen in der Öffentlichkeit werden durch Sexualisierung oder das Absprechen von Intelligenz versucht zum Schweigen zu bringen. Menschen, etwa non-binäre oder transPersonen, die nicht dem traditionellen Geschlechterbild entsprechen, werden angefeindet. Dieser Hass findet seinen Weg auch vermehrt in die “echte” Welt und resultiert im schlimmsten Fall in Gewalttaten.
Feminismus und Gleichstellung der Geschlechter sind jedoch nicht ausschließlich in bestimmten Ecken des Internets ein Thema, das polarisiert. Im öffentlichen Diskurs wird der Gebrauch gendergerechter Sprache heiß diskutiert. Der ein oder andere spricht dabei von “Gendergaga” und sieht dadurch sogar das Wertesystem westlicher Demokratien bedroht.
Wir wollen einen geschützten Kommunikationsraum schaffen, in dem Menschen Fragen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit stellen können und wir diese gemeinsam diskutieren können.
Förderhinweis
Das Projekt GenDisS wird aus Mitteln des Programms zukunft.niedersachsen gefördert.