Partnerorganisationen & Projekte

Denkort Bunker Valentin (Landeszentrale für politische Bildung Bremen)
Projekt: Multi-pERSPEKTif - Experte:Expertin der eigenen Geschichte werden. Pädagogisches Projekt und Intervention.
Ansprechperson: Ksenja Holzmann
Im Projekt erkunden Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung in mehrtägigen Exkursionen zu historischen Orten die Spuren von NS-Geschichte in Bremen und Norddeutschland. Sie setzen sich in gemeinsam gestalteten Bildungsseminaren mit Fragen zu Themen wie gegenwärtige und vergangene Kriege, Vertreibung, Ausgrenzung, Verfolgung sowie Gewalt, Deportationen und Zwangsmigration auseinander. Im Rahmen von Migration Lab Germany soll eine Exkursion mit kurzen Videos sowie Interviews medial begleitet und mit Begleitmaterial in ein Bildungsformat überführt werden.

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven
Projekt: „Music Moves Us – Musik bewegt uns“
Ansprechperson: Astrid Bormann
Angelehnt an das Design Thinking Konzept wird dieses Projekt mit Jugendlichen zu Themen von Migration und Musik arbeiten und ein interaktives Video erstellen. Dessen Inhalt soll in verschiedenen Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen und mit Kollaborationen mit Partner-Institutionen des Migration Museums Networks so konzipiert werden, dass darin auch Objekte und Biografien aus der Sammlung des DAH einbezogen werden.

DOMiD - Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (Köln)
Projekt: „Mit Objekten lernen“ – Workshops zum Thema Rassismus anhand ausgewählter Materialien aus der DOMiD-Sammlung
Ansprechperson: Dr. Katrin Schaumburg
Ausgehend von dem bestehenden Projekt “ #Meinwanderungsland” soll ein für die Sekundarstufe I entwickelter Schulworkshop „Mit Objekten lernen – Rassismus begreifen“ an weitere Zielgruppen wie z. B. Lehrkräfte (in der Ausbildung), Mitarbeitende in der Verwaltung oder Migrant*innenselbstorganisationen angepasst werden. Dabei sollen auch die behandelten Themen zur Sensibilisierung erweitert und somit inhaltlich an die Arbeits-/Lern-/Lebenswelten der neuen Zielgruppe(n) angepasst werden.

Each One Teach One - EOTO e. V. (Berlin)
Projekt: We are here because you were there - Afrodiasporische Perspektiven auf Flucht und Migration
Ansprechperson: Makda Isak
Das Projekt besteht aus einer (online) Veranstaltungsreihe in Rahmen von Vorträgen, Performances und Gesprächsrunden zu Migration und Flucht aus Schwarzen, Afrikanischen und Afrodiasporischen Perspektiven. Ziel des Projektes ist es, durch öffentliche bildungspolitische Veranstaltungen Schwarze Perspektiven auf Migration in die Öffentlichkeit zu bringen und zu dokumentieren.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Berlin)
Projekt: Flucht und Migration in historischer Perspektive - Jugendliche diskutieren strukturelle und inhaltliche Kontinuitäten
Ansprechpersonen: Aya Zarfati I Flavia Citrigno
Im Rahmen des Projektes werden Schüler*innen der 9. Klasse einer Kooperationsschule eine AG “Flucht und Migration” gründen und unter Verwendung von Materialien der der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz sechs jüdische Fluchtgeschichten aus der Vergangenheit mit gegenwärtigen Themen ihrer Wahl verknüpfen. Ihre Herangehensweise veröffentlichen die Jugendlichen in einer Broschüre, um anderen ähnliche Forschungen zum Thema “Flucht und Migration” zu ermöglichen.

Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli (Berlin)
Projekt: Migration LiVe - Leben in Vielfalt erforschen
Ansprechpersonen: Lennart Lüpke I Jana Bonhoff
Innerhalb des Unterrichtsprojekts sollen Schüler*innen die Vielfalt migrantischer Lebenswelten in Berlin-Neukölln erschließen, indem sie Zeitzeugeninterviews planen, durchführen, auswerten und sich dabei filmen. Der Interviewleitfaden ist angelehnt an Re-imagining Migration. Die Arbeitsergebnisse in Form von Bildern und Stimmen werden zum Projektabschluss digitalisiert und mit Hilfe von Wandprojektionen auf dem Campusgelände der Öffentlichkeit präsentiert.

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus - KIgA e.V. (Berlin)
Projekt: Discover Diversity - between the present and the past
Ansprechperson: Orkide Ezgimen
Im Rahmen des Modellprojekts sollen Bildungsangebote zum Thema “Verknüpfte Erinnerungen?” entwickelt werden. Erinnerungsdiskurse und die Verknüpfung von Diskursen um Antisemitismus mit Flucht- und Migrationsdebatten stellen hierbei den Kontext. Das Ziel ist die Entwicklung eines Ansatzes und Workshop-Formats für den Umgang mit teils gegensätzlichen Narrativen und Themenschwerpunkten aus der Materialentwicklung. Zu den Themen gehören u. a. transnationale Verflechtungen und Multiperspektivität am Beispiel der Auseinandersetzung mit Holocaust, Kolonialismus und jüdisch-syrischer Geschichte im deutschen und nahöstlichen Gedächtnis.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hamburg)
Projekt: Perspektiven öffnen – Geschichten teilen: Erinnerungen an Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive von Menschen ost- bzw. mittelosteuropäischer Herkunft in Deutschland
Ansprechperson: Dr. Susann Lewerenz
Im Fokus des Projekts stehen Menschen mit ost- bzw. mittelosteuropäischer Migrations- bzw. Herkunftsgeschichte in Deutschland und ihre Perspektiven auf den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg sowie auf die Erinnerung an die nationalsozialistischen Massenverbrechen im östlichen Europa. Die Ergebnisse von Gesprächsrunden und Diskussionen mit ihnen sollen für die historisch-politische Bildungsarbeit aufbereitet werden. Auf diese Weise sollen vielfältige Perspektiven auf die Erinnerungskultur in der deutschen Migrationsgesellschaft eröffnet und gängige Narrative der Erinnerungskultur sowie damit verbundene Annahmen hinsichtlich relevanter Sprecherpositionen hinterfragt werden.

Landeskoordination des Hamburger Netzwerks „Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“
Digitale Fotoausstellung "Neue deutsche Lehrkräfte"
Ansprechpersonen: Anh Thi Do-Kavka I Faried Ragab
Die digitale Fotoausstellung ist eine Weiterentwicklung eines bestehenden Projekts und präsentiert 19 Porträtfotos von Lehrkräften mit Migrationsgeschichte. Die abgebildeten Personen werden bewusst nicht in einem schulischen Kontext gezeigt, um ihre eigene Biografie in den Vordergrund zu rücken. Neben der Darstellung eines heterogenen Kollegiums soll auch die Vielfalt der einzelnen Biografien sichtbar gemacht werden. Mit dem Titel “Neue deutsche Lehrkräfte” soll ein Denk- und Begegnungsraum eröffnen werden.

Maxim Gorki Theater (Berlin)
Projekt: Kein Vergessen - Next Generation! Vermittlungsprojekt zur NSU-Ausstellung "Offener Prozess"
Ansprechpersonen: Janka Panskus I Edona Kryeziu
Anknüpfend an die Ausstellung zum NSU-Komplex mit dem Titel “Offener Prozess” soll im Rahmen von Migration Lab Germany ein Sonderprojekt durchgeführt werden, in dem . etwa 10 - 15 junge Menschen in einer Aktionsgruppe zusammengebracht und der Frage nachgegangen wird, wie diese Ausstellung mit neuen Kunstformaten (z. B. Interventionen und Performances) vermittelt werden kann.

Museum Friedland
Projekt: MYgration. Objekte, Geschichten und Perspektiven teilen Ansprechpersonen: Angela Steinhardt I Samah Al Jundi-Pfaff
Das Projekt bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft/mit und ohne Migrationshintergrund über persönliche Objekte und (Migrations-)Geschichten zusammen und regt sie zum Austausch an. In drei Workshops werden ihre Erfahrungen mit historisch-musealem Input und kreativ-künstlerischer Verarbeitung verknüpft. Das Konzept soll auf andere Museen und Kooperationspartner im ländlichen Raum übertragen werden (z. B. Stadtteilzentren, Geflüchtetenunterkünfte etc.).

NS-Dokumentationszentrum München
Projekt: Departure Neuaubing - European Histories of Forced Labor
Ansprechperson: Juliane Bischoff
Das digitale Geschichtsprojekt ist eine interaktive und interdisziplinäre Web-Anwendung, die die Geschichte der nationalsozialistischen Zwangsarbeit als eine europäisch-vernetzte Geschichte erzählt. Den Ausgangspunkt bildet das Lager der ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerke (RAW) in Neuaubing. Über künstlerische, spielerische und journalistische Zugänge soll die Geschichte der Zwangsarbeit, der Ausbeutung und der Ausgrenzung mit ihren Kontinuitäten bis in die Gegenwart bearbeitet werden.

Stiftung digitale Spielkultur (Berlin)
Projekt: Initiative: Erinnern mit Games - Recherche von digitalen Spielen mit Themenbezug zu Migration
Ansprechpersonen: Christian Huberts I Mona Brandt
Das Projekt bemüht sich um Sichtbarmachung von Spielen, die sich bereits mit dem Themenfeld Migration und Erinnerungskultur beschäftigen. Angeleitet wird die Suche von der Frage, wie digitale Spiele zur Erinnerungskultur beitragen können und ein respektvoller und sensibler Umgang mit Geschichte und insbesondere der Zeit des Nationalsozialismus entwickelt werden kann.

Querststadtein e.V. (Berlin)
Projekt: Migrationsgeschichten selbstbestimmt erzählen – Potentiale des Formats Stadtführung
Ansprechperson: Adrijana Blatnik
Im Rahmen des Projekts soll eine Audiocollage entstehen, die sich von Interviews und Reflexionen der Stadtführer*innen zusammen setzt und durch Live-Mitschnitte der Stadttouren “Berliner Migrationsgeschichten“ angereichert wird. Bei diesen Stadttouren verknüpfen die Stadtführenden Orte im öffentlichen Raum mit ihrer eigenen Biografie. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Flucht und Migration, vom Ankommen in der Stadt, von ihren Aktivitäten in Berlin. Neben einer Hörprobe soll eine mit den Stadtführenden gemeinsam erarbeitete Handreichung entstehen.

Verband binationaler Familien und Partnerschaften - iaf e.V. (Leipzig)
Projekt: Du Hügel, der blieb. Ein Inaugurationsgedicht für das, was kommt
Ansprechpersonen: Özcan Karadeniz I Anna Sabel
Angelehnt an die Gedichte von Amanda Gorman “The Hill We Climb” und von Rainer Maria Rilke “Du Berg, der blieb” soll aus junger BIPoC-Perspektive ein eigenes Gedicht entstehen, das heutige gesellschaftliche Verhältnisse als postmigrantisch beschreibt und die Leistungen von Migrantisierten aus der Vergangenheit würdigt. Das Gedicht soll mit Anspielungen arbeiten und von illustriertem Begleitmaterial erklärt werden.

 

Das Projekt wird gefördert durch: