Rückblick: Projektförderung 2018

STATE OF THE ART 10

Bild: Paul Olfermann

Vom 18.-20. Oktober 2018 war der Campus Domäne Marienburg wieder Austragungsort des studentisch organisierten kulturwissenschaftlichen Diskursfestivals STATE OF THE ART. Der "Status Quo" des Studierens am Kulturcampus wird jährlich in Form von aktuellen Theater-, Performance-, Musik- und Filmvorführungen der Öffentlichkeit präsentiert - eine besondere Gelegenheit, einzutauchen in die Welt kulturwissenschaftlicher Praxis.

Wie auch in den Jahren zuvor war die Universitätsgesellschaft selbstverständlich wieder mit einer finanziellen Förderung dabei und bot damit studentischen Produktionen wie der Perfomance "Liebe dich selbst wie dein Symptom" von Max Reiniger oder "Ein letzter Gruß an die Videoverwertungsanstalt" der Gruppe Victim-Vanilla eine Bühne.

Einen vollständigen Rückblick auf das Festival erhalten Sie hier auf der Website des STATE OF THE ART 10

Die langjährige Zusammenarbeit der Universitätsgesellschaft und der Festivalleitung lässt noch auf viele weitere Jahre hoffen, in denen es heißt: STATE OF THE ART - unterstützt von der Universitätsgesellschaft Hildesheim!

Tagung Barrierefreie Kommunikation

Am 18. Oktober 2018 veranstaltete das Institut für Übersetzungswissenschaft & Fachkommunikation mit Unterstützung der Universitätsgesellschaft die Tagung Barrierefreie Kommunikation. Auf dem Bühlercampus bot sich Teilnehmenden die Möglichkeit zum Austausch zwischen Theorie und Praxis und zur Vernetzung mit den verschiedenen Akteuren aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern. Besonderes Augenmerk lag darauf, die Tagung selbst so barrierearm wie möglich aufzubereiten. Höhepunkte waren die Präsentation des Handbuchs „Barrierefreie Kommunikation“, das bei Frank & Timme erschien und von Christiane Maaß und Isabel Rink herausgegeben wurde, sowie die Verleihung des Leichte-Sprache-Preises für eine hervorragende Fachübersetzung in Leichte Sprache durch die Duden-Redaktion. Der Preis wurde von Duden gestiftet und zusammen mit der Lebenshilfe Braunschweig und der Forschungsstelle Leichte Sprache auf der Tagung ausgehändigt.

The End Of Empires: Decline, Erosion and Implosion

Vom 2.-6. Oktober 2018 war das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheims Gastgeber der internationalen "Imperien-Konferenz" des Instituts für Geschichte.
Gemäß dem Motto "Freies Wissen und Bildung für alle" war eine kostenlose Teilnahme möglich - unter anderem Dank der gelungenen Finanzierung, an der auch die Universitätsgesellschaft beteiligt war.
Vorträge wurden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gehalten, die Expert*innen unter anderem aus Oxford, Paris, München, Wien, Innsbruck und Los Angeles analysierten von der Antike bis zur Gegenwart epochen- und kontinentübergreifend Großreiche und Imperien hinsichtlich der Gründe ihres Niedergangs und Zerfalls. Vom Niedergang des Römischen Reiches, des äthiopischen Kaiserreichs, der chinesischen Han-Dynastie und Tang-Dynastie, des Inkareichs, des spanischen Kolonialreichs, des russischen Zarenreichs, des Osmanischen Reichs, des italienischen Faschismus und des Dritten Reiches bis zum Ende der UdSSR warfen die Wissenschaftler*innen einen weit gefächerten Blick auf die inneren Zusammenhänge scheiternder Imperien.
Die Universitätsgesellschaft freut sich, an der Realisierung eines so prestigeträchtigen Wissenschaftsgipfels mitgewirkt zu haben, und plant die Unterstützung weiterer Konferenzen und Tagungen in der Zukunft!