Projekt "Windows 10 Migration 2019"

Im Januar 2020 stellt die Firma Microsoft den Support für die Betriebssysteme Windows 7 und Windows 8 ein (weitere Informationen). Aufgrund der Tatsache, dass es dann für diese Betriebssysteme keine Sicherheitsupdates mehr gibt, ist ein sicherer Betrieb eines PCs mit Windows 7 oder Windows 8 ab Januar 2020 nicht mehr möglich. Das Rechenzentrum wird deswegen ab Januar 2020 den Betrieb nicht mehr betriebssicherer PCs mit Windows 7 / 8 den Zugriff auf das Universitätsnetz verweigern (müssen). 

Das Projekt 'Windows 10 Migration 2019' soll nun sicherstellen, dass auch ab Januar 2020 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität mit einem Windows-PC weiterhin einen funktionsfähigen Dienst-PC im Universitätsnetz nutzen können. Im Folgenden werden dazu die wichtigsten Schritte erläutert.

Schritt 1: Analyse

Die IST-Analyse umfasst zwei Schritte:

  1. Im ersten Schritt muss analysiert werden, wie viele Windows-PCs noch in welchen Einrichtungen unter Windows 7 / 8 betrieben werden, die im Laufe des Jahres 2019 aktualisiert / ersetzt werden müssen. 
  2. Für die dann gefundenen PCs muss geprüft werden, ob ein Update auf Windows 10 möglich ist bzw. welcher Aufwand dafür notwendig ist. Alternativ muss über eine Neubeschaffung nachgedacht werden. 

Ein Windows 10 Rechner sollte z. B. nach unserer Erfahrung mindestens 8 GB RAM Arbeitsspeicher haben und über eine schnelle SSD Festplatte mit 256 GB Speicherplatz oder mehr verfügen (Weitere Informationen im Intranet).

Diese IST-Analyse sollte nach Möglichkeit bis zum Sommersemester 2019 abgeschlossen sein, damit 

  • die Finanzierungsfrage geklärt werden kann (Update / Aufrüstung / Neubeschaffung)
  • die Neuinstallation des Rechners / Installieren von neu beschafften Windows 10 PCs mit dem IT-Support Fachbereiche des Rechenzentrums terminlich abgestimmt werden kann

Schritt 2: Umsetzung

Nachdem aus der IST-Analyse der Bedarf an Updates auf Windows 10 / Neubeschaffungen von PCs festgestellt wurde, müssen beide Schritte entsprechend zeitlich geplant und dann durchgeführt werden. Hierbei muss beachtet werden, dass der IT-Support Fachbereiche im Rechenzentrum nicht alles erst kurz vor Jahresende bearbeiten kann. 

Im Rahmen der IST-Analyse wird mit den jeweiligen betroffenen Einrichtungen ein Termin abgesprochen, wann die Umstellung statt finden wird. Genauere Daten dazu finden Sie auf dieser Seite.

Schritt 3: Schulungen

Sollten Sie Bedarf für eine Schulung zum Thema "Umstieg Windows 7 => Windows 10" haben: Es gibt in der internen Weiterbildung derzeit ein passendes Kursangebot für Mai 2019:

Fragen zu dieser Schulung können gerne an Frau Sperling gestellt werden. 

Zusammenfassung: Support vom Rechenzentrum

Der IT-Support Fachbereiche des Rechenzentrums bietet den vom Rechenzentrum betreuten Einrichtungen der Universität folgende Hilfestellung an:

  • Bestimmung der ungefähren Anzahl der vorhandenen Windows 7 / 8 PCs (sofern am Netz angeschlossen und mit einem Sophos Virenscanner ausgestattet)
  • Analyse, ob sich für ggf. vorhandene PCs mit Windows 7 / 8 ein Upgrade lohnt / ob eine Neuanschaffung sinnvoller ist

    • Variante 1: Nach Terminabsprache Vor-Ort-Begehung in Einrichtung 
    • Variante 2: Telefonische Einzelfallbetrachtung, ggf. per Fernwartung
    • Variante 3: Abgabe des PCs im Rechenzentrum zur Begutachtung (nach vorheriger Rücksprache per Mail an rz-service(at)uni-hildesheim.de oder telefonischer Rücksprache)

  • zeitliche Koordinierung der Upgrades sowie Installationen bzw. der Einrichtung von neuen PCs. Hierbei muss beachtet werden, dass Lieferzeiten etc. den Zeitplan verzögern können.

Bitte beachten Sie auch, dass wir für Windows 10 PCs zwei Varianten der Administration anbieten.