Preis für hervorragende Lehre – Studienjahr 2011/12

Jury

Es wurde auch diesmal eine Jury gebildet mit Mitgliedern aus allen Fachbereichen und unter Beteiligung von Studierenden.

In diesem Jahr waren in der Jury: 

-      die Studenten Karsten Spindler und Jens Rademacher

-      sowie die Studiendekane Professor Bausenhart und Professor Rebstock.

Zu den Nominierungen

Es wurden insgesamt 5 Vorschläge von Studierenden eingereicht; und zwar wurden die folgenden Lehrenden nominiert – alphabetisch nach den Erstgenannten:

  1. Professorin Ursula Bredel im Fach Deutsch,
  2. Florian Eßer und Katharina Mangold im Studiengang Sozial- und Organisationspädagogik,
  3. Nico Herrmann, Professorin Jasmin Mantilla-Contreras und Dr. Torsten Richter in den Fächern Geografie und Biologie,
  4. Professor Carsten Jochum-Bortfeld im Fach evangelische Theologie, und
  5. Professorin Barbara Schmidt-Thieme mit den Kollegen Professor Jürgen Sander und Professor Thomas Richthammer und ihren Arbeitsgruppen im Fach Mathematik.

Verleihung und Vorstellung des prämierten Konzeptes

Die Vorschläge waren wieder einmal alle sehr überzeugend, schlüssig und eingehend begründet, so dass der Jury die Auswahl nicht leicht fiel …, sie hat sich nach eingehender Beratung schließlich für das Team aus der Mathematik entschieden:

Den Preis für hervorragende Lehre im Studienjahr 2011/12 geht an das Fach Mathematik für das Veranstaltungskonzept   HiStEMa – d.h.: „Hildesheimer Stufen zum Einstieg in die Mathematik bzw. das erste Studienjahr“.

„HiStEMa“ erleichtert Studierenden den Beginn des Mathematikstudiums und unterstützt sie systematisch durch verschiedene Studienkomponenten in den ersten zwei Semestern. Diese Studienkomponenten , die parallel zum vorgesehenen Curriculum angeboten werden, können die Studierenden frei wählen und in Anspruch nehmen:

 

Das Veranstaltungskonzept erfüllt nicht nur in besonderem Maße alle im Vergabeverfahren beschriebenen Kriterien …

… das Konzept hat die Jury besonders deshalb überzeugt, weil es ein wirklich innovatives und gründlich durchdachtes Konzept ist.

 

Hier wurde ein Konzept „erfunden“, das nicht in erster Linie an „Lehr-Personen“ hängt, sondern das übertragbar ist auf andere Studiengänge, auf andere Fächer, auf andere Lehr-Kontexte und auf andere Lehr-Situationen, in denen es darum geht, Studierende optimal auf die Anforderungen des Studiums vorzubereiten.

 

Es ist ein Exempel, das uns Alle anregen wird, unsere Lehr-Lern-Konzepte zu überdenken und vielleicht auch nach Alternativen zu suchen.

 

Wir danken den Mathematikstudierenden Frau Dönges, Frau Rüsing und Frau Wollschläger für den Nominierungsvorschlag und gratulieren ganz herzlich (den KollegInnen Barbara Schmidt-Thieme, Jürgen Sander und Thomas Richthammer mit ihren Arbeitsgruppen) zu diesem Preis.