Universität Hildesheim - Meldungen - Prof. Dr. Friedrich im Spiegel der Presse https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Prof. Dr. Friedrich im Spiegel der Presse de-de Stiftung Universität Hildesheim Mon, 16 Dec 2019 13:41:04 +0100 Mon, 16 Dec 2019 13:41:04 +0100 TYPO3 EXT:news news-17693 Tue, 15 Oct 2019 09:00:00 +0200 Appell an die Toleranz: Präsident Friedrich begrüßt 1650 Studenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/appell-an-die-toleranz-praesident-friedrich-begruesst-1650-studenten/ Die Universität Hildesheim empfängt 1650 Studienanfänger. Die Reden zum Semesterauftakt an der Uni waren von den jüngsten Ereignissen in Halle geprägt. Vertreter von Religionsgemeinschaften aus Hildesheim und der Region sind zu Gast im Audimax. Gemeinsam senden sie eine Botschaft an die jungen Erwachsenen, oder, wie Michael Fürst es sagt, eine Forderung: Zivilcourage, Mut und Toleranz sollen sie an den Tag bringen - gegenüber jedem. Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Appell an die Toleranz, 15.10.2019 (PDF)

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Pressespiegel regional Präsident Präsidium
news-17566 Mon, 14 Oct 2019 14:18:06 +0200 Semesterstart an der Universität Hildesheim: „Wir dulden weder Hass noch Feindschaft“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/semesterstart-an-der-universitaet-hildesheim-wir-dulden-weder-hass-noch-feindschaft/ Das neue Semester beginnt – 1650 Bachelorstudierende starten in ihr Studium. 8800 Studierende lernen derzeit an der Universität Hildesheim. Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich appelliert an die Studentinnen und Studenten: „Wir sind gegen Hass und Diskriminierung. Alle Hochschulen stehen heute in der Pflicht, dies deutlich zu bekunden. Lassen Sie uns an der Universität Hildesheim zusammenarbeiten. Wir werden hier weder Hass noch Feindschaft dulden. Wir arbeiten zusammen, als Studierende, als Lehrende und als Forschende“, so der Präsident. Rede des Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich [PDF]

Brief des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler [Deutsch, PDF] / [English, PDF]

Leitbild der Universität Hildesheim

Bericht des NDR FERNSEHENS, 14.10.2019

Tipp für Erstsemester: Konzert am 20.10.2019
Null-Euro-Tickets für Studierende an der Abendkasse
(gegen Vorlage des Studierendenausweises) [PDF]

In dieser Woche lernen die Erstsemester die Universität und die Stadt Hildesheim kennen. 1650 Bachelorstudierende starten in diesen Tagen in ihr Studium und wurden am Montag von Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich und Bürgermeister Jörg Bredtschneider in einer Feierstunde begrüßt.

8819 Studentinnen und Studenten (Stand 14. Oktober 2019) lernen in diesem Wintersemester an der Universität Hildesheim, darunter 833 internationale Studierende. „Dass zehn Prozent unserer Studierenden aus dem Ausland stammen, zeigt: wir leben Weltoffenheit. Ohne Internationalität ist Wissenschaft nicht denkbar“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Appell des Präsidenten: Wir sind gegen Hass und Diskriminierung

Der Universitätspräsident wünscht allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern einen guten Semesterstart. „Sie haben sich für ein Studium an der Universität Hildesheim entschieden. Darüber sind wir sehr glücklich. Universität bedeutet ‚Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden‘, und in unserem Leitbild bekennen wir uns zu dieser Form von Partnerschaft. Wir wollen Sie fachlich und persönlich betreuen und fördern“, so Wolfgang-Uwe Friedrich.

Anlässlich des Anschlags in Halle, der Partnerstadt Hildesheims, hat der Präsident zur Immatrikulationsfeier Ehrengäste eingeladen. Um Solidarität zu demonstrieren, begrüßte der Präsident den Vorsitzenden des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst. „Sie sind seit vielen Jahren ein unermüdlicher Streiter für Versöhnung, für Verständigung, für Zusammenarbeit. Sie zeigen Zivilcourage, sprechen die Sprache der Vernunft und leisten damit unserer Gesellschaft einen herausragenden Dienst. Besonders ermutigend ist der jüdisch-muslimische Dialog, das Projekt „Schalom-Aleikum“, das der Zentralrat der Juden initialisiert hat und durch das die deutsche Zivilgesellschaft gestärkt wird. Sie sind uns herzlich willkommen!“ Ferner hat Präsident Friedrich, um für die Universität Hildesheim Zeugnis abzulegen und um Solidarität zu demonstrieren, als Ehrengäste die Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Gemeinde in Hildesheim, der türkisch islamischen Gemeinde Hildesheim, der Katholischen Studierendengemeinde und der Evangelischen Hochschulgemeinde eingeladen.

„Wir sind gegen Hass und Diskriminierung. Alle Hochschulen stehen heute in der Pflicht, dies deutlich und vernehmlich zu bekunden: Wir sind gegen Hass und Diskriminierung jeglicher Art! Liebe Studentinnen und Studenten, lassen Sie uns an der Universität Hildesheim zusammenarbeiten. Zu unseren Regeln zählt die Beachtung der Werte, die in unserem Leitbild definiert wurden. Wer hier Diskriminierung persönlich erlebt, kann und sollte sich direkt an mich wenden.  Die Studiendekane, das Gleichstellungsbüro, das Ideen- und Beschwerdemanagement und der AStA bieten ebenfalls Beratung und Unterstützung an. Wir werden hier weder Hass noch Feindschaft dulden. Wir arbeiten zusammen, als Studierende, als Lehrende und als Forschende“, so der Präsident.

„Wir beobachten eine allgemeine erschreckende Entwicklung in Deutschland, es ist die Verantwortung aller Mitglieder der Gesellschaft, jedes Einzelnen, wir sind als Menschen, als Mitglieder der Universität, als Deutsche und als Europäer, verpflichtet, dagegen aufzustehen. Wir zeigen öffentlich, dass wir Hass, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art ablehnen und verurteilen“, so Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

„Was wir erlebt haben in Halle, sprengt Dimensionen. Ich bin heute hier, um etwas von Ihnen zu fordern. Sie haben die Freiheit, hier und überall in Deutschland zu studieren. Ich möchte, dass Sie als Gegenleistung für diese Freiheit, die Sie hier erleben, Mut, Zivilcourage und Toleranz zeigen. Zivilcourage bedeutet, aufzustehen, wenn man merkt, dass ein anderer bedrängt wird.“, sagt Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, in seinem Grußwort während der Immatrikulationsfeier.

Universitätspräsident Friedrich hob die bedeutsame Arbeit der Studierendenvertretung hervor, es sei wichtig, an Hochschulwahlen teilzunehmen und die Partizipationsmöglichkeiten, etwa im Studierendenparlament StuPA, im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss AStA und in den Fachschaften wahrzunehmen. Zudem ermutigte der Präsident alle Erstsemester, einen Auslandsaufenthalt in ihr Studium einzuplanen.

„Während der Dauer Ihres Studiums – sei es, ob Sie aus nah oder von weiter weg kommen – sollen Sie alle hier in Hildesheim herzlich willkommen sein“, so Bürgermeister Jörg Bredtschneider. „Hildesheim ist die kleinste Großstadt in Deutschland – da shat Vorzüge. Hildesheim bietet alles, was eine Großstadt zu bieten hat, einschließlich einer hervorragenden Universität. Aber Sie verlaufen sich bei uns nicht. Wir haben historische Ecken und Weltkulturerbestätten, Museen wie das herausragende Roemer- und Pelizaeus-Museum mit seiner ägyptischen Sammlung und das Dommuseum mit seinem Domschatz, das Theater und die Kulturfabrik Löseke. Nutzen Sie unser Angebot während Ihrer Studienzeit“, betonte der Bürgermeister die familiäre Atmosphäre in der Stadt.

833 internationale Studentinnen und Studenten lernen in Hildesheim

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier wurde der DAAD-Preis verliehen. In diesem Jahr erhält Valeria Matteini den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für herausragende Studierende. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Die 25-jährige Valeria Matteini produziert Übertitel, um schwerhörigen und gehörlosen Menschen den Theaterbesuch zu ermöglichen. Die italienische Medienübersetzerin schließt gerade ihr Masterstudium „Medientext und Medienübersetzung“ an der Universität Hildesheim ab und spezialisiert sich auf Barrierefreiheit.

833 internationale Studentinnen und Studenten sind im Wintersemester 2019/20 in Hildesheim immatrikuliert. 284 internationale Studierende beginnen im Oktober ihr Studium an der Universität Hildesheim. Die meisten Vollzeitstudierenden kommen aus der Türkei, Syrien, Indien, Pakistan, Iran und China. Insgesamt pflegt die Universität Hildesheim Austauschkooperationen mit über 190 Hochschulen in 37 Ländern. Das Team des International Office unterstützt Studierende bei der Planung und Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes.

Reem Hafez und Elena Kachanovskaya wurden im Rahmen der Immatrikulationsfeier mit je einem Rotary-Stipendium ausgezeichnet. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro für das Studienjahr. Die Wirtschaftsinformatikerin und die Erziehungswissenschaftlerin werden für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft geehrt.

Reem Hafez studiert im Bachelorstudiengang „Wirtschaftsinformatik“ seit dem Wintersemester 2018/19 an der Universität Hildesheim. Sie lebt seit vier Jahren in Deutschland. Sie hat sich für Geflüchtete als Übersetzerin etwa in der Ausländerbehörde, JobCenter und beim Arztbesuch engagiert und ist in diversen musikalischen Aktivitäten als Sängerin aktiv.

Elena Kachanovskaya studiert mit großem Einsatz den Masterstudiengang „Sozial- und Organisationspädagogik“ im 2. Semester, sie hat zuvor an der Universität Hildesheim den deutsch-russischen Doppelabschluss (Bachelor „Erziehungswissenschaft“) absolviert. Elena Kachanovskaya hat bereits an einigen Veranstaltungen des International Office teilgenommen, um internationale Studierende beim Ankommen in Hildesheim zu unterstützen.  

„Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner.

Einführungswoche auf dem Universitätscampus

Nach der Immatrikulationsfeier erkunden die Studienanfängerinnen und Studienanfänger den Universitätscampus.

Während der Einführungswoche vom 14. bis 18. Oktober 2019 erhalten die Erstsemester Einblicke in den Studienalltag und erkunden die Universität Hildesheim: Wie kann ich die Universitätsbibliothek nutzen? Wann kontaktiere ich das Rechenzentrum? Wie finanziere ich einen Auslandsaufenthalt? Wie organisiere ich ein Studium mit Kind? Etwa 100 Tutorinnen und Tutoren, Studierende aus höheren Semestern, helfen den Erstsemestern beim Studieneinstieg und bei der Stundenplanung.

Mensa-Neubau der Universität Hildesheim im Stadtteil Marienburger Höhe

Am Hauptcampus entsteht in drei Jahren Bauzeit bis 2021 eine neue Mensa. Der 2000 Quadratmeter große Neubau ist das größte Bauprojekt der Universität. Das erste Essen soll 2021 über die Theke gehen und serviert werden.

Das Gebäude wird 500 Sitzplätze und eine Außenterrasse bekommen. Die Universität Hildesheim will sich damit mehr zur Stadt hin öffnen. Mit dem Bau wird auch das gesamte Umfeld am Hauptcampus gestalterisch aufgewertet, es entstehen Aufenthaltsflächen und ein zentraler Campusplatz zwischen Universitätsmensa, Universitätsbibliothek und Audimax.

Der Hauptcampus wurde Ende der 1960er Jahre gebaut, der Großteil der technischen Anlagen in der Uni-Mensa ist noch aus dieser Zeit und völlig veraltet, hinzu kommen energetische Defizite. Die Mensa wurde vor knapp 50 Jahren für eine Pädagogische Hochschule mit unter 2000 Studentinnen und Studenten gebaut – heute lernen hier etwa 8800 Studierende. Daher ist eine Erweiterung dringend erforderlich.

Die alte Mensa bleibt während der dreieinhalbjährigen Bauzeit vollständig leistungsfähig, so dass für Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Einschränkungen in der Hochschulgastronomie und Versorgung entstehen.

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news-17451 Mon, 23 Sep 2019 15:27:00 +0200 Mensa-Neubau der Stiftung Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mensa-neubau-der-stiftung-universitaet-hildesheim/ Am Montag wurde auf der größten Baustelle der Universität Hildesheim Richtfest gefeiert: Die neue Mensa der Stiftungsuniversität bietet künftig 500 Sitzplätze. Das erste Essen in der Universitätsmensa soll 2021 serviert werden. Im Folgenden äußern sich Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich, der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler, Oberbürgermeister Ingo Meyer, Sönke Nimz vom Studentenwerk und Uni-Baudezernent Thomas Hanold zur neuen Mensa. Am Hauptcampus der Universität Hildesheim entsteht in drei Jahren Bauzeit bis 2021 eine neue Mensa. Der 2000 Quadratmeter große Neubau wird circa 20 Millionen Euro kosten. Die Mittel stellt das Land Niedersachsen zur Verfügung. Von den circa 20 Millionen Euro übernimmt die Stiftung Universität Hildesheim rund 4,4 Millionen Euro aus Eigenmitteln. 

Der Mensa-Neubau ist das größte Bauprojekt der Universität Hildesheim. „Die Baumaßnahmen der Stiftungsuniversität Hildesheim belegen eindrucksvoll die dynamische Entwicklung der Hochschule. Seitdem die Universität 2003 in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung überführt wurde, handelt die  Stiftungsuniversität  als Bauherrin. Heute sehen wir: es funktioniert. Wir haben die Chance ergriffen und den Kulturcampus Domäne Marienburg entwickelt, einen völlig neuen Bühler-Campus sowie das Forum am Hauptcampus gebaut. Nun entsteht der Mensa-Neubau“, sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

„Eine Mensa hat immer eine besondere Bedeutung: natürlich soll sie leere Mägen füllen und das sowohl lecker als auch günstig. Sie ist aber auch ein wichtiger Ort der Kommunikation – ein Treffpunkt, der Geselligkeit und Gedankenaustausch ermöglicht“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Schon jetzt kann man erkennen, dass die neue Mensa ein beeindruckendes Gebäude wird. Damit erfüllt sie für die Stiftung Universität Hildesheim einen weiteren wichtigen Zweck: Mit dem Neubau und der Gestaltung der Zufahrt möchte die Stiftung Besucher auf ihren Campus lenken – das wäre ein wichtiger Imagegewinn für diese dynamische Hochschule.“

„Die neue Mensa wird die Attraktivität der Universität und damit Hildesheims als Hochschulstandort noch weiter stärken. Von ihrem erweiterten Angebot werden dabei nicht nur Studierende und Hochschulmitarbeiter, sondern ebenso Anwohnerinnen und Anwohner profitieren, denen die Mensa gleichermaßen offensteht“, sagt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

„Wir freuen uns sehr darauf, die Studierenden bald in einem zeitgemäßen Ambiente begrüßen zu können. Mit den größeren Räumlichkeiten, gerade im Bereich der Küche, schaffen wir für unsere Mensagäste ein vielfältigeres Angebot und neue Erlebnisse, wie zum Beispiel Live-Cooking“, sagt Sönke Nimz, Geschäftsführer des Studentenwerks OstNiedersachsen.

Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich hob während des Richtfestes die gute Zusammenarbeit zwischen dem Baureferat des Wissenschaftsministeriums und dem Baudezernat der Universität hervor und dankte allen Bauschaffenden und Planern, dem Studentenwerk OstNiedersachsen, der Gemeinde der Liebfrauenkirche sowie dem Oberbürgermeister und der Kommunalpolitik für die Kooperation und den Anwohnern der Marienburger Höhe für das Verständnis.

Der Minister hob während des Richtfestes hervor, dass Hildesheim mit seinen universitären Modellbauten zu einem Hotspot des Neubaus geworden sei. Der Kulturcampus Domäne Marienburg sei beispielgebend für das, was man aus einer alten Liegenschaft machen kann. Das Forum am Hauptcampus wurde im Zeitrahmen und Kostenrahmen gebaut. Das Center for World Music sei ein Bestandteil der Schaffenskraft des Universitätspräsidenten. Die neue Mensa sei ein Hauptbestandteil der Universität und werde zu einem Treffpunkt für alle, sagte der Minister.

Die Projektleitung für den Mensa-Neubau hat Olga Schwarzkopf-Lipp vom Uni-Baudezernat inne.

Neue Uni-Mensa: 500 Sitzplätze auf zwei Etagen, 75 Meter lang und 35 Meter breit

Das Gebäude wird 500 Sitzplätze und eine Außenterrasse bekommen. Die Universität Hildesheim will sich damit mehr zur Stadt hin öffnen. Mit dem Bau wird auch das gesamte Umfeld am Hauptcampus gestalterisch aufgewertet, es entstehen Aufenthaltsflächen und ein zentraler Campusplatz zwischen Universitätsmensa, Universitätsbibliothek und Audimax.

Auf der Wiesenfläche vor der heutigen Alt-Mensa entsteht ein etwa 75 Meter langes und 35 Meter breites und bis zu 16 Meter hohes neues Gebäude mit 500 Sitzplätzen, die bisherige Mensa weist nur 330 Plätze auf engem Raum auf. Die Sitzplätze in der neuen Mensa verteilen sich auf zwei Etagen: Das Obergeschoss bietet einen großen Speisesaal mit Blick über den Campus, Essens- und Aufenthaltsräumen sowie Live-Cooking, im Erdgeschoss entsteht eine Cafeteria mit einer Außenterrasse, die bei Sonnenschein zum Verweilen einlädt. Die neuen Räumlichkeiten bieten Studierenden zudem Aufenthaltsmöglichkeiten im Campusalltag.

Die alte Mensa bleibt während der dreieinhalbjährigen Bauzeit vollständig leistungsfähig, so dass für Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Einschränkungen in der Hochschulgastronomie und Versorgung entstehen.

Das erste Essen in der neuen Mensa soll 2021 über die Theke gehen und serviert werden.

Uni-Baudezernent Thomas Hanold: „Die neue Mensa steht auch Anwohnern offen“

Die neue Mensa steht auch Anwohnern offen, sagt Thomas Hanold, Baudezernent der Universität Hildesheim. „Die Universität öffnet sich für den Stadtteil. Natürlich sind wir offen für alle, nicht nur für Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Anwohner sind herzlich willkommen. Für den Stadtteil ist die Mensa attraktiv.“

Bei der Planung habe die Universität so weit möglich die Interessen der Anlieger berücksichtigt, die in unmittelbarer Nähe wohnen und von dem Bauprojekt besonders betroffen sind. So gilt etwa für den Lärmschutz: Die Be- und Entladung für die Hochschulgastronomie erfolgt hinter geschlossenen Türen, auch die Rückseite der Mensa ist mit Fensterbändern versehen und attraktiv gestaltet.

Der Hauptcampus wurde Ende der 1960er Jahre gebaut, der Großteil der technischen Anlagen in der Uni-Mensa ist noch aus dieser Zeit und völlig veraltet, hinzu kommen energetische Defizite. Die Mensa wurde vor knapp 50 Jahren für eine Pädagogische Hochschule mit unter 2000 Studentinnen und Studenten gebaut – heute lernen hier über 8000 Studierende. Daher ist eine Erweiterung dringend erforderlich. Ein Anbau an die bestehende Mensa wurde geprüft, ein Erweiterungsbau ist aber funktional, gestalterisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll. In Abstimmung mit der Stadt Hildesheim und der anliegenden Liebfrauen-Kirchgemeinde konnten durch den Ankauf von Flurstücken durch die Universität die Voraussetzungen für einen Mensaneubau am Hauptcampus geschaffen werden. Im Zuge des Neubaus entstanden am Hauptcampus über 50 weitere Parkplätze, hierfür wurde der Uni-Parkplatz neben dem W-Gebäude erweitert. 

Die Treuburger Straße könnte künftig zur „Universitätsallee“ werden, so die Idee des Baudezernenten Thomas Hanold.

HINWEIS: Studierende und Beschäftigte, die Interesse am Fortgang des Neubaus haben, erreichen bei Fragen Dr. Christian Dittmann, Referent des Präsidenten, unter christian.dittmann@uni-hildesheim.de. 

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news-17410 Wed, 04 Sep 2019 08:00:00 +0200 DEUTSCHLANDFUNK: Niedersächsisch-schottische Zusammenarbeit der Hochschulen: Interview mit Professor Wolfgang-Uwe Friedrich https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/deutschlandf/ DEUTSCHLANDFUNK berichtet: Die niedersächsische Landeshochschulkonferenz hat eine Kooperationsvereinbarung mit schottischen Universitäten unterzeichnet. Die niedersächsische Landeshochschulkonferenz hat eine Kooperationsvereinbarung mit schottischen Universitäten unterzeichnet. Darin werden strategische Ziele vereinbart, um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern. Mit dem Brexit könnte dieser nämlich negativ beeinflusst werden.

Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Universität Hildesheim und Vorsitzender der niedersächsischen Landeshochschulkonferenz hat das Papier zusammen mit der Vereinigung der schottischen Universitäten unterzeichnet.

Im Interview mit der Sendung CAMPUS UND KARRIERE im DEUTSCHLANDFUNK äußert Wolfgang-Uwe Friedrich die Beobachtung, es gebe unter Wissenschaftlern in Schottland wie auch in ganz Großbritannien Unsicherheit darüber, was derzeit im Unterhaus des Parlaments vor sich gehe. Die akademische Welt sei höchst unzufrieden mit den Brexit-Diskussionen. Die Befürchtungen, dass der Brexit negative Folgen auf Forschungskooperationen und -mittel hat, seien außerordentlich groß und damit auch die Bereitschaft, neue Kooperationsformen zu suchen und den Austausch zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu vergrößern, so Professor Wolfgang-Uwe Friedrich im Interview mit dem DEUTSCHLANDFUNK.

Deutschlandfunk, Sendung Campus & Karriere, 04.09.2019, Interview, ~10 Min., „Niedersächsisch-schottische Zusammenarbeit der Hochschulen: Die niedersächsische Landeshochschulkonferenz und die Vereinigung der schottischen Universitäten haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Aufgezeichnetes Telefoninterview mit dem Vorsitzenden der niedersächsischen Landeshochschulkonferenz Wolfgang-Uwe Friedrich / Von Benedikt Schulz“ (Text und Audio)

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International Office Präsident Präsidium Pressespiegel überregional Aktuelles IO
news-17214 Wed, 24 Jul 2019 08:21:00 +0200 Ägypten: Zusammenarbeit mit der Universität Minia https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/aegyptische-delegation-der-universitaet-minia-zu-gast-in-hildesheim/ Eine Delegation der Universität Minia, Ägypten, hat in dieser Woche die Universität Hildesheim besucht. Die Hochschulen haben sich darauf verständigt, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und den Studierendenaustausch zu befördern. „People help each other, this is a value. A value of the life. That is the big value, that is why we are expanding up our international cooperations.“

Professor Mostafa Abdelnaby Abdelrahman Ahmed, President of University of Minia, Egypt, during his visit at University of Hildesheim

„Die Universität Minia ist interessiert an einer Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim. Für uns ist die internationale Zusammenarbeit ein wichtiger Wert, Menschen helfen einander und arbeiten zusammen, das ist ein Wert des Lebens. Wir haben 60.000 Studierende, einige sind sehr daran interessiert, Sprachen zu studieren. Eine Kooperation in den Sprachwissenschaften ist für die Studierenden und Lehrenden ein Gewinn. Die Kooperation ist eine Chance für unsere Masterstudierenden, die in Minia Germanistik studieren“, sagt Professor Mostafa Abdelnaby Abdelrahman Ahmed, Präsident der Universität Minia und ein Spezialist für Energiewirtschaft.

Gemeinsam mit seinen Wissenschaftskollegen Professor Mohamed Galal Hassan Shehata, Vizepräsident und Spezialist für Umweltschutz und kulturelle Bildung, sowie Professor Hussein Mohamed Ali Ibrahim, Koordinator des „German Project“ und Experte für Restaurierung und Denkmalpflege besuchte Abdelrahman Ahmed die Universität Hildesheim, um über Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen.

Die Universitäten knüpfen dabei an eine frühere Zusammearbeit an, es besteht ein Kooperationsvertrag aus den 1980er Jahren. Mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum, das für seine ägyptische Sammlung und wissenschaftlichen Projekte in Ägypten international bekannt und für die Hildesheimer Unviersität einer der bedeutsamsten Kooperationspartner ist, bestehen bereits enge Kooperationen nach Minia, weshalb Professorin Regine Schulz, Direktorin des Museums und Ägyptologin, die Delegation begleitete und die Zusammenarbeit aktiv unterstützt.

Ziel der Gespräche zwischen Minia und Hildesheim ist es, Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Studium und Lehre zu diskutieren und den internationalen Studierendenaustausch zu befördern.

Zusammenarbeit in den Sprachwissenschaften: In Minia, südlich von Kairo, werden Sprachen wie Deutsch, Englisch, Italienisch, und Chinesisch erforscht

Die Universität Minia liegt etwa 250 km südlich von Kairo am westlichen Ufer des Nil. Mit der ägyptischen Provinz pflegt die Stadt Hildesheim seit 40 Jahren eine Partnerschaft. 60.000 Studentinnen und Studenten lernen an der Universität Minia, zum Beispiel an der „Faculty of Engineering“, der „Faculty of Computers and Information“, der „Faculty of Agriculture“, der „Faculty of Arts and Human Sciences“, der „Faculty of Fine Arts“, der „Faculty of Early Children Education“, der „Faculty of Art Education“ und an der „Faculty of Alsun“, wo Sprachen wie Deutsch, Englisch, Italienisch, und Chinesisch gelehrt und erforscht werden.

Etwa 800 Studierende – darunter 30 Deutschstudierende – lernen an der Fakultät, die eine gute Chance bietet, um die Kooperation zwischen Hildesheim und Minia insbesondere im Bereich Deutsch als Fremdsprache aufzubauen. Auch in den Bereichen Kulturwissenschaften, Lehrerbildung, Erziehungswissenschaft, Informatik und Sportwissenschaft liegen Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen.

Universität Hildesheim möchte die Zahl der internationalen Studierenden erhöhen

„Wir wollen die Zahl der internationalen Studierenden erhöhen, die Internationalisierung ist eines unserer großen Ziele“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Die Universität Hildesheim pflegt Studienprogramme unter anderem mit der Pai Chai University in Daejeon und der Chungbuk National University in Chungbuk (Südkorea) in den Informationswissenschaften, mit der Staatlichen Universität Nowgorod (Russland) in den Sprachwissenschaften und mit der Université de Provence im französischen Marseille in den Kulturwissenschaften. Einen Teil des Studiums absolvieren die Studierenden in Hildesheim und einen Teil an der jeweiligen Partneruniversität. Der Studierendenaustausch mit der Partneruniversität Toluca in Mexiko wurde ausgebaut. Jüngst hat Professorin Elke Montanari mit der Deutschen Abteilung der Ain Shams Universität Kairo in Ägypten die Zusammenarbeit gestärkt und ein Team um Professorin Birgit Mandel und Professor Wolfgang Schneider vom UNESCO-Lehrstuhl hat einen Masterstudiengang in Kulturvermittlung und Kulturmanagement mit der Université Hassan II in Casablanca/Marokko aufgebaut. In der Informatik arbeitet ein Team um Professor Lars Schmidt-Thieme in einem englischsprachigen Masterprogramm „Data Analytics“ mit Studierenden aus 25 Ländern zusammen. Die Fachleute für Big Data setzen die Datenanalyse zum Beispiel ein, um ideale Fahrstrecken und Parkplatzlösungen für Autos zu berechnen oder um in Zusammenarbeit mit Archäologen Motive und Gestaltungsformen und deren Urheber in der altgriechischen Vasenmalerei zu identifizieren.

„Hildesheim ist eine überschaubare Stadt, Austauschstudierende kommen sehr schnell mit anderen Studentinnen und Studenten in Kontakt“, sagt Professorin Irene Pieper, Vizepräsidentin für Internationales an der Universität Hildesheim.

Die ägyptische Delegation wurde unter anderem von Oliver Rösner, Referent für Internationale Beziehungen im Büro des Oberbürgermeisters, begleitet. In Hildesheim wurde während des Besuchs der Delegation anlässlich der vierzigjährigen Städtepartnerschaft eine Brücke am Dammtor, die über den Seitenarm der Innerste führt, in „Minia-Brücke“ umbenannt. Während der Zeremonie brachte der Gouverneur von Minia, General Kassem Mohamed Hussein Kassem den Wunsch nach „noch mehr Austausch zwischen den beiden Partnerstädten“ Ausdruck. Für Ende des Jahres ist ein Gegenbesuch in Minia geplant.

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Pressemeldungen International Office Aktuelles IO Präsident
news-17130 Fri, 12 Jul 2019 11:41:00 +0200 Ohne Leidenschaft geht gar nichts: Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/kulturpolitikprofessor-wolfgang-schneider/ Professor Wolfgang Schneider, Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und seit 1997 Deutschlands erster und bisher einziger ordentlicher Universitätsprofessor für Kulturpolitik, hat die kulturpolitische Forschung in der Bundesrepublik geprägt. Nun wurde der Wissenschaftler feierlich verabschiedet. Zur Verabschiedung sprachen auf dem Kulturcampus Forschungskolleginnen und Forschungskollegen unter anderem aus Beirut, Sōka, Maiduguri, Cape Coast und Casablanca. Hier lesen Sie ein ausführliches Interview mit dem Professor. Lesen Sie hier die Rede des Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich
anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Wolfgang Schneider (PDF)

Lesetipp: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 12.07.2019, Interview von Martina Prante, „Ohne Leidenschaft geht gar nichts / Deutschlands Mann für die Kulturpolitik: Wolfgang Schneider verlässt nach 22 Jahren die Domäne Marienburg / Ein Sensibelchen mit Durchsetzungsvermögen“

Lesetipp: Wochenzeitung Kehrwieder, 13.07.2019, Interview von Björn Stöckemann, „Die Kultur lebt auch auf dem Lande“ (Artikel online lesen, Seite 5, www.e-pages.dk/kehrwieder/195/)

 

„Wolfgang Schneider verbindet theoretisches Wissen mit kultureller Praxis, wissenschaftliche Kompetenz mit Politikberatung und kulturpolitischem Kommentar. Zu den 22 außerordentlich ertragreichen Jahren in Forschung und Lehre, Transfer und Kooperation und nicht zuletzt im Bereich der Internationalisierung zählte auch eine sehr erfolgreiche Teambildung. Die Schaffung der Professur für Kulturpolitik und die Einrichtung des Instituts für Kulturpolitik zählt zu den wichtigen Strukturentscheidungen der Universität Hildesheim. Beides gilt es auch in Zukunft zu bewahren.“

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim

„It is beautiful to see so many colleagues from around the world today in Hildesheim. Wolfgang Schneider is a travelling salesman in culture, er ist ein Handelsreisender in Sachen Kultur. Er bringt etwas mit – seine Neugier und Menschenfreundlichkeit und den Willen, zusammenzuarbeiten und ist ein leidenschaftlicher Forscher.“ 

Prof. Dr. Stefan Krankenhagen, Dekan des Fachbereichs „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“

„Professor Wolfgang Schneider is opening invisible doors. I remember the moment I received a letter from Germany, he accepted me as a research candidate. Since then, many doors opened for me. I learned from him to encourage my students: Think how you can make your plans possible!“ 

Dr. Yuki Akino, Dokkyo University, Sōka, Japan

„Wir danken Ihnen für Ihre Zugewandtheit, den Respekt und die Wertschätzung.“ 

Dr. Katharina Schröck, Doktorandin

„We have worked together since 2008. The list of projects is long. We started with an exchange on theatre and media, then we designed a master program in Casablanca. We want to continue working together!“ 

Prof. Dr. Abdelkader Gonegai, Université Hassan II, Casablanca, Marokko

„He is moving forward – never standing still! Wolfgang Schneider is active in the academic sphere, but he has always tried to build bridges between theory and practice. He has always rolled up his sleeves and got actively involved.“

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Präsidentin des Deutschen Kulturrats

„I witnessed him bringing people together – he is always home, wherever he is in the world. “

Dr. Helena Nassif, Al Mawred al Thaqafy, Beirut, Libanon

 

„Es braucht Leute, die mit Kenntnis immer wieder darauf beharren, dass Kultur nicht ‚nice to have‘ ist. Professor Wolfgang Schneider gelingt in Hildesheim eine anwendungsbezogene Betrachtung von Kultur, er bringt sein Wissen ein in die Stadt. In Hildesheim erkennen wir die positiven Effekte von kultureller Teilhabe und Bildung für unsere Gesellschaft an. Seine Erkenntnisse hat der regional und international geschätzte Wissenschaftler kontinuierlich in die Gesellschaft eingebracht. Hildesheim ist eine Stadt der Bildung und Kultur. Wolfgang Schneider macht darauf aufmerksam: Unsere Stadt möge das kreative Potential der Studierenden stärker nutzen. Im Namen der Stadt Hildesheim möchte ich ganz herzlich danken.“

Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim

„Wir danken Ihnen für die grandiose Betreuung mit Herz.“ 

Dr. Aron Weigl, Doktorand

„Auf Wiedersehen. Hamba Kakuhle. Farewell. We wish you all the best in your journey. And remember, Wolfgang, you are loved.“

Doktorandinnen und Doktoranden der University of Maiduguri, Nigeria, und University of Cape Coast, Ghana, in einem Abschiedslied

Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Ein Gespräch mit Professor Wolfgang Schneider, Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und seit 1997 Deutschlands erster und bisher einziger ordentlicher Universitätsprofessor für Kulturpolitik.

Herr Professor Schneider, ich erwische Sie gerade mitten bei der Arbeit.

Wir haben diese Woche unsere „Summer School“ des Masterstudiengangs „Cultural Policy and Cultural Management“ angesiedelt an der Université Hassan II in Casablanca in Marokko, da sind wir die Partneruniversität, zusammen mit der zivilgesellschaftlichen Organisation „Al Mawred Al Thaqafy“, die in Beirut sitzt und ein Netzwerk der Kulturpolitik in der arabischen Region ist. Professorin Birgit Mandel und ich sind Mitglieder des „steering committee“, das heißt wir haben uns um das Curriculum gekümmert und waren auch schon dort und haben unterrichtet. Die Studentinnen  und Studenten kommen aus verschiedenen arabischen Ländern.

Es ist der erste Masterstudiengang dieser Art in dieser Weltregion. Der Master in Casablanca ist eine Art Schwesterstudiengang der Hildesheimer Kulturwissenschaften?

Es geht darum, in der arabischen Region „capacity building“ im Bereich Kulturpolitik und Kulturmanagement zu entwickeln, damit wir nicht vom globalen Norden aus mit Workshops im globalen Süden aufschlagen, sondern dass hier das Feld der Kulturlandschaft von den Menschen vor Ort selbst organisiert wird und dass insbesondere in der Wissenschaft, also der Kulturpolitikforschung, eine neu Generation von Kulturpolitikakteuren heranwächst.

Herr Professor Schneider, Sie haben die kulturpolitische Forschung in der Bundesrepublik über Jahrzehnte geprägt. Am 12. Juli 2019 wurden Sie im Hohen Haus auf dem Kulturcampus feierlich verabschiedet. Mit welchem Gefühl verlassen Sie den Campus?

Naja, es ist nicht ganz leicht, loszulassen. Aber andererseits gehört es zur Verantwortung dazu, nicht nur das Wissen zu generieren, Erfahrungen auszutauschen und Diskurse zu führen, sondern es ist auch meine Verantwortung, zur richtigen Zeit Platz zu machen, damit auch in diesem Wissenschaftsbereich nicht nur ein Wechsel, sondern auch ein Wandel möglich ist.

Welche Bedeutung hat die kulturpolitische Forschung für die Gesellschaft?

Als ich 1997 anfing, gab es natürlich auch schon Kulturpolitik und das Wort wurde nicht in Hildesheim erfunden, aber erfunden haben wir tatsächlich ein Curriculum, erfunden haben wir tatsächlich Lehrmethoden, die in diesem Bereich einerseits die Theorie aus der Politikwissenschaft berücksichtigt und andererseits auf unserem Ansatz fußt, in den Künsten zu lernen, – das ist ja die Idee der Hildesheimer Kulturwissenschaften, die Theorie und Praxis miteinander zu kombinieren. Wir haben für die Kulturpolitikforschung in Deutschland dadurch einen Akzent gesetzt. Wir stellen fest, dass insbesondere in den letzten Jahren Literatur an vielen Stellen in diesem kleinen Fach veröffentlicht wurde und Thema im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist, das es die Kulturpolitikforschung braucht.

Sie haben in den 22 Jahren an der Universität Hildesheim 50 Doktorandinnen und Doktoranden promoviert, Sie haben über 50 verschiedene Seminare gegeben, über 500 Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten betreut, 50 Bücher geschrieben und herausgegeben – all diese Arbeit, und das gehe ich auf das Spannungsverhältnis von Theorie und Praxis ein, ist etwas, was nicht nur für den Bücherschrank gedacht ist, sondern wirksam wird. Was haben Sie mit Ihrem Team und den Studierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern angestoßen?

Eine der Referenzquellen für Kulturpolitik in Deutschland ist der Bericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages, wo hier in Hildesheim viele Texte, ich möchte fast behaupten ein Fünftel der 500 Seiten, entstanden ist. Ich war als sachverständiges Mitglied Berichterstatter für Theaterpolitik, Kulturelle Bildung und Soziokultur. Das ist eine Form von Politikberatung gewesen, die sehr konkret eingewirkt hat in die Diskurse. Wir haben dafür gesorgt, dass es diese kulturpolitische Referenzquelle gibt, die in Deutschland auch nach zehn Jahren noch Bestand hat. Wir bemühen uns am Institut für Kulturpolitik stets darum, Desiderate aufzuspüren, es ist kein Zufall, dass ich eine Studienreihe  zur Auswärtigen Kulturpolitik angeboten bekommen habe beim renommierten Springer-Verlag in Wiesbaden. Da gab es hier und da Selbstdarstellungen, aber eine kritische Reflexion dessen, was in dem Feld der Kulturdiplomatie und des Kulturaustausches geschieht, das fehlte bislang. Ein drittes Beispiel: Wir bemühen uns, nicht nur die klassische Kulturpolitik der Kulturinstitutionen im urbanen Raum zu beforschen, sondern untersuchen gleichberechtigt Kultur im ländlichen Raum, das „Weißbuch für Breitenkultur“ ist ein Standardwerk, das darauf hinweist, dass es eine Kultur gibt zwischen Rathaus, Schule und Kirche in den kleinen Dörfern und dort Tausende von Gruppierungen selbstorganisiert, meistens ehrenamtlich, ihr kulturelles Leben gestalten.

Ihr Interesse galt in all diesen Jahren auch der Umgebung, Sie blicken in die Welt, aber haben Hildesheim und den Landkreis stets im Blick.

Naja, mein Einstieg hier in der Stadt war das „Kulturhandbuch Hildesheim“, in dem ich mit Studentinnen und Studenten 228 Einrichtungen, Institutionen und Vereine identifiziert habe, die hier in der Region aktiv Kulturarbeit betreiben. Das war der Ausgangspunkt darüber nachzudenken, welche Kulturpolitik braucht die Region. Wir mischen uns ein mit öffentlichen Vorträgen in der Stadt, haben während des 1200jährigen Jubiläums der Stadt diskutiert und begleiten den Bewerbungsprozess für die Kulturhauptstadt Europas 2025 wissenschaftlich. Da sind wir natürlich einerseits Lokalpatrioten, aber andererseits den anderen sieben Mitbewerbern verpflichtet und das ist ein Format, welches generell die Frage aufwirft: Braucht es so etwas wie eine Kulturentwicklungsplanung und wie viel Perspektive ist in diesem Feld in der Kommunalpolitik vorhanden?

Im Mittelpunkt der Hildesheimer Kulturwissenschaften, ob in Musik, Theater, Medien oder Philosophie und Literatur, stehen seit 40 Jahren die Künste und die Vernetzung von theoretischer und praktischer Arbeit. Prägt diese Nähe, dieser wuchs der Forschung aus den Künsten heraus auch die kulturpolitische Forschung?

Dass es überhaupt einen Lehrstuhl für Kulturpolitik gibt hier in Hildesheim, war eine konzertierte Aktion der künstlerischen Fächer. Es war Konsens, dass es etwas zwischen diesen Instituten geben muss: Kulturpolitik, Kulturmanegement und Kulturelle Bildung wurden als Gegenstandsbereiche konstituiert. Wir hätten nie und nimmer diese erfolgreiche Arbeit machen können, wenn wir das nicht immer auch in der Auseinandersetzung mit den Künsten und in den Kulturwissenschaften betrieben hätten. Kulturpolitik ist zwar ein eigenes Fach, so kann ich doch nach 22 Jahren selbstbewusst behaupten, aber es ist integriert in einen Kontext und das sind die Gesellschaftspolitik und die Künste. Wir sind breit aufgestellt, mischen uns immer auch ein in die Debatten um die Theaterkunst, Museumspolitik oder in die Debatten über „Kultur für alle“.

Zur Verabschiedung sprechen in Hildesheim auch Forschungskolleginnen und Kollegen unter anderem aus Beirut, Libanon; Sōka, Japan; Casablanca, Marokko; Maiduguri, Nigeria and Cape Coast, Ghana. Sie haben stets die internationalen Kooperationen gepflegt und mit Ihrem Team am Institut für Kulturpolitik ausgebaut. Welche Bedeutung hat diese internationale Zusammenarbeit, gerade in der heutigen Zeit?

Naja, wir leben in einer Welt. Und das muss man in Deutschland hie und da noch lernen, wir sind nicht die Insel der Glückseligen sondern haben im globalen Kontext eine historische Rolle, die man nie vergessen darf. Das ist gerade jetzt wieder in der postkolonialen Debatte relevant – wem gehören die Artefakte, die in Museen ausgestellt werden, und die aus Zusammenhängen nach Deutschland gekommen sind, die keineswegs legal waren und aus Zeiten rühren, in denen der Ruf Deutschlands außerordentlich problematisch ist? Wir haben es in internationalen Kontexten immer damit zu tun, dass wir als sogenannte Exportnation wirtschaftliche Interessen haben, die begleitet werden müssen durch den kulturellen Austausch. Wir haben es als Vertreter einer Demokratie auch damit zu tun, uns um Menschenrechte zu kümmern, insbesondere um das Recht auf Kunst und Kultur, auf Teilnahme und Teilhabe. Das führt zwangsläufig dazu, dass wir das mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Welt diskutieren. Dass die UNESCO dies honoriert hat mit der zweimaligen Verleihung des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ ist eine große Ehre und war auch immer ein Auftrag – und den nehmen wir wahr an der Universität Hildesheim. Ich schätze die Weltgewandtheit des Präsidenten Professor Wolfgang-Uwe Friedrich sehr. Ich hinterlasse am Institut ein gut bestelltes Feld von internationalen Beziehungen und Austausch, da wünsche ich mir zukünftig mehr. Ich wünsche mir, dass wir auf dem Campus noch internationaler werden, dass wir auch mehrere Sprachen sprechen. Aber immerhin haben wir einen bilateralen Masterstudiengang in Kulturvermittlung mit Marseille, den Masterstudiengang mit Casablanca, die DAAD-Graduate School mit Maiduguri und Cape Coast in Westafrika und hundert Beziehungen über Erasmus. Ich hoffe, das zukünftig noch mehr Studentinnen und Studenten aus der Welt nach Hildesheim kommen. 

In Ihrer Forschung beschäftigen Sie sich zum Beispiel mit der Frage, wie Künstlerinnen und Künstler politische Umbrüche prägen. Sie sagten einmal, während des Weltkongresses der Kulturpolitikforschung in Hildesheim, als 450 Fachleute aus 70 Ländern auf dem Kulturcampus tagten: Künstlerinnen und Künstler können Seismografen von Krisen sein, andererseits auch Sprachrohr. Was meinen Sie damit, was zeigen Ihre Forschungsergebnisse zur Analyse von Kunst und Kultur in Krisenzeiten?

Wir haben es erlebt im „Arabischen Frühling“ , dass Künstlerinnen und Künstler das Wort ergriffen haben für die Gesellschaft, dass sie Musik gemacht, getanzt, und Theater gespielt haben, dass Filme produziert und Graffitis gesprayt wurden, die dazu beigetragen haben, zu thematisieren, was in der Gesellschaft nicht richtig läuft. Wir wissen, das „freedom of expression“ ein großes Gut ist, bei uns Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes: Die Kunst ist frei. Das heißt diesen Freiraum muss Politik gewähren, damit nicht nur in Krisenzeiten Künstlerinnen und Künstler ihren Beitrag leisten, um in die Gesellschaft zu wirken und aufmerksam zu machen auf das, was schief läuft, und durchaus Visionen eines friedlichen Zusammenlebens zu entwickeln. Künstlerinnen und Künstler sind ein wesentlicher Bestandteil von gesellschaftlicher Entwicklung. 

Sie haben mit Ihrem Team um Dr. Daniel Gad das Netzwerk „Arts Rights Justice“ etabliert, arbeiten mit Künstlern, Kulturmanagerinnen, Menschenrechtlerinnen und Rechtsanwälten unter anderem aus Tadschikistan, Nigeria, Argentinien, Libyen, Simbabwe, Iran, Türkei, Ägypten, Indien, Japan, Schweden, Syrien, Brasilien, Afghanistan, Jemen und Bangladesch zusammen, und haben eine umfassende online zugängliche auf Kunstfreiheit und Künstlerschutz ausgerichtete Bibliothek (www.arj-library.de).  

Wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass es Länder gibt, in denen keineswegs diese Freiheit gewährt wird. Im Gegenteil: Wir wissen von Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Künstlerinnen und Künstlern, dass sie verfolgt und inhaftiert werden, dass es Zensur gibt, dass man ihnen mit dem Tode droht, dass sie flüchten müssen. Es ist zunächst eine humanitäre Notsituation, aber auch eine Frage an die Kulturpolitik: Was kann zum Beispiel eine Künstlerresidenz leisten, als Schutzraum? Und was braucht es an nationalen und internationalen Instrumenten, um da einzugreifen, zu helfen und dies zukünftig zu vermeiden und Mechanismen zu entwickeln, die tatsächlich so etwas sind wie seismografische Erkenntnisse, die zum Handeln führen müssen. Wissenschaft hat eine Verantwortung, die Gefährdung der Freiheitsrechte zu beforschen und ihre Außerkraftsetzung anzuprangern.

Sie sind in Mainz geboren. Verraten Sie uns, warum haben Sie sich vor 22 Jahren für Hildesheim als Ort Ihrer Forschung und Lehre entschieden? Und waren Sie hier, in Hildesheim, zufrieden?

Also, ich sage immer: Ich war beruflicher Niedersachse und bin bekennender Hesse, tatsächlich in Mainz geboren. Das macht es mir hier nicht so einfach, weil der dortige Humor doch schon auch gewöhnungsbedürftig ist für die Mitmenschen rund um Hildesheim. Ich wurde berufen und ich bin nach wie vor dankbar denen, die mich hier hergeholt haben, besonders Hajo Kurzenberger. Ich muss zugeben, ich hatte vorher noch nicht viel von Hildesheim gehört. Ich werde Hildesheim als einfacher Professor für Kulturpolitik auch in Zukunft als wesentlichen Ort meiner Biografie sehen, weil ich hier mit Menschen zusammen kommen durfte, die mich immer wieder angeregt haben und die permanente Beschäftigung mit jungen Menschen hat mich glaube ich auch dahingehend geprägt, dass ich immer wieder versuche, neu zu denken und mit einer kritischen Distanz in unserer Welt Fragen zu stellen, statt nur einfache Antworten zu geben. 

Und wie geht es nun weiter? Was wünschen Sie den Kolleginnen und Kollegen in Hildesheim? Werden Sie den Kontakt nach Hildesheim halten?

Naja sicher! Ich habe den UNESCO-Lehrstuhl noch bis zum Jahr 2020, ich werde noch drei Forschungsprojekte zu Ende bringen und habe bis Ende des Jahres noch zwölf Masterarbeiten zu betreuen und ich nehme 20 Doktorandinnen und Doktoranden mit, die alle in den nächsten Jahren erfolgreich promoviert werden wollen. Das ist doch völlig klar! Ich wünsche mir, dass der Präsident und das Präsidiums und der kulturwissenschaftliche Fachbereich, so wie sie bisher mich unterstützt haben, auch meinen Nachfolger oder meine Nachfolgerin und die Zukunft des Instituts für Kulturpolitik auf dem Weg zur Internationalisierung unterstützen, aber auch die Arbeitsbedingungen, die nicht immer nur durch Befristungen sich ausdrücken – da darf gerne mehr investiert werden. Ich werde mich weiterhin mit der internationalen Kulturpolitik beschäftigen und mit dem anderen Pendant, der Kulturarbeit auf dem Lande, insbesondere mit den Transformationsprozessen von Heimatmuseen, mit der Rolle von Büchereien in kleineren Kommunen in Zeiten der Digitalisierung und mit der Rolle der Akteure, die vor Ort Kultur gestalten jenseits der institutionalisierten Hochkultur.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Zur Person:

Fortwährender Einsatz für den Erhalt der kulturellen Vielfalt und für kulturelle Bildung: Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Mit seiner Arbeit leistet der Hildesheimer Professor Wolfgang Schneider seit 1997 einen fortwährenden Beitrag zum Erhalt der kulturellen Vielfalt, für kulturelle Bildung sowie für die Wertschätzung von Künstlerinnen und Künstlern. Schneider forscht und lehrt seit über 20 Jahren als Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim unter anderem in den Bereichen Kulturpolitik, Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Kommunale Kulturpolitik, Auswärtige Kulturpolitik sowie Kulturpolitik für Kinder und Theaterpolitik. Er wird am 12. Juli 2019 in einer Feierstunde am Kulturcampus in Hildesheim verabschiedet. 

Für seine besonderen Verdienste wurde der Kulturwissenschaftler Professor Wolfgang Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Mit der Ehrung wurden die besonderen Verdienste des Hildesheimer Kulturpolitikforschers für die Gesellschaft gewürdigt, hierzu zählen sein herausragender Einsatz für kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt, für das Kinderrecht auf Teilhabe an Kunst und Kultur, für die Wertschätzung und Förderung der Künstlerinnen und Künstler in Deutschland und für den internationalen Austausch. 

Wolfgang Schneider wurde am 12. Juli 1954 in Mainz geboren. Nach dem Studium und der Promotion am Institut für Jugendbuchforschung in Frankfurt gründete er 1989 das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, entwickelte den Deutschen Kindertheaterpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis. 1997 gründete er das Institut für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim. In Hildesheim setzte sich Schneider für die Schaffung der deutschlandweit einzigen Professur für Ästhetik des Kinder- und Jugendtheaters (seit 2011) ein. Seit zwei Jahrzehnten ist Wolfgang Schneider Vorsitzender des Netzwerks der Kinder- und Jugendtheater. Von 2003 bis 2007 wirkte er in der Enquete Kommission „Kultur in Deutschland“ mit. Seit 2012 ist er Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“. In seiner Forschung befasst sich der Wissenschaftler unter anderem mit der Frage, wie Künstlerinnen und Künstler politische Umbrüche prägen und analysiert Kunst und Kultur in Krisenzeiten.

Mit der Universität in Aix und Marseille wurde 2003 das Doppeldiplom in „Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l’Art“ eingerichtet. Der internationale Studiengang wird seit 2011 als Doppelmaster angeboten. Parallel dazu erfolgte der Aufbau einer internationalen Bachelor-Studienvariante „Kulturpolitik im internationalen Vergleich“. Zusammen mit Daniel Gad und Birgit Mandel beriet Schneider die marokkanische Universität Hassan II in Casablanca beim Aufbau des ersten panarabischen Masterstudiengangs „Cultural Policy and Management“.

Als  Dekan des kulturwissenschaftlichen Fachbereichs war Wolfgang Schneider unter anderem verantwortlich für die Gestaltung des Kulturcampus und die Gestaltung des Bologna-Prozesses – von Diplom auf Bachelor und Master. Der Kern ist, dass im Mittelpunkt der Kulturwissenschaften die Künste stehen, die Vernetzung von Theorie und Praxis, und dass es ein Spinnen in einem Netzwerk ist, das die Studierenden befähigt, im Arbeitsmarkt anzukommen.

Die Einrichtung einer eigenen Universitätsprofessur mit der Denomination „Kulturpolitik“ geht zurück auf Diskussionen in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zu den Initiatoren zählten die Theaterwissenschaftler Hajo Kurzenberger und Hartwin Gromes. Im Jahr 1994 wurde die Professur ausgeschrieben. Mit Wirkung zum 1. März 1997 wurde die erste Universitätsprofessur für Kulturpolitik in Deutschland besetzt.

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Pressemeldungen Präsident Forschung Personalportal Startseite
news-17224 Sat, 29 Jun 2019 08:00:00 +0200 Universität Hildesheim kooperiert mit Universität Maiduguri in Nigeria / Friedrich: „Dieses Miteinander zeigt, dass internationale Zusammenarbeit funktioniert“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/universitaet-hildesheim-kooperiert-mit-universitaet-maiduguri-in-nigeria-friedrich-dieses-miteinan/ Die Universität Hildesheim baut die internationale Zusammenarbeit aus. Die Universität Maiduguri in Nigeria und die Universität Hildesheim haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Universitäten arbeiten seit mehreren Jahren in einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Graduiertenschule zusammen und befassen sich mit Friedens- und Konfliktforschung. „Wir sind dankbar und stolz auf die Zusammenarbeit mit der Universität Maiduguri. Dieses Miteinander zeigt, dass internationale Zusammenarbeit funktioniert“, so Professor Wolfgang-Uwe Friedrich. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (PDF)

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Pressespiegel regional Center for World Music Forschung Präsident
news-17052 Sun, 23 Jun 2019 19:59:00 +0200 Zehn Jahre Center for World Music: „Wir bewahren musikalisches Kulturerbe” https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/zehn-jahre-center-for-world-music-wir-bewahren-musikalisches-kulturerbe/ Als einziges musikethnologisches Forschungszentrum Deutschlands, das an eine Universität angegliedert ist, leistet das Center for World Music seit 2009 einen wichtigen Beitrag für Integration und Bildung und fördert die kulturelle und musikalische Vielfalt in der Region. Rede des Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich
anlässlich des Festaktes zum
zehnjährigen Bestehen des Center for World Music (PDF)

Als einziges musikethnologisches Forschungszentrum Deutschlands, das an eine Universität angegliedert ist, leistet das Center for World Music seit 2009 einen wichtigen Beitrag für Integration und Bildung und fördert die kulturelle und musikalische Vielfalt in der Region. Das Forschungszentrum bewahrt mit seinen über 4.500 Musikinstrumenten, 45.000 Schallplatten, Tondokumenten und Schriften bedeutende Spuren und Vermächtnisse weltweiten Musikschaffens. Es gibt in Europa keine weitere Institution, die in dieser globalen Breite sammelt.

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Center for World Music einen festen Platz in der Kulturregion Hildesheim und weit darüber hinaus erarbeitet. Es ist ein international anerkanntes Lehr- und Forschungszentrum und gleichzeitig ein inspirierender kultureller Akteur. Wissenschaft und Kultur werden hier auf ganz besondere Weise miteinander verknüpft und so gemeinsam erfahrbar. Hierzu gratuliere ich ganz herzlich und blicke gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen“, so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler anlässlich eines Festaktes. Die Arbeit, die in Hildesheim geleistet werde sei „grandios“, so der Minister. Das Forschungszentrum gebe eine Antwort auf Ausgrenzung und arbeite mit der verbindenden Kraft der Musik.

„We believe in unity through cooperation“

„Das Center ist ein großer Schatz für Forschung und Lehre und ein wichtiger Ort der internationalen Zusammenarbeit. Hildesheim besitzt ein weiteres Juwel“, sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich. „A very warm welcome to all of our foreign partners and guests. You make us proud and together we tell everybody and especially to the new generation of students: we believe in unity through cooperation. Our message is: come and work together, come together and listen to music, we are united in our passion for Music.“ 

Friedrich dankt insbesondere Rolf Irle, dem Stifter der Instrumentensammlung und Ehrenbürger der Universität Rolf Irle. „Musik spaltet nicht, sie vereint, das haben sie Generationen von Schülerinnen und Schülern vorgelebt.“ 

„Das Forschungszentrum gibt Raum für Musiken der ganzen Welt und öffnet diese in die Gesellschaft, um einen offenen Umgang miteinander zu pflegen“, so Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen. Die Transferleistungen in die Gesellschaft hinein seien einzigartig. Die Stiftung Niedersachsen unterstützt die Arbeit seit der Gründung des Forschungszentrums.

Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, unterstreicht die Bedeutung des Forschungszentrums für die Region Hildesheim. Die Stadt sei durch die kulturwissenschaftlichen Studiengänge von jungen, progressiven und internationalen Kulturformen beeinflusst. „Das Center for World Music ist ein Botschafter für Toleranz in einer pluralen Gesellschaft.“ Die vielfältige Musikkultur werde nicht nur bewahrt und erforscht, sondern auch vermittelt. Meyer äußerte seinen Dank für die Lebensfreude, die von diesem Zentrum ausgehe.

„Music unites, but music can also divide. Music can tackle social difference. Lower Saxony is blessed by these two Institutions, the Center for World Music in Hildesheim and the European Centre for Jewish Music in Hanover“, so Professor Edwin Seroussi von der Hebräischen Universität Jerusalem, der den Festvortrag hielt.

„Das Center for World Music ist ein großer Schatz für Forschung und Lehre und ein wichtiger Ort der internationalen Zusammenarbeit. Musik verfügt über eine einzigartige Kraft, Menschen jeden Alters und jeder Nationalität zu verbinden. Musik schafft Gemeinschaft. Musik bietet besondere Chancen, international und interkulturell zusammenzuarbeiten. Musik schafft grenzüberschreitend Partnerschaften“, sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Kooperation mit Universität Maiduguri in Nigeria: „Dieses Miteinander zeigt, dass internationale Zusammenarbeit funktioniert“

Die internationale Zusammenarbeit wird ausgebaut. Am (heutigen) Freitag haben die Universität Maiduguri in Nigeria und die Universität Hildesheim eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Universitäten arbeiten seit mehreren Jahren in einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Graduiertenschule zusammen und befassen sich mit Friedens- und Konfliktforschung.

„Wir pflegen viele Kooperationen auf der ganzen Welt, aber diese scheint die beste zu sein, die wir jemals hatten. Wir sind stolz auf diesen Austausch mit Hildesheim“, sagt Professor Aliyu Shugaba, Präsident der Universität Maiduguri anlässlich der Unterzeichnung in Hildesheim. Seit 1975 bildet die Universität Maiduguri unter anderem den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Fakultäten Landwirtschaft, Kulturwissenschaften, Bildung, Ingenieurwesen, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften und Medizin aus. Die Universität Maiduguri befindet sich im Zentrum des Konflikts in Nordostnigeria, wo die Terrororganisation „Boko Haram“ in den letzten Jahren schreckliche Verwüstungen angerichtet hat. Die sechs nigerianischen Doktorandinnen und Doktoranden und sechs Masterstudierenden arbeiten in der Graduiertenschule an Fragen des gesellschaftlichen Wiederaufbaus. Die Masterstudierenden haben ihre Master Thesis gerade erfolgreich verteidigt.

„Wir sind dankbar und stolz auf die Zusammenarbeit mit der Universität Maiduguri. Dieses Miteinander zeigt, dass internationale Zusammenarbeit funktioniert“, so Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Musik kann Verständigung fördern, aber auch trennend wirken. Musik ist zutiefst gesellschaftlich und politisch.

In Hildesheim lagert in Beispielen das musikalische kollektive Gedächtnis der Menschheit, zum Beispiel das „Music of Man Archiv“, eine Dauerleihgabe der Stiftung Niedersachsen. Die Schallplatten sind oft die einzigen akustischen Zeugnisse. In den Regalen liegen algerischer Rai und Streitlieder der Inuit neben Bach-Partiten, hinduistische Tempelgesänge und syrisch-chaldäische Gesänge neben Roland Kaiser, Jazz aus Bangladesch neben Gesängen aus Albanien und Afghanistan.

„Für uns zählt diese Sammlung zum Weltkulturerbe. Die Bestände haben viel mit uns zu tun und das Wissen um die Vielfalt musikalischer Geschichte ist eine wichtige Quelle künstlerischer Inspritation. In unserem Archiv lagern Highlights wie die erste Tonaufnahme aus dem Iran von 1906. Wir haben Ton-aufnahmen, bei denen wir wissen, dass die Sammlung ein Kulturerbe dokumentiert, das verloren ist. Etwa die Tonträger aus Maiduguri in Nigeria“, sagt der Musikethnologe Professor Raimund Vogels, Direktor des Center for World Music.

Welche Rolle spielen Musik und Klänge in der Gesellschaft? Das Hildesheimer Musikarchiv zeigt: Musik ist nicht nur bloße Unterhaltung oder hohe Kunst. Musikalische Ausdrucksformen sind eine emotionale Kraft. Musik kann Verständigung fördern, aber auch trennend wirken. Musik ist zutiefst gesellschaftlich und politisch. „Im Zentrum bei uns stehen die musizierenden Menschen und nicht das Klangdokument alleine“, sagt Vogels.

Das Center for World Music der Universität Hildesheim arbeitet eng mit dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien zusammen. Ein internationaler Fachbeirat berät die Einrichtungen.

Digitalisierung von Weltkulturerbe in Kairo, Teheran und Maiduguri

Das Center for World Music sichert mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und Partnern vor Ort Musikarchive im Ausland, derzeit in Iran und Nigeria. In Ägypten und Ghana konnten physisch in ihrem Fortbestand gefährdete Tondokumente gesichert werden, etwa liturgische Gesänge der koptischen Kirche aus Kairo.

Das Forschungszentrum macht das musikalische Wissen zugänglich. „Wichtiger als das Bewahren ist uns die Rückgabe. Unsere Hauptpflicht ist es, die Dokumente den Musikern vor Ort zur Verfügung zu stellen. Am koptisch-orthodoxen Patriarchat in Kairo und Alexandria werden die Tonaufnahmen in der Ausbildung von Kantoren eingesetzt, da hört man sich das jetzt an, was wir digitalisiert haben. In Teheran nutzen Musiker die Aufnahmen. In Maiduguri hat unser Archivprojekt zur Gründung des Universitätsinstituts zur ‚Promotion of Cultural Sustainability‘ geführt. Wir sammeln wenig, um es einfach im Archiv zu lagern – sondern unsere Überlegung ist immer: Was kann man damit machen?“, so Raimund Vogels.

Friedens- und Konfliktforschung über Musik und Kultur

Musik und Künste können beim Wiederaufbau von Gesellschaft helfen, etwa in Nigeria. In Nordostnigeria wurden im letzten Jahrzehnt Musikerinnen und Musiker durch „Boko Haram“ ermordet, verfolgt und vertrieben und jene, die am Leben sind, haben Angst, Musik zu machen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Maiduguri/Nigeria und Cape Coast/Ghana befassen sich in einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Graduiertenschule mit der Frage, wie in und nach Konflikten Gemeinschaften wieder aufgebaut werden können. Was wurde zerstört, welche Rolle spielen Kultur, Instrumente und musikalische Ausdrucksformen beim Wiederaufbau? Doktorandinnen und Doktoranden nutzen seltene Tonaufnahmen aus dem Musikarchiv für ihre Forschungsarbeiten. Über den Forschungsprozess fließen die Materialien, die die Vielfalt musikalischer Kultur in den Dörfern Nordostnigerias dokumentieren und seit den 1980er Jahren aufgenommen wurden, hinein in die Dörfer, Camps für Binnenflüchtlinge oder Familien. Die Tonaufnahmen sind Impulsgeber für Fragen der Reflexion: Wo wollen wir hin, wie wollen wir künftig leben?

Seit Anfang Mai bis Ende Juli 2019 sind Forscherinnen und Forscher aus Nigeria und Ghana zum Forschungsaufenthalt am Center for World Music in Hildesheim.

Integration durch Musik und Klang

Neben den internationalen Forschungsprojekten wirkt das Center for World Music in der Region, arbeitet mit Kitas, Schulen und dem Roemer- und Pelizeaus-Museum zusammen und bildet seit 2011 Berufstätige fort.

Am Center for World Music haben bisher 100 Personen aus 26 Herkunftsländern im Alter von 20 bis 60 Jahren studiert. Der Studiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ ist europaweit einzigartig. Hier treffen zum Beispiel Komponisten, Konzertpädagogen, Musikschullehrerinnen, geflüchtete Musiker, Erzieherinnen und Musikervermittler aufeinander. Viele Studentinnen und Studenten haben Abschlüsse im Ausland erworben. Sie haben vielfältige musikalische und berufliche Biografien kommen aus allen Regionen Deutschlands – von Frankfurt am Main über Bremen und Berlin bis Nürnberg – und aus dem Ausland, etwa aus Syrien, Türkei, Irak, China und Sudan. Der 5. Studienjahrgang beginnt im Oktober 2019 (mehr Informationen über die Bewerbung).

Programm des Festakts am 21. Juni 2019

Begrüßung und Grußworte

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim
  • Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen
  • Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
  • Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim 

Festvortrag

Prof. Dr. Edwin Seroussi, Hebräische Universität Jerusalem

„10 Jahre in 10 Bildern – Das Center for World Music“

Prof. Dr. Raimund Vogels (Direktor des Center for World Music) und Dr. Michael Fuhr (Geschäftsführer des Center for World Music)

Der Festakt wird gestaltet mit musikalischen Beiträgen von Freunden und Studierenden des Center for World Music. Die Universität erwartet zum Festakt etwa 100 Gäste aus dem In- und Ausland, unter anderem aus Teheran, Paris, Chicago, Jerusalem, Maiduguri, Lissabon, Cape Coast und London.

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Pressemeldungen Center for World Music Fachbereich 2 Musik und Musikwissenschaft Präsident
news-17143 Sat, 22 Jun 2019 13:23:00 +0200 Wo Musik zum Todesurteil führte https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wo-musik-zum-todesurteil-fuehrte/ Die Universität Hildesheim will noch enger mit der Universität Maiduguri in Nigeria zusammenarbeiten. Pressespiegel regional Präsident Flüchtlinge news-16952 Sat, 08 Jun 2019 11:28:00 +0200 Friedens- und Konfliktforschung über Musik und Kultur https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedens-und-konfliktforschung-ueber-musik-und-kultur/ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Maiduguri, Nigeria, und Cape Coast, Ghana, sind derzeit zum Forschungsaufenthalt an der Universität Hildesheim. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Maiduguri in Nigeria und Cape Coast in Ghana befassen sich im Rahmen einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Graduiertenschule mit der Frage, wie mit Kunst und Kultur in und nach Konflikten Gemeinschaften aufgebaut werden können.

Seit Anfang Mai bis Ende Juli 2019 sind 10 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nigeria und Ghana zum Forschungsaufenthalt am Center for World Music in Hildesheim.

Welche Rolle spielen Kultur und Künste bei der Konfliktlösung und in Friedensprozessen?

In Hildesheim arbeiten Zainab Musa Shallangwa, Alasambom Nyingchuo, Umar Lawal Yusuf, Lydia Amoah, Sabina Appiah-Boateng und Amos Asare Darkwa an ihren Doktorarbeiten im Center for World Music und am Institut für Kulturpolitik, recherchieren in der Universitätsbibliothek und treffen Hildesheimer Professorinnen und Professoren. Begleitet werden sie von den Koordinatoren der Graduiertenschule Dr. Christopher Mtaku, Eyram E. K. Fiagbedzi, Dr. Nepomuk Riva und Meike Lettau.

Außerdem finden interdisziplinäre Austauschformate statt, unter anderem mit der Erziehungswissenschaftlerin Professorin Viola Georgi, die in Hildesheim das Zentrum für Bildungsintegration leitet, und im Seminar „Time and History: What ‚history‘ do we want to talk about in the future“ mit dem Philosophen Professor Rolf Elberfeld, der zu Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive forscht, oder auch mit Professor Tiago de Oliveira Pinto vom UNESCO-Lehrstuhl „Transcultural Music Studies” an der Universität Weimar.

Insgesamt 21 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Nigeria, Ghana, Kamerun, Niger und Deutschland, darunter 12 Doktorandinnen und Doktoranden, erforschen in der Graduiertenschule „Performing Sustainability – Cultures and Development in West-Africa“ von 2016 bis 2020 die Rolle von Kultur und Kunst bei der Konfliktlösung, in Friedensprozessen und in der nachhaltigen Entwicklung in Westafrika. Zum Beispiel untersuchen sie die Rolle von Theater und Film in Flüchtlingsgemeinschaften, die Auswirkungen von Migration und Vertreibung auf das materielle und immaterielle kulturelle Erbe und entwickeln lokale, gemeinschaftsbildende Kultur- und Bildungsprojekte. Teil des Programms sind mehrmonatige Forschungs- und Lehraufenthalte am Center for World Music der Universität Hildesheim.

„Dieser Austausch zwischen Maiduguri, Cape Coast und Hildesheim ist eine Bereicherung“

„Wir sind eine offene und internationale Universität, zu unserem Leitbild gehört Diversität. Dieser Austausch zwischen Maiduguri, Cape Coast und Hildesheim ist eine Bereicherung“, sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden Anfang Juli 2019 an einer Kooperationstagung zum Thema „The Role of the Artist in Processes of Transformation. Conference on Cultural Policy and Sustainable Development“ in der Bundesakademie Wolfenbüttel teilnehmen [Informationen zur Konferenz]. Forschungsfragen sind unter anderem: Was bedeutet eine auf Kunst und Kultur basierende nachhaltige Entwicklung? Auf welche Weise können Künstlerinnen und Künstler Lösungen für Gesellschaften in Umbrüchen und fragilen Kontexten anbieten? Welche neuen Mechanismen der internationalen Kulturbeziehungen und Kulturpolitik sind für eine Veränderung der europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit erforderlich?

Digitalisierte Musikarchive sollen in Nigeria helfen, um vor Ort Lösungsansätze für gesellschaftlichen Konfliktezu entwickeln

„Die Forschungen der Studierenden stehen im engen Zusammenhang mit den Sammlungen, über die wir am Center for World Music verfügen, wie etwa das Borno Music Documentation Project. Die Doktoranden und Doktorandinnen nutzen damit unsere Archive, die sie erschließen und digitalisiert wieder mit nach Nigeria nehmen, um vor Ort Lösungsansätze für gesellschaftlichen Konflikte suchen“, sagt Professor Raimund Vogels.

Die Hildesheimer Graduiertenschule „Performing Sustainability – Cultures and Development in West-Africa“ ist die einzige kulturwissenschaftliche Graduiertenschule und die einzige aus Niedersachsen, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Förderung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN bewilligt wurde.

Das Graduiertenkolleg ist an der Universität Hildesheim am Center for World Music angesiedelt. Das Team um Professor Raimund Vogels, Direktor des Forschungsinstituts, arbeitet mit Professor Wolfgang Schneider zusammen, dessen Team am UNESCO-Lehrstuhl des Instituts für Kulturpolitik die Rolle der Künste in Konflikten und Transformationsprozessen untersucht.

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news-17222 Fri, 15 Mar 2019 08:00:00 +0100 Die Uni kann weiter planen: Thümler und Friedrich unterzeichnen Vertrag / Zielvereinbarungen / „Für die Universität Hildesheim ist die Aussage, dass die Grundfinanzierung erhöht wird, von herausragender Bedeutung“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-uni-kann-weiter-planen-thuemler-und-friedrich-unterzeichnen-vertrag-zielvereinbarungen-fuer/ Die Universität Hildesheim kann für die nächsten Jahre weiter planen. Uni-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich hatte zusammen mit Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler und den anderen Präsidenten der 20 Hochschulen in staatlicher Verantwortung die Zielvereinbarungen für die Jahre 2019 bis 2021 unterzeichnet. „Für die Universität Hildesheim ist dabei die Aussage, dass die Grundfinanzierung erhöht wird, von herausragender Bedeutung“, sagt Friedrich. Lesen Sie hier den gesamten Artikel der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung (Datei)

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Pressespiegel regional Präsident
news-17223 Mon, 18 Feb 2019 08:00:00 +0100 Professorin der Uni berufen / Fachkommission Integrationsfähigkeit der Bundesregierung / Friedrich: „Mit Professorin Georgi gewinnt die Kommission eine Wissenschaftlerin, die international sehr gut vernetzt ist“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/professorin-der-uni-berufen-fachkommission-integrationsfaehigkeit-der-bundesregierung-friedrich/ Die Bundesregierung hat die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin Professorin Viola Georgi in die Fachkommission Integrationsfähigkeit berufen. „Mit Professorin Georgi gewinnt die Kommission eine Wissenschaftlerin, die international sehr gut vernetzt ist und zugleich Basisarbeit in der Kommune leistet - eine seltene Kombination“, sagt Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (PDF)

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Pressespiegel regional Präsident
news-16136 Thu, 07 Feb 2019 15:15:00 +0100 Grußwort des Präsidenten der Stiftung Universität Hildesheim anlässlich der Veranstaltung „Allianzen für Demokratie in der Schule“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/grusswort-anlaesslich-der-veranstaltung-allianzen-fuer-demokratie-in-der-schule-reflektieren-diskut/ Der Präsident sprach anlässlich der Veranstaltung „Allianzen für Demokratie in der Schule – Reflektieren, Diskutieren, Handeln“. Hier lesen Sie das Grußwort von Professor Wolfgang-Uwe Friedrich. Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim, hielt das Grußwort am 7. Februar 2019 im Auditorium Maximum der Universität Hildesheim.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

Universitäten sind Räume des kritischen Diskurses. Unsere Aufgabe ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und diese nicht nur im Studium, sondern auch gegenüber der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Stiftungsuniversität Hildesheim, zu deren Profil die wissenschaftliche Lehrerbildung zählt, tut deshalb gut daran, das Thema „Demokratie in der Schule“ öffentlich zu diskutieren. Aktueller Anlass sind die Angriffe gegen einen Hildesheimer Schulleiter, den ich an dieser Stelle besonders begrüße. Ich freue mich, lieber Dr. René Mounajed, dass Sie bei uns sind und mit uns diskutieren. Herzlich willkommen!

Die aktuelle Diskussion vollzieht sich vor einem Hintergrund, in dem es in besonderer Weise um „Populismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ geht. Lassen Sie mich zunächst sagen, dass die kontroverse Diskussion Wesensmerkmal der freiheitlichen Demokratie ist. Totalitäre Regime dulden keinen Widerspruch. In einer Diktatur ist Opposition verboten. In der Demokratie sind Kritik, Widerspruch und Opposition nicht nur erlaubt, sondern konstitutive Bestandteile des politischen Systems. Dass es dabei immer wieder radikale und auch extremistische Ausschläge gibt, ist ein historisches Faktum. Bereits im Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland lehnten zwei Parteien die freiheitlich-demokratische Grundordnung ab. Mit 5,7 % zog die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) in den Bundestag ein, zu deren Zielen die Errichtung einer Diktatur des Proletariats zählte und deren Bündnispartner Stalin war. Zwei Jahre später zog mit einem Wahlergebnis von 11% die Sozialistische Reichspartei (SRP) in den Niedersächsischen Landtag ein. Die SRP bestand ganz überwiegend aus ehemaligen Nazis, die sich ganz offen zu einem völkischen Gesellschafts- und Staatsmodell bekannten. Dieses Sammlungsbecken ehemaliger Nazis zählte damals 40.000 Parteimitglieder. 1952 verbot das Bundesverfassungsgericht die SRP und 1956 die KPD. Im folgenden Jahrzehnt erzielte die rechtsradikale NPD bei vielen Landtagswahlen Erfolge, zuletzt in Baden-Württemberg 1968 mit 9,8 % der Stimmen. Bei der Bundestagswahl 1969 scheiterte sie mit 4,3 % der Stimmen an einem Einzug in unser Parlament. Die NPD vertrat völkisch-nationalistische Ziele. Sie verlor in den folgenden Jahren an Resonanz. Stattdessen gab es im linksradikalen Spektrum mit der APO und dann mit vielen K-Gruppen politische Aktivitäten. Ein extremistischer Teil griff zu terroristischen Methoden, die Rote-Armee-Fraktion. Heute erkennen wir einen politischen Radikalismus, der sich gegen das System der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und auch gegen das Modell der Europäischen Union richtet. Der Verfassungsschutz beobachtet deshalb Vertreter der AfD, die „das System“ überwinden wollen. Die AfD klagt dagegen, was ihr gutes Recht ist, denn zum „System“, zur freiheitlichen Demokratie gehört der Rechtsstaat - warten wir das Ergebnis ab. Auf der extremen Linken haben wir es mit einer autonomen Szene zu tun, die ebenfalls „das System“ beseitigen will und Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele betrachtet. Als antidemokratische und pluralismusfeindliche Kraft ist der politische „Islamismus“ zu benennen, der Religionskriege führt und hierzulande und in anderen westlichen Demokratien für terroristische Anschläge verantwortlich ist.

Ich habe bewusst einen Rückblick auf die Geschichte unserer deutschen Demokratie geworfen, weil mein erster Rat für die Diskussion, die wir in unserer Gesellschaft führen müssen, Gelassenheit lautet. Zu keinem Zeitpunkt hat es eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft gegeben, in der nicht auch radikale und extremistische Stimmen laut wurden. Sie müssen beobachtet werden, man muss sich mit ihnen auseinandersetzen und ggf. ist ein starker Staat gefordert, um diese Kräfte in die Schranken zu weisen.

Gelassenheit bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Mein zweiter Rat lautet deshalb Wachsamkeit. Keine Partei und keine politische Bewegung kann für sich in Anspruch nehmen, „das Volk“ zu sein. Rechts- und Linksextremisten beanspruchen aber ein derartiges Alleinvertretungsrechts. Zu den besonderen Kennzeichen des Rechtspopulismus und des Rechtsradikalismus zählt die Fremdenfeindlichkeit. Diese völkisch-nationalistische Traditionslinie verdient besondere Beachtung. Die nationalsozialistische Diktatur und der Zweite Weltkrieg waren eben kein „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte, sondern der Zivilisationsbruch schlechthin. Daraus ergibt sich die historische Verantwortung für uns Deutsche, gegenüber völkischen, rassistischen Bestrebungen besonders wachsam zu sein. Gelassenheit und Wachsamkeit gehören zusammen. Leider gelingt die Kommunikation vieler Medien und besonders gelingen die neuen Formen der Kommunikation im Internet nicht wirklich gut, um einen sachlich-kritischen Diskurs zu gestalten. Der Soziologe Niklas Luhmann weist darauf hin, dass Massenmedien bevorzugt „über Konflikte (und nicht: über übereinstimmende Meinungen berichten (…) Die öffentliche Aufmerksamkeit und Kommunikation konzentriert sich damit typisch auf den politischen Konflikt.“ Angesichts dieser Verhältnisse ist die Universität dazu aufgerufen, eine besondere, nämlich aufklärerische Rolle in der Öffentlichkeit wahrzunehmen. Aufklärung ist nach Immanuel Kant „der Ausgang des Menschen aus einer selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Aufklärung bedeutet, mündig zu werden, und zwar durch Wissen, das auch und gerade im kritischen Dialog erworben wird. Diesem Ziel dient die heutige Veranstaltung und diesem Ziel dienen generell unsere öffentlichen Veranstaltungen, wie beispielsweise die Europa-Gespräche, die wir in der Volkshochschule veranstalten. Ich danke Frau Professorin Georgi und ihrem Team für die Organisation der heutigen Veranstaltung, und ich danke besonders Herrn Minister Tonne für seine Teilnahme. Die heutige Veranstaltung ist ein Beitrag zur Gestaltung unseres freiheitlich-demokratischen Systems.

Lassen Sie mich schließen mit einem Wort Alexander von Humboldts: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben“.

 

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich

Präsident, Stiftung Universität Hildesheim

Veranstaltung „Allianzen für Demokratie in der Schule“ des Zentrums für Bildungsintegration

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Pressemeldungen Präsident
news-17226 Wed, 30 Jan 2019 08:00:00 +0100 HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG: Land will 50 neue Professuren für den digitalen Wandel https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hannoversche/ Die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG berichtet über die Rolle der Hochschulen im digitalen Wandel: Die Hochschulen in Niedersachsen sollen helfen, das Land besser für den digitalen Wandel zu wappnen, so die HAZ. Die niedersächsische Landesregierung plant 50 neue Professuren für den digitalen Wandel zu schaffen. Der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz und Präsident der Universität Hildesheim, Wolfgang-Uwe Friedrich, begrüßte die Ankündigungen des Wissenschaftsministers und sagte: „Wir sind spät dran, aber jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache.“ Lesen Sie hier den Artikel von Michael B. Berger (online, erschienen in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 30.01.2019, Titelseite)

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Pressespiegel überregional Zentrum für Digitalen Wandel Präsident
news-16925 Thu, 10 Jan 2019 15:32:00 +0100 Uni-Präsident warnt vor Angriff gegen EU https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-praesiden-4/ Beim Neujahrsempfang hält Uni-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich eine Rede. Pressespiegel regional Präsident news-17225 Thu, 10 Jan 2019 08:00:00 +0100 Neujahrsempfang der Universität Hildesheim / Friedrich: „Als Universität weiterhin politische und gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/neujahrsempfang-der-universitaet-hildesheim-friedrich-als-universitaet-weiterhin-politische-und-ge/ Universitätspräsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich mahnte in seiner Begrüßungsrede, der grassierenden EU-Gegnerschaft entschlossen entgegenzutreten. Man müsse den Ernst der Lage begreifen – und auch als Universität weiterhin politische und gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (PDF)

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Pressespiegel regional Präsident
news-15962 Wed, 09 Jan 2019 16:45:32 +0100 Ausgezeichnet: Preise für besondere Leistungen in Lehre, Forschung, Service und Nachhaltigkeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ausgezeichnet-preise-fuer-besondere-leistungen-in-lehre-forschung-service-und-nachhaltigkeit/ Der kleine Oscar für das Uni-Personal: Die Universität Hildesheim zeichnet die Politikwissenschaftlerin Professorin Marianne Kneuer, den Biologen Dr. Stefan Flohr und das Team des Sachgebiets „Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel“ des Dezernats für Finanzen für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung, Lehre und Service aus. Zudem verleiht das Green Office den Nachhaltigkeitspreis an die Umweltstudentin Jenny Dreblow und den IMIT-Absolventen Sebastian Pape.

Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich gab im Rahmen des Neujahrsempfangs aktuelle Zahlen bekannt: 91 Professorinnen und Professoren, 447 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 265 Personen in Technik und Verwaltung sind derzeit an der Stiftungsuniversität Hildesheim tätig. 8333 Studentinnen und Studenten lernen zurzeit in Hildesheim.

Professorinnen und Professoren, die 2018 ihr Amt in Hildesheim antraten, bearbeiten zum Beispiel die Bereiche Transmediale Übersetzung, Kirchengeschichte, Mathematikdidaktik, Empirische Unterrichtsforschung, Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Migrationspolitik, Biowissenschaften des Sports, Kuratorische Praxis und Kunstvermittlung, Musiksoziologie und Popular Music Studies, Katholische Theologie und Religionspädagogik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie, Gender und Bildungskulturen, Vegetationsökologie und Naturschutz sowie Bildungssoziologie.

Jedes Jahr verleiht die Universität im Rahmen des Neujahrsempfangs Preise für hervorragende Lehre, Forschung und Serviceleistungen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert und drücken die Wertschätzung der Universität für die fortwährend geleistete Arbeit aus.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

  • Preis für hervorragende Forschung: Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Kneuer
  • Preis für hervorragende Lehre: Biologe Dr. Stefan Flohr
  • Preis für hervorragende Serviceleistungen: Team des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen
  • Nachhaltigkeitspreis für Umweltstudentin Jenny Dreblow und Informatikstudent Sebastian Pape

Im Folgenden stellen wir die Preisträgerinnen und Preisträger ausführlich vor.

Preis für hervorragende Forschung: Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Kneuer

Auf Vorschlag der Dekane und des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung zeichnet die Universität Hildesheim Prof. Dr. Marianne Kneuer für ihre hervorragende Forschung aus.

Seit 2011 forscht und lehrt die Wissenschaftlerin am Institut für Sozialwissenschaften. Die Forschungsschwerpunkte von Marianne Kneuer liegen im Bereich der vergleichenden Politikforschung, der Demokratieforschung und der Forschungen zur Rolle digitaler Medien für die Politik.

Die Politikwissenschaftlerin hat an der Universität Hildesheim seit 2012 den bundesweit viel beachteten Forschungsbereich „Internet und Politik“ aufgebaut. Sie untersucht zusammen mit ihrem Team die Auswirkungen der Digitalisierung auf politische Strukturen, Prozesse und Akteure sowie staatliches Handeln in Demokratien und Autokratien. Sie erforscht Themen wie Politik im Netz, e-governement und e-participation intensiv und publiziert international. Seit 2018 ist sie eine Gründungsdirektorin des neu gegründeten „Zentrums für Digitalen Wandel – Center for Digital Change“ an der Universität Hildesheim.

„Welche Bedeutung der Digitalisierung für gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Politik zukommt, hat Marianne Kneuer früh wissenschaftlich in den Blick genommen, lange bevor die Digitalisierung in aller Munde war. Ebenfalls früh hat sie sich der Erforschung von Autokratien und totalitären Systemen zugewandt und danach gefragt, welche Rolle digitale Medien sowohl für Demokratisierungsprozesse in autokratischen Systemen als auch für die Kontrolle der Bürger durch den Staat einnehmen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Meike Baader in ihrer Laudatio. „Sie forscht international, ist teamorientiert und äußerst kollegial. Sie arbeitet zu gesellschaftlich höchst relevanten Themen, die uns alle angehen und für unser Zusammenleben von Bedeutung sind“, unterstreicht Meike Baader. Zudem kommuniziere die Wissesnchaftlerin ihre Forschungsergebnisse in die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit.

Vor ihrer Tätigkeit in Hildesheim war Marianne Kneuer Lehrstuhlvertreterin an den Universitäten Darmstadt, Hagen und Erfurt. 2005 hat sie an der Universität Eichstätt habilitiert mit einer Arbeit zur „Europäischen Union als externer Akteur bei Demokratisierungsprozessen“, nachdem sie Forschungsstipendiatin der DFG war. Promoviert wurde sie 1991 an der Universität Bonn. Marianne Kneuer war Referentin im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog von 1994 bis 1999 in Bonn. Seit 2018 ist sie Präsidentin der International Political Science Association (IPSA), der sie seit 2016 als erste Vizepräsidentin vorsaß.

Preis für hervorragende Lehre: Biologe Dr. Stefan Flohr

Auf Vorschlag einer Jury unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten für Lehre und Studium wird der Preis für hervorragende Lehre an den Biologen Dr. Stefan Flohr vom Institut für Biologie und Chemie vergeben.

Für den Preis für hervorragende Lehre wurden insgesamt 78 Vorschläge eingereicht, Studentinnen und Studenten nominierten insgesamt 51 Lehrende für den Preis. „Studierende reichen die Vorschläge für den Lehrpreis ein“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Sander.

Seit 2007 forscht und lehrt Dr. Stefan Flohr an der Universität Hildesheim und gibt sein Wissen in der Anthropologie, Anatomie, Humanbiologie und Paläoanthropologie sowie Bioarchäologie an Studentinnen und Studenten weiter. Er war mehrere Jahr als Landesanthropologe in Thüringen tätig.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter wird für seine hervorragende Lehre in den Seminaren „Bioarchäologie und Paläoökologie II“ und „Funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates“ ausgezeichnet. In seiner Lehre fördert er forschendes und problemorientiertes Lernen und wendet innovative Prüfungsmethoden an.

Die Lehre sei „immer anspruchsvoll, interessant und geprägt von einer angenehm lockeren Atmosphäre“, so die Lehramtsstudentin Xenia Dalke in ihrer Laudatio. „Die Lehrveranstaltung Bioarchäologie war unterteilt in fachlichen Input und ein eigenes Projekt. Es ist einfach viel interessanter, wenn man sich selbst durch die vielen Skelette hier im Keller der Universität wühlen darf und eigenständig seine Forschung betreibt, als wenn man nur Wissen trocken vorgetragen bekommt. Dazu kommen noch die geballte fachliche Expertise und Erfahrung, die uns geboten wurde. Man vergisst als Studierender manchmal, wie viel Forschung und Arbeit unsere Dozierenden neben der Lehre leisten. Somit wurden wir Studierenden, die am Anfang gerade einmal einen Schädel von einem Oberschenkelknochen unterscheiden konnten, zu Experten in unserem Thema.“

Die Studentin Xenia Dalke befasste sich in ihrem Projekt mit X- und O-Beinen mittelalterlicher Skelette. „Dann durfte ich die Erkenntnisse auf einer wissenschaftlichen Tagung in Konstanz vorstellen. Diese Chance, ein Uniprojekt auf diese Weise weiterzuführen und im offiziellen Rahmen vorstellen zu dürfen, ist einfach unglaublich und nicht selbstverständlich. Aber hier endet unsere Reise noch nicht – der nächste Schritt ist die gemeinsame Publikation unserer Forschungsergebnisse“, sagt die Studentin.

Weitere Studierende von Stefan Flohr begründen die Auszeichnung wie folgt:

  • „Herr Flohr hat es geschafft ein trockenes Thema grandios zu lehren, Studenten zu motivieren und für die Anatomie anzustecken! Die wöchentlichen Testate und sein Engagement haben dazu beigetragen, dass das erworbene Wissen nicht sofort verfällt, sondern im Gegenteil anders als beispielsweise bei Klausuren nachhaltig abgespeichert wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und Herrn Flohr war Voraussetzung und Wunsch und verlief bestens. Fragen, gerade im Bezug zur Muskulatur und deren Defekten, förderten das eigenständige Nachdenken und auch Ausprobieren von Seiten der Studenten.“

  • „In diesem Kurs wurde uns Studierenden die Möglichkeit gegeben, in einem interessanten Themengebiet eigenständig und mit ständiger Unterstützung von drei absolut kompetenten und anregenden Dozenten – Stefan Flohr, Uwe Kierdorf und Carsten Witzel – eigene Projekte zu gestalten. Man hat in der Universität selten die Möglichkeit so intensiv in ein interessantes Themengebiet einzutauchen, die Dozenten erschaffen eine freundliche, kooperative Atmosphäre und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Besonders hervorzuheben ist hier Stefan Flohr, der die Leistungen der Studierenden über das Seminar hinaus mit einer Vertiefung des Projekts würdigt und seine Freizeit und Leidenschaft dafür widmet.“

„Die Tatsache, dass ich inzwischen schon mehrfach von meinen Studierenden für den Preis nominiert wurde, ist mir im Grunde Auszeichnung genug, denn sie sind die Adressaten meiner Lehrtätigkeit. Dass nun auch die Kommission zur Vergabe des Preises dem Vorschlag der Studierenden zustimmt, ist großartig und zeigt mir, dass gute Lehre nicht immer nur eine Frage der Anwendung modernster und innovativster Methoden und Techniken sein muss, sondern dass es offenbar auch mit eher traditionellen Mitteln möglich ist, Menschen für fachwissenschaftliche Inhalte zu begeistern“, freut sich Stefan Flohr über die Auszeichnung.

Stefan Flohr wird im Sommersemester 2019 in der Weiterbildung „Hochschuldidaktik“ seine Erfahrungen teilen und mit interessierten Kolleginnen und Kollegen über exzellente Lehre sprechen.

Preis für hervorragende Serviceleistungen: Team des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen

Der Preis für hervorragende Serviceleistung ist ein Preis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die sich in ganz besonderem Maße für die Universität und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingesetzt haben.

Auf Vorschlag des Präsidiums wird der Preis für hervorragende Service-Leistungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel des Dezernats für Finanzen vergeben.

Zu dem Team gehören:

  • Frau Monika Sardí (Sachgebietsleiterin)
  • Frau Anja Ehlers (Studienqualitätsmittel)
  • Herr Mirco Fink (Drittmittel)
  • Frau Marika Schaper (Sondermittel)
  • Herr Marvin Freund (Drittmittel)
  • Frau Vicky-Nicoletta Erber (Drittmittel)
  • Frau Miriam Rother (Sondermittel)
  • Frau Stefanie Hankel (Drittmittel)

„Das Team hat es in herausragender Weise geschafft, die gestiegene Zahl an Projekten vorbildlich abzuarbeiten – sozusagen die Pflicht – und parallel die Unterstützung sowie Beratung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen der Projektbearbeitung im Sinne des Servicegedankens auszubauen. Und das ist die Kür – dort die Flexibilitätswünsche und hier die Richtlinien!  Nur wenn wir uns gemeinsam dem Ziel der Drittmitteleinwerbung verpflichtet fühlen, können wir auch weiterhin so erfolgreich sein, wie in den letzten Jahren“, so der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Matthias Kreysing.

„Die Auszeichnung bedeutet für das Sachgebiet Dritt-, Sonder- und Studienqualitätsmittel eine hohe Wertschätzung. Wir bedanken und freuen uns darüber, dass unser Engagement wahrgenommen und belohnt wird. Der Preis ist eine Bestätigung unseres Tuns und gleichzeitig ein Ansporn, uns in Zukunft weiterhin so einzusetzen“, so die Sachgebietsleiterin Monika Sárdi.

Green Office verleiht Nachhaltigkeitspreis an Umweltstudentin Jenny Dreblow und an IMIT-Absolvent Sebastian Pape

Mit dem Nachhaltigkeitspreis zeichnet das Green Office Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim aus, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung befassen. Das Nachhaltigkeitsbüro der Uni möchte damit einen Beitrag leisten, Nachhaltigkeit in den Forschungsfokus gerade des wissenschaftlichen Nachwuchses zu bringen.

Die Studentin Jenny Dreblow wird für ihre Bachelorarbeit „Nachhaltigkeit – ein interkultureller vergleich üver zugange und perspektiven belarussischer und deutscher Studierender“ im Studiengang „Umweltsicherung“ und Sebastian Pape für seine Masterarbeit „Soziale Nachhaltigkeit in Geschäftsprozessen – Entwicklung eines Pattern-basierten Ansatzes“ im Studiengang „Informationsmangement und Informationstechnologie“ ausgezeichnet.

Jenny Dreblow leiste mit ihrer Abschlussarbeit einen Beitrag zu einer interkulturellen Verständigung über Nachhaltigkeit und gibt damit wertvolle Anregungen für eine deutsch-belarussische Zusammenarbeit im Rahmen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung, so die Begründung. „Die Auszeichnung bedeutet für mich Wertschätzung. Und Mut weiterzugehen – auch beruflich“, sagt die Preisträgerin Jenny Dreblow.

Sebastian Pape sei es mithilfe von Experteninterviews gelungen, einen Musterkatalog aus sozial nachhaltigen Geschäftsprozess-Patterns zu entwickeln, dessen Anwendung eine Integration von sozialen Nachhaltigkeitsaspekten in Geschäftsprozesse von Unternehmen fördern kann, so die Jurybegründung.

„Dank der großzügigen Unterstützung der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine und ihres Fördervereins können wir in diesem Jahr zwei Abschlussarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis dotiert mit jeweils 500 Euro auszeichnen“, sagt Karina Schell, Mitarbeiterin des Green Office.

„Mit dem Nachhaltigkeitspreis möchten wir studentische Beiträge honorieren und herausragende Abschlussarbeiten universitätsweit bekannt machen. Die Auszeichnung soll Studierende motivieren, sich wissenschaftlich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen“, sagt Karina Schell. Die Mitarbeiterin Julia Witter ergänzt: „Mit diesem Preis betont die Universität Hildesheim den besonderen Stellenwert des fachbereichsübergreifenden Themas „Nachhaltigkeit“ in der Ausbildung der Studierenden und den Anspruch, als Universität zur Lösung dringender gesellschaftlicher Probleme beizutragen.“

Der Preis wird auch im nächsten Jahr wieder vergeben. Die Bewerbung auf den Nachhaltigkeitspreis ist bis zum 1. Dezember 2019 möglich, detaillierte Informationen finden Sie zeitnah auf der Homepage des Green Office.

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news-15916 Wed, 19 Dec 2018 13:35:00 +0100 Bedeutung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bedeutung-der-internationalen-wissenschaftlichen-zusammenarbeit/ Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die Universität Hildesheim mit der Partneruniversität im russischen Nowgorod zusammen. Der Rektor der Staatlichen Universität Nowgorod hat sich während seines Antrittsbesuchs in Hildesheim über die Beziehungen zwischen den beiden Hochschulen informiert. „Die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit ist eine Grundlage für die Beziehungen in der Wirtschaft und auch in der Politik. Ich messe den internationalen Kontakten eine sehr große Bedeutung bei, insbesondere auf der Ebene der Universitäten“, sagt Professor Yury Borovikov.

Der Rektor der Staatlichen Universität Nowgorod hat sich während seines Antrittsbesuchs an der Universität Hildesheim im Dezember 2018 über die Beziehungen zwischen den beiden Hochschulen informiert.

Das Spezialgebiet des Ingenieurs Yury Borovikov sind elektrotechnische Systeme und Energiesysteme. Seit November 2017 leitet er die Staatliche Universität Nowgorod und hält in dieser Funktion die internationalen Wissenschaftsbeziehungen aufrecht. „Die Ernennung betrachte ich als eine Herausforderung“, sagt Borovikov. Der Ingenieur war zuvor Prorektor für Lehre an „einer der ältesten und bekanntesten technischen Universitäten hinter dem Uralgebirge“ im westsibirischen Tomsk. „Seite 1995 war mein Leben mit Tomsk und dieser Region verbunden.“ Bisher hatte der Wissenschaftler vor allem Beziehungen nach Osten gepflegt, nach China und in die Mongolei aber auch zu europäischen und amerikanischen Hochschulen.

„Wir haben gute Grundlagen in den Beziehungen und eine langjährige Geschichte, Professorin Beatrix Kreß pflegt und entwickelt unsere Kooperation in den Sprachwissenschaften. Wir haben in den Erziehungsiwessenschaften, in Technik und Informatik gemeinsame Ziele. Wir werden unsere Kontakte weiterentwickeln“, sagt Yury Borovikov über die Zusammenarbeit zwischen Nowgorod und Hildesheim. „Ich habe mich während meiner Reise in Hildesheim über die Menschen informiert, die diese Kooperation mit uns in Nowgorod pflegen. Ich möchte aber auch neue Impulse für die Kooperation geben, ein neues Feld ist der digitale Wandel, das maschinelle Lernen wird uns verbinden. Mit dem Informatikprofessor Lars Schmidt-Thieme haben wir gesprochen.“ In Nowgorod entsteht derzeit die „Technische Schule“, das Ziel ist die Ausbildung und Umschulung der Fachleute für „Märkte der Zukunft“, beschreibt Borovikov. „Wir laden die Hildesheimer Informatikprofessoren ein, an dieser Entwicklung persönlich teilzunehmen.“

Yury Borovikov informierte sich über die gemeinsamen Studienprogramme. Die Hildesheimer Sprachwissenschaftlerin Professorin Beatrix Kreß überreichte dem Rektor ein Bachelorzeugnis einer Studentin aus Nowgorod, die gerade ihr Studium in Hildesheim als bereits siebte Absolventin aus Russland erfolgreich beendet hat, das sei ein „zentrales Ergebnis unserer guten Zusammenarbeit“. Zwei Hildesheimer Studentinnen sind derzeit in Nowgorod.

Studentinnen und Studenten aus Hildesheim und Nowgorod spezialisieren sich im Studium auf die „deutsch-russischen Beziehungen“. Der Doppelabschluss im Bereich „Interkulturelle Kommunikation“ der Universitäten Hildesheim und Nowgorod wurde durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Bisher vergab die Universität Hildesheim 3 Stipendien an deutsche Studierende und 3 Stipendien an russische Studierende pro Jahr. Die Universität Hildesheim unterstützt die Hildesheimer Studentinnen und Studenten beim Erwerb von russischen Sprachkenntnissen. An der Universität Nowgorod finden die Lehrveranstaltungen in russischer und deutscher Sprache statt.

Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich dankte der Delegation für ihren Besuch und sicherte eine Fortsetzung der Kontakte zu: „Gerade in Zeiten von politischen Spannungen ist die kontinuierliche Pflege wissenschaftlicher Beziehungen ein hohes Gut. Unsere pensionierte Professorin Olga Graumann hat hier Pionierarbeit geleistet, die wir fortsetzen werden!“

Kurz erklärt

Deutsch-russische Beziehungen: Doppelstudium

Wer sich für ein Studium „Interkulturelle Kommunikation: deutsch-russische Beziehungen“ interessiert, kann Professorin Beatrix Kreß kontaktieren (E-Mail: kressb@uni-hildesheim.de). Das Doppelstudium umfasst einen einjährigen Aufenthalt in Nowgorod. Der Studienaufenthalt in Nowgorod findet im 3. und 4. Semester statt. Mit dem Studium kann man sich für eine berufliche Tätigkeit im deutsch-russischen Arbeitsumfeld, etwa in Unternehmen, Hochschulen, im Bildungswesen, in sozialen Institutionen oder in NGOs qualifizieren. Am Ende der Studienzeit erlangen Studierende jeweils einen Abschluss im Bachelorprogramm „Internationales  Informationsmanagement“ der Universität Hildesheim sowie in „Linguistik: Übersetzung und Übersetzungswissenschaft“ der Staatlichen Universität Nowgorod.

Weitere Informationen zum Doppelstudium finden Sie online:

Deutsch-russische Beziehungen: Doppelstudium

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Erziehungswissenschaft Fachbereich 3 Interkulturelle Kommunikation Fachbereich 4 Maschinelles Lernen Informatik Pressemeldungen Präsident
news-15835 Thu, 06 Dec 2018 15:16:00 +0100 Wissenschaftsminister besucht sanierten Kulturcampus https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wissenschaftsminister-besucht-sanierten-kulturcampus/ Im Juli 2017 wurde der Kulturcampus Domäne Marienburg vom Hochwasser erfasst. 3000 Quadratmeter Erdgeschossfläche in elf Gebäuden wurden überflutet, das Burgtheater und die Steinscheune wurden schwer beschädigt. Der niedersächsische Wissenschaftsminister hat sich in dieser Woche über die Sanierung informiert und ein Bild der Lage vor Ort gemacht. Minister Björn Thümler sprach mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden des kulturwissenschaftlichen Fachbereichs. Bei einem Rundgang über die wiederaufgebaute Domäne Marienburg sprach Wissenschaftsminister Björn Thümler unter anderem mit Professor Jens Roselt, Dekan des Fachbereichs „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“, und mit weiteren Mitgliedern aus dem Fachbereichsrat.

„Die Leistung, den Kulturcampus wiederaufzubauen, ist gar nicht hoch genug zu bewerten – eine beachtliche Anstrengung. In Hildesheim zeigt sich der Vorteil des Stiftungsmodells: Als Stiftungshochschule konnte die Universität schnell reagieren und ohne große Ruhezeit handeln, damit der Lehrbetrieb auf dem Kulturcampus stattfinden kann“, so der Minister.

„Nach einem Jahr der Notlösungen soll der Lehrbetrieb im Frühjahr 2019 wieder vollumfänglich aufgenommen werden“, sagt der Theaterwissenschaftler Professor Roselt über den Wiederaufbau der Domäne.

Baudezernent Thomas Hanold und Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich zeigten dem Minister das Ausmaß der Flut und die erfolgte Sanierung der Domäne. „Unser Ansatz beim Wiederaufbau war, Konstruktionen zu bauen, die robust sind. So sind wir besser gewappnet für das nächste Hochwasser“, so Hanold.

Präsident Friedrich dankte dem Minister für die reibungslose und sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Baureferat des Wissenschaftsministeriums und dem Baudezernat der Universität. Friedrich dankt allen Universitätsmitgliedern, die sich seit der Flut mit großem Engagement und persönlichem Einsatz für den Wiederaufbau des Kulturcampus eingesetzt haben.

Minister Thümler informierte sich zudem über das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 3,4 Millionen Euro geförderte neue Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“. Der Minister gratulierte allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Philosophie und Soziologie sowie der Kunst-, Literatur-, Theater-, Musik- und Kulturwissenschaft zum erfolgreichen DFG-Antrag. Das Hildesheimer Team untersucht in den nächsten fünf Jahren künstlerische Entstehungsprozesse.

Im Burgtheater erläuterte Professor Jens Roselt dem Minister die Besonderheit des Hildesheimer Theaterbaus. „Das Theater auf dem Kulturcampus ist ein außerordentliches Gebäude, das erste Mal entstand bundesweit ein Forschungsgebäude mit Bühne und Lager. Der Bühnenraum kann nach allen Seiten geöffnet werden. Die Theaterbühne ist unser Forschungsgerät, die DFG fördert die Großgeräte. Unsere Bühne ist ein Labor. Die Frage, wer Akteure und Zuschauer sind, läst sich vielfältig beantworten. Künstlerische Praxis ist auf unserem Campus zentral. Wir forschen nicht nur über kulturelle Praxis, sondern machen kulturelle Praxis in unseren Laboren“, so Jens Roselt.

Im Burgtheater zeigt Professorin Bettina Uhlig ab sofort bis Weihnachten eine Ausstellung mit Bildern von Kindern, die sich mit der vom Hochwasser erfassten Architektur zeichnerisch auseinandergesetzt haben.

Information von Baudezernent Thomas Hanold zum Sachstand

Sanierungsarbeiten auf dem Kulturcampus

Die Beseitigung der durch das Hochwasser entstandenen Schäden auf dem Kulturcampus konnte in den meisten Gebäuden bereits abgeschlossen werden, so dass der universitäre Betrieb mit wenigen Ausnahmen wieder regulär ablaufen kann, sagt Baudezernent Thomas Hanold. „Neben einer reinen Schadensbeseitigung wurden auch Maßnahmen umgesetzt, welche die Wiederstandskraft der Gebäude gegen nicht auszuschließende weitere Hochwasser deutlich erhöhen.“

Für die Nutzung freigegeben sind die folgenden Gebäude:

  • Haus 1 (ohne Einschränkung)
  • Haus 2 (ohne Einschränkung)
  • Haus 2a (Nutzung der Obergeschosse sowie 2a/004)
  • Haus 14 (in Betrieb, Sanierung ab Herbst 2019)
  • Haus 46 (ohne Einschränkung)
  • Haus 51 (ohne Einschränkung)
  • Haus 48 (Nutzung der Multifunktionsräume)
  • Haus 49 (ohne Einschränkung)
  • Haus 50 (ohne Einschränkung)
  • Haus 52 (abschließende Herstellung des Theaterbodens Anfang 2019)

In einigen Gebäuden liegen jedoch besondere Sachzwänge vor, die einer schnellen Sanierung entgegenstanden, so Hanold.

In der mittelalterlichen Steinscheune (Haus 31) wurden bei den Sanierungsarbeiten massive Schäden am historischen Natursteinmauerwerk festgestellt, die nicht ausschließlich auf das Hochwasser zurückzuführen sind. Um weiter fortschreitende Bauschäden abzuwenden, wurden umfangreiche Natursteinarbeiten veranlasst, die unter den Randbedingungen der derzeitigen Baufreiheit im Gebäude wesentlich kostengünstiger ausgeführt werden können, als zu einem späteren Zeitpunkt. Diese Arbeiten sind sehr zeitintensiv, da sie ausschließlich in Handarbeit erfolgen können. Sie werden voraussichtlich im Sommer 2019 abgeschlossen.

Im Hofcafé (Haus 14) wurde von den Gutachtern im Rahmen der Schadensminimierung zunächst eine reine Gebäudetrockung empfohlen. Diese konnte betriebsbegleitend durchgeführt werden, so dass das Hofcafé nach dem Hochwasser schnell wieder öffnen konnte. Allerdings zeigte sich später, dass auch im Hofcafé eine Grundsanierung unumgänglich ist. Diese wird aktuell geplant und ist für das kommende Jahr vorgesehen. Teil dieser Maßnahme ist eine Interimslösung, um die Verpflegung auf dem Campus sicherstellen zu können.

Für die Gebäude Haus 2a und Haus 48 bestanden aufgrund baulicher Problemstellungen bereits vor dem Hochwasser erste Planungen für umfangreiche Gebäudesanierungen. Entsprechende Mittel wurden vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in diesem Jahr bewilligt. Die Beseitung der durch das Hochwasser entstandenen Schäden ist in diesen Gebäuden daher nur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sinnvoll, welches sämtliche Sanierungsaspekte, Anforderungen an Hochwasserschutz und Zwänge des Denkmalschutzes mit den Anforderungen der Hochschulnutzung miteinander in Einklang bringen muss. Daran wird derzeit gearbeitet, die bauliche Realisierung ist für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen.

Die Kosten zur Schadensbeseitigung betragen etwa 4 Millionen Euro. Zusätzlich stellte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur 1,7 Millionen Euro zur Verbesserung des Hochwasserschutzes auf dem Universitätscampus zur Verfügung. Der Gesamtumfang der Maßnahme beträgt somit ca. 5,7 Millionen Euro.

Interview mit Professorin Bettina Uhlig

„Die Vorstellung von einem Raum in ein Bild zu übersetzen ist eine große Wahrnehmungsleistung für Kinder. Die Komplexität der entstandenen Bilder ist erstaunlich“

In den frühen Morgenstunden des 26. Juli 2017 wurde der Kulturcampus Domäne Marienburg vom Hochwasser erfasst. 3000 Quadratmeter Erdgeschossfläche in elf Gebäuden wurden überflutet, das Burgtheater wurde schwer beschädigt.

Auch die Steinscheune, der Sitz des Bilderstudios von Professorin Bettina Uhlig, wurde von den Fluten erfasst.

Seit 2011 arbeiten im „Bilddidaktischen Forschungsstudio“ jede Woche Kinder der Grundschulen Itzum und Ochtersum an ihren Bildern. Die Professorin für Kunstpädagogik und Didaktik der Bildenden Kunst untersucht in diesem Atelier, wie Kinder und Jugendliche über Bilder sprechen und an Bildern ihre Welt verstehen.

Die Kinder haben sich nach dem Hochwasser zeichnerisch mit der Architektur, dem Grundriss der Steinscheune und der Flut auseinandergesetzt. An dem Projekt haben sieben Kinder teilgenommen, die in die 2. Bis 4. Klasse der Grundschulen Ochtersum, Auf der Höhe und Itzum gehen. Im Interview berichtet die Professorin, was die Kinder beim Zeichnen herausgefunden haben.

Frau Professorin Uhlig, von dem verheerenden Hochwasser 2017 wurde auch die Steinscheune erfasst. Wie haben Sie und die Kinder des Bilderstudios sich mit dem Hochwasser und der Architektur, mit den Gebäuden, die das Hochwasser teils zerstört hat, auseinandergesetzt?

Bettina Uhlig: Zunächst waren wir sehr betroffen von der Situation. Die untere Etage der Steinscheune war völlig zerstört und von einer Schlammschicht bedeckt. Bei der Begehung nach den ersten Aufräumarbeiten bot sich ein schlimmes, aber auch interessantes Bild: Die gesamte untere Etage der Steinscheune war leer und eine Vielzahl der geretteten Gegenstände (Stühle und Waschbecken) stapelten sich im Gang der oberen Etage. Unser Bilderstudio befindet sich in der oberen Etage. Als „Bild“ war das sehr eindrucksvoll. Ich erkannte darin eine Gelegenheit für eine Raumerfahrung, die es nur selten gibt: eine völlig leere Etage. Ich habe mich entschlossen, die räumliche Situation zum Gegenstand eines mehrwöchigen Bilderstudio-Projektes zu machen.

Wie haben sich die Kinder dem zerstörten Gebäude angenähert?

Bettina Uhlig: Den Kindern standen lange Bahnen aus Transparentpapier zur Verfügung. In der Mitte wurde der Grundriss der Steinscheune (als Umrisslinie) platziert. Es war für die Kinder eine sehr intensive Erfahrung, die leere Etage zu erkunden und davon einen Grundriss anzulegen. Im zweiten Schritt sind wir vor die Tür getreten und haben gezeichnet, was vor, hinter und links und rechts der Steinscheune zu sehen ist; das sind vor allem die Gebäude des Kulturcampus. Im dritten Schritt habe ich die Frage gestellt, was sich über und unter der Steinscheune befinden könnte. Die Kinder haben ihre Zeichnungen nach oben – zum Teil bis in den Weltraum – und auch unten – zum Teil bis zum „Mittelpunkt der Erde“ ausgedehnt. Um Vorstellungen vom „oben“ und „unten“ zu entwickeln, haben wir uns zahlreiche Bilder und Bilderbücher angesehen, zum Beispiel „Sam und Dave graben ein Loch“ von Jon Klassen, das eine fiktive Geschichte von Kindern erzählt, die tiefe Gänge und den Garten neben ihrem Wohnhaus graben und am „anderen Ende“ herausfallen und dieses andere Ende irritierender Weise wieder der eigene Garten ist. Das Gestalten dieser Bilder war für mich auch eine gute Gelegenheit, um mehr über die Bildkonzepte (und die Referenzen zu sogenannten „Alltagskonzepten“) zu erfahren. Die Bilder sind ab sofort bis Weihnachten im Theatergebäude auf dem Kulturcampus zu sehen.

Was ist zum Beispiel entstanden?

Bettina Uhlig: Ein Junge war fasziniert von der Idee, dass sich unter unseren Füßen beziehungsweise unter einem Haus eine riesige unentdeckte Welt befindet. Er hat verschlungene Gänge gezeichnet, die immer weiter in die Tiefe bezeiheungsweise das Innere der Erde führen. In seinem Denken gib es kein Ende und keine andere Seite – die Gänge sind „unendlich, sie hören nie auf“.

Sie erforschen seit vielen Jahren die Imaginationsfähigkeit von Kindern, also wie man sich etwas bildhaft vorstellt. Was sind zentrale Ergebnisse aus dem Hochwasserzeichenprojekt? Was haben die Kinder zum Beispiel beim Zeichnen entdeckt und wahrgenommen?

Bettina Uhlig: Für mich war es interessant zu beobachten, wie die räumliche Vorstellung von einem Raum – als Grundfläche – in ein Bild übersetzt wird. Das ist eine große Wahrnehmungs- und Kognitionsleistung für Kinder in diesem Alter. Obwohl der Raum leer war, gab es ein große Bedürfnis nach Details und Anhaltspunkten, die mitgezeichnet werden und an denen man sich orientieren kann. Der schrittweise Transfer in größere räumliche Zusammenhänge – die Gebäude im Umfeld als Bezugsgröße – und dann das doch eher unergründliche „Oben“ und „Unten“ hat die räumlichen Horizonte der Kinder weit geöffnet und ihnen die Möglichkeit gegeben, Bilder für ihre Alltagskonzepte von Himmel, Weltraum, Universum, Boden, Erde oder das Innere der Welt zu finden und in ein Bild zu übersetzen. Das erfolgt bei einigen Kindern durch die Darstellung von Elementen, die den Bereichen Himmel und Erde zugeordnet werden – Wolken, Planeten, Felsbrocken, Diamanten – und bei anderen Kindern durch Figuren und Objekte, die in diesen Welten anzutreffen sind – unter anderem Flugzeuge, Raumschiffe, Zauberwesen. Die Komplexität der entstandenen Bilder ist erstaunlich.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Studieren auf dem Kulturcampus in Hildesheim

Kurz erklärt

40 Jahre Kulturwissenschaften: Der Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim

Die Universität Hildesheim bildet in den Kulturwissenschaften etwa 1300 Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg aus. Auf der mittelalterlichen Burganlage sind die Fächer Medien, Theater, Musik, Bildende Kunst, Philosophie, Populäre Kultur, Kulturpolitik und Literatur unter einem Dach.

Der Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ verbindet Theorie und Praxis und ist der älteste Studiengang in Deutschland, der seit 1978 für Berufe in Theaterhäusern und Verlagen, in Schulen, in der Kulturverwaltung und Kulturellen Bildung qualifiziert. Auf dem Kulturcampus arbeiten rund 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die ältesten Teile der Burganlage, der Burgturm und das „Hohe Haus“, wurden 1346 von Bischof Heinrich III. erbaut. Zerstörung gehört zur 650 Jahre alten Geschichte der Wasserburg: die Gebäude haben Kriege und Sturmschäden erlebt, wurden zum landwirtschaftlichen Betrieb und zur Konserven- und Eisfabrik umgebaut. Der Kulturcampus ist ein Beispiel für den Erhalt und die zeitgemäße Nutzung historischer Bauten; die denkmalgeschützte Burganlage wurde für den Fachbereich „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ saniert und erweitert. Im Jubiläumsjahr 2019 feiern die Hildesheimer Kulturwissenschaften ihr 40-jähriges Bestehen.

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Pressemeldungen Präsident
news-15803 Mon, 26 Nov 2018 10:01:00 +0100 Universität Hildesheim gründet Zentrum für Digitalen Wandel https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/universitaet-hildesheim-gruendet-zentrum-fuer-digitalen-wandel/ Im „Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“ befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive. Die Universität Hildesheim hat am Donnerstag, 22. November 2018, das Zentrum für Digitalen Wandel gegründet. Im „Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“ befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive.

Im Rahmen der Gründungsfeier sprachen Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich über „Digitalisierung an der Universität Hildesheim“ und Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung über „Digitalisierung in Niedersachsen“.

„Der Digitale Wandel verändert unser Leben in einer Weise, wie es ähnlich die Erfindung des Buchdrucks und die Industrielle Revolution getan haben. Die Universität Hildesheim hat sich darauf verständigt, die Digitalisierung als eines von vier Leithemen – neben Bildung, Kultur und Diversität – in ihre Entwicklungsplanung aufzunehmen“, sagt Universitätspräsident Friedrich. Das Zentrum ist das Ergebnis eines bottom-up-Prozesses von engagierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die seit Jahren den digitalen Wandel erforschen – von der Informatik über die Politikwissenschaft bis zur Computerlinguistik. Sie bringen diese Kompetenzen im Zentrum zusammen, sagte Friedrich.

„Im Namen der niedersächsischen Landesregierung gratuliere ich Ihnen zur Gründung des Zentrums für Digitalen Wandel. Mit viel Offenheit gehen Sie an das Thema heran. Die Universität Hildesheim hat zum Beispiel in der Informatikausbildung mit dem Master of Science 'Data Analytics' bereits heute einen Magneten. In der Politikwissenschaft beschäftigt sich das Team um Professorin Marianne Kneuer seit Jahren mit dem Thema 'Demokratie und Internet'. In der digitalen Demokratie könnten wir in Niedersachsen vorangehen und ja zum ersten Bundesland werden, in dem wir digital wählen. Frau Kneuer, darüber sollten wir sprechen. Von diesem Gründungstag des Zentrums für Digitalen Wandel geht ein mutiges Signal aus. Sie sagen nicht: Man müsste mal. Sondern: Sie machen! Ich will Sie nach Kräften unterstützen“, sagte Staatssekretär Stefan Muhle.

Anschließend stellte der Gründungsvorstand – der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt, der Computerlinguist Professor Ulrich Heid und die Politikwissenschaftlerin Professorin Marianne Kneuer – das neue Zentrum vor. Als Zentrum wollen wir erklären und aufklären, so dass weder überzogener Alarmismus noch Hype unsere Debatten über den digitalen Wandel prägen, so Professorin Marianne Kneuer. 

Zahlreiche Forscher und Forscherinnen haben sich für Hildesheim als Arbeitsort entschieden und teilen hier ihr Wissen, damit sich die Gesellschaft in der digitalen Zukunft und Gegenwart zurechtfindet. Der Computerlinguist Professor Ulrich Heid etwa erhielt Rufe an mehrere Universitäten und hat sich für Hildesheim entschieden.

Die Schriftstellerin Kathrin Passig hielt den Festvortrag „Trial und sehr viel Error: Netzgemeinschaften als Politiklabor“. Über die Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung debattierten der Bibliothekar Ewald Brahms, der Literaturwissenschaftler Guido Graf, der Informatiker Professor Lars Schmidt-Thieme, die Informationswissenschaftlerin Professorin Christa Womser-Hacker und die Sozialpädagogin Professorin Inga Truschkat. Steffen Gurr, Redaktionsleiter von NDR online, moderierte die Diskussion.

Im Zentrum versammeln sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen – von Computerlinguistik, Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft über Unterrichtsforschung und Medienkulturwissenschaft bis Informatik, Softwareentwicklung und maschinellem Lernen.

Die inhaltliche Debatte wurde während einer öffentlichen Fachtagung am Freitag, 23. November 2018,  fortgeführt. Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus regionalen Unternehmen erhielten die Chance, sich über spannende aktuelle Fragestellungen zum Digitalen Wandel vor Ort zu informieren. Die Universität Hildesheim freut sich über den Austausch mit dem lokalen Umfeld aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft und möchte diesen fortführen.

Themen der Workshops sind unter anderem:

  • Zukunftsperspektiven für die Digitale Wirtschaft (Adaptive Systeme und Datenschutz, Smart Systems, Produkt-Innovation)

  • Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter

  • Politikforschung mit digitalen Kommunikationsdaten

  • Digitalisierung an Schulen

  • Wieviel Digitalisierung braucht der Mensch?

  • Kulturrezensionen im Digitalen Wandel

  • Digitale Daten in Geographie und Umweltwissenschaften

  • Arbeiten und Lernen 4.0

  • Virtual Reality Games made in Hildesheim: Auf einer 3x3m-Spielfläche können Sie mit einer Virtual-Reality-Brille erfahren, wie man sich in der virtuellen Welt grenzenlos bewegen kann.

Programm der Gründungsfeier und Tagung

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Migrationspolitik Pressemeldungen Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Politik Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Informatik Maschinelles Lernen Startseite Forschung Zentrum für Digitalen Wandel Präsident
news-16923 Fri, 23 Nov 2018 15:21:00 +0100 Uni erforscht digitalen Wandel https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-erforsch/ Uni-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich eröffnet das Zentrum für Digitalen Wandel. Pressespiegel regional Zentrum für Digitalen Wandel Präsidium Präsident news-17394 Thu, 22 Nov 2018 13:14:00 +0100 Uni erhält mehr Geld vom Land https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-erhaelt-m/ Die Förderung von 1,8 Millionen Euro vom Land ist ein erfreulicher Schritt zur Stärkung der Lehrerbildung in Hildesheim, sagt Professor Dr. Friedrich. Pressespiegel regional Präsident news-15614 Mon, 15 Oct 2018 18:37:00 +0200 „Ein Leben mit der Wissenschaft“: Semesterstart an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ein-leben-mit-der-wissenschaft-semesterstart-an-der-universitaet-hildesheim/ Das neue Semester beginnt – 1591 Bachelorstudierende und 677 Masterstudierende starten in ihr Studium. Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich appelliert an die Studentinnen und Studenten, Verantwortung für unsere Demokratie wahrzunehmen, hellhörig zu werden und nicht wegzuschauen, wenn extremistische Umtriebe sich entfalten. Brief des Niedersächsischen Wissenschaftsministers an die Studienanfängerinnen und Studienanfänger [PDF]

Leitbild der Universität Hildesheim

In dieser Woche lernen die Erstsemester die Universität und die Stadt Hildesheim kennen. 1591 Bachelorstudierende starten in diesen Tagen in ihr Studium und wurden am Montag von Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich und Oberbürgermeister Ingo Meyer in einer Feierstunde begrüßt. 8598 Studentinnen und Studenten (Stand 15. Oktober 2018) lernen in diesem Wintersemester an der Universität Hildesheim. 71 % der Studierenden sind weiblich, 28% männlich. 677 Studierende beginnen ihr Masterstudium in Hildesheim.

91 Professorinnen und Professoren und 447 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also insgesamt knapp 550 Personen, betreuen die Hildesheimer Studentinnen und Studenten wissenschaftlich.

„Das Wachstum erfüllt uns einerseits mit Freude, weil es eine Bestätigung unserer Arbeit ist, andererseits auch mit Sorge, weil wir sowohl personell als auch räumlich an Grenzen gelangen“, so Professor Friedrich. Der Universitätspräsident wünscht allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern einen guten Semesterstart.

Appell des Präsidenten: Bildung durch Wissenschaft und Verantwortung für unsere Demokratie

Der Präsident gibt allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern zwei Botschaften mit auf ihren Weg: Es gibt einen wesentlichen Auftrag für eine Universität, nämlich Bildung durch Wissenschaft, wie der Konstanzer Philosoph Jürgen Mittelstraß es formuliert.

„Ich möchte Sie ermuntern zu schauen, welche Lehrveranstaltungen und Vorlesungen an der Universität Hildesheim und in der Stadt angeboten werden, die Sie interessieren könnten. Denn Sie beginnen heute einen neuen Lebensabschnitt – dieser Lebensabschnitt ist gekennzeichnet durch ein Leben mit der Wissenschaft. Sie werden Veranstaltungen besuchen und sich fragen, warum muss ich das – brauche ich das später für meinen Beruf? Ihre Persönlichkeit braucht das. Es ist eine einmalige Chance, diese Phase in Ihrem Leben zu nutzen und über den Tellerrand hinauszuschauen“, so Friedrich.

Die zweite Botschaft des Universitätspräsidenten an die Studentinnen und Studenten ist sehr ernst  und ergibt sich aus dem Leitbild der Universität Hildesheim, in dem Grundsätze definiert wurden. Dort heißt es:

„Lehrende und Studierende der Universität bekennen sich zum Verantwortungsprinzip. Verantwortung bedeutet für uns die Verpflichtung, sich an der Qualität von Lehre und Forschung, am sorgfältigen Umgang mit politischer Teilhabe und an unserem Engagement für die Entwicklung der Universität messen zu lassen.“

Im Lichte des Grundgesetzes ist die politische Teilhabe zu verstehen als „Beteiligung an der Gestaltung unserer Demokratie“, so Friedrichs Appell an die Studienanfängerinnen und Studienanfänger für die Wahrnehmung der politischen Verantwortung für unsere Demokratie. „Schauen Sie nicht weg, wenn Menschen diskriminiert werden, wenn Formen des Extremismus und rechtsextremistische Positionen sich entfalten, werden Sie hellhörig und machen Sie andere aufmerksam, wo Dinge bei uns falsch laufen.“

Umwelt, Psychologie, Informatik und Lehramtsstudium stark nachgefragt

Besonders begehrt sind neben dem Lehramt wie auch in den Vorjahren der Bachelorstudiengang „Psychologie“ sowie der Masterstudiengang „Psychologie“. Der Masterstudiengang „Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung“ verzeichnet ebenfalls eine hohe Nachfrage. Auf 107 Bachelorstudienplätze in der Psychologie gingen 999 Bewerbungen ein.

Die Universität Hildesheim verzeichnet eine überwältigende Nachfrage in der Informatik mit 1900 Bewerbungen aus der ganzen Welt für einen Masterstudienplatz im Bereich „Data Analytics“. Hildesheim hat das größte englischsprachige Masterprogramm in Deutschland mit derzeit 120 Studentinnen und Studenten aus mehr als 25 Ländern. Seit 2016 bildet die Universität Hildesheim die Datenanalysten aus. Die ersten Absolventinnen und Absolventen verlassen im Herbst die Universität.

Während der Einführungswoche vom 15. bis 19. Oktober 2018 erhalten die Studienanfängerinnen und Studienanfänger Einblicke in den Studienalltag und erkunden die Universität: Wie kann ich die Universitätsbibliothek nutzen? Wann kontaktiere ich das Rechenzentrum? Wie finanziere ich einen Auslandsaufenthalt? Wie organisiere ich ein Studium mit Kind? Etwa 100 Tutorinnen und Tutoren, Studierende aus höheren Semestern, helfen den Erstsemestern beim Studieneinstieg und bei der Stundenplanung.

703 internationale Studentinnen und Studenten lernen in Hildesheim

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier wurde der DAAD-Preis verliehen. In diesem Jahr erhält Sergio Andres Hernández Garrido den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für herausragende Studierende. Der Übersetzungswissenschaftler schließt derzeit sein Masterstudium „Medientext und Medienübersetzen“ an der Universität Hildesheim ab. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

„Ich habe das Gefühl, dass das, was ich lerne, einen Sinn hat“
Interview mit dem DAAD-Preisträger

703 internationale Studentinnen und Studenten sind im Wintersemester 2018/19 in Hildesheim immatrikuliert. 191 internationale Studierende beginnen im Oktober ihr Studium an der Universität Hildesheim. Die meisten Studentinnen und Studenten kommen aus der Türkei, Pakistan, Indien, China, Ägypten und Syrien.

Sajedeh Khabaz Ghazian und Jean Paul Turatsinze wurden im Rahmen der Immatrikulationsfeier mit je einem Rotary-Stipendium ausgezeichnet. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro. Die Lehramtsstudentin und der Informatikstudent werden für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft geehrt. Beide sind ohne Verwandte nach Deutschland gekommen und haben sich in den letzten Jahren sehr darum bemüht, in kurzer Zeit die deutsche Sprache so gut zu erlernen, dass sie jetzt ein Studium in Hildesheim aufnehmen können.

Neue Studiengänge: „Wirtschaft Plus“,  „Barrierefreie Kommunikation“ und „Soziale Dienste“

An der Universität Hildesheim nehmen im Wintersemester 2018/19 erstmals Studentinnen und Studenten in den neuen Studiengängen „Barrierefreie Kommunikation“ (Masterstudium), „Wirtschaft Plus“ (Bachelorstudium) und „Soziale Dienste“ (berufsintegrierende dualer Masterstudiengang) ihr Studium auf.

Mensa-Neubau der Universität Hildesheim im Stadtteil Marienburger Höhe

Am Hauptcampus entsteht in drei Jahren Bauzeit bis 2021 eine neue Mensa. Der 2000 Quadratmeter große Neubau ist das größte Bauprojekt der Universität.

Seit Mai 2018 laufen die Tiefbauarbeiten. Nun erfolgt im Oktober 2018 der Rohbau. Das erste Essen soll 2021 über die Theke gehen und serviert werden.

Mit dem Bau wird auch das gesamte Umfeld am Hauptcampus gestalterisch aufgewertet, Aufenthaltsflächen entstehen. Die neue Mensa steht auch Anwohnern offen, sagt Baudezernent Thomas Hanold.

Der Hauptcampus wurde Ende der 1960er Jahre gebaut, der Großteil der technischen Anlagen in der Uni-Mensa ist noch aus dieser Zeit und völlig veraltet, hinzu kommen energetische Defizite. Die Mensa wurde vor knapp 50 Jahren für eine Pädagogische Hochschule mit unter 2000 Studentinnen und Studenten gebaut – heute lernen hier über 8500 Studierende. Daher ist eine Erweiterung dringend erforderlich.

101 Erstsemestertutorinnen und Erstsemestertutoren helfen beim Einstieg in den Studienalltag

„Ganz ruhig bleiben“, rät Josefine allen Studienanfängern. „Wir Tutorinnen und Tutoren beantworten Fragen rund um den Studienalltag. Es ist alles nicht so wild, wie es zunächst aussieht. Es gibt genug Ansprechpartner in der Universität – sprecht uns an.“

Josefine studiert „Philosophie-Künste-Medien“ im 5. Semester auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim und gehört zu den 101 Erstsemestertutoren, die beim Einstieg in den Studienalltag weiterhelfen. „Auch über das Jahr hinweg beantworten wir Fragen: Wie kann ich die Universitätsbibliothek Hildesheim nutzen? Wann kontaktiere ich das Rechenzentrum? Wie finanziere ich einen Auslandsaufenthalt? Wie organisiere ich ein Studium mit Kind?“

Josefine hat mit 101 weiteren Studierenden in 2 1/2 Stunden die etwa 2000 Ersti-Taschen gepackt. In der Tasche findet ihr Informationen zu Angeboten an der Universität, zu Partneruniversitäten im Ausland oder zur Musik- und Theaterszene in Hildesheim – und einen praktischen Locher der Studienberatung.

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Pressemeldungen Studierendenportal Personalportal Präsident
news-17227 Sat, 01 Sep 2018 08:00:00 +0200 GOSLARSCHE ZEITUNG: Neue Lehrer braucht das Land / Seit Jahren warnen Fachleute wie Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich vor einem Lehrermangel https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/goslarsche-zeitung-neue-lehrer-braucht-das-land-seit-jahren-warnen-fachleute-wie-prof-wolfgang-u/ „Seit Jahren warnen Fachleute wie Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich vor einem Lehrermangel. Er ist Präsident der Universität Hildesheim, wo auch junge Leute aus der Harzregion auf Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen studieren. Prof. Friedrich verweist im GZ-Gespräch auf Berlin, wo ein deutliches Zeichen gesetzt werde. Der Stadtstaat schaffe 28 neue Professuren fürs Lehramt“, schreibt die GOSLARSCHE ZEITUNG. Der Artikel ist am 01.09.2018 in der Goslarschen Zeitung erschienen.

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Pressespiegel regional Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Präsident
news-16861 Sat, 04 Aug 2018 17:35:00 +0200 "Oper kostet viel, Fußball noch viel mehr" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/oper-kostet/ Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich spricht über die Forderung nach freier Kultur. Pressespiegel regional Präsident Präsidium news-15231 Fri, 20 Jul 2018 15:56:00 +0200 Niedersachsen hat Nachholbedarf: Interview mit Wolfgang-Uwe Friedrich, Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/niedersachse/ HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG über Digitalisierung an Hochschulen: Interview mit Professor Wolfgang-Uwe Friedrich, Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz und Präsident der Universität Hildesheim. Im Interview mit der HANNOVERSCHEN ALLGEMEINEN ZEITUNG spricht Professor Wolfgang-Uwe Friedrich über die Rolle der Hochschulen im digitalen Wandel. „Der Abstand zwischen den süddeutschen Ländern und dem Flächenland Niedersachsen wird größer. Die Gefahr besteht, dass wir auf dem wichtigen Feld der Innovationen, von denen auch die Wirtschaft lebt, zurückgeworfen werden“, so Friedrich im Gespräch mit dem Redakteur Michael B. Berger von der HANNOVERSCHEN ALLGEMEINEN ZEITUNG.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Interview mit Professorin Wolfgang-Uwe Friedrich, „Niedersachsen hat Nachholbedarf / Die Universitäten in Niedersachsen brauchen mehr Geld, sagt der Präsident der Landeshochschulkonferenz, Wolfgang-Uwe Friedrich, im HAZ-Interview. Er misst das Land an seinen Versprechungen", 20.07.2018 (print) [Interview online lesen auf haz.de]

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Fachbereich 4 Informatik Präsident Präsidium Pressespiegel überregional
news-16843 Mon, 16 Jul 2018 14:34:00 +0200 Kein Geld für Digital-Professuren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/kein-geld-fue/ Universitätspräsident Friedrich spricht über die Digital-Professuren. Pressespiegel regional Präsident Präsidium news-15598 Fri, 15 Jun 2018 12:04:00 +0200 Ein Leben lang neugierig auf die Welt https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ein-leben-lang-neugierig-auf-die-welt/ Der Universitäts-Präsident Friedrich ernennt Christa Mezzetti als Ehrenbürgerin der Universität. Pressespiegel regional Präsident news-15535 Mon, 14 May 2018 15:41:00 +0200 Kästners heimliche Texte https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/kaestners-heimliche-texte/ Die Reihe "Literatur und Musik" feiert ihren 20. Geburtstag. Der Präsident der Universität ist im Juli zu Gast. Pressespiegel regional Präsident news-15405 Sat, 21 Apr 2018 14:37:00 +0200 Digital, digitaler, am digitalsten? Neue Akademie für Hildesheim geplant https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/digital-dig/ Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich hat angekündigt, dass das Institut für Digitalen Wandel, Digital Change, gegründet wird. Pressespiegel regional Präsident news-15345 Wed, 04 Apr 2018 11:28:00 +0200 Hildesheim nimmt die digitale Zukunft in die Hand https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hildesheim-n/ Die Universität will ihre Forschung zum Thema Digitaler Wandel zentrieren. Dafür gibt es das neue "Center for digital change" am Samelsonplatz. Pressespiegel regional Präsident Forschung news-15205 Fri, 02 Feb 2018 15:10:00 +0100 Enorme Nachfrage: Uni plant Ausweitung ihrer IT-Studiengänge https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/enorme-nachf/ Der Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich will den digitalen Wandel durch neue IT-Studiengänge erforschen lassen. Pressespiegel regional Präsident Mathematik & Angewandte Informatik Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik news-14387 Fri, 12 Jan 2018 09:55:00 +0100 Fake News und Geschichtsverdrehung enttarnen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/fake-news-un/ Die Dommuseumsdirektorin Claudia Höhl, die mit enger Zusammenarbeit der Universität kulturelle Projekte fördert, erhält den Titel einer Honorarprofessorin. Pressespiegel regional Preise / Auszeichnungen Präsident news-15122 Sat, 02 Dec 2017 13:11:00 +0100 Uni: Irritation um AfD-Blockade https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-irritat/ Auf der Homepage der AfD ist der Asta der Uni durchgestrichen. "Dem Asta wurde ein Maulkorb verpasst, die Unterstützung musste zurückgezogen werden." Pressespiegel regional Präsident news-15090 Thu, 30 Nov 2017 12:55:00 +0100 So viele Studenten wie nie: Land will Unis helfen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/so-viele-stu-1/ Die Betreuung von Studenten soll sich mit neuen Finanzmitteln verbessern. Präsident Friedrich ist überzeugt, dass die Unis auf Jahrzehnte mehr Studenten verkraften müssen. Pressespiegel regional Präsident news-15076 Fri, 17 Nov 2017 11:41:00 +0100 Die Verträge sind gemacht https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-vertraege/ Die Universität arbeitet mit der Stadt Bad Salzdefurth in Sachen Kultur zusammen. Pressespiegel regional Präsident news-15072 Thu, 16 Nov 2017 16:30:00 +0100 Türkische Justiz klagt HAWK-Professor an https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/tuerkische-justiz-klagt-hawk-professor-an/ Universitätsprofessor spricht von einer "besorgniserregenden Entwicklung". Pressespiegel regional Präsident news-15040 Sat, 04 Nov 2017 14:27:00 +0100 Wird Friedrich Uni-Manager des Jahres? https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wird-friedri/ Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich ist einer von sechs Nominierten für bundesweite Auszeichnung. Pressespiegel regional Präsident Preise / Auszeichnungen news-14898 Mon, 09 Oct 2017 14:38:00 +0200 Der SPD-Mann mit dem Zopf hat sich im Landtag einen Namen gemacht https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/der-spd-mann-mit-dem-zopf-hat-sich-im-landtag-einen-namen-gemacht/ Hildesheimer SPD-Politiker Bernd Lynack diskutiert im Wahlkampf über eine Aussage des Uni-Präsidenten. Pressespiegel regional Präsidium Präsident news-14275 Fri, 25 Aug 2017 15:41:00 +0200 Uni-Präsident Friedrich: Lehrermangel war vorhersehbar https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-praesiden/ Lehrermangel in Niedersachsen. Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich warnte schon 2014 vor dem Abbau von Studienplätzen im Bereich Lehramt. Um den Bedarf an Lehrkräften künftig besser zu planen, fordert Friedrich den Einsatz einer von der Landesregierung unabhängigen Expertengruppe. Pressespiegel regional Präsident news-14157 Mon, 31 Jul 2017 13:19:00 +0200 Lehrermangel https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/lehrermangel-1/ HiAZ-Redakteur Norbert Mierzowsky kommentiert den Mangel an Grundschullehrern: Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich habe schon vor Jahren vor dem Problem gewarnt. Pressespiegel regional Präsident news-14001 Tue, 18 Jul 2017 13:40:00 +0200 Mehr Kultur und Bildung fürs Image https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-kultur-und-bildung-fuers-image/ Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Universität Hildesheim, wird für die Imagebroschüre des Landkreises "Schön hier!" interviewt. Die Broschüre fokussiert sich auf das Hochschul- und Kulturangebot der Region. Pressespiegel regional Präsident news-13908 Mon, 03 Jul 2017 14:53:00 +0200 Eigene Mitfahrbörse für die Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/eigene-mitfa/ Das Green Office der Uni Hildesheim startet eine eigene Mitfahrbörse für Studierende und Mitarbeiter. Zum Start wird eine Freifahrt mit dem Präsidenten oder dem Vizepräsidenten verlost. Pressespiegel regional Präsident Green Office news-13811 Wed, 07 Jun 2017 14:43:00 +0200 Mehr Studenten seit Wegfall der Gebühren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-student/ Universitätspräsident und Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz Wolfgang-Uwe Friedrich zeigt sich mit dem Hochschulentwicklungsgesetz zufrieden. Die finanzielle Planungssicherheit sei für die Hochschulen in den nächsten fünf Jahren besonders wichtig, da mit einem Einbruch der Studierendenzahlen durch die Einführung des 13-jährigen Abiturs gerechnet werden muss. Pressespiegel regional Präsident news-13754 Wed, 10 May 2017 11:56:00 +0200 Von Luther über Mann bis Dada https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/von-luther-ue/ Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich liest unter dem Titel "Text, der mich begleitet" bei der Reihe "Literatur und Musik in Marienrode". Pressespiegel regional Präsident news-13685 Sat, 22 Apr 2017 14:29:00 +0200 Uni-Präsident: "In der Türkei herrscht eine Diktatur" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-praesiden-1/ Die Universität Hildesheim bietet dem türkischen Philosophiedozenten Mesut Keskin eine Stelle an, nachdem dieser nach Unterzeichnung eines Friedensaufrufes die Türkei verlassen musste. Pressespiegel regional Präsident Lehrpersonal news-12920 Tue, 28 Mar 2017 10:41:00 +0200 "Langzeitstudenten sind ein Problem" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/langzeitstudenten-sind-ein-problem/ Universitätspräsident Friedrich spricht im Interview über Langzeitstudenten und Möglichkeiten, die Studienzeiten zu begrenzen. Derzeit studieren an der Universität Hildesheim 500 von 8000 Studierenden länger als 25 Semester. Pressespiegel regional Präsident news-13569 Tue, 14 Mar 2017 15:51:00 +0100 Auenpark steht vor dem Aus https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/auenpark-steht-vor-dem-aus/ Das Center for World Music soll in einem Neubau auf der Domäne Marienburg einen neuen Standort bekommen. Für dieses Bauprojekt wurde die Bepflanzung der Wiese vor dem Kulturcampus vorerst auf Eis gelegt. Pressespiegel regional MA KDmB - musik.welt Dezernat 4 Präsident Fachbereich 2 news-13525 Fri, 03 Feb 2017 13:07:00 +0100 Der Preis des Studiums https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/der-preis-de/ Universitätspräsident Friedrich spricht im Interview über Semestergebühren und die Bereicherung für Städte durch Universitäten. Pressespiegel regional Präsidium Präsident news-12804 Mon, 19 Dec 2016 17:14:00 +0100 Interview mit Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/interview-mit-universitaetspraesident-wolfgang-uwe-friedrich/ Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung im Gespräch mit Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich über Studierendenzahlen, Digitalisierung und die bauliche Entwicklung der Stiftungsuniversität Hildesheim. Herr Friedrich, von Jahr zu Jahr werden an der Universität immer mehr Studenten aufgenommen. Mittlerweile gibt es Klagen darüber, dass der Studienbetrieb deswegen nicht mehr reibungslos läuft, Seminare überfüllt sind und Studierende Schwierigkeiten haben, ihren Seminarplan einzuhalten. Hat die Uni ihre Aufnahmekapazität überschritten?

Rein rechnerisch ist die Aufnahmekapazität nicht überschritten. Die Aufnahmezahl wird durch die Kapazitätsverordnung des Landes geregelt und durch eine entsprechende Formel berechnet. Mit  7930 Studierenden sind wir heute voll ausgelastet. Hinzu kommen 270 beurlaubte Studierende. Aber die Aussage, rechnerisch "voll ausgelastet", spiegelt nicht die ganze Wirklichkeit wider. Tatsächlich sind Studierende und Lehrende heute deutlich mehr belastet als vor zehn oder fünfzehn Jahren. Wartelisten für Seminare gehören heute ebenso zum Hochschulalltag wie eine riesige Zahl von Bachelor- und Masterarbeiten, die korrigiert werden müssen. Hinzu kommen für die Dozenten Akkreditierungen, Evaluationen, Gutachten, Drittmittelanträge u.v.m. Für alle Hochschulmitglieder ist die Arbeitsbelastung deutlich gestiegen. Klartext: 8000 sind zu viele.

Welche Prognose haben Sie zur Entwicklung der Studierendenzahlen in Hildesheim für die Zukunft angesichts der Prognose eines starken Rückgangs der Geburtenzahlen?

Vor zehn Jahren strömten 360.000 junge Menschen in die deutschen Hochschulen. Heute sind es über 500.000. Hildesheim ist kein Einzelfall. Wir sind Teil dieser Entwicklung und wir können uns natürlich nicht abkoppeln. Bund und Länder unterstützen die Hochschulen. Insgesamt stehen den Hochschulen von 2007 bis 2023 fast 40 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung, das ist der sogenannte "Hochschulpakt 2020". Wir brauchen dringend eine Verlängerung bis mindestens 2025, denn erst dann ist mit einem demographisch bedingten Rückgang zu rechnen. Dann allerdings wird es für sehr kleine Hochschulen eng werden. Für die wird sich dann wohl die Existenzfrage stellen. Unsere Stiftungsuniversität wird sicher nicht dazu zählen.

Reichen die Gebäudekapazitäten aus, oder muss die Hochschule aus Ihrer Sicht baulich weiter wachsen? Wenn ja, wie?

Das Land hat uns beim Hochschulbau großzügig unterstützt. Dafür sage ich ausdrücklich Ministerin Heinen-Kljajic Dank. Ohne diese Unterstützung hätten wir nicht das Forum am Universitätsplatz 1, würden wir nicht heute den Samelson Campus ausbauen, vom Kulturcampus und dem Bühler Campus ganz zu schweigen.  Und 14 Millionen Euro hat das Land für den Mensaneubau bewilligt. Wir haben allerdings auch den Nachweis erbracht, dass wir unter Einhaltung den Kostenrahmens und des Zeitplans bauen können. Das findet in Hannover Beachtung, und deshalb finden wir für unsere Projekte auch offene Ohren.

Welche Rolle spielen die einzelnen Fachbereiche in der Bildungslandschaft, ist der Schwerpunkt Erziehungs- und Kulturwissenschaften eine zukunftsfähige Entscheidung?

Lehrerbildung und Kulturwissenschaften einschließlich MINT sind traditionell unsere Schwerpunkte. Dabei wird es bleiben. Aber die Sprach- und Informationswissenschaften sowie die Informatik sind Profilelemente von besonderer Bedeutung. Gerade neue Studienangebote wie Data Analytics, übrigens in Englisch gelehrt, sind für die Universität und die regionale Wirtschaft von herausragender Bedeutung. Hier dürfen wir nicht reduzieren, sondern müssen innovativ vorangehen. Big Data ist für die Zukunft unseres Landes von existenzieller Bedeutung. Unser Stiftungsratsvorsitzender Dr. Thomas hat das voll im Blick. Wir müssen mit Studienangeboten dabei sein, im Interesse der Wissenschaft und der Wirtschaft. Es geht auch um Facharbeitsplätze in der Region. Oberbürgermeister Dr. Meyer und Landrat Levonen unterstützen deshalb unsere Initiativen. Drei Themen bestimmen die Zukunft unseres Landes: Demografischer Wandel, Migration und Digitalisierung. Diese Themen bestimmen auch unsere Zukunft.

Die Rolle der Digitalisierung wird derzeit breit diskutiert, sei es unter dem Stichwort Arbeit 4.0 oder auch Modernisierung der Lehramtsausbildung. Wie sieht die Rolle der Universität Hildesheim hierbei aus?

Wir zählen zu den Treibern dieser Entwicklung. Wirtschaft 4.0 klappt nicht ohne Forschung und Lehre im IT- Bereich. Keine Hochschule kann das ignorieren. Mit 660 Studierenden in zwei IT-Studiengängen können wir eine sehr erfolgreiche Entwicklung vorweisen. Arwed Löseke und Gerald Frank sei Dank! Und wir dürfen diesen Weg nicht verlassen, nur weil andere Hochschulen auch entsprechende Angebote vorhalten. Für die Region und die Stiftungsuniversität wäre es ein geradezu katastrophaler strategischer Fehler, hier nachzulassen. Ich bitte die Wirtschaft, die Stiftungsuniversität noch stärker zu unterstützen, z.B. durch eine weitere Stiftungsprofessur. Auch andere Partner wie das Helios Klinikum sind von großer Bedeutung. Hier wollen wir mehr tun, mit Helios und weiteren Partnern.

Welche Rolle spielt die Uni als Wirtschaftsfaktor hierbei auch für die Region Hildesheim?

Das eben diskutierte Beispiel IT zeigt es deutlich. Wir können es auch anders diskutieren. Unser Haushalt beläuft sich auf gut 60 Millionen Euro. Als Wirtschaftsfaktor kalkuliert man eine Hochschule "Haushalt mal drei". Wir entsprechen also von einem Unternehmen mit 180 Millionen Euro Umsatz und über 700 Arbeitsplätzen.

Sie sehen die Universität also als „unternehmerische Hochschule"?

Nein, ausdrücklich nein. Eine Hochschulleitung muss in erster Linie wissenschaftszentriert denken und handeln. Sie muss darüber hinaus auch strategisch und unternehmerisch denken und handeln. Zwei Beispiele: Wir haben über unsere Bauprojekte gesprochen. Diese benötigen wir für Forschung, Lehre und Studium. Und wir planen und führen sie unternehmerisch durch. Universitätsverlag und Olms Verlag haben zum Nutzen beider einen gemeinsamen Publikationsrahmen geschaffen. Unsere Wirtschaftskraft entspricht der eines bedeutenden mittelständischen Unternehmens, aber wir sind kein Unternehmen. Als Universität sind wir in besonderer Weise Träger der Kultur. Die City Kirche, das Theater für Niedersachsen, das Dommuseum sind unsere Partner und jüngst gelang die Einwerbung einer halben Million Euro für ein gemeinsames Projekt unseres Center for World Music mit dem Roemer-Pelizaeus-Museum. Universitäten, auch die jungen, stehen in einer mehr als 800 jährigen europäischen Tradition. Wir sind gleichsam konstitutiver Teil unserer europäischen Kultur.

Wie sehen Sie die Entwicklungschancen der Hildesheimer Hochschullandschaft – auch im Hinblick auf Kooperationen mit der HAWK?

Mit Präsidentin Dienel habe ich eine engagierte und ideenreiche Kollegin verloren. Ich setzte auf Kontinuität. Wir kooperieren z.B. in der Frühpädagogik und in der Psychologie. Das kann ausgebaut werden.

Nach der Diskussion um den Antisemitismus-Vorwurf gegen eine Dozentin der HAWK hat das Wissenschaftsministerium angekündigt, die Qualität der Lehre an den niedersächsischen Hochschulen stärker zu kontrollieren. Ist das überhaupt nötig? Wenn ja, wie kann das in der Praxis aussehen?

Zum Vorwurf: Es wäre schön gewesen, wenn der israelische Gesandte sich im August geäußert hätte und nicht erst jetzt. Mehr als schade! Im Übrigen obliegt die Qualitätssicherung der Lehre einer Fakultät und einem Dekanat. Die Freiheit von Forschung und Lehre ist nach Artikel 5 unseres Grundgesetzes geschützt. Das schließt Fehlverfahren einzelner nicht aus. Man muss nicht wegen eines Einzelfalls das System in Frage stellen. Man sollte die Kirche im Dorf lassen.

Wie ist die Finanzierung der Universität aufgestellt? Können Sie mit Ihrer Sockelfinanzierung die Entwicklung vollständig steuern oder sind Sie von der Drittmittelfinanzierung abhängig?

Die Universität wird auskömmlich finanziert. Sie trägt selbst dazu bei, z.B. durch die Einwerbung von sieben Millionen Euro Drittmittel im Jahr. Aber auf der Tagesordnung bleibt das Missverhältnis zwischen dauerhafter Grundfinanzierung, dem sogenannten Sockel, und befristeten Projektmitteln. Unsere Grundfinanzierung ist jetzt unter die Marke von 50 Prozent gerutscht. Das belastet unsere Personalpolitik erheblich. Je mehr Projektmittel, desto mehr zeitlich befristete Arbeitsverträge. Man kann nur dann von "guter Arbeit" reden, wenn diese mit "gutem Geld" unterlegt wird. Das Missverhältnis sollte spätestens im Rahmen der neuen Zielvereinbarung 2019-2023 korrigiert werden.

Sie sind seit 2002 Präsident der Universität und haben diese zur Stiftungs-Hochschule umgewandelt. Wie lange wollen Sie noch im Amt bleiben und was sind Ihre Pläne für diese Zeit?

Meine dritte Amtszeit läuft bis zum 31.12. 2020. Der Stiftungsrat hat mich beauftragt, unsere Entwicklungsplanung mit den Gremien bis 2025 fortzuschreiben. Die Arbeit bereitet mir Freude. Ich möchte den Mensaneubau eröffnen, mit unserem Team das Center for World Music auf der Domäne errichten, weitere Studienvarianten und -gänge entwickeln, die Bildungsintegration ausbauen, die neue Leitlinie zur Förderung des Mittelbaus und die Internationalisierungstrategie umsetzen, IT mit den Professoren und Partnern aus der Wirtschaft weiter entwickeln, die Zielvereinbarung 2019 ff. verhandeln, an der Neuordnung des Lehramtsstudiums im Land mitwirken - wie viele Druckzeilen habe ich noch ?  Es ist ein wunderbares Amt mit Raum für Kreativität.

Die Fragen stellte Norbert Mierzowsky.

Das Interview von Norbert Mierzowsky erschien in gekürzter Form am 12.12.2016 in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Zur Person: Professor Wolfgang-Uwe Friedrich

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, 64 Jahre. Studium der Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft. Auslandssemester und Forschungsaufenthalte führten ihn nach Sofia, Istanbul, Wien, London und Paris. Unter anderem forschte er als J.F. Kennedy Fellow an der Harvard Universität über die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Seit 2002 ist er Präsident der Stiftung Universität Hildesheim, seit 2015 Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, 2008 bis 2016 Mitglied des ZDF-Fernsehrats, jetzt arte-Programmbeirat.

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Pressemeldungen Fachbereich 4 Informatik Maschinelles Lernen Präsident
news-13214 Mon, 12 Dec 2016 13:00:00 +0100 Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich: "Klartext: 8000 Studierende sind zu viele" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/universitaets-3/ Überfüllte Seminare und belastete Dozenten - Uni-Präsident Friedrich spricht über die hohen Studierenden-Zahlen an der Universität Hildesheim und welche Folgen diese für den Studienalltag haben. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident Veranstaltungen Lehrpersonal Professoren Studierende news-12974 Fri, 09 Dec 2016 13:09:00 +0100 Geld für Sanierungen fehlt - Unis schließen Gebäude https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/geld-fuer-sanierungen-fehlt-unis-schliessen-gebaeude/ Professor Wolfgang-Uwe Friedrich spricht als Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen über fehlende Geldmittel für notwendige Hochschulsanierungen. Pressespiegel regional Präsidium Präsident news-12902 Tue, 15 Nov 2016 11:15:00 +0100 Weltmusikzentrum soll vor 2021 eröffnet werden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/weltmusikzen-2/ Der Neubau des Center for World Music soll mindestens eine Größe von 1000 Quadratmeter haben. Thomas Hanold vom Baudezernat der Universität Hildesheim plant einen Architektenwettbewerb auszuschreiben. Noch bevor Unipräsident Friedrich Ende Dezember 2020 in den Ruhestand geht, soll das neue Weltmusikzentrum fertig sein und von ihm eröffnet werden. Pressespiegel regional Center for World Music Präsident Projekte news-12861 Fri, 11 Nov 2016 14:10:00 +0100 Neubau für Center for World Music https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/neubau-fuer-c/ Ein Herzensprojekt des Universitäts-Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, ein Museum für Instrumente aus aller Welt, könnte bald in Erfüllung gehen. Der Bundestag hat dafür 400 000 Euro für die Universität Hildesheim genehmigt und somit den Stein für einen Neubau auf dem Kulturcampus der Marienburger Domäne ins Rollen gebracht. Grundlage für dieses Projekt ist die Sammlung mit mehreren tausend Instrumenten von Rolf Irle, Robert Günther und Wolfgang Laade, die sich im Center for World Music der Universität befindet. Pressespiegel regional Center for World Music Präsident Projekte news-12853 Fri, 04 Nov 2016 10:00:00 +0100 Die Zeit nach Dienel hat schon begonnen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-zeit-nac/ Universitäts-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich bedauert das erzwungene Ende der Amtszeit von HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel. Der dadurch entstandene Schaden habe seiner Meinung nicht nur Auswirkungen auf die HAWK, sondern auf den gesamten Hochschulstandort Hildesheim. Pressespiegel regional Präsident Pressemeldungen news-12581 Tue, 18 Oct 2016 16:55:00 +0200 International: Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/international-preis-des-deutschen-akademischen-austauschdienstes/ Zahra Reyhani Monfared erhält den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für herausragende Studierende. Die Übersetzungswissenschaftlerin promoviert an der Universität Hildesheim. Wenn es in die Welt hinausgeht – oder von Indien, Simbabwe, Mexiko nach Hildesheim hinein –, dann ist man beim Team um Marit Breede gut aufgehoben. Das International Office berät Studierende bei der Planung von Auslandsaufenthalten, etwa beim Go-Out-Tag am 30. November 2016. Zum Wintersemester starten 8126 Studentinnen und Studenten in den Studienalltag. Darunter sind über 2400 Erstsemester, die ihr Bachelorstudium und Masterstudium an der Universität Hildesheim aufnehmen. Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich hat im Rahmen einer Feierstunde zum Semesterstart, der Immatrikulationsfeier, die Studienanfängerinnen und Studienanfänger begrüßt und auf das Leitbild der Universität hingewiesen:

Die Stiftung Universität Hildesheim verwirklicht ihr Leitbild als europäische Universität im Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und in der besonderen Verantwortung des Landes Niedersachsen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Sie respektiert die Vielfalt des Einwanderungslandes und fördert die Integration. [...] Unser Land ist seit Jahrzehnten auch durch Immigration geprägt. Wir wollen konsequent dazu beitragen, die Bildungschancen von Menschen aus Einwanderungsfamilien weiter zu entwickeln, um ihre Integration zu fördern. Gleichzeitig erkennen wir ihre vielfältigen Erfahrungen an.“

Im Wintersemester beginnen über 230 internationale Studierende ein Studium an der Universität Hildesheim. Darunter sind 127 Vollzeitstudierende. Die Herkunftsländer der meisten „Vollzeitstudierenden“ sind: Türkei, Griechenland, Russland, Italien, Schweiz und Ukraine. Die 195 Austauschstudierenden kommen aus 21 Ländern, und zwar aus: Belgien, China, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Iran, Irland, Italien, Japan, Kolumbien, Kroatien, Mexiko, Polen, Russische Föderation, Spanien, Südkorea, Türkei, Ungarn und USA. Insgesamt haben sich 531 Studierende aus 76 Herkunftsländern für ein Auslandssemester in Hildesheim entschieden.

Zahra Reyhani Monfared, seit einem halben Jahr Promotionsstudentin am Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität Hildesheim, erhält den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für herausragende ausländische Studierende. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

„Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die diese Auszeichnung des DAAD mir eröffnet“, sagt Monfared. Nach dem Bachelor- und Masterstudium in Iran promoviert Zahra Reyhani Monfared bei Professorin Nathalie Mälzer. An der Schnittstelle zwischen Übersetzungswissenschaft und Kulturwissenschaft untersucht die Promovendin den Umgang mit kulturellen Elementen in literarischen Übersetzungen, die auch Ausdruck der Position ihrer jeweiligen Urheber sind und damit eine gesellschaftlich-politische Dimension haben. Der Arbeitstitel lautet: „Deterritorialization and Acculturation through Translation Practices as a result of Globalization“. An einer Theorie über den „dritten Raum“ zwischen zwei Kulturen – welcher entstehen kann, wenn Übersetzerinnen und Übersetzer Texte in der Diaspora schreiben – zu arbeiten, sei vielversprechend und könne zu einer „Ausdifferenzierung und Konkretisierung auf textueller Ebene“ beitragen, so Professorin Mälzer. Sie hebt die „durchweg überzeugende, methodisch und theoretisch fundierte Forschung und den realistischen Zeitplan“ ihrer Promovendin hervor.

Monfared bedankt sich „ganz besonders bei Professorin Mälzer für ihre durchgehende Unterstützung während meiner Zeit an der Universität Hildesheim“ und dass die Universität „enthusiastische Studenten unterstützt, die leidenschaftlich für ihre akademische Ausbildung arbeiten“. Neben der sehr guten fachlichen Qualifikation zeichnet sich Zahra Reyhani Monfared durch gesellschaftliches Engagement aus, so hat sie über fünf Jahre in einem Waisenhaus Kinder in der englischen Sprache unterrichtet sowie ältere Frauen beim Sprachenlernen begleitet.

Wenn es in die Welt hinausgeht – oder von Indien, Simbabwe, Mexiko nach Hildesheim hinein –, dann ist man beim Team um Marit Breede gut aufgehoben. „Nutzen Sie die Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für Auslandsaufenthalte, die Ihnen als Studentin oder Student der Universität Hildesheim offen stehen“, sagt Marit Breede, die mit dem Team vom International Office Studierende bei der Planung und Finanzierung von Auslandsaufenthalten berät. Studierende können sich während der Sprechstunden und Infoveranstaltungen wie dem Go-Out-Tag am 30. November 2016 über Auslandsaufenthalte informieren.

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Pressemeldungen Fachbereich 3 Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation International Office Präsident Präsidium
news-12674 Tue, 11 Oct 2016 13:46:00 +0200 Studenten-Boom in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/studenten-bo/ Zum Wintersemester 2016/17 sind insgesamt 12.000 Studierende an den drei Hochschulen in Hildesheim immatrikuliert. Davon alleine 2.500 Erstsemester an der Universität Hildesheim, die von dem Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich im Audimax begrüßt wurden. Sie erzählen warum sie sich für ein Studium in Hildesheim entschieden haben. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Universität Hildesheim Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Präsident Studierende news-12506 Mon, 12 Sep 2016 12:20:00 +0200 Geschenkt: ein Auengarten für alle https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/geschenkt-e/ Der Verein für Gartenkultur Hildesheim gestaltet auf dem Campus der Domäne Marienburg der Universität Hildesheim einen Auengarten. Die 10 000 Quadratmeter große Fläche gilt als Überschwemmungsgebiet und daher sind Auen die idealen Bäume für dieses Gelände, da ihnen viel Wasser nicht schadet. Pressespiegel regional Präsident Projekte news-12046 Fri, 08 Jul 2016 09:10:00 +0200 Interview: Stiftungsuniversität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/interview-stiftungsuniversitaet/ Der Landesrechnungshof kritisiert das Modell der Stiftungsuniversitäten. Seit ihrer Einrichtung vor 14 Jahren hätten sie kaum ihre Finanzausstattung durch Zustiftungen verbessert. Das Stiftungsmodell auf die Finanzen zu reduzieren, sei einseitig, entgegnet Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich. Seit 2003 ist die Universität Hildesheim eine Stiftungsuniversität. Damit verbunden sind mehr Gestaltungsspielräume: Die Stiftungshochschule erhielt vom Gesetzgeber die Dienstherren- und die Bauherreneigenschaft sowie das Berufungsrecht. Ein Beispiel ist der Neubau am Hauptcampus. „Wir bauen ohne das Staatliche Baumanagement. Das Forum am Universitätsplatz 1 haben wir innerhalb des Zeitrahmens und mit Unterschreitung des Kostenrahmens gebaut“, sagt Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich in einem Interview mit der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Darin reagiert Friedrich auf Kritik des Landesrechnungshofs Niedersachsen. Dieser kritisiert in seinem aktuellen Jahresbericht das Modell der Stiftungshochschulen in Niedersachsen („Stiftungshochschulen – ein Irrweg?“). Seit 14 Jahren hätten sie ihre Finanzausstattung durch Zustiftungen von Privatpersonen nicht in nennenswertem Umfang verbessert. „Diese Kritik besteht zu Recht, wir haben kaum Stiftungskapital aufgebaut. Ich habe übrigens beim Festakt 2002 vor übertriebenen Erwartungen gewarnt und einen Präsidenten der Harvard Universität zitiert: Für ein solches Projekt braucht man 100 Jahre. In Deutschland wohl eher noch länger“, argumentiert Friedrich. „Wir haben uns stark auf Stiftungsprofessuren konzentriert und zehn in Hildesheim eingeworben. Damit liegen wir in Niedersachsen an der Spitze. Diese Stiftungsprofessuren haben wir für neue profilbildende Bereiche eingesetzt: Informatik, Psychologie, Sport und Gesundheit.“

Der Landesrechnungshof konzentriere sich in seiner Bewertung einseitig auf die Finanzen, nenne aber nicht die vielen Vorteile und Ziele des Stiftungsmodells. „Dazu zählt die schnelle Handlungskompetenz im Wettbewerb. Wir waren in der Lage, Kollegen hier zu halten, weil sie die Arbeitsbedingungen an unserer Stiftungsuniversität für besser halten. Es zählen zu den Zielen die Dienstherreneigenschaft und das Berufungsrecht. Der damalige Minister Oppermann übertrug es uns, damit Verfahren nicht wie üblich 18 Monate dauern, sondern nur sechs Monate“, so Universitätspräsident Friedrich.

Interview

Hier geht's zum ganzen Interview (PDF) mit dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 04.06.2016)

Mehr erfahren: Entwicklung der Stiftungsuniversität Hildesheim

Im aktuellen Uni-Journal äußert sich Dr. Uwe Thomas über die Entwicklung der Stiftungsuniversität. Welche Aufgaben hat der Stiftungsrat? Wie geht die Universität mit der Grundfinanzierung um? Wie wirkt die Universität in die Stadt hinein? Uwe Thomas ist seit 2015 Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Universität Hildesheim. Außerdem erläutert Dr. Matthias Kreysing in einem ausführlichen Beitrag die finanzielle Entwicklung der Universität. Kreysing ist als hauptberuflicher Vizepräsident an der Universität Hildesheim für Finanzen und Personal zuständig. Hier geht's zum Uni-Journal (Frühjahr 2016, PDF).

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Personal Personalportal Präsident Stiftungsuniversität
news-12190 Sat, 04 Jun 2016 13:55:00 +0200 "Der Rechnungshof verrennt sich völlig" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/der-rechnungshof-verrennt-sich-voellig/ Laut des niedersächsischen Landesrechnungshofs hat sich das Modell der Stiftungsuniversität nicht bewährt. Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich bezieht in einem Interview Stellung und kritisiert den aktuellen Bericht. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident Stiftungsuniversität news-12170 Thu, 19 May 2016 14:38:00 +0200 Erinnerung an Ehrbar https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/erinnerung-an-ehrbar/ Zu Ehren des Hildesheimer Klavierbauers Friedrich Ehrbar wird eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Kardinal-Bertram-Straße 36 angebracht. Zudem findet Anfang Juni auf der Marienburger Domäne das "1. Ehrbar-Festival Hildesheim" mit drei Konzerten im historischen "Hohen Haus" statt. Der Präsident der Uni Hildesheim, Professor Dr. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, gehört zu den Schirmherren dieser Veranstaltung. Pressespiegel regional Fachbereich 2 Präsident news-10944 Wed, 11 Nov 2015 10:00:00 +0100 Haltung zeigen: Weltoffene Hochschule – gegen Fremdenfeindlichkeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/haltung-zeigen-weltoffene-hochschule-gegen-fremdenfeindlichkeit/ In einer bundesweiten Aktion der Hochschulrektorenkonferenz wenden sich Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland, darunter die Universität Hildesheim. Was ist eine weltoffene Hochschule und wie können sich Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende dafür einsetzen – nachgefragt bei Studierenden, Lehrenden und der Universitätsleitung. Die Hochschulen reagieren mit der bundesweiten Aktion „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ auf Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den letzten Wochen und Monaten.

Was ist für Sie/für dich eine weltoffene Hochschule? Wer sich mit einem Statement an der Aktion „Weltoffene Hochschulen – gegen Fremdenfeindlichkeit“ beteiligen möchte, kann eine E-mail an presse@uni-hildesheim.de senden. Bitte geben Sie Ihren Namen an, gerne können Sie ein Bild im Querformat (inkl. Rechte zur honorarfreien Verwendung) mitsenden. Diese Internetseite wird regelmäßig aktualisiert und um Statements und Erfahrungen zu dem Thema ergänzt.

 

Universitäten bleiben weltoffen, sagt der Hildesheimer Universitätspräsident

Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich, Universitätspräsident Hildesheim:

„Es gelten zwei Grundsätze:

  1. Deutschlands historische Verantwortung macht Widerstand gegen Rassismus und Fremdenhass zur Bürgerpflicht.
  2. Wissenschaft ist international und Universitäten waren, sind und bleiben weltoffen.“

 

Universitäten sollten regelmäßig und selbstkritisch über ihre Strukturen und Routinen reflektieren

Unis sollten Strukturen reflektieren, die Diskriminierung verursachen, so Viola Georgi. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Prof. Viola B. Georgi vom „Zentrum für Bildungsintegration" der Universität Hildesheim:

„Für mich ist eine ‚Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit' vor allem eine inklusive Hochschule. Diese reflektiert regelmäßig und selbstkritisch über ihre Strukturen und täglichen Routinen, die Teilhabe und Partizipation erschweren und institutionelle Diskriminierung verursachen können. Durch das offene Gespräch auf allen Ebenen des universitären Lebens,  das Monitoring von Rassismus und eine klare Antidiskriminierungshaltung baut sie aktiv Barrieren ab.

Wie kann sich jeder, ob Lehrende oder Studierende, für Vielfalt im Alltag einsetzen? Die Auseinandersetzung mit diesen Themen beginnt im Seminar, zum Beispiel damit, dass man über Rassismus spricht, den Begriff in seiner Komplexität diskutiert sowie konkrete Beispiele aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten (zum Beispiel das Phänomen Pegida) oder dem Umfeld der Studierenden analysiert.

Häufig entstehen dadurch auch Brücken in die Praxis und Studierende engagieren sich in konkreten Projekten vor Ort. An der Stiftung Universität Hildesheim gibt es zum Beispiel die Initiative für einen ‚Raum der Stille‘, der für Angehörige unterschiedlicher Religionen, aber auch nicht-gläubige Studierende einen nicht-konfessionellen spirituellen Ort für Rückzug bieten soll. Andere Studierende bilden Tandems mit neuzugewanderten Studierenden mit Fluchterfahrung und unterstützen diese bei den ersten Schritten im Hörsaal oder erteilen Sprachunterricht. Jedes Jahr organisiert das Zentrum für Bildungsintegration einen ‚Diversity Tag‘. Dieser Tag adressiert alle Mitglieder der Hochschule und greift jeweils ein relevantes Thema von gesellschaftlicher Diversität  auf. Dabei wechseln die Formate von der Podiumsdiskussion über Workshops, Lesungen bis hin zu Ausstellungen. In diesem Jahr geht es um religiöse Pluralität in der Schule. Wir wollen nach den Zusammenhängen von interkultureller und interreligiöser Bildung fragen und die Rolle von Religionslernen in der Schule im Kontext der Migrationsgesellschaft reflektieren.“

 

Woher kommen solche negativen Vorurteile?

Auf dem Weg zur Uni: Moussa, im Bild mit Kulturwissenschaftsstudent Robin (li). Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Moussa Ibrahim geht seit April 2015 zur Universität Hildesheim und besucht Seminare in den Bereichen Migrationspolitik und Umwelttechnik. Er ist einer der ersten jungen Erwachsenen, die nach der Flucht am Schnupperstudium in Hildesheim teilnehmen. Er wartet seit fast zwei Jahren auf eine Entscheidung, ob er in Deutschland weiterhin lernen und leben darf. Die Ungewissheit ist schwierig, statt zu warten, warten, warten, nutzt Moussa die Zeit, um zu lernen. Er geht zum Sprachkurs und zur Universität. Moussa Ibrahim sagt:

„Zu Fremdenfeindlichkeit sage ich definitiv ‚Nein', da ich damit nur schlechte Erfahrungen hatte. Na ja, ich frage mich sowieso, woher kommen solche negativen Vorurteile? Zum Beispiel wir ausländischen Studentinnen und Studenten auf dem Campus, besonders Flüchtlinge: Gibt es etwas, was an unserem Verhalten ungewöhnlich ist, weshalb deutsche Studentinnen und Studenten mit uns ernst, vorsichtig, misstrauisch umgehen? Schade! Manche Studenten und Menschen hier in Deutschland behandeln uns, als ob wir eine Münze mit zwei Seiten wären. Eine Seite von uns hat viele Probleme mit der deutschen Sprache. Deutsch ist die erste Hürde, wenn wir recht gut Deutsch sprechen können, dann können wir einen Kompromiss erreichen und uns besser verstehen. Ich lerne deshalb die deutsche Sprache, täglich. Noch eine kurze Frage: Warum brauchen wir viel Zeit beim Deutschlernen? Haben wir daran Schuld?

War Deutschland ein Ziel für viele von uns? Als wir von unseren Heimatkriegen geflüchtet waren? Diese Frage ist schwierig zu beantworten.

Wir kommen zurück zu unserem Thema ‚Weltoffene Hochschule'. An einer weltoffenen Hochschule zu studieren, davon träumt jeder. Dort können wir zusammen studieren, leben, uns unterhalten, diskutieren, andere Menschen akzeptieren, einander helfen usw. bis wir uns fühlen, als ob wir eine Familie wären. Diese Familie besteht aus Respekt, der Vater, und aus Liebe, die Mutter. Weil wir alle Menschen sind, und ohne Liebe und Respekt kann keiner leben. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die mich in dieser Lebensphase unterstützen und mir dabei helfen, dass ich zur Universität gehen kann.“

 

Jeder sollte die gleichen Bildungschancen haben

Es geht um Fairness, sagt die Lehramtsstudentin Jenny O’Gorman. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Jenny O’Gorman studiert Grundschullehramt mit den Fächern Englisch und Mathematik und sagt:

„Es geht darum, wie wir im Alltag miteinander umgehen. Es muss nicht unbedingt extra Kurse gegen Rassismus oder Diskriminierung geben. Das Thema sollte Teil jeder Lehrveranstaltung sein. Wie gehen wir miteinander um? Wer zum Beispiel eine Frage am Infotresen stellt, sollte gleich behandelt werden. Eine weltoffene Hochschule sollte Bildungschancen ermöglichen, unabhängig von der Herkunft. In Hildesheim können Flüchtlinge ein Schnupperstudium machen, wenn jemand nicht beweisen kann, dass er das Abi hat weil die Zeugnisse weg sind und die Lebensphase gerade schwierig ist, sollte es Möglichkeiten geben, dennoch den Bildungsweg fortzuführen. Die Uni sollte offen sein.“

 

Historische Verantwortung: Wissenschaft hat zu Ausschluss beigetragen 

Hochschulen sollten Sorge dafür tragen, dass niemand ausgeschlossen wird, so Meike Baader. Foto: Julia Moras

Prof. Meike Sophia Baader lehrt und forscht in der Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Hildesheim und sagt:

„Hochschulen als Orte von Wissenschaft und Forschung, von Lehre und Ausbildung sind gefordert, sich mit sozialer, kultureller, religiöser und sprachlicher Heterogenität auf verschiedensten Ebenen auseinanderzusetzen, Heterogenität kennzeichnet und bereichert die Forschung und Lehre. Nicht nur die zunehmende Internationalisierung der Studierenden und des Personals an Hochschulen verpflichtet diese dazu, sich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren, sondern auch die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen. Eine weltoffene Hochschule ist eine, die sich dazu verpflichtet und Sorge dafür trägt, dass Menschen verschiedener Herkunft grundsätzlich zu allen Ebenen der Organisation Zugang erhalten und nicht aufgrund von gruppenbezogenen Zugehörigkeiten ausgeschlossen oder benachteiligt werden. Hier gilt es Barrieren abzubauen und Zugänglichkeit und Teilhabe zu erleichtern. 

Zu einem umfassenden Engagement von Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit gehört für mich auch, die historische Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Hochschulen und die Wissenschaft selbst in der deutschen Geschichte zu Fremdenfeindlichkeit und Ausschluss beigetragen haben. Ich habe an der Universität Heidelberg studiert. Dort wurde 1933 das Motto der Universität ‚Dem lebendigen Geist' durch ‚Dem deutschen Geist' ersetzt. Erst Ende der 1980er Jahre wurde in der Universität eine Gedenktafel für die vertriebenen Wissenschaftler_ innen errichtet. Wie eine Verantwortungsübernahme  von Wissenschaftsorganisationen für ihre eigene Geschichte aussehen kann, zeigt beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird ihre eigene Involviertheit in die Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus untersucht und in einer unlängst in Berlin in der ‚Topographie des Terrors' präsentierten Ausstellung ‚Wissenschaft, Planung, Vertreibung' thematisiert. Die Universität Frankfurt hat vor einem Monat beschlossen, dass alle ihre Bereiche sich am Tag der Befreiung von Auschwitz, am 27. Januar, der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zuwenden. 

Zudem sollten Hochschulen als Orte der Wissenschaft auch Orte der Kritik und der Ausbildung von Kritikfähigkeit und damit der Aufmerksamkeit für Mechanismen und Muster der Ausschließung sein.  Hochschule und die Wissenschaft im 21. Jahrhundert braucht die Vielfalt von Perspektiven auf ihre Themen und Gegenstände.

Wir bieten an unserem Institut und unserer Abteilung einen erziehungswissenschaftlichen Master-Studiengang an, der einen Schwerpunkt ‚Diversity Education‘ aufweist. Themen wie ‚Inklusion‘, die ‚Konstruktion von Fremdheit‘ bzw. von ‚Andersheit‘, ‚antirassistische Bildungsarbeit‘, ‚Migration und Pädagogik‘ oder auch ‚Erziehung nach Ausschwitz‘ gehören bei uns zum festen Studienprogramm und damit zu unserem Alltag in der Lehre. Dazu gibt es auch eine ganze Reihe von gemeinsamen Projekten an der Abteilung. Etwa das Projekt ‚Erinnerungskulturen als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung‘ (2015). Aktuell habe ich mit der Promovendin Wiebke Hiemisch gemeinsam einen Forschungsantrag zu ‚Unterricht in Ravensbrück‘ in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte gestellt. Auch diese Themen werden bei uns in der Lehre angeboten und wir beziehen die Studierenden in solche Projekte ein.

Der Umgang mit Verschiedenheit ist eine permanente Herausforderung für alle Lehrenden und Studierenden. Nicht nur, dass Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit und Mechanismen der Ausschließung zum Thema in Lehrveranstaltungen gemacht werden, darüber hinaus geht es auch darum, dass in der Praxis von Lehrveranstaltungen zum Beispiel ausgrenzendes Sprechen und andere Praktiken sich nicht durchsetzen. Null Toleranz gegenüber Fremdenfeindlichkeit  ist m.E. ein wichtiges Prinzip. Darauf können sowohl Lehrende als auch Studierende achten, dies gilt aber auch für andere Formen der Abwertung und Ausgrenzung von Zugehörigkeiten. Konkret kann es aber auch bedeuten, sich zum Beispiel flexibel in Prüfungsformen zu zeigen, wenn Studierende nicht Deutsch als Muttersprache sprechen und nach entsprechenden Wegen und alternativen Möglichkeiten für Prüfungen und Leistungsnachweise zu suchen. Hier haben wir beispielsweise schon mit Übersetzer_ innen gearbeitet.

Ich setze mich für diesen Studiengang und die damit verbundenen Themen ein, aber auch dafür, dass Studierende mit unterschiedlicher Herkunft hier studieren können und darin, dass wir ihnen dies ermöglichen und erleichtern sowie flexibel auf ihre Bedarfe reagieren. Dies ist etwas, was wir an unserer Abteilung gemeinsam tun. Konkret haben wir in diesem Semester im Rahmen einer Ringvorlesung Personen eingeladen, die Flüchtlingsarbeit in Hildesheim leisten, um darüber die Stadt und die Hochschule miteinander ins Gespräch über Flüchtlingsarbeit zu bringen. Dies findet am 3. Dezember statt und ist hochschulöffentlich. In der letzten Woche habe ich gemeinsam mit Irene Leser vom Institut für Sozialwissenschaften einen Workshop durchgeführt auf einer Veranstaltung der  Bundeszentrale für politische Bildung, die sich Fragen des zeitgeschichtlichen Lernens mit Kindern gewidmet hat und bei der es auch darum ging, wie mit Kindern zu Themen wie dem Nationalsozialismus gearbeitet werden kann. Die erwähnte Idee der Universität Frankfurt, einen Gedenktag am 27. Januar einzuführen, könnte vielleicht auch für die Universität Hildesheim eine Option sein.“

 

Studierende durch gezielte Lernpartnerschaften auf ihren Bildungswegen unterstützen

Sabrina Zourelidis (Studentin), Annette Lützel und Katharina Melzner. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Seit Herbst 2015 sind Katharina Melzner und Annette Lützel gemeinsam mit Lehramtsstudierenden jeden Tag in einer Erstaufnahmestelle in Hildesheim. Melzner studiert „Deutsch als Zweitsprache“ und leitet den Sprachunterricht. Studentinnen und Studenten unterstützen Erwachsene, die seit wenigen Wochen in Deutschland leben, beim Sprachenlernen im Rahmen ihres Sozialpraktikums. Das Projekt wird 2016 fortgeführt, Studierende können mitwirken. Am 4. Dezember 2015 findet eine Informationsveranstaltung für Studierende statt.

Katharina Melzner und Annette Lützel sagen anlässlich der HRK-Initiative:

„Eine Hochschule hat die Aufgabe, junge Menschen auf ein akademisch ausgerichtetes Berufsleben vorzubereiten. Sie spiegelt daher einen Teil der Gesellschaft wider. Und dazu gehören alle Menschen, die in Deutschland leben – auch Migranteninnen und Migranten und Flüchtlinge!

Man könnte deren Situation an Hochschulen verbessern durch zum Beispiel:

  • explizitere Sprachförderung durch die Uni
  • besserer Hochschulzugang
  • Unterstützung dieser Studierenden durch gezieltere Lernpartnerschaften.“

 

Mehrsprachigkeit von Jugendlichen und Erwachsenen als Chance aufgreifen



... sagt Prof. Elke Montanari über das Sprachlernprojekt in der Erstaufnahmestelle in Hildesheim.

Die Professorin für Deutsch als Zweitsprache bildet an der Universität Hildesheim Lehrerinnen und Lehrer aus und befasst sich in der Forschung mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche mehrsprachig aufwachsen.

 

Wertschätzung und Neugierde im Alltag

Vera Volkmann untersucht, wie Teilhabe durch und im Sport gelingen kann. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Prof. Vera Volkmann lehrt und forscht am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. Die Sportwissenschaftlerin unterstützt Lehramtsstudierende beim Aufbau von Sportprojekten und untersucht derzeit in einer Begleitforschung an Schulen in Peine und Hildesheim, wie Sport Jugendliche zusammenbringen kann.

Die Professorin sagt:

„Für mich ist eine ‚weltoffene Hochschule‘ eine Hochschule, die die Unterschiedlichkeit ihrer Studierenden als Bereicherung ansieht und nicht nur den bildungsbürgerlichen Habitus reproduziert. Es ist eine Hochschule, die durch Forschung und Lehre dazu anregt, ‚Normalität' als relativ und variabel zu erkennen und Irritationen bereit hält.

Am deutlichsten bemerkt man dies im alltäglichen Umgang miteinander, der durch Wertschätzung und Neugierde auf ‚den anderen' geprägt sein sollte. Man kann dies besonders durch die entsprechende Auswahl von Themen für Lehrveranstaltungen und Tagungen, aber auch durch eine ausgeprägte Diskussionskultur erreichen. Wenn Studierende ihrerseits Impulse geben, kann man als Lehrperson eine förderliche Rahmung und Unterstützung bieten.

Ich bemühe mich, einen wertschätzenden und fördernden Umgang mit den Studierenden zu pflegen, der sich auch nicht nur auf die Lehrveranstaltungen und ähnliches beschränkt. Ich versuche, auch als Person mit entsprechenden Werten zur Verfügung zu stehen, wo immer mir dieses möglich ist. Im Zentrum für Bildungsintegration bin ich zum Beispiel für den Focal Point ‚Sport - Teilhabe – Perspektiven‘ verantwortlich und befasse mich in Forschung – aber auch Interventionsprojekten damit, unter welchen Bedingungen die Teilhabe an der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur für alle in unserer Gesellschaft gesteigert werden kann.“

 

Dialog und Begegnung fördern

Marit Breede und ihr Team ermutigen Studierende, ins Ausland zu gehen. Foto: Clemens Heidrich

Marit Breede vom International Office der Universität Hildesheim:

„Eine weltoffene Hochschule – daran arbeiten wir im International Office tagtäglich! Ganz konkret dadurch, dass wir unser Bestmögliches tun, um internationalen Studierenden ihren Aufenthalt an der Universität Hildesheim zu einem unvergesslichen und angenehmen Erlebnis zu machen. Und im Gegenzug möglichst viele hiesige Studierende ermutigen, das Abenteuer Ausland zu wagen. So bringen wir Menschen verschiedener Kulturen miteinander in Kontakt, in Hildesheim und im Ausland, und fördern den Dialog und die Begegnung – meiner Ansicht nach ist dies immer noch die effektivste Möglichkeit, Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen.“

Wer im Ausland studieren möchte, erhält beim Go-Out-Tag am 18. November 2015 alle Information rund um Planung, Studienmöglichkeiten und Finanzierung.

 

Respekt!

Es beginnt in der Schule, man lernt, einander zu respektieren, sagt Nadine Raygrotzki. Foto: Lange/Uni Hildesheim

Nadine Raygrotzki studiert in Hildesheim Lehramt mit den Fächern Mathematik und Englisch.

Die Studentin sagt:

„Eine weltoffene Hochschule? Alle sollten zusammen studieren können und einander respektieren. Ich arbeite bald im Klassenzimmer – an Schulen sollte es fair zugehen. Ich möchte Lehrerin werden und alle gleich behandeln. Man darf niemanden wegen seiner Herkunft benachteiligen.“

 

Vielfalt ist eine Chance, um voneinander und miteinander zu lernen

Morena Piro vom Center for World Music an der Universität Hildesheim:

„Eine weltoffene Hochschule stellt sich den gesellschaftlichen Herausforderungen und sieht die Vielfalt als Chance, voneinander und miteinander zu lernen. Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang ‚musik.welt - Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung' am Center for World Music reagiert auf die aktuellen Herausforderungen unserer sich kulturell wandelnden Gesellschaft. Musik schafft hier Räume, in denen sich die Studierenden aus unterschiedlichsten Herkunftsländern auf Augenhöhe begegnen."

 

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Allg. Erziehungswissenschaft Sportwissenschaft Musik und Musikwissenschaft Deutsche Sprache Zentrum für Bildungsintegration Bildungsintegration Präsident Präsidium
news-10950 Tue, 13 Oct 2015 12:05:00 +0200 Uni-Boom mit rund 7500 Studenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-boom-mit/ Zum diesjährigen Wintersemesterauftakt erreicht die Universität Hildesheim mit über 2000 Erstsemestern eine Rekordzahl von rund 7500 Studierenden. Auch als Arbeitgeber spielt die Uni im Landkreis eine große Rolle. Das Wachstum der Hildesheimer Hochschulen ist durch die Unterstützungen des Bundes und des Lands Niedersachsen ermöglicht worden. Präsident Friedrich verspricht in seiner Begrüßungsrede, die internationalen Beziehungen der Universität zu stärken und weiterhin die Vorteile einer im Vergleich eher kleineren Hochschule auszubauen. Pressespiegel regional Universität Hildesheim International Office Internationales Präsident Präsidium news-10770 Mon, 12 Oct 2015 18:28:00 +0200 Studienstart: Wissenschaft kennt keine Grenzen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/studienstart-wissenschaft-kennt-keine-grenzen/ Zum Wintersemester starten 7439 Studierende in den Studienalltag, darunter 2234 Erstsemester. Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich begrüßt die Studienanfängerinnen und Studienanfänger. [lesen Sie den Brief des Universitätspräsidenten als PDF]

Liebe Kommilitoninnen, liebe Kommilitonen,

im Namen der Universität Hildesheim begrüße ich Sie herzlich zur Immatrikulationsfeier, mit der ich an diesem herrlichen Herbsttag das Wintersemester 2015/16 eröffne. Heute ist ein großer Tag, denn Sie begehen mit Studienbeginn einen neuen, sehr wichtigen Lebensabschnitt. Das Studium soll Ihnen eine neue Welt eröffnen, die Welt der Wissenschaft. Gewiss, Sie streben eine Berufsausbildung an, aber es ist eine sehr besondere Form der Berufsausbildung. Sie wird geleistet durch ein wissenschaftliches Studium. Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen nicht nur bloßes Faktenwissen zu vermitteln, wie dies primär die Schule getan hat. Faktenwissen ist wichtig, es ist die Grundlage für Bildung. Aber wissenschaftliches Studieren bedeutet mehr, Sie sollen Theorien und Methoden studieren. Durch methodisches Herangehen lernen Sie wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Sie in besonderer Weise für verschiedene Berufe qualifizieren, gleich, ob den der Lehrerin, des Kulturwissenschaftlers, des Psychologen, der Informatikerin, der Sportwissenschaftlerin, des Sprachwissenschaftlers, der Umweltwissenschaftlerin oder ganz neuer wissenschaftlicher Fächer und Disziplinen, zu denen in näherer Zukunft ein Querschnittsfach Integrationswissenschaft zählen wird.

Zunächst danken wir Ihnen, dass Sie die Universität Hildesheim als Studienort gewählt haben. Wir zählen am heutigen Tag 7.439 Studierende, darunter 2.234 Erstsemester und 2.012 Master-Studierende sowie 97 Austauschstudierende. Herzlich willkommen!

Wir definieren uns in unserem Leitbild als Profiluniversität und als Studierendenuniversität. Das heißt, wir bieten in vier Fachbereichen ein profilprägendes Studienangebot in ausgewählten Fächern an. 88 Professorinnen und Professoren, 418 wissenschaftliche Mitarbeiter und 236 Mitarbeiter in Technik und Verwaltung sind für Sie da und bieten ein vielfältiges Studienangebot. Alle Studiengänge beinhalten Theorie und Praxis. Wissenschaftliche Theorie, forschendes Lernen und praxisorientiertes Studieren gehören an unserer Universität zusammen. Praxis bedeutet für uns mehr als Praktika. Die schulpraktischen Studien im Lehramt und das Projektsemester in den Kulturwissenschaften stehen für dieses Modell.

Studierendenuniversität bedeutet, dass unsere Lehrenden und Sie als Studierende eine Gemeinschaft bilden. Sie sind aufgefordert, verantwortlich an der Weiterentwicklung unserer Studienangebote und Studienbedingungen mitzuwirken. Deshalb meine Bitte: beteiligen Sie sich an den Studiengangs- und Lehrevaluationen, diskutieren Sie mit uns allen über die Entwicklung Ihrer Fächer, des Studiums, der Studienbedingungen, unserer Universität. Wir brauchen Sie als kritische Partner, nur dadurch sichern wir unsere Zukunft. Also: bitte kritisch und zugleich verantwortlich mitarbeiten! Unsere Dozentinnen und Dozenten laden Sie ein zum Gespräch.

Sie beginnen Ihr Studium in einer Umbruchphase: Migration ist aktuell das beherrschende Thema von Politik und Gesellschaft, Einwanderung wird für lange Zeit unsere Entwicklung prägen, Flüchtlingen begegnen Sie auch auf unserem Campus. Um eines zu Beginn klar zu stellen: Nur in Zeiten von Krieg und Diktatur waren die Hochschulen abgeschottet. Wissenschaft kennt keine Grenzen. Und Universitäten kennen keine Ausgrenzung, solange sie nicht ihren wissenschaftlichen Anspruch und ihren akademischen Anstand vergessen, wie dies in unserer Geschichte zu unserer Schande geschah. Deshalb sind uns ausländische Studierende und Wissenschaftler, Flüchtlinge und Asylbewerber gleichermaßen willkommen. Für alle gilt die Wertordnung unseres Grundgesetzes. Wir benötigen streng genommen keine Leitbilddebatte, denn unsere deutsche Geschichte, unsere Sprache und Kultur, die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, unser hervorragendes Grundgesetz und unsere Verpflichtung als Mitglied der Europäischen Union geben uns die Leitziele vor, für unser persönliches Handeln, für gemeinschaftliches und für institutionelles Handeln. Auf dieser Basis leben und handeln wir, dies sind die Grundlagen unseres Lebens in der Bundesrepublik Deutschland, dies prägt das wissenschaftliche Forschen, Lehren und das Studieren an der Universität Hildesheim.

Wir an der Universität Hildesheim haben bereits 2008 unser Leitbild entsprechend formuliert. Darin sind vorausschauend einige wichtige Aussagen gemacht worden, die heute aktueller denn je sind. Ich zitiere:

„Die Stiftung Universität Hildesheim verwirklicht ihr Leitbild als europäische Universität im Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und in der besonderen Verantwortung des Landes Niedersachsen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Sie respektiert die Vielfalt des Einwanderungslandes und fördert die Integration.“

Und weiter heißt es zum Thema Bildungsintegration:

„Unser Land ist seit Jahrzehnten auch durch Immigration geprägt. Wir wollen konsequent dazu beitragen, die Bildungschancen von Menschen aus Einwanderungsfamilien weiter zu entwickeln, um ihre Integration zu fördern. Gleichzeitig erkennen wir ihre vielfältigen Erfahrungen an.“

Ähnlich äußerte sich Bundespräsident Gauck anlässlich der Feiern zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2015:

„Gerade weil in Deutschland unterschiedliche Kulturen, Religionen und Lebensstile zu Hause sind, gerade weil Deutschland immer mehr ein Land der Verschiedenen wird, braucht es die Rückbindung aller an unumstößliche Werte. Einen Kodex, der allgemein als gültig akzeptiert ist… Unsere Werte stehen nicht zur Disposition! …Toleranz für Intoleranz wird es bei uns nicht geben.“

Wir sind auch Stiftungsuniversität. Was heißt das? 2002 beschloss unser Senat, bei der Landesregierung die Überführung in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung zu beantragen. Neben Göttingen, Lüneburg, der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Hochschule Osnabrück sind wir Stiftungsuniversität. Wir verfügen über das Berufungsrecht, sind selbst Bauherr und Dienstherr und wir haben in vielen einzelnen Fragen einen größeren Gestaltungsspielraum. Dies hat uns sehr geholfen. Wir konnten eigenverantwortlich neue Professuren schaffen. Dazu zählen: Frühpädagogik, Diversity Education, Inklusion und Bildung, Deutsch als Zweitsprache, Migrationspolitik, Sport-Bewegung-Gesundheit, Klinische Psychologie, Neurodidaktik, Kunstvermittlung, Szenische Musik, Kinder- und Jugendtheater, Interkulturelle Kommunikation, Computerlinguistik, Informatik, Wirtschaftsinformatik und andere mehr. Das ist unsere Leistung, ermöglicht durch das Modell der Stiftungsuniversität, geschaffen in Hildesheim. Auch neue Bauten gehören zu dieser Bilanz. Der Bühler Campus, der Kulturcampus Domäne Marienburg, das Forum. Mit Mitteln des Landes wird der Samelson Campus ausgebaut, auf der Domäne ein Studierendencafé nächstes Jahr fertig gestellt und eine neue Mensa errichtet werden.

Leistungen der Stiftungsuniversität, wie das Margot-Möller-Promotionskolleg, die Förderung des Literaturfestivals Prosanova oder Stipendien werden erbracht durch das philanthropische Engagement aus der Bürgergesellschaft. Dazu zählt auch die Universitätsgesellschaft, die Spenden sammelt, um unsere Arbeit zu unterstützen. Sie können dazu bereits jetzt einen Beitrag leisten, und zwar durch ehrenamtliches Engagement zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Die studentische Initiative Pangea hilft Flüchtlingen und fördert deren Integration. Sportstudierende haben unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Volkmann das Projekt FuNah initiiert, Fußball und Nachhilfe für Flüchtlingskinder. Eine Reihe solcher Projekte gibt es bei uns, Deutschkurse, Theaterprojekte, Musikprogramme. Meine Bitte und Aufforderung: Machen Sie mit, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung unserer Gesellschaft, die schon längst zu einer Einwanderungsgesellschaft geworden ist.

Wir wollen Ihnen ein gutes Studium anbieten. Und wir wollen mit Ihnen gemeinsam einen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes leisten. Beginnen Sie fröhlich, mit Freude und Zuversicht Ihren neuen Lebensabschnitt als Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim. Ich wünsche Ihnen viel Glück!

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich

Präsident der Stiftung Universität Hildesheim

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Pressemeldungen Präsident Präsidium
news-9869 Thu, 16 Apr 2015 17:35:00 +0200 Das Herz der Universität: Wissenschaftsministerin eröffnet Neubau https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/das-herz-der-universitaet-wissenschaftsministerin-eroeffnet-neubau/ Lehrerinnen und Lehrer, die in Hildesheim ausgebildet werden, „tragen in besonderem Maße dazu bei, Teilhabe zu ermöglichen“. Darauf weist die Niedersächsische Wissenschaftsministerin am Rande der Eröffnung des Neubaus hin. Das neue „Forum“ ist das nun größte Gebäude der Universität Hildesheim. Erstmals hat die Stadt auch einen Universitätsplatz, hier sollen Bürger und Studierende stärker als bisher zusammenkommen. Eine Abschlussarbeit abgeben, sich über das Studium informieren oder einen Auslandsaufenthalt planen: Alle Serviceeinrichtungen der Universität Hildesheim sind nun am Hauptcampus erreichbar. „Das neue Gebäude am Universitätsplatz wird den Hochschulstandort Hildesheim prägen, denn es bildet künftig das Herzstück der Universität. Hier werden Serviceeinrichtungen gebündelt, hier ist viel Platz für Arbeit und Lehre, hier hält man sich gerne auf. Vor allem bietet das Forum Raum, um junge Menschen zu Lehrkräften auszubilden. Diese angehenden Lehrerinnen und Lehrer tragen in besonderem Maße dazu bei, Bildungsintegration und soziale Teilhabe zu ermöglichen“, sagt die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić anlässlich der Eröffnung des Neubaus am heutigen Mittwoch (15.04.2015). Im Neubau ist im obersten Stockwerk das „Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung“ untergebracht. Die Universität bildet mit rund 2600 Personen den Großteil der niedersächsischen Grund-, Haupt- und Realschullehrer aus. Lehramtsstudierende sind im ersten Studienjahr freitags im Klassenzimmer und beobachten Unterricht. Dann folgen weitere Praxisphasen, die vor- und nachbereitet werden. Dabei arbeitet die Uni mit 250 Partnerschulen in Hildesheim, Hannover und der Region zusammen. Professorinnen und Professoren für Deutsch als Zweitsprache, Diversity Education, Migrationspolitik und Inklusive Pädagogik lehren in Hildesheim. Erziehungswissenschaftlerinnen begleiten Lehrerinnen und Lehrer auf dem Weg zu inklusiven Schulen, etwa in einem zweijährigen berufsbegleitenden Studium.

Im Neubau sind zwei weitere Forschungszentren untergebracht: Das „Zentrum für Bildungsintegration – Demokratie und Diversität in Migrationsgesellschaften", das Ende April eine Konferenz zum Thema „Das Menschenrecht auf Bildung im Kontext von Migration und Integration" ausrichtet, und das „Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachen". Sie nehmen Chancen von Migration in den Blick und untersuchen die Übergänge von Kitas in Schulen und das Aufwachsen von Kindern.

Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich betont, dass die Universität Hildesheim den Zeitplan und auch den Kostenplan eingehalten hat. Die Stiftungshochschule habe den Nachweis erbracht, dass auch Hochschulen ihrer Verantwortung als Bauherrin gerecht werden können. Das Land Niedersachsen investiert rund zwölf Millionen Euro. Dabei bleibt die Universität unter dem üblichen Kostenrahmen: Nach Landesstandard sind für das Gebäude 14,8 Millionen Euro zu veranschlagen – die Universität Hildesheim liegt mit etwa 12,8 Millionen Euro Gesamtkosten gut 14 % unter diesen Richtwertkosten. Die Hochschule hat als Stiftungsuniversität seit 12 Jahren die Verantwortung für das Baumanagement. „Wir haben hier in der Uni eigentlich ein kleines Bauamt, mit Planern, Architekten. Viele größere Universitäten würden auch gerne die Bauherreneigenschaft haben“, sagt Uni-Baudezernent Thomas Hanold. „Wir können schnell und flexibel bauen, da wir in eigener Verantwortung handeln und über gute Kenntnisse der wissenschaftlichen Einrichtungen und Abläufe verfügen.“ Er hat mit seinem Team bereits die hochmittelalterliche Marienburg – ein Baudenkmal aus dem 14. Jahrhundert samt Vorburg und Wirtschaftshof – zur universitären Nutzung ausgebaut sowie den Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften ausgebaut.

Mit dem Uni-Neubau werde die „Attraktivität der Stadt als zukunftsfähiger Bildungsstandort gestärkt“, verdeutlicht Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim. Er spricht von einem „wichtigen Meilenstein“, der den Standort auch aus städtebaulicher und architektonischer Sicht profiliert. „Die Ausgestaltung des baulichen Umfeldes öffentlicher und privater Liegenschaften sowie unserer kulturellen Angebote ist schließlich ein wesentlicher Baustein zur Bindung junger Menschen, die wir hier langfristig erreichen möchten“, so Meyer.

Wer in den Neubau eintritt, der steht vor einem geschwungenen, offenen Tresen. Unternehmen und Banken bauen ihre Schalter und Tresen ab, setzen vermehrt auf elektronische Auskunft. „Wir machen das umgekehrt und schaffen wieder Ansprechpartner: Bisher hatte die Universität eine Infoline, hier konnten Studierende und Studieninteressierte anrufen oder eine Email schreiben“, sagt Dinda Fatah von der Studienberatung. Ein studentisches Team gibt nun täglich im „CampusCenter“ Auskunft.

Was passiert im Forum? – Kurzinformation zum Neubau

40.000 Prüfungen bearbeiten: Markus Flohr und sein Team vom Prüfungsamt. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Das neue „Forum“ ist das nun größte Gebäude der Stiftungsuniversität Hildesheim. Auf rund 3600 m² Hauptnutzfläche entstanden Seminarräume, ein Hörsaal, Aufenthalts- und Arbeitsbereiche für Studierende und für Forschungszentren. Verglaste Außenwände und ein geschwungener Empfangstresen laden im Erdgeschoss zum Ankommen ein. Das fünfgeschossige Gebäude ist 20 Meter hoch. Alle zentralen Einrichtungen der deutlich gewachsenen Hochschule können nun ihre Serviceleistungen am Hauptcampus anbieten, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, bereits anlässlich der Grundsteinlegung am 27. Juni 2013. Studierende können sich vor oder nach Lehrveranstaltungen beim Immatrikulations- und Prüfungsamt informieren und am Servicepoint des Dezernats für Studienangelegenheiten Abschlussarbeiten abgeben. Im „CampusCenter“ der Zentralen Studienberatung in der ersten Etage erhalten Interessierte Informationen rund um das Studium. Ein studentisches Team gibt täglich Auskunft. In langen Wintersemestern bietet das viergeschossige Atrium einen angenehmen Aufenthaltsort. Deckenfenster sorgen für eine natürliche Beleuchtung. Die insgesamt sieben Seminarräume für bis zu 72 Personen sind mit neuer Technik für die Lehre ausgestattet. Im „International Office" können Studierende ihren Auslandsaufenthalt planen. Außerdem haben im Neubau das Institut für Erziehungswissenschaft, das Finanzdezernat, das Kompetenzzentrum für regionale Lehrerfortbildung sowie Promotionskollegs ihren Platz. In der vierten Etage arbeiten mit den Vizepräsidenten Teilbereiche der Hochschulleitung sowie die Stabsstellen für Forschungsmanagement, für Qualitätsmanagement sowie für Friend- und Fundraising.

Die Studierenden, Lehrenden und Besucher profitieren von kurzen Wegen und Informationen an einem Standort. Bisher waren die meisten Serviceeinrichtungen in der Innenstadt ausgelagert. Der Universitätsplatz verbindet die ältere Campusarchitektur aus den 1970er Jahren mit dem Neubau, der für Bürger nun die zentrale Anlaufstelle ist, um Informationen über die Universität zu erhalten.

Die Universität ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen, von etwa 3600 auf heute 7100 Studierende. Seit 2003 ist die Hochschule eine Stiftungsuniversität und hat mehr Entscheidungsspielräume, etwa bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen und im Baumanagement.

Stuhl stiften

Stühle stiften. Foto: Clemens Heidrich

Wer die Arbeit im neuen „Forum“ unterstützen möchte, kann das im Rahmen der Aktion „Stühle stiften“ tun. Mit einem Betrag von 100 Euro kann man die Patenschaft für einen Stuhl im Hörsaal übernehmen und die Verbundenheit mit der Universität dokumentieren. Wer die Universität unterstützen möchte, kann sich an Markus Langer wenden (markus-langer[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-90130).

Neubau erkunden beim Tag der Architektur

Das „Forum“ ist ein offizieller Veranstaltungsort beim „Tag der offenen Tür“ der Architektenkammer Niedersachsen. Am 28. Juni 2015 bietet die Universität Führungen an, um den Neubau zu erkunden.

Neubau: Bildergalerie und Fakten / Bildergalerie der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

Broschüre „Forum am Universitätsplatz 1: Die Stiftung Universität Hildesheim als Bauherrin“ (PDF)

Bildergalerie der Eröffnung (ab Donnerstag hier online)

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung Stiftungsuniversität Präsident Präsidium
news-8778 Wed, 27 Aug 2014 09:00:00 +0200 Rot-Grün wertet Lehrerstudium auf. Angehende Pädagogen für die Grundschule studieren zwei Semester länger / Mehr Ausbildung in der Praxis https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/rot-gruen-wer/ HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG über die Reform der Lehrerausbildung: Mehr Praxisnähe, mehr Verzahnung von Theorie und Schulpraxis. Die Universität Hildesheim kann auf ihrem Netzwerk aus Partnerschulen aufbauen. Angehende Grund-, Haupt- und Realschullehrer studieren künftig insgesamt zehn Semester. „Wer Grundschüler unterrichten will, studiert in Niedersachsen in Zukunft genauso lang wie angehende Gymnasiallehrer. [...] An der Universität Hildesheim, an der momentan 2600 künftige Grund-, Haupt- und Realschullehrer ausgebildet werden, trifft die Reform auf offene Ohren", beobachtet Kristian Teetz in der HANNOVERSCHEN ALLGEMEINEN ZEITUNG. „Der Schritt der Landesregierung ist klug und an der Zeit. Die Uni Hildesheim wird für das Land rund ein Drittel der künftigen Lehrer ausbilden. [...] Wir stellen uns dieser Herausforderung gern, denn die Reform ist ein sehr wichtiger Schritt hin zu mehr Praxisnähe", sagt Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich der HAZ. Das Masterstudium umfasst ab dem Wintersemester 2014/15 vier Semester und beinhaltet als neue Studienelemente eine Praxisphase und ein Projektband.

„Rot-Grün wertet Lehrerstudium auf. Angehende Pädagogen für die Grundschule studieren zwei Semester länger / Mehr Ausbildung in der Praxis", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 27.08.2014 (print und online)

Kontakt zur Lehramtsstudierenden und Forschern über die Pressestelle (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100 und 0177.8605905)

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Fachbereich 1 Erziehungswissenschaft Ang. Erziehungswissenschaft Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Präsident Pressespiegel überregional
news-7928 Sun, 23 Feb 2014 13:23:00 +0100 Richtfest für den Universitätsplatz 1 https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/richtfest-fuer-den-universitaetsplatz-1/ Universität Hildesheim beginnt Innenausbau des Neubaus / Arbeiten sollen Ende des Jahres beendet sein Pressespiegel regional Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Präsidium Zentrum für Bildungsintegration ZSB International Office Präsident Stiftungsuniversität news-7926 Sun, 23 Feb 2014 13:13:00 +0100 "Gucken Sie auf den Menschen" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/gucken-sie/ Universität gründet neues Zentrum für Bildungsintegration Pressespiegel regional Fachbereich 1 Zentrum für Bildungsintegration Forschung Präsident news-7927 Sat, 22 Feb 2014 13:20:00 +0100 Noch mehr Wachstum im Blick https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/noch-mehr-wa/ Uni steigt in Sek II-Ausbildung ein / Drittmittel in 10 Jahren um 470 Prozent gesteigert Pressespiegel regional Präsidium Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Einrichtungen Forschung Präsident news-7905 Mon, 10 Feb 2014 14:15:00 +0100 Dienstantritt des neuen Vizepräsidenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/dienstantrit/ Matthias Kreysing leitet in Zukunft den Bereich Finanzen und Personal der Universität Hildesheim Pressespiegel regional Präsidium Präsident news-7754 Thu, 23 Jan 2014 17:00:00 +0100 Kulturticket für Studierende / Hochschulwahl https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/kulturticket-fuer-studierende-hochschulwahl/ Statt Bus und Bahn soll auch der Besuch im Theater, Musik und Literatur für Studierende künftig günstiger sein: Der AStA hat ein Kulturticket entwickelt. In dieser Woche können Studierende darüber abstimmen. „Ins Theater für 2 Euro? Kostenlos eine Lesung besuchen? Bei der nächsten Party nur den halben Eintritt zahlen? Dies und mehr ist bald möglich“, sagt die Kulturwissenschaftsstudentin Martina Krafczyk. Sie hofft auf viele Studierende, die bei der Hochschulwahl vom 27. bis 30. Januar 2014 für das Kulturticket stimmen.

Die Idee des Kulturtickets sieht so aus: Für einen Semesterbeitrag von 5,50 Euro sind verschiedene Vergünstigungen in der Kulturfabrik Löseke, im Theater für Niedersachsen, im LitteraNova und bei Veranstaltungen geplant, die vom AStA und StuPa gefördert werden. Damit lohnt sich das Ticket bereits nach dem ersten Theaterbesuch, so Martina Krafczyk.

„Das Kulturticket ist eine großartige Initiative des AStA. Es bietet unseren Studierenden einen preisgünstigen Zugang zu den Kulturangeboten in Hildesheim und stärkt auf diese Weise auch die Kulturinstitutionen der Stadt“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.

Der Prozess wurde im Frühjahr 2013 vom Kulturreferat des Allgemeinen Studierendenausschuss angestoßen. Zunächst haben die Studentinnen und Studenten eine Projektstelle „Kulturticket“ eingerichtet. Dann wurden kulturelle Einrichtungen angefragt, die für dieses Vorhaben mit dem AStA der Universität Hildesheim kooperieren wollen. Aus Gesprächen und anschließenden Verhandlungen ist dann ein Prototyp entstanden – bei der Hochschulwahl im Januar steht dieses Kulturticket zur Wahl und kann bei positiver Abstimmung bereits zum Wintersemester 2014/15 eingeführt werden. Eine Weiterentwicklung und die Einbeziehung weiterer Kultureinrichtungen ist geplant, sagt die AStA-Referentin Karin Brod.

„Ein solches Ticket könnte das Semesterticket für Bus und Bahn um Theater, Musik, Literatur, Radio, Museen und Co. ergänzen und Barrieren zur Nutzung von kulturellen Angeboten abbauen. Außerdem sollen dadurch die kulturellen Veranstaltungen, die in Hildesheim stattfinden, verstärkt in die Wahrnehmung der Studierenden gerückt werden“, sagt Martina Krafczyk. Ein Kulturticket gebe es bereits an den Universitäten Kassel, Lüneburg und Göttingen.

Genaue Informationen zum Ticket

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Pressemeldungen Präsident Fachbereich 2
news-7748 Tue, 21 Jan 2014 17:45:00 +0100 Leistungen in Lehre und Forschung https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/leistungen-i/ Universität zeichnet Mitarbeiter aus / Seminare und Forschung in zukunftsträchtigen Bereichen Pressespiegel regional Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Präsidium Präsident news-7746 Thu, 16 Jan 2014 17:32:00 +0100 Hochschulen forschen jetzt gemeinsam https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hochschulen-1/ Universität und HAWK unterzeichnen Rahmenvereinbarung: Beide Standorte arbeiten künftig enger zusammen Pressespiegel regional Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Forschung Weiterbildung Präsidium Präsident news-7454 Wed, 13 Nov 2013 13:43:00 +0100 Sicherheit auf Zeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/sicherheit-a/ Hochschulentwicklungsvertrag garantiert Ersatz für Studienbeiträge / Viel Lob von Universität und HAWK Pressespiegel regional Präsidium Universität Hildesheim Präsident news-7392 Tue, 12 Nov 2013 13:54:00 +0100 Hochschulentwicklungsvertrag in Niedersachsen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hochschulentwicklungsvertrag-in-niedersachsen/ Ministerpräsident Stephan Weil, Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić und die niedersächsischen Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten haben am Dienstag in Hannover den Hochschulentwicklungsvertrag unterzeichnet. Mit dem Hochschulentwicklungsvertrag garantiert die Landesregierung den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018. In dem Vertrag wird auch festgelegt, dass Niedersachsen den Hochschulen zu hundert Prozent die Einnahmen ersetzt, wenn die Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft werden. „Damit löst die Landesregierung ihr Versprechen ein, dass der Wegfall der Studiengebühren nicht zu Lasten der Hochschulen geht", so Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajić. Anlässlich der Unterzeichnung erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich:

„Das Land Niedersachsen leistet mit dem neuen Hochschulentwicklungsvertrag einen wesentlichen Beitrag zur Konsolidierung des niedersächsischen Hochschulsystems. Der Wegfall der Studienbeiträge wird, wie vor der Wahl versprochen, im vollen Umfang kompensiert. Dies ist nicht zuletzt angesichts der Schuldenbremse von herausragender Bedeutung. Die neue niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić verzeichnet damit einen bedeutsamen Erfolg.

Als nächstes großes Projekt steht die Verabschiedung eines neuen Hochschulsteuerungs- und Hochschulfinanzierungssystems an, dessen Inkrafttreten der Vertrag für den 1.1.2015 terminiert.

Dieser wichtige Schritt löst aber nicht das Dauerproblem des deutschen Bildungssystems insgesamt. Um einen Qualitätssprung im Hochschulwesen zu erreichen, muss zusätzlich die Grundfinanzierung ausgeweitet werden. Voraussetzung hierfür ist eine Änderung des Kooperationsverbots gemäß Artikel 91b des Grundgesetzes. Der Bund muss in die Hochschulfinanzierung in der Weise einsteigen, dass auch die Grundfinanzierung angehoben wird und der Sanierungsstau schrittweise beseitigt wird.

Diese beiden Probleme müssen in Berlin gelöst werden, und die Länder tun gut daran, der Grundfinanzierung und dem Sanierungsstau im Hochschulbereich Priorität einzuräumen. Gleichzeitig ist die Fortschreibung des Hochschulpakts 2020 erforderlich, weil andernfalls die Aufnahmezahlen an den Hochschulen zurückgefahren werden müssten. Vor diesem Hintergrund sollten ehrgeizige und zukunftsweisende Projekte wie die Verlängerung des Lehramtsstudiums um zwei Semester (GHR 300) und Inklusion sorgfältig geplant werden. Das bezieht sich auch auf deren auskömmliche Finanzierung.

Der Hochschulentwicklungsvertrag ist gut geeignet, als solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu wirken.“

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Pressemeldungen Präsident Präsidium
news-7355 Sun, 20 Oct 2013 10:19:00 +0200 Die Welt studiert in Hildesheim / Uni begrüßt Erstsemester https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-welt-stu/ Semesterbeginn an der Uni: Höchststand mit 6.600 Studierenden erreicht Pressespiegel regional International Office Präsident news-7441 Tue, 15 Oct 2013 13:13:00 +0200 "Wir wollen nicht weiterwachsen" / Tipps für das erste Semester: Anker-Peers beraten Studienanfänger https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wir-wollen/ Für 2056 Studenten hat an der uni das erste Semester begonnen / Friedrich: "Obergrenze ist erreicht" Pressespiegel regional Universität Hildesheim ZSB Präsident Anker Peers news-7440 Mon, 14 Oct 2013 13:09:00 +0200 Uni wächst weiter - Hildesheim schrumpft https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-waechst-w/ Heute starten allein an der Uni 2000 neue Studenten / Einwohnermeldeamt mit mobiler Außenstelle auf dem Campus Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-7436 Wed, 09 Oct 2013 13:01:00 +0200 Deutschlandstipendium: Wie aus 150 Euro 300 werden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/deutschlands/ Uni wirbt auch bei Bürgern um Stipendien Pressespiegel regional Fachbereich 2 Präsidium Präsident Stipendien Studiengänge news-7403 Mon, 07 Oct 2013 14:30:00 +0200 100 000 wieder mit Erstsemestern erreichen? https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/100-000-wied/ Pressespiegel regional Präsident news-7350 Sat, 05 Oct 2013 10:03:00 +0200 Was wichtig ist in der Kunst https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/was-wichtig/ Hildesheimer Wissenschaftler diskutieren in europäischer Kulturhauptstadt Marseille Pressespiegel regional Kulturpolitik MA KV BA KuÄP Präsident news-6995 Sun, 01 Sep 2013 15:14:00 +0200 Forschungsobjekt Schule https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/forschungsob/ Uni begleitet Oberschulen Söhlde und Nordstemmen auf dem Weg zur Inklusion Pressespiegel regional Erziehungswissenschaft Präsident MA IPK news-7036 Wed, 28 Aug 2013 13:23:00 +0200 Inklusions-Trio will Schule machen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/inklusions-t/ Uni Hildesheim richtet eigene Professur ein / Oberschulen Nordstemmen und Söhlde setzen auf Weiterbildung Pressespiegel regional Präsident MA IPK Inklusion Lehrerbildung news-6925 Mon, 19 Aug 2013 08:38:00 +0200 Ministerin: „Wegweisend in der Lehramtsausbildung" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ministerin-wegweisend-in-der-lehramtsausbildung/ „Die Uni Hildesheim ist zwar nicht groß, aber wegweisend in der Lehramtsausbildung. Die Kulturwissenschaften sind einmalig in Deutschland. Exzellenz lässt sich auch ohne Masse produzieren", sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur beim Rundgang über den Kulturcampus Domäne Marienburg. Persien, Südamerika, Tibet, Afrika - die Instrumente kommen aus allen Erdteilen. „Mir gefällt besonders, dass die Sammlung zugänglich ist, dass man die Instrumente anfassen kann", sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić über das Center for World Music. Beim Antrittsbesuch Mitte August an der Universität Hildesheim stellten Musikethnologen das Forschungszentrum mit seinen mehr als 6000 Instrumenten und 50.000 Tonträgern vor. „Wir digitalisieren Musikarchive weltweit mit Partnern in Ghana, Ägypten, Malawi. Aktuell erfassen wir in Zusammenarbeit mit dem Musikmuseum in Teheran seltene Aufnahmen aus einhundert Jahren iranischer Musiktradition", so Prof. Dr. Raimund Vogels. Einen Überblick über Forschungsprojekte in Afrika, Zentralasien, Südamerika und Nordeuropa gaben Dr. Julio Mendívil und Kerstin Klenke. Hildesheim sei unter Musikethnologen ein zunehmend gefragter Standort, erst im Juni kamen Nachwuchswissenschaftler in Hildesheim zusammen. Der Sammler Rolf Irle (Film-Portrait) erläuterte der Ministerin lebhaft, wie er in 50 Jahren 3000 Objekte zusammengetragen hat. „Mit Universitäten hatte ich zuvor keine guten Erfahrungen, viele wollten die Instrumente nicht zugänglich machen. Dann bin ich auf Hildesheim aufmerksam geworden, der richtige Standort für meine Sammlung, da sie hier für die Öffentlichkeit zugänglich ist", so Irle.

„Musik und Sport sind wichtige Felder für Teilhabe. Wir beziehen sie in unseren Forschungs- und Lehrschwerpunkt Bildungsintegration ein", sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Das Modellvorhaben beschäftigt sich mit Fragen von Migration, Zuwanderung und Chancengerechtigkeit zum Beispiel an Hochschulen und Schulen. Es wird mit 2,85 Millionen Euro im „Niedersächsischen Vorab" gefördert. 

„Die Uni Hildesheim ist zwar nicht groß, aber wegweisend in der Lehramtsausbildung, in der Bildungsintegration voll im Trend, und die Kulturwissenschaften sind einmalig in Deutschland. Exzellenz lässt sich auch ohne Masse produzieren", sagte die Wissenschaftsministerin beim Rundgang über den Kulturcampus. Baudezernent Thomas Hanold und Dekan Prof. Dr. Jens Roselt gaben einen Einblick in die umgebaute und sanierte Domäne Marienburg, darunter die im 14. Jahrhundert errichtete Kernburg mit dem „Hohen Haus". 1000 Studierende der Kulturwissenschaften lernen und experimentieren auf dem mittelalterlichen Burggelände, zwei Drittel kommen aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Hildesheim. Der Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis ist der älteste Studiengang seiner Art bundesweit. 

„Dämmen muss man hier ja nicht. Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur auf Antrittsbesuch", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 15.08.2013

„Wir müssen noch viel lernen, um neue Publikumsschichten zu gewinnen", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Interview mit Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić, 15.08.2013

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Medien, Theater und Populäre Kultur Musik und Musikwissenschaft Center for World Music Präsident MEd (Lehramt) Polyv. 2-Fäch.BA BA KuÄP Lehrerbildung Bildungsintegration Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
news-7010 Sun, 18 Aug 2013 16:22:00 +0200 Abschied von den Studiengebühren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/abschied-von-1/ Hildesheimer Universitätspräsident ist zufrieden mit den Regierungsplänen Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-7006 Thu, 15 Aug 2013 16:14:00 +0200 Voller Ausgleich für Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/voller-ausgl/ Studiengebühren werden komplett vom Land gezahlt Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-7004 Thu, 15 Aug 2013 16:11:00 +0200 Wissenschaftsministerin lobt praxisnahe Lehrerausbildung, Bildungsintegration und Kulturwissenschaften in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wissenschaft-2/ Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajic auf Antrittsbesuch im Center for World Music und auf dem Kulturcampus der Uni Hildesheim Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident Center for World Music Zentrum für Bildungsintegration Lehrerbildung Bildungsintegration news-6922 Thu, 15 Aug 2013 09:00:00 +0200 Studiengebühren werden ersetzt. Ministerin und Universitätspräsidenten feilen an Reformkonzepten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/studiengebueh/ HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG über den Wegfall von Studienbeiträgen in Niedersachsen Die Hannoversche Allgemeine Zeitung titelt auf Seite 1: „Studiengebühren werden ersetzt. Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) hat angekündigt, dass die Unis die Studiengebühren voll ersetzt bekommen". Hildesheims Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: „Damit hat sich auch die Ministerin durchgesetzt, und das ist gut." 

„Studiengebühren werden ersetzt. 'Das Land hat zu viele Hochschulen'. Ministerin und Universitätspräsidenten feilen an Reformkonzepten", Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.08.2013 (print und online)

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Präsident Pressespiegel überregional
news-6893 Mon, 12 Aug 2013 11:45:00 +0200 Ministerpräsident Weil: „Integration ist Schlüsselaufgabe in Niedersachsen" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ministerpraesident-weil-integration-ist-schluesselaufgabe-in-niedersachsen/ Afrikanische und persische Klänge ertönen im Film, im Restaurant. Sie sind längst im Alltag in Deutschland angekommen. Was tun mit der musikalischen Vielfalt? Aufgreifen, erkunden, anerkennen – fordern Studierende der Universität Hildesheim. Sie zeigten beim Empfang des Niedersächsischen Ministerpräsidenten anlässlich des Ramadan-Festes ihr musikalisches Können. „Wir drücken heute unseren muslimischen Mitbürgern Respekt und Freundschaft aus. Dies tun wir aber nicht alleine, sondern gemeinsam mit vielen anderen Konfessionen“, sagte der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. „Integration ist eine Querschnittsaufgabe. Das Zusammenwachsen von Menschen unterschiedlicher Kulturen ist eine der Schlüsselaufgaben für uns in Niedersachsen und in ganz Deutschland.“ Der interreligiöse Dialog trage dazu bei, „dass wir zusammenrücken, uns verstehen und miteinander leben und arbeiten“. Zum Ende des Fastenmonats Ramadan im August lud der Ministerpräsident Gäste aus verschiedenen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen – darunter Vertreterinnen und Vertreter katholischen, evangelischen, alevitischen, schiitischen, jüdischen, griechisch-orthodoxen und koptischen Glaubens – erstmals zu einem Empfang in das Gästehaus der Landesregierung ein. Erwidert wurde die Begrüßungsansprache durch Yilmaz Kilic, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen der DITIB (Diyanet Işleri Türk İslam Birliği), der auf die geringe Zahl von Menschen aus Einwandererfamilien im öffentlichen Dienst hinwies.

Musikalisch wurde die Feierlichkeit vom Studiengang „musik.welt – Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ gestaltet. „Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Studierenden der Universität Hildesheim, die heute altpersische Weisen spielen“, sagte Ministerpräsident Weil, der sich im Anschluss über das Studium informierte. Johanna Udert, Misagh Joolaee und Kaveh Madadi begannen mit Melodien auf einer persischen Kniegeige (Kamanche) und Bechertrommel (Tombak). Esin Savas und Johanna Udert spielten türkische und europäische Volkslieder auf einer türkischen Langhalslaute (Saz) und Geige.

Die Universität Hildesheim bietet am Center for World Music einen Studiengang an, der die musikalische Vielfalt aufgreift. „Wir – Musiker, Lehrer, Erzieher und Sozialpädagogen – lernen berufsbegleitend, wie wir die musikalische Vielfalt in unserer Arbeit in Schulen, in der Frühkindlichen Bildung und Sozialen Arbeit nutzen können", erklärte Esin Savas dem Ministerpräsidenten. Das zweijährige Studium beinhaltet eine musikethnologische und -pädagogische Ausbildung. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Interkulturelle Musikpädagogik, Musik und Soziale Arbeit, Projektmanagement, Tonproduktion und Ensemblepraxis. So ungewöhnlich wie der Hörsaal – ein ehemaliger Kirchenraum mit mehr als 3000 Musikinstrumenten aus allen Erdteilen aus der Sammlung Irle – ist ihr Studium: Jeder Student erlernt ein Instrument, das nicht aus seiner eigenen Kultur stammt, und entwickelt ein Praxisprojekt. In Hannover kommen Jugendliche und Erwachsene zweier Gruppen – Saz und Geige – zum Musizieren zusammen, die Musikschule in Hildesheim wird auf ihrem Weg zur interkulturellen Öffnung begleitet und Musiker reisen mit Musikkoffer durch Niedersachsen.

20 Berufstätige aus sieben Herkunftsländern – darunter Georgien, Marokko, Türkei, Russland und Iran – schließen derzeit ihr Studium ab. Die 20- bis 60-Jährigen sind als Erzieherin und Orchestergeigerin, als Lehrer für herkunftssprachlichen Unterricht, als Elektrotechniker und freier Musiker tätig. „Musik ist eine emotionale Kraft – sie kann Verständigung fördern aber auch trennend wirken“, betont der Musikethnologe Prof. Dr. Raimund Vogels. Der Kanon in Schulen sei „auf europäische Instrumente und wenige Werke reduziert“. Viele können „mit der Tatsache, dass Musikkulturen dieser Welt in gewisser Weise gleichwertig sind und ihre besonderen kulturellen und ästhetischen Fähigkeiten haben, nicht viel anfangen“, so Vogels. Das Studienprogramm soll dies ändern. „Die Bundesrepublik Deutschland ist Einwanderungsland. Die Studierenden im Weiterbildungsstudiengang zeigen eindrucksvoll, wie wir mit kultureller Vielfalt umgehen können“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. In Hildesheim entsteht ein Forschungs- und Lehrschwerpunkt im Bereich Bildung und Einwanderung. „Wir wollen Integration und die Bildungschancen von Menschen aus Einwanderungsfamilien fördern, erkennen aber gleichzeitig ihre vielfältigen Erfahrungen an.“

Deshalb startet im Januar 2014 der Studiengang in die zweite Runde. Die Universität ermutigt Menschen aus Einwanderfamilien, sich bis zum 1. November 2013 zu bewerben. Studieninteressierte wenden sich an Morena Piro (05121.883-295, piro@musikwelt-niedersachsen.de). Der Studiengang musik.welt ist Teil eines Programms der Stiftung Niedersachsen und wurde gemeinsam mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover entwickelt.

Bild 1 / Bild 2 / Bild 3 mit Ministerpräsident / Bild 4 mit Ministerpräsident

Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-102, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Musik und Musikwissenschaft Bildungsintegration Präsident
news-7556 Thu, 25 Jul 2013 13:50:00 +0200 Uni setzt vermehrt auf Professorinnen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-setzt-ve/ Universität Hildesheim hofft auf Förderung durch Professorinnenprogramm / Bis zu 450000 Euro jährlich möglich Pressespiegel regional Universität Hildesheim Gleichstellungsbüro Präsident Präsidium Physik Chemie Biologie & Chemie news-6810 Sat, 13 Jul 2013 09:00:00 +0200 Mehr Geld für Professorinnen. Bildungsministerium zahlt die Einrichtung von Stellen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-geld-fue/ DIE WELT über Frauenanteil an Hochschulen Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesländer stellen 150 Millionen Euro zur Verfügung, „um den Anteil von Professorinnen an deutschen Universitäten zu erhöhen und die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern". Die Tageszeitung DIE WELT nennt als Beispiel: „Das Professorinnenprogramm funktioniert dabei so: Mittel, die durch die Finanzierung der Professuren an den Hochschulen frei werden, muss die Hochschule im Gegenzug in die Gleichstellungsarbeit investieren. Das kann bedeuten, dass [...] Mentoren aus Politik und Wirtschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen begleiten – so macht es die Universität Hildesheim." Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich sagte der WELT: „In der Lehre und Forschung wirken Professorinnen als Vorbilder für junge Wissenscaftlerinnen."

„Mehr Geld für Professorinnen. Bildungsministerium zahlt die Einrichtung von Stellen", Die Welt, 13.07.2013 (print und online)

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Pressespiegel überregional Präsident Gleichstellungsbüro
news-6808 Fri, 12 Jul 2013 13:25:00 +0200 Mehr Professorinnen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-professorinnen/ Die Universität Hildesheim überzeugt mit ihrem Gleichstellungskonzept und wird erneut im Professorinnenprogramm berücksichtigt. Der Frauenanteil unter den Professuren beträgt in Hildesheim rund 42 %. Hochschulen werden bundesweit mit insgesamt 150 Millionen Euro im Professorinnenprogramm II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Länder gefördert. In Niedersachsen wurden die Universitäten Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück, die Medizinische Hochschule Hannover, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal ausgewählt. Die Hochschulen können nun maximal drei Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 150.000 Euro jährlich finanziert werden. Die Hildesheimer Uni beabsichtigt, drei neue Professuren zu schaffen. Frei werdende Mittel werden in die Gleichstellungsarbeit investiert.

„Die Kompetenzen hochqualifizierter Frauen werden in der Wissenschaft dringend gebraucht“, so Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, die noch mehr Dynamik bei der Frauenförderung fordert. Das Professorinnenprogramm habe dazu beigetragen, „den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu steigern.“

Weit über Bundesdurchschnitt: An der Universität Hildesheim beträgt der Frauenanteil unter den Professuren rund 42 %. Damit liegt die Hochschule deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 20 % (Statistisches Bundesamt).

„Dass der Frauenanteil unter den Professuren in Hildesheim mehr als 40 Prozent beträgt, ist kein Zufall. Wir unterstützen qualifizierte Frauen dabei, in Spitzenpositionen in der Wissenschaft zu gelangen“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Auch die Familienfreundlichkeit der Hochschule ist ausschlaggebend, das beginnt bereits bei der Terminplanung für Gremiensitzungen. Selbst in den eher männlich dominierten Fächern wie Physik und Chemie wurden Professorinnen berufen. In der Forschung wirken Professorinnen als Vorbilder für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen. „Wir müssen noch stärker den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Viele Frauen geben nach der Promotion ihre wissenschaftliche Karriere auf und entscheiden sich gegen eine Habilitation“, sagt Dr. Silvia Lange, Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Hildesheim. Bei jungen Wissenschaftlerinnen kommt in Hildesheim die Tagungsförderung gut an – sie werden dabei finanziell unterstützt, in wissenschaftliche Netzwerke zu gelangen und dort präsent zu sein. Auch Kinderbetreuung bietet die Uni während Konferenzen an.

Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen zu steigern und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern, haben Bund und Länder 2007 das Professorinnenprogramm initiiert. Bereits in der ersten Runde konnte die Universität Hildesheim zwei Berufungen von Frauen geltend machen und erhielt dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur über fünf Jahre 950.000 Euro.

Aus den frei werdenden Mitteln wurden Gleichstellungsprojekte gefördert: Studentinnen mit und ohne Migrationshintergrund wurden in ihrer beruflichen Orientierung von Mentorinnen und Mentoren aus Wirtschaft und Politik unterstützt. Das Graduiertenkolleg „Gender und Bildung“ startete 2012 und im Projekt „Männer und Grundschullehramt“ stellt die Uni jungen Männern das Grundschullehramt als berufliche Perspektive vor. Die Universität musste für das Professorinnenprogramm II belegen, dass die ergriffenen Gleichstellungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden.

Kontakt bei Rückfragen: Pressestelle der Universität Hildesheim, Isa Lange
(presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-102 und 0177.8605905
)

Presseinformation BMBF und Liste der erfolgreichen Hochschulen

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Gleichstellungsbüro Präsident
news-7513 Mon, 08 Jul 2013 17:21:00 +0200 Die Mittsommernacht der Universität bricht ihren Rekord https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-mittsomm/ 3700 Besucher strömen zur Domne Marienburg und genießen ein buntes Kulturprogramm / Kritik an der Konzert-Akustik im Hohen Haus Pressespiegel regional Fachbereich 2 Präsident news-7511 Sat, 06 Jul 2013 17:13:00 +0200 Bildungsintegration: VW fördert Bildungsprojekt der Uni mit knapp drei Millionen Euro https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bildungsinte/ Landesregierung Niedersachsen startet Modellprojekt an Universität Hildesheim: Bildung und Einwanderung Pressespiegel regional Zentrum für Bildungsintegration Präsident news-7121 Sun, 30 Jun 2013 14:05:00 +0200 Uni-Neubau soll zentrale Anlaufstelle werden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-neubau-s/ Wissenschaftsministerin legt Grundstein für neues Gebäude am Hauptcampus Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident Präsidium news-7104 Fri, 28 Jun 2013 13:52:00 +0200 Vizepräsident verlässt die Uni Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/vizepraesiden/ Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsidium Präsident news-7118 Fri, 28 Jun 2013 13:44:00 +0200 Freudestrahlend im Regenschauer: Uni legt Grundstein https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/freudestrahl/ Wissenschaftsministerin freut sich über 12-Millionen-Euro Neubau / OB Machens verspricht Flächen für weitere Expansion Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-6732 Thu, 27 Jun 2013 15:16:00 +0200 Grundstein gelegt https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/grundstein-gelegt/ Im Beisein der Wissenschaftsministerin wurde der Grundstein für den Neubau am Hauptcampus der Stiftungsuniversität gelegt. Rund 12 Millionen Euro aus Landesmitteln werden zur Verfügung gestellt. Der Neubau wird zur zentralen Anlaufstelle für Studenten und Bürger. Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, sagte in Hildesheim: „Die Zahl der Studierenden an der Universität Hildesheim hat sich in den vergangenen elf Jahren um mehr als ein Drittel auf 6000 erhöht. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn künftig auch alle zentralen Einrichtungen der deutlich gewachsenen Hochschule am Hauptcampus ihre Serviceleistungen anbieten. So können sich Studierende vor oder nach Lehrveranstaltungen beim Immatrikulations- und Prüfungsamt informieren, beim Bafög-Amt Anträge stellen, zur zentralen Studienberatung gehen oder auch die attraktiven Lern- und Kommunikationszonen im Neubau nutzen. Auch die Lehrenden und Besucher profitieren von kurzen Wegen und Informationen an einem Standort."

„Mit dem Neubau werden wir die Serviceeinrichtungen für unsere Studierenden bündeln, einen dringend erforderlichen vierten Hörsaal auf dem Hauptcampus schaffen und den Forschungszentren Arbeitsräume bieten. Dem Wissenschaftsministerium danke ich für die engagierte Unterstützung“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Derzeit sind die Studienberatung, das Immatrikulations- und Prüfungsamt in der Innenstadt ausgelagert. Gemeinsam mit den Einrichtungen des Studentenwerks OstNiedersachsen – unter anderem das BAföG Amt und die Sozialberatung für den gesamten Studienstandort Hildesheim – sollen sie in das Gebäude integriert werden. Außerdem erhalten an diesem Ort Studierende in der Planung von Auslandsaufenthalten Unterstützung und Beratung. Friedrich dankte dem engagierten Team um Baudezernent Thomas Hanold für die sehr gute Bauplanung.

Die Universität bündelt auch die Weiterbildungseinheiten und Forschungszentren. Hildesheimer Wissenschaftler untersuchen unter anderem Unterricht in Einwanderungsgesellschaften und wie unterschiedlich sich Kinder entwickeln. Derzeit baut die Universität ein „Zentrum für Bildungsintegration“ auf.

Im Neubau – dem zukünftig mit rund 3600 m² Hauptnutzfläche größten Gebäude der Universität – entstehen ein Hörsaal, Seminarräume sowie Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche für Studierende. Das viergeschossige Atrium wird in langen Wintersemestern einen angenehmen Aufenthaltsort für den Austausch zwischen Wissenschaftsdisziplinen bieten, so Thomas Hanold. Im Erdgeschoss werden Gäste und interessierte Bürger Orientierung erhalten. „Der neue Eingang führt als Schnittstelle dazu, die Universität Hildesheim als wichtige Einrichtung in der Stadt noch besser wahrzunehmen“, unterstrich Oberbürgermeister Kurt Machens. „Mit dem geplanten Neubau wird der in die Jahre gekommene Zentralbereich deutlich aufgewertet. Der neue Vorplatz öffnet die Uni für ihre Besucher, ist ein markanter Punkt sich zu treffen und offiziell empfangen zu werden. Die enge und zielgerichtete Kooperation zwischen Stadt und Universität ermöglicht eine Anpassung an die gestiegenen Anforderungen in einem städtebaulich und architektonisch anspruchsvollen und würdigen Rahmen. Damit wird der Hochschulstandort Hildesheim weiter gestärkt und ist für die Zukunft bestens gerüstet“, so Machens.

Nach dem Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften und dem Kulturcampus Domäne Marienburg begann im Frühjahr 2013 mit dem Neubau am Hauptcampus das dritte große Bauprojekt. Die Stiftung Universität Hildesheim ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen. Seit 2002 stiegen die Studierendenzahlen von etwa 3700 auf heute mehr als 6000. Die eingeworbenen Drittmittel stiegen von knapp einer Million Euro auf sechs Millionen Euro.

Auf einem Blick:

Neubau am Hauptcampus, Marienburger Platz 22, 31141 Hildesheim

Fläche: 3567 m² Hauptnutzfläche

Etagen: Keller, Erdgeschoss und vier Obergeschosse

Baubeginn: April 2013

Fertigstellung: Ende 2014

Millioneninvestition: Uni Hildesheim erhält Neubau, dpa, 27.06.2013

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Präsident
news-7063 Sun, 23 Jun 2013 16:22:00 +0200 Sie entwickeln die Uni weiter https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/sie-entwicke/ An der Universität nehmen vier neue Vizepräsidenten ihre Arbeit auf Pressespiegel regional Universität Hildesheim Psychologie Evangelische Theologie Mathematik & Angewandte Informatik Präsident Präsidium news-7058 Fri, 21 Jun 2013 15:58:00 +0200 Musik, Schweiß und Vernetzung https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/musik-schwe/ Erstes Campusfest auf dem Gelände der Universität / Präsident widerspricht Kritikern des Festes Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-7057 Thu, 20 Jun 2013 15:49:00 +0200 Neue Vizepräsidenten an der Universität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/neue-vizeprae/ Hochschulleitung für neue Amtszeit komplett Pressespiegel regional Evangelische Theologie Psychologie Mathematik & Angewandte Informatik Fachbereich 4 Stiftungsuniversität Präsident news-7052 Mon, 17 Jun 2013 15:34:00 +0200 Preise zum Zehnjährigen der Stiftung https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/preise-zum-zehnjaehrigen-der-stiftung/ Unigesellschaft zieht Bilanz: 23 000 Euro für 28 Projekte Pressespiegel regional Universität Hildesheim Center for World Music Präsident MSc Umwelt MA DaZ/DaF Stiftungsuniversität news-6960 Mon, 27 May 2013 15:09:00 +0200 Ausstellung über Sinti und Roma https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ausstellung-9/ Pressespiegel regional Erziehungswissenschaft Präsident BA ERZ MA ERZ news-6906 Wed, 24 Apr 2013 15:42:00 +0200 Ein Bauloch für die Wissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ein-bauloch/ An der Tilsiter-Straße entsteht der Uni-Neubau - größer als alle anderen Gebäude der Hochschule Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-6912 Sat, 20 Apr 2013 15:48:00 +0200 Reichlich Lob fürs "Erfolgskind" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/reichlich-lob-fuers-erfolgskind/ Zehn Jahre Stiftungsuniversität Hildesheim Pressespiegel regional Stiftungsuniversität Präsident news-6451 Sat, 13 Apr 2013 14:49:00 +0200 Uni hofft auf Bundesförderung https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-hofft-au/ Lehrerausbildung in Niedersachsen / Qualitätsoffensive Praxisbezug an Uni Hildesheim Pressespiegel regional Präsident Lehrerbildung news-6847 Fri, 22 Mar 2013 13:21:00 +0100 Porombka folgt Ruf nach Berlin https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/porombka-fol/ Friedrich sieht mit Sorge große Lücke Pressespiegel regional Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft Präsident news-6235 Wed, 23 Jan 2013 11:52:00 +0100 DIE WELT: Hochschulen verlangen von Rot-Grün Vertragstreue https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-welt-ho/ Artikel im Politikteil über Studienbeiträge in Niedersachsen / Präsidenten der TU Braunschweig, Uni Hannover und Uni Hildesheim äußern sich DIE WELT, 23.01.2013, print und online, Artikel online abrufbar

Dr. Thomas Vitzthum in der Tageszeitung DIE WELT über Studienbeiträge in Niedersachsen: „Die Ankündigungen sprechen eine klare Sprache. Sowohl SPD als auch Grüne haben die Abschaffung der Studiengebühren in Niedersachsen im Wahlkampf versprochen und wollen nun schnell ans Werk gehen." Über einen Zukunftsvertrag zwischen den Hochschulen und dem Land schreibt DIE WELT: „Wenn der Landtag den Vertrag kündigen will, muss er ein Verhandlungsangebot machen. Für Friedrich leitet sich das Angebot aus dem Wahlversprechen ab, die Ausfälle bei Abschaffung der Gebühren 'vollständig zu kompensieren'."

„Vertagstreue ist unverzichtbar. Der Wähler hat ein politisches Urteil abgegeben, aber nicht den Rechtsstaat aufgehoben", sagt Universitätspräsident Friedrich der Zeitung DIE WELT. 

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Pressespiegel regional Präsident
news-6234 Tue, 22 Jan 2013 11:32:00 +0100 Handelsblatt über Stiftungsuniversitäten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/handelsblatt/ Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich äußert sich im Handelsblatt über Stiftungsuniversitäten Handelsblatt vom 22.01.2013, Artikel online abrufbar

Andreas Dörnfelder beobachtet im Handelsblatt, dass unter den niedersächsischen Stiftungshochschulen „kaum eine einen nennenswerten Kapitalstock aufgebaut" hat. „Die Uni Göttingen kommt auf weniger als eine Million Euro. Lüneburg erzielt nach eigenen Angaben 'keine Zinserträge'. Die Uni Hildesheim hat in zehn Jahren fünf Millionen Euro gesammelt", so der Redakteur.

Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich äußert sich im Handelsblatt: Die Universität würde „den Weg zur Stiftungsuni wieder gehen". Weiter heißt es im Handelsblatt: „Die Umwandlung habe seiner Hochschule einen viel größeren Handlungsspielraum gegeben. Etwa beim Personal [...]. Bis die Hochschule einem Kandidaten ein Angebot machen darf vergehen häufig Jahre. Die Uni Hildesheim schafft den Prozess inzwischen in sechs Monaten - ein immenser Vorteil bei Vertragsverhandlungen. Dass Professoren von anderen Unis abgeworben werden, könne er heute viel leichter abwehren".

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Pressespiegel regional Präsident
news-6861 Tue, 22 Jan 2013 10:05:00 +0100 Freude unter den Studenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/freude-unter/ Pressespiegel regional Präsident Universität Hildesheim news-6857 Sun, 20 Jan 2013 10:02:00 +0100 Mehr als Geld - "ein energischer Kick" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-als-gel/ 33 neue Stipendien für Uni-Studierende Pressespiegel regional Polyv. 2-Fäch.BA Präsident news-5921 Wed, 02 Jan 2013 16:01:00 +0100 "Vielleicht wäre der Frühling besser...!" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/vielleicht/ Neukahr ist der Tag derguten Vorsätze. Neun bekannte Hildesheimer haben uns verraten, was sie sich für 2013 so alles vornehmen - und eine Psychologin erklärt im Interview, ob ein guter Vorsatz zum Jahreswechsel überhaupt eine gute Idee ist. Pressespiegel regional Psychologie Präsident news-5749 Tue, 20 Nov 2012 16:28:00 +0100 Annette Schavan lobt Universität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/annette-scha/ Pressespiegel regional Präsident news-5757 Mon, 19 Nov 2012 17:42:00 +0100 Bundesbildungsministerin informiert sich über „Hildesheimer Modell der Lehrerbildung“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bundesbildungsministerin-informiert-sich-ueber-hildesheimer-modell-der-lehrerbildung/ Mittwochs im Hörsaal – freitags im Klassenzimmer. Lehramtsstudierende der Universität Hildesheim erleben ab dem ersten Semester Unterricht. Das „Hildesheimer Modell der Lehrerbildung“ ist bundesweit einmalig. Am Samstag informierte sich Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan über die frühe Theorie-Praxis-Verzahnung. „Besonders gelungen ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis“ sagte die Bundesbildungsministerin zum Hildesheimer Modell der Lehrerausbildung. „Durch die intensive Zusammenarbeit der Universität mit Schulen und mit Hilfe vieler Mentoren werden Studierende gut auf ihren Beruf vorbereitet.“ Schavan verwies auch auf ihren Vorschlag, im Rahmen einer Qualitätsoffensive Lehrerbildung deutschlandweit besonders innovative Konzepte zu fördern und damit den Lehrerberuf aufzuwerten.

„Die Lehramtsausbildung zählt zu unseren Stärken. Die Pläne der Landesregierung, den Lehramtsmaster auf vier Semester zu erweitern, ergänzen vorzüglich unser Modell“, unterstreicht Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.

Dass Lehramtsstudierende schon vor Beginn ihres Referendariats viele Erfahrungen in der Schule sammeln können, ist traditionell Teil des „Hildesheimer Modells“ (PDF). In diesen Tagen starten wieder über 500 Erstsemester in ihre „ersten Schultage". In den „Schulpraktischen Studien“ verbringen sie jeden Freitagvormittag im ersten und zweiten Semester in einer Praktikumsschule – das ist bundesweit einmalig. Sie beobachten Lehrer und Schüler im Unterricht, besprechen mit Lehrern und Wissenschaftlern, was sie erlebt haben. Mehrere Praxisphasen durchziehen das Studium an der Universität Hildesheim.

250 Partnerschulen aus Niedersachsen ermöglichen rund 2500 Studierenden (Grund-, Haupt-, Realschule) Schulalltag im Studium zu erleben und die Berufswahl früh zu überprüfen. Deutsch als Zweitsprache, Heterogenität und Unterricht und Individuelle Förderung zählen zu den Schwerpunkten in der Lehrerausbildung.

Im Jahr 2013 plant die Universität Hildesheim die Eröffnung eines Zentrums für Bildungsintegration, das die Schul- und Unterrichtsforschung in Einwanderungsgesellschaften untersuchen wird.

Der Besuch der Ministerin wurde durch Staatsminister Eckart von Klaeden vermittelt, dem Universitätspräsident Friedrich dafür dankt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin vom Kulturcampus Domäne Marienburg.

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Pressemeldungen Universität Hildesheim Polyv. 2-Fäch.BA MEd (Lehramt) Lehrerbildung Präsident
news-5738 Tue, 16 Oct 2012 15:53:00 +0200 Uni erreicht Grenze der Kapazität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-erreicht/ Hochschule reißt Marke von 6000 Studenten / Präsident mahnt Erststemester, einander zu helfen Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-5737 Tue, 16 Oct 2012 15:49:00 +0200 "Plagiatsuche ist überzogen" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/plagiatsuch/ Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-5843 Fri, 28 Sep 2012 14:10:00 +0200 29-Jähriger folgt auf "Projekt-Fuzzi" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/29-jaehriger/ Hildesheims IHK-Chef Gerald Frank in den Ruhestand verabschiedet / Premiere in der alten Aula Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-5537 Sat, 15 Sep 2012 16:30:00 +0200 Wenn ein Schotte Geiz nicht geil findet https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wenn-ein-schotte-geiz-nicht-geil-findet/ Sie tun viel Gutes - und sind dennoch oft nur wenigen bekannt: Zum ersten Niedersächsischen Stiftungstag haben sich 220 Initiativen auf der Domäne Marienburg versammelt. Sie werben für bürgerschaftliches Engagement. Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5374 Fri, 14 Sep 2012 14:08:00 +0200 McAllister: „Stiftungen verdienen mehr Aufmerksamkeit“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mcallister-stiftungen-verdienen-mehr-aufmerksamkeit/ „Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident David McAllister während der Eröffnung des ersten Niedersächsischen Stiftungstages auf dem Kulturcampus der Stiftungsuniversität Hildesheim. 220 Stiftungen stellten sich mit Projekten aus Kunst, Sport und Bildung vor, Bürger informierten sich über Ehrenamt und Vermögensverwaltung. Ministerpräsident David McAllister lobte während der Eröffnung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim das Konzept des ersten Stiftungstages Niedersachsen: „Ziel ist es, die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und unserer Zivilgesellschaft im Stiftungswesen einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Das ist wichtig. Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft – vom sozialen Engagement bis hin zur Förderung von Bildung, Kultur, Wissenschaft, Sport oder Integration."

Mit rund 2000 selbstständigen Stiftungen verfügt Niedersachsen über eine vielfältige und leistungsstarke Stiftungslandschaft. „Niedersachsen ist Stiftungsstandort mit Tradition. Die älteste durchgehend bestehende Stiftung, der 1127 gegründete Hospitalfonds Sankt Benedikti in Lüneburg, hat hier ihren Sitz. Vom Stiftungswachstum der letzten Jahrzehnte konnte auch Niedersachsen profitieren und behauptet im Ranking der Bundesländer einen guten sechsten Platz. Auf 100.000 Niedersachsen entfallen 25 Stiftungen, im bundesdeutschen Mittel sind es nur 23 Stiftungen pro 100.000 Einwohner“, unterstreicht Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Neben sozialen Zwecken (28 %) werden in Niedersachsen vor allem Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur (15 %) sowie Bildung und Erziehung (14 %) gefördert.

„Stiftungstage sind Foren für den Informationsaustausch und sie dienen der Vernetzung philanthropisch Engagierter. Sie fördern die Entwicklung gemeinnütziger Projekte“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Freitag. Ein Beispiel für nachhaltige Kooperation ist das Projekt „LernKu(h)lt“: Lehramtsstudierende der Stiftung Universität Hildesheim fördern Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunftssprachen zweimal wöchentlich im Team. Schulen, Lehrer, Eltern, Bürger, Stiftungen und die Stadt vernetzen sich, um die schulische Situation von Erst- bis Zehntklässlern, insbesondere mit Förderbedarf in der deutschen Sprache, in der Region Hildesheim zu verbessern. Die Johannishofstiftung, die Bürgerstiftungen Hildesheim und Braunschweig, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Stiftung Mercator unterstützen das Projekt seit dem Beginn 2006.

Wie wichtig Vernetzung ist, hebt Tarek Abdullah hervor. Er studiert in Hannover Sozialwissenschaften und engagiert sich in der Sprachförderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache und in einem Stadtteilprojekt, das Begegnungen und Initiativen von Bürgern fördert. „Ich komme auf dem Stiftungstag mit anderen Engagierten ins Gespräch.“

Etwa 700 Bürgerinnen und Bürger, Stifter und Stiftungsmitarbeiter, 200 Kinder und Jugendliche, informierten sich auf dem Stiftungstag über Stiftungszwecke, Bürgerstiftungen, die Zeitspende oder Vermögensverwaltung. Beim „Fest der Projekte“ geben von Stiftungen geförderte Theaterprojekte, Musikgruppen und Sportler einen Einblick in ihr Können. Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der Hans-Lilje-Stiftung, weist auf Engagement und Einfluss hin: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und Einfluss zu nehmen, Gesellschaft mitzugestalten. Stiftungen müssen zudem zeigen, was sie tun, ihre Bilanzen veröffentlichen, dadurch Vertrauen aufbauen. Auf dem Stiftungstag kommen wir mit Bürgern ins Gespräch.“ Zum Beispiel mit Marie Pardey, die sich gerade ein Jahr in Kamerun im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres engagiert hat. „Ich informiere mich über Stiftungen – viele kenne ich gar nicht, dabei tun sie viel Gutes. Es ist spannend zu sehen, dass wir in Niedersachsen 2000 Stiftungen haben“, sagt die 20-Jährige.

Veranstalter ist die Stiftungsinitiative Niedersachsen. Der nächste Niedersächsische Stiftungstag wird 2015 in Braunschweig ausgerichtet.

Zur Bildergalerie vom ersten Niedersächsischen Stiftungstag

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Stiftungsuniversität Präsident Vernetzung Bürgergesellschaft Lehrerbildung
news-5852 Wed, 12 Sep 2012 14:19:00 +0200 Wissen, wo das Kind landet https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wissen-wo-d/ Eltern von Studienanfängern erkunden uni und Stadt / 9200 Bewerber auf 2000 Plätze Pressespiegel regional ZSB Präsident Polyv. 2-Fäch.BA BA IIM news-5854 Fri, 07 Sep 2012 14:24:00 +0200 Wer hilft wo? Stiftungen zeigen sich https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wer-hilft-wo-stiftungen-zeigen-sich/ Domäne Marienburg wird Kulisse für Stiftungstag Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5855 Thu, 06 Sep 2012 14:26:00 +0200 Land legt sich fest: 12 Millionen für Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/land-legt-si/ Haushaltsausschuss gibt Geld für den Neubau frei Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-5136 Wed, 05 Sep 2012 18:35:00 +0200 Erster Niedersächsischer Stiftungstag https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/erster-niedersaechsischer-stiftungstag/ Regional aktiv und landesweit vernetzt: Am Freitag, 14. September, eröffnet Ministerpräsident David McAllister den ersten Niedersächsischen Stiftungstag. 220 Stiftungen zeigen auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim die bunte Vielfalt der niedersächsischen Stiftungslandschaft. „Stiftungen und ehrenamtliches Engagement sind unverzichtbare Bindeglieder einer freiheitlichen Gesellschaft. Die Stiftungsuniversität Hildesheim will informieren und für beides werben“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.

Um 10:00 Uhr eröffnen der Universitätspräsident und der Niedersächsische Ministerpräsident den Stiftungstag. Prof. Dr. Thomas Olk, Sozialpädagoge der Universität Halle-Wittenberg, gibt im Festvortrag einen Rückblick und Ausblick auf „Ein Jahrzehnt Engagementpolitik in Deutschland“.

Zwischen 11:00 bis 16:30 Uhr bieten der „Markt der Möglichkeiten“ und das „Fest der Projekte“ einen Einblick in das Wirken und Handeln von Stiftungen. Darunter sind zum Beispiel die Bürgerstiftung Hildesheim, die Marianne Tewes Stiftung und das Center for World Music in Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersachsen. Hildesheims Oberbürgermeister Kurt Machens eröffnet das „Fest der Projekte“ um 12:30 Uhr. Auf der Bühne präsentieren 17 Stiftungen geförderte Projekte aus den Bereichen Tanz, Theater, Jugend, Musik, Sport und Kultur.

44 niedersächsische Stiftungen stellen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ ihre Stiftungszwecke und Projekte vor. Kern der Ausstellung ist die Präsentation der Vielfalt der Stiftungen aus der Region Hildesheim. Über Bürgerstiftungen, die Zeitspende und das Ehrenamt, Steuern und Vermögensverwaltung und die Gründung von Stiftungen informieren Experten in Seminaren.

Die Stiftungsinitiative Niedersachsen, Ausrichter des Stiftungstages, vereint engagierte niedersächsische Stiftungen, die die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und der Zivilgesellschaft im Stiftungswesen gegenüber der Öffentlichkeit aufzeigen.

Die Stiftung Universität Hildesheim ist Projektträger des 1. Niedersächsischen Stiftungstages und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich über das Wirken und Handeln von Stiftungen zu informieren. Der Eintritt ist ab 11:30 Uhr frei.

Der Stiftungstag 2012 wird unterstützt von: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Klosterkammer Hannover, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stiftung Niedersachsen, Stiftung Nord/LB Öffentliche, Sparda-Bank Hannover-Stiftung, Stiftung Sparkasse Hildesheim, VolkswagenStiftung, Stiftung Universität Hildesheim.

Ort: Kulturcampus Domäne Marienburg, Stiftung Universität Hildesheim (Domänenstraße, 31141 Hildesheim)

Programm und Informationen über die niedersächsischen Stiftungen

"Bürgerliches Engagement: Finanzkrise gefährdet Stiftungen", Hannoversche Allgemeine Zeitung, 12.09.2012

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Pressemeldungen Präsident
news-5340 Wed, 05 Sep 2012 18:25:00 +0200 Erweiterungsbau am Hauptcampus beginnt 2013 https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/erweiterungsbau-am-hauptcampus-beginnt-2013/ Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags hat in seiner Sitzung am Mittwoch dem Erweiterungsbau am Hauptcampus der Stiftung Universität Hildesheim zugestimmt. Rund 12 Millionen Euro aus Landesmitteln werden zur Verfügung gestellt. Die Stiftung Universität Hildesheim ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen. Die Studierendenzahlen stiegen vom Wintersemester 2001/02 bis zum Wintersemester 2011/12 von etwa 3700 auf 5700. Zu den drei großen, in Teilen bereits abgeschlossenen, Bauprojekten zählen der 2010 fertiggestellte Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften, der Umbau und die Erweiterung des denkmalgeschützten Kulturcampus Domäne Marienburg sowie der geplante Neubau am Hauptcampus (Marienburger Platz).

In seiner Sitzung Mittwoch, 05. September 2012, hat der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags dem beabsichtigten Erweiterungsbau am Hauptcampus der Stiftung Universität Hildesheim zugestimmt. Rund 12 Millionen Euro aus Landesmitteln werden zur Verfügung gestellt.

„Die Zustimmung des Landtags ist für uns ein großer Schritt nach vorn. Nach dem Bühler-Campus und dem Kulturcampus Domäne Marienburg beginnt nun unser drittes großes Bauprojekt“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Mittwoch.

Auf rund 3600 Quadratmetern Hauptnutzfläche sollen im Neubau Seminarräume, Arbeitsräume für Studierende, Lernwerkstätten sowie ein Hörsaal entstehen. Unter anderem werden die Zentrale Studienberatung, das International Office, das Weiterbildungszentrum, die Dezernate für Finanzen sowie für Studienangelegenheiten und Transfer und das Studentenwerk OstNiedersachsen im Neubau angesiedelt.

Die Bauarbeiten beginnen auf dem nördlichen Teil des Parkplatzes Tilsiter Straße im Frühjahr 2013, der Erweiterungsbau soll zum Wintersemester 2014/15 fertiggestellt werden.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Präsident
news-5335 Tue, 04 Sep 2012 14:25:00 +0200 Stiftungstag mit McAllister https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/stiftungstag-mit-mcallister/ Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5282 Sat, 14 Jul 2012 13:11:00 +0200 Lesen als Wunder https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/lesen-als-wu/ Wie sich der Autor Martin Walser den Zuhörern als Leser vorstellte Pressespiegel regional Präsident news-5280 Sat, 14 Jul 2012 13:08:00 +0200 "Euro-Krise? Nationale Widersprüche treten zutage" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/euro-krise-nationale-widersprueche-treten-zutage/ Was Bestseller-Autor Martin Walser über Hildesheim sagt und über das Auschwitz-Missverständnis / Ein Haz-Gespräch Pressespiegel regional Präsident news-5385 Tue, 26 Jun 2012 16:18:00 +0200 "Vive la France": Region setzt auf Partnerschaft https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/vive-la-fra/ Deutsch-französische Zusammenarbeit auf lokaler Ebene verstärken Pressespiegel regional Fachbereich 2 Medien, Theater und Populäre Kultur Geschichte Präsident news-5051 Thu, 07 Jun 2012 11:36:00 +0200 Studium im 50. Semester: Uni ehrt alte Dame https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/studium-im-5/ Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident news-3881 Wed, 11 Jan 2012 14:28:00 +0100 Preise für hervorragende studentische Initiativen, Forschung, Lehre und Serviceleistungen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/preise-fuer-hervorragende-studentische-initiativen-forschung-lehre-und-serviceleistungen/ Für hervorragende studentische Initiativen werden Scherwin Saedi, der das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm initiiert hat, sowie das Organisationsteam des Umwelttags 2011, Simon Ditzel, Julia Hartmann und Marc Wätzold, von der Stiftung Universität Hildesheim ausgezeichnet. Zudem wurden die Preise für hervorragende Forschung, Lehre und Serviceleistungen verliehen. Mit dem Preis für hervorragende studentische Initiativen werden Scherwin Saedi, der das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm initiiert hat, sowie das studentische Organisationsteam des Umwelttags 2011, Simon Ditzel, Julia Hartmann und Marc Wätzold ausgezeichnet. „Global wichtige Themen sollten grundsätzlich in die Lehre integriert werden, und zwar unabhängig vom Studienfach. Vor allem mit der Lehrerausbildung besteht die Möglichkeit, auch folgende Generationen zu erreichen und sie für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren“, hebt Wätzold hervor, der in Hildesheim Umweltsicherung studiert.
Das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm geht auf eine Initiative des früheren AStA-Mitglieds Scherwin Saedi zurück. „Neben der inhaltlichen Ausrichtung hat Herr Saedi an der Ausarbeitung der Satzung bis hin zur Umsetzung maßgeblich mitgewirkt“, hebt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich hervor. Ein Lore-Auerbach-Stipendium erhalten Studierende, die besondere Leistungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement erbringen, in der akademischen Selbstverwaltung tätig sind, sich für den Bereich Bildungsintegration oder für internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich besonders einsetzen. Die Stipendiaten erhalten eine finanzielle Unterstützung von 600 Euro je Semester. „Ehrenamtliches Engagement hält vieles zusammen oder am Laufen, was dem Gemeinwohl dient und sonst nicht bestehen könnte“, so der Student des Internationalen Informationsmanagements.

Die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Meike Sophia Baader wird mit dem Preis für hervorragende Forschung geehrt. An der Universität Hildesheim hat sie die Entwicklung der Allgemeinen Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Pädagogik der Kindheit und Diversity Education wesentlich vorangebracht, betont Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen in seiner Laudatio. „Professorin Baader bearbeitet Forschungsfragen in Bezug auf alle relevanten Sektoren des Erziehungs- und Bildungssystems, vom Kindergarten bis zur Hochschule, einschließlich Aspekte des Übergangs, und bezieht Themen aus dem Feld der Pädagogik, der Religion und der Geschlechterforschung aufeinander“, würdigt Tholen.

Die Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft ist Mitbegründerin des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Schröer vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik leitet sie ein vom BMBF finanziertes Projekt zu „Chancengleichheit in der strukturierten Promotionsförderung an deutschen Hochschulen – Gender und Diversity“. Und sie ist eine von drei Sprecher_innen des Graduiertenkollegs „Gender und Bildung“, das zum Januar 2012 seine Arbeit aufgenommen hat. Auf internationaler Ebene bereitet Prof. Baader derzeit ein Kooperationsprojekt zum Thema „Erinnerungskultur“ mit der Universität Tel Aviv vor. Kürzlich wurde Prof. Baader in das Fachkollegium „Erziehungswissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt.

Rita Westphal, Leiterin der Stabsstelle Controlling an der Universität Hildesheim, erhält den Preis für hervorragenden Service. Ihr Einsatz im Bereich des strategischen und operativen Controlling sei vorbildlich, lobt Dr. Christoph Strutz, hauptberuflicher Vizepräsident. Sie mache nicht nur einen „Superjob“, sondern die Art und Weise, mit wie viel Geduld und Ideenreichtum und Einsatz sie ihn mache, zeichnen Frau Westphal einfach aus.

Der Politikwissenschaftler Volker Sommer wird für seine hervorragende Lehre ausgezeichnet. „Lehre gehört zum Fundament der Universität. Volker Sommer fördert und fordert eigenständiges, kreatives Denken seiner Studierenden“, unterstreicht Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Lange in seiner Laudatio. Insbesondere sein Seminar „Theorie und Praxis der Politikfeldanalyse“ zeige vorbildlich, wie Theorie und Praxis in der Lehre verzahnt werden können. Anhand ausgewählter Politikfelder – Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik –  untersuchen die Studierenden mit Hilfe einschlägiger Theorien Fragen nach der Gestaltung politischer Entscheidungsprozesse, der politischen Planung und der bestimmenden Akteure. In der Lehrpreis-Jury waren Mitglieder aller Fachbereiche und Studierende vertreten.

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Migrationspolitik Pressemeldungen Präsident Preise / Auszeichnungen Allg. Erziehungswissenschaft Politik
news-3857 Fri, 16 Dec 2011 17:12:00 +0100 Weltmusikzentrum könnte das Music Instrument Museum toppen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/weltmusikzen-3/ Pressespiegel regional Präsident Center for World Music news-3743 Wed, 30 Nov 2011 16:32:00 +0100 Mehr Migranten sollen Lehrer werden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-migrant-1/ Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer" an der Universität Hildesheim startet heute / Bildungsintegration / „Ob einzelne Projekte, Studiengänge oder Stipendiatenprogramme, die Uni Hildesheim hat sich die Förderung von Einwanderern auf die Fahne geschrieben", heißt es in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung und Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Pressespiegel regional Präsident news-3559 Fri, 04 Nov 2011 10:24:00 +0100 Burg-Theater eröffnet https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/burg-theater-eroeffnet/ „Forschung wird auch mit Scheinwerfern gemacht, nicht nur mit Mikroskopen“, unterstreicht Prof. Dr. Jens Roselt. Mit dem neuen Burg-Theater auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg werden Forschung, Lehre und Praxis zukünftig unter einem Dach stattfinden – ein permanentes hin und her ist möglich. Am Mittwochabend wurde der Theaterneubau eröffnet. Der Komplex „Kulturcampus Domäne Marienburg“ wird im Frühjahr 2012 fertiggestellt. Das Burg-Theater umfasst einen 200 Quadratmeter großen Theaterraum mit moderner Bühnentechnik – eine black box –, Seminarräume, Büros, eine Mediothek und Bibliothek. „Forschung und Lehre wird auch mit Scheinwerfern gemacht, nicht nur mit Mikroskopen. Mit dem Neubau wird im deutschsprachigen Raum erstmals ein Institutsgebäude speziell für eine theaterwissenschaftliche Institution eingerichtet“, unterstrich Prof. Dr. Jens Roselt, Direktor des Instituts für Medien und Theater, am Mittwochabend. In der neuen Forschungs- und Ausbildungsstätte können Studierende und Lehrende ihre eigene Theatersprache entwickeln, sich erproben, auch scheitern, hob Roselt hervor. Jüngst lehnte er einen Ruf nach Berlin ab – um in Hildesheim die Theaterwissenschaft weiterzuentwickeln. Ebenso lehnte Prof. Dr. Annemarie Matzke einen Ruf ab und bleibt Hildesheim erhalten. Sie hat eine Professur für Experimentelle Formen des Gegenwartstheaters inne.

Die Kosten für den Theaterneubau betragen gut 3 Millionen Euro, die Gesamtkosten für den Um- bzw. Neubau des Kulturcampus Domäne Marienburg ca. 10 Millionen Euro. „Dank der Unterstützung des Landes Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, das den Umbau finanziert, ist dieser Hochschulbau möglich“, unterstrich Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich während der Eröffnung. Die Universität ist auch mit Eigenmitteln am Gesamtausbau beteiligt. „Es ist Ihre Kulturcampus, liebe Studierende“, wandte sich Friedrich an die Studierenden.

Die erste öffentliche Aufführung im Burg-Theater – ein imposanter Auftakt. Die Gruppe vorschlag:hammer, die sich aus Theaterstudierenden der Stiftung Universität Hildesheim und der Zürcher Hochschule der Künste zusammensetzt, zeigte vor 200 Gästen das vom Körber Studio Junge Regie ausgezeichnete Gastspiel „Tears in Heaven“. Sie begaben sich auf die Spuren des legendären Science-fiction-Romans „Solaris" von Stanislaw Lem, orientierten sich an einem Film, und schufen bezaubernde Momente in der „black-box“.

Der Auftakt im Burg-Theater war geprägt von einer großen Lust am Experiment und vom genauen Umgang mit Material. Ein großer weißer Luftball, etwa ein Meter Durchmesser, wurde vom Hof der Domäne Marienburg durch einer der vier großen Schiebtüren, durch die der Theaterraum nach allen vier Seiten geöffnet und bespielt werden kann, manövriert. Zahllose riesige halbdurchsichtige – milchig-trübe – Boxen dienten mal als Weg, dann als Mauer, wurden in immer wieder neue atmosphärische Installationen geordnet.

Wegen der engen Verzahnung von Theorie und Praxis sind die kulturwissenschaftlichen Studiengänge der Universität Hildesheim bundesweit beliebt. Mehr als drei Viertel der 1000 Kulturwissenschaftsstudierenden kommen aus anderen Bundesländern nach Hildesheim. Insgesamt zählt die Universität im Wintersemester 2011/12 6000 Studierende.

Kulturcampus Domäne Marienburg

Eines der anspruchsvollsten Bauprojekte der Stiftung Universität Hildesheim wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen: der Umbau und die Erweiterung der denkmalgeschützten Domäne Marienburg für den Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Neben dem Umbau der ehemaligen Stallgebäude zu Seminar- und Übungsräumen und dem Umbau des hochmittelalterlichen Palas („Hohes Haus“) zu Seminar- und Veranstaltungsräumen entstand ein moderner Theaterneubau („Burg-Theater“) sowie ein Hofcafé. Zum Wintersemester 2011/12 wurden der Theaterneubau und die ehemaligen Stallgebäude fertiggestellt.

Die Domäne Marienburg gehört zu den wertvollsten mittelalterlichen Baudenkmälern in Norddeutschland. Die kulturwissenschaftlichen Studiengänge – Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Szenische Künste sowie Philosophie-Künste-Medien – führen Studierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Hildesheim auf den Kulturcampus Domäne Marienburg.

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Pressemeldungen Präsident
news-3560 Wed, 26 Oct 2011 21:26:00 +0200 Elterntag / Mit Mama in die Mensa https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/elterntag/ Uni führt 350 neugierige Eltern über den Campus / Nachfrage steigt erneut Pressespiegel regional Präsident news-3538 Tue, 18 Oct 2011 13:46:00 +0200 Studienbeginn in Hildesheim / Probesitzen auf Hörsaal-Stufen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/studienbegin/ 1900 Anfänger beginnen mit etwas bangem Blick ihr Studium - Mirco Slomka macht ihnen Mut Pressespiegel regional Präsident news-3434 Mon, 17 Oct 2011 16:09:00 +0200 Mirko Slomka: „Spaß am Studium, gemeinsam Probleme lösen“ / 20 Prozent mehr Studienanfänger https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mirko-slomka-spass-am-studium-gemeinsam-probleme-loesen-20-prozent-mehr-studienanfaenger/ Überraschungsgast im Audimax: Mirko Slomka, Fußballtrainer von Hannover 96, begrüßte rund 1900 Studienanfänger an der Stiftung Universität Hildesheim. Über 80 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – begleiten die Erstsemester beim Studieneinstieg. An der Stiftung Universität Hildesheim haben sich im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent mehr Studienanfänger eingeschrieben. Die Universität erreicht in diesem Jahr die Gesamtzahl von rund 6000 Studierenden. Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich hob in seiner Ansprache an die Studienanfänger hervor: „Nehmen Sie die Chance wahr, Verantwortung zu übernehmen. In den nächsten Jahren werden Sie fachliche und soziale Kompetenzen erwerben und lernen, was Wissenschaft bedeutet. Selbstständiges Denken, begründete Kritik und Freude am gemeinsamen Studium sollten die nächsten Jahre prägen.“ Durch den erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen ist die Universität ausgelastet, aber nicht überfüllt. Zum Wintersemester konnte u.a. ein Theaterneubau auf der Domäne Marienburg fertiggestellt werden, bereits seit einem Jahr stehen im Neubau am Bühler-Campus zusätzliche Räume zur Verfügung.

„Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Genießen Sie das. Sie werden auch vor Problemen stehen – gehen Sie Aufgaben gemeinsam an“, sagte Überraschungsgast Mirko Slomka, Fußballtrainer von Hannover 96. Der gebürtige Hildesheimer ermutigte die Studienanfänger: „Durchbeißen! Bringen Sie Ihr Studium zu Ende.“ Zuvor hatte Slomka die Sportanlagen der Stiftungsuniversität besichtigt. „Ich habe Mathematik und Sport auf Lehramt bis zum Abschluss studiert – und bin Fußballlehrer geworden“, erzählte Slomka.

Auch der AStA und das StuPa wandten sich an die Neulinge: „Wer euch im Studium unterstützen wird? Wir! Wir sind die Lösung für eure Probleme.“ Anastasia Rylnikov, Cathleen Tischoff, Andreas Marx und André Vespermann ermutigten die Erstsemester, sich in Fachschaften und Gremien zu engagieren.

Insbesondere die Begleitung in der Studieneingangsphase wurde in Hildesheim zum Start des Wintersemesters professionalisiert. Rund 80 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – aus allen Fachbereichen begleiten die Erstsemester beim Einstieg in das Studium und den Universitätsbetrieb. Eine von ihnen ist Anna Siekiera. „Die Arbeit als Erstsemestertutorin ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Relativ  schnell nach meiner eigenen Einführungswoche war mir klar: Den nächsten Erstsemestern will ich auch helfen“, erzählt sie. Ob sich die Fragen der Studienanfänger in den vergangenen Jahren geändert haben? „Ich kann kaum Unterschiede feststellen. Studienanfänger bleibt Studienanfänger. Ich glaube, die Ängste und Sorgen sind da bei jedem gleich, egal ob er 80 oder 17 ist. Fragen rund um den Stundenplan und das Anmeldeprozedere sind immer ähnlich“, sagt die Masterstudentin. „Ziel des Erstsemestertutoriums (EST) ist es,  den Übergang von der Schule in die Hochschule zu erleichtern und vor allem eine Ansprache auf Augenhöhe sicherzustellen", betont Martin Scholz, Leiter der Zentralen Studienberatung, und ergänzt: „Die vielen Informationen müssen sortiert werden, insbesondere in den ersten Tagen. Ein Beispiel ist die Stundenplangestaltung. Gerade hier können die Studienanfänger von den Erfahrungen der älteren Studierenden profitieren."

Selbst jetzt, am Ende ihres Masterstudiums, kann sich Anna Siekiera sehr gut daran erinnern, wie sie sich in den ersten Wochen an der Universität gefühlt hat. „Ich war froh zu wissen, dass es Ansprechpartner gibt, die mir sagen können, wo ich welche Information erhalten kann. Dieses Gefühl möchte ich auch den Studienanfängern geben“, erzählt sie und macht sich auf den Weg zur Stundenplanberatung.

Brief der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur an die Studierenden

Brief der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur an die Lehrenden

Informationen zur Einführungswoche auf einem Blick

Fotos vom Studienbeginn

Pressestimmen zum Studienbeginn: Hildesheimer Allgemeine Zeitung

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Pressemeldungen Präsident ZSB
news-3315 Fri, 12 Aug 2011 16:42:00 +0200 Hochschulen unterstützen mit Stipendien https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hochschulen-5/ Pressespiegel regional Präsident Sozialfonds news-3295 Fri, 05 Aug 2011 23:10:00 +0200 Damit mehr Migranten lehren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/damit-mehr-m/ Schülercampus an der Universität Hildesheim will junge Menschen für den Lehrerberuf begeistern Pressespiegel regional Präsident news-3284 Thu, 28 Jul 2011 09:34:00 +0200 Ein Portfolio hilft der Hochschulleitung dabei, sich über künftige Professuren zu verständigen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ein-portfoli/ Die Stiftungshochschule Hildesheim hat ein Instrument entwickelt, mit dem sie den Einfluss der Stifter auf die thematische Ausrichtung begrenzen will. Dieser Artikel ist erschienen in der duz – Deutsche Universitätszeitung, als Beitrag in "duz AKADEMIE 07/2011: Wenn privates Geld in die Wissenschaft fließt."

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Pressespiegel regional Präsident
news-3259 Sat, 23 Jul 2011 14:23:00 +0200 Uni-Rekord: 8000 wollen hier studieren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-rekord/ Hochschule rüstet auf / Platz für jeden vierten Bewerber / Interview „Übergang erleichtern" Pressespiegel regional Präsident news-3239 Sat, 09 Jul 2011 11:43:00 +0200 Uni holt Expertin für Migration https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-holt-exp/ Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu wird neues Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Universität Hildesheim Pressespiegel regional Präsident news-3165 Fri, 08 Jul 2011 10:00:00 +0200 Stiftungsratsmitglied Professorin Dr. Karakasoglu begrüßt Engagement der Universität in Fragen von kultureller Vielfalt, Migration und Integration https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/stiftungsratsmitglied-professorin-dr-karakasoglu-begruesst-engagement-der-universitaet-in-fragen-von-k/ Anlässlich ihres Besuches in Hildesheim würdigte Stiftungsratsmitglied Professorin Dr. Yasemin Karakasoglu das Engagement der Universität: „Ich habe mit großer Freude die ehren- und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, als Stiftungsrätin die Arbeit der Universität Hildesheim mit Rat und Tat zu begleiten und zu unterstützen. Besonders erwähnenswert finde ich, dass sich die Stiftungsuniversität Hildesheim Fächer übergreifend in besonderer Weise mit Fragen von Diversität, Migration und Integration in Forschung und Lehre befasst und damit gesellschaftlich positioniert.“ Niedersachsens Wissenschaftsministerin, Professorin Dr. Johanna Wanka, unterstrich die besondere Bedeutung des Stiftungsrates für die weitere Entwicklung der Universität: „Es ist eine Bereicherung, dass Frau Professor Karakasoglu für die Mitarbeit in dem Gremium gewonnen werden konnte. Vor allem bei der angestrebten Profilschärfung der Universität Hildesheim kann Sie mit Sicherheit wertvolle Unterstützung leisten. Es liegt im Interesse des Landes, dass die Hochschulen sich in Fragen der Integration, Interkulturalität und Internationalität stetig fortentwickeln.“

„Die Bundesrepublik Deutschland ist Einwanderungsland. Der Senat hat dies mit der Wahl von Professorin Karakasoglu deutlich unterstrichen. Das neue Stiftungsratsmitglied wird unsere Arbeit sehr bereichern", sagte Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim.

Professorin Dr. Yasemin Karakasoglu, seit 2004 Inhaberin des Lehrstuhls für Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen und seit April 2011 Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen, wurde am 7. Dezember 2010 durch Niedersachsens Wissenschaftsministerin im Einvernehmen mit dem Senat der Universität Hildesheim zum Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Universität Hildesheim bestellt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre und läuft bis zum 31. Mai 2013.

Yasemin Karakasoglu studierte Turkologie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Politikwissenschaften in Hamburg und Ankara. Sie promovierte im Fach Erziehungswissenschaft mit der Arbeit „Muslimische Religiosität und Erziehungsvorstellungen. Eine empirische Untersuchung zu Orientierungen bei türkischen Lehramts- und Pädagogikstudentinnen in Deutschland". Im Jahr 2000 wurde sie mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ausgezeichnet.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Interkulturelle Öffnung von Bildungsinstitutionen, insbesondere Schulen und Hochschulen; die Bildungs- und Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik (insbesondere von Mädchen und Frauen); die Bedeutung des Islam in pädagogischen Bezügen und das Bildungssystem der Türkei. Als Inhaberin des Lehrstuhls für Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen befasst sich Karakasoglu mit dem Zugang von Personen mit Migrationshintergrund zu Erziehung und Bildung und dem Einfluss ihrer spezifischen Lebenssituation darauf, sowie dem Umgang der Lehrenden, des Schulsystems und der deutschen Gesellschaft mit Migration und Fremdheit.

Neben ihrer universitären Tätigkeit ist sie auch in zahlreichen außeruniversitären Gremien als Expertin zu den genannten Themen aktiv. Karakasoglu ist Vorstandsmitglied des Bundesjugendkuratoriums, Kuratoriumsmitglied der Freudenberg-Stiftung, Beiratsmitglied im Bremer Rat für Integration, Wissenschaftliches Beiratsmitglied des Zentrums für Interkulturelle Islam-Studien an der Universität Osnabrück sowie Mitglied im Sachverständigenrat der deutschen Stiftungen zu Migration und Integration. Zivilgesellschaftliches Engagement zum Thema Islam und Muslime in Deutschland zeigt sie unter anderem als Mitglied der Muslimischen Akademie in Deutschland (mit Sitz in Berlin).

Information Stiftungsrat

Der Stiftungsrat der Stiftung Universität Hildesheim besteht aus sieben Mitgliedern, nämlich aus fünf externen Mitgliedern, einer Vertreterin oder einem Vertreter des Senats der Hochschule sowie einer Vertreterin oder eines Vertreters des Fachministeriums. Außer der Beratung der Hochschule, den Beschlüssen über Angelegenheiten der Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung und der Überwachung der Tätigkeiten des Präsidiums hat der Stiftungsrat unter anderem folgende Aufgaben: Ernennung oder Bestellung und Entlassung der Mitglieder des Präsidiums der Hochschule, Entscheidung über Veränderungen und Belastungen des Grundstockvermögens, Zustimmung zum Wirtschaftsplan, Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Präsidiums, Feststellung des Jahresabschlusses sowie Entlastung des Präsidiums der Stiftung, Zustimmung zur Gründung von Unternehmen oder zur Beteiligung an Unternehmen durch die Stiftung, Rechtsaufsicht über die Hochschule.

Dem Stiftungsrat der Stiftung Universität Hildesheim gehören an:

Prof. Dr. Jürgen Stark

Dr. Rainer Hermeling

Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu

Prof. Dr. Daniel Fallon

Prof. Dr. Gerhart von Graevenitz

Prof. Dr. Horst Kierdorf

Ministerialdirigent Carsten Mühlenmeier

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Pressemeldungen Präsident
news-3228 Mon, 27 Jun 2011 11:03:00 +0200 Freiwillig bedeutet nicht „Kann weg" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/freiwillig-b/ 16-köpfiges Podium ist beim „HAZ vor Ort" im Roemer- und Pelizaeus-Museum gegen „Kahlschlag Kultur" Pressespiegel regional Präsident news-3126 Fri, 24 Jun 2011 19:56:00 +0200 Uni lässt Licht in uraltes Gemäuer https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-laesst-licht-in-uraltes-gemaeuer/ Domäne Marienburg: Bauarbeiter legen gotisches Maßwerk und vergessene Nische frei Pressespiegel regional Präsident news-3078 Thu, 16 Jun 2011 16:55:00 +0200 "Wir befürchten eine Abwärts-Spirale" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wir-befuerch/ Erstmals: Alle drei Hochschul-Präsidenten kritisieren Sparpolitik der Stadt / 10000 Studenten als Ziel Pressespiegel regional Präsident news-2861 Mon, 13 Jun 2011 19:25:00 +0200 Anerkennung für Ehrenamt: Start des Lore-Auerbach-Stipendienprogramms https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/anerkennung-fuer-ehrenamt-start-des-lore-auerbach-stipendienprogramms/ Die Stiftung Universität Hildesheim startet erstmals zum Wintersemester 2011/12 das Lore-Auerbach-Stipendienprogramm. Damit werden bürgerschaftliches Engagement, Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung oder Engagement im Bereich Bildungsintegration gewürdigt. Die Hochschule fördert mit dem Minerva-Kolleg besonders leistungsstarke Studierende. Darüber hinaus vergibt sie ab dem WS 2011/12 in jedem Semester bis zu 100 Lore-Auerbach-Stipendien. Das Stipendien-Programm richtet sich an Studierende, die besondere Leistungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement insbesondere in Bezug zu universitären Projekten erbringen, in der akademischen Selbstverwaltung tätig sind, sich im Bereich Bildungsintegration besonders engagieren oder für internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich einsetzen. Eine Finanzierung aus Studiengebühren erfolgt nicht. Die Stipendiaten erhalten eine finanzielle Unterstützung von 600 Euro je Semester.

Scherwin Saedi, Student des Internationalen Informationsmanagements, hat gemeinsam mit Präsidenten Wolfgang-Uwe Friedrich das Stipendien-Programm initiiert. „Ehrenamtliches Engagement hält vieles zusammen oder am Laufen, was dem Gemeinwohl dient und sonst nicht bestehen könnte“, hebt Saedi hervor. „Zeit- und Geldprobleme nötigen junge Menschen immer mehr, zügig durch zu studieren, dabei gibt es neben den zu erbringenden Leistungen, die eine Studienordnung vorgibt, viel mehr zu lernen. Das Stipendium ist aus meiner Sicht eine Form von Anerkennung, die ein besonderes Engagement auch verdienen sollte“, so Saedi. Neben der inhaltlichen Ausrichtung hat Saedi, unterstützt durch Justiziar Holger Aue, an der Ausarbeitung der Satzung zur Vergabe der Stipendien maßgeblich mitgewirkt.

Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich betont den Zusammenhang zwischen Ehrenamt und Integration: „Der Schlüssel für eine gelingende Integration liegt in der Bildung. Bildungsintegration zählt deshalb zu unseren Förderschwerpunkten.“

Das Stipendien-Programm ist nach der ehemaligen Studentin des Diplomstudiengangs Kulturpädagogik der Universität Hildesheim und langjährigen Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft e. V., Dr. h.c. Lore Auerbach, benannt. „Der Staat allein kann nicht alles machen. Bürgerschaftliches Engagement bereits in jungen Jahren ist der Grundstein für eine Gesellschaft, die einander achtet und hilft“, so Auerbach. Sie erhielt 1995 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Bundesverdienstordens und 2005 wegen Ihres herausragenden ehrenamtlichen Engagements die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hildesheim.

Eine Bewerbung für ein Lore-Auerbach-Stipendium zum Wintersemester 2011/12 muss bis zum 1. Juli 2011 eingegangen sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zum Bewerbungsformular und zur Satzung zur Vergabe der Lore-Auerbach-Stipendien

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Pressemeldungen Präsident
news-3070 Sun, 12 Jun 2011 16:42:00 +0200 Bis zu 100 ehrenamtlich tätige Studenten können 600 Euro bekommen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bis-zu-100-ehrenamtlich-taetige-studenten-koennen-600-euro-bekommen/ Auerbach-Stipendium für engagierte Studenten Pressespiegel regional Präsident news-2976 Sat, 28 May 2011 00:00:00 +0200 Friedrich bleibt Präsident https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-bleibt-praesident/ Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich wurde einstimmig mit einer Enthaltung für eine dritte Amtszeit vom Senat bestätigt Pressespiegel regional Präsident news-2901 Fri, 27 May 2011 12:43:00 +0200 Präsident Friedrich vom Senat der Universität Hildesheim im Amt bestätigt https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/praesident-friedrich-vom-senat-der-universitaet-hildesheim-im-amt-bestaetigt/ Der Senat der Universität Hildesheim hat unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Horst Kierdorf auf seiner Sitzung vom 25. Mai 2011 den amtierenden Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich einstimmig bei einer Enthaltung für eine dritte Amtszeit bestätigt. Friedrich ist seit 2002 Präsident der Stiftung Universität Hildesheim. Der Stiftungsrat wurde um Zustimmung gebeten.

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Pressemeldungen Präsident
news-2842 Mon, 09 May 2011 17:08:00 +0200 Neue Vizepräsidenten der Stiftung Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/neue-vizepraesidenten-der-stiftung-universitaet-hildesheim/ Die Weiterentwicklung von Studiengängen, Verbesserung der Studienbedingungen, Internationalisierung von Forschung und Lehre oder die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuches stehen auf ihrer Agenda: Vizepräsidentin für Lehre und Studium ist Prof. Dr. Katrin Hauenschild, Vizepräsident für Internationalisierung ist Prof. Dr. Thomas Lange. Prof. Dr. Toni Tholen wurde als Vizepräsident bestätigt und wechselt vom Ressort Lehre in das Ressort Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs. In seiner Sitzung vom 27. April 2011 hat der Senat der Stiftung Universität Hildesheim auf Vorschlag des Präsidenten die neuen nebenberuflichen Vizepräsidenten bestätigt. Der Stiftungsrat der Stiftung Universität Hildesheim entschied positiv über den Vorschlag. Die Amtszeit der nebenberuflichen Vizepräsidenten beträgt zwei Jahre.

Die erste Sitzung des Präsidiums mit den neuen nebenberuflichen Vizepräsidenten fand am Mittwoch, 4. Mai 2011, im Präsidium statt. Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim erklärte: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und danke dem Senat und dem Stiftungsrat für Ihre Zustimmung. Die weitere Verbesserung der Studienbedingungen, die Stärkung der Forschungsstrukturen und die Internationalisierung von Forschung und Lehre stehen auf der Agenda.“

„Die Weiterentwicklung von Studiengängen gehört zu meinen zentralen Aufgaben. Dabei möchte ich den Bologna-Prozess fortsetzen und mich für studierendenzentrierte und partizipative Lehr-Lernformen einsetzen. Die Entwicklung des viersemestrigen Masterstudiengangs für das Lehramt sehe ich für die Stiftung Universität Hildesheim als große Chance, praxisorientiertes forschendes Lernen im Studium weiter zu verankern“, erklärt Vizepräsidentin Hauenschild.

Prof. Dr. Katrin Hauenschild ist seit 2006 Professorin für Grundschuldidaktik und Sachunterricht und seit 2008 Vorsitzende des Forums Fachdidaktische Forschung der Stiftung Universität Hildesheim. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Grundschulpädagogik, der Lehr-Lernforschung und Kindheitsforschung sowie im fachübergreifenden Aufgabenfeld Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Ab April 2011 ist Hauenschild Vizepräsidentin für Lehre und Studium.

„Die Stiftung Universität Hildesheim soll als Standort internationaler Vernetzung sichtbar werden, an dem Wissenschaftler und Studierende aus aller Welt zusammenkommen und im gemeinsamen Lernen, Lehren und Forschen einen internationalen und interkulturellen Wissensaustausch pflegen“, betont Vizepräsident Lange.

Prof. Dr. Thomas Lange ist seit dem Wintersemester 2008/09 Professor für Geschichte und kulturelle Praxis der Bildenden Kunst und Direktor des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Zuvor hatte er von 2003 bis 2008 eine Assistenz-Professur am Kunsthistorischen Institut der Universität von Amsterdam, Niederlande, inne. Ab April 2011 ist Lange Vizepräsident für Internationalisierung.

„Ich möchte in meiner Amtszeit dazu beitragen, die bereits bestehenden Einrichtungen und Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu vernetzen und weiter auszugestalten“, erklärt Vizepräsident Tholen und ergänzt: „Zudem wird der Ausbau der Kontakte zu wichtigen Forschungsorganisationen wie vor allem zur Deutschen Forschungsgemeinschaft im Fokus meiner Arbeit stehen.“

Prof. Dr. Toni Tholen ist seit April 2008 Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Stiftung Universität Hildesheim. Von April 2009 bis April 2011 hatte er das Amt des Vizepräsidenten für Lehre inne. Ab April 2011 ist Tholen Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Tholen war Vorsitzender der Fachbereichsübergreifenden Studienkommission Lehramt und Bologna-Koordinator der Stiftung Universität Hildesheim. In letztgenannter Funktion: koordinierte er die Weiterentwicklung der Studiengänge der Stiftungsuniversität im Kontext des Bologna-Prozesses. Er hatte die Federführung bei der Umsetzung von Korrekturen am Bologna-Prozess und bei der Etablierung eines ein Mal jährlich stattfindenden Dies academicus inne. Am Reformprozess des Masterstudiums im Lehramt innerhalb niedersächsischen Verbundes für Lehrerbildung hat er maßgeblich mitgewirkt.

Der Präsident dankte Dr. Margitta Rudolph für Ihr Engagement als Vizepräsidentin für Weiterbildung sowie Prof. Dr. Stephan Porombka für sein Engagement als Vizepräsident für Forschung. „Frau Dr. Rudolph verdanken wir u.a. den Weiterbildungsstudiengang Inklusive Pädagogik und dessen europäische Vernetzung und Prof. Porombka hat das Qualitätsmanagement als festen Bestandteil der Hochschularbeit etabliert. Dazu zählt besonders die Evaluation von Lehre und Studienbedingungen“, betonte der Präsident.

Auf einem Blick:

Dem Präsidium der Stiftung Universität Hildesheim gehören an:

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident

Dr. Christoph Strutz, Hauptberuflicher Vizepräsident

Prof. Dr. Katrin Hauenschild, Vizepräsidentin für Lehre und Studium

Prof. Dr. Thomas Lange, Vizepräsident für Internationalisierung

Prof. Dr. Toni Tholen, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

 

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Präsident Pressemeldungen Grundschuldidaktik und Sachunterricht Bildende Kunst und Kunstwissenschaft Deutsche Sprache
news-2822 Mon, 02 May 2011 00:00:00 +0200 Uni hält Spitzen-Wissenschaftlerin https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-haelt-spi/ Meike Sophia Baader lässt sich nicht abwerben / Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich: "Sind überglücklich" Pressespiegel regional Präsident Allg. Erziehungswissenschaft news-2638 Wed, 30 Mar 2011 00:00:00 +0200 Bachelor und Master: "Verbessern, ändern, korrigieren" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bachelor-und/ Mehr als 220 Experten aus ganz Deutshcland diskutieren in Hildesheim über Lehre und Studium / Kein Ende im Bologna-Prozess Pressespiegel regional Präsident news-2505 Sun, 13 Feb 2011 00:00:00 +0100 Messe stellt neue Energie- und Umwelttechnik vor https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/messe-stellt/ Universität Hildesheim und Volksbank Hildesheimer Börde veranstalten Verbrauchermesse Pressespiegel regional Präsident news-2485 Tue, 08 Feb 2011 00:00:00 +0100 Frauen-Offensive an der Universität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/frauen-offen/ Hochschule beruft sechs Professorinnen und steigert Frauenanteil bei Hochschullehrern auf 39 Prozent / 50 Prozent sind das Ziel Pressespiegel regional Präsident news-2371 Tue, 25 Jan 2011 00:00:00 +0100 Sie schubst Frauen auf die Karriereleiter https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/sie-schubst/ Uni fördert Studentinnen aus Einwandererfamilien Pressespiegel regional Präsident ProKarriere-Mentoring news-2328 Thu, 20 Jan 2011 00:00:00 +0100 Uni will über Fahrpreis reden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-will-uebe/ Pressespiegel regional Präsident news-2319 Sat, 15 Jan 2011 00:00:00 +0100 In Frauen-Hand https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/in-frauen-hand/ Pressespiegel regional Präsident news-1905 Sat, 27 Nov 2010 00:00:00 +0100 "Wenn das alles ist, dann gute Nacht" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wenn-das-alles-ist-dann-gute-nacht/ Uni-Präsident Friedrich rügt knauserige Unternehmen / Sorge um die Kultur in Hildesheim Pressespiegel regional Präsident news-1837 Fri, 12 Nov 2010 00:00:00 +0100 Freundlich durch geschickten Anbau https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/freundlich-durch-geschickten-anbau/ Stiftung Universität Hildesheim übernimmt offiziell ihren Bühler-Campus Pressespiegel regional Präsident news-1781 Wed, 03 Nov 2010 15:00:00 +0100 Gründung "Zentrum für Gesundheit" / Stiftungsprofessur "Klinische Psychologie" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/gruendung-ze/ Zur Urkundenübergabe anlässlich der Gründung des "Zentrums für Gesundheit" lud Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Mittwoch, 27. Oktober 2010, in das Präsidium der Stiftung Universität Hildesheim ein.

"Das Zentrum für Gesundheit soll Ausdruck und Ort der Zusammenarbeit, der Forschung und Lehre der drei Hildesheimer Institutionen sein", so der Präsident. Im Beisein der Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, wurden die Gründungsurkunden ausgetauscht.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Prof. Dr. Axel Richter, Ärztlicher Direktor des Klinikums Hildesheim, Prof. Dr. Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Hildesheim, und Michael Dieckmann, Mitglied des Vorstands AMEOS Gruppe Zürich, skizzierte Prof. Dr. Werner Greve, Institut für Psychologie der Universität Hildesheim, die Zielsetzung des "Zentrums für Gesundheit" sowie die Perspektiven der Kooperation.

Prof. Dr. Richter hob hervor, dass sich die Kliniken für Forschungsvorhaben öffnen und zukünftig Studierende der Stiftung Universität Hildesheim in Forschungsprojekte mit praktischem Bezug einbinden werden.

Durch die vereinbarte Zusammenarbeit der drei oben genannten Institutionen soll eine Intensivierung der interdisziplinären Forschung insbesondere in den Bereichen der Gesundheits-, Human-, Bildungs- und Verhaltenswissenschaften erreicht werden. Ziel dabei ist unter anderem, den Gesundheitsstandort Hildesheim zu stärken, den wissenschaftlichen Transfer unter den Partnern zu fördern, Forschungen zu unterstützen und sichtbar zu präsentieren sowie das disziplinäre Profil der Stiftung Universität Hildesheim im Profilbereich Bildungswissenschaften um den Schwerpunkt Gesundheit zu erweitern. „Das Zentrum für Gesundheit soll insbesondere gemeinsame Forschungsvorhaben, wissenschaftliche Veröffentlichungen, die Durchführung von Fachtagungen, öffentliche Informationsveranstaltungen sowie Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung koordinieren. Es ist eine riesige Chance für die Region und die Stadt Hildesheim“, so Prof. Dr. Greve.

Mit der Gründung des Zentrums für Gesundheit wird die Kooperation in Forschung, Lehre und (Kranken-) Versorgung institutionell gebündelt und verstetigt. Ausgangspunkt der Kooperation ist die Schaffung des Schwerpunktes "Klinische Psychologie" im Institut für Psychologie an der Universität Hildesheim. Hierzu wird eine Professur "Klinische Psychologie" am Institut für Psychologie neu geschaffen. Diese Stiftungsprofessur wird vom AMEOS Klinikum Hildesheim und dem Klinikum Hildesheim GmBH finanziert. Der Grundstein zu einem neuen Arbeitsschwerpunkt im Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften ist somit gelegt. Im Fach Psychologie tritt der Schwerpunkt "Gesundheit" jetzt sichtbar neben den bisherigen und weiterhin zentralen Schwerpunkt "Pädagogische Psychologie", so Prof. Dr. Greve. Der Präsident hob hervor: "Das Institut für Psychologie zählt nunmehr sieben Professuren. Die Stiftungsuniversität Hildesheim belegt im Bereich Psychologie neben der TU Dresden und der Universität Marburg einen vorderen Platz in der Spitzengruppe." Rund 250 Studierende sind derzeit in den Studiengängen „Pädagogische Psychologie“ Bachelor of Science und Master of Science an der Stiftung Universität Hildesheim eingeschrieben.

Universitätspräsident Prof. Dr. Friedrich dankte den Stiftern während der Urkundenübergabe für Ihr besonderes Engagement. Das Zusammenwirken von Universität, Klinikum Hildesheim und AMEOS Klinikum ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Vernetzung der Universität mit externen Kooperationspartnern. Friedrich hob besonders das Engagement von Prof. Axel Richter hervor, der seit einigen Jahren bemüht ist, die Zusammenarbeit des Klinikums mit der Universität zu fördern. „Beiden Kliniken gebührt unser Dank. Persönlich möchte ich ganz besonders Axel Richter dafür danken, dass er unbeirrt das Kooperationsprojekt verfolgt hat, welches nun durch die Zugewinnung eines weiteren Partners zum Erfolg geführt wurde“, bemerkte der Präsident. Die Partnerinstitutionen sind sich zudem einig, dass die Wirkung des Zentrums über die beteiligten Institutionen hinausreichen soll: es geht, wie AMEOS-Vorstandsmitglied Michael Diekmann bei der Feier der Gründung ausdrücklich betonte, auch darum, den Gesundheitsstandort Hildesheim zu stärken und inhaltlich zu profilieren. So wird die Stadt gewinnen und die Vernetzung der Universität mit ihr durch eine weitere Verbindung verstärkt – und Studieren in Hildesheim wird durch eine neue und zukunftsträchtige Facette nochmals attraktiver.

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Universität Hildesheim Psychologie Pressemeldungen Präsident
news-1817 Tue, 02 Nov 2010 00:00:00 +0100 Uni-Präsident: "Bezüge sind deutlich niedriger" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-praesident-bezuege-sind-deutlich-niedriger/ Pressespiegel regional Präsident news-1799 Thu, 28 Oct 2010 00:00:00 +0200 Die Universität will noch mehr Einblicke ins Gehirn https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-universi-1/ Konzerne Rhön und Ameos stiften neune Psychologie-Lehrstuhl / Start im Mai Pressespiegel regional Präsident Psychologie news-1818 Sat, 23 Oct 2010 00:00:00 +0200 Bruchbude wird Aushängeschild https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/bruchbude-wird-aushaengeschild/ Universität stellt neuen Außencampus fertig / 1000 Studenten lernen an der Lübecker Straße Pressespiegel regional Präsident news-1808 Thu, 21 Oct 2010 00:00:00 +0200 Mehr ausländische Studenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/mehr-auslaend/ Übersichtliche Uni und Komplett-Paket locken / Uni-Präsident will persönlich helfen Pressespiegel regional Präsident news-1798 Tue, 19 Oct 2010 00:00:00 +0200 Massenansturm auf die Universität https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/massenansturm-auf-die-universitaet/ Pressespiegel regional Präsident news-1800 Tue, 19 Oct 2010 00:00:00 +0200 Die Uni ist so groß wie nie zuvor https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-uni-ist-3/ Präsident Friedrich peilt 6000 Studenten als Höchstmarke an / AStA fordert zum Einmischen auf Pressespiegel regional Präsident news-1762 Mon, 18 Oct 2010 10:00:00 +0200 Semesterstart: Universität Hildesheim begrüßt 1553 Studienanfänger https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/semesterstart-universitaet-hildesheim-begruesst-1553-studienanfaenger-1/ Zahl der Studierenden steigt erstmals auf 5624 an / Verleihung des DAAD-Preises 2010 an Jérémy Biehler Am 18. Oktober 2010 begann im Audimax der Stiftungsuniversität Hildesheim die akademische Immatrikulationsfeier mit der Begrüßung der Erstsemester durch Universitäts-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Der Präsident hob drei Daten hervor: Die Zahl der Studierenden stieg erstmals auf 5624 an; die Zahl des hauptamtlichen wissenschaftlichen Personals wuchs auf 407 an; die Universität hat einen vierten Campus – den Bühler-Campus.

In seiner Rede ermutigte der Präsident die Erstsemester, sich in Gremien zu engagieren, sich an der kritischen Überprüfung des Bologna-Prozesses zu beteiligen und so an der Gestaltung der Hochschule mitzuwirken. Zur aktuellen Integrationsdebatte äußerte sich der Präsident wie folgt: „Es wäre naiv zu meinen, dass ein Einwanderungsland keine Integrationsprobleme hat. Die Hochschulen sind dazu aufgefordert, ihren Teil zur Integration von jungen Menschen in Deutschland beizutragen.“ Der Präsident betonte, dass die Zahl der Studierenden mit Migrationshintergrund erhöht werden muss. Er forderte einheimische Studierende zur Toleranz und Migranten zur Integrationsbereitschaft auf. Andreas Marx vom AStA sowie Daria Anatzki vom Studierenden-Parlament unterstrichen, dass Studierende den Mittelpunkt einer Universität bilden und ermutigten zu studentischer Partizipation. 

Während der feierlichen Immatrikulation wurde der diesjährige DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende vergeben. Er ist mit 1000 Euro dotiert und geht in diesem Jahr an Jérémy Biehler. Der 23- jährige Franzose studiert Internationale Fachkommunikation – Sprachen und Technik und schreibt momentan an seiner Master-Abschlussarbeit. Biehler kam 2007 als ERASMUS-Student aus Mulhouse/Elsass an die Universität Hildesheim und entschloss sich nach zwei Auslandssemestern ganz in Hildesheim zu bleiben. Sein ehrenamtliches Engagement für ausländische Studierende in Hildesheim begann bereits vor drei Jahren mit der Teilnahme am deutsch-französischen Gesprächskreis. Seit Oktober 2008 ist der Franzose Mitglied der studentischen Initiative Erasmus-on-Tour und kümmert sich dort um den Bereich Finanzen. Auch im Rahmen seiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft hat Biehler stets ein offenes Ohr für die Belange der ausländischen Studierenden, so der Präsident in seiner Laudatio. 

Der Universitätspreis für hervorragende studentische Initiativen, dotiert mit 3000 Euro, wurde an die Herausgeberinnen und Herausgeber von BELLA triste – Zeitschrift für junge Literatur – Artur Dziuk, Clara Ehrenwerth, Nikolas Hoppe, Victor Kümel und Nadja Wünsche – übergeben. Die Zeitschrift für deutschsprachige Gegenwartsliteratur wurde vor zehn Jahren eigenständig durch Studierende der Universität Hildesheim gegründet, finanziert und organisiert, so Vizepräsident Prof. Dr. Stephan Porombka in seiner Laudatio. 

Insgesamt beginnen in diesem Wintersemester 161 ausländische Studierende ein Studium an der Universität Hildesheim, davon 108 Programmstudierende aus 19 Ländern sowie 53 Vollzeitstudierende, unter anderem aus der Russischen Föderation, der Türkei, der Ukraine, Polen und Griechenland. Neben den 1192 Studienanfängern in Bachelorstudiengängen sind weitere 361 Studierende in Masterstudiengängen der Universität Hildesheim neu eingeschrieben sowie 16 Promovenden. Der Semesterauftakt begann für die Studienanfänger am Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Michaeliskirche.

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Universität Hildesheim Pressemeldungen Präsident
news-1664 Mon, 26 Jul 2010 00:00:00 +0200 Migranten für Lehrerstudium gesucht https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/migranten-fue/ Pressespiegel regional Präsident news-1576 Sat, 15 May 2010 00:00:00 +0200 Die Domäne wird ein Schmuckstück https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-domaene-wird-ein-schmuckstueck/ Pressespiegel regional Präsident news-1532 Thu, 15 Apr 2010 00:00:00 +0200 Uni-Chef: Uns fehlt das Geld https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-chef-un/ Pressespiegel regional Präsident news-1484 Thu, 21 Jan 2010 00:00:00 +0100 Uni: Was läuft falsch seit Bologna? https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-was-laeu/ Pressespiegel regional Präsident news-1482 Thu, 14 Jan 2010 00:00:00 +0100 Friedrich ruft Bildungsalarm aus https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-ru/ Pressespiegel regional Präsident news-1477 Sun, 13 Dec 2009 00:00:00 +0100 In dieser Kooperation ist ordentlich Musik drin https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/in-dieser-ko/ Pressespiegel regional Präsident news-1474 Sat, 21 Nov 2009 00:00:00 +0100 Die Uni hat wieder vier Standbeine https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-uni-hat-wieder-vier-standbeine/ Pressespiegel regional Präsident news-1459 Tue, 13 Oct 2009 00:00:00 +0200 Frauen-Andrang lässt Hildesheimer Uni wachsen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/frauen-andrang-laesst-hildesheimer-uni-wachsen/ Pressespiegel regional Präsident news-1439 Fri, 17 Jul 2009 00:00:00 +0200 "Ein Traum ist dabei. Wirklichkeit zu werden" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/ein-traum-i/ Pressespiegel regional Präsident Center for World Music news-1429 Fri, 03 Jul 2009 00:00:00 +0200 Uni findet Kompromiss im Gebührenstreit https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-findet-kompromiss-im-gebuehrenstreit/ Pressespiegel regional Präsident news-1423 Sun, 28 Jun 2009 00:00:00 +0200 Uni wächst weiter: Neubau für 12 Millionen Euro https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-waechst-w-1/ Richtfest fürs HofCafé / Uni-Präsident kündigt Bau am Marienburger Platz an Pressespiegel regional Präsident news-1420 Thu, 25 Jun 2009 00:00:00 +0200 Land beschließt Ausbau der Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/land-beschli/ Grünes Licht für neues "Torgebäude" an der Tilsiter Straße / Teil des Parkplatzes wird bebaut Pressespiegel regional Präsident news-1395 Sun, 19 Apr 2009 00:00:00 +0200 Zehn Millionen Euro für großen Uni-Sprachencampus https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/zehn-million/ Kaufvertrag für ehemaliges FH-Gebäude an der Lübecker Straße perfekt Pressespiegel regional Präsident news-1373 Mon, 09 Feb 2009 00:00:00 +0100 Das Welterbe kann auch trennen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/das-welterbe/ Uni will Unesco-Stätten herausstellen / Muslimische Eltern lehnen Kirchenbesuch ab Pressespiegel regional Präsident news-1356 Fri, 16 Jan 2009 00:00:00 +0100 Die Uni macht mit Chinesen gemeinsame Sache https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-uni-mach-1/ Vertreter von Hochschulen und des Bildungsministeriums der Provinz Anhui in Hildesheim/ Konfuzius-Institut angedacht Pressespiegel regional Präsident news-1351 Wed, 14 Jan 2009 00:00:00 +0100 Die Uni baut einen Sprachen-Campus https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-uni-baut-einen-sprachen-campus/ Stadt verkauft frühere Polizei-FH für 1,4 Millionen Euro / Anbau soll Komplex neues Gesicht geben Pressespiegel regional Präsident news-1317 Fri, 17 Oct 2008 00:00:00 +0200 Gutes tun und drüber reden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/gutes-tun-und-drueber-reden/ Beim Stiftungstag Niedersachsen stand das Modell der Universität Hildesheim im Mittelpunkt Pressespiegel regional Präsident news-1314 Tue, 14 Oct 2008 00:00:00 +0200 Rekord: Die Uni hat nun 4992 Studenten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/rekord-die-uni-hat-nun-4992-studenten/ Knapp 1100 Erstsemester beginnen ihr Studium an der Hochschule / änderungen für 2009 geplant Pressespiegel regional Präsident news-973 Mon, 13 Oct 2008 00:00:00 +0200 4.992 Studierende und 306 Dozenten starten ins Wintersemester https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/4992-studierende-und-306-dozenten-starten-ins-wintersemester/ Verleihung des DAAD-Preises 2008 an Ying Wang. Das Semester an der Stiftung Universität Hildesheim hat mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Basilika St. Godehard begonnen. Unter dem Motto "Ein eigenes Leben" begrüßten die Katholische Hochschulgemeinde und die Evangelische Studierendengemeinde zusammen mit derStiftung UniversitätHildesheim die über 1.000 StudienanfängerInnen. Die akademische Immatrikulationsfeier begann um 10:30 im Audimax der Universität, wo Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich die Erstsemester willkommen geheißen hat.

 

Bis zum Bewerbungsschluss am 15. Juli hatten sich ca. 6.000 Studieninteressierte um einen Studienplatz an der Uni Hildesheim beworben. Mit den StudienanfängerInnen studieren nun 4.992 Studierende an der Hildesheimer Universität. Sie werden im wissenschaftlichen Bereich von 306 MitarbeiterInnen betreut. Als wichtigste Ziele nannte Präsident Friedrich die weitere Verstärkung des Lehrpersonals, die Förderung der Forschung durch gezielte Nachwuchsförderung und die Gründung weiterer Forschungszentren sowie den Hochschulbau. Im Rahmen der Immatrikulationsfeier fand auch die Verleihung des DAAD-Preises für herausragende ausländische Studierende statt. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an die chinesische Studentin Ying Wang. Sie macht in Hildesheim ihren Master in Sozial- und Organisationspädagogik.

Die Zahl der Studierenden stieg innerhalb eines Jahres von 4.708 im Wintersemester 2007/08 um rund 5% auf 4.992 im Wintersemester 2008/09. Insgesamt beginnen 100 ausländische Studierende aus 20 Ländern ein Studium an der Uni Hildesheim. Damit kommen knapp 10% der Studierenden aus dem Ausland: aus ganz Europa, aus Nord- und Südamerika und aus Asien. Zu den Herkunftsländern zählen erstmals auch Brasilien und Ecuador. Für die deutschen Studienanfänger dürfte die aktuelle Statistik des DAAD zu ERASMUS-Auslandssemestern eine Bestätigung ihrer Studienplatzwahl sein. Denn die Universität Hildesheim liegt bundesweit beim prozentualen Anteil der outgoing students unter den Universitäten auf Platz zwei.Insgesamt kooperiert die Universität Hildesheim mit über 139 Partnerhochschulen in 36 Ländern und unterhält insgesamt 130 internationale wissenschaftliche Kooperationen.

 

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Pressemeldungen Präsident
news-1285 Wed, 16 Jul 2008 00:00:00 +0200 Staunen über ein Lebenswerk https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/staunen-ueber/ Rolf Irle übergibt seine Sammlung von 2870 Musikinstrumenten der Universität für das Centre for World Music Pressespiegel regional Präsident Center for World Music news-1263 Sun, 01 Jun 2008 00:00:00 +0200 Wenn das Studium zum Härtefall wird https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wenn-das-stu/ Uni-Sozialfonds unterstützt Studierende in Not Pressespiegel regional Präsident Sozialfonds news-1236 Wed, 21 May 2008 00:00:00 +0200 AWD gibt der Uni 500 000 Euro https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/awd-gibt-der/ Vorstandschef Carsten Maschmeyer fördert Juniorprofessur "Neurobiologische Grundlagen des Lernens" Pressespiegel regional Präsident news-1204 Fri, 02 May 2008 00:00:00 +0200 "Wir brauchen den Blick von außen" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/wir-brauche-1/ Universität und Goethe-Institut wollen stärker kooperieren Pressespiegel regional Präsident news-1220 Wed, 09 Apr 2008 00:00:00 +0200 Friedrich fordert Nachbesserung bei Studiengebühr https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-fo/ Hildesheims Uni-Präsident: Nach Landtagswahlen in Hamburg und Hessen verstärkt sich der Druck auf Befürworter und Gegner der Gebühr Pressespiegel regional Präsident news-1167 Mon, 11 Feb 2008 00:00:00 +0100 Friedrich fordert Netzwerk für Bildung https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-fo-1/ Dramatischer Integrations-Appell des Uni-Präsidenten gegen weiteres Absacken Deutschlands Pressespiegel regional Präsident news-1138 Sat, 26 Jan 2008 00:00:00 +0100 Uni Hildesheim platzt aus allen Nähten https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-hildeshe-1/ 20 Prozent mehr Studenten, 46 Prozent mehr Professoren, 41 Prozent mehr Kurse/ Große Baupläne Hildesheim (-dt). "Es reicht nicht". Das könnte 2008 zum geflügelten Wort an der Stiftung Unviersität Hidlesheim werden. Denn vor lauter Erfolg ist die Uni in eine Wachstumskrise geraten. Jetzt sollen große Baupläne aus der Misere helfen.


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news-615 Fri, 04 Jan 2008 00:00:00 +0100 Stadt von nationalem Rang https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/stadt-von-na/ Pressespiegel regional Präsident news-726 Fri, 16 Nov 2007 00:00:00 +0100 Die Lösung liegt gleich um die Ecke https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/die-loesung-l/ Raumnot an der Universität: Studenten nutzen seit gestern ehemalige Polizei-Fachhochschule Pressespiegel regional Präsident news-642 Sat, 30 Jun 2007 00:00:00 +0200 In Hildesheim entscheiden Studenten selber https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/in-hildeshei/ Uni-Senat: Studenten bestimmen selbst über 1,75 Millionen Euro / Professur für Dr. Michael Brandt Pressespiegel regional Präsident news-956 Wed, 21 Mar 2007 00:00:00 +0100 "Terrorismusbekämpfung ist ein gesamtgesellschaftliches Problem" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/terrorismusbekaempfung-ist-ein-gesamtgesellschaftliches-problem/ Präsident Friedrich gibt eine Erklärung ab Der Niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat auf die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus hingewiesen. Die Hochschulen wurden aufgefordert, sich an der Gefahrenabwehr zu beteiligen.

Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim und Mitglied des Vorstandes der Landeshochschulkonferenz erklärt hierzu:

Der internationale Terrorismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die gesamte Gesellschaft ist deshalb aufgefordert, sich an der Gefahrenabwehr zu beteiligen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Mitglieder öffentlicher Institutionen. Es ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen, dass Terrorismusexperten der Sicherheitsbehörden -wie vom Innenminister geplant- Informationen zur Verfügung stellen.

Die Hochschulen selbst verfügen nicht über die notwendige Expertise. Ihre Aufgabenstellung in Forschung und Lehre, Studium und Weiterbildung können sie nur auf der Grundlage internationaler Zusammenarbeit verwirklichen. Hochschulen sind per definitionem weltoffen. Ob und inwieweit sie einen Beitrag zur Terrorismusbekämpfung leisten können, kann in Expertengesprächen geklärt werden. Zur Weltoffenheit gehört die Nichtdiskriminierung von Religionsgruppen. Diese ist besonders zu beachten.

 

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news-954 Mon, 19 Mar 2007 15:28:00 +0100 Neues Leitungsteam für Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/neues-leitungsteam-fuer-universitaet-hildesheim/ Stephan Porombka folgt Klaus Ambrosi/ Senat bestätigt Präsidiumsmitglieder Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich setzt auf ein eingespieltes Team in der Hochschulleitung. Dem Senat hat er in dieser Woche vorgeschlagen, Prof. Dr. Christa Womser-Hacker (Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationalisierung) und Dr. Margitta Rudolph (Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten und Weiterbildung) in ihren ämtern für weitere zwei Jahre zu bestätigen. Neu hinzugekommen ist Prof. Dr. Stephan Porombka, der das Amt des Vizepräsidenten für Lehre von Professor Dr. Klaus Ambrosi übernimmt.

Professor Dr. Klaus Ambrosi hat sein Vizepräsidentenamt nach zwei erfolgreichen Amtszeiten zur Verfügung gestellt, um sich wieder verstärkt seiner Forschung und der Leitung des Instituts für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik zu widmen. "Ich bin 2002 in das Präsidium gewählt worden. Es waren spannende und interessante Jahre, in denen mich vor allem die Stiftungsgründung und das damit verbundene Umdenken im Bereich der Finanzen gereizt haben. Besonders hervorheben möchte ich die stark gestiegene Unterstützung der regionalen Wirtschaft", so Ambrosi. Als seinen Nachfolger hat Präsident Friedrich dem Senat Prof. Dr. Ste-phan Porombka vorgeschlagen und erhielt große Zustimmung.

Porombka ist 2003 als Juniorprofessor für Kulturjournalismus und Literatur von der Humboldt Universität Berlin an die Universität Hildesheim gewechselt. Als Leiter des Thyssen-Forschungsprojekts "Sachbuchforschung" leitet er seit 2004 ein eigenes Forschungsprojekt. Präsident Friedrich freut sich, den jungen Wissenschaftler (Jahrgang 1967) für das Amt des Vizepräsidenten für Lehre gewonnen zu haben. " Prof. Porombka wird eigenverantwortlich den gesamten Bereich der Prozessakkreditierung durchführen. Ich bin überzeugt, er wird unserer Arbeit wichtige Impulse geben."

Als Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationalisierung wird Professorin Womser-Hacker ab Sommersemester die Leitung eines neuen Promotionskollegs "Interkulturalität" übernehmen. Dr. Rudolph leitet ab Sommersemester den Weiterbildungsbereich Management - Organisation - Schule. Sie konnte gerade mit dem Bistum Hildesheim einen Vertrag zur Lehrerfortbildung aller katholischen Schulen abschließen.

Dem scheidenden Vizepräsidenten Ambrosi zollte der Präsident große Anerkennung für die geleistete Arbeit und das unermüdliche Engagement für eine gute Sache: die Stiftungsuniversität. Auch die Einleitung des Generationenwechsels an der Hochschule habe Ambrosi maßgeblich mitgestaltet. Präsident Friedrich dankte dem Senat für seine große Zustimmung: "Das positive Votum ist für mich und die Arbeit der Hochschulleitung eine wichtige Bestätigung", betonte er.

Die neue Amtszeit der Vizepräsidenten beginnt nach Bestätigung durch den Stiftungsrat am 1. April 2007.

Das Präsidium der Universität Hildesheim v. l.: Prof. Dr. Christa Womser-Hacker, Prof. Dr. Stephan Porombka, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Dr. Margitta Rudolph, Dr. Christoph Strutz.

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news-949 Wed, 21 Feb 2007 00:00:00 +0100 Verwendung der Studienbeiträge https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/verwendung-der-studienbeitraege/ Studierende entscheiden mit Die Universität Hildesheim rechnet für 2007 mit Studienbeiträgen in Höhe von ca. 3,3 Mio. Euro. Wohin fließt das Geld? Jedes der 35 Fächer erhielt vorab einen Sockelbetrag zur Verstärkung der Lehre. Jeder Fachbereich erhielt zusätzlich einen Betrag, deren Verteilung er in eigener Verantwortung vornimmt. Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen müssen der Verbesserung der Lehrsituation und der Studienbedingungen an der Stiftungsuniversität dienen. Das Geld soll vordringlich für zusätzliche Lehrveranstaltungen, ggf. auch für Lehrmittel ausgegeben werden.

Der paritätisch besetzte Beirat für Studienangelegenheiten, dem sechs Studierende angehören, wird einzelne Fragen und Anträge fortlaufend beraten. Er erhält von der Hochschulleitung zudem eine jeweils aktuelle Finanzübersicht, bestätigt Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich. "Mein Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen an der Universität Hildesheim", betont Friedrich weiter. Die Verwendung der Beiträge ist für die Hildesheimer Uni-Studierenden transparent und nachvollziehbar. In einer Ausgabe des Uni-Journals wurde bereits im November 2006 eine ers-te Rechenschaft über die Verwendung des Geldes hochschulöffentlich abgelegt.

Die zusätzlichen Gelder werden von der Stiftungsuniversität wesentlich zur Verstärkung der Lehre verwendet. Dazu zählt auch der Einsatz als Personalmittel im Rahmen von Berufungs- und Bleibeverhandlungen. Dies kam nach einer ersten Verteilungsrunde bereits den Fächern Psychologie, Interkulturelle Kommunikation und Geschichte zugute. In den Fächern Sachunterricht und Deutsch wurden Vertretungsprofessuren eingerichtet. Im Fach Mathematik und ihre Didaktik wurde auf die Wiederbesetzungssperre verzichtet.

Auch Servicebereiche wurden gestärkt. So konnten die öffnungszeiten der Bibliothek dauerhaft erweitert werden und die Chipkarte, die Studierenden auch als Semesterticket dient, kann ab dem Sommersemester an alle Uni-Studierenden vergeben werden. In diese Bereiche wird auch zukünftig investiert. Das Akademische Auslandsamt erhielt zur Verbesserung seiner Beratungs- und Vermittlungstätigkeit eine Personalaufstockung. Dem Immatrikulations- und Prüfungsamt wurden für denselben Zweck ebenfalls Personalaufstockungen bewilligt.

Der Beirat für Studienangelegenheiten, der Senat und die erweiterte Hochschulleitung (Präsidium und Dekane) haben über einen fairen und gerechten Verteilungsschlüssel beraten, der zum Sommersemester 2007 in Kraft treten soll. Im Vordergrund stehen unbestritten die Verstärkung der Lehre und die Verbesserung der Studienbedingungen.

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news-951 Wed, 21 Feb 2007 00:00:00 +0100 Friedrich: Deutschland braucht die Welt https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-deutschland-braucht-die-welt/ Uni-Präsident unterstützt Hilfsaktion ausländischer Studierender Bildung für Benin, darum geht es ausländischen Studierenden in Hildesheim. Sie werben mit ihrer Initiative "active4africa" für die Errichtung eines Hauses mit Bibliothek und Computerkabinett in Westafrika. Denn dort liegt der Staat Benin. Es ist die Heimat von Gilbert Awassi, der an der Universität Hildesheim "Internationale Kommunikation und übersetzen" studiert.

Im Präsidium der Stiftungsuniversität warb er mit anderen ausländischen Studierenden u. a. aus Benin, Kamerun, Indonesien, Israel und Tunesien um Unterstützung der Hilfsaktion, die er mit seiner Frau Ramona nach einer Reise in seine Heimat 2004 startete.

"Zwei Lehrer des TBF Gymnasiums in Bohicon (Benin), ehemalige Schulkameraden von mir, haben uns zu einer Führung ihre Schule eingeladen. Sie fragten, ob wir Ihnen helfen könnten, den Kindern neue Lernmöglichkeiten zu bieten. Wir haben uns Vorstellungen, Ziele und Wünsche von den Lehrern sowie auch von den Schülern selbst angehört. Daraus ist der Entschluss entstanden, dieses Projekt ins Leben zu rufen", berichtete Awassi. Seit Beginn des Projekts im Sommer 2004 sind fünf Semester vergangen. Im Januar fand die 3. Mensaparty zugunsten von "active4africa" statt. Bücher und Computer wurden gespendet. Jetzt braucht man Geldspenden zur Finanzierung des Transports nach Benin.

Präsident Friedrich hörte interessiert zu und war begeistert, dass Hildesheimer Studierende sich in dieser Aktion engagieren. Er nutzte das Treffen mit den ausländischen Studierenden, um angesichts der NPD-Kundgebung klar Position zu beziehen. "Deutschland braucht die Welt, weil Frieden, Wirtschaft, Kultur und Umwelt nur gemeinsam erhalten und entwickelt werden können." An der Universität Hildesheim studieren derzeit 362 ausländische Studierende. "Wissenschaft war und ist international, die ausländischen Studenten und Dozenten bereichern unsere Arbeit." Friedrich kritisierte rechtsextremistische Aktivitäten als "menschenverachtend, friedensfeindlich und schlichtweg dumm." Mit der gemeinsamen Aktion für Afrika will die Universität ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Sie unterstützt deshalb den Spendenaufruf.


Ausführliche Informationen stehen im Internet unter: www.active4africa.de

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news-939 Mon, 11 Dec 2006 00:00:00 +0100 Schüler profitieren vom Wissen der Studierenden https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/schueler-profitieren-vom-wissen-der-studierenden/ Sportinstitut der Universität schließt Kooperationsvertrag mit der Grundschule Itzum Trockenen Fußes haben Uni-Präsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und die Itzumer Schulleiterin Hildegard Ramuschkat ihre Unterschrift unter die Kooperationsvereinbarung zwischen Universität und Schule gesetzt. Direkt am Beckenrand der Uni-Schwimmhalle gaben die beiden Vertreter der bisher bereits als sehr erfolgreich bewerteten Zusammenarbeit nun ein amtliches Siegel.

Schon seit zwei Jahren haben Studenten des Sportinstituts regelmäßig Unterricht an der Grundschule Itzum in ihrem Semesterplan. Unter anderem absolvierten sie in Begleitung von Diplom-Sportlehrerin Bettina Lamers, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität, in einer zweiten Klasse bei Lehrerin Gabi Fiene ihr Fachpraktikum. Darüber hinaus betreut Franz-Joseph Drees die Studenten in einer Veranstaltung zur Unterrichtsbeobachtung und –analyse. Außerdem unterstützen die künftigen Lehrer das Kollegium der Grundschule am Spandauer Weg bei Schulsportfesten und testeten beim landesweiten Fitness-Test im vergangenen Jahr die Kondition der Mädchen und Jungen. Ohne diese Hilfe hätte das Kollegium laut Ramuschkat den vorgeschriebenen Sporttest nicht bewältigen können.

Studentische Befragungen und Untersuchungen im Rahmen von Examens- und neuerdings Master-Lehre stellen ein weiteres Bindeglied zwischen wissenschaftlicher Lehre und praktischem Schulalltag dar. "Der Ausbau derartiger Kooperationen hat für die Universität höchste Priorität. Nur so können wir den Absolventen der Lehramtsstudiengänge vom ersten Semester an genügend Praxis vermitteln, damit sie den Anforderungen im späteren Schulalltag gerecht werden können", betonte Uni-Präsident Friedrich.
Auch Hildegard Ramuschkat unterstrich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit. "Für uns sind die Studenten eine bedeutende Hilfe. Die jungen Männer und Frauen bereichern den Sportunterricht, beide Seiten profitieren davon. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Arbeit." Peter Flemming, Mitarbeiter des Sportinstitutes bekräftigt: "Nur in diesen auch schon zu Studienbeginn wahrzunehmenden Alltagssituationen haben unsere Studierenden die Chance zu sehen, ob der eingeschlagene Berufsweg auch der richtige ist."

Die Grundschule Itzum ist für das Sportinstitut seit 2004 der mittlerweile vierte Kooperationspartner. Auf diese Weise können zusätzlich zu den bisher rund 50 pro Semester von den Partnerschulen betreuten Lehramtsstudenten weitere praktische Erfahrungen innerhalb ihres Studiums sammeln.


Bildunterschrift: Sie freuen sich über die nun offizielle Kooperation zwischen Universität und Schule (v.l.): Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, die Itzumer Grundschullehrerin Gabi Fiene, Schulleitern Hildegard Ramuschkat und Peter Flemming, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sportinstituts mit den Mädchen und Jungen der 2a. Foto: Keller

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news-2191 Tue, 17 Oct 2006 10:39:00 +0200 Fast 1000 Abiturienten beginnen zum Wintersemester ihr Studium an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/fast-1000-abiturienten-beginnen-zum-wintersemester-ihr-studium-an-der-universitaet-hildesheim/ Präsident begrüßt die Studienanfänger und betont die Bedeutung von Wissenschaft Zum Semesterauftakt am 16. Oktober 2006 kamen knapp 1000 Studienanfänger in das Auditorium maximum der Universität. Dort wurden Sie feierlich vom Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich begrüßt. In seiner Rede unterstrich Friedrich die Bedeutung der Wissenschaft, die ungeachtet aller Praxisorientierung an der Universität Hildesheim im Mittelpunkt steht. Er lud die Studienanfänger ausdrücklich ein, sich in der Forschung zu engagieren und an wissenschaftlichen Veranstaltungen außerhalb des Lehrplans teilzunehmen. "Sie haben jetzt noch die Zeit dafür", betonte Friedrich.

4500 Bewerbungen erreichten die Universität Hildesheim in diesem Zulassungsjahr. Knapp 1000 Studienplätze stehen zur Verfügung. In seinen Worten hob der Präsident hervor, dass die Studienanfänger sich im Wettbewerb um die Studienplätze erfolgreich durgesetzt haben und gratulierte ausdrücklich. Denn nur ein Viertel der Abiturienten in Deutschland studieren. Diese Sichtweise war für die anwesenden Studierenden scheinbar neu, denn es ging ein Raunen durch die Reihen. Mit Wettbewerb und Leistungsorientierung werdendie Erstsemesterauf ihrem Weg durch das Studium immer wieder konfrontiert werden. Den ersten erfolgreichen Schritt haben sie mit der Zulassung zum Studium getan. Und ein universitäres Studium verpflichtet. Das machte Friedrichdeutlich. Wissenschaft steht im Mittelpunkt universitärer Forschung und Lehre. Dabei positioniert sich die Stiftung Universität Hildesheim offensiv als Profiluniversität mit Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften und Informations- und Kommunikationswissenschaften.

4500 Bewerbungen erreichten die Universität Hildesheim in diesem Zulassungsjahr. Knapp 1000 Studienplätze stehen zur Verfügung. In seinen Worten hob der Präsident hervor, dass die Studienanfänger sich im Wettbewerb um die Studienplätze erfolgreich durgesetzt haben und gratulierte ausdrücklich. Denn nur ein Viertel der Abiturienten in Deutschland studieren. Diese Sichtweise war für die anwesenden Studierenden scheinbar neu, denn es ging ein Raunen durch die Reihen. Mit Wettbewerb und Leistungsorientierung werdendie Erstsemesterauf ihrem Weg durch das Studium immer wieder konfrontiert werden. Den ersten erfolgreichen Schritt haben sie mit der Zulassung zum Studium getan. Und ein universitäres Studium verpflichtet. Das machte Friedrichdeutlich. Wissenschaft steht im Mittelpunkt universitärer Forschung und Lehre. Dabei positioniert sich die Stiftung Universität Hildesheim offensiv als Profiluniversität mit Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften und Informations- und Kommunikationswissenschaften.

Alle Studienanfänger zählen zur neuen Generation derjenigen, die für ihr Studium bezahlen. Auch das war Thema an diesem Vormittag. Während der Präsident, die Studierenden aufforderte, sich in den Gremien zu engagieren, um bei der Verteilung der Studienbeiträge mit zu entscheiden und Beispiele nannte,lehnte AStA-Vertreter Tobias Schneider Studienbeiträge grundsätzlich ab.

In ihrer ersten Semesterwoche, der sogenannten Einführungswoche, bleiben die Studienanfänger zunächst unter sich. Der reguläre Studienbetrieb, an dem die Studierenden höherer Semester teilnehmen, beginnt eine Woche später. In dieser Phase der Orientierung gibt es zahlreiche Informationen und die Vertreter des AStA rietenihren neuen Kommilitonen im Rahmen der feierlichen Immatrikulation zu Gelassenheit.Man solle sich trauen, Fragen zu stellen.Und in derStudierendenvertretung gibt es für alle relevantenBereiche einen Ansprechpartner.


Bericht in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

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Pressemeldungen Präsident
news-529 Tue, 17 Oct 2006 00:00:00 +0200 Nun müssen Studenten für Bildung zahlen https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/nun-muessen-s/ Uni-Präsident begrüßt erste Studenten, die zahlen müssen - undplant Neubau Pressespiegel regional Präsident news-500 Sat, 01 Jul 2006 00:00:00 +0200 Hildesheim wird Zentrum für Weltmusik https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/hildesheim-w-1/ Millioneneninvestition für Domäne Marienburg/ Vertrag perfekt/ Wulff: Bundesweit einmalig Pressespiegel regional Präsident Center for World Music news-905 Wed, 22 Mar 2006 00:00:00 +0100 Uni empfiehlt sich als kultureller Impulsgeber des CafÉs für Architektur und Kultur am Andreasplatz https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/uni-empfiehlt-sich-als-kultureller-impulsgeber-des-cafes-fuer-architektur-und-kultur-am-andreasplatz/ Enge Kooperation mit Hildesheimer Kultureinrichtungen zählt zum kulturwissenschaftlichen Profil "Die Stiftung Universität Hildesheim wird Beiträge aus ihrem gesamten Spektrum in Forschung, Lehre und vor allem aus der künstlerischen Praxis beisteuern, um das Café für Architektur und Kultur der Hildesheimer öffentlichkeit (AcKU) als interessantes Forum für Wissenschaft und Kunst zu empfehlen", formulierte Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich den Willen der Stiftungsuniversität, sich als Kooperationspartnerin des neu eröffneten Architektur- und KulturcafÉs aktiv an der Einrichtung zu beteiligen.

Kulturelle Impulse
Das kulturelle Profil des Fachbereichs Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation strahlt weit über Hildesheim hinaus. In der bundesweiten Hochschullandschaft hat sich die Universität Hildesheim mit den Kulturwissenschaften einen besonderen Namen gemacht: der Diplom-Studiengang "Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis” (früher: Kulturpädagogik) ist in Deutschland einzigartig und führt Studierende aus ganz Deutschland nach Hildesheim. Zu den in Deutschland einmaligen Studienangeboten zählen ebenfalls die Begabtenstudiengänge "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" und "Szenische Künste".

"Studierende und Lehrende werden das Café als praktisches Arbeitsfeld entdecken und Projekte aus den Bereichen Theater, Kunst, Fotografie, Film, Musik und Literatur sowie Ergebnisse ihrer Arbeit in die Stadt einbringen", so der Ausblick von Prof. Dr. Wolfgang Schneider, der als Dekan des Fachbereichs ein besonderes Interesse an der Kooperation hat und eine Beteiligung der Stiftungsuniversität sehr begrüßte. Als einziger Professor für Kulturpolitik in Deutschland kündigte er an, dass auch die Kulturpolitik in das kulturelle Programm des Café Einzug halten werde.

"Das besondere Unterscheidungsmerkmal der Hildesheimer Kulturwissenschaft besteht darin, dass hier von Anfang an ästhetische Theorie und ästhetische Handlungskompetenzen mit kulturpolitischen Interventions- und Interaktionsstrategien berufsbezogen und öffentlichkeitsorientiert verknüpft werden und somit das Anforderungsprofil für den professionellen Kulturproduzenten und Kulturmanager herausgebildet wird. Ein Merkmal, das sich für die Kooperation sehr positiv auswirkt", betonte Schneider. Ohnehin hätten sich die Bande zwischen Universität, Stadt und Region in bedeutendem Umfang gefestigt und nicht von ungefähr stellt die Universität ihre Forschungskapazitäten in den Dienst Hildesheimer Projekte, wie des Unesco-Weltkulturerbes und der Stadtprofilierung und der Herstellung einer exemplarischen Kulturlandschaft Mittlere Innerste.

Ein unverwechselbares Profil
Das Profil der Stiftung Universität Hildesheim setzt sich aus drei wissenschaftlichen Schwerpunkten zusammen: Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation sowie Informations- und Kommunikationswissenschaften. Diese drei Schwerpunkte bilden das unverwechselbare Profil der Universität Hildesheim in der bundesweiten Hochschullandschaft. In Niedersachsen zählt Hildesheim zu den fünf Hochschulen, die seit Januar 2003 in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung überführt wurden. Diese bundesweit einmalige Option des Niedersächsischen Hochschulgesetzes gibt der Universität Hildesheim bessere Chancen, sich als Profiluniversität mit den Forschungs- und Lehrschwerpunkten Bildungswissenschaften, Kulturwissenschaften sowie Informations- und Kommunikationswissenschaften im Wettbewerb zu behaupten. Der damit verbundene Gewinn an Autonomie ermöglicht Ausbau und Profilierung des schon heute bundesweit einzigartigen Studienangebots. Die Schaffung von Exzellenz in den Kernbereichen ist erklärtes Ziel der Universität Hildesheim.

Die Universität Hildesheim bietet 4500 Studierenden ein qualifiziertes Studium. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber den Massenuniversitäten. Seit 1998 sind alle Studiengänge daher zulassungsbeschränkt, um dem Qualitätsanspruch und dem Gebot nach wissenschaftlich-theoretischer Qualifizierung Raum zu geben. Die Praxisorientierung tritt dahinter nicht zurück, sondern wird in enger Kooperation mit Kultureinrichtungen und über enge Wirtschaftskontakte mit Partnerunternehmen von Beginn an in das Studium integriert.

Die Universität Hildesheim zeigt sich gegenüber den aktuellen Anforderungen an eine Hochschulausbildung flexibel und profiliert sich in ihren drei Wissenschaftsschwerpunkten u. a. durch eine aktive Forschung, die Einführung neuer Studiengänge und Reformierung bestehender Studienangebote. Zu Recht ist die Universität Hildesheim als eine junge, dynamische und innovative Universität zu charakterisieren. Es gibt internationale Bewertungssysteme, konsekutive Studienangebote, internationale Abschlüsse und englischsprachige Lehrveranstaltungen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, Schlüsselqualifikationen zu erwerben und sie können auch Lehrveranstaltungen der Nachbardisziplinen besuchen.

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Pressemeldungen Präsident
news-903 Fri, 03 Mar 2006 00:00:00 +0100 Reger Meinungsaustausch: Uni-Präsident Friedrich und Oberbürgermeister Machens trafen sich https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/reger-meinungsaustausch-uni-praesident-friedrich-und-oberbuergermeister-machens-trafen-sich/ Wachstum der Stiftungsuniversität liegt im Interesse der Stadt Zu einem ausführlichen Meinungsaustausch trafen Oberbürgermeister Kurt Machens und Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Freitag, 3. März, in der Universität zusammen. Friedrich informierte Machens über die Entwicklung der Hildesheimer Universität.

Fünf Jahre ununterbrochenes Wachstum, die Lehramtsverlagerung von Hannover nach Hildesheim, der weitere Ausbau der Domäne Marienburg zu einem kulturwissenschaftlichen Zentrum und die enge Verbindung der Informations- und Kommunikationswissenschaften mit Einrichtungen der Stadt und mit Wirtschaftsunternehmen gehörten zu den Themen. Die gegenwärtige Zahl von 4.500 Studenten soll mittelfristig auf über 5.000 steigen.

Ein besonders aktueller Gesprächsgegenstand war der geplante Verkauf der derzeit noch von der FH Polizei genutzten städtischen Liegenschaft Lübecker Straße 3 an die Universität. Machens erläuterte dem Präsidenten noch einmal die Gründe für seine Entscheidung, die Verwaltungsvor-lage gründlich und sorgfältig vorzubereiten, damit der Rat in seiner Sitzung am 27. März einen abgewogenen Beschluss fassen könne. Friedrich legte die Planung der Hochschule dar. Beide Gesprächspartner vereinbarten einen schnellstmöglichen Informationsaustausch.

Oberbürgermeister Machens unterstrich das Interesse der Stadt an einem weiteren Ausbau bestehender Kooperationen. Zu den Partnern der Universität gehören mehr als 50 Schulen der Stadt und der Region. Besonderes Interesse zeigte Machens an dem Projekt der Universität, die interkulturelle Pädagogik in das Forschungs- und Lehrspektrum einzubeziehen. Machens sieht aktuellen Handlungsbedarf im Bereich der Integration von Migranten. Oberbürgermeister und Uni-Präsident stimmten überein, dass Hildesheims Bedeutung als Stadt der Bildung durch die enge Kooperation zwischen Schulen und Universität weiter gefördert werden soll. Im kulturellen Bereich dankte der Oberbürgermeister für die be-währte Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadttheater. Auch neue Initiativen mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum wiesen in die richtige Richtung. Machens regte an, das Thema Weltkulturerbe als gemeinsame Aufgabe aufzugreifen. Uni-Präsident Friedrich sagte zu, dass im Rahmen der Neuberufung einer Professur für Kunstwissenschaften der Aspekt Weltkulturerbe eine besondere Rolle spielen werde. Machens und Friedrich sehen für Hildesheim gute Chancen, mit dem Thema Weltkulturerbe die Stadt weiter prominent zu platzieren.

Ein weiteres beiderseitiges Anliegen ist es, die seit 1987 existierende Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Hildesheim und Minia in ägypten, die Stadt ist seit fast 27 Jahren Partnerstadt Hildesheims, auszubauen. Eine Kooperation mit der Wirtschaft und dem Studiengang Restaurierung der Fachhochschule HAWK wird angestrebt.

Zur Erfolgsbilanz der Universität gehört der Ausbau der Informations- und Kommunikationswissenschaften. Inzwischen zählt die Universität 40 Partnerunternehmen in der Region. Motor dieser Entwicklung ist der Arbeitskreis IT, der von IHK-Geschäftsführer Gerald Frank sowie den Vizepräsidenten Dr. Christian Grahl und Prof. Dr. Klaus Ambrosi initiiert wurde. Auch die IT-Stiftungsprofessur der Sparkasse und der Volksbank, die Sitftungsjuniorprofessur der Handwerkskammer und die neue Stiftungsprofessur Wirtschaftsinformatik der Firma Löseke gehören zu den für die Stadt und die Region besonders wichtigen Impulsen. Der Präsident: "Die Universität stellt mit ihren 4.500 Studierenden und über 400 Beschäftigten einen Wirtschaftsfaktor von 70 Mio. Euro dar."

Mit sehr großem Interesse verfolgte Oberbürgermeister Machens die Ausführungen Präsident Friedrichs zu den Planungen für den weiteren Ausbau der Domäne Marienburg. Hier sind bereits wichtige Teile der Hildesheimer Kulturwissenschaften angesiedelt. Land und Bund haben für den weiteren Ausbau 5 Mio. Euro zugesichert. Schrittweise soll die Musik auf die Domäne verlegt werden. Friedrich plant mehr. Zusammen mit der Stiftung Niedersachsen wird zurzeit ein Konzept für ein international ausgerichtetes musikwissenschaftliches Zentrum erarbeitet. Kurt Machens hierzu: "Hier kann ein Highlight für Wissenschaft und Kultur von weltwei-ter Bedeutung entstehen!"

Der Oberbürgermeister zog folgendes Fazit: "Die kontinuierlich wachsende Stiftungsuniversität stellt für Hildesheim nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern ist vor allem für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt ein wesentlicher Eckpfeiler. Das Wachstum der Universität liegt mir besonders am Herzen und im Interesse der Stadt Hildesheim." Machens und Friedrich bekräftigen, dass die Stadt und die Universität die bewährte Zusammenarbeit fortsetzen und weiter ausbauen werden. "Rat und Verwaltung werden die Universität im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach besten Kräften unterstützen", so der Oberbürgermeister.

 

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news-879 Mon, 23 Jan 2006 00:00:00 +0100 Aufbau und Erforschung von Förderkultur https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/aufbau-und-erforschung-von-foerderkultur/ Universität schließt Kooperationsvertrag mit Förderschulen Durch PISA wird bemängelt, dass das deutsche Bildungssystem keine Förderkultur hat. Nicht so in Hildesheim. An der Stiftungsuniversität lernen Studierende, nach individuell erarbeiteten Förderplänen einzelne Schüler zu fördern. Grundlage dafür ist vor allem auch die enge Zusammenarbeit mit Hildesheimer Förderschulen. Gleich zu Beginn des Jahres wurde ein Kooperationsvertrag unterschrieben, der auf das Engagement der Schulleitungen und der beteiligten Wissenschaftler zurückzuführen ist.

Das Treffen im Präsidium der Stiftungsuniversität zeigte Aufbruchstimmung. Nicht, dass es nicht schon zahlreiche Kooperationen mit Hildesheimer Schulen gäbe. Aber die an diesem Tag auch formal fixierte Zusammenarbeit mit den Hildesheimer Förderschulen freute Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich besonders. "Diese Kooperation zeigt, wie anspruchsvoll das Lehramtsstudium an unserer Universität ist. über Schule hinaus lernen Studierende das Umfeld von Schülern zu betrachten und dessen Bedeutung für den Lernprozess zu werten. Die Universität folgt mit dieser Konzeption ihrem gesellschaftlichen Bildungsauftrag und führt vor allem auch der Bildungsforschung wichtige Erkenntnisse zu."Für die Rektoren Helmer Günther, Anne-Frank-Schule (Förderschule Schwerpunkt Lernen) und Ulf Algermissen St. Ansgar-Schule (Förderschule Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung) ist der unterzeichnete Kooperationsvertrag ein besonderer Gewinn für die Schüler, und auch für die Lehrer. Das Institut für Angewandte Erziehungswissenschaft und Allgemeine Didaktik kooperiert seit vielen Jahren mit der Anne-Frank-Schule; die St. Ansgar-Schule kam im letzten Jahr dazu. In jedem Semester fördern Studierende des Lehramts einzelne Schüler dieser Schulen über einen längeren Zeitraum. "Davon profitieren beide Seiten: Die Studierenden bekommen Einblicke in familiäre Hintergründe von Familien und deren Bedeutung für den Lernprozess. Sie machen Erfahrungen mit individuellen Lernstrategien und lernen, wie sie didaktisch flexibel auf diese eingehen können. Die Aufmerksamkeit der Lehrer wird auf andere Weise auf bestimmte Schüler gelenkt und durch die Diskussion mit den Studierenden neu geweckt", betont Prof. Dr. Olga Graumann, Initiatorin dieses Projekts.Die Studierenden, die in den Förderschulen arbeiten, haben bereits Schulpraktika durchlaufen. In der Einzelförderung machen sie neue Erfahrungen, die nötig sind, wenn sie den pädagogischen und didaktischen Anforderungen im Arbeitsfeld Schule heute gerecht werden wollen. Studentin Nina Rohloff kann das voll bestätigen: "Seit ich ein Kind in der Schule gefördert habe, teile ich mein Studium in zwei Teile. Eine Zeit vor der Förderung und eine Zeit nach der Förderung. Ich habe so viel gelernt, dass mir das Studium davor in einem ganz anderen Licht erscheint!"Zukünftig wird die Forschung zudem an Bedeutung gewinnen. "Mit meinem Kollegen Prof. Dr. Karl-Heinz Arnold werden wir im neuen Bachelor-Master Studiengang die Kooperation nun auch verstärkt in die Forschung des Instituts für Angewandte Erziehungswissenschaft und Allgemeine Didaktik einbinden und auf breitere Beine stellen" so der Ausblick von Prof. Dr. Graumann.

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news-458 Wed, 28 Dec 2005 00:00:00 +0100 Friedrich wünscht sich 30 Doktoren https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/friedrich-wue/ Universität informiert erstmals über alle Stipendiums-Geber/ Vertrauensdozenten gesucht Pressespiegel regional Präsident news-403 Tue, 19 Jul 2005 00:00:00 +0200 Lehre nachhaltig verbessern https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/lehre-nachha/ HAZ-Interview mit dem Uni-Präsidenten Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich Pressespiegel regional Präsident news-392 Wed, 29 Jun 2005 00:00:00 +0200 Kultusministerium sichert Hildesheimer "Markenzeichen" https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/kultusminist-1/ Schulpraktika in der Lehrerausbildung Pressespiegel regional Präsident news-329 Fri, 25 Feb 2005 00:00:00 +0100 Löseke spendet 400.000 Euro https://www.uni-hildesheim.de/fr/neuigkeiten/loeseke-spendet-400000-euro/ Uni und Fachhochschule richten Professuren ein / Arwed Löseke gründet Stiftung 400.000 Euro erhalten Uni und Fachhochschule je zur Hälfte und richten damit neue Stiftungsprofessuren ein. Mit 100.000 Euro zusätzlich gründet Arwed Löseke eine Hochschulstiftung


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Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität