Stipendienrekord: Erstmals 205 Stipendiatinnen und Stipendiaten an der Universität Hildesheim

Friday, 17. January 2020 um 16:13 Uhr

Die Universität Hildesheim verleiht erstmals 205 Stipendien an Studentinnen und Studenten. Für die Studierenden ist dies eine Würdigung ihrer akademischen Leistungen und ihres ehrenamtlichen Engagements – beides findet bei der Auswahl der Studierenden durch die Stipendienkommission der Universität Berücksichtigung.

Für das Studienjahr 2019/20 konnten an der Stiftung Universität Hildesheim insgesamt 119 Deutschlandstipendien eingeworben werden. Private Förderinnen und Förderer machen dies möglich. Aus Landes- und Eigenmitteln finanziert die Stiftung Universität Hildesheim zudem 42 Stipendien im Minverva-Kolleg sowie 44 Lore-Auerbach-Stipendien. Damit erhalten nun 205 Studierende der Stiftung Universität Hildesheim ein Stipendium.

Für die Studierenden ist dies eine Würdigung ihrer akademischen Leistungen und ihres ehrenamtlichen Engagements – beides findet bei der Auswahl der Studierenden durch die Stipendienkommission der Universität Berücksichtigung. Während für die Aufnahme in das Deutschlandstipendienprogramm und das Minerva-Kolleg ein besonderes Gewicht auf akademischen Leistungen liegt, betont das Lore-Auerbach-Stipendium das ehrenamtliche Engagement.

Außerdem leisten die Stipendien einen wichtigen finanziellen Beitrag. Die geförderten Studierenden stechen durch ihre Leistungen aus der Gesamtheit hervor – mit Blick auf soziodemographische Merkmale sind sie aber ein repräsentatives Abbild der Studierendenschaft. Damit kommen die Stipendien natürlichen auch jungen Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund und auch aus nichtakademischen Elternhäusern zu Gute.

119 Deutschlandstipendien stellen ebenfalls einen neuen Höchststand für die Stiftung Universität Hildesheim dar. Gegenüber dem Vorjahr ist dies einen neuerliche Steigerung um 23 Stipendien. Möglich wurde dies dank engagierter Unternehmen und Stiftungen, vor allem aber auch einer großen Zahl privater Förderinnen und Förderer aus der Hildesheimer Bürgergesellschaft – mehr als 70 Fördernde in diesem Studienjahr 2019/20. Im Rahmen der Feierstunde am 17. Januar 2020 im Hildesheimer Novotel dankte der Präsident der Stiftung Universität Hildesheim Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang-Uwe Friedrich ausdrücklich den Fördernden. Eine Besonderheit des Deutschlandstipendienprogramms hebt der Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, Transfer und Kooperationen Prof. Dr. theol. habil. Martin Schreiner hervor: „Einen besonderen Wert hat der persönliche Kontakt zwischen Fördernden und Geförderten – so wird auch der Aufbau neuer Netzwerke und ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch ermöglicht.“ Und die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden auch ermutigt und darin unterstützt, sich für diese Gesellschaft zu engagieren. Ein Aspekt, den insbesondere Dr. h. c. Lore Auerbach in ihrem Festvortrag hervorhob.

Monatlich 300 Euro erhalten die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. Der Jahresbetrag von 3600 Euro wird jeweils zur Hälfte vom BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den privaten Förderinnen und Förderern aufgebracht. Jede private Spende in Höhe von jährlich 1800 Euro wird auf diese Weise verdoppelt und ist zudem steuerlich abzugsfähig. Wer Interesse daran hat auch Bildungsstifterin oder Bildungsstifter zu werden, kann sich mit Markus F. Langer von der Stiftung Universität Hildesheim (markus.langer(at)uni-hildesheim.de) in Verbindung setzen.

Kontakt: Markus F. Langer, Friend- & Fundraising, Stiftung Universität Hildesheim, markus.langer@uni-hildesheim.de, 0151 1221 5698

Weiterführende Informationen:

Stifterbrief mit dem Schwerpunktthema Deutschlandstipendium

Informationen zum Bundesprogramm

Informationen zum Deutschlandstipendium an der Universität Hildesheim

Studierende – Auswahlkriterien für ein Stipendium


Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Stifterinnen und Stiftern während einer Feierstunde der Universität Hildesheim. Lore Auerbach während einer Rede bei der Festveranstaltung im Januar 2020. Fotos: Volker Hanuschke