Freunde und Förderer deutscher Hochschulen treffen sich in Hildesheim

Wednesday, 29. August 2007 um 00:00 Uhr

13./14. September: Stiftungsuniversität Hildesheim und ihre Kooperationspartner laden zu Workshops ein

Sie stehen selten im Mittepunkt des wissenschaftlichen Geschehens und sind dennoch ein immer wichtiger werdender Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft. Auf Einladung der Hildesheimer Universitätsgesellschaft kommen Fördergesellschaften aus ganz Deutschland vom 13. bis 14. September auf dem Uni-Campus in Hildesheim zusammen, um sich über die Förderarbeit auszutauschen und unter dem Titel "Bürgergesellschaft in der Stiftungshochschule" auch neue Formen und Trends zu diskutieren.

"Als dieser Themenschwerpunkt im Rahmen des letzten Treffens 2005 in Potsdam festgelegt wurde, war schnell klar, dass wir 2007 nach Hildesheim einladen sollten" erinnert sich Dipl.-Ing. Dieter Höper, stellvertretender Vorsitzender der Hildesheimer Uni-Gesellschaft. "Da ein Dachverband der Fördergesellschaften nicht besteht, übernahm ich damals die Verpflichtung zur Ausrichtung der nächsten Tagung zunächst für Niedersachsen; mit den anderen vier Stiftungshochschulen Niedersachsens war man sich schnell einig, dass Hildesheim der geeignete Tagungsort ist", so Höper, der sich der Organisation dieser Jahrestagung angenommen hat. Eine nachvollziehbare Entscheidung, denn schließlich hat die Universität Hildesheim als erste deutsche Universität den Antrag auf überführung in eine Stiftung gestellt, in dessen Trägerschaft sie sich seit 2003 befindet. "Wir wollen gerne über Er-fahrungen und Möglichkeiten dieser neuen Rechtsform informieren und freuen uns auf ein interessantes Forum", unterstützt Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich das Engagement der Förderer.

Die Vorsitzende der Hildesheimer Universitätsgesellschaft e. V., Dr. Lore Auerbach, betont die wachsende Bedeutung der Förderarbeit: "Wir sind aufgefordert, uns für die Wissensgesellschaft zu engagieren, denn Bildung ist wohl staatlicher Auftrag, aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen." Von Patenschaften für ausländische Studierende bis hin zur Ausschreibung von Förderpreisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs gibt es vielfältige Formen eines Engagements in der Hildes-heimer Fördergesellschaft.

Den Festvortrag mit dem Titel "Bürgergesellschaft in der Hochschule" hält am 13.09, um 13:30 Uhr, Justizminister a. D. und Leiter des Kriminologischen Instituts Niedersachsen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer.