Der "AStA" 1946

Saturday, 27. March 2004 um 17:03 Uhr

Ernst Bange war der erste Studentensprecher in Alfeld

Sechs Wochen nach der Gründungsfeier der Pädagogischen Hochschule Alfeld im Januar 1946 wurde Ernst Bange, Rektor a.D. aus Himmelsthür, zum ersten Stu­dentenvertreter gewählt. Er war damit einer von fünf Studentensprechern in Niedersachsen, die im Interesse ihrer Kommilitonen mit dem Rektorat zusammenarbeiteten.

Bange erinnert sich, dass es damals allein darum ging, sich im Studienbetrieb der Nachkriegszeit gegenseitig zu unterstützen. Ein Kontakt zu den anderen Sprechern gab es nicht. Die äußeren Lebensbedingungen dieser Zeit trafen alle damals besonders hart. Die 39 Studierenden, allesamt Kriegsteilnehmer und gerade aus der Gefangenschaft entlassen, hatten zumeist schon eine Berufsausbildung begonnen und mussten sich um eine Familie kümmern. Hinzu kamen noch 12 Studentinnen, ebenfalls im durchschnittlichen Alter von 27 Jahren. "Viele Studenten waren Heimatvertriebene und Stipendien liefen erst langsam an", so Bange. "Es gab jedoch eine bewährte Solidarität der "Studenten vom Lande" mit ihren Kommilitonen", lobt der Pionier der Studentenvertretung. Der Gründungsdirektor der PH Alfeld, Prof. Dr. Hans Abmeyer, ist ihm als väterlicher Freund in Erinnerung. Er hat sich für die Studierenden in jeder Hinsicht eingesetzt. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit, die viele Probleme lösen konnte. Besonders schwer war es im Examensjahr. Durch den strengen Winter 1946/47 konnte zeitweise nur ein Raum der Hochschule geheizt werden, der Strom fiel aus und Kerzen waren Mangelware. Das waren wirklich harte Lehr- und Lernbedingungen, so Bange. Und dennoch haben alle ihre Prüfung bestanden. Das war vor 57 Jahren. Die Pädagogische Hochschule Alfeld ist lange Geschichte. Sie wurde nach und nach ausgebaut: zunächst Hochschule Hildesheim, mit der Verleihung des Promotions- und Habilitationsrechts später zur Universität Hildesheim und schließlich seit dem 01.01.2003 zur Stiftung Universität Hildesheim.

Bange erinnert sich, dass es damals allein darum ging, sich im Studienbetrieb der Nachkriegszeit gegenseitig zu unterstützen. Ein Kontakt zu den anderen Sprechern gab es nicht. Die äußeren Lebensbedingungen dieser Zeit trafen alle damals besonders hart. Die 39 Studierenden, allesamt Kriegsteilnehmer und gerade aus der Gefangenschaft entlassen, hatten zumeist schon eine Berufsausbildung begonnen und mussten sich um eine Familie kümmern. Hinzu kamen noch 12 Studentinnen, ebenfalls im durchschnittlichen Alter von 27 Jahren. "Viele Studenten waren Heimatvertriebene und Stipendien liefen erst langsam an", so Bange. "Es gab jedoch eine bewährte Solidarität der "Studenten vom Lande" mit ihren Kommilitonen", lobt der Pionier der Studentenvertretung. Der Gründungsdirektor der PH Alfeld, Prof. Dr. Hans Abmeyer, ist ihm als väterlicher Freund in Erinnerung. Er hat sich für die Studierenden in jeder Hinsicht eingesetzt. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit, die viele Probleme lösen konnte. Besonders schwer war es im Examensjahr. Durch den strengen Winter 1946/47 konnte zeitweise nur ein Raum der Hochschule geheizt werden, der Strom fiel aus und Kerzen waren Mangelware. Das waren wirklich harte Lehr- und Lernbedingungen, so Bange. Und dennoch haben alle ihre Prüfung bestanden. Das war vor 57 Jahren. Die Pädagogische Hochschule Alfeld ist lange Geschichte. Sie wurde nach und nach ausgebaut: zunächst Hochschule Hildesheim, mit der Verleihung des Promotions- und Habilitationsrechts später zur Universität Hildesheim und schließlich seit dem 01.01.2003 zur Stiftung Universität Hildesheim.