Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen (STA1), die im Besitz einer Erasmus-Universitätscharta sind. Die Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen. Dabei soll die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden einbezogen werden.

Die Lehraufenthalte müssen mindestens acht Unterrichtsstunden/Woche umfassen und dauern zwischen 2 Tagen und 2 Monaten.

Auch möglich ist die Förderung von Unterrichtsmaßnahmen von ausländischem Unternehmenspersonal an deutschen Hochschulen (STA2), um die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu stärken.

 

Wer kann eine Förderung beantragen?

Gefördert werden können Dozent_innen der Universität Hildesheim, die eine Gastdozentur an einer der Hildesheimer ERASMUS-Partnerhochschulen im Ausland absolvieren (zur Übersicht über unsere Partnerunis gelangen Sie hier). Vorrang haben Mobilitätsmaßnahmen von Fachkoordinator_innen und solche, die über die Dozentur hinaus die Entwicklung neuer Lehrmaterialien zur Folge haben oder der Stärkung und dem Ausbau der Verbindung zwischen Fachbereichen und Fakultäten sowie der Vorbereitung künftiger Kooperationsprojekte dienen.

 

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:

 

Welche Voraussetzungen müssen für die Bewerbung erfüllt sein?

Der Lehraufenthalt an der Partnerhochschule muss mindestens 8 Unterrichtsstunden pro angefangener Woche betragen. Die Kurzzeitdozentur sollte auch dazu genutzt werden ggf. Hildesheim Studierende vor Ort zu besuchen.

 

Welche Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt?

Bitte informieren Sie uns möglichst frühzeitig über Ihr Reisevorhaben. Um einen Zuschuss für die Kurzzeitdozentur zu beantragen, muss nach der Genehmigung der Dienstreise das STA‑Formular ausgefüllt und noch vor Reisantritt im International Office eingereicht werden. 

 

Was ist das Teaching-Assignment?

Vor der Dozentur ist ein Lehrprogramm für den Aufenthalt an der ausländischen Partnerhochschule zu erstellen. Dafür ist das Teaching Assignment zu verwenden. Sowohl die Heimat- wie auch der Partnerhochschule muss das Lehrprogramm durch Unterschrift und Stempel bestätigen. Das Teaching Assignment muss möglichst noch vor Antritt der Reise auch von der Partneruniversität gegengezeichnet worden sein.

 

Wie hoch fällt die Förderung aus?

Der Mobilitätszuschuss versteht sich als Beitrag zur Deckung der zusätzlichen Kosten, die durch die Lehrtätigkeit im Ausland entstehen. Seit dem Projektjahr 2014 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

 

Das IO kann Sie nur fördern, solange das vom DAAD zugewiesene Jahresbudget noch nicht voll ausgeschöpft ist.

 

Wer entscheidet über die Vergabe der Mittel?

Im Rahmen des Erasmus+-Programms werden EU-Gelder über den DAAD vergeben. Der DAAD entscheidet über die Höhe der Mittel pro Hochschule anhand der Anzahl der Anmeldungen für Erasmus+-Kurzzeitdozenturen. Das IO entscheidet hausintern über die Vergabe der Mittel im Einzelnen.

 

Bis wann muss die Bewerbung eingereicht werden?

Die Anmeldung kann formlos per Mail und laufend erfolgen. Sie sollte spätestens 2 Monate vor der Reise bei Kerstin Mühlhausen-Lotze eingehen.

Da die Mittellage beschränkt ist, ist es günstig, den Antrag frühstmöglich zu stellen. Kurzfristige Anfragen können nur gefördert werden, wenn es noch ausreichende Mittel gibt.

Bei Mittelknappheit behält sich das IO vor, Kurzzeitdozenturen nicht für den gesamten Zeitraum, sondern nur teilweise zu fördern. Das Gleiche gilt, wenn der/die betreffende Dozent_in mehrere Kurzzeitdozenturen beantragt.

 

Wo werden die Bewerbungsunterlagen eingereicht?

Die Unterlagen sind bei Marit Breede, International Office einzureichen.

 

Wer ist Ansprechpartner für weitere Fragen?

Ansprechpartnerin für weitere Fragen ist Frau Kerstin Mühlhausen-Lotze, Raum N 250