Abfalltrennung- und vermeidung

Modellversuch zur Abfalltrennung und -vermeidung im Wintersemester 2021/22

Der 2020 veröffentlichte studentische Nachhaltigkeitsbericht hat aufgezeigt, dass das Abfallaufkommen der Universität Hildesheim hoch ist. Eine Abfalltrennung findet aktuell teilweise unzureichend und teilweise gar nicht statt.Eine zentrale Herausforderung ist, dass es mit rund 10.000 Universitätsmitgliedern eine Vielzahl von Nutzer*innen gibt, wodurch eine sortenreine Trennung erschwert wird. Im Bereich des Abfallmanagements besteht an der Universität Hildesheim daher noch Potential zur nachhaltigen Entwicklung: Ein hohes Abfallaufkommen, vor allem durch Einwegprodukte, bedeutet einen hohen Verbrauch an natürlichen Ressourcen und Energie. Je höher der Anteil recycelbarer Wertstoffe bei der Entsorgung ist, desto umweltschonender ist die Abfallentsorgung. Ein höherer Anteil kann vor allem durch korrekte Abfalltrennung erreicht werden. Außerdem verursacht die Entsorgung des Abfalls - insbesondere des falsch oder gar nicht getrennten Abfalls -  Kosten, die sich durch ein effektives Abfallmanagement reduzieren ließen.

Das Ziel des Modellversuchs war es, Abfallvermeidung zu fördern, wo dies möglich war, sowie eine effektivere Abfalltrennung zu erreichen. In den Räumlichkeiten der Stabsstelle Hochschulentwicklung in der Bahnhofsallee wurden im Wintersemester 2021/22 neue Möglichkeiten zur Abfalltrennung in Büros der Beschäftigten sowie zur Sensibilisierung für die Problematik erprobt. Das Projekt wurde von einer Evaluation begleitet. Das Green Office wollte damit herausfinden, welche Maßnahmen geeignet sind, um sie auf andere Einrichtungen der Universität zu übertragen.

Die zentralen Bausteine des Modellversuchs waren I) Informationsmaterialien (Poster und Aufkleber) in den Räumlichkeiten der Stabsstelle, II) ein zentral platziertes Abfalltrennsystem, III) ein regelmäßiger Newsletter, IV) Kurzvideos zur Sensibilisierung für die Problematik und V) eine Vorher- und Nachher-Online-Befragung.

 

 

Poster