Universität Hildesheim - Meldungen - Gleichstellungsbüro - Männer und Grundschullehramt https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Gleichstellungsbüro - Männer und Grundschullehramt de-de Stiftung Universität Hildesheim Sat, 19 Sep 2020 05:49:31 +0200 Sat, 19 Sep 2020 05:49:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-16865 Tue, 28 May 2019 12:41:14 +0200 Fachtag: Gender Studies und Lehramt - Innovationen in Forschung und Lehre https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/fachtag-gen/ Am 20. Juni findet ab 10:30 Uhr an der Stiftung Universität Hildesheim der Fachtag "Gender Studies und Lehramt - Innovationen in Forschung und Lehre" statt. Durch drei Vorträgen von Prof. Dr. Barbara Rendtorff (Goethe-Universität Frankfurt) zum Thema "Schule, Geschlecht und Lehramtsstudium - (wie) soll Geschlecht zum 'Thema' gemacht werden?", Dr. Andrea Bossen (Universität Halle-Wittenberg) zum Thema "Vergeschlechtlichte pädagogische Praktiken?! Die Bedeutung von Genderkompetenz für inklusive Lehrer*innenbildung." und Prof. Dr. Britta Hoffarth (Stiftung Universität Hildesheim) mit dem Titel "Online Hate Speech und Geschlecht - Herausforderungen für die Schule" wird sich dem Feld "Gender Studies und Lehramt" aus verschiedenen Perspektiven genähert.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es noch Zeit für Diskussionen und die Möglichkeit für ein gemeinsames Mittagessen.

zum Programm

Datum und Ort: 20. Juni 2019 (10:30 Uhr), Stiftung Universität Hildesheim, Musiksaal, Gebäude K (Hauptcampus)

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Männer und Grundschullehramt
news-12604 Wed, 26 Oct 2016 15:12:00 +0200 Workshop: Brave Mädchen, wilde Jungen? https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/workshop-br/ Unterricht geschlechtergerecht gestalten! Ein Praxisworkshop für Studierende Wie funktioniert geschlechtersensibler Unterricht? Was ist bei der Auswahl von Lehrmaterialien zu beachten? Und warum ist das überhaupt wichtig? Diese und andere Fragen können Sie am 11. und 12. November im Workshop mit Trainerin Sabine Hastedt nachgehen. Der Workshop wird vom Gleichstellungsbüro der Stiftung Universität Hildesheim angeboten und richtet sich speziell an Lehramtsstudierende. Neben viel Praxis wird es auch um theoretische Grundlagen gehen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Termin:

Freitag, der 11.November 2016 von 14 - 18 Uhr

und

Samstag, den 12.November 2016 von 10 - 18 Uhr

Anmeldung per Mail unter dem Stichwort „Praxisworkshop Gender“ bei Stefanie Weuffen unter: projmug(at)uni-hildesheim.de

Was ist Gender-Kompetenz?
Gender-Kompetenz ist die Fähigkeit einer Person, bei ihren Aufgaben Geschlechteraspekte zu erkennen und gleichstellungsorientiert zu bearbeiten. Insofern ist Gender-Kompetenz eine Schlüsselqualifikationen und für die Bildungsarbeit von großer Bedeutung. Geschlechtersensibel zu unterrichten bedeutet, eigene und gesellschaftliche Rollenbilder zu reflektieren und zu versuchen, Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen.

Warum lohnt sich die Teilnahme?

Bildungseinrichtungen legen zunehmend Wert auf Gender-Kompetenzen. Mit der detaillierten Teilnahmebescheinigung können Sie Ihre erworbenen Kompetenzen nachweisen.

 

Was sind Inhalte des Workshops?

Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von Ansätzen und Methoden für den Unterricht. Ein theoretischer Input zu Geschlechterverhältnissen und gesetzlichen Vorgaben ergänzt den Praxisteil. Bestandteil des Trainings ist auch welche Rolle Geschlecht im Zusammenhang mit anderen Differenzierungskategorien wie z. B. ethnische und soziale Herkunft hat

An wen richtet sich der Workshop?
Wer Interesse hat an praktischen Übungen, neuen Perspektiven und Austausch ist hier richtig. Bachelor und Master-Studierende sind willkommen, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Neugier ist eine gute Voraussetzung für die Teilnahme.

Das sagen ehemalige Teilnehmer_innen über den Workshop…

„…Jeder (zukünftige) Lehrer sollte sich mit dem Thema befassen…Der Workshop hilft, Unterrichtsmethoden zu reflektieren“

„…es hat mir geholfen Unterricht nun mit der „Genderbrille“ zu beurteilen zu können und mehr darauf ein zu gehen“

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Männer und Grundschullehramt
news-11845 Mon, 23 May 2016 15:12:00 +0200 Workshop: Gender Training für Lehramtstudierende https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/workshop-ge/ Wie funktioniert geschlechtersensibler Unterricht? Was ist bei der Auswahl von Lehrmaterialien beachten? Und warum ist das überhaupt wichtig? Diesen und anderen Fragen können Sie am 17. und 18. Juni 2016 mit Melanie Bittner beim Gendertraining nachgehen. Was ist Gender-Kompetenz?

Gender-Kompetenz ist die Fähigkeit einer Person, bei ihren Aufgaben Geschlechteraspekte zu erkennen und gleichstellungsorientiert zu bearbeiten. Insofern ist Gender-Kompetenz eine Schlüsselqualifikationen und für die Bildungsarbeit von großer Bedeutung. Geschlechtersensibel zu unterrichten bedeutet, eigene und gesellschaftliche Rollenbilder zu reflektieren und zu versuchen, Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen.

Warum lohnt sich die Teilnahme?

Bildungseinrichtungen legen zunehmend Wert auf Gender-Kompetenzen. Mit der detaillierten Teilnahmebescheinigung können Sie Ihre erworbenen Kompetenzen nachweisen.

Was sind Inhalte des Trainings?

Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von Ansätzen und Methoden für den Unterricht. Ein theoretischer Input zu Geschlechterverhältnissen und gesetzlichen Vorgaben ergänzt den Praxisteil. Bestandteil des Trainings ist auch welche Rolle Geschlecht im Zusammenhang mit anderen Differenzierungskategorien wie z. B. ethnische und soziale Herkunft hat.

An wen richtet sich das Training?

Wer Interesse hat an praktischen Übungen, neuen Perspektiven und Austausch ist hier richtig. Bachelor und Master-Studierende sind willkommen, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Neugier ist eine gute Voraussetzung für die Teilnahme.

Was kostet das Training?

Die Teilnahmegebürh beträgt 10 Euro. An den Kosten soll die Teilnahme nicht scheitern. Bei Problemen der Finanzierung wenden Sie sich an uns!

Wie kann ich mich anmelden?

Schicken Sie eine Mail mit dem Stichwort "Gender Training" an Stefanie Weuffen  projmug(at)uni-hildesheim.de oder melden Sie sich direkt an der Info am Hauptcampus verbindlich an.

Das sagen ehemalige Teilnehmer_innen über das Training…

„…Jeder (zukünftige) Lehrer sollte sich mit dem Thema befassen…Der Workshop hilft, Unterrichtsmethoden zu reflektieren“ „…es hat mir geholfen Unterricht nun mit der „Genderbrille“ zu beurteilen zu können und mehr darauf ein zu gehen“

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Männer und Grundschullehramt
news-11337 Tue, 09 Feb 2016 15:32:00 +0100 Jungen - Zukunftstag Boys´Day 2016 https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/jungen-zuk/ In diesem Jahr findet der Boys´Day am 28. April 2016 statt. Am Jungen - Zukunftstag kannst Du experimentieren, bauen, schreiben, kurz eine Menge ausprobieren und live erleben wie ein Studium an der Universität Hildesheim aussieht. Wenn Du Dich für einen Workshop am  Boys´Day interessierst, kannst Du Dich hier anmelden.

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Männer und Grundschullehramt Universität Hildesheim Gleichstellungsbüro
news-10577 Fri, 11 Sep 2015 18:00:00 +0200 Lerneifer wecken: Guten Morgen, Herr Lehrer! https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/lerneifer-wecken-guten-morgen-herr-lehrer/ Wenn ein Schultag beginnt, dann werden neun von zehn Grundschullehrkräfte mit „Guten Morgen, Frau…“ begrüßt. Männer: Fehlanzeige. Die Universität Hildesheim versucht, mehr Männer für den Lehrerberuf zu interessieren und Vorurteile abzubauen. Hannes Heinemann startet Anfang 2016 in den Schulalltag. Wer nicht mit voller Überzeugung dabei ist, wird von den Kindern auch nicht ernst genommen, sagt der 29-Jährige. Für Hannes Heinemann war die Entscheidung ziemlich klar: Es soll in die Grundschule gehen. Der heute 29-Jährige hat schon vor dem Studium in das künftige Berufsfeld geschnuppert, an verschiedenen Schulen Praktika absolviert und so Unterricht mit 6- und mit 16-Jährigen beobachten können. Dafür habe er sich Zeit genommen, um „einen guten Überblick zu haben, welche Anforderungen der Lehramtsberuf mit sich bringt und wie die Arbeit ausfällt“. Während des Abiturs wusste er „noch gar nicht wirklich, wo es beruflich hingehen soll“. Ein Berufsberater, Eltern und eine Lehrerin empfahlen ihm, ein Praktikum zu absolvieren, bevor er sich für einen Studiengang entscheidet. Gesagt getan. Und Hannes Heinemann stand vor der Klasse. „Es ist ein Irrtum, wenn man als Schüler sagt: Ich weiß, wie der Lehramtsberuf abläuft. Klar hat man seine Tage bisher in der Schule verbracht – aber alles aus der Schülerperspektive erlebt“, so der Student. „Es tut gut, Schule aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.“

Der 29-jährige Lehramtsstudent hat in Vechta im Bachelor studiert und erst spät Praxiserfahrungen sammeln können. Zum Masterstudium wechselte er nach Hildesheim. „Viele Studierende stellen erst ziemlich spät fest, dass der Studiengang nicht der Optimale für sie ist, überlegen, ob sie abbrechen. Das ist ein großer Vorteil in Hildesheim, dass man im Studium auch im Schulalltag ist."

An der Universität Hildesheim gehen Lehramtsstudierende im ersten Studienjahr jeden Freitag ins Klassenzimmer (mehr zum Thema im Uni-Magazin 2015, Reportage „Willkommen im Schulalltag" ab Seite 46) und beobachten Unterricht und die Entwicklung von Kindern über einen längeren Zeitraum. Im November starten erneut etwa 500 Studienanfänger in die Schulpraktischen Studien, die erste Praxisphase.

Hannes Heinemann wurde von der Uni Hildesheim im Seminar „Gender-Training“  angesprochen, ob er im Projekt „Männer und Grundschullehramt“ mitwirken möchte. Er ist einer der wenigen Männer, neun von zehn Studierenden in seinen Seminaren seien weiblich, schätzt er. Ein Blick in die Statistik zeigt: 2015 sind von allen Bachelor-Lehramtsstudierenden 22,2 % männlich. Fünf Jahre zuvor lag die Zahl der männlichen Lehramtsstudierenden bei etwa 14 %. Im Masterstudium (Lehramt an Grundschulen) sind derzeit 15,3 % männlich, 2010 lag der Anteil bei 12,3 %.

Statt auf einer Online-Plattform sind Lehramtsstudenten live im Klassenzimmer

Im Projekt „Männer und Grundschullehramt“ – das das Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim seit 2010 aus frei werdenden Mitteln aus dem Professorinnenprogramm des Bundesbildungsministeriums finanziert – geht Hannes Heinemann an Gymnasien und berichtet aus dem Lehramtsstudium. Er bildet eine Brücke – zwischen Jugendlichen in der Orientierungsphase und der Universität.

Wichtig dabei: Die Schülerinnen und Schüler können Fragen stellen. Statt auf einer Online-Plattform ist Heinemann „live“ im Klassenraum, fordert das Gespräch und den Austausch ein, berichtet aus dem Studium. „Wir möchten durch diverse kleinere Projekte den Lehramtsberuf für Männer öffnen, Vielfalt an den Schulen zeigen und fördern und Vorurteilen entgegenwirken“, sagt Ilinda Bendler vom Gleichstellungsbüro der Uni. Durch die Zusammenarbeit mit Studenten sei die Hemmschwelle niedriger, Fragen zu stellen, so Bendler. „Jungen und Mädchen stellen Studentinnen und Studenten andere Fragen als älteren Uni-Beschäftigten.“

Hannes Heinemann studiert nun im vierten Mastersemester Grundschullehramt mit den Fächern Deutsch, Sachunterricht und Geschichte an der Universität Hildesheim und ist kurz vor dem Absprung in den Schulalltag. Seine Masterarbeit schreibt er zum Thema „Lehrerfeedback“. Er kann sich vorstellen, den Kontakt zur Uni zu halten, um weiterhin seine Erfahrungen an Jugendliche weiterzugeben. Im Frühjahr 2016 startet er in das Referendariat.

Das Gleichstellungsbüro arbeitet auch mit den „Anker-Peers“ der Studienberatung zusammen. Die „Anker-Peers“, das sind Studierende, die für die Beratung geschult in Schulen und Stadtteilen über den Uni-Alltag berichten und Schülerinnen und Schüler in Vorlesungen mitnehmen, um ihnen einen Einblick in das Studium zu geben. Was macht man in einem Studium wie Umweltsicherung, Übersetzen oder Wirtschaftsinformatik? Und wie läuft der Uni-Alltag eigentlich ab? Ab Oktober 2015 wird der Lehramtsstudent Maximilian Koch unter den Anker-Peers über das Thema „Männer an Grundschulen“ informieren, sagt Sonja Weber von der Zentralen Studienberatung. Mittlerweile besteht das Team aus Studierenden aus allen Fachbereichen, von den Künsten über das Lehramtsstudium bis zu den Naturwissenschaften. „Die studentischen Beraterinnen und Berater sind jederzeit erreichbar, per E-Mail und Facebook, sie bieten wöchentliche Sprechstunden und individuelle Beratungstermine an“, so Weber.

Vielfalt an den Schulen fördern und Vorurteilen entgegenwirken

In Niedersachsen sind neun von zehn Lehrkräften weiblich. Zum Stichtag 22.09.2014 waren an den allgemein bildenden Grundschulen in Niedersachsen insgesamt 20.055 Lehrkräfte – Vollzeitlehrkräfte und Teilzeitlehrkräfte mit mindestens der Hälfte der Regelstundenzahl – beschäftigt, davon rund 2.280 männliche und rund 17.780 weibliche. Der Anteil der männlichen Lehrkräfte an den Grundschulen beträgt rund 11,4 %, der Anteil der weiblichen Lehrkräfte rund 88,6 %, teilt Susanne Schrammar vom Niedersächsischen Kultusministerium mit.

Die Universität Hildesheim versucht mit Projekten wie „Männer und Grundschullehramt“ Berufsperspektiven aufzuzeigen. Statt großer Verpflichtungen können Jugendliche erst einmal „hineinschnuppern“. „Die Schüler haben erst etwas Angst, zu fragen“, so Ilinda Bendler. Beim jährlichen „Zukunftstag“ für Mädchen und Jungen erhalten die Jugendlichen daher Einblicke in Berufsfelder. Jungen nehmen unter anderem an Vorlesungen und Experimenten in Psychologie und Sachunterricht teil (Bericht vom Boys‘ Day 2015).

„Die Jungs reagieren mit Interesse, die jüngsten sind 10 Jahre alt, die älteren 16. Auch mit 17 ist man nicht unbedingt schon in der Lage zu sagen, was man werden möchte, deshalb ist eine Unterstützung in dieser Phase so wichtig“, so Bendler. Der angehende Lehrer Hannes Heinemann hat erfasst, wie Jugendliche denn auf diese Angebote reagieren. Er war selbst dabei: „Die meisten waren erstmals an der Universität, sie kamen ganz höflich und zurückhaltend in das Uni-Gebäude und in die Labore herein. Wir sind auf die Domäne Marienburg gegangen, die Schüler haben am Kurs ‚Digital Painting‘ teilgenommen – vielleicht werden sie die künftigen Kunst- oder Musiklehrer“, so der Lehramtsstudent. Alles hängt von engagierten Lehrenden ab, sagt Ilinda Bendler. „Man ist dort richtig dabei, wo die Lehrenden einen packen und motivieren. Ein ganz großer Dank an die Lehrenden und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die solche Angebote für Jugendliche machen.“

Nicht einfach, einer der wenigen angehenden Grundschullehrer zu sein

Hannes Heinemann ist in der Endphase seines Lehramtsstudiums. Im Dezember 2015 erfährt er, an welcher Schule er in das Referendariat starten wird. Blickt er zurück, dann sagt er: „Es ist nicht immer einfach, einer der wenigen angehenden Grundschullehrer zu sein. Ich merke es in meinem Studienalltag, während der Praktika. Ich bin für viele Dinge der erste Ansprechpartner, etwa wenn in Uni-Seminaren ein technisches Problem auftaucht – dann werde ich als erstes angeguckt.“ Jeder müsse lernen, solche Situationen zu nutzen, um über Vorurteile und Stereotype zu sprechen: „Nur weil ich ein Mann bin, bin ich kein Technikexperte.“

Grundschullehramt sei unter den Schülern „kein so angesehener Beruf“. Sie gehen davon aus, dass viele Frauen im Klassenzimmer sind, dass dort gebastelt wird und dass man wenig verdient, berichtet der Lehramtsstudent von seinen Erfahrungen an Schulen. Was er diesen Vorstellungen entgegensetzt?

„Mir fällt es nicht schwer, das zu entkräften“, sagt der angehende Lehrer. „Wenn man sich berufen fühlt, in der Grundschullehre tätig zu sein, dann ist es nicht wichtig, ob man ein bisschen mehr oder weniger verdient. Ich lege Jugendlichen ans Herz, ein Praktikum in mehreren Schulstufen zu machen.“ Manchmal erlebt er im Studienalltag, dass Studierende den Beruf nur wählen, weil sie „nicht wissen, was sie werden wollen“ oder „einen sicheren Job“ suchen. Er rät davon ab, eine Entscheidung auf dieser Grundlage zu treffen. Wer nicht mit voller Überzeugung dabei ist, wird von den Kindern auch nicht ernst genommen, sagt Heinemann. Schließlich müssen Lehrer begeistern können und Lerneifer bei den Kleinen wecken.

Info: Netzwerk Männer und Grundschullehramt und Gender-Trainings

Vielfalt im Lehrerzimmer: In Niedersachsen sind neun von zehn Lehrkräften weiblich. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Die Universität Hildesheim hat ein Netzwerk „Männer und Grundschullehramt – Gender und Diversität in der Grundschule“ aufgebaut. Die Plattform fördert den Austausch unter Lehrerinnen und Lehrern, Schulleitungen, Schulbehörden, Ministerien sowie Lehrenden und Studierenden an Universitäten, um langfristig auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Grundschullehramt hinzuwirken. Eine Onlineplattform wird regelmäßig aktualisiert, bietet kostenfreie Unterrichtsmaterialien und eine Praxisbörse an,  informiert über Weiterbildungsveranstaltungen und good practice-Beispiele an deutschen Universitäten.

Das Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim bietet seit 2010 im Projekt „Männer und Grundschullehramt“ Schnuppertage, Kooperationen mit Schulen und Berufsinformationsabende für Schüler an. Bundesweit gibt es bisher nur in Hamburg, Freiburg und Bremen ähnliche Initiativen.

Lehramtsstudenten sind am Hildesheimer Projekt beteiligt. Sie besuchen gemeinsam mit der Studienberatung Schulen und informieren über die Anforderungen und Aufgaben des Berufes. Im „Schultandem" unterrichten Oberstufenschüler eine Stunde in einer Grundschule, dabei werden sie von Studenten begleitet. Einer von ihnen ist zum Beispiel Martin Preisigke, der seine Masterarbeit über Männer in der Grundschule schrieb und Schüler des Gymnasiums Himmelsthür auf ihre erste Unterrichtsstunde in der Grundschule Moritzberg vorbereitet hat. Seit 2013 unterrichtet er an der Grundschule Cramme. Wer sich für das Thema „Männer und Grundschullehramt“ interessiert, kann sich an das Gleichstellungsbüro der Uni wenden (05121.883-92150, gleichstellungsbuero@uni-hildesheim.de).

Wie kann man im Unterricht vermeiden, Vorurteile zu verbreiten?

Lehramtsstudierende setzen sich in „Gender Trainings" zum Beispiel mit Rollenklischees in Unterrichtsmaterialen und Vielfalt im Klassenzimmer auseinander. Werden Mädchen und Jungen in Unterrichtsmaterial in verschiedenen Rollen dargestellt oder gilt zum Beispiel die Devise: Pferdebücher für Mädchen, Technik für Jungs? Die Auswahl von Unterrichtsmaterialien und Schulbüchern, die Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt zeigen, statt in stereotypen Bildern, kann einen Beitrag dazu leisten, Vorurteile abzubauen. Im Seminar besprechen Studierende auch eigene Lehrbeispiele und Stundenkonzepte, um Theorie in die eigene Praxis zu übertragen. Lehramtsstudierende können auch an einem Gender-Training teilnehmen, das nächste findet am 13. und 14. November 2015 statt.

Das Training ist offen für alle Lehramtsstudierenden, die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt. Interessierte können sich schon jetzt einen Platz sichern indem sie sich an Charlotte Schiller vom Gleichstellungsbüro wenden (mintproj@uni-hildesheim.de).

Medienkontakt: Universität Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

www.uni-hildesheim.de/ueber-uns/organisation/weitere-einrichtungen/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/veranstaltungen/gender-training-fuer-lehramtsstudierende

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Gleichstellungsbüro Männer und Grundschullehramt Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung
news-10248 Tue, 23 Jun 2015 09:09:00 +0200 Doing Being a Primary School Teacher. Does Gender play a role? https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/doing-being/ Vortrag von Dr. Joanne McDowell von der University of Hertfortshire Am Dienstag, den 9.06.2015 war Dr. Joanne Mc Dowell zu Gast an der Universität Hildesheim. Der Vortrag wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Lenz vom Institut für englische Sprache und Literatur organisiert. Nähere Informationen können bei Ilinda Bendler unter dem Stichwort "Does Gender play a role?" erbeten werden. Hier der Informations-Flyer zur Veranstaltung (Input von Dr. Joanne McDowell).

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Männer und Grundschullehramt
news-9397 Tue, 27 Jan 2015 09:29:00 +0100 Uni informiert: Studieren auf der Höhe https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/uni-informiert-studieren-auf-der-hoehe/ Wirtschaftsinformatik, Umweltsicherung, Übersetzen? Szenische Künste, Lehramt oder Sozialpädagogik? Lehrende und Studierende geben während der Infotage Anfang Februar Einblicke in Studiengänge. Studieninteressierte erhalten außerdem Informationen zu Bewerbung, Finanzierung und Eignungsprüfungen. Die Studienberatung, das Centrum für Lehrerbildung und das Gleichstellungsbüro bieten einen Workshop zur Berufsorientierung an. Anfang Februar lädt die Universität Hildesheim Studieninteressierte zu den Infotagen „Studieren auf der Höhe" (Programm, 4. bis 6. Februar 2015) ein. Die Infotage auf dem Uni-Hauptcampus bieten die Möglichkeit, sich in Themen-Veranstaltungen gezielt über das Studienangebot der Universität zu informieren und anschließend mit Studierenden, Fachvertretern oder der Studienberatung ins Gespräch zu kommen, sagt die Studienberaterin Dinda Fatah. „Studieninteressierte können sich auch über die Bewerbung um einen Studienplatz, Finanzierung und Auslandsaufenthalte sowie Studieren mit Kind informieren. Außerdem bieten wir Führungen über den Campus an." Neben der Vorstellung von Studieninhalten gibt es wichtige Informationen rund um die Eignungsprüfung in den künstlerischen Studiengängen sowie für Musik, Kunst und Sport im Lehramtsstudium.

Der kulturwissenschaftliche Fachbereich informiert über die Verbindung von Theorie und Praxis im Studium [Hinweis: Diese Veranstaltungen finden auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg statt]. Ab 8:00 Uhr können Studieninteressierte am Schnupperstudium teilnehmen und Lehrveranstaltung besuchen, zum Beispiel zu den Themen „Kulturpolitik", „Die Wiederentdeckung des Hörens", „Über das Denken nachdenken" oder „Deutsch-türkische Kulturbeziehungen".

Lehrende geben anschließend Einblicke in die Bachelorstudiengänge „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis", „Szenische Künste", „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" sowie „Philosophie - Künste - Medien". Außerdem stellen Studierende des Masterstudiengangs „Inszenierung der Künste und der Medien" Forschungsergebnisse öffentlich vor. Der Abend endet mit Werkschauen, Ausstellungen und Filmvorführungen. Der Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ ist der älteste Studiengang in Deutschland, der seit 1978 für kulturwissenschaftliche, künstlerische und kulturvermittelnde Berufe qualifiziert. Absolventen sind in Theaterhäusern und Verlagen, in Schulen, in Funk- und Fernsehanstalten, in der Kulturverwaltung und Kulturellen Bildung tätig.

Am Hauptcampus der Universität geben Lehrende am Mittwoch Einblicke in das Studium in den Bereichen Erziehungswissenschaft, Sozial- und Organisationspädagogik sowie Psychologie mit dem  Schwerpunkt Pädagogische Psychologie. Dann geht es weiter mit Informationen zu den Studiengängen Internationales Informationsmanagement, Interkulturelle Kommunikation und Übersetzen sowie English Applied Linguistics. Am Abend informieren Lehrende über die Bachelorstudiengänge Infomationsmanagement und Informationstechnologie, Umweltsicherung sowie Wirtschaftsinformatik. Studierende lernen in Hildesheim zum Beispiel, Informationssysteme zu entwickeln und große Informationsmengen in Unternehmen zu managen. Im Bereich „Angewandte Informatik“ können sie sich auf Programmierung, Datenbanken, Softwaretechnik und Künstliche Intelligenz spezialisieren. Durch Schnuppertage und in Zusammenarbeit mit Schulen versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim mehr junge Frauen für ein IT-Studium zu interessieren.

Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren Studieninteressierten können sich am Donnerstag über Finanzierungswege informieren. Um 13:00 Uhr beginnt eine Infoveranstaltung zum Thema „Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz?". Am Abend geben Sportwissenschaftler Einblicke in das Studium „Sport, Gesundheit, Leistung". Um 17:00 Uhr informieren Lehrende über Wege in den Lehrerberuf an Grund-, Haupt- und Realschulen. Bundesweit besonders ist die frühe Verbindung von Theorie und Praxis in der Lehrerausbildung. Die Studienanfänger sind im ersten Studienjahr mittwochs im Hörsaal – und freitags im Klassenzimmer. Die Universität arbeitet dafür eng mit Partnerschulen zusammen. In den „Schulpraktischen Studien" beobachten die angehenden Lehrkräfte in einer studentischen Kleingruppe im ersten Studienjahr einmal in der Woche Unterricht und sprechen darüber mit einem Lehrer und Erziehungswissenschaftler in Seminaren. Die Studenten erhalten früh echte Einblicke in die Schulrealität, können die Berufswahl überprüfen und reflektieren. Im zweiten Semester hält jeder Student seine erste Unterrichtsstunde. Weitere Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums in mehreren Schulformen.

In einem mehrstündigen Workshop „Lehramt studieren?!" erhalten Studieninteressierte am Freitagnachmittag Einblicke in den Studienaufbau und die Berufspraxis. Im Mittelpunkt stehen zum Nachdenken anregende Reflexionsangebote rund um das Thema Fähigkeiten und Ressourcen, die Lehrerinnen und Lehrer im Berufsalltag benötigen. Die Studienberaterin Anna-Elise Weiß und Dr. Dörthe Buchhester vom Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung geben Einblicke in den Aufbau des Lehramtsstudiums, Studierende berichten von Praxisphasen. Eine Referentin des Gleichstellungsbüros informiert über das Projekt „Männer und Grundschullehramt“ und ein Grundschullehrer berichtet aus dem Schulalltag. Eine Anmeldung ist erforderlich (bis zum 25. Januar per e-Mail: kock@uni-hildesheim.de). Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Programm der Infotage online

Infoline bei Rückfragen: 05121.883-55555

Bitte beachten Sie: Die Zentrale Studienberatung und weitere Einrichtungen der Universität wie das International Office, das Immatrikulations- und Prüfungsamt ziehen in diesen Tagen um in das neue FORUM am Universitätsplatz 1. In der Woche vom 2. bis 6. Februar 2015 kann es bei der Studienberatung zu Verzögerungen in der Telefon- und Emailbeantwortung kommen (Umzug Immatrikulationsamt: 30. Januar bis 9. Februar, erste Sprechzeit am Universitätsplatz am 10.02.2015 / Umzug Prüfungsamt: von 6. bis 16. Februar). Wir bitten um Verständnis.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Ang. Erziehungswissenschaft Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Gleichstellungsbüro Männer und Grundschullehramt Lehrerbildung
news-9188 Mon, 24 Nov 2014 12:31:00 +0100 Workshop: Lehramt studieren?! https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/workshop-le/ für Studieninteressierte, am 06.02.2015, Universität Hildesheim | An der Schwelle zum Abitur oder kurz danach, vielleicht auch nach einigen Jahren in einem erlernten Beruf: Für viele ist das Lehramtsstudium eine attraktive Option. In diesem Workshop erhalten Sie Einblicke in den Studienaufbau und die Berufspraxis. Im Mittelpunkt stehen spannende, zum Nachdenken und Nachfühlen anregende Reflexionsangebote rund um das Thema: „Welche Fähigkeiten und Ressourcen brauche ich als Lehrer_in im Berufsalltag?“

 

 

 

Programm

  • „Geeignet“ fürs Lehramt – was heißt das? Möglichkeiten zum Selbsttest
  • Aufbau des Lehramtsstudiums an der Universität Hildesheim
  • Praxisberichte mit Fragerunde

Termin: Freitag, 6. Februar 2015, 14:00 – 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Universität Hauptcampus, Universitätsplatz 1,
31141 Hildesheim, Raum wird bekannt gegeben

Referent_innen:

  • Anna-Elise Weiß, career service (ZSB)
  • Dr. Dörthe Buchhester, Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung
  • Referentin des Gleichstellungsbüros
  • Lehrer einer Grundschule

Anmeldung bis zum 25. Januar 2015 per Mail: kock@uni-hildesheim.de

Höchstteilnehmerzahl: 30

Das Angebot richtet sich an alle am Lehramtsstudium Interessierten. Das Projekt „Männer und Grundschullehramt“ freut sich besonders über männliche Teilnehmer.

Dieser Workshop ist ein Kooperationsangebot des career service der Zentralen Studienberatung (ZSB), des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung und des Projektes „Männer und Grundschullehramt“ des Gleichstellungsbüros.

Flyer

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Männer und Grundschullehramt
news-8548 Thu, 11 Sep 2014 11:43:00 +0200 Training für Lehramtsstudierende | Antidiskriminierung im schulischen Alltag. Social Justice, Gender und Diversity https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/training-fuer/ In Kooperation mit den career service der Zentralen Studienberatung wird dieses zweitägige Training am 07.11.2014 und am 08.11.2014 organisiert. Der Umgang mit heterogenen Schulklassen, der gleiche Chancen ermöglicht und Benachteiligung verhindert, wird von (angehenden) Lehrkräften erwartet. Die Fähigkeit, den Unterricht auf eine Weise zu gestalten, die allen Kindern in Vielfalt gerecht wird, gilt spätestens seit der Inklusionsdebatte als Schlüsselkompetenz. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Training den Erwerb solcher Kompetenzen zu ermöglichen.

Was sind die Inhalte des Trainings?
Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung von Methoden für den Unterricht. Das Training stellt „Social Justice and Diversity“ als eine Antidiskriminierungsmethode vor, die es ermöglicht, ein diskriminierungsreduziertes Denken und Handeln im Klassenkontext zu initiieren. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Auseinandersetzung mit bestehenden gesellschaftlichen Machtverhältnissen auf individueller, institutioneller und kultureller Ebene. Die Reflektion der eigenen sozialen Positionierung sowie die Entwicklung einer eigenen Haltung als Pädagogin oder Pädagoge zu den Themen „Macht“ und „Gerechtigkeit“ sind wichtige Aspekte der Antidiskriminierungsarbeit. Es werden verschiedene Methoden der gewaltfreien Kommunikation sowie Dialogmöglichkeiten vorgestellt, die vorurteilsärmere Begegnungen ermöglichen.

Schwerpunktsetzung
Das Training legt den Schwerpunkt auf das Thema „Gender“. Die Praxis im Umgang mit Geschlechtervielfalt und sexueller Orientierung im Schulalltag wird beleuchtet und gemeinsam diskutiert. Wir widmen uns beispielsweise der Frage: In welchem Ausmaß verfestigt Lehrmaterial geschlechterstereotype Vorstellungen und worauf gilt es zu achten? Ziel des Seminars ist es, Ideen für einen wertschätzenden Umgang im Miteinander sowie Handlungsmöglichkeiten für die Etablierung und
Akzeptanz von (Geschlechter)-Vielfalt zu entwickeln.


Warum lohnt sich die Teilnahme?
Bildungseinrichtungen legen zunehmend Wert auf Gender- und Diversity-Kompetenzen. Mit einer detaillierten Teilnahmebescheinigung können Sie Ihre erworbenen Kompetenzen nachweisen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Sabine Hastedt

Referentin: Jasamin Boutarabi, Gender Institut Bremen

In Kooperation mit: career service der Zentralen Studienberatung

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Männer und Grundschullehramt
news-8814 Wed, 10 Sep 2014 12:35:00 +0200 "Berufsperspektive Grundschullehramt" https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/berufspersp/ Welche Anforderungen muss ich für ein Lehramtsstudium erfüllen? Wie sieht der Berufsalltag in einer Grundschule aus? Diese und viele weitere Fragen werden während der Informationsveranstaltung am 23.10.2014, 16.30 Uhr im BiZ Hildesheim geklärt. Wir laden alle Studieninteressierte und Eltern herzlich dazu ein! Im Rahmen dieser Info-Veranstaltung informiert die Zentrale Studienberatung über das Lehramtsstudium an der Universität Hildesheim. Ein Lehramtsstudent berichtet von seinem Arbeitsalltag an der Grundschule und von seinen Erfahrungen im Studium und steht gerne für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet bereits zum fünften Mal in Kooperation mit der Zentralen Studienberatung und dem Berufsinformationszentrum Hildesheim statt.


Poster

Termin: 23.10.2014, 16.30 Uhr
Ort: Berufsinformationszentrum Hildesheim
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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Männer und Grundschullehramt
news-8400 Wed, 10 Sep 2014 11:42:00 +0200 Gender Training für Lehramtsstudierende https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/gender-train/ Wie funktioniert geschlechtersensibler Unterricht? Was ist bei der Auswahl von Materialien beachten? Diesen Fragen werden im Training am 14. und 15.10.2014 nachgegangen. Termin:

Dienstag, der 14.10.2014, 14 - 18 Uhr
Mittwoch, den 15.10.2014, 10 - 18 Uhr

Das Training ist bereits ausgebucht. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Sabine Hastedt zur Verfügung: hastedt(at)uni-hildesheim.de

Was sind Gender-Kompetenzen?
Gender-Kompetenzen sind Schlüsselqualifikationen und für die Bildungsarbeit von großer Bedeutung. Geschlechtersensibel zu unterrichten bedeutet, eigene und gesellschaftliche Rollenbilder zu reflektieren und zu versuchen, Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen.


Was sind Inhalte des Trainings?
Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von Ansätzen und Methoden für den Unterricht. Wir werden diskutieren, welche Rolle Geschlecht im Zusammenhang mit anderen Differenzierungskategorien wie z. B. ethnische und soziale Herkunft hat. Ein kurzer Input zu Geschlechterverhältnissen und gesetzlichen Vorgaben ergänzt den Praxisteil.

An wen richtet sich das Training?
Wer Interesse hat an praktischen Übungen, neuen Perspektiven und Austausch ist hier richtig. Bachelor- wie auch Master-Studierende sind willkommen, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Neugier ist eine gute Voraussetzung für die Teilnahme.

Warum lohnt sich die Teilnahme?

Bildungseinrichtungen legen zunehmend Wert auf Gender-Kompetenzen. Mit einer detaillierten Teilnahmebescheinigung können Sie Ihre erworbenen Kompetenzen nachweisen.

Zeit-Artikel zum Gender Training

Zur Trainings-Dokumentation mit Literaturhinweisen

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Männer und Grundschullehramt
news-8813 Tue, 09 Sep 2014 11:35:00 +0200 Workshop "Studienwahl: typisch Frau – typisch Mann?!", GIBeT-Tagung am 11.9.2014 https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/workshop-st/ Unter dem Motto "Studienwahl: typisch Frau – typisch Mann?! Von Männern im Grundschullehramt und Frauen in den MINT-Fächern" beteiligt sich das Projekt an einem Workshop für Studien- und Berufsberater_innen Die Geschlechterverteilung bei der Studienwahl ist noch immer sehr einseitig: Frauen sind im Lehramtsstudium überrepräsentiert, während Männer vor allem technische oder naturwissenschaftliche Studienfächer wählen. Woran liegt das? Und welche Rolle spielen Faktoren wie soziale Herkunft und Migrationshintergrund? Diesen Fragen wollen wir anhand der Beispiele „Männer und Grundschullehramt“ und „Frauen in den MINT-Fächern“, zwei umsetzungsorientierten Projekten des Gleichstellungsbüros der Universität Hildesheim, nachgehen. Wir werden erarbeiten, wie das Wissen um geschlechtsspezifische Studienwahl im Beratungsalltag unterstützt. Anhand von Beispielen aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit wollen wir veranschaulichen, wie traditionelle Rollenbilder erweitert werden können und gemeinsam Umsetzungsmöglichkeiten entwickeln. Eigenes Öffentlichkeitsarbeitsmaterial kann gerne mitgebracht werden.

Ziel des Workshops ist es, anhand praktischer Übungen und kurzer Inputs gemeinsam positive Effekte für die tägliche Beratungspraxis zu erzielen.

Dozentinnen: Sabine Hastedt und Barbara Gärtner-Rupprecht, Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim, Projekte „Männer und Grundschullehramt“ und „Frauen in den MINT-Fächern“.

Fachtagung der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen e.V. „Studienberatung zwischen Tradition und Innovation“  vom 10. bis zum 12. September 2014 an der Leibniz Universität Hannover 

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Männer und Grundschullehramt
news-8397 Tue, 10 Jun 2014 14:48:00 +0200 Gastvortrag „Gender und Sachunterricht: Konstruiertes Geschlecht im didaktischen Kontext“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/gastvortrag-1/ Wir laden Sie herzlich ein zum Gastvortrag von Prof‘in Dr. Marlies Hempel & Linya Coers! Dienstag, 1. Juli 2014, 18 Uhr s.t. in H 2 der Universität Hildesheim Ziel des Vortrags ist es, die soziologische Dimension Gender im Kontext der Fachdidaktik Sachunterricht zu beleuchten. Dazu werden zunächst überblicksartig theoretische Grundlagen geklärt, indem die Begriffe Gender und doing gender aus der Perspektive der soziologischen Geschlechterforschung definiert werden. Dabei werden unterschiedliche theoretische Strömungen kurz vorgestellt und auch der Ursprung des Verständnisses von Geschlecht als soziale Konstruktion angerissen. Diese Basis wird genutzt, um das Geschlecht und die Entwicklung der Geschlechtsidentität in den Kontext der Sozialisation einzubetten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Sozialisationsprozessen von Kindern im Vor- und Grundschulalter. Die dabei vorgestellten Erkenntnisse aus der soziologischen Geschlechterforschung, der Sozialisationsforschung und der Entwicklungspsychologie werden abschließend mit ausgewählten Aspekten der Fachdidaktik Sachunterricht in Verbindung gebracht. Thematisiert wird dabei Gender als Element der bzw. Einflussfaktor auf die kindliche Lebenswelt, Gender und doing gender als Unterrichtsgegenstände des Sachunterrichts und Genderkompetenz als ausgewähltes Element der professionellen Kompetenz von Sachunterrichtslehrkräften. Zur Powerpointpräsentation

Vortragen werden:

Marlies Hempel, Dipl.-Päd., Dr. paed., ist Universitätsprofessorin für Didaktik des Sachunterrichts an der Universität Vechta. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Die Kategorie Geschlecht in Bildungs- und Erziehungsprozessen, Lebensentwürfe/Lebensplanung und Berufsorientierung von Kindern im Grundschulalter, Fachdidaktische Probleme des Sachunterrichts.

Linya Coers, M.Ed., promoviert seit Oktober 2013 an der Universität Vechta im Fach Didaktik des Sachunterrichts. Sie beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit dem Stellenwert von für die Grundschulpädagogik relevanten Dimensionen der Kategorie Gender im Kontext des Sachunterrichts.


Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin: Dienstag, 1. Juli 2014, 18 Uhr s.t.

Ort: Hörsaal 2, Universität Hildesheim, Marienburger Höhe

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht und dem Projekt "Männer und Grundschullehramt"

Poster

Die Veranstaltung ist eine anerkannte Veranstaltung im Rahmen der regionalen Lehrerfortbildung. Melden Sie sich als Lehrkäfte bitte hier an.

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Männer und Grundschullehramt
news-7530 Thu, 28 Nov 2013 13:36:00 +0100 Gastvortrag "Wege zu einer geschlechtergerechten Schule" an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/gastvortrag-2/ Wir laden Sie herzlich ein zum Gastvortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland! Am 15. Januar 2014, 8.15-9.45 Uhr im Audimax Um Antworten auf die Frage nach den Wegen zu einer geschlechtergerechten Schule geben zu können, sollen im Vortrag folgende Punkte ausgeführt werden: Was ist überhaupt „doing gender“? Wie kommt es dazu, dass wir uns „geschlechtsspezifisch“ verhalten? Woher wissen wir, was „geschlechtsadäquat“ ist?
Im zweiten Teil soll die Rolle, die Geschlecht im Schulalltag spielt, genauer beleuchtet werden. Dies betrifft zum einen die Bewertung des sozialen Verhaltens von Mädchen und Jungen, zum anderen die unterschiedlichen Leistungen und die mit ihnen einhergehenden Interessen.
Als drittes werden dann die Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine geschlechtergerechte Schule gestaltet werden kann. Dazu ist erst einmal zu klären, was unter Geschlechtergerechtigkeit verstanden wird.  Die Debatte um Koedukation oder Monoedukation ist nach wie vor aktuell und steht zugleich im Widerspruch zur Forderung nach einer inklusiven Schule.  Die vorgebrachten Argumente für eine Geschlechtertrennung sollen daher ausführlicher dargestellt und hinterfragt werden. An konkreten Beispielen sollen zudem die Probleme der Geschlechtertrennung aufgezeigt und als Alternative die Notwendigkeit des Umgangs mit Heterogenität betont werden. Abschließend geht es um Konsequenzen für Schulpolitik und LehrerInnenbildung.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Termin: Mittwoch, der 15.1.2014, 8.15-9.45 Uhr

Ort: Audimax Universität Hildesheim, Marienburger Höhe

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Angewandte Erziehungswissenschaft und dem Projekt "Männer und Grundschullehramt"

Poster

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Männer und Grundschullehramt
news-6990 Mon, 09 Sep 2013 18:26:00 +0200 Netzwerk-Auftaktveranstaltung am 20.11.2013, 15.30 Uhr https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/netzwerk-auf/ Das Netzwerk „Männer und Grundschullehramt – Gender und Diversität in der Grundschule“ begeht seinen Auftakt, u.a. mit einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland. Wir laden Sie herzlich dazu ein! http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds18987.html

Ausführlicher Veranstaltungsbericht / Gender und Schule

Vortragsvideo "Hauptsache Männer? Geschlecht und professionelles Lehrerhandeln" von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland und zugehörige Powerpointpräsentation

Powerpointpräsentation von Dr. Christoph Fantini, Universität Bremen

Nur wenige Männer arbeiten als Grundschullehrer: In Niedersachsen waren 10,2 % der hauptamtlichen/hauptberuflichen Grundschullehrkräfte männlich (Schuljahr 2011/2012). „Vielfalt im Klassenzimmer“ bezieht sich nicht nur auf eine immer größere werdende Vielfalt unter den Schüler_innen, der es auf dem Weg zu einer inklusiven Schule zu begegnen gilt, sondern auch auf eine Vielfalt und ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei den Lehrer_innen. Das Netzwerk „Männer und Grundschullehramt – Gender und Diversität in der Grundschule“ dient als gemeinsame Plattform und richtet sich an Lehrer_innen und Schulleitungen, Vertreter_innen aus Landesschulbehörden und Ministerien sowie Lehrende, Forschende und Studierende an Universitäten.
Die Auftaktveranstaltung bietet Gelegenheit zum Kennenlernen und zur Vernetzung. Weshalb ist ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Grundschule wichtig? Welche Maßnahmen sind geeignet, um mehr junge Männer für das Grundschullehramt zu interessieren? Wie kann dabei die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Schulbehörden und Universitäten gestaltet werden? Diesen Fragen wird in den Vorträgen und Arbeitsgruppen nachgegangen. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Studierende, Lehrende und Forschende sind herzlich zu dem hochschulöffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland zu den Themen "Männer und Grundschule als gleichstellungspolitische Herausforderung" und „Geschlecht und professionelles Lehrerhandeln“ willkommen!

Die Veranstaltung ist eine staatliche anerkannte Fortbildung für Lehrkräfte und Reisekosten können nach Genehmigung der Schulleitung erstattet werden. Es fallen keine Teilnahmegebühren an.
Einladung
Geplantes Programm:
Ab 15 Uhr: Ankommen bei Kaffee und Kuchen
15.30 Uhr: Grußworte
15.45 Uhr: Vorstellung des Netzwerks
16 Uhr:      Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Universität Hamburg
16.30 Uhr:  Kaffeepause
16.45 Uhr:  Arbeitsgruppen
17.45 Uhr:  Abschlusspräsentation der Ergebnisse

18.15 Uhr:  Ausklang mit Imbiss

Termin: Mittwoch, 20.11.2013: 15.30-18.15 Uhr
Ort: Raum I010, Hauptcampus Marienburger Höhe, Universität Hildesheim

Anmeldung: Bis zum 11.11.2013 bei Sabine Hastedt

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Männer und Grundschullehramt
news-7124 Wed, 21 Aug 2013 14:59:00 +0200 "Berufsperspektive Grundschullehramt" https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/berufspersp-1/ Welche Anforderungen muss ich für ein Lehramtsstudium erfüllen? Wie sieht der Berufsalltag in einer Grundschule aus? Diese und viele weitere Fragen werden während der Informationsveranstaltung am 14.11.2013, 16.30 Uhr im BiZ Hildesheim geklärt. Wir laden alle Studieninteressierte und Eltern herzlich dazu ein! Im Rahmen dieser Info-Veranstaltung informiert die Zentrale Studienberatung über das Lehramtsstudium an der Universität Hildesheim. Ein Referendar berichtet von seinem Arbeitsalltag an der Grundschule und von seinen Erfahrungen im Studium und steht gerne für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet bereits zum vierten Mal in Kooperation mit der Zentralen Studienberatung und dem Berufsinformationszentrum Hildesheim statt.

Poster

Termin: 14.11.2013, 16.30 Uhr
Ort: Berufsinformationszentrum Hildesheim
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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Männer und Grundschullehramt
news-6745 Tue, 20 Aug 2013 18:26:00 +0200 Fachkongress "Männlichkeit im Wandel - Neue Wege für Jungs" am 2./3.12.13 in Berlin https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/fachkongress/ Das Motto des Fachkongresses lautet: Moderne Gleichstellungspolitik richtet sich auch an Jungen und Männer. Ziel ist das Schaffen neuer Optionsräume durch das Aufbrechen einengender Rollenbilder. Mit dem zweitägigen Fachkongress möchten wir politische und gesellschaftliche Entwicklungen nachzeichnen und international vergleichen. Neben der Bildungs- und Berufsausbildungssituation von Jungen werden ihre unterschiedlichen Lebenswelten beleuchtet und der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Angebote für Jungen sich in der Praxis als geeignet erwiesen haben. Das Projekt "Männer und Grundschullehramt" wird sich mit einem kooperativen Workshop zum Thema "Projekte für männliche Schüler an Hochschulen" beteiligen.

Zum Programm

Quelle: Neue Wege für Jungs

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Männer und Grundschullehramt
news-6933 Mon, 19 Aug 2013 13:22:00 +0200 Grundschultag 2013: Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/grundschulta/ Mit einem vielfältigen Fortbildungs-Programm widmet sich der Grundschultag am 6. und 7.9.2013 dem Themenfeld "Inklusiven Schule". Es wird auch ein Workshop zum Thema "Geschlecht und Vielfalt - Aspekte in der inklusiven Unterrichtsgestaltung" im Rahmen des Netzwerks "Männer und Grundschullehramt - Gender und Diversität in der Grundschule" angeboten. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Studierende und Leitungen von Schulen. Das Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung der Stiftung Universität Hildesheim lädt Sie in Kooperation mit Fachverlagen und der Weiterbildung in Netzwerken (WiN) zu den "Grundschultagen 2013" ein. Die Umsetzung einer inklusiven Schule ist ein gesetztes Ziel der Bildungspolitik und eine Notwendigkeit zur Einbindung von Schüler_innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Begabungen. Im Rahmen von diversen Workshops, Diskussionsrunden und Best Practice-Beispielen bieten wir einen Ein- und Überblick zu wesentlichen Aspekten wie Kooperation – Inklusion – Kommunikation, welche den Weg in Richtung einer inklusiven Schule begleiten und unterstützen.

Zur Workshopübersicht und Anmeldung

 

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Männer und Grundschullehramt
news-6564 Fri, 14 Jun 2013 16:09:00 +0200 Mehr Männer in das Grundschullehramt und in die Soziale Arbeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/mehr-maenner-1/ Workshop am 24. Juni 2013 an der Universität Vechta Das Projekt "Männer und Grundschullehramt" stellt sich im Rahmen des Workshops vor und auch das Thema "Qualifiziert qua Geschlecht? Zur Forderung nach mehr Männlichkeit in Bildung und Sozialer Arbeit" wird behandelt. Im Anschluss wird diskutiert, wie strategische Maßnahmen an Universitäten umgesetzt werden können. Diese Veranstaltung findet im Kontext des Netzwerks "Männer und Grundschullehramt – Gender und Diversität in der Grundschule" statt.  

Programmflyer

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Männer und Grundschullehramt
news-6637 Mon, 10 Jun 2013 10:15:00 +0200 Diversity-Tag an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/diversity-ta-1/ "Vielfalt zelebrieren, aber auch Diskriminierungsformen und Exklusionsmechanismen diskutieren", unter diesem Motto steht der erste Diversity-Tag (11.6.2013) an der Universität Hildesheim. Das Zentrum für Bildungsintegration, das Gleichstellungsbüro und der AStA laden zu Podiumsdiskussion und Workshops ein. Auch das Projekt "Männer und Grundschullehramt" beteiligt sich. Anlässlich des ersten deutschen Diversity-Tages, iniiert von der ‘Charta der Vielfalt‘, sollen exemplarisch unterschiedliche Dimensionen von Diversity unter die Lupe genommen werden. Dabei wollen wir uns mit den Potentialen und Herausforderungen von Diversity auseinandersetzen, für die Heterogenität unserer Gesellschaft sensibilisieren, Vielfalt zelebrieren, aber auch Diskriminierungsformen und Exklusionsmechanismen diskutieren. In diesem Jahr stehen folgende ausgewählte Dimensionen von Diversity in den Mittelpunkt der Diskussion:
Religion / Gender / Sexuelles Begehren / Soziale Herkunft / Ethnizität / Behinderung / Kultur
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren die wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung dieser Differenzkategorien und bieten zur Vertiefung praxisorientierte Workshops an. Alle Mitglieder der Hochschule und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Zum Programm

Zum Hauptartikel 

Quelle: Flyer Diversity-Tag, Zentrum für Bildungsintegration/Universität Hildesheim

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Männer und Grundschullehramt
news-6615 Wed, 05 Jun 2013 16:39:00 +0200 Diversity-Tag an Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/diversity-tag-an-universitaet-hildesheim/ „Vielfalt wahrnehmen, ermöglichen, aktiv gestalten“ lautet eine Botschaft des Tages. Am ersten bundesweiten Diversity-Tag (11. Juni) laden das Zentrum für Bildungsintegration, das Gleichstellungsbüro und der AStA zur Podiumsdiskussion und zu Workshops ein. „Angesichts von Globalisierung und Migration pluralisieren sich alle Lebensformen und Lebensbereiche mit zunehmender Geschwindigkeit. Diversity ist zu einem Strukturmerkmal unserer modernen Gesellschaft geworden. Heterogenität ist also der gesellschaftliche Normalfall“, beobachtet Prof. Dr. Viola Georgi, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Diversity Education“. Sie fordert eine diversitätsbewusste Organisation, Gestaltung und Reflexion von Bildungsarbeit von der Kita bis zur Hochschule. Ihr Anliegen ist es, Diversity langfristig als ein Querschnittsthema an der Stiftung Universität Hildesheim zu etablieren.

Deshalb beteiligt sich die Universität Hildesheim am 11. Juni 2013 am ersten bundesweiten Diversity-Tag. „Wir setzen uns mit Chancen und Herausforderungen von Vielfalt auseinander und diskutieren Formen der Diskriminierung. Ziel unserer Aktionen ist es, für die Heterogenität der Gesellschaft zu sensibilisieren“, kündigen Filiz Keküllüoğlu und Dr. Lisanne Ackermann an. In diesem Jahr stehen im Mittelpunkt der Diskussion: Religion, Gender, Inklusion, Sexuelles Begehren, Soziale Herkunft, Ethnizität und  Kultur. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erörtern ab 12:45 Uhr in einer Podiumsdiskussion die wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung dieser Dimensionen von Diversity und bieten zur Vertiefung ab 16:15 Uhr praxisorientierte Workshops an.

Dabei geht es zum Beispiel um die in zahlreichen Bildungsstudien offengelegte Verquickung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Nur wenige Kinder aus Arbeiterfamilien nehmen ein Hochschulstudium auf – auch wenn sie die Voraussetzungen dafür mitbringen. Manchen fehlen schlicht die Informationen, anderen erscheint die Bildungsinvestition in ein Studium zu hoch und wieder anderen ist die Universität zu fremd. Wir werden daher gemeinsam mit der Initiative Arbeiterkind.de Möglichkeiten ausloten, wie mehr Studierende der ersten Generation – darunter auch viele aus Einwandererfamilien – für die Universität gewonnen werden können, so Georgi. Um den Übergang von Schule und Ausbildung ins Studium zu begleiten, gehen studentische Teams der Uni Hildesheim –  für das Thema sensibilisiert und die Beratung geschult – im Projekt „Anker-Peer-Programm“ in Schulen und andere soziale Räume, um Schülerinnen, Schüler und Azubis für ein Studium zu interessieren. Die etwa Gleichaltrigen stellen dabei die Lebenswelt der Studierenden vor, klären erste Fragen rund um das Studium, bieten Orientierungsworkshops, verweisen auf Unterstützungsangebote und sind auch nach dem Studieneinstieg für Studierende ansprechbar – eben ein fester Anker in der Uni.

Im Workshop zu Ethnizität geht es darum, zu reflektieren, wie ethnische Zugehörigkeiten in der deutschen Migrationsgesellschaft konstruiert und verhandelt werden. Welche Erfahrungen von struktureller Ungleichheit und Diskriminierung machen Minderheiten und kulturelle Gruppen? Um 18.30 Uhr startet der Film „Tomboy“ von Céline Sciamma im Audimax.

Der Diversity-Tag ist eine Initiative der „Charta der Vielfalt”, über 250 Aktionen finden bundesweit statt. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung unterstützt die Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Neben der Uni Hildesheim beteiligen sich die TU München, die BTU Cottbus und die Universitäten Hannover und Duisburg-Essen. Das Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim richtet den Tag in Zusammenarbeit mit dem AStA und dem Gleichstellungsbüro in Hildesheim aus. Alle Mitglieder der Hochschule und Interessierte aus der Stadt und der Region sind herzlich eingeladen. 

„Mit der Gründung eines Zentrums für Bildungsintegration in der zweiten Jahreshälfte 2013 bauen wir einen neuen Forschungsschwerpunkt auf. Die Forscherinnen und Forscher der Uni Hildesheim bearbeiten gesellschaftliche und bildungspolitische Fragestellungen in Migrationsgesellschaften im internationalen Vergleich“, sagt Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Das Zentrum fördert und bündelt Forschungsprojekte zu den Chancen und Problemen des Einwanderungslandes Deutschland im internationalen Vergleich. So untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Unterricht in Einwanderungsgesellschaften und wie Kinder unter Bedingungen von Migration aufwachsen. Im Leitbild der Universität heißt es: „Unser Land ist seit Jahrzehnten auch durch Immigration geprägt. Wir wollen konsequent dazu beitragen, die Bildungschancen von Menschen aus Einwanderungsfamilien weiter zu entwickeln, um ihre Integration zu fördern. Gleichzeitig erkennen wir ihre vielfältigen Erfahrungen an.“

Öffentliche Veranstaltung
Dienstag, 11. Juni 2013, ganztags von 12:45 bis 21:00 Uhr, in der Stiftung Universität Hildesheim (Hauptcampus, Marienburger Platz 22)

Diversity-Tag in Hildesheim – Programm (PDF)

Empfehlungsschreiben des Präsidenten zur Teilnahme am Diversity-Tag (PDF)

Kontakt:

Prof. Dr. Viola B. Georgi (E-Mail: georgiv(at)uni-hildesheim.de) und Filiz Keküllüoğlu (E-Mail: filiz.kekuellueoglu(at)uni-hildesheim.de) vom Zentrum für Bildungsintegration der Stiftung Universität Hildesheim stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung (Tel: 05121.883-691, Konferenz-Handy: 0160.979.089.11).

Kontakt für Medien:

Isa Lange (presse(at)uni-hildesheim.de, 05121.883-102, mobil erreichbar unter 0177.8605905)

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Zentrum für Bildungsintegration Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Gleichstellungsbüro Männer und Grundschullehramt Bildungsintegration
news-6527 Wed, 08 May 2013 17:12:00 +0200 Arbeitskonferenz "Mehr Männer für das Studium der Sozialen Arbeit!" https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/arbeitskonfe/ Das Projekt "Männer und Grundschullehramt" stellt sich auf der Arbeitskonferenz vor. Vorgestellt werden Ergebnisse aus Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils bei Studierenden Sozialer Arbeit. Soziale Arbeit war und ist ein Beruf, in dem deutlich mehr Frauen als Männer tätig sind. Dieser Umstand wird seit einiger Zeit verstärkt kritisch diskutiert. Gefordert wird, die Zahl der männlichen Fachkräfte zu erhöhen. Angesichts dessen lassen sich vermehrt Initiativen ausmachen, die die geschlechtsspezifischen Ungleichverteilungen in Studium und Beruf kritisch thematisieren und versuchen, die Zahl männlicher Studierender zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird eine Arbeitskonferenz ausgerichtet, die Akteure und Akteurinnen sozialpädagogischer/sozialarbeiterischer Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten sowie Gleichstellungsbeauftragte und Verantwortliche für Studienberatung und Career Services zusammenführen und Raum geben will, aus Projekten der männlichen Nachwuchsförderung zu berichten, gemeinsam kritisch zu diskutieren und Entwicklungsherausforderungen zu benennen.

Weitere Informationen und Programm

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Männer und Grundschullehramt
news-6434 Sat, 27 Apr 2013 17:11:00 +0200 Gastvortrag von Prof. Dr. Astrid Kaiser "Geschlechtergerechter Sachunterricht" https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/gastvortrag-3/ Das Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht und das Projekt "Männer und Grundschullehramt" laden Sie herzlich zu dem Vortrag "Geschlechtergerechter Sachunterricht" von Prof. Dr. Astrid Kaiser ein. Termin: Dienstag, 28. Mai 2013, 18 Uhr s.t. Im Rahmen der Vorlesung »Grundbildung Gesellschaft und Kultur« von Prof. Dr. Thomas referiert Prof. Dr. Astrid Kaiser (Universität Oldenburg) über zentrale Ergebnisse der Genderforschung und erörtert, wie ein mädchen- und jungengerechter Sachunterricht entwickelt werden kann.

Alle sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin: Dienstag, 28. Mai 2013, 18 Uhr s.t.

Ort: Hörsaal 2, Hauptcampus Marienburger Höhe

zur Audiodatei

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Männer und Grundschullehramt
news-6471 Fri, 26 Apr 2013 10:43:00 +0200 NDR-Bericht zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/ndr-bericht/ Während Mädchen in den Uni-Alltag in der Informatik, Technik und den Naturwissenschaften eintauchten, lernten Jungen Studiengänge wie Psychologie und Grundschullehramt kennen. Das NDR Fernsehen hat rund 200 Jugendliche am Zukunftstag an der Uni Hildesheim begleitet. „Man darf sowas in der Schule nicht einstellen, das dürfen nur die Techniker. Hier darf ich das selber ausprobieren", ist Schülerin Larissa Giese begeistert vom Workshop „Lichttechnik im Theater" und blickt aus drei Metern Höhe hinab. Markus Lochthofen vom Theaterinstitut hat das Angebot entwickelt – und jeder arbeitet mit, leuchtet eine Szene auf der Studiobühne aus, klettert Leitern empor um Scheinwerfer zu installieren, programmiert Lichteinstellungen. 

Mädchen schnupperten am Donnerstag in Studienfelder, in denen Frauen bislang weniger häufig vertreten sind. Die Angebote aus dem Bereich der Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik für die Fünft- bis Zehntklässlerinnen waren vielfältig: Während die einen Lebensmittel im Chemielabor untersuchten, mathematischen Formeln auf den Grund gingen und in der Geographie Geländekarten erstellten, lernten andere physikalische Phänomene wie „Schwarze Löcher“ kennen. Im Berufsfeld IT-Technik und Informatik stand das Programmieren auf dem Programm. Technisches Zeichnen, feilen, biegen: In der Metallwerkstatt fertigten Mädchen ein Werkstück an und erfuhren mehr über Fertigungsverfahren im Berufsfeld Technik und das Fach Technik im Lehramtsstudium.

„Wir wollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, auch Berufswege zu wählen, die möglicherweise nicht geschlechtstypisch sind", sagen Sabine Hastedt und Gabi Göller vom Gleichstellungsbüro. Dort koordiniert Hastedt auch das Projekt „Männer und Grundschullehramt". Ziel ist es, mehr Jungen für den Lehrerberuf zu interessieren.

Deshalb erhielten Jungen am Donnerstag Einblicke in das Lehramtsstudium: In der Lernwerkstatt der Uni experimentierten die Schüler zu Themen des Sachunterrichts und wurden dabei von Studenten angeleitet. Wie man Sprache betrachten kann, erfuhren die Jungs im Deutsch-Workshop. Und auf der Domäne Marienburg produzierten sie digitale und großformatige Bilder. Was eine psychische Störung ist und wie sie behandelt werden kann, stand beim Psychologie-Workshop auf dem Programm. „Das Engagement der Lehrenden und Studierenden in den Instituten ist riesig", freuen sich Hastedt und Göller, die das Angebot des Zukunftstages gemeinsam mit den Fachbereichen entwickelten. 

NDR Fernsehen, Film über den Zukunftstag an der Uni Hildesheim von Oliver Laffin, 25.04.2013 (Niedersachsen 18:00 Uhr, Hallo Niedersachsen 19:30 Uhr)

Von: Pressestelle, Isa Lange

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Männer und Grundschullehramt
news-6463 Thu, 25 Apr 2013 19:46:00 +0200 Berufsfelder erkunden https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/berufsfelder-erkunden/ Während Mädchen in den Uni-Alltag in der Informatik, Technik und den Naturwissenschaften eintauchten, lernten Jungen Studiengänge wie Psychologie und Grundschullehramt kennen. Das NDR Fernsehen hat rund 200 Jugendliche am Zukunftstag an der Uni Hildesheim begleitet. „Man darf sowas in der Schule nicht einstellen, das dürfen nur die Techniker. Hier darf ich das selber ausprobieren", ist Schülerin Larissa Giese begeistert vom Workshop „Lichttechnik im Theater" und blickt aus drei Metern Höhe hinab. Markus Lochthofen vom Theaterinstitut hat das Angebot entwickelt – und jeder arbeitet mit, leuchtet eine Szene auf der Studiobühne aus, klettert Leitern empor um Scheinwerfer zu installieren, programmiert Lichteinstellungen. 

Mädchen schnupperten am Donnerstag in Studienfelder, in denen Frauen bislang weniger häufig vertreten sind. Die Angebote aus dem Bereich der Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik für die Fünft- bis Zehntklässlerinnen waren vielfältig: Während die einen Lebensmittel im Chemielabor untersuchten, mathematischen Formeln auf den Grund gingen und in der Geographie Geländekarten erstellten, lernten andere physikalische Phänomene wie „Schwarze Löcher“ kennen. Im Berufsfeld IT-Technik und Informatik stand das Programmieren auf dem Programm. Technisches Zeichnen, feilen, biegen: In der Metallwerkstatt fertigten Mädchen ein Werkstück an und erfuhren mehr über Fertigungsverfahren im Berufsfeld Technik und das Fach Technik im Lehramtsstudium.

„Wir wollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, auch Berufswege zu wählen, die möglicherweise nicht geschlechtstypisch sind", sagen Sabine Hastedt und Gabi Göller vom Gleichstellungsbüro. Dort koordiniert Hastedt auch das Projekt „Männer und Grundschullehramt". Ziel ist es, mehr Jungen für den Lehrerberuf zu interessieren.

Deshalb erhielten Jungen am Donnerstag Einblicke in das Lehramtsstudium: In der Lernwerkstatt der Uni experimentierten die Schüler zu Themen des Sachunterrichts und wurden dabei von Studenten angeleitet. Wie man Sprache betrachten kann, erfuhren die Jungs im Deutsch-Workshop. Und auf der Domäne Marienburg produzierten sie digitale und großformatige Bilder. Was eine psychische Störung ist und wie sie behandelt werden kann, stand beim Psychologie-Workshop auf dem Programm. „Das Engagement der Lehrenden und Studierenden in den Instituten ist riesig", freuen sich Hastedt und Göller, die das Angebot des Zukunftstages gemeinsam mit den Fachbereichen entwickelten. 

NDR Fernsehen, Film über den Zukunftstag an der Uni Hildesheim von Oliver Laffin, 25.04.2013 (Niedersachsen 18:00 Uhr, Hallo Niedersachsen 19:30 Uhr)

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Medien, Theater und Populäre Kultur Fachbereich 4 Technik Gleichstellungsbüro Männer und Grundschullehramt
news-4462 Thu, 26 Apr 2012 17:48:00 +0200 ARTE berichtet über Männer und Grundschullehramt https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/arte-berichtet-ueber-maenner-und-grundschullehramt/ Der geringe Anteil von Männern im frühkindlichen Bildungsbereich und in der Grundschule wird häufig in Politik und Medien problematisiert. ARTE berichtet über das Projekt Männer und Grundschullehramt an der Universität Hildesheim. Lehramtsstudent Martin Preisigke hat sich das Thema genauer angeschaut und schreibt aktuell seine Masterarbeit über Männer in der Grundschule. „Das Thema ist medial sehr präsent", erklärt Martin Preisigke. Derzeit steckt er mitten in seiner Masterarbeit, in der er eine Bestandsaufnahme zur Forschung über die Männer in der Grundschule macht. „Ich nähere mich einigen Praxisprojekten an, wie zum Beispiel den Initiativen an den Universitäten in Hamburg, Bremen und Hildesheim. Welche Chancen und Perspektiven haben Männer in der Grundschule? Sind sie die künftigen Vorbilder für Schüler?" Im Schuljahr 2008/2009 waren durchschnittlich 11 Prozent der Lehrkräfte an niedersächsischen Grundschulen männlich. Kurz darauf hat das Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim das Projekt Männer und Grundschullehramt gestartet, auch dieses untersucht der Lehramtsstudent.

Der 23-Jährige studiert an der Universität Hildesheim Englisch und Sachunterricht mit dem Ziel, Grundschullehrer zu werden. „In den ersten Schuljahren werden Grundsteine gelegt, das motiviert mich und ist zugleich eine hohe Verantwortung", erklärt Preisigke und unterstreicht: „Die Schulpraktika haben meinen Berufswunsch bestätigt. Sie nehmen in unserer Ausbildung eine zentrale Bedeutung ein, die frühe und kontinuierliche Schulpraxis ist das Besondere am Hildesheimer Modell der Lehrerbildung. Neben den Seminaren und Vorlesungen an der Uni ist es hilfreich, realen Unterricht zu erleben, früh erste Unterrichtssequenzen zu übernehmen, um die gelernte Theorie in der Praxis anzuwenden." Dadurch bekäme man einen ersten Eindruck, wie es sich anfühlt vor einer Klasse zu stehen.

Mit seiner Masterarbeit möchte er seinen Teil dazu beitragen, dass die öffentliche Debatte über das Thema Männer und Grundschule geführt wird. Betreut wird Martin Preisigke von Prof. Dr. Bernd Thomas und Prof. Dr. Kristin Kersten. Und die Ergebnisse? „Ich berichte, wenn ich die Masterarbeit im Sommer abgegeben habe." 

Beim Zukunftstag, der am Donnerstag an der Universität Hildesheim stattfand und vom Gleichstellungsbüro organisiert wurde, haben sich die über 60 Schüler mit dem Thema Männer und Grundschullehramt auseinandergesetzt, mit Lehramtsstudenten gesprochen und in Praxisworkshops die Vermittlung von Experimenten im Sachunterricht erfahren.

Fernseh-Beitrag über Männer und Grundschullehramt: Kolja Kandziora hat für ARTE an der Universität Hildesheim ein Projekt besucht, das Jungen den Beruf des Grundschullehrers nahe bringen soll. ARTE-Journal, Sendung vom 26. April 2012, 19:10 Uhr (3 Min)

Das Hildesheimer Modell. Theorie & Praxis in der Lehramtsausbildung (Flyer als PDF)

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Pressemeldungen Grundschuldidaktik und Sachunterricht Männer und Grundschullehramt Polyv. 2-Fäch.BA MEd (Lehramt)
news-4637 Thu, 19 Apr 2012 08:21:00 +0200 Zukunftstag an der Universität https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/zukunftstag-an-der-universitaet/ Zum zweiten Mal findet der Zukunftstag für Mädchen und Jungen – bundesweit als Girls‘Day und Boys‘Day bekannt – an der Universität Hildesheim statt. Am 26. April 2012 öffnet die Hochschule ihre Türen für Schülerinnen und Schüler. „Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist in diesem Jahr riesig“ stellen Gabi Göller und Sabine Hastedt, zuständige Koordinatorinnen aus dem Gleichstellungsbüro der Universität, fest. Es haben sich insgesamt 114 Kinder (52 Mädchen und 62 Jungen) angemeldet. „Wir möchten Jungen und Mädchen an geschlechtsuntypische Berufsfelder heranführen und ihnen so erste eigene Erfahrungen ermöglichen“, sagen die Koordinatorinnen aus dem Gleichstellungsbüro. Mädchen haben deshalb die Möglichkeit, Studienfelder kennenzulernen, in denen Frauen bislang weniger häufig vertreten sind. Die Angebote aus dem Bereich der Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik für die Schülerinnen sind vielfältig dank des Engagements von mehreren Lehrenden: Praxisnah erleben die Teilnehmerinnen in der Physik eine Lernstation zum Thema Schwerelosigkeit und lernen bei einem Besuch der Sternwarte „Gelber Turm“ ein Spiegelteleskop und Grundkenntnisse der Astronomie kennen. In einem Workshop aus dem Bereich Mathematik lernen die Schülerinnen, dass auch die Welt der Zahlen mit unterschiedlichen Sinnen erfahrbar gemacht werden kann. Im Bereich Technik wird in der Metallwerkstatt ein eigenes Werkstück aus Metall gefertigt und in eine Vorlesung hineingehört. Bei einem weiteren Angebot erkunden die Teilnehmerinnen das Innenleben eines Computers und programmieren Computerspiele selbst.

Jungen schnuppern in Berufsfelder hinein, in denen Männer unterrepräsentiert sind. So bekommen sie Einblicke in das Lehramtsstudium in einem Workshop des Instituts für Grundschuldidaktik und Sachunterricht. In der Lernwerkstatt experimentieren die Schüler zu verschiedenen Themen des Sachunterrichts, Studenten berichten von ihren Studienerfahrungen und erläutern, welche Chancen der Grundschullehrerberuf jungen Männern bietet. Im künstlerischen Bereich können Jungen an einer Einführung in das Tiefdruckverfahren und an einem Workshop zum Thema „Digital painting. Digitale Bilder und großformatige Malerei.“ teilnehmen. Was ist eine psychische Störung und wie kann sie behandelt werden? Diesen Fragen wird in einem Psychologie-Workshop u.a. anhand filmischer Beispielen nachgegangen.

Aufgrund des großen Interesses sind bereits alle Plätze ausgebucht. Der Girls‘Day wird vom Gleichstellungsbüro organisiert und der Boys‘Day vom zugehörigen Projekt ‚Männer und Grundschullehramt’.

Informationen und Ansprechpartner: www.uni-hildesheim.de/boysday bzw. www.uni-hildesheim.de/girlsday

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Pressemeldungen Männer und Grundschullehramt Studieninteressierte
news-3305 Wed, 05 Oct 2011 16:00:00 +0200 Mehr Männer in die Grundschule? https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/mehr-maenner/ Mehr Männer in die Grundschule? Eine Tagung an der Stiftungsuniversität wendet sich am Freitag, 07. Oktober 2011, den Chancen, Risiken und Perspektiven zu. „Die Vielfalt der Grundschülerinnen und Grundschüler muss sich auch in der Vielfalt des Lehrpersonals wiederspiegeln. Deshalb ist ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Grundschullehrkräften wünschenswert. Auch im Lehramtsstudium an der Universität Hildesheim ist der Anteil von Männern gering. Dies zeigt sich besonders im Master-Studium Lehramt an Grund- und Hauptschulen“, erläutert Projektkoordinatorin Sabine Hastedt und unterstreicht: „Das Projekt Männer und Grundschullehramt setzt hier an, hinterfragt die weibliche Konnotierung des Berufsfeldes Grundschullehramt kritisch und möchte so das Studien- und Berufsfeld für mehr Männer öffnen."

Im Schuljahr 2008/09 waren durchschnittlich 11,3% der Lehrkräfte an niedersächsischen Grundschulen männlich. Dieser Trend zeigt sich auch im Lehramtsstudium an der Stiftung Universität Hildesheim: Im Master-Studium mit Schwerpunkt Grundschule betrug der Anteil männlicher Studierender im Sommersemester 2010 12,3%, so Hastedt.

Der geringe Anteil von Männern im frühkindlichen Bildungsbereich und in der Grundschule wird häufig in Politik und Medien problematisiert. Die Tagung bietet die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinanderzusetzen, Chancen zu benennen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Tagung richtet sich an Studierende, Lehrende, Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter oder Eltern (Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung). Für alle Studierenden entfällt die Tagungsgebühr.

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Pressemeldungen Männer und Grundschullehramt Tagungen & Kongresse
news-2685 Thu, 14 Apr 2011 06:00:00 +0200 Zukunftstag https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/zukunftstag-3/ Große Nachfrage: Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen – bundesweit als Girls` Day und Boys` Day bekannt – fand am 14. April 2011 an der Stiftung Universität Hildesheim statt. Die Hochschule öffnete ihre Türen für 122 Schülerinnen und Schüler. 52 Jungen und 70 Mädchen erkundeten die Stiftungsuniversität. „Unser Ziel ist es, Jungen und Mädchen an geschlechtsuntypische Berufsfelder heranzuführen und ihnen so erste eigene Erfahrungen zu ermöglichen“, verdeutlichen Christina Scheele und Sabine Hastedt, die zuständigen Koordinatorinnen aus dem Gleichstellungsbüro der Universität. Nach der Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Silvia Lange informierte Anna-Elise Weiß, Zentrale Studienberatung, über das Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Anschließend begann die Workshop-Phase. 

Mädchen hatten im Rahmen des Zukunftstags die Möglichkeit, Studienfelder kennenzulernen, in denen Frauen bislang weniger häufig vertreten sind. Entsprechend richteten sich vor allem Angebote aus dem Bereich der Naturwissenschaften und Technik an die Schülerinnen. Praxisnah lernten die Teilnehmerinnen an verschiedenen Experimentierstationen physikalische Grundlagen kennen oder wurden selbst zu Umweltwissenschaftlerinnen, indem sie die Schadstoffbelastung der Umgebung messen. In den Workshops aus dem Bereich Mathematik lernten die Schülerinnen, dass auch die Welt der Zahlen mit unterschiedlichen Sinnen erfahrbar gemacht werden kann: Alles drehte sich um die Frage „Wie kommt die Zahl in den Kopf?“ 

Bestückt mit Schraubenziehern galt es bei einem weiteren Angebot, das Innenleben eines Computers zu erkunden und einfache Computerspiele selbst zu programmieren. „Dass wir den Computer auseinander gebaut haben, war besonders spannend", betonten mehrere Siebt- und Acht-Klässlerinnen im Workshop Berufsfeld IT-Technik einstimmig und fügten hinzu: „Man hat beim Zukunftstag einen Einblick in den Alltag einer Uni bekommen und konnte ein Teil davon sein. Die Workshopleiter waren sehr freundlich und kompetent. Mal einen Computer auseinander zu nehmen und herauszufinden, ob das ein passendes Berufsfeld für einen wäre, das war hilfreich."

Jungen schnupperten in Berufsfelder hinein, in denen Männer unterrepräsentiert sind. So bekamen sie zum Beispiel Einblicke in das Lehramtsstudium. In der Lernwerkstatt experimentierten die Schüler zu verschiedenen Themen des Sachunterrichts. Studenten berichteten aus dem Studienalltag und erläuterten, welche Chancen der Grundschullehrerberuf jungen Männern bietet. Außerdem waren zwei Angebote im Kunstbereich gefragt: eine Einführung in das Tiefdruckverfahren auf der Domäne Marienburg und ein Workshop zum Thema ‚Mensch-Bild-Kunst’.

„Besonders gut kamen die praktischen Erfahrungen in einzelnen Studienfächern an. Beliebt waren die Experimente des Sachunterrichts, die die Schüler selbstständig im Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht durchführen konnten", erzählt Hastedt und ergänzt: „Auch das Drucken in der Druckwerkstatt auf der Domäne machte vielen Schülern große Freude. Im Workshop ‚Mensch-Bild-Kunst’ konnten die Schüler in kleinen Arbeitsgruppen eng mit Studierenden zusammenarbeiten und lernten so einen Seminarcharakter kennen." Im Workshop zur Pädagogischen Psychologie erarbeiteten die Schüler anhand von Filmbeispielen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen und erfuhren mehr über dieses Thema im Zusammenhang mit Schule und Lehramt. Wie kann man mit verhaltensauffälligen Kindern in der Schulklasse umgehen? Wie funktioniert gemeinsames Lernen?

„Das Interesse bei den Mädchen und Jungen und auch den Eltern war sehr groß, wir hatten bereits vor Anmeldungsbeginn viele Anfragen, alle Plätze waren ausgebucht!“, so die Koordinatorinnen. „Nach einem gelungenen Auftakt freuen wir uns auf den Zukunftstag für Jungen und Mädchen im nächsten Jahr!", betonen Hastedt und Scheele.

Der Girls’ Day wurde vom Gleichstellungsbüro organisiert und der Boys’ Day von dem dazugehörigen Projekt ‚Männer und Grundschullehramt’.

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Pressemeldungen Männer und Grundschullehramt Veranstaltungen
news-2245 Fri, 07 Jan 2011 12:47:00 +0100 Auftaktveranstaltung des Projekts „Männer und Grundschullehramt“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/gleichstellungsbuero/projekte/maennerundgrundschullehramt/aktuelles/artikel/artikel/auftaktveranstaltung-des-projekts-maenner-und-grundschullehramt/ Ziel des Projekts ist, mehr junge Männer zum Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt ‚Grundschule‘ zu ermutigen und das Berufsfeld für Männer zu öffnen. Jüngst diskutierten Expertinnen und Experten mit Studierenden über Chancen und Risiken dieser gleichstellungspolitischen Herausforderung. Eine interdisziplinäre Tagung zum Themenkomplex „Männer und Grundschullehramt“ ist in Planung. Im Schuljahr 2008/2009 waren durchschnittlich 11,3% der Grundschullehrer und Grundschullehrerinnen in Niedersachsen männlich. Dieser Trend zeigt sich auch im Lehramtsstudium an der Stiftung Universität Hildesheim: Nur 12,3% der Masterstudierenden mit Schwerpunkt Grundschule waren im Sommersemester 2010 männlichen Geschlechts. Das Projekt „Männer und Grundschullehramt“ der Stiftung Universität Hildesheim will „einen realitätsnahen Blick auf den Beruf ermöglichen, seine weibliche Konnotierung kritisch reflektieren und so das Berufsfeld für Männer öffnen“, unterstreicht Projektleiterin Dr. Silvia Lange.

Die Auftaktveranstaltung des Projektes „Männer und Grundschullehramt“ erfreute sich großen Zulaufs. Am 9. Dezember 2010 füllten etwa 65 Personen – überwiegend Lehramtsstudierende aber auch viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen – den Raum I 010. Nach der Begrüßung durch Dr. Margitta Rudolph, Vizepräsidentin für Weiterbildung, Dr. Silvia Lange, Gleichstellungsbeauftragte und Projektleiterin sowie Dr. Bernd Thomas, Professor am Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht, stellte Sabine Hastedt als Koordinatorin das Projekt in seinen Grundzügen vor. Es gehe darum, die weibliche Kodierung des Berufsbildes „Grundschullehramt“ aufzubrechen und in Kooperation mit regionalen Gymnasien und verschiedenen Studien- und Berufsberatungszentren mehr junge Männer zum Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt ‚Grundschule‘ zu ermutigen.

Den Einführungsvortrag hielt Frau Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg und Leiterin eines Forschungsprojektes zum Thema „Männer und Grundschule“. Sie grenzte sich in ihrem Vortrag zum Thema „Männer und Grundschullehramt: eine gleichstellungspolitische Herausforderung“ von Diskursen ab, in denen behauptet wird, dass allein mehr Grundschullehrer die Bildungsdefizite von Jungen beheben könnten. Sie argumentierte, dass sich die Vielfalt der Schüler und Schülerinnen auch im Kollegium spiegeln müsse und begründete so ihre Forderung nach mehr Männern im Lehramt. Entscheidend für den Lernerfolg – auch der Jungen – sei jedoch die Professionalität der Lehrer und Lehrerinnen und nicht das Geschlecht des Lehrpersonals. Sie schloss mit der Forderung eines „de-gendering“ des Berufsfeldes. An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an, an der sich viele (männliche) Lehramtsstudierende beteiligten. Weitere Informationen zu Frau Faulstich-Wielands relevanten Publikationen finden Sie auf der Webseite des Projekts. Die Auftaktveranstaltung erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht. Die Auftaktveranstaltung erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht.

Das Projekt beteiligt sich am bundesweiten ‚Boys´ Day‘ am 14. April 2011. An diesem Tag sollen Jungen die Möglichkeit bekommen, in das Lehramtsstudium hineinzuschnuppern und zum Studium an der Stiftung Universität Hildesheim motiviert werden. Darüber hinaus ist für September diesen Jahres eine interdisziplinäre Tagung zum Themenkomplex ‚Männer und Grundschullehramt‘ geplant, die Gelegenheit zur Vernetzung geben soll. Die Erkenntnisse fließen in die praktische Umsetzung des Projektes ein. Alle am Projekt Interessierte, insbesondere männliche Studierende mit dem Berufsziel Grundschullehrer, sind herzlich willkommen, mit der Projektkoordinatorin Sabine Hastedt Kontakt aufzunehmen. Das Projekt ist am Gleichstellungsbüro angesiedelt.

Kontakt zur Projektkoordinatorin Sabine Hastedt: 883-195, hastedt@uni-hildesheim.de

 

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Pressemeldungen Männer und Grundschullehramt