Seminare im SoSe 2006

Seminare im Grundstudium

Die sozialkonstruktivistische Wende in der Frauen- und Geschlechterforschung in den neunziger Jahren stellt eine Herausforderung für die geschlechtsspezifische Sozialisationsforschung dar, die sich seit den 70er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt hat. Im Seminar wird ein Überblick über die wichtigsten geschlechtsspezifischen Sozialisationskonzepte von den 70er Jahren bis in die Gegenwart erarbeitet und diskutiert, ob diese Herausforderungen bewältigt wurden. Dabei richtet sich der Fokus auf das Verhältnis von Biologie und Geschlecht und bezieht aktuelle Debatten über eine körperliche und/oder genetische Fundierung der Geschlechterdifferenz ein.
Zeit: Dienstag, 14:15 – 15.45 Uhr, Beginn: 18.04.2006
Ort: B 25, Universität Hildesheim, Samelsonplatz

Statt Frauen- und Geschlechterforschung nun eine Männlichkeitsforschung? Ausgelöst durch die Frauenforschung setzte - zuerst zögerlich und seit Beginn der 90er Jahre verstärkt - eine Auseinandersetzung mit Männlichkeit, Mannsein und Vaterschaft ein. Im Seminar wird ein Überblick über einflussreiche deutsche Studien erarbeitet. Anhand dieser Texte werden die unterschiedlichen historischen Perspektiven auf den Gegenstand Männlichkeit herausgearbeitet und zu den verschiedenen theoretischen Konzeptionalisierungen übergeleitet.
Zeit: Mittwoch, 10:15 – 11.45 Uhr, Beginn: 19.4.2006
Ort: B 26, Universität Hildesheim, Samelsonplatz

Seminare im Hauptstudium

Die Differenzen in den Geschlechterverhältnissen zwischen Ost- und Westdeutschland sind auch 15 Jahre nach der Wiedervereinigung gravierend (westdeutsches "Ernährer-Hausfrau/Zuverdienerin-Modell" und ostdeutsches "Doppel-Verdiener-Modell"). Ausgehend von diesen Differenzen stehen im Mittelpunkt des Seminars die Geschlechterverhältnisse in den anderen postsozialistischen und nun zur EU gehörenden Staaten. Anhand von vorliegenden Untersuchungen wird gefragt, wie sich diese entwickelt haben. Sind ähnlich wie in Ostdeutschland weiterhin geringere Geschlechterhierarchien kennzeichnet? Gibt es gemeinsame Merkmale eines "postsozialistischen Geschlechterverhältnisses"?
Zeit: Donnerstag, 10:15 – 11:45, Beginn: 20.04.2006
Ort: B 26, Universität Hildesheim, Samelsonplatz

Obwohl sich Frauen- und Geschlechterforschung von ihrem Anbeginn an qualitative Methoden bevorzugte, kann man bis heute nicht von genuinen Methoden der Geschlechterforschung sprechen. Der Methodenworkshop setzt an dieser Bruchstelle an und führt auf der einen Seite in die gängigen qualitativen Methoden wie Narrations-/Biographieanalysen, teilnehmende Beobachtung, Diskursanalysen ein und fragt andererseits nach ihren Möglichkeiten und Grenzen für die Erforschung von Gender. Dazu werden im Seminar in Gruppenprojekten mit den unterschiedlichen Methoden Daten erhoben und gemeinsam ausgewertet.
Zeit: Donnerstag, 14:15 – 15:45, Beginn:
Ort: C 213, Universität Hildesheim, Samelsonplatz
TeilnehmerInnenkreis: Dieses Seminar richtet sich an Studierende aller Studiengänge im Hauptstudium der Universität Hildesheim und der HAWK Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen

Weitere Angaben zu den Seminaren von Dr. Sylka Scholz finden Sie im Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2006 der Universität Hildesheim.

Seminare im WiSe 2006/2007

Seminare im Grundstudium

Seminare im Hauptstudium

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