Laufende Dissertationsvorhaben

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den derzeit laufenden Dissertationsvorhaben des Promotionskollegs „Unterrichtsforschung“.

Sie möchten sich über einen der Forschungsschwerpunkte näher informieren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. E-Mail: pkforsch@uni-hildesheim.de 

Julia Althoff

‚Lehren und Lernen mit Basiskonzepten im Geographieunterricht – Eine DBR-Studie zur Anbahnung des erweiterten Nachhaltigkeitsvierecks‘

Eine Strategie für den Umgang mit komplexen Themen des Fachs Geographie stellt die unterrichtliche Arbeit mit dem Instrument der Basiskonzepte dar. Als ‚Grammatik‘ des Fachs wird Basiskonzepten sowohl für die Lehrenden als auch für die Lernenden ein bedeutsames didaktisch-methodisches Potenzial beigemessen. Ein Beispiel für ein geographisches Basiskonzept ist das Nachhaltigkeitsviereck, dessen großer Stellenwert nicht zuletzt aus der gegenwärtigen gesamtgesellschaftlichen Relevanz des Nachhaltigkeitsgedankens deutlich wird. Die Arbeit mit Basiskonzepten wie dem Nachhaltigkeitsviereck ist im Geographieunterricht gleichwohl noch unzulänglich erforscht, was sich anhand vieler offener Fragen zum Ansatz sowohl seitens der Wissenschaft als auch vonseiten der Praktiker*innen äußert.

Das Dissertationsvorhaben steht unter der Forschungsleitfrage ‚Welche unterrichtlichen Strategien, die der Förderung eines basiskonzeptionellen Verständnisses von Schüler*innen dienen, können am Beispiel des Nachhaltigkeitsvierecks als lokale Theorie basiskonzeptionellen Lehrens und Lernens identifiziert werden?‘. Es wird das Ziel verfolgt, eine lokale Theorie zu basiskonzeptionellem Lehren und Lernen im Geographieunterricht am Beispiel des Nachhaltigkeitsvierecks zu entwickeln. Aus praktischer Sicht soll dafür eine Unterrichtsreihe zur Anbahnung des Basiskonzepts Nachhaltigkeitsviereck konzipiert werden, in deren Entwicklungsprozess zentrale lehr-lernförderliche Facetten der Planung und Durchführung von basiskonzeptionellem Geographieunterricht identifiziert werden.

Dem Projekt liegt methodisch ein Vorgehen nach dem Design-Based-Research-Ansatz zugrunde. So erfolgt die Entwicklung des Unterrichtsdesigns in einem iterativen Ablauf, indem das Design in zwei Zyklen erprobt, auf Grundlage erhobener Daten evaluiert und gemeinsam mit Praktiker*innen symbiotisch optimiert wird.

Christof Bodenburg

Thema: Wirksamkeit von Bildungsmaßnahmen zum Schutz problematischer Tierarten - eine Interventionsstudie am Fallbeispiel des Aye-ayes in Madagaskar

Das in Madagaskar endemische Aye-aye (Daubentonia madagascariensis) ist der größte nachtaktive Primat der Erde. Sein einzigartiges Aussehen (verlängerter Mittelfinger, nagetierähnliche Schneidezähne, großen Ohren) ist auf Anpassungen an seine hochspezialisierte Ernährung zurückzuführen. Dieses verleiht ihm zwar einen ökologischen Vorteil, sorgt aber auch für seinen schlechten Ruf bei lokalen Communities. Der weit verbreitete Volksglaube besagt, dass das Aye-aye ein gefährlicher Dämon sei und dass Orte, in denen ein Aye-aye auftaucht vom Unglück verfolgt werden. Dieser Aberglaube führt dazu, dass Aye-ayes vielerorts getötet werden und diese Art vom Aussterben bedroht ist. In einer Vorstudie der Universität Hildesheim und der Universität Antananarivo wurde zum ersten Mal festgestellt, dass lokale Landnutzer*innen von der Anwesenheit eines Aye-ayes profitieren, da es Pflanzenschädlinge an Nelkenbäumen und Zuckerrohr frisst. Das Wissen über diese Ökosystemdienstleistung führte zu positiven Einstellungen gegenüber dem Aye-aye und birgt ein großes Potential zur Steigerung seiner lokalen Akzeptanz.

Ziel des Promotionsvorhabens ist es, die Einstellungen lokaler Communities gegenüber dem Aye-aye zu verbessern um die Zahl der getöteten Individuen zu verringern. Gleichzeitig sollen dabei wirksame Ansätze zur Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten identifiziert werden. Dafür werden in Communities rund um den Makira Natural Park im Nordosten Madagaskars erfahrungs- und konzeptbasierte Bildungseinheiten zum Aye-aye durchgeführt und deren Erfolg durch Prä-Post Befragungen evaluiert. Das Promotionsvorhaben findet in enger Kooperation mit der Universität Antananarivo und zwei lokal agierenden Naturschutzorganisationen statt.

Feodora Westphal

Thema: Sachbildung im französischen Primarschulbereich. Eine empirische Untersuchung der Unterrichtspraxis

Sachlernprozesse finden an deutschen Grundschulen vorrangig im Sachunterricht statt. Doch wie werden diese an Primarschulen in anderen (europäischen) Ländern gestaltet? Exemplarisch für die Erforschung von Sachlernprozessen außerhalb des deutschsprachigen Raumes wird im Rahmen des Dissertationsvorhabens über die theoretische Ebene hinaus die konkret-praktische Umsetzung der Sachbildung an ausgewählten französischen Primarschulen untersucht. Aufgrund der thematischen und strukturellen Einteilung der Schulzeit an französischen Schulen in sogenannte Zyklen, die jeweils drei Schuljahre umfassen, wird die praktische Umsetzung von Sachlernprozessen der ersten drei Schuljahre der französischen Primarschulen, erforscht. Hierzu werden die konkreten Unterrichtsinhalte, -ziele und -methoden der entsprechenden Unterrichtsfächer, in denen Sachlernprozesse stattfinden, untersucht. Darüber hinaus werden unter anderem didaktische Leitprinzipien, Bezüge zu weiteren Unterrichtsfächern, Aspekte der Klassenführung und Interaktionen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen analysiert. Um das Ziel einer möglichst umfassenden Erfassung der Sachlernprozesse an französischen Primarschulen zu erreichen, wird im Sinne einer methodischen Triangulation auf unterschiedliche Forschungsmethoden zurückgegriffen. So werden sowohl Unterrichtsbeobachtungen in verschiedenen Klassen der ersten drei Schulstufen an französischen Primarschulen durchgeführt, als auch Lehrkräfte der entsprechenden Schulklassen befragt. Ergänzend erfolgen Analysen von Schulbüchern, die im (beobachteten) Unterricht der entsprechenden Unterrichtsfächer verwendet werden.

Thema: Sachbildung im französischen Primarschulbereich. Eine empirische Untersuchung der Unterrichtspraxis

Sachlernprozesse finden an deutschen Grundschulen vorrangig im Sachunterricht statt. Doch wie werden diese an Primarschulen in anderen (europäischen) Ländern gestaltet? Exemplarisch für die Erforschung von Sachlernprozessen außerhalb des deutschsprachigen Raumes wird im Rahmen des Dissertationsvorhabens über die theoretische Ebene hinaus die konkret-praktische Umsetzung der Sachbildung an ausgewählten französischen Primarschulen untersucht. Aufgrund der thematischen und strukturellen Einteilung der Schulzeit an französischen Schulen in sogenannte Zyklen, die jeweils drei Schuljahre umfassen, wird die praktische Umsetzung von Sachlernprozessen der ersten drei Schuljahre der französischen Primarschulen, erforscht. Hierzu werden die konkreten Unterrichtsinhalte, -ziele und -methoden der entsprechenden Unterrichtsfächer, in denen Sachlernprozesse stattfinden, untersucht. Darüber hinaus werden unter anderem didaktische Leitprinzipien, Bezüge zu weiteren Unterrichtsfächern, Aspekte der Klassenführung und Interaktionen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen analysiert. Um das Ziel einer möglichst umfassenden Erfassung der Sachlernprozesse an französischen Primarschulen zu erreichen, wird im Sinne einer methodischen Triangulation auf unterschiedliche Forschungsmethoden zurückgegriffen. So werden sowohl Unterrichtsbeobachtungen in verschiedenen Klassen der ersten drei Schulstufen an französischen Primarschulen durchgeführt, als auch Lehrkräfte der entsprechenden Schulklassen befragt. Ergänzend erfolgen Analysen von Schulbüchern, die im (beobachteten) Unterricht der entsprechenden Unterrichtsfächer verwendet werden.

Sarah Piepkorn

Thema: ‚Angaben zum verbalen Aspekt in einem patternbasierten elektronischen Wörterbuch – Datenbeschaffung, Präsentation und Wirksamkeit bei fortgeschrittenen Lernenden‘

Lernerwörterbücher unterstützen Fremdsprachenlernende, indem sie Informationen über einzelne Wörter bereitstellen, die die Lernenden beispielsweise beim Lesen oder Schreiben von Texten nutzen können. Typischerweise bieten die Lernerwörterbücher dabei eine Bandbreite an unterschiedlichen Informationen wie zum Beispiel zu Schreibweise, Aussprache, verschiedenen Bedeutungen und zur Verwendung der Wörter, um unterschiedliche Fragestellungen der Nutzenden zu beantworten. Damit stellen sie eine Ressource dar, die von den Lernenden eigenständig genutzt, aber auch im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden kann.

Für die Sprachproduktion spielen Verben eine zentrale Rolle, weil sie den Aufbau von Sätzen maßgeblich beeinflussen. Dies spiegelt sich auch in den Lernerwörterbüchern wider, die die Strukturen beschreiben, in denen die Verben in ihren einzelnen Bedeutungen verwendet werden können. Was jedoch bisher noch nicht systematisch behandelt wird, ist der verbale Aspekt und die damit verbundenen Bedeutungsvariationen und typischen Verwendungsweisen eines Verbes im Satz.

In diesem Dissertationsvorhaben wird daher die Frage gestellt, wie der verbale Aspekt der einzelnen Lesarten von Verben ermittelt und in einem einsprachigen elektronischen Lernerwörterbuch für die Sprachproduktion fortgeschrittener Fremdsprachenlernender optimal dargestellt werden kann. Dazu werden für drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Italienisch – und einer Auswahl von Verben aus Textkorpora die relevanten Verwendungsweisen ermittelt und systematisiert. Auf Basis dieser Daten werden die für Lernende relevanten Informationen ausgewählt und aufbereitet und für die behandelten Verben Beispieleinträge des Wörterbuchs erstellt, in denen eine Darstellung der Informationen zum Aspekt vorgeschlagen wird. In Form eines Benutzungsexperiments mit angeschlossenem Fragebogen werden die Beispieleinträge dann mit Studierenden (eventuell mehrfach) evaluiert und angepasst, um eine möglichst optimale – das heißt verständliche und effektive – Darstellung der Informationen zu erreichen.

Thematisch ist das Dissertationsvorhaben in das Projekt PhraseBase eingebunden, in dessen Rahmen unter anderem an der Universität Hildesheim an der Erstellung eines neuartigen, gemeinsprachlichen und mehrsprachigen elektronischen Wörterbuchmodells zur Sprachproduktion für Fremdsprachenlernende geforscht wird.

Katharina Kulas

„…since stories are heeded, but studied not” – Nutzung narrativ und non-narrativ gerahmter Informationen in strukturierten vs. nicht-strukturierten Bewertungsprozessen zum Thema hormonelle Transitionstherapien bei Trans*Jugendlichen.

Schüler:innen werden in den Sozialen Medien mit einer Vielzahl an Informationen konfrontiert, die häufig in emotionsgeladenen, persönlichen Erfahrungsberichten dargeboten werden und auf diese Weise die Aufmerksamkeit der Lesenden auf sich ziehen. Evidenzbasierte, faktisch nüchtern präsentierte Informationen werden hingegen weniger beachtet. Auf diese Weise entsteht ein Ungleichgewicht in der Informationswahrnehmung und die Notwendigkeit Schüler:innen in der reflektierten Nutzung verschiedener Informationsformate zu unterstützen. Im Kontext biopolitischer Konflikte wird diese Notwendigkeit besonders deutlich, da insbesondere zu kontroversen Themen wie z.B. Corona-Maßnahmen oder hormonelle Transition von Trans* Jugendlichen in den sozialen Medien zahlreiche narrativ gerahmte Informationen kursieren und durch narrative-bias-Effekte die Problemwahrnehmung dominieren. Die lebensweltorientierte Befähigung zur informierten Meinungsbildung, die im BU der Bewertungskompetenz zugeordnet wird, ist eine Sensibilisierung für eine kritische Quellennutzung. Dies erhöht die Komplexität der ohnehin herausfordernden Bewertungsprozesse mit naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bezügen zusätzlich. Auch wenn es in der Literatur Ansätze für Strukturierungshilfen zur Komplexitätsreduktion von Bewertungsprozessen gibt, sind kaum Ansätze zu finden, die das Wirken dieser Strukturierungshilfen experimentell überprüfen und ebenso wenig Ansätze, die eine integrierte Förderung von Bewertungskompetenz und Informationskompetenz vorsehen.

Ziel des vorliegenden Promotionsvorhabens ist es daher, die Wirksamkeit einer Strukturierungshilfe zur Komplexitätsbewältigung bei der integrativen Förderung von Bewertungs- und Informationskompetenz im Biologieunterricht in einem Experimental-Kontrolldesign und entsprechende Zusammenhänge mit der Nutzung narrativ und non-narrativ eingerahmter Informationsquellen in einer Prä-Post-Erhebung zu analysieren. Hierzu werden sowohl qualitative Analysen von Schüler:innenprodukten (z.B. Nutzung von Informationsformaten in schriftlichen Begründungen) als auch quantitative Analysen der selbsteingeschätzten kognitiven Belastung vorgenommen.

Philipp Beck

Thema: Wie nehmen Schüler*innen die Leistungsbewertung im Sportunterricht wahr? 

Alternative Bewertungspraxis im Sportunterricht - Zur Rekonstruktion von leistungs-bezogenen Situationen an der Laborschule Bielefeld aus Perspektive der Lehrer*innen und Schüler*innen

Mein Name ist Philipp Beck und ich bin seit Anfang Februar Teil des Promotionskollegs Unterrichtsforschung. Zuvor habe ich mein Lehramtsstudium mit den Fächern Mathematik und Sport an der Universität Hildesheim absolviert. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit Implementierungsmöglichkeiten von Trendsportarten in den Sportunterricht auseinandergesetzt. Dies wurde anschließend anhand der Sportart Roundnet, zu welcher ich eine starke persönliche Verbindung besitze und welche in meiner Freizeit viel Raum einnimmt, exemplarisch aufgezeigt. 

Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich dann jedoch einen thematischen Wechsel vollzogen und mich auf die Leistungsbewertung im Sportunterricht konzentriert. Dabei standen die Perspektiven der Schüler*innen im Mittelpunkt meiner ersten empirischen Untersuchung. Das Interesse an diesem Forschungsgegenstand reifte im zunehmenden Maße heran, sodass der Weg für mein Dissertationsvorhaben folgerichtig geebnet wurde. 

Die sportpädagogische Literatur zeigt, dass die Verwendung von Ziffernnoten im Sportunterricht bereits seit den 1970er Jahren stark kritisiert wird. In aktuellen empirischen Untersuchungen wurden Bewertungsstrategien von Sportlehrkräften rekonstruiert, wodurch deutlich wird, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Anspruch und der Wirklichkeit der Notengebung im Sportunterricht besteht. Sowohl die gewünschten Beurteilungsfunktionen als auch die vielfältigen Zielsetzungen eines erziehenden Sportunterrichts scheinen durch die Beurteilungspraxis konterkariert zu werden. Aus diesem Grund rücken alternative Formen der Leistungsbewertung im Sportunterricht in meinen Fokus. Dabei nimmt in diesem Zusammenhang die Laborschule Bielefeld eine tragende Rolle ein. Seit über 50 Jahren werden dort Erfahrungen mit alternativen Bewertungskonzepten gesammelt, welche auf die Vergabe von Ziffernnoten verzichten. Mit Hilfe eines rekonstruktiv-interpretativen Forschungsansatzes soll herausgearbeitet werden, wie leistungsbezogene Situationen an der Laborschule Bielefeld von den beteiligten Akteur*innen realisiert und wahrgenommen werden. Ich bin äußerst dankbar dafür, dass das Kolleg dieses Vorhaben unterstützt und dass ich im Rahmen eines interdisziplinären Austauschs mein Projekt stetig weiterentwickeln kann.

Laura Haßkerl

Thema: Die Stimme als Werkzeug - Gesunderhaltung der Stimme von Grundschullehrkräften

Mein Name ist Laura Hasskerl, ich bin 25 Jahre alt und seit 5 Monaten im Promotionskolleg der Unterrichtsforschungtätig. In den vergangenen Jahren habe ich Mathematik und Musik auf Grundschullehramt in Hildesheim studiert. Fast nahtlos an den Masterabschluss im Jahr 2022 schloss sich der Einstieg in die Promotion im Februar 2023 an. Ich promoviere im Fachbereich 2 (Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation). Das Thema meiner Arbeit befasstsich mit Die Stimme als Werkzeug - Gesunderhaltung der Stimme von Grundschullehrkräften im Unterricht. Ich habe mich schon in meiner Masterarbeit mit diesem Thema beschäftigt und konnte feststellen, dass es auf diesem Gebiet noch viele offene Fragen gibt und die Sensibilität dafür geschärft werden sollte. Eigene Erfahrungen beim Unterrichten in Schulen, bei der Betreuung von Kindergartenkindern und gesammelte Informationen während des Studiums untermauern diesen Ansatz. Für eine Grundschullehrkraft ist die Stimme das wichtigste Kommunikationswerkzeug im Berufsalltag. Lehrvorträge, Unterrichtsgespräche, Diskussionen und Gespräche mit KollegInnen und Eltern aber auch persönliche stimmliche Aktivitäten sorgen für einen Dauereinsatz der Stimme. Dafür ist die Lehrkraft oft nicht ausreichend geschult sowie sensibilisiert und so kann der Lehralltag anstrengend sein und zu stimmlichen Beschwerden führen. Durch eine fundierte Ausbildung, frühe Aufklärung und ein passendes Konzept zur Gesunderhaltung könnte man Stimmstörungensignifikant entgegenwirken. Das Ziel meiner Dissertation ist die Erstellung eines Konzepts zur Gesunderhaltung der Stimme von Grundschullehrkräften im Unterricht. Dieses soll bereits tätige Lehrkräfte in ihrem Arbeitsalltag unterstützen sowie Lehramtsstudierende auf den Sprechberuf und spätere Belastung vorbereiten.

Durch das Promotionskolleg Unterrichtsforschung vom CeLeB erhoffe ich mir einen guten Austausch mit anderen Promovierenden, sowie gegenseitige Unterstützung. Die wissenschaftlichen Workshops des Stipendienprogramms sind interessant und inspirieren mich in meiner Arbeit. Ich freue mich Teil des Promotionskollegs zu sein und hier gemeinsam mit anderen StipendiatInnen zusammenzuarbeiten.

 

Assoziierte Promovend_innen des Promotionskollegs Unterrichtsforschung

  • Steffen Albach:  Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Politik
     
  • Tobias Ahlgrim: Struktur, Inhalte und Methoden des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts – eine empirische Inhaltsanalyse zu deutschen und schwedischen sachunterrichtlichen Lehrwerken
     
  • Kris-Stephen Besa:  Die Entwicklung der Studien- und Berufswahlmotivation von Lehramtsstudierenden   in Praxisphasen
     
  • Virginia Bittner: Sexualpädagogisches Professionswissen von Biologielehrer/innen angesichts der kulturellen und religiösen Vielfalt der Lernenden – Konzepte und Qualifizierungsansätze
     
  • Maren Böhmer:  Implementation von Bildung für Nachhaltige Entwicklung in die Lehrerbildung - eine   empirische Studie
     
  • Simone Depner: Die Bedeutung der Gesprächsdramaturgie für literarische Lernprozesse im Deutschunterricht
     
  • Julia Gehlken: Keiner darf verloren gehen!“ – Eine empirische Studie zum Verhältnis von Schulen in christlicher Trägerschaft zu Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen
     
  • Isabel Grollmus: Werkzeuge der Manipulation – Schulbücher und Lehrer-handbücher für die ersten vier Schuljahre der Volksschule in der Zeit der NS-Diktatur 
     
  • Katharina Glaubitz-Rogosch: Genus und Leseverstehen 
     
  • Maria Jafari: Förderung bioethischen Argumentierens zu Fragen des Biodiversitätsschutzes durch gewichtungsbezogene Aushandlungsprozesse in Gruppen
     
  • Maren Koberstein-Schwarz: Förderung fachspezifischer Unterrichtsplanungskompetenzen durch isolierte Planungsaufgaben - eine qualitative Analyse von Interventionseffekten 
     
  • Theresa Kruse: Das Erlernen der Begriffe der Graphentheorie mittels eines Elektronischen Wörterbuches
     
  • Katharina Ponto: Auswirkungen kommunikativer Unterrichtsprinzipien im englisch- und deutschsprachigen Unterricht
     
  • Annabell Ringel: Die Möglichkeiten einer Professionalisierung des Lehrerberufs durch Bildung für nachhaltige Entwicklung.
     
  • Isabel Rink: Barrierefreie Rechtskommunikation 
     
  • Jana Winnefeld:  Task-based Language Learning an bilingualen Montessori-Grundschulen
     
  • Kira Willms: Außerschulische Lernorte im Zeitalter der Digitalisierung. Eine wissenschaftliche Erhebung digitaler Angebote zur Vor- und Nachbereitung von Besuchen in deutschsprachigen Schulmuseen mit Schulklassen der Primarstufe und Sekundarstufe I