Darja Kröplin nahm an EU-Gipfeltreffen teil

Thursday, 11. April 2019 um 11:57 Uhr

„Die Europäische Union ist für viele einfach nicht richtig greifbar. Es liegt bei den regionalen Politikern die Distanz zur EU abzubauen und den Bürgern die Errungenschaften und Ziele der EU näher zu bringen,“ äußert sich Darja Kröplin, Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Hohenhameln. Sie hat als regionale Vertreterin und junge Mandatsträgerin in der vergangenen Woche am 8. EU-Gipfeltreffen der Kommission für Städte und Regionen in Bukarest teilgenommen. Der Präsident der Kommission, Karl-Heinz Lambertz, hatte 100 junge, regionale Vertreter aus der gesamten EU zu der Veranstaltung in den Parlamentspalast eingeladen. Gemeinsam mit Clemens Lammerskitten, dem CDU Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Bramsche (bei Osnabrück), vertrat Kröplin die Städte und Regionen des Landes Niedersachsen. Zu unterschiedlichen Fragestellungen fanden Diskussionsrunden statt, in die sich viele der jungen Politiker eingebracht und Anregungen zu einer bürgernahen EU gegeben haben. Wie die Europäische Union insbesondere junge Bürger ansprechen kann wurde hierbei ausführlich erörtert. Besonders emotional war die Rede von Michel Barnier, dem EU-Beauftragten zur Austrittsverhandlung mit dem Vereinigten Königreich. Er hielt das aktuelle 600-seitige Verhandlungspapier in den Händen während er betonte, dass der Brexit für niemanden einen Mehrwert habe. Auch die anwesenden Vertreter aus dem Vereinigten Königreich reagierten auf dieses Thema sehr emotional, da ihnen bewusst ist, dass sie in den kommenden Jahren nicht mehr Teil der EU Kommission für Regionen und Städte sein und damit auch nicht mehr gemeinsam mit den anderen Vertretern aus der EU an einem Tisch sitzen werden.

Die Wichtigkeit der Cohesionspolitik, also dem Zusammenhalt innerhalb der EU, wurde von den Führungskräften der Länder und Regionen immer wieder hervorgehoben. Die Heterogenität der Länder stellt die EU jedoch fortlaufendvor große Herausforderungen. Die Bukarest Erklärung, die auf dem Gipfeltreffen verabschiedet wurde, fasst die Maßnahmen zusammen, die die demokratischen Grundlagen der EU als auch die lokale Ebene stärken sollen. Kröplin sagt in einem Videostatement, dass das Projekt „Europäische Union“ eines der besten Projekte weltweit sei. „Es ist jedoch auch ein sehr arbeitsintensives Projekt. Mit der Europawahl Ende Mai kann jeder entscheiden, wer zukünftig dieses Projekt für uns gestalten soll.“