Frauke Janzen

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Room: LN 220 - Neubau Bühler-Campus
Consultation time: Ab 44. KW, Mo, 9 - 10 Uhr, Anmeldung über den Learnwebkurs "Sprechstunde Frauke Janzen"
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb3/institute/idsl/mitglieder/frauke-janzen/ Homepage

Fields of work:


Akademischer Werdegang

2009
B.A. of Arts „Europäische Medienkultur“/Licence „Information et Communication“ (Bauhaus Universität Weimar / Université Lumière Lyon 2)

2011
M.A. of Arts „Europäische Literaturen und Kulturen“ (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

2012–2014
Immanuel-Kant-Promotionsstipendiatin des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)

2019
Zusatzstudium/Hochschulzertifikat „Schreibberatung“ der Pädagogischen Hochschule Freiburg

2020
Promotion in der Neueren Deutschen Literaturgeschichte. Titel der Dissertation: „Rhetoriken der Opferkonstruktion im literarischen Flucht-und-Vertreibungsdiskurs der BRD seit 1945“


Beruf

2011–2017
Lehrtätigkeit im deutsch-amerikanischen Austauschprogramm der Albert-Ludwigs-Universität „Academic Year in Freiburg“ (Seminare zur deutschen Filmgeschichte wie „Deutsche Orte im deutschen Spielfilm“, Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten)

2013
DAAD-Dozentin an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg (Sept./Okt.) (Seminare zur deutschen Gegenwartsliteratur und Landeskunde)

2012–2014
Wissenschaftliche Redakteurin der Buchreihe linguae & litterae des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)

2016–2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Schreibwerkstatt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbüttel

seit 2018
Lehraufträge an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbüttel (u.a. Webinar „Themenfindung und Fragestellung“, Webinar „Gliederung und Roter Faden“)


Forschungsschwerpunkte

  • Gedächtnis und Literatur
  • Diskurstheorie und Literatur
  • Literatur nach 1945
  • Gegenwartsliteratur
  • Schreib- und Lesedidaktik

Publikationen

mit Johannes Franzen, Patrick Galke und Marc Wurich (Hrsg): Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept. Reihe „Faktuales und Fiktionales Erzählen“, hg. von Monika Fludernik. Würzburg: Ergon-Verlag 2018.

„Ruth Hoffmanns Die schlesische Barmherzigkeit – Ein Heimatroman?“. In: Ilse Nagelschmidt und Carme Bescansa (Hrsg.): Heimat als Chance und Herausforderung: Repräsentationen der verlorenen Heimat. Berlin: Frank & Timme 2014, S. 121–138.

„Zum Verhältnis von Heimatverlust und Neubeginn in frühen Romanen über Flucht und Vertreibung“. In: Studia Germanica Posnaniensia, vol. 34: Narrationen der Übergänge. Geschichten von Anfang und Ende in der deutschsprachigen Literatur vom Ende des 19. bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Poznań: Instytut Filologii Germańskiej UAM 2014. S. 85–100.

„‚In ihren Gedanken war kein Wort geblieben‘: Gewalt als das Nicht-Sagbare in Reinhard Jirgls Die Unvollendeten (2003) und Theodor Buhls Winnetou August (2010)“. In: Thomas Erthel (Hrsg.) u.a.: Spannungsfelder: Literatur und Gewalt. Reihe „Münchener Studien zur literarischen Kultur in Deutschland“, hg. von Oliver Jahraus. München: Peter Lang 2013. S. 219–228.

„‚Erinnerungen‘ der Dritten Generation – Vergangenheitsentwürfe in Julia Francks Die Mittags­frau (2007)“. In: Revista de Filología Alemana, 20/2012. Madrid: Universidad Complutense de Madrid. S. 103–117.

„Gottfried Bermann Fischer und der Buchmarkt im Nachkriegsdeutschland. Ein Verleger zwischen ökonomischen Kalkül und demokratischem Beitrag“. In: Kuchler, Daniel u. a. (Hrsg.): Diskurs. Gesellschafts- und geisteswissenschaftliche Interventionen. 2/2011. Münster: Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG. 94–115.


Seminare (Auswahl)

  • „Deutsche Opfererfahrungen in literarischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg“ (WiSe 2018/19)
  • „Kurzgeschichten im Deutschunterricht“ (SoSe 2019)
  • „Von der Vergangenheit erzählen. Geschichte und Gegenwartsliteratur“ (WiSe 2020/21)
  • „Literarische Räuberfiguren“ (WiSe 2020/21)
  • Praxisblock: Gruppenleitung im Master, GHR 300 (Sek I)

Betreute Abschlussarbeiten (Auswahl)

  • „Zwischen Angst und Sarkasmus“. Darstellung des Todes in der Graphic Novel „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Ari Folman und David Polonsky
  • Literarische Inszenierung des Familiengedächtnisses in Tanja Dückers Gedächtnisroman „Himmelskörper“ (2003)
  • Das jüdische Ghetto aus den Augen eines Kindes. Eine narratologische Untersuchung des Raumes in Jennifer Roys „Kellerkind“
  • Zum Verhältnis von (Ent)individualisierung und Serienmord in Heinz Strunks „Der Goldene Handschuh“
  • Literarische Darstellung einer Kindheit im NS-Exil. Eine Untersuchung von Judith Kerrs Kinder- und Jugendroman „Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl“