Denise Reimann

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Wissenschaftlicher Werdegang

2017–heute
Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft, Literatur- und Schreibdidaktik am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim, Mitarbeiterin am Lese- und Schreibzentrum (LSZ)

2020
Promotion in Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (summa cum laude)

2014–2016
Stipendiatin im Doktorandenprogramm am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin mit dem Promotionsprojekt: „Schwellenszenen der Stimme. Zur Vorgeschichte der Bioakustik zwischen Wissenschaft, Medientechnik und Literatur um 1800 und 1900

2006–2014
Studium der Philosophie, Kultur- und Literaturwissenschaft/Kreatives Schreiben an der Universität Hildesheim, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Université Paul-Valéry Montpellier, Frankreich (Erasmus-Programm) und der Hebrew University Jerusalem, Israel (Forschungsstipendium des DAAD)

Forschungsinteressen

  • Literatur und Wissen(schaft)
  • Cultural and Literary Animal Studies
  • Epistemologien des Auditiven
  • Bioakustik als interdisziplinäres Phänomen
  • Lesen und Schreiben als Kulturtechniken

Lehre

SoSe 2020
Gefährten, Gauner, Grenzgänger. Tiere in der Literatur (SE)

SoSe 2018
Rauschen. Medien- und Literaturgeschichte eines Grenzphänomens (SE)
Kreatives Schreiben mit Kindern und Jugendlichen (SE)
Schreiben im Studium (Ü)

WS 2017/18
Literatur und Phonographie (SE)
Schreiben im Studium (Ü)

SoSe 2017
Tiere und Sprache in der Literatur der Romantik und der Moderne (SE)
Schreiben im Studium (Ü)

Publikationen

Herausgeberschaft

Mit Marianne Sommer: Zwitschern, Bellen, Röhren. Tierlaute in der Wissens-, Medientechnik- und Musikgeschichte. Berlin: Neofelis 2018. 

Aufsätze, Katalogbeiträge, Rezensionen

Tierlaute. Zwischen Animal Studies und Sound Studies. In: Marianne Sommer und Denise Reimann (Hrsg.): Zwitschern, Bellen, Röhren. Tierlaute in der Wissens-, Medientechnik- und Musikgeschichte. Berlin: Neofelis 2018, S. 7–20.

„Wollen oder können die Affen und Orange nicht reden?“ Affenphonetische Schwellenkunden um 1800 und 1900. In: Marianne Sommer und Denise Reimann (Hrsg.): Zwitschern, Bellen, Röhren. Tierlaute in der Wissens-, Medientechnik- und Musikgeschichte. Berlin: Neofelis 2018, S. 41–72.

Tierstimmen. Literarische Erkundungen einer liminalen Sprache. In: Colleen M. Schmitz und Judith Elisabeth Weiss (Hrsg.): Sprache. Ein Lesebuch von A bis Z. Perspektiven aus Literatur, Forschung und Gesellschaft. Begleitbuch zur Ausstellung Sprache am DHM Dresden (24. September 2016 – 20. August 2017). Göttingen: Wallstein 2016, S. 230–233.

Geräusch, Gebrüll. In: Roland Borgards, Marc Klesse, Alexander Kling (Hrsg.): Robinsons Tiere (Cultural and Literary Animal Studies 1). Freiburg: Rombach Verlag 2015, S. 53.

„Ein an sich kaum hörbares Zischen“. Kafka und die Tierphonographie um 1900. In: Harald Neumeyer und Wilko Steffens (Hrsg.): Kafkas Tiere. Kulturwissenschaftliche Lektüren (Forschungen der deutschen Kafka-Gesellschaft 3). Würzburg: Königshausen und Neumann 2015, S. 421–444.

Vom „Netzwerk auf der Hinterseite“. Rückansichten des Gestickten. In: Christine Kutschbach und Falko Schmieder (Hrsg.): Von Kopf bis Fuß. Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung. Berlin: Kulturverlag Kadmos 2015, S. 84–90.

„Art der Aufnahme: T“. Zu den Tierstimmenaufnahmen im Berliner Lautarchiv/“Recording Type: T”. On the Recordings of Animal Voices in the Berlin Sound Archive. In: Trajekte 29 (2014), S. 55–62.

Zwischen Nähe und Distanz. Rezension zu Animals and Society: An Introduction to Human-Animal Studies von Margo DeMello. In: Jessica Ullrich (Hrsg.): Tierstudien 6: Tiere und Raum (2014), S. 161–162.

Hilde Domin: Das zweite Paradies. In: Bettina Bannasch und Gerhild Rochus (Hrsg.): Handbuch Exilliteratur – Von Heinrich Heine bis Herta Müller. Berlin: de Gruyter 2013, S. 284–291.

Terézia Mora: Alle Tage. In: Bettina Bannasch und Gerhild Rochus (Hrsg.): Handbuch Exilliteratur – Von Heinrich Heine bis Herta Müller. Berlin: de Gruyter 2013, S. 456–463.

„[…] denn man liebt immer nur ein Phantom.“ Heimatumschreibungen einer Remigrantin in Hilde Domins lyrischem Roman Das zweite Paradies. In: Walter Busch, Chiara Conterno, Isolde Schiffermüller (Hrsg.): Weibliche jüdische Stimmen deutscher Lyrik aus der Zeit von Verfolgung und Exil. Würzburg: Königshausen und Neumann 2012, S. 145–163.

Vorträge

6/2018
„Vergleich, Experiment, Imagination. Zum Forschungsprogramm der frühen Bioakustik“ im Rahmen des Workshops Verhaltenswissen am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

5/2017
„Laute post mortem. Reanimationen verklungener Tierstimmen in Wissenschaft und Kunst“ im Rahmen der Ringvorlesung Tote Tiere. Szenarien des Nachlebens, der Verwandlung und Verwertung an der Humboldt-Universität zu Berlin

11/2016
„Difficile à saisir. Les cris d’animaux dans l’histoire culturelle et l’histoire des savoirs“ im Rahmen des Workshops pit-pit / didlitt / pink-pink / käk-käk-käk-käk-käk der Haute École d’Art et de Design – Genève in Kooperation mit dem Tierstimmenarchiv des Naturkundemuseums Berlin am Tieranatomischen Theater Berlin

11/2015
„‘Wollen oder können die Affen und Orange nicht reden?‘ Affenphonetische Schwellenkunde um 1800 und 1900“ im Rahmen des Workshops Zirpen, Bellen und Trompeten: Tierlaute in der Medien-, Literatur- und Wissensgeschichte an der Universität Luzern

9/2015
„Archive der Stimme. Sirenenphonogramme 1925, 1938/46, 1981, 2004“ im Rahmen der Konferenz Tier- Wissen- Ausstellen. Strategien der Zusammenführung wissenschaftlicher und kuratorischer Praxis, Gut Siggen

10/2014
„‘Ein an sich kaum hörbares Zischen‘. Kafkas piepsende Ungeziefer, sprechende Affen und unbekannte Zischer im Kontext der Tierphonographie um 1900“ im Rahmen der Tagung Kafkas Tiere. Kulturwissenschaftliche Lektüren an der Universität Erlangen-Nürnberg

10/2013
„Unverlierbares Exil. Hilde Domins Roman Das zweite Paradies“ im Rahmen der Präsentation des Handbuchs der deutschsprachigen Exilliteratur an der Universität Augsburg

9/2013
„Unheimliche Stimmen, vertrautes Gebrüll und andere Geräusche. Das phonographierte Tier um 1900“ im Rahmen der Summer School for Cultural and Literary Animal Studies: Politische Zoologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

4/2013         
„‘In den Schwammhöhlungen des Hafenviertels wimmelt die menschliche Fauna‘. Physiognomien des (T)Raums in Siegfried Kracauers Straßen in Berlin und anderswo“ im Rahmen der Student Lecture Series am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin

11/2011         
„‘[…] denn man liebt immer nur ein Phantom.‘ Heimat, Liebe und Exil in Hilde Domins lyrischem Roman Das zweite Paradies“ im Rahmen der internationalen Tagung Weibliche jüdische Stimmen deutscher Lyrik aus der Zeit von Verfolgung und Exil am Dipartimento di Lingue e Letterature Straniere der Università degli Studi di Verona