Forschungskolloquium

Forschungskolloquium des FB 3

Dienstags ab 18.05 Uhr 

in Raum L068 (abwechselnd mit dem Kolloquium des IdSL)

Koordination: Prof. Dr. Bettina Kluge und Dr. Marco Agnetta

Programm im Sommersemester 2019

16.04.2019 Jean Nitzke, FTSK Mainz-Germersheim All eyes on machine translation: Problemlösestrategien beim Übersetzen und Post-Editing
30.04.2019 Marco Agnetta Bühler, Morris und das polysemiotische Kommunikat
14.05.2019 Joanne McDowell, University of Hertfordshire, UK “Who can tell me what the product actually means, and Kate’s got the right answer-ish, let’s just tweak it…”
Follow-up strategies in the U.K primary school classroom: Does teacher gender matter?
28.05.2019 Vortragende_r Titel
25.06.2019 Urszula Topczewska, Uni Warschau, PL Phraseologismen in evaluativen Sprechakten
09.07.2019 Nathalie Mälzer und Maria Wünsche Ergebnisse des EFRE-Projekts zu Untertiteln für hörgeschädigte Kinder
An einem Vortrag Interessierte können sich bitte bei Prof. Dr. Kluge (klugeb@uni-hildesheim.de) melden.

Aktueller Vortrag: Phraseologismen in evaluativen Sprechakten - In Memoriam Prof. Dr. Annette Sabban

Dienstag, 25.06.2019, 18.05 Uhr in L068: 

Vortragende: Prof. Dr. habil. Urszula Topczewska  (UniversitätWarschau)

Phraseologismen in evaluativen Sprechakten - In Memoriam  Prof. Dr. Annette Sabban

Zu den evaluativen Sprechakten gehören diejenigen sprachlichen Handlungen, die direkt oder indirekt eine Bewertung zum Ausdruckbringen. Prominente Beispiele sind Sprechakte des Lobens (z.B.  Das war eine gute Entscheidung ), desTadelns (z.B.  Das darfst du dir nicht mehr erlauben ), des Spottens (z.B. Du bist mir ja ein netter Nachbar ) u.ä. In diesem Vortrag werden Phraseologismen als evaluative Prädikate (z.B. Ich bin ein Hans Dampf in allen Gassen gewesen ) behandelt, wobei dieSprechakttheorie und die Gebrauchstheorie der Bedeutung den theoretischen Hintergrund bilden. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Beispiele von Sprechakten, in denen Phraseologismen nicht nur kulturspezifische Sachverhalte, sondern auch kulturrelevante Bewertungsstandards indizieren.