Mit mehreren Sprachen leben: Studiengang Deutsch als Zweit- und Fremdsprache

Tuesday, 08. July 2014 um 08:11 Uhr

Die Sprachenvielfalt in einer Schulklasse einbeziehen oder im Ausland arbeiten und die deutsche Sprache vermitteln: Seit einem Jahr bietet die Universität Hildesheim einen Masterstudiengang „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“ an. Eine Bewerbung für den nächsten Jahrgang ist bis Ende August möglich.

Seit einem Jahr bietet die Universität Hildesheim einen Masterstudiengang „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“ an. Studieninteressierte wählen einen Schwerpunkt – entweder Deutsch als Zweitsprache. Hier lernen Lehrerinnen und Lehrer, wie sie die Sprachenvielfalt in der Klasse einbeziehen können und mit welchem Wortwissen sie bei ihren Schülern rechnen können. Die Universität bildet Fachleute für die Sprachförderung in Schulen und Fachkräfte für den Unterricht von Erwachsenen in Integrationskursen und für die Bildungsplanung aus. Zu den Studieninhalten gehören Seminare in den Bereichen Zweitspracherwerb, deutschsprachiger Unterricht in mehrsprachigen Gruppen, Diagnostik und Lehrwerksanalyse. Ein Auslandsaufenthalt wird empfohlen, ein Unterrichtspraktikum gehört zum Studium.

Oder Studieninteressierte wählen den Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache. Sie arbeiten nach dem Studium an Schulen und Universitäten im Ausland als Spezialisten für die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur. Auch die Kommunikationsberatung ist ein mögliches Berufsfeld, etwa in international agierenden Unternehmen mit Bezug zu deutschsprachigen Ländern oder in inländischen Unternehmen, die im Ausland aktiv sind. Ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt gehört zum Studium.

Damit die Studierenden Einblicke in das Arbeitsfeld erhalten und sich mit Fachleuten aus der Praxis austauschen können, kommen Partnerinstitutionen an der Universität Hildesheim zusammen, etwa bei einem Infotag „Praktikum, Netzwerk, Beruf“. Dabei berichten Studierende auch von Lehrpraktika im Ausland. Interessante Aussichten liegen zum Beispiel in den Bereichen Erforschung und Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur, Lehrwerkserstellung, Bildungsplanung und Migrationsarbeit, so Elke Montanari, Professorin für Deutsch als Zweitsprache. Zu den Partnerinstitutionen gehören etwa die Volkshochschule Hildesheim, der Verein Pro Asyl, der Klett und Hueber Verlag und Schulen, etwa das Albert-Einstein-Gymnasium in Hameln. 

Ein Studienbeginn ist zum Wintersemester 2014/15 möglich. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Noch bis zum 31. August 2014 können sich Interessierte bewerben. Dabei wenden sich die Sprachwissenschaftler vor allem auch an Lehrerinnen und Lehrer, die „mitten im Beruf stehen“. Studieninteressierte können sich mit Fragen zu Studieninhalten gerne an die Professorinnen und Professoren wenden (Kontakt und weitere Informationen).


Mit Mehrsprachigkeit umgehen: Studierende der Universität Hildesheim erhalten Einblicke in das Arbeitsfeld und tauschen sich mit Fachleuten aus der Praxis aus, etwa Verlagen und Migrationsverbänden.

Mit Mehrsprachigkeit umgehen: Studierende der Universität Hildesheim erhalten Einblicke in das Arbeitsfeld und tauschen sich mit Fachleuten aus der Praxis aus, etwa Verlagen und Migrationsverbänden. Mit Mehrsprachigkeit umgehen: Studierende der Universität Hildesheim erhalten Einblicke in das Arbeitsfeld und tauschen sich mit Fachleuten aus der Praxis aus, etwa Verlagen und Migrationsverbänden.

Mit Mehrsprachigkeit umgehen: Studierende der Universität Hildesheim erhalten Einblicke in das Arbeitsfeld und tauschen sich mit Fachleuten aus der Praxis aus, etwa Verlagen und Migrationsverbänden.