Dr. Volker Wortmann

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Telephone: +49 5121 883-20710
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Room: Hs 51/12 Dom - Hs 51 / Altes Pächterhaus - Kulturcampus Domäne Marienburg
Consultation time: Sprechstunde im WiSe: 21.10. / 19.11. / 03.12. / 17.12.2020; jeweils 14.-16.00 Uhr auf BBB
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb2/institute/medien-theater-populaerekultur/mitglieder/dr-volker-wortmann/ Homepage

Fields of work:

  • Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur - Abteilung Medien [Senior Lecturer]
  • Fachstudienberatung Beifächer Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus (B.A.) [Fachstudienberater_innen - Medien]
  • Fachstudienberatung Internationale Kommunikation und Übersetzen (B.A.) [Fachstudienberater_innen - Medienwissenschaft]
  • Fachstudienberatung Internationales Informationsmanagement (B.A.) [Fachstudienberater_innen - Medienwissenschaft]
  • Prüfungsausschuss Szenische Künste BA [Vertreter_innen Gruppe Wiss. Mitarb. (WM)]
  • Prüfungsausschuss Inszenierung der Künste und der Medien, Master [Vertreter_innen Gruppe Wiss. Mitarb. (WM)]

Forschungsinteressen- und schwerpunkte

  • Dokumentarfilmästhetik
  • Poetische Szenarien im Film
  • Mediale Domestizierungsprozesse

Vita

  • Seit 2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim
  • 2000-2006: Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Audiovisuelle Medien der Universität Hildesheim
  • 1995-1998: Stipendiat am DFG-Graduiertenkolleg "Authentizität als Darstellung"
  • 1993-199 : Freier Mitarbeiter am Landesmuseum Oldenburg
  • 1992-1995: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Audiovisuelle Medien der Universität Hildesheim
  • 1987-1992: Studium der "Kulturpädagogik" an der Universität Hildesheim

Forschungsschwerpunkte

Forschungsprojekt: Serielle Wiedergänger

Mit der Figur des Zombies wird nicht nur das Andere und Fremde verhandelt. Im Zentrum seiner verschiedenen Entwürfe steht immer auch das gesellschaftliche Subjekt, seine Infragestellung durch soziale Apathie und Ent-Individualisierung. Vor allem in aktuellen TV-Serien, die mehr oder weniger explizit Bezug auf ‚klassische’ Narrative des Genres nehmen, erscheint der Zombie als Diskursfigur. Ausgehend von Frank Darabonts nach den Comics von Robert Kirkman und Tony Moore entwickelten Serie „The Walking Dead“ (2010ff.) untersucht das Projekt die Entwicklungen der Zombie-Figur phänomenologisch im Hinblick auf Szenarien des Übergangs und die Formierungen der Figur als Einzelne und Viele.

Arbeitsprojekt: Filmbildung/Filmvermittlung

Während Film im Curriculum der Fächer Deutsch, Kunst und Englisch etabliert wird, lösen sich zeitgleich die klaren Konturen des Gegenstands immer weiter auf. Was Film ist, lässt sich heute nur noch historisch bestimmen. Die digitale Distribution, die zunehmend flexibler ausgestalteten Rezeptionsformen und nicht zuletzt diverse Aneignungspraktiken der Digitalkultur wirken auf den Gegenstand zurück. Ein Filmbildungskonzept, das diese Entwicklungen außer Acht lässt, musealisiert seinen Gegenstand.
Im Rahmen des Arbeitsschwerpunkts „Filmbildung/Filmvermittlung“ werden in Zusammenarbeit mit Vertreter_innen der Fachdidaktiken Deutsch, Kunst und Englisch, mit Vertreter_innen außerschulischer  Vermittlungsorte und -institutionen, sowie in Verbindung von bildungs- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen neue Formen der Filmvermittlung erprobt und reflektiert. Mit der „Summer School Filmbildung“ existiert zudem ein erstes interdisziplinäres, fächer- und fachbereichsübergreifendes universitäres Format, das in die Lehrangebote der Studiengänge integriert ist.

Weitere Forschungsinteressen:

  • dokumentarische Ästhetik in filmischen Medien
  • Mensch-Maschine-Relationen und ihre diskursive Formierung
  • Medienevolution

Publikationen

komplette Publikationsliste zum Download als Pdf

Herausgaben

  • 2020 – zusammen mit Stefanie Diekmann: Die Attraktion des Apparativen. (Sammelband zur gleichnamigen Tagung im Sprengel-Museum Hannover, 2016) Paderborn: Wilhelm Fink Verlag.

Aufsätze

  • 2020 – Maschinen ohne Nervensystem. André Leroi-Gourhans Konzept bedürftiger Maschinen und Yuri Ancaranis Untersuchungen apparativer Konstellationen in der Kurzfilmtrilogie ›La malattia del ferro‹. In: Stefanie Diekmann & Volker Wortmann (Hrsg.) Die Attraktion des Apparativen. Paderborn 2020: Wilhelm Fink Verlag; S. 219-230.
  • 2018 – Authentizität als Wiedergänger. Die Konjunkturen eines ungeliebten Konzepts und ihre medialen Bedingungen. In: Roger Fayet / Regula Krähenbühl (Hrsg.) Authentizität und Material. Konstellationen in der Kunst seit 1900. Outlines, Bd. 11. Zürich: SIK-ISEA; S. 208-227.
  • 2018 – Die Figuration der Vielen in der Darstellung von Zombieapokalypsen. Zur utopischen Grundierung eines dystopischen Narrativs. In: Irene Leser / Jessica Schwarz (Hrsg.) utopisch dystopisch. Visionen einer ‚idealen‘ Gesellschaft. Heidelberg: Springer-VS; S. 197-208.