Internationales

Internationalität in Forschung und Lehre ist eines der Hauptanliegen des Instituts für Kulturpolitik. Um den gegenwärtigen Herausforderungen und Wandlungsprozessen in den Kultur- und Kunstlandschaften begegnen zu können, spielen internationale Kooperationen in Forschung und Lehre am Institut eine entscheidende Rolle:

  • Einen Schwerpunkt bildet der UNESCO-Lehrstuhl "Cultural Policy for the Arts in Development", den das Institut für Kulturpolitik seit 2012 beherbergt.

  • Intensive Kontakte werden insbesondere auch nach Frankreich an die Aix-Marseille Université gepflegt im Rahmen des deutsch-französischen Doppelmasters Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l'Art und des gleichnamigen Promotionskollegs - beides gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). 

  • Für Bachelor-Studierende bietet das Institut für Kulturpolitik mit der Studienvariante Bachelor Plus "Kulturpolitik im internationalen Vergleich" eine attraktive Möglichkeit einen einjährigen  Studiums- und Praktikumsaufenthalt in Frankreich, Marokko, Südafrika, Serbien, der Türkei oder Litauen in das eigene Studium zu integrieren.

  • Zahlreiche Kooperationen mit Partnerhochschulen (Auflistung des International Office) über Europa verteilt bieten zudem die Möglichkeit eines Erasmus-Aufenthaltes.

  • In Westafrika ist der UNESCO-Lehrstuhl zusammen mit dem Center for World Music der Universität Hildesheim an der vom DAAD geförderten SDG Graduate School "Performing Sustainability. Cultures and Development in West-Africa" beteiligt und widmet sich v.a. der Untersuchung der Rolle der Künste in Konflikten und Transformationsprozessen. 

  • In der Republik Mali führt der UNESCO-Lehrstuhl eine Forschungskooperation mit dem Programm „Donko ni Maaya – Krisenprävention und Stärkung der sozialen Kohäsion durch die Förderung des malischen Kultursektors“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bamako durch. Der Fokus liegt auf Kulturförderung als Teil von Krisenprävention und Friedenssicherung.

  • In den internationalen Forschungsateliers werden mit internationalen Partner*innen, Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen kulturpolitische und kulturpädagogische Fragestellungen und Herausforderungen in Workshops, Vorträgen und künstlerischen Formaten gemeinsam diskutiert und erörtert.

  • Eine Grundlage der internationalen Forschungsaktivitäten des Instituts für Kulturpolitik bildet die Kooperation mit internationalen Netzwerken: Darunter zum Beispiel das weltweite Netzwerk der Goethe-Institute, das Institut für Auslandsbeziehungen, die Arab Cultural Policy Group rund um Al Mawred Al Thaqafy – Cultural Resource und das Steering Committee um den ersten Arab Master “Cultural Policy and Cultural Management” an der Université Hassan II in Casablanca.

  • Viele Gastwissenschaftler*innen forschen und forschten am Institut für Kulturpolitik. Der langfristige Austausch mit ihnen ist uns wichtig, so arbeiten wir an gemeinsamen Forschungs- und Lehrprojekten und Betreuungen von Masterarbeiten, Promotionen und Habilitationen.

  • Das Institut für Kulturpolitik organisiert internationale Konferenzen in den Bereichen Kulturpolitik, Kulturmanagement und Kulturvermittlung, um Räume für den theoretischen und akademischen Austausch mit internationalen Wissenschaftler*innen zu schaffen und gemeinsame Publikationen anzustoßen.