Niemann, Simon

Vermittlung von Performance Art als ästhetische Praxis

Simon Niemann beschäftigt sich in seinem Forschungsvorhaben unter dem Titel „Vermittlung von Performance Art als Ästhetische Praxis“ mit den spezifischen Charakteristika der Performance Art unter dem Gesichtspunkt der Vermittlung. Dabei wird Vermittlung nicht als sekundärer Vorgang behandelt, der dem künstlerischen Produkt nachgeschaltet ist, sondern selbst als Ästhetischen Praxis gedacht. Unter der zentralen Fragestellung, welche Anforderungen die Performance Art an einen neu zu entwickelnden Vermittlungsbegriff stellt, soll eine Systematik entwickelt werden, die es ermöglicht die Performance Art als spezifische Form des öffentlichen Diskurses mit einer eigenen künstlerischen Qualität, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zugänglich zu machen.

 

Zur Person

Simon Niemann schloss 2010 seine Ausbildung zum Theaterpädagogen an der Theaterwerkstatt Heidelberg ab und studierte anschließend Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis (BA) und Inszenierung der Künste und der Medien (MA) an der Universität Hildesheim. Neben eigenen freien Regie- und Performanceprojekten, ist er Teil des Theaterkollektivs Fort Nox. Seit 2010 arbeitet er als freier Theaterpädagoge und leitet verschiedene Workshops, Seminare und Fortbildungen. In der Spielzeit 2015/16 war Simon Niemann am Theater für Niedersachsen tätig. Im Anschluss arbeitete er drei Jahre als Theaterpädagoge am Theater Osnabrück für die Bereiche Schauspiel und Tanz. Seit Sommer 2019 promoviert Simon Niemann an der Universität Hildesheim im Bereich „Vermittlung von Performance Art als Ästhetische Praxis“.