Universität Hildesheim - Meldungen - Pressespiegel des Instituts für Sportwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Pressespiegel des Instituts für Sportwissenschaft de-de Stiftung Universität Hildesheim Tue, 10 Dec 2019 17:04:57 +0100 Tue, 10 Dec 2019 17:04:57 +0100 TYPO3 EXT:news news-17039 Wed, 19 Jun 2019 14:33:00 +0200 Experte für Biowissenschaften des Sports: Professor Sebastian Gehlert https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/experte-fuer-biowissenschaften-des-sports-professor-sebastian-gehlert/ Der Sportwissenschaftler Sebastian Gehlert erforscht in Hildesheim unter anderem die muskuläre Anpassung im Kraft- und Ausdauertraining, den Proteinabbau im humanen Skelettmuskel und das Training und die Ernährung im Leistungssport. Eine effiziente Reizabfolge durch Training ist sowohl im Gesundheitsbereich, wie zum Beispiel im Rehabilitationssport, aber besonders auch im Leistungssport von hoher Bedeutung, sagt der Professor. Sebastian Gehlert hat an der Universität Hildesheim die Professur für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften des Sports am Institut für Sportwissenschaft des Fachbereichs „Erziehungs- und Sozialwissenschaften“ inne. 

Professor Sebastian Gehlert befasst sich unter anderem mit der Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Training. „Es geht in meiner Forschung darum, mit biowissenschaftlichen und sportwissenschaftlichen Methoden, zu untersuchen, wie die Intensität, Zeitdauer und Abfolge von Kraft- und Ausdauertrainingseinheiten eine optimale und effiziente Reizabfolge generieren kann, die einen maximalen Leistungszuwachs in kurzer Zeit gewährleistet.“ Besonders interessant, sagt Gehlert, sei, dass die Entstehung dieser Vorgänge bereits auf Zellebene des Skelettmuskels beginnt und über spezifische Signalprozesse initiiert wird. „Diese Signalgebung lässt sich mit biowissenschaftlichen Methoden messen. Dies können Metabolite, Mikrovesikel oder RNA Fragmente sein, die als Folge des Gewebeumbaus in das Blut übertreten und uns Abbau- oder Aufbauprozesse indirekt anzeigen können. So können wir messen, ohne Muskelbiopsien vornehmen zu müssen.“

Eine effiziente Reizabfolge durch Training ist sowohl im Gesundheitsbereich, wie zum Beispiel im Rehabilitationssport, aber besonders auch im Leistungssport von hoher Bedeutung, sagt der Sportwissenschaftler. „Hier versucht man ja in kurzer Zeit – beispielsweise in ambulanten und zeitlich limitierten Rehaprogrammen oder aber auch in wettkampfnahen Vorbereitungsperioden – Trainingsreize so zu bündeln, dass zum Wettkampf die größtmögliche Schnelligkeits-, Kraft oder Ausdauerleistungsfähigkeit erzielt wird. Wenn es im Leistungssport überwiegend um Medaillen geht, äußert sich ein höheres Leistungsvermögen im Gesundheitssport mit verbesserter allgemeiner Belastbarkeit, Mobilität und Gesundheit.“

Sebastian Gehlert arbeitete nach seinem Studium der Sportwissenschaften im Bereich Training und Leistung in Forschungsprojekten an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Gehlert erhielt ein Graduiertenstipendium im Bereich Lebenswissenschaften der DSHS Köln. Er promovierte zum Thema  „Akute  und chronische Anpassung des humanen Skelettmuskels auf Kraft und Ausdauerbeanspruchung“ und arbeitete in der Abteilung molekulare und zelluläre Sportmedizin der DSHS Köln.

Antrittsvorlesung von Professor Sebastian Gehlert

Am Mittwoch, 19. Juni 2019, gibt der Sportwissenschaftler Professor Dr. Sebastian Gehlert Einblicke in seine Forschung. In seiner öffentlichen Antrittsvorlesung im Forum am Hauptcampus spricht er über den „Einfluss der molekularen Interaktion von Training und Ernährung auf die physiologische Leistungsanpassung“.

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news-16505 Mon, 15 Apr 2019 12:58:00 +0200 Skifahrt: Mit Sport zurück ins Leben https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/skifahrt-mit-sport-zurueck-ins-leben/ Sport treiben, um nach einer schweren Erkrankung wieder den Alltag zu bewältigen: Sportwissenschaftler und Studierende der Universität Hildesheim und Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover binden Sport in den Alltag von krebskranken Kindern ein, damit sie wieder Kraft tanken und Zutrauen erfahren. Einmal im Jahr fahren sie gemeinsam mit Familien in die Berge. Eine Skifahrt ist nur möglich, da einige Privatpersonen, Stiftungen und Vereine spenden. Das Team um Professor Nico Kurpiers bedankt sich herzlich bei allen Spendern. Sportwissenschaftler, Sportstudierende und Ärzte fahren seit 2013 gemeinsam mit Familien, deren Kinder eine Krebserkrankung überlebt haben, einmal im Jahr in die Berge.

„Für uns alle ist es faszinierend, wenn man nach der gemeinsamen Busfahrt ankommt. Wir sehen die Berge. Für die Kinder, die lange nichts zu lachen hatten und in einer Krankenhaus-Umgebung waren, ist das besonders beeindruckend", sagt der Sportwissenschaftler Nico Kurpiers.

Die Diagnose „Krebs" und die folgenden extrem belastenden Monate und Jahre kosten Kindern und ihren Familien sehr viel Kraft, sagt Kurpiers. „Auch Lehrer, Trainer und Mitschüler wissen oft nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Wir möchten unter anderem angehende Lehrerinnen und Lehrer darauf vorbereiten, wie sie Sport nach einer Erkrankung in den Alltag der Kinder einbetten können."

Einige Kinder waren noch nie in den Bergen, andere sind schon fortgeschritten

Etwa acht bis zehn Familien fahren jedes Frühjahr mit in die Berge, die Nachfrage ist hoch. Einige Kinder waren noch nie in den Bergen, andere sind schon fortgeschritten. Im Frühjahr 2019 ging die Fahrt in die österreichischen Alpen nach Pitztal.

Es gibt ein festes kompetentes Team aus Sportstudentinnen und Sportstudenten, die immer wieder mitfahren und zu einem erheblichen Teil am Gelingen dieser Maßnahme beteiligt sind, sagt Nico Kurpiers. „Das Prinzip ist einfach: Die Familien sollen dem alltäglichen Stress entfliehen und weder an die Klinik noch die Ängste, die mit der Erkrankung der Kinder verbunden sind, oder die Folgen der Behandlung denken. Die Probleme sind weitreichend und äußern sich nicht nur in körperlichen Leiden und Folgeerscheinungen, sondern auch die Psyche ist in der Regel angeknackst und braucht einen positiven Stimulus. Die Angst vor einem Rückfall oder Zweittumor ist immer präsent, die soziale Isolation in Schule, Verein oder im Freundeskreis – meist durch Unsicherheit des Umfeldes unbewusst entstanden – kennt fast jeder Betroffene“, erklärt der Sportwissenschaftler.

Bei der Reha-Maßnahme in den Bergen müssen sich die Familien um nichts kümmern, denn alles wird von Professor Nico Kurpiers und seinem Team weit im Vorfeld geplant und dann vor Ort durchgeführt. Die Studierenden besuchen zur Vorbereitung das Seminar „Wintersport in der Rehabilitation krebskranker Kinder“ und reisen gut vorbereitet an.

„Es fahren zehn Studierende mit. Die einen wollen Lehrer werden und können diese Erfahrung gut für ihren späteren Beruf nutzen, da es nachweislich Defizite an Schulen gibt, was den Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen angeht. Die anderen studieren bei uns in Hildesheim ‚Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne‘ im Masterstudium und möchten zum Beispiel  einen therapeutischen Beruf ergreifen oder wissenschaftlich arbeiten“, so Kurpiers.

Forschung: Wie kann die Balancefähigkeit und Kraft durch den Skisport erhöht werden?

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler führen vor Ort in den Bergen wissenschaftliche Studien durch und erforschen etwa motorische Parameter bei den Kindern, wie zum Beispiel die Steigerung der Balancefähigkeit und Kraft durch den Skisport oder sie befragen die Eltern zur Lebensqualität oder partnerschaftlichen Aspekten und führen Interviews.

In den Bergen fahren die Eltern in eigenen betreuten Gruppen, getrennt von den Kindern, die wiederum in ihren Gruppen aufblühen und abgelenkt werden  und beide, Eltern und Kinder, entdecken oder erlangen ihre körperliche Leistungsfähigkeit wieder, sagt Kurpiers.

„Diese Generation der Sportstudierenden leistet ganze Arbeit und ist überaus engagiert“, sagt Professor Nico Kurpiers

Die Skifahrt wird regelmäßig evaluiert, um Optimierungsvorschläge aufzugreifen, wobei vor allem das geschulte, sehr empathische und überaus engagierte Team der Studenten immer besonders gut abschneidet. „Man kann über die heutige ‚Generation Student‘ sagen was man will, aber bei dieser Maßnahme wird unter Beweis gestellt, dass es sie gibt, die Studierenden, die mehr machen als Credits zählen und den kürzesten und geradlinigsten Weg durch das Studium planen, denn das Team leistet ganze Arbeit, und die meisten des Teams können  durch  ihr  Mitwirken schon lange keine Punkte mehr curricular geltend machen“, sagt Professor Nico Kurpiers.

In diesem Jahr ist auch ein ehemaliger Krebspatient mit einer Oberschenkelamputation mitgefahren, berichtet der Sportwissenschaftler. „Im Vorfeld haben wir über eine österreichische Firma ein Paar Krückenski bestellt und ein Teil des Teams hat eine zusätzliche Schulung besucht. Die Umsetzung vor Ort hat erstaunlich gut geklappt und nach anfänglichen leichten Unsicherheiten steigerte sich der junge Mann von Fahrt zu Fahrt und Tag zu Tag, so dass er bereits am dritten Tag fahrerisch das Wochenziel erreichte und es am Ende keine Piste mehr gab, die er nicht geschafft hätte“, freut sich Kurpiers.

Sportwissenschaftler bedanken sich bei allen Unterstützern

Alle Beteiligten bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, denn um die Fahrt möglichst wenig exklusiv zu gestalten und keine Familie auszugrenzen, zahlen die Familien einen geringen Betrag als Eigenbeteiligung und der Rest wird über Spendengelder finanziert.

Durch großzügige Unterstützung der Vor-Tour der Hoffnung (Rheinland-Pfalz), des Vereins Menschen für Kinder e.V., des Rotary Clubs Hildesheim, die grünen Damen und Herren der Medizinischen Hochschule Hannover MHH, Inner Wheel Hildesheim, der Sport-Fachschaft der Universität Hildesheim, einigen privaten Spendern und der Uni Hildesheim konnte die Skifahrt nach Pitztal stattfinden.

„Die sportliche Zeit in den Bergen hinterließ viele strahlende, glückliche und stolze Gesichter und wir hoffen, dass wir wieder ein Stück weit zur Genesung beitragen konnten. Es ist nur eine Woche pro Jahr mit ehemaligen Patienten und deren Familien im Schnee, aber was das bedeutet, wie sich das anfühlt und ob das möglicherweise sogar nachhaltig sein kann, das wissen tatsächlich nur die Menschen, die dabei waren“, sagt Professor Nico Kurpiers.

Sommercamp mit Kajak, Kanadier und Stand Up Paddling

Parallel zum Ferienbeginn in Niedersachsen richtet das Institut für Sportwissenschaft der Uni Hildesheim vom 3. bis 7. Juli 2019 das Sommercamp mit Kajak, Kanadier und Stand Up Paddling an der Plöner Seenplatte aus. An dem Sommercamp können an Krebs erkrankte Kinder und ihre Familien teilnehmen. Die Vorbereitungen laufen bereits. „Wir sind gespannt, vor welchen neuen Herausforderungen wir diesmal stehen. Aber eins ist klar: Wir sagen „JA“, stellen uns der Herausforderung und machen es möglich“, sagt Nico Kurpiers.

Kontakt zum Sportwissenschaftler

Im nächsten Winter wird erneut ein Wintercamp im Pitztal stattfinden (29. Februar bis 7. März 2020). Wer mehr über die Skifreizeit und Forschung erfahren möchte oder die Arbeit der Hildesheimer Sportwissenschaftler unterstützen und spenden möchte, kann sich an Prof. Dr. Nico Kurpiers wenden (E-Mail kurpiers@uni-hildesheim.de).

Schwerpunkt „Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne“

In dem zweijährigen Masterstudiengang „Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne“ bildet die Universität Hildesheim Studentinnen und Studenten zu Fachleuten für Gesundheitssport aus. Die Studierenden wenden sportwissenschaftliches und methodologisches Wissen an, kombinieren Theorie und Praxis. Außerdem führen sie im Praxissemester ein eigenes Forschungsprojekt durch. Im Sportstudium befassen sich die Studierenden zum Beispiel mit Bewegung als zentrale Leistung des Menschen, mit Gesundheit und Gesunderhaltung in der menschlichen Entwicklung und sie gestalten Trainingsprozesse.

Professor Peter Frei ist Sportwissenschaftler und leitet das Sportinstitut der Universität Hildesheim, er erklärt: „Bewegung wirkt sich unmittelbar auf den Körper, das Herz-Kreislauf-System und die Motorik aus. Die Studentinnen und Studenten weiten den Blick auf Gesundheit und Leistung. Leistung ist mehr als höher, schneller, weiter. Sie blicken auf die Rolle des Sports im gesamten Lebenslauf.“

Stiftungsprofessur für Bewegungswissenschaften und Gesundheitssport

Der Sportwissenschaftler Nico Kurpiers hat die Stiftungsprofessur für Bewegungswissenschaften und Gesundheitssport seit 2015 inne. Er baut Projekte aus, in denen Kinder und deren Familien nach einer Krebserkrankung unterstützt werden.

Die Professur wurde von Uwe und Beate Schiedeck gestiftet, der Ehrensenator der Universität Hildesheim, Uwe Schiedeck, ist 2018 verstorben. Das Team um Nico Kurpiers ist für die Unterstützung sehr dankbar. „Uwe Schiedeck hat durch seine großartige Unterstützung des Sportinstituts wesentlich dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Sport und Bewegung im Lebensgang an der Universität Hildesheim nachhaltig erforscht und gelehrt werden kann. Wir werden uns seiner stets dankbar erinnern.“

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-17372 Wed, 21 Nov 2018 09:26:00 +0100 Kleine Teams, großer Erfolg https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/kleine-teams/ Funah ist ein Sport- und Nachhilfeprojekt der Universität, das Kindern den Schulalltag erleichtert. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-15746 Sat, 10 Nov 2018 19:33:00 +0100 Wettstreit der Wissenschaften: Sportwissenschaftler Sebastian Gehlert gewinnt „Science Slam" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/wettstreit-der-wissenschaften-sportwissenschaftler-sebastian-gehlert-gewinnt-science-slam/ Der Sportwissenschaftler Sebastian Gehlert, der Kulturjournalist Guido Graf, der Informationswissenschaftler Thomas Mandl und der Mathematiker Boris Girnat traten im „Science Slam“ gegeneinander an und überzeugten mit informativen und kreativen Vorträgen. Die Universität Hildesheim lädt einmal im Jahr zu einem Wettstreit der Wissenschaften ein. Auf der Bühne des „Science Slam“ gaben im November 2018 vier Wissenschaftler aus den Fachdisziplinen Sportwissenschaftl, Kulturjournalismus, Informationswissenschaft und Mathematik Einblicke in ihre Forschung. gelang es den Hildesheimer Forschern, ihre wissenschaftlichen Forschungsfragen, an denen sie arbeiten, einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Prof. Dr. Sebastian Gehlert (Sportwissenschaft), Senior Researcher Dr. Guido Graf (Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus), Prof. Dr. Thomas Mandl (Informationswissenschaft und Sprachtechnologie) sowie Prof. Dr. Boris Girnat (Mathematikdidaktik) sprachen im voll besetzten Audimax über ihre Wissenschaftsdisziplinen, dabei kamen neben Worten auch Requisiten und Experimente zum Einsatz. In jeweils 15 Minuten hatten die Kandidaten Zeit, ihre wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte praxisnah und unterhaltsam zu vermitteln.

Warum er am Science Slam mitwirkt, begründet der Literaturwissenschaftler Guido Graf: „Weil Vermittlung wichtig ist.“ Er sprach über die Digitalisierung. „Wir müssen hinter die Eingabemasken (nicht nur) der digitalen Welt schauen, um zu verstehen, wie sie unsere alltägliche kulturelle Praxis bestimmen“, so Graf. Die Vermittlung von Fachwissen in Kürze sei eine Herausforderung und werde immer wichtiger, sagt Professor Thomas Mandl. „Und es macht Spass, die Botschaft auch mal zu verkürzen und zuzuspitzen.“ Die Kernbotschaft des Informationswissenschaftlers war an diesem Abend: „Information wird gebraucht, aber auch missbraucht, verfälscht, verknappt und manipuliert. Je schneller die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr muss diese dunkle Seite der Information und ihrer Nutzung in den Fokus rücken. Die Informationswissenschaft liefert dafür Theorien und Lösungsansätze.“

Das Publikum entschied am Ende des Abends durch die Lautstärke des Applauses über den Sieg und kürte den Sportwissenschaftler Sebastian Gehlert. Er konnte mit seiner kurzen Geschichte über die Biowissenschaften des Sports überzeugen. Dabei beantwortete er die Frage, warum man nicht gleichzeitig ein sehr guter Ausdauer-, Kraft- und Schnellkraftsportler sein kann. Professor Gehlerts Forschungen zeigen, wie die zelluläre Kommunikation nach Kraft- und Ausdauertraining im Skelettmuskel sich gegenseitig behindern kann.

Der Sportwissenschaftler forscht am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. Gehlert untersucht zum Beispiel die muskuläre Anpassung im Kraft-und Ausdauertraining, die Regulation molekularer Signalwege im Skelettmuskel und befasst sich mit Training und Ernährung im Leistungssport sowie mit molekularen und zellulären Aspekten biologischer Trainingsanpassung.

Vizepräsident Professor Martin Schreiner dankte den Hildesheimer Forschern für ihre allgemeinverständlichen sowie unterhaltsamen Beiträge im „wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier“. Der „Science Slam“ wurde von Dörthe Buchhester moderiert, musikalisch von  Lars Störmer begleitet und vom Team um Markus Langer und Jan Baumhöfener organisiert.

Der nächste „Science Slam“ findet im November 2019 statt. Wer Fragen zum Science Slam hat, erreicht Markus Langer unter langerma@uni-hildesheim.de.

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Fachbereich 1 Sportwissenschaft Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft Fachbereich 3 Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Fachbereich 4 Mathematik & Angewandte Informatik
news-17287 Sat, 29 Sep 2018 11:45:00 +0200 Ein Kämpfer steht wieder auf https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ein-kaempfer/ Tamara Thomsen ist Sportpsychologin an der Universität. Sie hilft ihrem Lebenspartner nach einem Unfall bei der Rehabilitation. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Psychologie news-16855 Fri, 27 Jul 2018 16:10:00 +0200 Auch Henrik Behmenburg bleibt ein Grizzly https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/auch-henrik/ Der Mittelblocker der Grizzlys will an der Universität Grundschul-Lehramt studieren. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Deutsche Sprache news-15867 Mon, 09 Jul 2018 13:06:00 +0200 Kopfball und Köpfchen: Fußballspiel als Bildungsmotor https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/kopfball-und/ Das Uni-Projekt Funah geht in den Herbstferien in den Libanon. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-14626 Mon, 02 Jul 2018 13:07:00 +0200 Beachsoccer: Turnier für Kinder https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/beachsoccer/ Das Fußballprojekt FuNah der Lehramtsstudierenden der Uni veranstaltet ein Beachsoccer-Turnier für Kinder. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-15579 Mon, 11 Jun 2018 13:45:00 +0200 Omar Fahmy zieht Newroz der Regionalliga vor https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/omar-fahmy-z/ Omar Fahmy ist Trainer des Bezirksliga-Meisters SV Newroz Hildesheim und studiert an der Universität. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-15570 Wed, 06 Jun 2018 13:18:00 +0200 Ströbl bleibt ein Grizzly — und der bessere Koch der Bayern-WG https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/stroebl-bleib/ Der Grizzly-Libero André Illmer übt für den Eignungstest des Studiengangs Sport, Gesundheit und Leistung. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-14223 Tue, 05 Jun 2018 18:37:00 +0200 Konferenz „Sport als Heimat?“: Interview mit Professorin Vera Volkmann https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/konferenz-sport-als-heimat-interview-mit-professorin-vera-volkmann/ Die Fußball-WM läuft. Was kann Sport bewirken – nachgefragt bei Vera Volkmann. Die Professorin organisiert die Jahrestagung des Zentrums für Bildungsintegration zum Thema „Sport als Heimat?“. Die Sportwissenschaftlerin hofft auch auf die Teilnahme zahlreicher Studentinnen und Studenten, da sie „die Gestalterinnen und Gestalter unserer gesellschaftlichen Zukunft sind“. Die Jahrestagung des „Zentrums für Bildungsintegration – Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften“ der Universität Hildesheim findet vom 29. bis 30. Juni 2018 statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befassen sich in Vorträgen, Diskussionen und Workshops mit dem Thema „Sport als Heimat? Biographische Navigationen in gesellschaftlichen Rahmungen“. Eine Anmeldung ist bis 15. Juni 2018 möglich.

Konferenz „Sport als Heimat?“

Interview mit der Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Vera Volkmann

Frau Professorin Volkmann, Sie befassen sich in Ihrer Forschung mit der Rolle von Sport im Lebensverlauf und in der Gesellschaft. Sport ist nicht nur körperliche Leistung, sondern kann auch dazu beitragen, Zugehörigkeit zu schaffen?

Im Sport ist es möglich, sich jenseits sprachlicher Barrieren und sozialer Herkunft zu verständigen und sich für ein gemeinsames Ziel, wie zum Beispiel den Sieg beim Fußball, zu engagieren. Sport kann unter bestimmten Voraussetzungen positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung und auch integrierend wirken. Dafür ist es jedoch notwendig, dass er entsprechend pädagogisch gerahmt und didaktisch aufbereitet wird. Zugehörigkeit entsteht auch dadurch, dass man sich mit einer Sportgruppe identifiziert, das heißt, dass man auf diese Weise ein Teil von ihr wird und sich diese Gruppe als Gemeinschaft versteht.

Ende Juni 2018 richten Sie in Hildesheim gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Konferenz „Sport als Heimat? Biographische Navigationen in gesellschaftlichen Rahmungen“ aus. Warum rückt die Jahrestagung des Zentrums für Bildungsintegration dieses Thema in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Auseinandersetzung?

Der historisch vorbelastete Heimatbegriff hat aktuell Hochkonjunktur und befindet sich offensichtlich im Wandel. Er gerät nicht nur durch die aktuellen Fluchtbewegungen verstärkt in den Mittelpunkt wissenschaftlicher, aber auch gesellschaftlicher und sogar politischer Diskussionen. Interessant finde ich, dass selbst Politikerinnen und Politiker entgegengesetzter Couleur den Begriff aktuell aufgreifen. Gerade hat sich der ehemalige Bundespräsident Gauck erneut zu dem Begriff geäußert, indem er in einem Interview sagte, dass für ihn Heimat das Gefühl einer ganz eigenen Sicherheit und eines Zutrauens sei. Durch dieses verstärkte Aufgreifen wird deutlich, dass das, was Heimat sein kann in einer globalisierten und entgrenzten Welt definitionsbedürftig, aber auch definitionsfähig zu sein scheint. Heimat heute ist auch als „Heimat 2.0“ im Sinne von Lebensmöglichkeiten und nicht mehr als Herkunftsnachweis zu denken. Die Heimat der Zukunft ist Patchwork und ein zentraler Bestandteil dieses Patchwork ist in vielen Biographien der Sport, der als wichtige Sozialisationsinstanz und Wertevermittler gehandelt wird. Sport kann Zugehörigkeit und Teilhabe ermöglichen. Er kann dazu beitragen, sich heimisch zu fühlen und kommt den grundsätzlichen Bedürfnissen nach Raumorientierung, Zugehörigkeit und Konstitution von Gruppenidentität entgegen.

Sport kann Zugehörigkeit und Teilhabe ermöglichen – worauf deuten Ihre Forschungserkenntnisse hin? Sie haben in den letzten Jahren etwa Kinder und Jugendliche befragt, was sie durch Sport erleben und erfahren.

Wir haben Kinder und Jugendliche befragt, die an unserem FuNah-Projekt zur Förderung von Bildungsintegration an Schulen durch eine Kombination von Sport und individueller Förderung teilnehmen. Es wird sehr deutlich, wie positiv sie die Anerkennungsprozesse und Erfolgserlebnisse innerhalb des Sports bewerten. Sehr wichtig ist ihnen der wertschätzende Umgang, den sie sonst in der Schule oftmals vermissen. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Erfahrung, dass es sich unmittelbar lohnt, sich aktiv für etwas einzusetzen, übertragen die Kinder und Jugendlichen auch auf den schulischen Bereich.

Wer kann an der Konferenz teilnehmen, wen möchten Sie erreichen?

Bei der Tagung ist jeder willkommen, der sich für das Thema interessiert und Lust auf wissenschaftliche Einblicke und weiterführende Diskussionen hat. Wir freuen uns, wenn auch viele Studierende teilnehmen, da sie ja die Gestalterinnen und Gestalter unserer gesellschaftlichen Zukunft sind und somit Teil der Diskussionen sein sollten. Wir haben uns deshalb zum Beispiel auch bemüht, die Tagungskosten, die auch das gemeinsame Abendessen beinhalten, gering zu halten. Sie sollten keine Hürde für die Teilnahme darstellen. Bis Freitag kann man sich noch anmelden.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Kurz erklärt

Tagung „Sport als Heimat? Biographische Navigationen in gesellschaftlichen Rahmungen“

Die Jahrestagung des Zentrums für Bildungsintegration der Universität Hildesheim findet vom 29. bis 30. Juni 2018 statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befassen sich in Vorträgen, Diskussionen und Workshops mit dem Thema „Sport als Heimat? Biographische Navigationen in gesellschaftlichen Rahmungen“. Eine Anmeldung ist noch bis 15. Juni 2018 möglich.

Die Hauptvorträge (Keynotes) halten renommierte Fachleute. Die Bielefelder Wissenschaftlerinnen Professorin Joanna Pfaff-Czarnecka und Professorin Christa Kleindienst-Cachay sprechen über „Sport als Heimat? Möglichkeiten biographischer Navigation in Zuwanderungsgesellschaften“. Professor Sebastian Braun von der Humboldt-Universität zu Berlin referiert zum Thema „Sportvereine als Räume zur Bildung von Sozialkapital“.

Hier geht's zum Programm und zur Anmeldung

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1 Startseite Forschung Zentrum für Bildungsintegration
news-15232 Fri, 01 Jun 2018 16:04:00 +0200 Sportwissenschaft / Mit Sport zurück ins Leben: Kann Sport helfen im Kampf gegen Krebs? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sportwissens/ NDR über Forschung von Professor Nico Kurpiers vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. NDR im Interview mit Professor Nico Kurpiers über Sport und Rehabilitation. Der Sportwissenschaftler der Universität Hildesheim ist Experte für das Thema Sport, Gesundheit und Leistung.

Im Interview mit dem NDR spricht Nico Kurpiers über Bewegungsangebote speziell für Krebspatienten. Der NORDDEUTSCHE RUNDFUNK stellt ein Sportprojekt der Universität Hildesheim vor.

NDR, Interview mit Professor Nico Kurpiers, „Mit Sport zurück ins Leben: Kann Sport helfen im Kampf gegen Krebs?", Radiobeitrag, 30 Min., 01.06.2018 (print) [Interview online nachhören auf ndr.de]

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Sportwissenschaft Pressespiegel überregional
news-15553 Wed, 30 May 2018 17:21:00 +0200 Das wird eine heiße Laufsaison https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/das-wird-ein/ Das Sportinstitut der Uni bietet beim Minerva-Afterwork-Run Massagen an. Zeitgleich findet das Campus-Fest statt. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-14791 Thu, 17 May 2018 10:51:41 +0200 „Förderung ist ein Ansporn für gute wissenschaftliche Praxis“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/foerderung-ist-ein-ansporn-fuer-gute-wissenschaftliche-praxis/ Die Universität unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs und fördert wissenschaftliche Leistungen und Erfolge. Noch bis zum 30. Mai 2018 können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Fachbereich „Erziehungs- und Sozialwissenschaften“ bewerben. Der Fachbereich 1 „Erziehungs- und Sozialwissenschaften“ fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Hildesheim. Diese Art der Förderung gibt es nun zum dritten Mal. Die ersten Förderperioden fand im Wintersemester 2016/17 sowie 2017/18 statt, von der bisher 20 Personen profitieren konnten. Bis zum 30. Mai 2018 können sich jetzt wieder alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem „Mittelbau“ des Fachbereichs 1 bewerben.

Die Arbeitsgruppe „Mittelvergabe“ fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Mit der Förderung möchten wir wissenschaftliche Leistungen und Erfolge sichtbar machen und einen Anreiz für gute wissenschaftliche Praxis bieten“, sagt Sandra Koch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft und in der AG aktiv.

Gefördert werden zum Beispiel wissenschaftliche Publikationen, etwa die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder einer Monographie sowie wissenschaftliche Vorträge. Außerdem besteht die Möglichkeit, finanzielle Mittel für innovative und unkonventionelle Forschungsideen oder für innovative Lehr-Lern-Formate zu erhalten, um die Umsetzung dieser Ideen zu unterstützen. Die Kommission tagt zweimal im Jahr, die Frist für die Einreichung der Anträge ist der 30. Mai oder der 30. November.

Jetzt einen Antrag einreichen!

Nachgefragt bei Timo Habedank (Sportwissenschaft) und Sabrina Volk (Sozial- und Organisationspädagogik)

Sabrina Volk und Timo Habedank werden aufgrund ihrer hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen und Lehre gefördert. Volk diskutiert in ihrer Dissertation Elternratgeber systematisch unter der Perspektive von Wissensordnungen, um so den Transfer von Wissen zwischen fachlich-öffentlichen und privaten Erziehungs- und Bildungsdiskursen zu untersuchen. Habedank befasst sich in seiner Forschung mit pädagogischen und psychologischen Konstrukten im Nachwuchsleistungssport. Der Sportwissenschaftler erhält die Förderung für die Entwicklung eines neuen universitären Lehr- und Lernkonzeptes, welches auf Grundlage einer Exkursion Theorie und Praxis miteinander verzahnt.

Interview mit Timo Habedank

Mit welcher Forschungsfrage befassen Sie sich aktuell, was untersuchen Sie,was wollen Sie herausfinden und warum ist das wichtig?

In meiner Dissertation befasse ich mich mit Resilienz und Nachwuchsleistungssport. Außerdem habe ich das Lehr-Lern-Konzept „Exkursion Hüttentrekking“ entwickelt; mit Studierenden untersuche ich vor allem das psycho-physische Wohlbefinden nach und durch Bergwandern, insbesondere befasse ich mich mit dem Stressausgleich und der Stressbewältigung durch Bergwandern, aber auch mit der Aufzeichnung und Messung von Leistungsparametern wie beispielsweise Laktat in Abgleich mit dem Höhenprofil der erwanderten Strecken.

Der Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften unterstützt in einem Förderprogramm gezielt den „wissenschaftlichen Mittelbau“. Wie haben Sie die Förderung genutzt, was konnten Sie damit umsetzen?

Die Fördermittel haben es mir ermöglicht, ein innovatives Lehr-Lern-Konzept fortzusetzen und dafür eine Reihe an Anschaffungen für die Weiterentwicklung der theoretisch-praktisch verzahnten Lehre zu tätigen. Ich habe zum Beispiel Fachbücher beschafft, die sich speziell mit Bergsport auseinandersetzen sowie eine Pulsuhr mit barometrischer Höhenaufzeichnung, die die Studierenden zusammen mit einem mobilen Laktatmessgerät nun für ihre Forschungsprojekte nutzen können.

Ist die Förderung auch ein Signal, eine Anerkennung Ihrer wissenschaftlichen Leistungen?

Natürlich ist die Förderung eine Anerkennung, gerade für innovative und unkonventionelle Lehrkonzepte. Sie hilft auch dabei, das Konzept der Exkursion noch weiter zu schärfen, Anreize mittels neuer Gerätschaften für die Studierenden zu schaffen und so einen Ansporn für gute wissenschaftliche Praxis zu bieten.

Empfehlen Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich auch für das Programm zu bewerben?

Auf jeden Fall! Es ist toll, dass das Geld dem Mittelbau des Fachbereichs 1 direkt zur Verfügung gestellt wird. Die Antragstellung ist unkompliziert und die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Interview mit Sandra Volk

Wie nutzen Sie die Förderung des Fachbereichs Erziehungs- und Sozialwissenschaften?

Die Förderungsumme hat mir die zügige Veröffentlichung meiner Dissertationsschrift „Elternratgeber der Weimarer Republik. Wissensordnungen über Familienerziehung zwischen zwei Weltkriegen“ ermöglicht.

Ist die Förderung auch ein Signal, eine Anerkennung Ihrer wissenschaftlichen Leistungen?

Ja, gerade die Arbeit an einer Dissertation findet ja in der Regel im Verborgenen statt und die Veröffentlichung ist häufig mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, weswegen ich mich über die Förderung sehr gefreut und diese durchaus als Anerkennung meiner Leistung verstanden habe.

Empfehlen Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich auch für das Programm zu bewerben?

Unbedingt! Es ist ein unkompliziertes Vorgehen ohne große bürokratische Hürden.

Mit welcher Forschungsfrage befassen Sie sich aktuell, was untersuchen Sie,was wollen Sie herausfinden und warum ist das wichtig?

Aktuell bin ich in erster Linie mit der Organisation des berufsintegrierenden Dualen Masters „Soziale Dienste“ befasst, der am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik zum Wintersemester 2018/2019 starten soll. Da es sich hier um den ersten universitären dualen Masterstudiengang in diesem Fach handelt, verbinden wir mit diesem einen hohen Anspruch im Bereich der Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis.

Die Fragen stellte Isa Lange.

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Pressemeldungen Sozial- und Organisationspädagogik Sportwissenschaft Fachbereich 1 Personalportal
news-15538 Tue, 15 May 2018 15:53:00 +0200 Sport und Bewegung: Eine Kampfansage an den Krebs https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sport-und-be/ Unter der Leitung von Nico Kurpiers begleiten Sport-Studierende Kinder und ihre Familien in den Ski-Urlaub, die an Krebs erkrankt waren. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-14641 Tue, 03 Apr 2018 15:00:00 +0200 Deutscher Hochschulfundraisingpreis geht an die Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/deutscher-ho/ Der Deutsche Hochschulverband zeichnet die Universität Hildesheim für ihre professionelle Fundraisingstrategie und Stiftungskultur aus. Bis heute konnte die Stiftungsuniversität 13 Stiftungsprofessuren einwerben und die Zahl der Deutschlandstipendien von 23 auf 91 erhöhen. Die Universität dankt allen Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstiftern, die mit ihren Spenden dazu beitragen, dass Bildungswege junger Menschen unterstützt und neue Forschungsgebiete ausgebaut werden können. Die Universität Hildesheim ist Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises 2018, den der Deutsche Hochschulverband zum dritten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen eines Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 150 Hochschulleitungen sowie Fundraiserinnen und Fundraisern aus Deutschland, Schweiz und Österreich überreicht.

Mit dem Deutschen Hochschulfundraisingpreis wird die konsequente Pflege und Erweiterung des Kreises der Förderinnen und Förderer aus Wirtschaft und Gesellschaft honoriert. Durch exzellente Netzwerkarbeit konnte die Stiftungsuniversität Hildesheim bis heute 13 Stiftungsprofessuren einwerben und die Anzahl der Deutschlandstipendien hat sich von 23 auf 91 erhöht, so die Begründung für die Preisvergabe.

Die Spenderpflege der Universität Hildesheim setze Maßstäbe, weil sie eindrücklich vor Augen führe, wie mit Hilfe einer professionellen Fundraisingstrategie systematisch zum Spenden angeregt werden  könne, sagte Jury-Mitglied Professor Guido Benzler in seiner Laudatio. In hervorragender Weise baue die Universität Hildesheim dank einer gelebten Dankes- und Anerkennungskultur enge persönliche Kontakte zu ihren Förderinnen und Förderern auf. Auf der Basis breit gefächerter Begegnungsformate gelinge es der Universität immer wieder, den Kreis der Spenderinnen und Spender zu einer Stiftergemeinschaft zu formen, aus der heraus größere und namhafte Spenden erfolgten.

Der Deutsche Hochschulfundraisingpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt verwendet werden. Der Preis wurde am heutigen Dienstag dem Präsidenten der Universität Hildesheim, Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang-Uwe Friedrich, in Anwesenheit von Vizepräsident Prof. Dr. Martin Schreiner, Fundraiser Markus Langer und Mediengestalter Jan Baumhöfener überreicht.

Stiftungsprofessur für den Bereich „Data Science“

Durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren konnten in den vergangenen Jahren die Forschung und Lehre in Fachgebieten wie Wirtschaftsinformatik, Software Engineering, Neurodidaktik, Klinische Psychologie sowie Sport, Gesundheit und Leistung ausgebaut werden.

„Fundraising gehörte von Anfang an zum besonderen Aufgabenprofil der öffentlich-rechtlichen Stiftungsuniversität Hildesheim. Die Einrichtung eines eigenen Ressorts ‚Stiftungsentwicklung‘ im Präsidium stärkte den Bereich nachhaltig. Die heutige Einwerbung einer 13. Stiftungsprofessur für den Bereich ‚Data Science‘, gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, bestätigt unseren Kurs“, sagt Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für ihre Universität

„Dieser Preis würdigt insbesondere das Engagement der Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger für ihre Universität. Verbunden mit unserer großen Dankbarkeit ist daher auch unsere Hoffnung, dass viele Hildesheimerinnen und Hildesheimer diesen Weg weiter mit uns gehen. Wir sind für Interessierte jedenfalls jederzeit da“, so Prof. Dr. Martin Schreiner und Markus Langer.

Mit dem Deutschen Hochschulfundraisingpreis sollen „Best Practice“-Beispiele prämiert werden, die sich durch herausragende Kreativität bei der Entwicklung von Fundraising-Kampagnen auszeichnen. Über die Vergabe entschied eine fünfköpfige Jury. Ihr gehörten Professor Dr. Guido Benzler (Geschäftsführender Gesellschafter rheform – EntwicklungsManagement GmbH), Brigitte Göbbels-Dreyling (stellvertretende Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz), Matthias Daberstiel (Chefredakteur der Zeitschrift „Der Fundraiser“), Professor Dr. Bernd Helmig (Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes) und Cornelia Kliment (Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung) an.

Der Deutsche Hochschulverband ist die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland mit mehr als 30.700 Mitgliedern.

Bildung stiften: Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter unterstützen Hildesheimer Studentinnen und Studenten auf ihren Bildungswegen

Bis zu 111 Deutschlandstipendien kann die Universität Hildesheim vergeben. „Bildung Stiften 111!“ heißt eine Kampagne, die Markus Langer und Vizepräsident Professor Martin Schreiner in Hildesheim ins Leben gerufen haben. Die Universität Hildesheim dankt allen bisherigen Förderern und sucht nun weitere Stifterinnen und Stifter, die Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Die Universität Hildesheim wurde 2017 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Stifterverband für ihre erfolgreiche Stipendienkultur ausgezeichnet.

Wer Studentinnen und Studenten mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder an den Vizepräsidenten, Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de), wenden.

Das Stipendienprogramm läuft über eine Eigenbewerbung. Ab 1. Juni 2018 können sich Studierende aller Fachbereiche für das nächste Stipendienjahr um ein Deutschlandstipendium bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2018.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Psychologie Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Fachbereich 4
news-11789 Wed, 28 Mar 2018 09:00:00 +0200 Nachruf – Gedenken an Ehrensenator Uwe Schiedeck https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nachruf-gedenken-an-ehrensenator-uwe-schiedeck/ Uwe Schiedeck hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Sport und Bewegung im Lebensgang an der Universität in Hildesheim erforscht und gelehrt werden kann. Uwe Schiedeck ist im März 2018 verstorben. Die Stiftung Universität Hildesheim trauert um ihren Ehrensenator und langjährigen Bildungsstifter. Uwe Schiedeck hat sich herausragende Verdienste um die Förderung der Wissenschaft erworben. Die Schiedeck-Stiftungsprofessur für Sportwissenschaft, deren Einrichtung wir ihm verdanken und an deren Entwicklung er regen Anteil genommen hat, wird Lehrende und Studierende immer an ihn erinnern. Wir trauern mit seiner Familie.

Uwe Schiedeck unterstützte seit 2014 Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim mit einem Deutschlandstipendium. Am Institut für Sportwissenschaft hat Uwe Schiedeck durch die Förderung einer Stiftungsprofessur dazu beigetragen, dass das Masterstudium im Bereich Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne“ eingerichtet werden konnte. Der Sportwissenschaftler Nico Kurpiers hat die Stiftungsprofessur für Bewegungswissenschaften und Gesundheitssport seitdem inne. So konnten Projekte ausgebaut werden, in denen Kinder und deren Familien nach einer Krebserkrankung unterstützt werden.

Für das Institut für Sportwissenschaft erklären Prof. Dr. Peter Frei und
Prof. Dr. Nico Kurpiers:

„Uwe Schiedeck hat durch seine großartige Unterstützung des Sportinstituts wesentlich dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Sport und Bewegung im Lebensgang an der Universität Hildesheim nachhaltig erforscht und gelehrt werden kann. Wir werden uns seiner stets dankbar erinnern und trauern jetzt mit seiner Familie.“

 

Traueranzeige, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 28.03.2018

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1
news-14603 Thu, 22 Mar 2018 15:31:00 +0100 Frieden wahren: Friedenspreis der Stadt für Jugendprojekt „FuNah“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/frieden-wahren-friedenspreis-der-stadt-fuer-jugendprojekt-funah/ Das studentische Team des Projekts „FuNah“ wird in diesem Jahr mit dem Friedenspreis der Stadt Hildesheim ausgezeichnet. Seit 2014 begleiten Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim Kinder und Jugendlichen auf ihren Bildungswegen, erst im Klassenzimmer, dann geht es auf den Sportplatz. Dabei entdecken die Kinder, dass sie manche Ziele nur als Mannschaft erreichen können und ein Team auf gegenseitigem Respekt aufbaut. Am 22. März 1945 wurde Hildesheim Opfer verheerender Luftangriffe, die weite Teile der Stadt in Schutt und Asche legten. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger verloren an diesem Tag ihr Leben. Am 73. Jahrestag gedenkt die Stadt dieser folgenschweren Zerstörung der Stadt.

Im Wissen um die Geschichte, aber auch als Zeichen gegen aktuelle friedensfeindliche Gesinnungen widmet sich der „Hildesheimer Friedenstag“ neben der Erinnerung auch der Wahrung des Friedens in Gegenwart und Zukunft. Im Rahmen der Erinnerungsfeier wurde in dieser Woche der Friedenspreis an eine Einrichtung vergeben, die sich für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben einsetzt. 2018 wird das Kinder- und Jugendprojekt „FuNah“ ausgezeichnet.

„Frieden ist nicht nur die große Politik, Frieden fängt doch schon bei Dritt- und Viertklässlern an. Frieden heißt, gut miteinander umzugehen. Das ist der erste Schritt. Danke und Bitte sagen. Anderen wertschätzend zu begegnen. Zu loben“, sagt Omar Fahmy, Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim und Mitgründer von „FuNah“.

Frieden heißt, gut miteinander umzugehen

Das Bildungsprojekt „FuNah“ entstand 2014 aus einer studentischen Initiative heraus. In einer Realschule in Peine und in Grundschulen und einer Gesamtschule in Hildesheim kommen Studentinnen und Studenten einmal in der Woche mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Zunächst lernen sie im Klassenzimmer, dann geht es raus auf den Sportplatz. Die Mädchen und Jungen erkennen ihre Stärken und Schwächen, arbeiten in einer Mannschaft gemeinsam auf ein Ziel hin, entdecken den Wert von Bildung und setzen sich für Respekt untereinander ein, darauf weist die Sportwissenschaftlerin Professorin Vera Volkmann hin, die das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Die Studentinnen und Studenten sind für viele der Kinder und Jugendlichen Vorbilder. „Mittlerweile sind nicht nur Studierende aus dem Sportinstitut dabei, vielmehr hat sich eine Verknüpfung verschiedener Fachbereiche und Studiengänge – von Psychologie über Umweltsicherung bis Lehramt – entwickelt. Diese vielfältigen Ressourcen sind wichtig und geben uns bei der stärkenorientierten Herangehensweise verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zu den Kindern“, sagt Omar Fahmy. Die Zahl der Coaches steigt an, mehrfach konnten erfolgreich Praktika für Schülerinnen und Schüler und im vergangenen Jahr bereits der erste Ausbildungsplatz vermittelt werden.

Die Coaches rund um Omar Fahmy, die an diesem Erfolg den größten Anteil haben und mit dem Friedenspreis ausgezeichnet werden, sind:

Morten Görlitz, Dominik Feer, Hawa Abdul, Nina Köhler, Lia Röttger, Saskia Schmidt, Sameh Keller, Madita Zahn, Ayla Schaub, Berlin Polat, Bessin Osso, Matteo Isermann, Fidan Tuldari, Chiara Garbari (Erasmus), Felix Ehlers, Franziska Schlenker, Hagen Stelzer, Moana Lenger, Nina Bartel, Siyar Daoud, Georg Bauer, Sarah Hammer, Richard Leithäuser, Laura Simon, Foaz Alo, Leona Lüntzel, Kerim Trabelsi, Roberta Rippa (Erasmus), Atilla Ceylan, Aysun Erkan, Claudia Rybicki.

Um stark auf die Kinder und Eltern einzugehen sucht das „FuNah“-Projekt Studentinnen und Studenten, die als Coaches an weiteren Schulen ein qualitativ wirksames Angebot schaffen. „Die größte Motivation für mich liegt darin, die Entwicklung der Kinder in ihrer Persönlichkeit zu beobachten und zu begleiten. Durch den geringen Betreuungsschlüssel (1:3) gelingt es uns ein positives Selbstkonzept bei den Kindern herzustellen, welches oftmals von Lehrkräften und Eltern zurückgemeldet wird“, sagt Fahmy.

„Entwicklung der Kinder in ihrer Persönlichkeit begleiten“

Die Studentinnen und Studenten seien „die tragenden Kräfte von FuNah“ und bringen „enorme und in großen Teilen ehrenamtliches Engagement  auf“, so Professorin Vera Volkmann in ihrer Laudatio. „Aus dem kleinen studentischen Nachhilfeprojekt 2014 ist durch das enorme Engagement von Omar Fahmy, Dominik Feer und vielen anderen eine fest etablierte und sehr facettenreiche Initiative in Hildesheim geworden, die bald an der vierten Schule hier in Hildesheim angeboten wird. Regelmäßig gibt es ein Interkulturelles Fußballturnier, ein Sommercamp, Besuche der Stadtbibliothek, Schwimmkurse und Angebote im kreativen Bereiche, die allesamt von unseren Studierenden getragen werden. Die Studierenden wollen größtenteils Lehrer werden. Sie lernen bei FuNah  frühzeitig die Perspektive der Schülerinnen und Schüler kennen, denen es unser Bildungssystem nicht immer leicht macht, ihre Potenziale auszuschöpfen. Sie lernen, diese Schülerinnen und Schüler besser zu verstehen, um ihnen später Wege ebnen zu können und nicht – wie es heute leider noch oftmals ist – Wege zu versperren. Dafür geben sie viel Zeit und Herzblut, was ihnen die Kinder durch tolle Fortschritte danken. Nur auf diese Weise kann unsere Gesellschaft langfristig zu einer bildungsgerechten Gesellschaft werden. FuNah leistet dazu in Hildesheim einen wirklich großartigen Beitrag.“

Aktuell wird „FuNah“ noch durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Dieser Zeitraum ist aber begrenzt und aktuell ist noch unklar, wie das Projekt weiter finanziert werden kann. Das Team sucht daher Unterstützung, um „FuNah“ als festen Baustein im Fundament der Bildungsintegration in Hildesheim etablieren zu können.

Wissenschaftliche Begleitforschung zeigt: Kinder erfahren Anerkennung

Die Ergebnisse der Begleitforschung zeigen, was das Besondere an „FuNah“ ist. In wissenschaftlichen Interviews begründen die Kinder, warum sie sogar freiwillig in den Ferien zu „FuNah“ und somit zum Lernen in die Schule kommen: „Wir bekommen da Anerkennung, so wie wir sind. Wir können denen vertrauen und sie zeigen uns auch, wie man sich richtig verhält und wie man richtig lernt; also wenn einer andere ausgrenzt oder lacht, weil man das Tor nicht getroffen oder etwas beim Lernen immer noch nicht verstanden hat, dann sagen sie, das geht so nicht. Und der nicht getroffen hat, dem wird gesagt, beim nächsten Mal schaffst Du das! Du kannst das! Es tut unheimlich gut, dass da welche sind, die an uns glauben!“

Die Hildesheimer Friedensrede hielt am Abend die Schriftstellerin Shida Bazyar, die an der Universität in Hildesheim Kreatives Schreiben studiert hat. Ihre Rede zeigte Wege zu einer gerechteren und toleranteren Welt auf. Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ und mit zahlreichen anderen Publikationen tritt Bazyar für eine offene und tolerante Gesellschaft ein. Shida Bazyar sagte in ihrer Friedensrede: „Denn was wir nicht dürfen, was wir niemals, niemals dürfen, ist, unsere Meinung nach dem zu bilden, was den Rechten vermeintlich in die Hände spielen würde. Damit, und genau damit nämlich spielen wir den Rechten in die Hände. Wir lassen keine Geflüchteten mehr zuziehen, damit die Rechten nicht stärker werden? Damit haben wir den Rechten im gleichen Moment die Macht über das, was passiert, gegeben."

Mit dem „Hildesheimer Friedenstag“ möchte die Stadt Hildesheim an die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt den Aufruf zu einem friedlicheren Zusammenleben knüpfen. Der Friedenspreisträger wurde ebenso wie die Friedensrednerin von Vertretern der katholischen und der evangelischen Kirche, der Stiftung Universität Hildesheim und der Stadt ausgewählt: von Superintendent Mirko Peisert, Dechant Wolfgang Voges, Uni-Vizepräsident Professor Martin Schreiner und Oberbürgermeister Ingo Meyer.

Hildesheimer Friedenspreis: Warum wird das Projekt „FuNah“ ausgezeichnet?

Der studentischen Initiative um Omar Fahmy gelingt es, Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung auf intelligente und spielerische Weise zu unterstützen. Im gemeinsamen Spiel werden wichtige Werte wie Vertrauen und Respekt gefördert. Damit leistet „FuNah“ einen wichtigen Beitrag zur Integration und kombiniert sehr erfolgreich Fußball und Coaching, so die Begründung der Jury.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1 Studierendenportal Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Flüchtlinge Lehrerbildung
news-15298 Mon, 19 Mar 2018 14:54:00 +0100 Hildesheims Zerstörung und Fahmis Botschaft https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/hildesheims/ Omar Fahmy ist der Leiter des studentischen Projekts "Fußball und Nachhilfe". Er erhält den Hildesheimer Friedenspreis für seine gemeinnützige Arbeit mit Kindern. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Preise / Auszeichnungen news-15249 Tue, 13 Feb 2018 12:30:00 +0100 Mensa-Mampf und Abstiegskampf: Handballer stehen unter Druck https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/mensa-mampf/ Eintracht-Handballer Lukas Schieb, Robin John, Maurice Lungela und Chris Meiser studieren an der Univerisät. Neben dem Prüfungen konzentrieren sie sich darauf, die 2. Liga zu halten. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Mathematik & Angewandte Informatik news-15242 Tue, 06 Feb 2018 11:45:00 +0100 "Ich habe diese Saison das Gefühl, dass ich nicht von der Stelle komme" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ich-habe-di/ Eintracht-Handballer Lothar von Hermanni studiert im siebten Semester Sport und Wirtschaft an der Universität. Im nächsten Semester will er seinen Abschluss machen. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-15124 Sat, 02 Dec 2017 13:22:00 +0100 Ein Wüterich auf dem Spielfeld — nach Abpfiff besonnen und ruhig https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ein-wueterich/ Eintracht-Spieler Chris Meiser studiert in Hildesheim Wirtschaft und Sport auf Lehramt. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-15032 Wed, 01 Nov 2017 13:44:00 +0100 Fußball und Nachhilfe - bald auch in Harsum? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fussball-und/ Omar Fahmy und 30 Kommiliton_innen der Universität sprechen mit der Sprecherin des Netzwerkes Asyl über das Projekt "Fußball und Nachhilfe" (kurz: Funah). Pressespiegel regional Bildungsintegration Flüchtlinge Sportwissenschaft news-14507 Thu, 07 Sep 2017 16:57:00 +0200 Alamierende Studien: Sie sagen der Bewegungsarmut den Kampf an https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/alamierende/ Peter Flemming, Mitarbeiter des Instituts für Sportwissenschaft, veranstaltet zusammen mit Sportlehrer Peter Gerfen und Fußballtrainer Frank Thomas ein Kindersportcamp an der Universität Hildesheim. Mit dem Camp wollen die Organisatoren einer Bewegungsarmut von Kindern entgegenwirken. Betreut wird das Camp auch Sport-Studierenden der Universität Hildesheim. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-13886 Thu, 06 Jul 2017 13:38:00 +0200 Von Integration wollen viele nichts mehr hören: "Machen wir es nicht, wird es teuer" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/von-integrat/ Omar Fahmy, Lehramtsstudent und Gründer des Projekts Fußball und Nachhilfe (Funah), spricht im Interview über seine Arbeit mit Kindern in sogenannten Problembezirken. Pressespiegel regional MEd (Lehramt) Sportwissenschaft Projekte news-13887 Fri, 30 Jun 2017 15:56:00 +0200 Fahmy wird Trainer und Vorstand bei Newroz https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fahmy-wird-t/ Omar Fahmy, der an der Universität Hildesheim Lehramt studierte, wird Trainer beim SV Newroz Hildesheim. Außerdem arbeitet Fahmy weiter an seinem Projekt Funah - Fußball und Nachhilfe - das bereits an vielen Schulen auch außerhalb von Hildesheim umgesetzt wird. Gefördert wird Funah zudem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Universität Hildesheim. Pressespiegel regional MEd (Lehramt) Fachbereich 1 Sportwissenschaft Projekte news-13860 Thu, 29 Jun 2017 15:20:00 +0200 VfV 06: Omar Fahmy beendet vorerst seine Karriere https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/vfv-06-omar/ Omar Fahmy beendet mit seinem Lehramtsstudium an der Universität Hildesheim auch seine Fußball-Karriere beim VfV Borussia 06 Hildesheim. Nach seinem Studium will sich der 28-Jährige seinem sozialen Unternehmen Funah widmen, das Fußballtraining und Nachhilfe für Schüler miteinander kombiniert. Pressespiegel regional MEd (Lehramt) Fachbereich 1 Sportwissenschaft Projekte news-13840 Sat, 24 Jun 2017 10:41:00 +0200 Fußball-Turnier am Citybeach https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fussball-turn/ Beim ersten FuNah-Kinder-Beachsoccer-Cup können Nachwuchskicker im Alter von 6 bis 16 Jahren auf dem Citybeach an der Lilie ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. "FuNah" ist ein Projekt von zwei Studenten der Universität Hildesheim, das Fußball und Nachhilfe miteinander kombiniert. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Fachbereich 1 Projekte news-13452 Mon, 19 Jun 2017 09:59:56 +0200 Ehrensenator: Universität Hildesheim ehrt Uwe Schiedeck https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ehrensenator-universitaet-hildesheim-ehrt-uwe-schiedeck/ Die Universität Hildesheim verleiht Uwe Schiedeck die Würde eines Ehrensenators. Vizepräsident Professor Martin Schreiner würdigt die „hohen Verdienste um die Förderung der Wissenschaft“. Die Universität kann die Forschung und Lehre im Bereich Sport, Gesundheit und Leistung durch eine Stiftungsprofessur ausbauen. Die Universität Hildesheim verleiht dem Hildesheimer Unternehmer Uwe Schiedeck die Würde eines Ehrensenators. Der Senat entschied im Sommersemester einstimmig, die Verleihung erfolgte am 17. Juni 2017 im Rahmen eines Stifterempfangs während der Mittsommernacht der Universität. „Wir sagen heute aus voller Überzeugung Danke für diese herausragende Unterstützung der Wissenschaft in Hildesheim“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

Die Universität ehrt die hohen Verdienste Schiedecks um die Förderung der Wissenschaft. Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, hofft auf eine positive Signalwirkung für weitere Förderer. Mit der Verleihung der Würde eines Ehrensenators könne die Universität philanthropisches Engagement würdigen.

Uwe Schiedeck unterstützt seit 2014 Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim mit einem Deutschlandstipendium. Am Institut für Sportwissenschaft hat Schiedeck durch die Förderung einer Stiftungsprofessur dazu beigetragen, dass das Masterstudium im Bereich Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne“ eingerichtet werden konnte. Der Sportwissenschaftler Nico Kurpiers hat die Stiftungsprofessur für Bewegungswissenschaften und Gesundheitssport inne, die Stiftungsprofessur läuft zunächst drei Jahre. Kurpiers baut gemeinsam mit Studentinnen und Studenten Lehr-, Forschungs- und Versorgungsprojekte aus, in denen Kinder und deren Familien nach einer Krebserkrankung unterstützt werden. Kurpiers untersucht in der Forschung, wie sich Bewegung auf das Immunsystem auswirkt. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die wissenschaftliche Arbeit in Hildesheim zu fördern", sagt Uwe Schiedeck.

Professor Peter Frei, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft, erklärt: „Die Einrichtung der Stiftungsprofessur ist eine zentrale thematische Erweiterung der sportwissenschaftlichen Forschung und Lehre am Institut. In dem neuen und sehr gut nachgefragten Masterstudiengang ‚Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne‘ können wir mit der Stiftungsprofessur vor allem die Gesundheitsentwicklung im Lebensgang in den Blick nehmen. Für diese Stiftungsprofessur wurde daher auch das institutseigene Bewegungslabor entwickelt, wir können Forschung und Lehre aufeinander beziehen.“ Die Studentinnen und Studenten sind in den Sportprojekten von Anfang an eingebunden und sammeln wichtige Erfahrungen zum Beispiel im Bereich der Onkologie und therapeutischen Praxis. „Diese Konstellation gibt es derzeit an keinem anderen niedersächsischen Sportinstitut“, so Peter Frei.

Die Stiftung Universität Hildesheim schuf in den vergangenen Jahren eigenverantwortlich neue Professuren, die teils als Stiftungsprofessuren initiiert wurden, so Präsident Friedrich. Mittlerweile zählt die Universität mehr als ein Dutzend Stiftungsprofessuren unter anderem in den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Klinische Psychologie und Neurodidaktik. Der Senat der Stiftungsuniversität Hildesheim hat Ethische Leitlinien für das Fundraising verabschiedet, mit denen sichergestellt werden soll, dass keine Abhängigkeiten im Zuge von Spenden entstehen.

Kurz erklärt: Verleihung von Ehrungen

Die Universität Hildesheim kann die Würde einer Ehrensenatorin oder eines Ehrensenators Persönlichkeiten verleihen, „die sich hohe Verdienste um die Förderung der Wissenschaft erworben haben und von denen erwartet werden kann, dass sie mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten der Universität Hildesheim fördernd zur Seite stehen“. Zuletzt wurde die Würde eines Ehrensenators an Prof. Dr. Jürgen Stark und Dr. h.c. Walter-Georg Olms verliehen.

Mit der Ehrenmedaille der Universität werden Mitglieder der Bürgergesellschaft ausgezeichnet, die sich „durch herausragendes persönliches Engagement um die Entwicklung der Universität Hildesheim besondere Verdienste erworben haben“. Die Ehrungen werden durch den Senat der Universität Hildesheim beschlossen.

Die Würde einer Ehrenbürgerin oder eines Ehrenbürgers der Stiftung Universität Hildesheim kann Persönlichkeiten verliehen werden, die sich in herausragender Weise um die Beziehungen zwischen Universität und Gesellschaft verdient gemacht haben. Erster Ehrenbürger der Universität wurde Gerald Frank im Jahr 2003, der seit 1998 den Arbeitskreis Informationstechnologie aufgebaut hatte. In diesem setzen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, IHK und Universität für den Ausbau des informationstechnologischen Studienangebots ein. Margot Möller-Meyer wurde 2012 zur Ehrenbürgerin ernannt. Sie war über 50 Semester Gasthörerin an der Universität Hildesheim, vertrat über Jahre die Interessen der Gasthörerinnen und Gasthörer, baute ein Promotionskolleg mit auf und setzte sich für das Begegnungszentrum „Kolja“ für ausländische Studierende ein. Rolf Irle wurde 2012 zum Ehrenbürger ernannt. Der Sammler, Lehrer und Musikethnologe hat mit seinem Wirken wie kaum ein anderer dazu beigetragen, dass die Vielfalt musikalischer Erscheinungsformen weltweit in Hildesheim einen Ort der Forschung und der Bewahrung gefunden hat. Die über 4000 Musikinstrumente kommen im Center for World Music der Universität Hildesheim u.a. in der Lehrerausbildung zum Einsatz. Dem emeritierten Weihbischof des Bistums Hildesheim Hans-Georg Koitz wurde die Würde eines Ehrenbürgers 2016 verliehen.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1
news-13132 Fri, 17 Mar 2017 16:16:00 +0100 Wie läuft der Alltag im Sportunterricht ab? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/wie-laeuft-der-alltag-im-sportunterricht-ab/ Aus der Forschung: Dennis Wolff untersucht in seiner Doktorarbeit das Geschehen im Sportunterricht. Der Sportwissenschaftler analysiert das Zusammenspiel im Unterrichtsalltag. In mehreren Schulklassen und Schulformen hat er Raumbewegungen, Gesten, Blicke, Körperpositionen, die Verteilung von Rederechten und den Einbezug von Dingen untersucht. Solche Analysen fehlten bisher. „Wo Ordnung ist, ist Unordnung nicht weit“, schreibt Dennis Wolff. Wie wird soziale Ordnung im Sportunterricht hergestellt, wie ein gutes Miteinander aufrechterhalten, damit eine Stunde nicht im Chaos endet? „Soziale Ordnung ist zunächst eine ständige Handlungsanforderung an die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler“, sagt Wolff.

Der Hildesheimer Sportwissenschaftler analysiert in seiner Dissertation das Zusammenspiel im Unterrichtsalltag. Wie läuft der Unterricht eigentlich ab? Analysen des Alltags im Schulsport, die die Körperlichkeit und Materialität des Geschehens einbeziehen, fehlen bisher. Der typische Sportunterricht findet in einer Halle umgeben von Feldlinien und Geräten statt, ohne Stühle, Tische oder Tafel – fern des schultypischen Arbeitsmaterials. In seiner empirisch-qualitativen Unterrichtsforschung in mehreren Schulklassen und Schulformen analysiert Dennis Wolff Raumbewegungen, Gesten, Blicke, Körperpositionen, die Verteilung von Rederechten oder den Einbezug von Dingen, die Handlungsroutinen von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern.

Ein Ergebnis seiner Forschung: Die Körperlichkeit und der Einsatz von Dingen sind von zentraler Bedeutung, wurden bisher aber häufig vernachlässigt, sagt Dennis Wolff und nennt ein Beispiel aus seinen Beobachtungen im Schulalltag: „Das Handeln der Lehrerinnen und Lehrer und der Kinder ist ständig von ungewissen Momenten geprägt, welche stets situativ bewältigt werden müssen. Alle Beteiligten stehen somit immer vor der Handlungsanforderung, soziale Ordnung aufrechtzuerhalten.“ Wolffs Analyse zeigt auch, wie Gespräche im Sport verlaufen – wer hat wann das Recht zu Reden oder die Pflicht zu Schweigen? „Die Kinder üben mit der Zeit immer routinierter die schulische Interaktionskultur ein. Ähnlich zeigt es sich bei dem Einsatz von Blicken: Wie wird über das Blickverhalten Aufmerksamkeit hergestellt oder wie nutzen andererseits die Jugendlichen die blinden Flecken von Lehrkräften, um für kurze Zeit gewisse Ordnungen im Stationsbetrieb zu unterlaufen?“

Dennis Wolff arbeitet am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. Das Sportinstitut bildet Sportlehrerinnen und Sportlehrer aus. In einem Masterstudiengang setzen sich Studentinnen und Studenten mit Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne auseinander.

Zur Person

Dr. Dennis Wolff, 34, geboren in Wolfsburg, Titel der Doktorarbeit „Soziale Ordnung im Sportunterricht. Eine Praxeographie“, betreut durch Prof. Dr. Peter Frei vom Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim sowie Prof. Dr. Swen Körner vom Institut für Pädagogik und Philosophie der Deutschen Sporthochschule Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind die empirisch-qualitative Unterrichtsforschung sowie die Soziologie der Praktiken und des Körpers.

Lesetipp: Dennis Wolff, „Soziale Ordnung im Sportunterricht – Eine Praxeographie“, 2016, 370 Seiten, transcript Verlag

Einblicke in Forschung

Dieser Artikel ist Teil einer fortlaufenden Serie über Doktorandinnen und Doktoranden an der Universität Hildesheim. Im vorigen Teil hat die Erziehungswissenschaftlerin Wiebke Hiemesch aus ihrer Forschung berichtet. Es folgen Interviews mit einem Mathematiker, einem Kulturwissenschaftler und einer Übersetzungswissenschaftlerin. Wer Einblicke in seine Arbeit, Forschungsmethoden und wissenschaftliche Erkenntnisse geben möchte, kann sich gerne in der Pressestelle bei Isa Lange melden (presse@uni-hildesheim.de).

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1 Forschung
news-13040 Wed, 01 Mar 2017 20:52:00 +0100 Bewegungslabor: Verletzungen im Sport vermeiden https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/bewegungslabor-verletzungen-im-sport-vermeiden/ Der NDR blickt auf das Forschungsland Niedersachsen: Im Bewegungslabor der Universität Hildesheim wollen Forscher mithilfe von Hochgeschwindigkeitskameras herausfinden, wie sich Verletzungen beim Laien- und Profisport verhindern lassen. Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler haben an der Universität Hildesheim den Schwerpunkt „Sport, Gesundheit und Leistung“ aufgebaut. Die Wissenschaftler wollen mit ihrer Forschung den Transfer hinein in den Alltag leisten. Mittlerweile lernen in Hildesheim 400 Sportstudentinnen und Sportstudenten.

Im Uni-Bewegungslabor untersuchen Sportwissenschaftler Bewegungen von Menschen. Mit ihrer Grundlagenforschung tragen sie zu einem besseren Verständnis von menschlichen Bewegungsabläufen bei. Die Sportwissenschaftler Professor Peter Frei und Professor Nico Kurpiers analysieren, welche Kräfte wann auf den Körper wirken, wenn eine Turnerin durch die Lüfte wirbelt und landet. Neben dem Spitzensport haben die Forscher auch Sport und Bewegungsabläufe im Alltag im Blick. Dabei wollen sie zum Beispiel herausfinden, welche Kräfte beim Skifahren auf die Kniegelenke wirken – bei Profisportlern genauso wie bei Millionen Hobby-Skifahrern. Ziel der Forschung ist, das Verletzungsrisiko zu minimieren und die Zahl von weltweit 70.000 Kreuzbandrissen pro Jahr zu reduzieren, berichtet der NDR in einem Filmbeitrag über die Sportforschung in Hildesheim [hier geht's zum Filmbeitrag im NDR Fernsehen]. „Wir können Bewegungen wiederholt in Videoanalysen aus mehreren Perspektiven betrachten und berechnen, wie sich etwa der Schwerpunkt verlagert“, sagt Professor Nico Kurpiers. „Unser Labor ist mobil, wir nehmen das Bewegungslabor mit auf die Skipiste. Oder wir gehen in den Alltag und führen Ganganalysen bei Patienten durch.“

Bewegung wirkt sich unmittelbar auf den Körper, das Herz-Kreislauf-System und die Motorik aus, sagt Professor Peter Frei. Er leitet das Institut für Sportwissenschaft an der Universität Hildesheim. „Und Sport ist mehr: Der soziale Aspekt ist genauso wichtig, man trifft sich, tauscht sich aus, lernt einander kennen, ist ein Team, baut Vertrauen auf.“

In einem Masterstudiengang setzen sich Studentinnen und Studenten mit Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne auseinander. „Sie weiten den Blick auf Gesundheit und Leistung. Leistung ist mehr als höher, schneller, weiter. Unsere Studentinnen und Studenten setzen sich mit der Bedeutung von Gesundheit für Kinder und Jugendliche oder dem Leistungsgedanken im Erwachsenenalter auseinander, sie blicken auf die Rolle des Sports im gesamten Lebenslauf“, so Professor Frei. In dem zweijährigen Masterstudiengang sammeln Studentinnen und Studenten in einer mehrmonatigen Praxisphase umfangreiche Erfahrungen und wenden sportwissenschaftliches und methodologisches Wissen an. Außerdem führen sie im Praxissemester ein eigenes Forschungsprojekt durch.

Kooperationspartner des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim sind unter anderem der Landessportbund Niedersachsen, der Olympiastützpunkt Niedersachsen, der Behindertensportverband Niedersachsen, die Reha-Kinderklinik Bad Oexen, das ambulante Reha-Zentrum Hildesheim, die Medizinische Hochschule Hannover und die Rehabilitationsklinik Fallingbostel. So binden die Sportwissenschaftler aus Hildesheim gemeinsam mit Ärzten aus Hannover Sport in den Alltag von krebskranken Kindern ein, damit diese wieder Kraft tanken und Zutrauen erfahren.

Wer sich für die Forschung und das Studium interessiert, kann Prof. Dr. Peter Frei (peter.frei@uni-hildesheim.de) und Prof. Dr. Nico Kurpiers (kurpiers@uni-hildesheim.de) kontaktieren.

Filmbeitrag über die Forschung der Sportwissenschaftler im NDR Fernsehen

NDR Fernsehen (Sendung „Hallo Niedersachsen“, 14.02.2017, Filmbeitrag von Bernd Reiser, ~ 4 Min.): Der NDR blickt im Februar auf das Forschungsland Niedersachsen: Im Bewegungslabor der Universität Hildesheim wollen Forscher mithilfe von Hochgeschwindigkeitskameras herausfinden, wie sich Verletzungen beim Laien- und Profisport verhindern lassen. [hier geht's zum NDR-Filmbeitrag, zeitlich begrenzt abrufbar]

Masterstudiengang Sportwissenschaft – Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne

Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Forschung
news-13523 Wed, 01 Feb 2017 12:25:00 +0100 Ein Jahr nach der vorletzten Rose: Was der "Bachelor" für Danielas Leben bedeutet https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ein-jahr-nac/ Der Weg zum Bachelor. Nach ihrem Auftritt bei der TV-Show "Der Bachelor" kehrt Daniela Buchholz zurück an die Universität Hildesheim, um ihr Bachelorstudium abzuschließen. Buchholz studiert an der Universität Lehramt mit den Fächern Sport und Deutsch. Pressespiegel regional Polyv. 2-Fäch.BA Deutsche Sprache Sportwissenschaft Studierende news-13351 Sat, 31 Dec 2016 15:34:00 +0100 Grundschule Harsum https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/grundschule-1/ Ulrich Nickel, Professor am Sportinstitut der Uni Hildesheim, entwickelt die "Hildesheimer Rollrampe", mit der Kinder lernen Risikos auszutesten und so ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Grundschule Harsum hat das Sportgerät bereits in Benutzung. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Fachbereich 1 news-12727 Thu, 24 Nov 2016 16:13:00 +0100 Hochschulsport-Turniere am 11. Januar 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/hochschulspo/ Das Volleyball- und Tischtennis Turnier stehen wieder vor der Tür!
Am Mittwoch, den 11.01.2017 geht´s wieder los…
Beginn: 18:00 Uhr


Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur verbindlichen Anmeldung und zum weiteren Ablauf (pdf).

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Sportwissenschaft
news-12230 Tue, 31 May 2016 14:38:00 +0200 "Soziale Hierarchien fallen weg" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/soziale-hie/ Prof. Dr. Vera Volkmann vom Institut für Sportwissenschaft beantwortet Fragen in einem kurzen Interview zum Thema Sport und Integration. Die Professorin spricht von der "integrativen Kraft im Fußball". Das Interview gehört zum Artikel, der die Aussage des stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland gegenüber dem deutschen Fußballer Jérôme Boateng thematisiert. Migrationspolitik Pressespiegel regional Sportwissenschaft Flüchtlinge Bildungsintegration Politik news-11438 Sun, 28 Feb 2016 13:30:00 +0100 Nach dem Krebs: Sport gibt Kraft https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-dem-krebs-sport-gibt-kraft/ Sport treiben, um nach einer schweren Erkrankung wieder den Alltag zu bewältigen: Sportwissenschaftler und Studierende der Universität Hildesheim und Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover binden Sport in den Alltag von krebskranken Kindern ein, damit sie wieder Kraft tanken und Zutrauen erfahren. Einmal im Jahr fahren sie gemeinsam mit Familien in die Berge. Eine Skifahrt ist nur möglich, da einige Privatpersonen spenden. Nun werden weitere Unterstützer gesucht. Nachgefragt bei: Jan Allers, 22, studiert „Sport, Gesundheit, Leistung“ im 3. Bachelor-Semester, nimmt das erste Mal an dem Projekt teil und ist „ziemlich gespannt“. Auf die Fahrt bereitet er sich seit Herbst 2015 in einem Seminar „Wintersport in der Rehabilitation krebskranker Kinder“ vor. Während der Skifahrt im März wird er für die Nachmittagsbetreuung mitverantwortlich sein. Und natürlich mit den Kids auf Skiern den Berg hinuntersausen.

Martin Nachtigall, 27, studiert Sport und Deutsch im 5. Semester und möchte Lehrer werden, ist nun bei der 4. Fahrt dabei. Während der Skifahrt übernimmt er die Reiseleistung auf der gemeinsamen Busfahrt: Sind alle da? Wann machen wir Pause? Und: Wie lange dauert es noch, bis wir in den Bergen ankommen?

Stiftungsprofessor Dr. Nico Kurpiers, 39, Stiftungsprofessur für Bewegungswissenschaften und Gesundheitssport, hat 1997 als studentische Hilfskraft mit dem Skiprojekt begonnen und das Skiprojekt 2012 von Münster an die Universität Hildesheim geholt

Wenn ein Kind krank ist, würde man nicht vermuten, dass es raus in die Berge fährt zum Skifahren. Räume und Gänge in Krankenhäusern, die vier Wände der Familie – das sind eher die Orte, an denen man sich aufhält. „Raus aus dem Alltag ist wichtig“, sagt Martin Nachtigall, Sportstudent an der Universität Hildesheim. „Wir gehen aus den eigenen vier Wänden und aus den Erinnerungen raus und erleben gemeinsam etwas komplett Neues. Es hilft den Patienten, glaube ich, eine andere Sichtweise auf das Leben zu entwickeln. Sonst werden die Familie im Alltag mit Krankheiten konfrontiert.“

Sportwissenschaftler, Sportstudierende und Ärzte fahren gemeinsam mit Familien, deren Kinder eine Krebserkrankung überlebt haben, einmal im Jahr in die Berge. Die Standorte wechseln: Frankreich, Norwegen, nun geht es im März nach Österreich. In einer Woche geht es los und Martin Nachtigall steht im Uni-Sportinstitut und packt Stöcke, die – ähnlich den Stützrädern beim Fahrradfahren – Halt geben für jene, die noch wacklig auf den Beinen sind oder das erste Mal auf Skiern stehen.

Die gemeinsame Anreise mit dem Bus gehört dazu, die Familien und Studierenden können sich kennenlernen. „Für uns alle ist es faszinierend, wenn man ankommt. Wir gucken raus, sehen die Berge und finden das spannend. Für die Kinder, die lange nichts zu lachen hatten und in einer Krankenhaus-Umgebung waren, ist das natürlich besonders beeindruckend", sagt der Sportwissenschaftler Nico Kurpiers. Auf der Rückfahrt fühle man sich wie eine Gemeinschaft, eine „riesige Familie". Die Diagnose „Krebs" und die folgenden extrem belastenden Monate und Jahre kosten Kindern und ihren Familien sehr viel Kraft, sagt Kurpiers. „Auch Außenstehende wie Lehrer, Trainer und Mitschüler wissen oft nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Wir möchten unter anderem angehende Lehrerinnen und Lehrer darauf vorbereiten, wie sie Sport nach einer Erkrankung in den Alltag der Kinder einbetten können."

Etwa zehn Familien fahren jedes Jahr – einmal im Frühjahr – mit, die Nachfrage ist hoch. Einige waren noch nie in den Bergen, andere Kinder sind schon fortgeschritten. In diesem Jahr geht es ins Pitztal nach Österreich. Einige Familien und Sportstudierende kennen sich bereits. „Ich bin darauf angewiesen, dass ich ein paar alte Hasen dabei habe, Studierende, die ich schon kenne, sowohl was das Skifahrerische angeht als auch der Umgang mit Familien, bei denen ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann", sagt Nico Kurpiers. Die studentischen Erstbetreuer tragen Verantwortung für die Gruppen, eine vertrauensvolle Aufgabe. Hinzu kommen einige neue Studierende - die im nächsten Jahr oft weitermachen und dann zu den „alten Hasen" gehören. Auch bei den Familien gibt es „Wiederholungstäter". Die, die ein zweites Mal mitfahren, dürfen auch mit, denn die Familien sind nach einem Urlaub noch längst nicht erholt. Viele haben immernoch kranke Kinder, müssen weiterhin zur Nachsorge. „Sowohl die Studierenden als auch die Familien können ein zweites Mal mitfahren, es gibt aber immer Platz für neue."

Zehn Studierende reisen in diesem Jahr mit. Jan Allers ist einer von ihnen, er ist das erste Mal dabei. „Ich werde an dem Projekt selber wachsen und mich weiterentwickeln. Ich trainiere Kids auf dem Fußballplatz. Wer sagt, dass das nicht auch passieren kann, dass einmal jemand krank wird und Sport mitmachen möchte? Dann ist es das Beste, was mir passieren kann, wenn ich weiß, wie ich damit umgehe", sagt der Student. „Ich denke aber auch, dass ich den Familien guttue. Ich glaube ich bin gut dafür geeignet, den Kids die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten."

Der Student kann ein Vorbereitungsseminar und die Skifahrt auch curricular in das Studium einbinden. Aber deshalb macht er das nicht, die „Credits", Leistungspunkte für das Studium, sind nebensächlich. „Das ist das bewundernswerte, es sind so viele Studierende, die mehr als einmal mitwirken, um mehr Erfahrungen zu sammeln", sagt Nico Kurpiers. Im Seminar, das Kurpiers in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover anbietet, befassen sich die Sportstudierenden mit medizinischen Aspekten wie der Entstehung und Ausbreitung verschiedener Krebserkrankungen, Behandlungsmethoden und deren Begleiterscheinungen. Und sie blicken auf die Zeit nach der Erkrankung und die Kraft des Wintersports.

Warum er immer wieder mitfährt? Während der ersten Fahrt dachte Martin Nachtigall: Ich kann eigentlich gar nicht so perfekt Skifahren, kann ich mit den anderen Skilehrern mithalten? „Dann kommen aber nach und nach die skifahrerischen Kompetenzen von alleine. Und man ist meistens auch nicht auf dem Berg, wir sitzen auch einfach im Schnee und bauen einen Schneemann. Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich: Ich sprach mit einer Mutter eines 8-jährigen Jungen, der eine schwere Leidenszeit erlebt. Sie sagte, der schönste Moment für sie war, als wir im Schnee saßen und ihr Junge über beide Ohren grinste. Das hat bei mir Gänsehaut verursacht. Diese Momente sind es, weshalb ich immer wieder mitreise."

Der Leistungsstand der Kinder und Jugendlichen ist sehr unterschiedlich. „Die Studentinnen und Studenten können sehr gut einschätzen, wer was wann wie braucht. Wir bilden Könnensklassen. Die Kinder fahren nicht mit ihren Eltern zusammen den Berg herunter", sagt Nico Kurpiers. Manche Kinder fahren mit einem Studenten Ski, bilden feste Tandems, andere trainieren in der Gruppe und kommen fix voran. „Da müssen wir jeden Tag flexibel sein. Wir haben einen guten Betreuungsschlüssel."

Morgens geht es rauf auf den Berg, etwa sechs Stunden, eine gemeinsame Mittagspause. Am Nachmittag stehen gemeinsame Spiele, Kochen und Theater an. „Die Spiele baue ich um, passe sie an", sagt Jan Allers. Etwa Fred, das Ei. Jede Gruppe bekommt ein Ei und baut in einer halben Stunde ein Gehege, lässt das Ei dann aus der Höhe fallen. Das Ziel: Es soll heil bleiben. Zusätzlich denkt sich die Gruppe eine Geschichte aus, warum das Ei fällt und wie die Geschichte gut ausgeht. „Die Kinder lachen, kommen in Fantasie, sie sind mit ihrem Kopf woanders, nämlich da, wo es angenehm ist", sagt Allers. „Auf der letzten Fahrt haben wir ein spontanes Theaterspiel auf die Beine gestellt", erinnert sich Martin Nachtigall. „Jetzt brauchen wir standhafte bodenverwachsene Leute, zwei Väter haben dann mit ihren Armen herumgefuchtelt. Nach und nach kommen immer mehr Charaktere auf die Bühne. Das Publikum wurde zum Vorhang, der auf und zu geht, oder zur Weide: Wenn ein leichtes Lüftchen weht, haben sie die Hände in die Höhe geschwungen. Das prägt das Gemeinschaftsgefühl."

Die Familien können nach Monaten der Therapie oft erstmals wieder verreisen, sind aber nicht auf sich alleine gestellt. „Auf so einer Skifahrt müssen sich die Familien eigentlich um gar nichts kümmern", sagt Kurpiers. „Wir bereiten alles vor: Wir finden jedes Jahr eine bezahlbare Skihütte, auf der wir uns selbst verpflegen. Das Skigebiet muss passen, anfängertauglich, aber auch für Fortgeschrittene ansprechend sein. Eine Klinik muss in der Nähe sein, in Innsbruck ist das nächste onkologische Zentrum, wir achten auf die ärztliche Betreuung." Derzeit planen die Hildesheimer Sportwissenschaftler auch ein Angebot für die Sommerzeit: Paddeln oder Klettern.

Alle Kinder können teilnehmen, die sich fit genug fühlen und von den Ärzten als fit genug angesehen werden, das sind normalerweise Kinder in der Krebs-Nachsorge. Sie haben die Akut-Behandlung hinter sich. „Wir hatten auch Kinder dabei, die noch so nah an der Akut-Behandlung waren, da waren wir skeptisch, ob der Körper das mitmacht. Im letzten Jahr ist eine Familie kurzfristig vor der Fahrt abgesprungen, da es dem Kind noch nicht gut ging. Darauf nehmen wir Rücksicht." Die Kinder und Jugendlichen haben teilweise eine zwanzig Monate andauernde Behandlung überstanden. Die Familien müssen dann regelmäßig zu Kontrollen in der Klinik erscheinen. „Sport spielt mittlerweile eine größere Rolle in der Nachsorge, ist aber nicht verpflichtend, man kommt drum herum", sagt Nico Kurpiers.

„Es ist nur eine Woche von 52 Wochen, die das Jahr hat. Aber in der Woche treiben wir intensiv Sport." Und sie können mit einer Woche „eine ganze Menge erreichen", bekräftigt der Sportwissenschaftler. Die Kinder testen während der Skifahrt die eigene Leistungsfähigkeit aus und sie werden anschließend einfacher wieder in den Schulsport einsteigen können, sagt Nico Kurpiers. Leistung, darunter verstehen viele oft „höher, schneller, weiter“.

Das Uni-Sportinstitut hat einen anderen Blick auf Leistung: Ein Kind, das vor neun Monaten eine Transplantation hatte, kann wieder springen, die Treppe nutzen, Radfahren oder einen Berg herunterfahren. „Die Kinder wachsen auf dieser Fahrt ausnahmslos über sich hinaus. Ein Achtjähriger Junge kam zum Beispiel im Rollstuhl an – und geht mit einem lachenden Gesicht nach Hause. Am Ende der Woche haben wir den Rollstuhl beinahe nicht mehr wiedergefunden, weil er abgestellt und nicht mehr gebraucht wurde. Der Junge wollte gar nicht gehen, sondern noch einmal den Berg herunterfahren, komplett alleine", sagt der Student Martin Nachtigall. „Wenn die Kinder einen kleinen Hügel für sich herunterfahren können, ob mit Hilfe oder ohne Hilfe, und sie sich darüber freuen, dann haben sie viel geleistet. Leistung muss man individuell betrachten." Oft geht es im Sport darum, „Rekorde aufzustellen und sich zu vergleichen", ergänzt Jan Allers. Aber nun geht es „um die Ziele der Kinder".

Über Wochen und Monate lagen manche Kinder, konnten nicht mehr gehen, stehen, sitzen, eine Treppe steigen – das alles mussten sie wieder erlernen. Mit welchen Zielen kommen die Familien mit auf die Skifahrt? „Wir gehen einfach auf den Berg und dann schauen wir mal", sagt Martin Nachtigall. „Klar, jeder hat individuell das Ziel, den steilsten Berg hinunterzudüsen. Aber oft äußern die Kinder dies nicht. Denn die Enttäuschung ist groß, wenn sie physisch und psychisch nicht in der Lage sind, das Ziel zu erreichen." Die Eltern sind eher vorsichtig, was Ziele angeht. „Sie sind froh, wenn nichts passiert. Unser Ziel ist, dass keiner sich verletzt, dass alle gesund zu Hause ankommen und Freude haben und mit einer guten Erfahrung nach Hause fahren", sagt Nico Kurpiers. Auch Eltern erreichen auf der Skifahrt Ziele, sie können „einfach mal loslassen und anderen Leuten, den Studenten, zutrauen, dass sie sich verantwortungsbewusst um die Kinder kümmern. Wir können nicht gewährleisten, dass jedes Kind den Rollstuhl liegen lässt und den Berg runterrast. Deswegen gehen wir hin, gucken was passiert – und meistens passiert irgendetwas Tolles. Und die, die zurückhaltend bleiben, die hatten eine gute Zeit. Meistens stellen sich aber Erfolge ein – das ist eine Leistung, die wir so aber vorher nicht gezielt definiert haben."

Der Körper schafft etwas, auf den Skiern stehen, fahren, hinfallen, aufstehen, weiterfahren. Aber auch das Selbstvertrauen der Kinder wird durch Bewegung gestärkt. Ein achtjähriger Junge etwa war sehr schüchtern, die Mutter war sehr besorgt, eine Krankenschwester suggerierte ihm, dass er nicht mehrere Sachen auf einmal machen könne, erinnert sich Martin Nachtigall. „Zwei Studenten haben sich die ersten drei Tage mit ihm befasst. Er ist richtig aufgeblüht und sagte: 'Mama, das war richtig cool, ich bin jetzt schon mit Martin den Berg runtergefahren.' Auch am Abend hat er sich eingebracht. Aus einem kleinen Mauerblümchen kann eine starke Persönlichkeit wachsen."

In diesem Jahr werden erstmals Studentinnen und Studenten aus dem sportwissenschaftlichen Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt „Sport, Gesundheit und Leistung in der Lebensspanne" dabei sein. Sie begleiten die Skifahrt wissenschaftlich und führen Tests durch: Wie verändert sich etwa die Koordination der Teilnehmer? In Fragebogen erfassen sie das persönliche Belastungsempfinden, das Selbstbild und die Lebensqualität (wie fühlst du dich gerade? Ist etwas stressig? Fühlst du dich körperlich gut?). Das Hildesheimer Uni-Team sammelt die Daten und wertet sie aus. Die Praxisprojekte – neben der Skifahrt trainieren die Sportstudierenden auch wöchentlich in Hannover mit Kindern in der Krebsnachsorge – sollen über längere Zeit analysiert werden.

Familien können sich bei der Uni melden

Familien mit Kindern und Jugendlichen, die sich in der Krebsnachsorge befinden, können sich kurzfristig noch für die Skifahrt anmelden. Die Fahrt findet vom 05.03. bis 12.03.2016 statt. Interessierte Familien können sich noch bei Nico Kurpiers (E-Mail kurpiers@uni-hildesheim.de) melden. Familien aus Niedersachsen können sich auch für die nächste Fahrt (vsl. im Frühjahr 2017) anmelden.

Unterstützer gesucht

Die Sportwissenschaftler müssen permanent schauen, wie sie solche Projekte finanzieren. Die Skifahrt kostet pro Person etwa 250 Euro, also deutlich weniger als die Hälfte des Normalpreises. Wenn Familien sich die Fahrt nicht leisten können, versuchen wir, ihnen irgendwie unter die Arme zu greifen, sagt Kurpiers.

Der Inner Wheel Club Hildesheim und der Rotary Club Hildesheim unterstützen die Skifahrt mit 1000 Euro. Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung unterstützt die Reha-Fahrt mit 4000 Euro. Auch kleine Beträge können gemeinsam viel bewirken. So haben zum Beispiel vier 50-Jährige gemeinsam ihren 200. Geburtstag gefeiert und das Geld gespendet. Auch die Fachschaft Sport sammelt Spenden mit Musik- und Sportaktionen. Wer Spenden möchte, kann eine Spende mit Hinweis auf den Verwendungszweck „Kinder-Reha Ski“ auf das Spendenkonto der Uni überweisen (Stiftung Universität Hildesheim, Nord LB Hannover, IBAN: DE 86 2505 0000 0106 0317 68, BIC: NOLADE2HXXX) (mehr Infos zum Spenden online).

Ein Ehepaar aus Hildesheim hat 2015 eine Professur gestiftet: Nico Kurpiers kann durch die Stiftungsprofessur die Skifahrt nun mit Forschung verbinden. Wer mehr über die Skifreizeit und Forschung erfahren möchte, kann sich an Prof. Dr. Nico Kurpiers wenden (Telefon 05121.883-11918, E-Mail kurpiers@uni-hildesheim.de).

Mittlerweile lernen in Hildesheim 400 Sportstudierende. Im mobilen Bewegungslabor untersuchen die Wissenschaftler etwa, welche Kräfte wann auf den Körper wirken und wie Profi-Turner und Anfänger sich bei Saltos und komplexen Drehungen in der Luft orientieren. Und sie bilden Lehrerinnen und Lehrer aus, die Unterricht so gestalten, dass Jugendliche mit und ohne Behinderung oder Erkrankungen gemeinsam ein Team bilden und niemand ausgegrenzt wird. Die Stiftungsprofessur ist eine wichtige Stärkung für den Masterstudiengang „Sport, Gesundheit, Leistung in der Lebensspanne", der zum Wintersemester 2015/16 startete. Dabei geht es um Leistungs- und Breitensport, Bewegung mit Kindern und Älteren, mit gesunden und erkrankten Menschen. Das Uni-Sportinstitut lehrt Gesundheit und Leistung in Kombination.

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Studierendenportal
news-11338 Tue, 09 Feb 2016 17:06:00 +0100 Weniger Stress durch starkes Gruppengefühl https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/weniger-stre/ Sozialpsychologen der Universität Hildesheim haben untersucht, wie sich das Gefühl von Gruppenzugehörigkeit auf das Stresserleben einer Person auswirkt. Ein Ergebnis der Studie: Je mehr sich Menschen mit ihrer Gruppe identifizieren, umso weniger Stress erleben sie und umso weniger Stresshormone produziert ihr Körper. Die Arbeitsgruppe hat 85 junge Menschen, die sich für ein Sportstudium bewarben, durch den Tag begleitet und deren Stressniveau und Gruppenzugehörigkeitsgefühl dokumentiert. Sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen, eine gemeinsame „soziale Identität“ zu haben, hilft, besser mit Belastungen fertig zu werden. In früheren Studien wurden die Personen miteinander verglichen, die sich mehr oder weniger stark mit einer Gruppe identifizierten. Andreas Mojzisch, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Hildesheim, hat gemeinsam mit Charlene Ketturat, Johanna Frisch und Jan Häusser diesen Ansatz erweitert. Die Forscher wollten zusätzlich wissen, wie sich Veränderungen des Identifikationsgefühls über die Zeit innerhalb einer Person auf das Stresserleben auswirken. Dabei kooperierten sie mit den Sportwissenschaftlern Professor Peter Frei und Peter Flemming.

Studie mit 85 angehenden Sportstudenten

In einer realen Belastungssituation untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 85 junge Erwachsene, die an einem eintägigen Aufnahmetest für das Sportstudium an der Universität Hildesheim teilnahmen.

Zu Beginn wurden die Bewerberinnen und Bewerber von den Mitarbeitern des Instituts für Sportwissenschaften zufällig in Gruppen zu je etwa zehn Personen eingeteilt. In diesen Gruppen absolvierten sie über den Tag hinweg sechs verschiedene Sporttests – Schwimmen, Turnen, Basketball, Badminton, Kugelstoßen, 3-km-Lauf. Nach der Gruppeneinteilung sowie jeweils vor vier der sechs Disziplinen wurden die Bewerberinnen und Bewerber per Fragebogen zu ihrem subjektiven Stressempfinden und zu ihrer Identifikation mit der Gruppe befragt.

So sollten die Studierenden zum Beispiel bewerten, inwieweit diese Aussagen über ihren momentanen Gefühlszustand zutreffen: „Ich sehe mich als Mitglied dieser Gruppe“, „Ich bin zufrieden, ein Mitglied dieser Gruppe zu sein“ oder „Ich fühle eine starke Bindung zu den anderen Gruppenmitgliedern“.

Nach vier der sechs Sporttests wurde zusätzlich mittels Speichelproben die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol untersucht. Außerdem sollten die Probanden am Ende des Tages angeben, wie stark sie sich von ihren Gruppenmitgliedern emotional und praktisch unterstützt fühlten."

Weniger Stress durch soziale Identifikation

Es zeigte sich: Je mehr sich die Bewerberinnen und Bewerber mit ihrer Gruppe identifizierten, umso weniger gestresst waren sie. Sie fühlten sich subjektiv weniger belastet und setzten während der Belastungssituationen bei den Sporttests weniger Cortisol frei. Wenn im Tagesverlauf die Identifikation mit der Gruppe anstieg, verringerten sich dementsprechend das Stresserleben und der Cortisol-Level.

Bemerkenswert ist, dass sich diese Effekte finden, obwohl die Gruppen ja erst am Morgen des Bewerbungstest-Tages gebildet wurden. Die Autoren schlussfolgern, dass Gruppen nicht unbedingt auf eine lange gemeinsame Geschichte und geteilte Erfahrungen zurückblicken müssen, um von ihrer Verbundenheit zu profitieren.

„Das Ausmaß, in dem wir uns mit Gruppen identifizieren, sei es am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, ist ein Schlüssel für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit“, sagt Andreas Mojzisch. „Gezielte Interventionen bei der Arbeit in Teams oder bei Kindern in Schulklassen können helfen, die Gruppenzugehörigkeit zu stärken und dadurch Stress zu verringern.“

Die Mitglieder des Instituts für Psychologie setzen diese Idee bereits seit längerem in der Praxis um: Sie treffen sich einmal im Monat zu einer Institutsbesprechung und singen gemeinsam ein Geburtstagslied für die Geburtstagskinder des jeweiligen Monats. Ein Ritual, um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken.

Die Originalstudie finden Sie hier:

Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Personality and Social Psychology Bulletin“ veröffentlicht: Ketturat, C., Frisch, J. U., Ullrich, J., Häusser, J. A., van Dick, R., & Mojzisch, A. (2016). Disaggregating within- and between-person effects of social identification on subjective and endocrinological stress reactions in a real-life stress situation. Personality and Social Psychology Bulletin, 42, 147–160.

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

Über aktuelle Forschung informiert auch die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Pressestelle der DGPs).

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Pressemeldungen Psychologie Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-11311 Sun, 07 Feb 2016 17:28:00 +0100 Online und offline publizieren: Zugang zu Wissen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/online-und-offline-publizieren-zugang-zu-wissen/ Zukünftig können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim ihre Erkenntnisse aus der Forschung auch im Georg Olms Verlag in gedruckter Form publizieren. Die Printmedien sind außerdem kostenfrei online zugänglich. „Den Hildesheimer Olms Verlag als Partner zu gewinnen, ist ein Glücksfall, besonders wegen seines internationalen Vertriebs“, sagt Universitätspräsident Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich anlässlich der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung Anfang Februar 2016. „Als ein renommierter Wissenschaftsverlag bietet Olms eine erhöhte Sichtbarkeit der Publikationen durch nationale und internationale Werbung sowie durch einen weltweiten Vertrieb“, sagt Ewald Brahms, Direktor der Universitätsbibliothek Hildesheim. Der Satz und das Layout werden zwischen Universität und Verlag abgestimmt, der Universitätsverlag vermittelt den Kontakt zu den Autorinnen und Autoren, der Olms-Verlag übernimmt den Druck und Vertrieb der Werke. Die Druckkosten können auf diese Weise gesenkt werden.

„Seit über drei Jahrzehnten arbeitet der Georg Olms Verlag erfolgreich mit verschiedenen Instituten der Stiftung Universität Hildesheim zusammen. Daraus entstand eine Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen. Um einen kontinuierlichen und nachhaltigen Ausbau der Kooperation zu gewährleisten, entschlossen sich jetzt beide Partner zu dem geschilderten innovativen Publikationsmodell. Dieses dient als Beispielcharakter und lädt andere wissenschaftliche Einrichtungen zum Mitwirken ein“, sagt Dietrich Olms.

Vereinbart wurde zudem, dass alle gemeinsam publizierten Printmedien parallel als kostenfreie elektronische Ressource angeboten werden. „Damit folgt die Universität Hildesheim den Erwartungen von Politik und Förderorganisationen, ohne die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Open-Access-Publikation zu verpflichten wie jüngst die Universität Konstanz“, sagt Ewald Brahms. Die Kooperationsvereinbarung sei ein „weiterer wichtiger Schritt der Stiftungsuniversität, um die Sichtbarkeit ihrer wissenschaftlichen Publikationen national und international zu steigern“.

Bisher konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in gedruckter Form im Universitätsverlag Hildesheim publizieren. Seit 2014 ermöglicht der Uni-Verlag die kostenfreie Erstveröffentlichung als „Open Access-Publikation“: Das Wissen ist somit offen und kostenfrei unter Wahrung der Urheberrechte im Internet zugänglich.

Kurzinfo: Weltweiter Zugang zu Wissen – Universitätsverlag Hildesheim

Weltweit und kostenfrei verfügbar – seit 2014 baut Mario Müller an der Universität Hildesheim den Bereich „Online-Publishing“ verstärkt aus. Die Inhalte reichen von Publikationen aus der Sportwissenschaft über die Musikwissenschaft bis zu Anglistik, Geographie und Physik. Ein Klick ins Netz – die vollen 300 oder 500 Seiten stehen online. Etwa zwei Drittel der Bücher des Hildesheimer Universitätsverlags sind Online-Publikationen. Sammelbände erscheinen meist online und print. Derzeit entsteht der Sammelband „Zäsuren der Weltgeschichte“.

Auf dem Publikationsserver „HilDok“ sind sämtliche Publikationen kostenfrei online zugänglich, etwa eine aktuelle Studie zu einem Sportentwicklungskonzept für die Stadt Hildesheim (von Peter Frei und Carina Eichele) und eine Untersuchung zu Naturerfahrungen von Jugendlichen in Hildesheim (von Ann-Christin Schock). Auch gelangt man mit einem Klick zu den Ergebnissen aus der bundesweiten Postdoc-Studie: Julia Gundlach und Svea Korff geben Einblicke in die Lebenslagen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach der Promotion. Nutzer können mit wenigen Klicks nach Dokumenttypen, Schriftenreihen, Fachbereichen und Themen suchen.

„Oft entscheiden sich Doktorandinnen und Doktoranden für die Online-Publikation. Der Preis entscheidet“, sagt Mario Müller. Digital zu veröffentlichen biete für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Möglichkeiten. „Die Werke sind wie im Printbereich über Fachportale recherchierbar und in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet. Der Universitätsverlag arbeitet nicht gewinnorientiert, wir wollen Wissen flexibel und transparent zur Verfügung stellen“, so Müller.

Wer sich für die Arbeit des Universitätsverlags interessiert und ein Buch sucht oder publizieren möchte, kann sich an PD Dr. Mario Müller (Editorial Director Print & Digital Publishing, E-Mail: mario.mueller@uni-hildesheim.de) und an den Direktor der Universitätsbibliothek Dr. Ewald Brahms wenden (E-Mail: brahms@uni-hildesheim.de). Der Universitätsverlag bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Hildesheim eine kostenfreie redaktionelle Betreuung und Veröffentlichung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 3 Englische Sprache Fachbereich 4 Geographie Universitätsbibliothek
news-11261 Wed, 03 Feb 2016 17:41:00 +0100 Sport stärkt Teamgeist und Selbstbewusstsein https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sport-staerkt-teamgeist-und-selbstbewusstsein/ Sport kann verbinden und trennen. Wo es ein „Wir“ gibt, gibt es auch „die Anderen“, sagt Professorin Vera Volkmann. Wie können Lehrerinnen und Lehrer ihren Unterricht interessant und anspruchsvoll gestalten, ohne dass jemand ausgegrenzt wird – nachgefragt bei der Sportwissenschaftlerin der Uni Hildesheim. Was trägt dazu bei, dass Sport verbindet? Kommt es auf den Raum an, auf die Sportart, auf die Menschen, auf regelmäßige Begegnungen, auf Vertrauen?

Vera Volkmann: Viel hängt davon ab, wie das gemeinsame Sporttreiben gerahmt wird und mit welchen Erwartungen die Menschen zum Sporttreiben zusammenkommen. Im Sport findet quasi automatisch Interaktion statt. Man hat meistens ein gemeinsames Ziel und jede und jeder versucht nach seinen Möglichkeiten, zur Erreichung beizutragen.

Sport kann doch auch ausgrenzend wirken – wenn etwa der Ball nicht an einen Mitspieler abgegeben wird. Das löst doch ein unwohles Gefühl aus, wenn man dann spürt: „Ich bin nicht Teil des Teams, die anderen Jugendlichen spielen mir keinen Pass zu, vertrauen mir nicht.“

Ja, natürlich ist der Sport kein Allheilmittel – und gut gemeinte pädagogische Maßnahmen verfehlen oftmals ihr Ziel. Statt der besseren Einbindung, sind sie nur ein weiteres Mittel zur Stigmatisierung. Der Klassiker ist wohl „Mädchentore zählen doppelt"…

Auf einem Inklusionskongress in Berlin halten Sie einen Vortrag zum Thema „Durch Tanz und Bewegung zum Arbeitsplatz“. Was ist damit gemeint?

Hier geht es darum, dass Menschen mit und ohne Behinderung durch intensives gemeinsames Training eine, wie ich finde, ausgesprochen repräsentative Bühnenshow auf die Beine stellen. In vielen Bereichen der sogenannten ‚soft skills' werden Lernprozesse bei allen Beteiligten angestoßen, die auch eine bessere Anschlussfähigkeit an den Arbeitsmarkt fördern können. Die Patsy und Michael Hull Foundation engagiert sich schon seit vielen Jahren mit großer Expertise in diesem Bereich. Gleichzeitig können sich Arbeitgeber im Umfeld der Musicals präsentieren und potentielle Arbeitskräfte auf besondere Weise kennenlernen.

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales weist darauf hin, dass Tanz und Bewegung „das Selbstbewusstsein und den Teamgeist stärken und Kreativität und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem fördern“ können.  Wie erforschen Sie die Kraft, die im Sport steckt?

Für das Projekt war eine umfassende evaluative Begleitforschung beantragt, die jedoch leider nicht gefördert wurde. Wir konnten in unserem kleinen Rahmen einzelne Interviewstudien durchführen, die aufzeigen, dass in jedem Fall Entwicklungsprozesse – zum Beispiel im Bereich des Selbstwertgefühls und Zutrauens, aber auch im Bereich der Selbständigkeit – bei den Menschen mit Behinderung stattgefunden haben. Gern würden wir hier noch intensiver forschen, nur fehlen dazu bisher die Mittel.

„Der Lehrer und Trainer muss kompetent sein", sagt eine ihrer Lehramtsstudentinnen. Im Sport können Kinder oder Erwachsene mit Behinderungen zu einem Teil des Teams werden. Dazu müsse man aber als Lehrer und Trainer wissen, wie man Menschen einbezieht, sagt die Studentin. Sie befassen sich in der Forschung mit der Frage, wie Lehrerinnen und Lehrer mit Vielfalt im Klassenzimmer umgehen können. Wie bilden Sie diese am Sportinstitut aus?

Wir versuchen in erster Linie über forschendes Lernen Zugänge zu einem analytischen Blick auf die Praxis zu vermitteln. Neben der Vermittlung von theoretischem, aber auch methodisch-didaktischem Wissen arbeiten wir insbesondere auch viel mit Fallstudien. Anhand konkreter unterrichtlicher Situationen diskutieren wir das Für und Wider des Lehrerhandelns und geben den Studierenden auf diese Weise die Möglichkeit, ohne Handlungsdruck über bessere und schlechtere Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren.

Welche Ideen setzen angehende Lehrerinnen und Lehrer an Hildesheimer Schulen um?

Zunächst einmal erleben wir an den Hildesheimer Schulen eine große Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Universität. Ohne diese könnten wir unsere Ausbildung nicht so durchführen, wie wir es sinnvoll finden. Ein konkretes Beispiel aus meiner Forschung: Eine körperbehinderte Schülerin bekam bei einer Stunde zum Turnen auf dem Schwebebalken von ihrer Lehrerin lediglich eine Turnbank in die andere Ecke der Sporthalle gestellt. Das Mädchen sollte sich dort – wohl gemerkt auch ganz allein – einfach „selbst überlegen, was sie tun kann“. Hier lässt sich hervorragend darüber nachdenken, welche didaktischen Möglichkeiten es für einen differenzierenden Sportunterricht gegeben hätte. Unsere Studierenden merken dann, dass sie ihr Fachwissen sinnvoll einbringen und auf die Praxissituation übertragen können.

Die Fragen stellte Isa Lange

Kurzinfo zur Person: Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Vera Volkmann

Welche Rolle Sport im Leben spielt, erforscht Vera Volkmann (links, mit einer Studentin). Foto: Lange/Uni Hildesheim

Seit 2012 lehrt und forscht Vera Volkmann als Juniorprofessorin am Institut für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. In ihrer Promotion hat sie untersucht, welche Rolle biographische Erfahrungen für das Handeln von Sportlehrerinnen und Lehrern spielen. Sie kommt aus der Praxis, hat fünf Jahre an einer Schule in Nordrhein-Westfalen gearbeitet, in der seit 20 Jahren Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Vera Volkmann hat Sport, Französisch und Pädagogik in Bielefeld und Lyon studiert.

Die Professorin untersucht, wie Hindernisse im Schulsystem überwunden werden und welche Bedeutung dem Sport dabei zukommt. Es ist nicht die Sicht von Statistiken, sondern die der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst.

An der Universität Hildesheim bildet sie Lehrerinnen und Lehrer im Fach Sport aus. Vera Volkmann unterstützt Lehramtsstudierende bei der Entwicklung von sportpädagogischen Projekten. Im Projekt „FuNah (Fußball und Nachhilfe)“ lernen angehende Lehrer einmal in der Woche mit Jugendlichen – erst im Klassenzimmer, dann auf dem Sportplatz. Vera Volkmann untersucht in einer Begleitforschung, welche Rolle Sport im Lebenslauf der Jugendlichen spielt. Einige der Mädchen und Jungen leben erst seit wenigen Wochen in Deutschland, haben Krieg und Flucht erlebt und lernen nun die deutsche Sprache – auch auf dem Sportplatz. Das Sportteam sucht nach Wegen, um das Projekt an weiteren Standorten in Niedersachsen anzubieten (erfahren Sie mehr über das Projekt im aktuellen Uni-Journal, PDF).

Wie können Lehrerinnen und Lehrer den Unterricht interessant und anspruchsvoll gestalten, ohne dass jemand ausgegrenzt wird? Mit diesen Fragen befassen sich Studierende aus den Bereichen Lehramt sowie „Sport, Gesundheit, Leistung" in Seminaren wie „Sport in inklusiven Lerngruppen" bei Professorin Vera Volkmann.

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-11509 Wed, 27 Jan 2016 16:51:00 +0100 Uni sucht Trainer für die "Handicap Kickers" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/uni-sucht-tr/ Dribbeln, flanken und passen für Jugendliche mit und ohne Handicap. Der erste inklusive Fußballverein in Hannover macht dies zusammen mit dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Hildesheim möglich. Nun werden motivierte Mitarbeiter_innen gesucht, die ein regelmäßiges Fußball-Trainingsangebot für Kinder und Jugendliche in Hildesheim auf die Beine stellen wollen. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-11460 Mon, 18 Jan 2016 14:19:00 +0100 Handball: Lukas Schieb ist erste Neuverpflichtung https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/handball-lu/ Neuzugang bei der Eintracht. Für die kommende Saison wurde Lukas Schieb vom Oberligisten HV Barsinghausen verpflichtet. Aktuell rangiert Schieb mit 107 Treffern auf Rang drei der Torjägerliste der Oberliga Niedersachsen. Aufgrund seines Studiums plant Schieb nun den Umzug nach Hildesheim. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-11461 Mon, 18 Jan 2016 14:19:00 +0100 Fußball: Philipp Rockahr und Niklas Kiene wechseln zum renommierten TSV Havelse https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fussball-phi/ Der TSV Havelse hat Philipp Rockahr und Niklas Kiene verpflichtet. Beide erhielten einen Vertrag über eineinhalb Jahre. Sie wechseln damit vom Regionalliga-16. zum renommierten Regionalliga-Sechsten. Seit jeher gelten die Garbsener als Sprungbrett für höhere Ligen. Rockahr studiert an der Uni Hildesheim und wird demnächst seine Masterarbeit im Fach Internationales Informationsmanagement abschließen. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-11456 Sat, 16 Jan 2016 14:19:00 +0100 Sie will einen Mann, der reif genug ist https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sie-will-ein/ Die 24-jährige Daniela aus Hildesheim ist eine von 22 Kandidatinnen bei „Der Bachelor". Die gebürtige Einbeckerin studiert Deutsch- und Sport mit Lehramtsoption an der Universität Hildesheim. Bei ,,Der Bachelor" lernen sich ein Junggeselle und viele Kandidatinnen in Gruppen- und Einzeldates kennen. Ziel des Bachelors ist es, seine Frau fürs Leben zu finden. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-10944 Wed, 11 Nov 2015 10:00:00 +0100 Haltung zeigen: Weltoffene Hochschule – gegen Fremdenfeindlichkeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/haltung-zeigen-weltoffene-hochschule-gegen-fremdenfeindlichkeit/ In einer bundesweiten Aktion der Hochschulrektorenkonferenz wenden sich Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland, darunter die Universität Hildesheim. Was ist eine weltoffene Hochschule und wie können sich Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende dafür einsetzen – nachgefragt bei Studierenden, Lehrenden und der Universitätsleitung. Die Hochschulen reagieren mit der bundesweiten Aktion „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ auf Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den letzten Wochen und Monaten.

Was ist für Sie/für dich eine weltoffene Hochschule? Wer sich mit einem Statement an der Aktion „Weltoffene Hochschulen – gegen Fremdenfeindlichkeit“ beteiligen möchte, kann eine E-mail an presse@uni-hildesheim.de senden. Bitte geben Sie Ihren Namen an, gerne können Sie ein Bild im Querformat (inkl. Rechte zur honorarfreien Verwendung) mitsenden. Diese Internetseite wird regelmäßig aktualisiert und um Statements und Erfahrungen zu dem Thema ergänzt.

 

Universitäten bleiben weltoffen, sagt der Hildesheimer Universitätspräsident

Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich, Universitätspräsident Hildesheim:

„Es gelten zwei Grundsätze:

  1. Deutschlands historische Verantwortung macht Widerstand gegen Rassismus und Fremdenhass zur Bürgerpflicht.
  2. Wissenschaft ist international und Universitäten waren, sind und bleiben weltoffen.“

 

Universitäten sollten regelmäßig und selbstkritisch über ihre Strukturen und Routinen reflektieren

Unis sollten Strukturen reflektieren, die Diskriminierung verursachen, so Viola Georgi. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Prof. Viola B. Georgi vom „Zentrum für Bildungsintegration" der Universität Hildesheim:

„Für mich ist eine ‚Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit' vor allem eine inklusive Hochschule. Diese reflektiert regelmäßig und selbstkritisch über ihre Strukturen und täglichen Routinen, die Teilhabe und Partizipation erschweren und institutionelle Diskriminierung verursachen können. Durch das offene Gespräch auf allen Ebenen des universitären Lebens,  das Monitoring von Rassismus und eine klare Antidiskriminierungshaltung baut sie aktiv Barrieren ab.

Wie kann sich jeder, ob Lehrende oder Studierende, für Vielfalt im Alltag einsetzen? Die Auseinandersetzung mit diesen Themen beginnt im Seminar, zum Beispiel damit, dass man über Rassismus spricht, den Begriff in seiner Komplexität diskutiert sowie konkrete Beispiele aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten (zum Beispiel das Phänomen Pegida) oder dem Umfeld der Studierenden analysiert.

Häufig entstehen dadurch auch Brücken in die Praxis und Studierende engagieren sich in konkreten Projekten vor Ort. An der Stiftung Universität Hildesheim gibt es zum Beispiel die Initiative für einen ‚Raum der Stille‘, der für Angehörige unterschiedlicher Religionen, aber auch nicht-gläubige Studierende einen nicht-konfessionellen spirituellen Ort für Rückzug bieten soll. Andere Studierende bilden Tandems mit neuzugewanderten Studierenden mit Fluchterfahrung und unterstützen diese bei den ersten Schritten im Hörsaal oder erteilen Sprachunterricht. Jedes Jahr organisiert das Zentrum für Bildungsintegration einen ‚Diversity Tag‘. Dieser Tag adressiert alle Mitglieder der Hochschule und greift jeweils ein relevantes Thema von gesellschaftlicher Diversität  auf. Dabei wechseln die Formate von der Podiumsdiskussion über Workshops, Lesungen bis hin zu Ausstellungen. In diesem Jahr geht es um religiöse Pluralität in der Schule. Wir wollen nach den Zusammenhängen von interkultureller und interreligiöser Bildung fragen und die Rolle von Religionslernen in der Schule im Kontext der Migrationsgesellschaft reflektieren.“

 

Woher kommen solche negativen Vorurteile?

Auf dem Weg zur Uni: Moussa, im Bild mit Kulturwissenschaftsstudent Robin (li). Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Moussa Ibrahim geht seit April 2015 zur Universität Hildesheim und besucht Seminare in den Bereichen Migrationspolitik und Umwelttechnik. Er ist einer der ersten jungen Erwachsenen, die nach der Flucht am Schnupperstudium in Hildesheim teilnehmen. Er wartet seit fast zwei Jahren auf eine Entscheidung, ob er in Deutschland weiterhin lernen und leben darf. Die Ungewissheit ist schwierig, statt zu warten, warten, warten, nutzt Moussa die Zeit, um zu lernen. Er geht zum Sprachkurs und zur Universität. Moussa Ibrahim sagt:

„Zu Fremdenfeindlichkeit sage ich definitiv ‚Nein', da ich damit nur schlechte Erfahrungen hatte. Na ja, ich frage mich sowieso, woher kommen solche negativen Vorurteile? Zum Beispiel wir ausländischen Studentinnen und Studenten auf dem Campus, besonders Flüchtlinge: Gibt es etwas, was an unserem Verhalten ungewöhnlich ist, weshalb deutsche Studentinnen und Studenten mit uns ernst, vorsichtig, misstrauisch umgehen? Schade! Manche Studenten und Menschen hier in Deutschland behandeln uns, als ob wir eine Münze mit zwei Seiten wären. Eine Seite von uns hat viele Probleme mit der deutschen Sprache. Deutsch ist die erste Hürde, wenn wir recht gut Deutsch sprechen können, dann können wir einen Kompromiss erreichen und uns besser verstehen. Ich lerne deshalb die deutsche Sprache, täglich. Noch eine kurze Frage: Warum brauchen wir viel Zeit beim Deutschlernen? Haben wir daran Schuld?

War Deutschland ein Ziel für viele von uns? Als wir von unseren Heimatkriegen geflüchtet waren? Diese Frage ist schwierig zu beantworten.

Wir kommen zurück zu unserem Thema ‚Weltoffene Hochschule'. An einer weltoffenen Hochschule zu studieren, davon träumt jeder. Dort können wir zusammen studieren, leben, uns unterhalten, diskutieren, andere Menschen akzeptieren, einander helfen usw. bis wir uns fühlen, als ob wir eine Familie wären. Diese Familie besteht aus Respekt, der Vater, und aus Liebe, die Mutter. Weil wir alle Menschen sind, und ohne Liebe und Respekt kann keiner leben. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die mich in dieser Lebensphase unterstützen und mir dabei helfen, dass ich zur Universität gehen kann.“

 

Jeder sollte die gleichen Bildungschancen haben

Es geht um Fairness, sagt die Lehramtsstudentin Jenny O’Gorman. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Jenny O’Gorman studiert Grundschullehramt mit den Fächern Englisch und Mathematik und sagt:

„Es geht darum, wie wir im Alltag miteinander umgehen. Es muss nicht unbedingt extra Kurse gegen Rassismus oder Diskriminierung geben. Das Thema sollte Teil jeder Lehrveranstaltung sein. Wie gehen wir miteinander um? Wer zum Beispiel eine Frage am Infotresen stellt, sollte gleich behandelt werden. Eine weltoffene Hochschule sollte Bildungschancen ermöglichen, unabhängig von der Herkunft. In Hildesheim können Flüchtlinge ein Schnupperstudium machen, wenn jemand nicht beweisen kann, dass er das Abi hat weil die Zeugnisse weg sind und die Lebensphase gerade schwierig ist, sollte es Möglichkeiten geben, dennoch den Bildungsweg fortzuführen. Die Uni sollte offen sein.“

 

Historische Verantwortung: Wissenschaft hat zu Ausschluss beigetragen 

Hochschulen sollten Sorge dafür tragen, dass niemand ausgeschlossen wird, so Meike Baader. Foto: Julia Moras

Prof. Meike Sophia Baader lehrt und forscht in der Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Hildesheim und sagt:

„Hochschulen als Orte von Wissenschaft und Forschung, von Lehre und Ausbildung sind gefordert, sich mit sozialer, kultureller, religiöser und sprachlicher Heterogenität auf verschiedensten Ebenen auseinanderzusetzen, Heterogenität kennzeichnet und bereichert die Forschung und Lehre. Nicht nur die zunehmende Internationalisierung der Studierenden und des Personals an Hochschulen verpflichtet diese dazu, sich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren, sondern auch die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen. Eine weltoffene Hochschule ist eine, die sich dazu verpflichtet und Sorge dafür trägt, dass Menschen verschiedener Herkunft grundsätzlich zu allen Ebenen der Organisation Zugang erhalten und nicht aufgrund von gruppenbezogenen Zugehörigkeiten ausgeschlossen oder benachteiligt werden. Hier gilt es Barrieren abzubauen und Zugänglichkeit und Teilhabe zu erleichtern. 

Zu einem umfassenden Engagement von Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit gehört für mich auch, die historische Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Hochschulen und die Wissenschaft selbst in der deutschen Geschichte zu Fremdenfeindlichkeit und Ausschluss beigetragen haben. Ich habe an der Universität Heidelberg studiert. Dort wurde 1933 das Motto der Universität ‚Dem lebendigen Geist' durch ‚Dem deutschen Geist' ersetzt. Erst Ende der 1980er Jahre wurde in der Universität eine Gedenktafel für die vertriebenen Wissenschaftler_ innen errichtet. Wie eine Verantwortungsübernahme  von Wissenschaftsorganisationen für ihre eigene Geschichte aussehen kann, zeigt beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird ihre eigene Involviertheit in die Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus untersucht und in einer unlängst in Berlin in der ‚Topographie des Terrors' präsentierten Ausstellung ‚Wissenschaft, Planung, Vertreibung' thematisiert. Die Universität Frankfurt hat vor einem Monat beschlossen, dass alle ihre Bereiche sich am Tag der Befreiung von Auschwitz, am 27. Januar, der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zuwenden. 

Zudem sollten Hochschulen als Orte der Wissenschaft auch Orte der Kritik und der Ausbildung von Kritikfähigkeit und damit der Aufmerksamkeit für Mechanismen und Muster der Ausschließung sein.  Hochschule und die Wissenschaft im 21. Jahrhundert braucht die Vielfalt von Perspektiven auf ihre Themen und Gegenstände.

Wir bieten an unserem Institut und unserer Abteilung einen erziehungswissenschaftlichen Master-Studiengang an, der einen Schwerpunkt ‚Diversity Education‘ aufweist. Themen wie ‚Inklusion‘, die ‚Konstruktion von Fremdheit‘ bzw. von ‚Andersheit‘, ‚antirassistische Bildungsarbeit‘, ‚Migration und Pädagogik‘ oder auch ‚Erziehung nach Ausschwitz‘ gehören bei uns zum festen Studienprogramm und damit zu unserem Alltag in der Lehre. Dazu gibt es auch eine ganze Reihe von gemeinsamen Projekten an der Abteilung. Etwa das Projekt ‚Erinnerungskulturen als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung‘ (2015). Aktuell habe ich mit der Promovendin Wiebke Hiemisch gemeinsam einen Forschungsantrag zu ‚Unterricht in Ravensbrück‘ in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte gestellt. Auch diese Themen werden bei uns in der Lehre angeboten und wir beziehen die Studierenden in solche Projekte ein.

Der Umgang mit Verschiedenheit ist eine permanente Herausforderung für alle Lehrenden und Studierenden. Nicht nur, dass Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit und Mechanismen der Ausschließung zum Thema in Lehrveranstaltungen gemacht werden, darüber hinaus geht es auch darum, dass in der Praxis von Lehrveranstaltungen zum Beispiel ausgrenzendes Sprechen und andere Praktiken sich nicht durchsetzen. Null Toleranz gegenüber Fremdenfeindlichkeit  ist m.E. ein wichtiges Prinzip. Darauf können sowohl Lehrende als auch Studierende achten, dies gilt aber auch für andere Formen der Abwertung und Ausgrenzung von Zugehörigkeiten. Konkret kann es aber auch bedeuten, sich zum Beispiel flexibel in Prüfungsformen zu zeigen, wenn Studierende nicht Deutsch als Muttersprache sprechen und nach entsprechenden Wegen und alternativen Möglichkeiten für Prüfungen und Leistungsnachweise zu suchen. Hier haben wir beispielsweise schon mit Übersetzer_ innen gearbeitet.

Ich setze mich für diesen Studiengang und die damit verbundenen Themen ein, aber auch dafür, dass Studierende mit unterschiedlicher Herkunft hier studieren können und darin, dass wir ihnen dies ermöglichen und erleichtern sowie flexibel auf ihre Bedarfe reagieren. Dies ist etwas, was wir an unserer Abteilung gemeinsam tun. Konkret haben wir in diesem Semester im Rahmen einer Ringvorlesung Personen eingeladen, die Flüchtlingsarbeit in Hildesheim leisten, um darüber die Stadt und die Hochschule miteinander ins Gespräch über Flüchtlingsarbeit zu bringen. Dies findet am 3. Dezember statt und ist hochschulöffentlich. In der letzten Woche habe ich gemeinsam mit Irene Leser vom Institut für Sozialwissenschaften einen Workshop durchgeführt auf einer Veranstaltung der  Bundeszentrale für politische Bildung, die sich Fragen des zeitgeschichtlichen Lernens mit Kindern gewidmet hat und bei der es auch darum ging, wie mit Kindern zu Themen wie dem Nationalsozialismus gearbeitet werden kann. Die erwähnte Idee der Universität Frankfurt, einen Gedenktag am 27. Januar einzuführen, könnte vielleicht auch für die Universität Hildesheim eine Option sein.“

 

Studierende durch gezielte Lernpartnerschaften auf ihren Bildungswegen unterstützen

Sabrina Zourelidis (Studentin), Annette Lützel und Katharina Melzner. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Seit Herbst 2015 sind Katharina Melzner und Annette Lützel gemeinsam mit Lehramtsstudierenden jeden Tag in einer Erstaufnahmestelle in Hildesheim. Melzner studiert „Deutsch als Zweitsprache“ und leitet den Sprachunterricht. Studentinnen und Studenten unterstützen Erwachsene, die seit wenigen Wochen in Deutschland leben, beim Sprachenlernen im Rahmen ihres Sozialpraktikums. Das Projekt wird 2016 fortgeführt, Studierende können mitwirken. Am 4. Dezember 2015 findet eine Informationsveranstaltung für Studierende statt.

Katharina Melzner und Annette Lützel sagen anlässlich der HRK-Initiative:

„Eine Hochschule hat die Aufgabe, junge Menschen auf ein akademisch ausgerichtetes Berufsleben vorzubereiten. Sie spiegelt daher einen Teil der Gesellschaft wider. Und dazu gehören alle Menschen, die in Deutschland leben – auch Migranteninnen und Migranten und Flüchtlinge!

Man könnte deren Situation an Hochschulen verbessern durch zum Beispiel:

  • explizitere Sprachförderung durch die Uni
  • besserer Hochschulzugang
  • Unterstützung dieser Studierenden durch gezieltere Lernpartnerschaften.“

 

Mehrsprachigkeit von Jugendlichen und Erwachsenen als Chance aufgreifen



... sagt Prof. Elke Montanari über das Sprachlernprojekt in der Erstaufnahmestelle in Hildesheim.

Die Professorin für Deutsch als Zweitsprache bildet an der Universität Hildesheim Lehrerinnen und Lehrer aus und befasst sich in der Forschung mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche mehrsprachig aufwachsen.

 

Wertschätzung und Neugierde im Alltag

Vera Volkmann untersucht, wie Teilhabe durch und im Sport gelingen kann. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Prof. Vera Volkmann lehrt und forscht am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. Die Sportwissenschaftlerin unterstützt Lehramtsstudierende beim Aufbau von Sportprojekten und untersucht derzeit in einer Begleitforschung an Schulen in Peine und Hildesheim, wie Sport Jugendliche zusammenbringen kann.

Die Professorin sagt:

„Für mich ist eine ‚weltoffene Hochschule‘ eine Hochschule, die die Unterschiedlichkeit ihrer Studierenden als Bereicherung ansieht und nicht nur den bildungsbürgerlichen Habitus reproduziert. Es ist eine Hochschule, die durch Forschung und Lehre dazu anregt, ‚Normalität' als relativ und variabel zu erkennen und Irritationen bereit hält.

Am deutlichsten bemerkt man dies im alltäglichen Umgang miteinander, der durch Wertschätzung und Neugierde auf ‚den anderen' geprägt sein sollte. Man kann dies besonders durch die entsprechende Auswahl von Themen für Lehrveranstaltungen und Tagungen, aber auch durch eine ausgeprägte Diskussionskultur erreichen. Wenn Studierende ihrerseits Impulse geben, kann man als Lehrperson eine förderliche Rahmung und Unterstützung bieten.

Ich bemühe mich, einen wertschätzenden und fördernden Umgang mit den Studierenden zu pflegen, der sich auch nicht nur auf die Lehrveranstaltungen und ähnliches beschränkt. Ich versuche, auch als Person mit entsprechenden Werten zur Verfügung zu stehen, wo immer mir dieses möglich ist. Im Zentrum für Bildungsintegration bin ich zum Beispiel für den Focal Point ‚Sport - Teilhabe – Perspektiven‘ verantwortlich und befasse mich in Forschung – aber auch Interventionsprojekten damit, unter welchen Bedingungen die Teilhabe an der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur für alle in unserer Gesellschaft gesteigert werden kann.“

 

Dialog und Begegnung fördern

Marit Breede und ihr Team ermutigen Studierende, ins Ausland zu gehen. Foto: Clemens Heidrich

Marit Breede vom International Office der Universität Hildesheim:

„Eine weltoffene Hochschule – daran arbeiten wir im International Office tagtäglich! Ganz konkret dadurch, dass wir unser Bestmögliches tun, um internationalen Studierenden ihren Aufenthalt an der Universität Hildesheim zu einem unvergesslichen und angenehmen Erlebnis zu machen. Und im Gegenzug möglichst viele hiesige Studierende ermutigen, das Abenteuer Ausland zu wagen. So bringen wir Menschen verschiedener Kulturen miteinander in Kontakt, in Hildesheim und im Ausland, und fördern den Dialog und die Begegnung – meiner Ansicht nach ist dies immer noch die effektivste Möglichkeit, Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen.“

Wer im Ausland studieren möchte, erhält beim Go-Out-Tag am 18. November 2015 alle Information rund um Planung, Studienmöglichkeiten und Finanzierung.

 

Respekt!

Es beginnt in der Schule, man lernt, einander zu respektieren, sagt Nadine Raygrotzki. Foto: Lange/Uni Hildesheim

Nadine Raygrotzki studiert in Hildesheim Lehramt mit den Fächern Mathematik und Englisch.

Die Studentin sagt:

„Eine weltoffene Hochschule? Alle sollten zusammen studieren können und einander respektieren. Ich arbeite bald im Klassenzimmer – an Schulen sollte es fair zugehen. Ich möchte Lehrerin werden und alle gleich behandeln. Man darf niemanden wegen seiner Herkunft benachteiligen.“

 

Vielfalt ist eine Chance, um voneinander und miteinander zu lernen

Morena Piro vom Center for World Music an der Universität Hildesheim:

„Eine weltoffene Hochschule stellt sich den gesellschaftlichen Herausforderungen und sieht die Vielfalt als Chance, voneinander und miteinander zu lernen. Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang ‚musik.welt - Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung' am Center for World Music reagiert auf die aktuellen Herausforderungen unserer sich kulturell wandelnden Gesellschaft. Musik schafft hier Räume, in denen sich die Studierenden aus unterschiedlichsten Herkunftsländern auf Augenhöhe begegnen."

 

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Allg. Erziehungswissenschaft Sportwissenschaft Musik und Musikwissenschaft Deutsche Sprache Zentrum für Bildungsintegration Bildungsintegration Präsident Präsidium
news-10841 Thu, 01 Oct 2015 12:05:00 +0200 276 Kilometer mit Palmen und Magenbeschwerden https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/276-kilomete/ Die Platinstrecke verläuft von Interlaken in der Schweiz nach Italien und zurück, über 276 Kilometer und 7031 Höhenmeter. Eine Langstreckenfahrt auf dem Rennrad. Timo Habedank, Doktorand vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Hildesheim, wurde Finisher beim Alpenbrevet. Sein Doktorvater Professor Peter Frei, Leiter des Uni-Instituts erreichte auf der Gold-Tour nach 172 km und vier Pässen (5294 Höhenmeter) in der Zeit von 9:58:04 Stunden das Ziel in Interlaken. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10848 Fri, 18 Sep 2015 12:05:00 +0200 Bis zum Umfallen gekämpft: Im wahrsten Sinne des Wortes https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/bis-zum-umfa/ Die Erleichterung beim Fußball-Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim ist groß. Nach sechs Niederlagen in Folge konnte der Aufsteiger gegen den HSV II mit einem 2:1 den zweiten Saisonsieg einfahren. Stümer Omar Fahmy erzielte kurz nach der Pause seinen zweiten Saisontreffer. Der Lehramtsstudent an der Uni Hildesheim hat derzeit viel um die Ohren. Neben seinem Studium hat er zusammen mit Dominik Feer ein Projekt Fußball und Nachhilfe ins Leben gerufen, kurz Funah genannt. Das Konzept verbindet in idealer Weise Sport und Lernen. Pressespiegel regional Bildungsintegration Sportwissenschaft Zentrum für Bildungsintegration news-10565 Thu, 17 Sep 2015 14:40:00 +0200 Nach der Flucht: Sport gibt Kraft und kann verbinden https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-der-flucht-sport-gibt-kraft-und-kann-verbinden/ Mikad hat es von einer Sprachlernklasse in die Regelklasse geschafft, für seine Freunde ist er ein Vorbild. Daria liebt das gemeinsame Fußballspiel. Orjan fühlt sich durch den Sport gestärkt. Firaz Mama wird vermisst, im Sport findet er Halt, um damit umzugehen. Zwei Lehramtsstudenten der Uni Hildesheim begleiten Jugendliche, die geflohen sind, beim Ankommen in Deutschland. Ihr Werkzeug: der Sport. Viele weitere Studierende wollen durch Theaterspielen, Musizieren und Sprachenlernen Begegnungen fördern. Darüber informierte sich Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić. Mikad* ist mit seiner Familie aus Syrien geflohen. Von der Sprachlernklasse hat der Zwölfjährige gerade den Übergang in die Regelklasse geschafft. Er besucht eine Gesamtschule in Niedersachsen, lebt seit etwa zehn Monaten in Deutschland. Er hat eine schwierige Vergangenheit, wie eigentlich alle Kinder in dieser Fußballgruppe, die Krieg und Flucht erlebt haben. „Er spricht die deutsche Sprache immer besser", beobachtet der Student Omar Fahmy. „Mikad ist ein Vorbild für die anderen Kinder, er spricht fließend die arabische Sprache in Wort und Schrift und lernt sehr fleißig."

Daria* ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, sie besucht die Sprachlernklasse erst seit zwei, drei Monaten, kam mitten im Schuljahr hinzu. Die 12-Jährige spricht Arabisch und Kurdisch und ist mit ihrer Familie aus Syrien geflohen. „Sie macht im Fußball gut mit", freut sich Omar Fahmy.

Auch Orjan* macht große Entwicklungsfortschritte. Zunächst war es gar nicht so einfach, Freunde zu finden, er hat sich wenig zugetraut. Der Sport stärkt den Jungen. Er geht nun mehr auf Menschen zu.

Der 15-jährige Firaz* ist auf der Suche – seine Mutter wird vermisst, sein Vater ist gestorben. Der Junge lebt seit seiner Flucht aus Syrien bei seinem Onkel und dessen Sohn. Firaz kommt regelmäßig zurück auf den Sportplatz, erzählt den Lehramtsstudenten von seiner verzweifelten Lage. Seine Mama ist nicht auffindbar. „Es ist ihm sehr wichtig, am Sport teilzunehmen“, sagt Fahmy.

Die vier Jugendlichen nehmen in den Sommerferien an einem Sportcamp der Lehramtsstudenten Dominik Feer und Omar Fahmy teil. Etwa 36 Jugendliche kicken und lernen zusammen, viele Kinder kommen aus Syrien, einige aus dem Irak, andere aus Serbien. Sie leben mit ihren Familien im Flüchtlingsheim, einige wohnen in einer Wohnung in der Stadt, andere im Landkreis, 10 km entfernt von Hildesheim.

Was kann Sport auslösen? Kann Bewegung dazu beitragen, dass die Jugendlichen Kraft finden, um in Deutschland anzukommen?

Es ist August. Täglich sind Omar Fahmy und Dominik Feer auf dem Fußballplatz eines Hildesheimer Vereins. Ab 7 Uhr bereiten sie das Sportcamp vor, am Abend bauen sie ab. Dazwischen passiert viel. Nach einer Woche, es ist Samstag, fällt Omar Fahmy erschöpft ins Bett. „Ich muss das erst einmal verarbeiten. Ich bekomme immer mehr Geschichten mit. Es ist Wahnsinn, man denkt nicht, man spricht mit einem 11-Jährigen, sondern mit einem 20-Jährigen“, sagt der Student.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt diese Arbeit im Rahmen einer Soforthilfe für lehrerausbildende Universitäten, die Flüchtlinge beim Spracherwerb und beim Einstieg in ein Studium begleiten. Über die Arbeit an der Universität Hildesheim hat sich die Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić im August (19.08.2015) informiert. „Es geht darum, Flüchtlingen Bildungschancen zu eröffnen. Viele von ihnen verfügen über Bildungsqualifikationen und -potenziale, die wir nutzen wollen. Wir wollen Talente fördern“, so Ministerin Heinen-Kljajić. „Die Universität verfolgt Bildungsintegration mit hoher Priorität. Sie verfügt über Schwerpunkte im Lehramtsstudium, in den Erziehungswissenschaften und in der pädagogischen Psychologie.“ Ein großer Erfolg sei die Förderung des Projektes „Bildungsintegration“ aus dem niedersächsischen VW-Vorab über 2,85 Mio. Euro bis 2016.

Das Projekt FuNah („Fußball & Nachhilfe“) sieht die Ministerin als gelungenes Beispiel, wie man junge Flüchtlinge über den Sport erreicht. Das Projekt zeige, „dass Sport bestimmte Bildungsprozesse in Gang setzen kann“. Er kann das Selbstwertgefühl steigern, und im Spiel erlernen die Teilnehmer Werte wie Fairplay, Respekt und Teamgeist, so die Ministerin.

Der Hildesheimer Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich fordert eine stärkere Öffnung des Bildungssystems: „Die Universität Hildesheim hat bereits 2008 ihr Leitbild den Anforderungen des Einwanderungslandes angepasst. Wir haben Professuren für Deutsch als Zweitsprache, Interkulturelle Kommunikation, Diversity Education und Migrationspolitik eingerichtet. Wir haben ein Zentrum für Bildungsintegration gegründet und wir stärken die Fächer Sport und Musik, weil diese für Integration besonders geeignet sind. Heute steht die deutsche Gesellschaft vor ihrer größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Wir wollen unseren Beitrag leisten, um unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.“

Die Studenten arbeiten im FuNah-Projekt nicht nur in den Ferien, sondern auch in der Schulzeit mit Mädchen und Jungen zusammen und wollen die Verbindungen zwischen den Jugendlichen stärken, gemeinsam an Teamgeist und Vertrauen arbeiten. In einer Realschule in Peine lernen sie seit einem Jahr jeden Montagnachmittag gemeinsam, dann geht es auf den Sportplatz. In einer Hildesheimer Gesamtschule wollen sie seit Jahresbeginn Jugendliche aus einer Sprachlernklasse und aus den Regelklassen im Sport zusammenbringen.

Das sei sehr wichtig, sagt Omar Fahmy und berichtet von einem Vorfall im August. Auf dem Sportplatz fielen Beleidigungen wie „Kanacke“, „Asylantenkinder“ und „Neger“. „Wir haben das Spiel sofort abgebrochen und gemeinsam über die Bedeutung der Wörter gesprochen. Ein Stück weit erzwingen wir diese Situation in einer heterogenen Gruppe. Wir müssen darüber reden, bevor es zu spät ist und solche Begriffe zum Alltag gehören", sagt Omar Fahmy. Die Schüler würden solche Äußerungen aus dem Elternhaus, von Freunden oder im Internet aufschnappen. Oft wissen sie gar nicht, sagt Fahmy, was sie da eigentlich sagen.

„Wir wollen nicht bessere Fußballer aus den Jugendlichen machen, wir wollen eine Gemeinschaft bilden“, sagt Omar Fahmy, dessen Familie aus dem Libanon und Ägypten kommt. Dass er Arabisch spricht, ist nun ein Vorteil.  Dominik Feer ergänzt: „Die Kinder sollen lernen, dass sie ihre Mitspieler brauchen, alleine geht es nicht.“ Warum er neben seinem Lehramtsstudium das Sport-Projekt entwickelt hat? Er wolle etwas zurückgeben und habe selber früh Sport getrieben. „Wir können dazu beitragen, dass Kinder schnell Fuß fassen in Hildesheim. Wir sollten jetzt die Kraft aufwenden, nicht dagegen arbeiten, sondern dafür. Die Kinder und Jugendlichen können nicht mehr zurück, sie lernen und leben in Hildesheim", sagt Fahmy.

Hazim liebt Fußball, schon in Irak hat er gespielt – im Bild mit Lehramtsstudent Omar. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Sport im Lebenslauf – Sport und Sprache – Forschung von Vera Volkmann

Über, auf, unter, zwischen – im Sport kann man wunderbar Präpositionen und die deutsche Sprache lernen. Aber im Sport braucht man nicht immer viele Worte und kann sich dennoch begegnen.
„Durch Bewegung im Raum und Vormachen kann man Sprache erfahrbar machen. Regeln im Sport sind international. Das Runde muss ins Eckige. Das ist auch eine Entlastung, weil Sprache nicht zwangsläufig im Fokus ist. Ich kann durch Gesten, Mimik und einen guten Pass viel sagen“, sagt die Sportprofessorin Vera Volkmann, die das „FuNah“-Projekt wissenschaftlich begleitet und untersucht, welche Rolle Sport im Lebensverlauf spielt. „Sport ist gemeinschaftliches Erleben, auch körperlich und emotional. Sport kann ein guter Anker sein, um Begegnungen anzubahnen.“

Schwerpunkt: Bildungsteilhabe von Flüchtlingen / Beispiel: Sport-Bildungs-Projekt „FuNah“

Die Universität Hildesheim unterstützt Integration und Bildung von Flüchtlingen – zum Beispiel durch gemeinsamen Sport: Im Projekt FuNah („Fußball & Nachhilfe“) spielen Kinder aus Flüchtlingsfamilien und Lehramtsstudenten nach individuellen Förderstunden gemeinsam Fußball. Die Niedersächsische Wissenschaftsministerin ist bei einem solchen Fußballspiel zu Gast und unterhält sich nach Abpfiff mit Flüchtlingen und Studierenden über Erfahrungen, Lernerfolge und die Integrationskraft von Sport.

Omar Fahmy, Dominik Feer und Vera Volkmann wollen ihre Initiative ausbauen. Es gibt schon sechs weitere Studierende, die sich für FuNah engagieren wollen. In Kooperation mit dem Deutschinstitut haben die Studierenden an einer Fortbildung im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ teilgenommen. Das Projekt soll auf weitere Schulen in Hildesheim ausgedehnt werden. Zudem bestehen Kontakte zum Netzwerk niedersächsischer Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte und darüber zu einer Schule in Oldenburg, einer Schule im Landkreis Peine und drei Schulen in Hannover. Das Sportteam sucht nun nach Wegen, um das Sport-Bildungs-Projekt auch an diesen Standorten in Niedersachsen anzubieten.

Die beiden Sportstudenten stehen stellvertretend für viele weitere Studierende, die Flüchtlinge auf dem Weg an die Universität in einem Schnupperstudium unterstützen, die gemeinsam Theater spielen oder im Sprachtandem Deutsch lernen. Einige Studierende arbeiten mit künstlerischen Mitteln, um Jugendliche und junge Erwachsene zusammenzubringen, etwa im gemeinsamen Theaterspiel und beim Musizieren. Am Zentrum für Bildungsintegration arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler u.a. aus den Bereichen Deutsch als Zweitsprache, Migrationspolitik, Diversity Education, Musik und Sport im Schwerpunkt „Bildungsteilhabe von Flüchtlingen" zusammen und kooperieren mit Partnern in der Region, etwa Schulen und dem Beratungszentrum Asyl e.V.

Sport stärkt das Selbstvertrauen und verbindet, man wird zu einem Team. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Weitere Informationen: Uni nach der Flucht

Der Hildesheimer Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich fordert eine stärkere Öffnung des Bildungssystems: Seit Frühjahr 2015 ermöglicht die Universität Studieninteressierten mit Fluchterfahrung ein kostenfreies „Schnupperstudium“. Die jungen Erwachsenen haben sehr unterschiedliche Lebensläufe und Bildungsabschlüsse, einige haben noch kein Studium absolviert, manche haben ein Studium in Syrien, Irak, Pakistan oder Sudan begonnen oder abgeschlossen.

Magazin: Themenschwerpunkt Studium nach der Flucht / Sport und Musik verbinden

Mehr erfahren Sie im Magazin der Universität Hildesheim. Die Ausgabe 2015 erscheint mit dem Schwerpunktthema „Studium nach der Flucht / Bildungswege von Flüchtlingen“ und ist online kostenfrei als PDF und Epaper abrufbar. Ein Interview mit Professorin Vera Volkmann über die Kraft des Sports lesen Sie auf Seite 38/39 im Uni-Magazin.

Medienkontakt: Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100, 0177.8605905).

* Anmerkung: Die Namen dieser Kinder wurden geändert.

Dieser Beitrag ist Teil 1 der Serie „Kraft und Mut: Bildungswege nach der Flucht". Eine mehrteilige Serie: Wie Menschen, die geflohen sind, in Hildesheim die deutsche Sprache erlernen, wer sie unterstützt und welche Bildungsziele sie haben.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 3 Deutsche Sprache MA DaZ/DaF Lehramt GHR-300 MEd (Lehramt) Polyv. 2-Fäch.BA Bildungsintegration Lehrerbildung Zentrum für Bildungsintegration Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Sportwissenschaft Flüchtlinge
news-10817 Wed, 09 Sep 2015 10:50:00 +0200 17 Fitness-Stationen auf 1800 Metern https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/17-fitness-s/ Ja, es gibt sie noch, die Freiluftsportler. Menschen, die lieber unter freiem Himmel aktiv sind. Anstelle von Laufbändern und Seilzügen hinter Glasscheiben zeihen sie die Geräte und ausgearbeiteten Aktivitätskonzepte für den Waldboden vor. In Hildesheim stehen zwei Trimm-dich-Parcours zur Verfügung. Den am Hohnsen und am Galgenberg. Letzterer wurde von der Universität Hildesheim konzipiert und ist auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die Uni hat den Pfad erst vor drei Jahren generalüberholt. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10682 Tue, 18 Aug 2015 13:32:00 +0200 Ministerin schaut sich FuNah an https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ministerin-s/ Die Lehramtsstudenten der Uni Hildesheim, Omar Fahmy und Dominik Feer haben das Projekt Fußball und Nachhilfe ins Leben gerufen, kurz Funah genannt. Das Konzept verbindet in idealer Weise Sport und Lernen. Nach dem Start in Peine läuft Funah nun auch in Hildesheim. Dort wird eine Sprachlernklasse auch mit Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien betreut. Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajic besuchte die Universität und sprach mit Projektleitern und teilnehmenden Schülern über Erfahrungen, Lernerfolge und die Integrationskraft von Sport. Migrationspolitik Pressespiegel regional Sportwissenschaft Politik Zentrum für Bildungsintegration Bildungsintegration Flüchtlinge news-10313 Fri, 14 Aug 2015 13:32:00 +0200 Handball-Liebe: Eintracht hat sie wieder vereint https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/handball-lie/ Neuzugang beim Handball Drittligisten Eintracht Hildesheim. Für Ivan Kucharik ist es sein erstes Jahr im Ausland. Zusammen mit seiner Freundin Dominika Tvrdonova, beide stammen aus der Slowakei, planen sie nun die gemeinsame Zukunft in Hildesheim. Dominika studiert derzeit in Leipzig Grundschullehramt und möchte ihr Studium an der Uni Hildesheim fortführen. Pressespiegel regional Sportwissenschaft Fachbereich 1 news-10531 Fri, 31 Jul 2015 15:38:00 +0200 Kraftprobe: Wie stark sind Eintrachts Neue? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/kraftprobe/ Neuzugänge bei Eintracht Hildesheim: Handballtorwart Maximilian Kroll und Rückraum-Riese Jonathan Semisch wollen mit dem Verein in die 2.Liga aufsteigen. Kroll wird demnächst sein Studium in Hannover beginnen, Semisch studiert Sportwissenschaften an der Uni Hildesheim. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10515 Wed, 22 Jul 2015 15:38:00 +0200 Nach Seuchenjahr: Marvin Ibekwe will es wissen! https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-seuchen/ Neuzugang beim Fußball-Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim. Marvin Ibekwe hat einen Ein-Jahresvertrag unterschrieben. Der Neue ist ein waschechter Hannoveraner, pendelt derzeit zwischen den zwei Städten. Vor kurzem hat sich Ibekwe an der Uni Hildesheim für den Studiengang Gesundheitsmanagement eingeschrieben. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10474 Wed, 08 Jul 2015 13:45:00 +0200 FuNah-das etwas andere Fußballcamp in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/funah-das-et/ Die Lehramtsstudenten der Uni Hildesheim, Omar Fahmy und Dominik Feer haben das Projekt Fußball und Nachhilfe ins Leben gerufen, kurz Funah genannt. Das Konzept verbindet in idealer Weise Sport und Lernen. Das Bemerkenswerte: die Schüler kommen sogar in den Ferien. Nach dem Start in Peine läuft Funah nun auch in Hildesheim. Dort wird eine Sprachlernklasse auch mit Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien betreut. In den Ferien startet nun das etwas andere Fußballcamp. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft Schwerpunktthemen Bildungsintegration Zentrum für Bildungsintegration news-10465 Sat, 04 Jul 2015 15:45:00 +0200 Zugspitz-Ultratrail: Timo Habedank wird Vierter https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/zugspitz-ult-1/ 2000 Teilnehmer aus 50 Nationen haben am 5. Zugspitz-Ultratrail teilgenommen, der aus Sicherheitsgründen auf 54,1 Kilometer verkürzt wurde. Die Route führte von Leutasch in Österreich zum Zugspitzdorf Grainau bei Garmisch. Auch Timo Habedank, Sportwissenschaftler an der Universität Hildesheim, zählte zu den Teilnehmern und belegte mit fünf Stunden, 51 Minuten und 56 Sekunden einen ausgezeichneten vierten Platz Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10448 Mon, 29 Jun 2015 15:09:00 +0200 Beim VfV06 gibts zum Trainingsauftakt ein Fußball-Ballett https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/beim-vfv06-g/ Philip Champignon ist in den Übungsleiterstab des VfV06 gerückt. Der 27-Jährige studiert an der Universität Hildesheim und soll zukünftig den Regionalligisten als Athletiktrainer unterstützen. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10387 Mon, 15 Jun 2015 15:09:00 +0200 Champignon gewinnt Minerva-Lauf https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/champignon-g/ Der 27-Jährige Philip Champignon von der Universität Hildesheim hat den 7. Minerva-After-Work­Run gewonnen. Seinen Konkurrenten haushoch überlegen, hatte er sich im Ziel nach zehn Kilometern einen Vorsprung von über sieben Minuten herausgelaufen. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10372 Tue, 09 Jun 2015 15:09:00 +0200 Feldhasen, Fatburner und ein Sieger aus dem Wendland https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/feldhasen-f/ 414 Läuferinnen und Läufer gingen beim diesjährigen Feldmarklauf an den Start. Timo Habedank, Sportwissenschaftler an der Universität Hildesheim, gewann dabei den Halbmarathon der Männer. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10145 Sun, 07 Jun 2015 18:07:00 +0200 Gesund laufen um den Campus https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gesund-laufe/ Während des Minervalaufs umrunden Studierende, Lehrende und Sportinteressierte den Campus. Das Laufereignis ist Teil des Healthy-Campus: Die Initiative möchte Lehrende, Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für regelmäßige Bewegung begeistern, für die Themen Umgang mit Gesundheit, Stress und Ernährung sensibilisieren. Hobby-Läufer und ambitionierte Ausdauersportler jeden Alters werden beim 7. Minerva-After-Work-Run der Universität in Bewegung gebracht: Das Laufereignis ist Teil der Healthy-Campus-Initiative der Universität, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden gleichermaßen mit Praxisangeboten einen gesunden Lebensstil anbieten möchte, sagt Silke Keller vom Institut für Sportwissenschaft. Der Startschuss über Distanzen zwischen 1,2 und 10 Kilometern fällt am Mittwoch, 10. Juni, um 18:00 Uhr vor dem Sportgebäude am Universitätsplatz. Erstmalig ist die Veranstaltung in das Campus-Fest der Universität eingebettet.

Zunächst laufen Mädchen und Jungen bis zum Alter von 12 Jahren. Sie bestreiten eine 1,2-Kilometer-Runde um den Campus. Im Ziel wird der Nachwuchs mit Medaillen ausgezeichnet. Der 5-Kilometer-Lauf für Jugendliche und Erwachsene über eine größere Runde bis in den Galgenberg wird um 18:30 Uhr auf die Strecke geschickt werden. In diesem Feld nehmen ebenfalls die 10-Kilometer-Läufer zwei Runden durch den Galgenberg in Angriff. Parallel fällt der Startschuss darüber hinaus für die 4x2.5-Kilometer-Staffeln. Hier sind Teams der Institute, von Vereinen und Firmen am Start. Die erfolgreichste Mannschaft wird mit einem Pokal belohnt. Die Startgelder kommen den Studierenden des Sportinstituts zugute.

Die Organisation des Minerva-Laufs liegt in den Händen von Dr. Marc Nicolaus vom Institut für Sportwissenschaft. Ihm stehen sechs Sportstudierende der Studienvariante Gesundheit und Leistung zur Seite. Die monatelange Vorbereitung und Durchführung einer Sportveranstaltung wird den Organisatoren als Projektleistung angerechnet. Dank des Hauptsponsors, der Versicherungsgruppe Hannover, starten die Teilnehmer des Kinderlaufs kostenlos. Die drei Jahrgangsbesten werden mit Urkunden belohnt.

Meldungen für Einzelläufer sowie für Schulen, Firmen und Vereine sind unter www.minerva-run.de möglich. Kurzentschlossene können sich noch am Veranstaltungstag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr am Stellplatz nachmelden. Vor und nach den Läufen werden Massagen angeboten.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-10365 Thu, 04 Jun 2015 15:09:00 +0200 Von den Skiern übers Trampolin zurück ins Leben https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/von-den-skie/ Die Uni Hildesheim fährt seit längerem mit jungen ehemaligen Krebspatienten zur Skifreizeit. Nach der Aktiv-Woche war der positive Einfluss der Reise auf die Kinder deutlich spürbar. Nicolas Kurpiers und Nico de Lazzari vom Institut für Sportwissenschaft möchten nun auch wissenschaftlich beweisen, was sie seit langem sehen, hören und spüren: Dass Sport für ehemals Krebskranke ein möglicher Weg zurück ins Leben ist. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10361 Tue, 02 Jun 2015 16:09:00 +0200 Olympia-Kenner hält Vortrag an Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/olympia-kenn/ Was wir von Olympia lernen können verrät Rainer Knöller in seiner Antrittsvorlesung an der Uni Hildesheim. Er kennt sich aus im Hochleistungssport, hat der Sportwissenschaftler doch unter anderem auch die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften spieltaktisch beraten. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10299 Wed, 20 May 2015 17:38:00 +0200 Ab heute: Führungen über den Trimm-Pfad https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ab-heute-fue/ Hildesheimer Sportstudenten führen Interessierte wieder über den Trimm-Pfad am Hildesheimer Galgenberg. Die jungen Männer und Frauen sind dabei im Duo im Einsatz. Entlang der 17 Bewegungsstationen werden Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Beweglichkeit geschult. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-10298 Wed, 20 May 2015 15:38:00 +0200 Jetzt anmelden zum Minerva-Lauf am 10. Juni https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/jetzt-anmeld-1/ Ob Hobby-Läufer oder ambitionierte Ausdauersportler. Beim 7. Minerva-After-Work-Run der Universität Hildesheim wurden alle in Bewegung gebracht. Der Startschuss über Distanzen zwischen 1,2 und 10 Kilometern fiel am 10. Juni vor dem Sportgebäude am Universitätsplatz. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-10124 Wed, 13 May 2015 16:16:00 +0200 Wird der Finkenberglauf zum Auslaufmodell? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/wird-der-fin/ Mit Martina Günther von Hannover 96 und Timo Habedank von der Uni Hildesheim konnten im Lauf über 5,6 bzw. über 10 Kilometer ihre Vorjahreserfolge beim 6. Sorsumer Finkenberglauf wiederholen. Timo Habedank, der am Sportinstitut der Uni Hildesheim promovieren möchte, lobte besonders die abwechslungsreiche Strecke und die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung. Doch nach Angaben des Veranstalters soll der jährliche Lauf im kommenden Jahr nicht mehr fortgeführt werden. Zu groß seien die zu beachtenden Vorschriften und Auflagen, selbst bei einer so familiären Veranstaltung wie dem Funkenberglauf, sagte Veranstalterin Verena Schlemeier. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10108 Sat, 09 May 2015 16:12:00 +0200 Das Belächeln der "Speerwurf-Oma" ist Geschichte https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/das-belaechel/ Die Sportwissenschaftlerin Silke Keller von der Universität Hildesheim hat in einer Studie die Motivation und Einstellungen von Seniorensportlern analysiert. Befragt wurden dabei über 400 Teilnehmer an Leichtathletik-Europameisterschaften. Das Ergebnis: Zentrale Anreize sind, innerhalb des Wettkampfs eine persönliche Bestzeit oder sogar einen Medaillenrang zu erzielen. Ebenso steht das gesundheitliche Wohlbefinden bei Männern und Frauen gleichermaßen hoch im Kurs. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10090 Wed, 29 Apr 2015 13:32:00 +0200 Die Wilde 17 will es wissen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/die-wilde-17/ Die Eintracht B-Jugend-Handballer spielen um den Einzug ins Final Four der Deutschen Meisterschaft. Nur die Sieger der vier Quali-Gruppen erreichen die Endrunde. Kapitän Robin John ist zuversichtlich und ein absoluter Motivator für sein Team. Er studiert im sechsten Semester in Hildesheim Sport und Wirtschaft. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-10051 Wed, 22 Apr 2015 13:32:00 +0200 Der Shootingstar: Von der Kreisliga in Liga zwei https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/der-shooting/ Der 24-jährige Quereinsteiger Jonas Kretschmann macht gleich in seinem ersten Punktspiel für die Hildesheim lnvaders eine ebenso gute Figur, wie als Fußballer oder Fotomodell. Kretschmann studiert derzeit im achten Semester Grundschullehramt Mathe und Sport an der Universität Hildesheim. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9901 Fri, 10 Apr 2015 13:32:00 +0200 Eintracht holt Rückraum er für neue Saison https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/eintracht-ho/ Der abstiegsgefährdete Handball-Zweitligist Eintracht meldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Jonathan Semisch kommt von der TSV Hannover-Burgdorf nach Hildesheim. Semisch studiert derzeit Lehramt an der Uni Hildesheim. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9861 Thu, 02 Apr 2015 13:32:00 +0200 Da liegen offenbar die Nerven blank https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/da-liegen-of/ Handball, 2. Liga: Eintracht-Kapitän Robin John möchte gern in Hildesheim bleiben und relativiert die Kollegenschelte von Marvin Nartey und Dimitrios Tzimourtos. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9570 Mon, 30 Mar 2015 19:31:00 +0200 Die Stunde der Wahrheit: Prüfungszeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/die-stunde-der-wahrheit-pruefungszeit/ Studieren spielt sich in diesen Wochen auch auf den Fluren zwischen den Hörsälen ab. An Arbeitstischen sitzen Studierende über Mitschriften und lernen. Wie das Prüfungsamt der Universität Hildesheim jährlich etwa 40.000 Prüfungen bearbeitet – ein Einblick. Prüfungszeit – ein Rundgang über den Hauptcampus in der vorlesungsfreien Zeit von Isa Lange. Sozialpsychologen haben außerdem untersucht, wie Gruppen ein Wir-Gefühl entwickeln und so besser Stress bewältigen können. Pro Semester verarbeitet ein Team um Markus Flohr etwa 20.000 Prüfungen an der Universität Hildesheim. Im Idealfall „verbuchen“ die Lehrenden oder die Sekretariate in den Instituten die Prüfungsergebnisse im System selbst. Teilweise trägt auch das Prüfungsamt die Ergebnisse ein. „Im Prüfungsamt laufen alle Fäden zusammen. Wenn alle für den erfolgreichen Studienabschluss erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen erbracht worden sind, erstellen wir die Abschlussdokumente. Dazu gehören ein Zeugnis, eine Urkunde, das Transcript of Records und Diploma Supplement. Der zuständige Prüfungsausschussvorsitzende und Dekan unterschreiben die Dokumente, bevor sie an die Absolventinnen und Absolventen ausgegeben werden können“, skizziert Markus Flohr den Vorgang. Er ist an der Universität seit zehn Jahren als Sachgebietsleiter für Immatrikulations- und Prüfungsangelegenheiten tätig.

Mit dem Umzug aus der Innenstadt in den Neubau (Forum) am Universitätsplatz ist der „Servicepoint des Dezernats für Studienangelegenheiten“ nun besser erreichbar. In der ersten Etage über dem Hörsaal, auf der Höhe des viergeschossigen Atriums können Studierende innerhalb der täglichen Öffnungszeiten Abschlussarbeiten abgeben oder Bescheinigungen und Anträge abholen. Acht studentische Hilfskräfte geben Auskunft. Eine von ihnen ist Lisa Nottmeier. Zwei Stapel mit Master- und Bachelorarbeiten in roten und schwarzen Einbänden liegen neben ihr. „Ich habe immer montags Schicht“, sagt die Studentin der Sozial- und Organisationspädagogik, schon kommt der nächste Student an ihren Tresen: Benedikt hat eine Kopie des Bachelorzeugnisses in der Hand und möchte diese abgeben, sichtlich erfreut und erleichtert. Dennoch eine Nachfrage, zur Sicherheit: Die Unterlagen sind jetzt vollständig?

40.000 Prüfungen: Markus Flohr, Stefan Schmidt, Mareike Reis, Johannes Wolbring, Lisa Nottmeier. Foto: Lange/UHi

„Das Angebot wird sehr gut angenommen, mehr als bisher. Die Studierenden kommen bei uns vorbei, bevor sie in die Bibliothek oder Mensa gehen“, freut sich Markus Flohr. Kann ich das noch abgeben? – an einem Freitag Ende März, kurz vor Ende des Semesters, stehen zwei Studenten in seinem Büro. „Jetzt ballt sich alles, bis zum 31. März wollen viele alles erledigen, um nicht in das nächste Semester zu rücken. Sie wollen sicherstellen, dass alle Unterlagen beisammen sind.“ Gelassen mal eben einen Leistungsnachweis oder eine Hausarbeit abgeben? Markus Flohr spürt eine gewisse Hektik und Unsicherheit, gerade zum Ende des Semesters. „Wir beruhigen und blicken auf die Sachlage, wir finden eigentlich immer eine Lösung.“

Die studentischen Hilfskräfte am Servicepoint sind dabei die ersten Ansprechpartner, sie sind jedoch nicht befugt, Dokumente zu unterschreiben. Dafür müssen sich Studierende an die zuständigen Sachbearbeiter wenden. Jedem Sachbearbeiter sind bestimmte Studiengänge zugeordnet. Sigrid Ilgenstein bearbeitet zum Beispiel die Prüfungen in den Studiengängen „Deutsch als Zweitsprache/Fremdsprache“, und die Buchstaben A bis Q aus den Studiengängen „Internationales Informationsmanagement“ und „Internationale Kommunikation und Übersetzen“; Rosemarie Bierwirth übernimmt die Namen R bis Z. Im Bereich des Lehramtes – im Zwei-Fächer-Bachelor und Zwei-Fach-Master sind derzeit mit rund 2700 Studierenden die meisten Studierenden eingeschrieben – teilt sich das Prüfungsamt die Sachbearbeitung alphabetisch von A bis E, von F bis N und von O bis Z ein. Mit dieser Struktur behalten die insgesamt 8 Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter und Markus Flohr bei 40.000 Prüfungen jährlich und 7200 Studierenden den Überblick.

„Man muss wissen, was der Körper leisten kann“

Quartier vor dem Hörsaal, dann geht es weiter in die Bibliothek: Yvonne Harms. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Einmal quer über den Universitätsplatz, unweit des Neubaus, sitzt Yvonne Harms vertieft über ihren Unterlagen. Sie studiert „Sport, Gesundheit, Leistung“ an der Universität Hildesheim und bereitet sich auf eine Biologie-Klausur vor. Vor ihr liegen Mitschriften und Arbeitsblätter rund um Cythologie und Botanik, über pflanzliche und tierische Zellen, über die Teilung, Bestandteile und Funktionen von Zellen. Sie wartet vor Hörsaal 3 auf ein Tutorium, wo sie die Themen mit weiteren Studierenden gemeinsam bearbeiten und Fragen klären kann. „Ich kann besser in der Uni lernen als zu Hause, ich gehe danach in die Bib“, sagt die Studentin.

Biologie und Sport ist ihre Kombination. „Gesundheit und Leistung passen gut zusammen, ich gehe in den außerschulischen Bereich. Man muss wissen, was der Körper leisten kann, wie er funktioniert, was unsere biologischen Grundlagen sind. Ich habe auch Botanik-Vorlesungen, das ist dann nicht direkt mein Berufsfeld, aber es gehört zu meinem Studium dazu“, sagt Harms, die kurz vor dem Bachelorabschluss steht und einen Masterstudiengang anschließen möchte. „Erst Bio, im März drei weitere Klausuren. Das kriegt man organisiert. Hätte ich zum Ausgleich nicht den Sport… Man muss den Ausgleich fest mit einplanen in den Tagesablauf.“ Laufen, Fußball in einer Mannschaft – das gehört bei ihr zum Alltag.

Erstes Semester, erste Klausur: „Erfahrungen in der Schule lassen mich durchhalten“

„Ich weiß, warum ich lerne. Ich will in die Schule“, sagt Rohani Mavigök. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Zehn Meter weiter steht Rohani Mavigök in einer Dreiergruppe, alles Erstsemester. Gerade hat sie eine Pädagogik-Klausur geschrieben und kommt aus dem Hörsaal. „Es waren sehr viele Themen, es lief gut. Ich befasse mich gerade mit der Frage, wie man Unterricht plant“, sagt die Lehramtsstudentin. Die 19-Jährige studiert seit einem halben Jahr die Fächer Mathematik und Politik.

Es sind die ersten Klausuren an der Universität, auch der 19-jährige Soner Topcu blickt zurück auf sein erstes Semester. „Von Klausuren lasse ich mich nicht stressen. Der Umgang mit Kindern und die Unterrichtsbesuche bestätigen meinen Berufswunsch, ich will auf jeden Fall in die Schule. Ich erfahre Zuneigung und Bestätigung, dass ich mich in der Klasse wirklich aufhalten möchte. Durch die Praxis lerne ich auch die theoretischen Inhalte, befasse mich mit der Frage, was gute Lehrer sind“, sagt Soner Topcu, der in Hildesheim Lehramt mit den Fächern Biologie und Chemie studiert. Jeden Freitag beobachtet er im ersten Studienjahr Unterricht in einer dritten Klasse an der Grundschule „Auf der Höhe“, „an der Schillstraße hinter der Aral-Tankstelle“, fünf Minuten Fußweg von der Uni entfernt. Im Sommersemester steht bereits die erste Unterrichtsstunde bevor. Erst stehen aber noch zwei Klausuren in Biologie und Chemie an. Fachdidaktik und Fachwissenschaft plus Schulpraxis, aus dieser Kombination ist das Lehramtsstudium gestrickt. „Der Umgang mit den Kindern macht sehr viel Freude. Die Drittklässler sind offen, reden mit mir“, ergänzt Berat Krasniqi. Der 18-Jährige mit der Fächerkombination Mathematik und Technik möchte ebenfalls Lehrer werden.

Diese Erfahrungen lassen mich durchhalten in der Klausurenphase, sagt die Studentin Rohani Mavigök. „Ich weiß, warum ich lerne. Ich will in die Schule.“ Unsicher ist sie sich mit ihrem Fach. Vielleicht werde sie wechseln zum Fach Englisch. In solchen Fällen hilft die Studienberatung weiter. „Es ist gut, dass ich das jetzt früh bemerke und nicht erst sechs Semester studiere und dann abbreche.“ Jeden Freitag beobachtet sie seit Oktober Unterricht an der Renata-Realschule in Hildesheim. Zunächst einige Monate in einer zehnten Klasse, in der sie Einblicke in die Abschlüsse und den Übergang in Ausbildung und Beruf erhielt. Nun in einer siebten. „Wir sitzen in einer kleinen Gruppe im Klassenzimmer, mal hinten, dann verteilt zwischen den Schülerinnen und Schülern, und beobachten Unterricht, den Lehrer, einen einzelnen Schüler.“ Wofür sie all die Informationen aus den Vorlesungsskripten benötige, werde in der Schule deutlich. Im Sommersemester wird sie eine Mathestunde unterrichten. Ihre erste.

Gelb, grün, pink: Der Textmarker hebt Formeln hervor

Sport und Aufräumen als Ausgleich: Kristina Haase, Marie Schulte, Adrian Bothe. Foto: I.Lange/Uni Hildesheim

Eine Etage über der Pädagogik-Gruppe neben einem Hörsaal hat eine Gruppe aus der Mathematik ihre Unterlagen auf drei aneinandergestellten Tischen ausgebreitet. Gelb, grün, pink – der Textmarker hebt Gleichungen hervor. Mitschriften, Aufgaben, Taschenrechner, Karopapier. Kristina Haase blättert durch ihre Notizen – diskrete Verteilungen, komplexe Formeln, Verteilungsmodelle, Approximation. Die 22-Jährige studiert Lehramt mit den Fächern Mathematik und Sport und möchte einmal in der Realschule unterrichten. Oft fragt sie sich, wie sie diese Inhalte im Schulunterricht vermitteln könne. „Wir haben am Beispiel von Romeo und Julia berechnet, wie wahrscheinlich es ist, dass sich das Liebespaar nicht umbringt. Wenn einer eine Viertelstunde zu spät kommt, dann überleben beide nicht. Auch Würfelbeispiele helfen, um die Wahrscheinlichkeitsrechnung verständlich zu erklären, das sind die Anfänge“, sagt Haase.

An diesem Nachmittag lernt sie gemeinsam mit Marie Schulte und Adrian Bothe. Angst vor Prüfungen nehme das zwar nicht, „aber wir haben gemeinsam Bammel, besser als alleine“. „Wir erklären uns gegenseitig, wie wir Stochastik verstehen“, sagt Marie Schulte. „Ich habe einiges aufzuholen, ich schreibe zwei Klausuren und dann im Sommer zwei weitere in Mathematik“, sagt der 23-jährige Lehramtsstudent Adrian Bothe.

Wie man solche Phasen durchsteht? „Mein Fach Sport motiviert mich, ich lerne mit vielen Leuten in der Gruppe, die Seminare, in denen wir auch körperlich aktiv sind, schaffen Zusammenhalt. Gerade ging es um Tischtennis“, so Bothe. „Wir beobachten und simulieren Sportstunden, ich habe gerade eine Stunde zu Ringtennis geplant“, ergänzt Kristina Haase über ein Seminar „Kleine Spiele und Spielvermittlung“. Sie lernt die Breite des Sports kennen, nicht allein Trendsportarten und Fußball. Im Sport lernen Kinder, Regeln einzuhalten, das sei wichtig für Heranwachsende. Im Sportstudium befassen sie sich mit der Vielfalt, planen Sportstunden für Kinder, die wenig aufmerksam oder adipös sind. Dabei sei es wichtig, auf unterschiedliche körperliche Voraussetzungen einzugehen, ohne zu diskriminieren, sagt Adrian Bothe. Diese Praxiserfahrungen geben Kraft, auch schwierige Prüfungsphasen zu überstehen, meint er. „Durch die Klausuren muss ich jetzt durch“, so Kristina Haase. In der Prüfungszeit sei Sport ihr Ausgleich, zum Auspowern. Adrian schmunzelt und ergänzt: „Und erstmal das Zimmer putzen, das lenkt ab vom Lernen.“

Auch Marie Schulte zehrt von den Praxiserfahrungen in dieser Prüfungszeit und hat ihr Ziel, Grundschullehrerin zu werden, vor Augen. In einer ersten Klasse der Grundschule Sarstedt hat sie Religion unterrichtet. In der Klasse saßen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Glaubensrichtungen. „Die Kinder gehen ganz offen an das Thema heran, wir haben Geschichten im Theaterspiel nachgespielt. In der Klasse sind auch Kinder muslimischen Glaubens und die Kinder haben einander vorgestellt, wie sie beten, haben sich gegenseitig erzählt, was für sie Religion ist. Ich habe gerade ein Seminar über Islam. Schüler sollten in der Grundschule lernen, mit Akzeptanz anderen zu begegnen und nicht mit Vorurteilen, die leicht entstehen“, so Schulte, die neben Mathematik Katholische Religion studiert. Als Lehrerin müsse sie wissen, wie sie mit dieser religiösen Vielfalt umgehen könne. Auf dem Schulhof etwa finden Sprüche über Islam statt, gerade in diesen Wochen. „Kinder sollen Einblicke in verschiedene Weltanschauungen und Religionen erhalten und verstehen: Es gibt viele verschiedene Einstellungen.“

Bibliothek als Lernort: Gemeinsame Pausen einlegen

Noch zwanzig Seiten, dann eine Kaffepause: Tiana Hauf und Barbara Harms. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Gemeinsames Lernen kann in der Prüfungsphase weiterhelfen, sind sich die Psychologiestudentinnen Tiana Hauf und Barbara Harms sicher. Die beiden treffen sich regelmäßig in der Bibliothek. Die Ecke im Erdgeschoss neben den Zeitschriften hinter grellblauen Bücherwänden ist ihr Stammplatz. „Wir sind ein eingespieltes Team, wir motivieren uns gegenseitig und machen gemeinsam Kaffeepausen, das ist unser tägliches Ritual“, so die 22-jährige Tiana Hauf, die für eine Klausur im Bereich Motivations- und Emotionspsychologie lernt. „Das schaffen wir, kriegen wir hin“, ermuntern sie einander.

Erfahren sie Konkurrenz oder sehen sie den anderen als Bedrohung im Sinne von „Der macht das besser“? „Nein, auf keinen Fall, wir freuen uns füreinander“, sagt Barbara Harms. Die 25-Jährige schreibt eine Hausarbeit im Masterstudium über evolutionäre Psychologie.

Szenische Künste – es geht darum, gute Filme im Team zu drehen, nicht um eine Note

Die Gruppe gibt Sicherheit, sagt Hannah Zita Quell (re.), mit Ida Sassenberg. Foto: I. Lange/Uni Hildesheim

Ida Marie Sassenberg und Hannah Zita Quell sind „mit den Klausuren durch“. In diesem Jahr sind es zwei Einführungen: in die Psychologie und in die Populäre Kultur. Nun stehen Hausarbeiten und Essays an. Zum Beispiel untersucht Ida Sassenberg, wie Moderation und Moderatoren in Filmen dargestellt werden, oftmals negativ. Sie studiert „Szenische Künste“ mit den Fächern Medien, Theater und Literatur. In Seminaren und Vorlesungen schreibt sie „mit Hand mit“, markiert farblich. „Ich bin nicht so der Typ Gruppenlerner, sondern eher ein kleiner Einzelkämpfer. Damit komme ich gut durch. Mein Ausgleich ist, dass ich im Studium viele Projekte mache. Ich drehe gerade einen Film, dazu habe ich eine mündliche Prüfung und das zählt als Prüfungsleistung. Es ist letzten Endes aber mit viel Spaß verbunden und wir helfen uns gegenseitig bei den Drehs. Ich habe meinen ersten eigenen Kurzfilm auf 16 Millimeter gedreht, darauf eine Note bekommen, aber letzten Endes geht es uns nicht um die Note. Sondern um das Drehen. Das ist so nah am Berufsalltag. Die Praxis ist permanenter Teil des Studiums, das fängt im ersten Semester an.“ Im Seminar von Professor Uwe Schrader hat sie sich mit Filmen im Film befasst und dreht nun. „Bei mir geht es um vier Filmstudenten, die sich, während sie über Filme diskutieren, in bekannte Filmfiguren aus ‚Avatar‘ und 'Fluch der Karibik' verwandeln.“

Medien, Musik und Theater, das ist Hannah Zita Quells Fächerkombination und gerade befasst sie sich mit dem, was die Massen anzieht: populäre Musik, Hollywood-Streifen. „Ich schreibe mir Stichpunkte auf, was ich lernen muss. Dann setze ich mich mit einer Gruppe zusammen. Das ist eine Absicherung, ob ich alles drauf habe, wir fragen uns gegenseitig ab, diskutieren. Ich brauche trotzdem auch die Zeit alleine, aber die Gruppe gibt eine Sicherheit.“ Konkurrenzdenken, der andere ist besser als ich – nein. „Ich kenne die Noten der anderen nicht. Es ist eher so ein Gefühl: Wir schaffen das gemeinsam. Wir haben das erste Mal gemeinsam gelernt.“ Gerade hat sie ihre Hausarbeit über Helden der Kindheit fertiggestellt. „Ich habe über meine Heldin der Kindheit, Hermine Granger aus Harry Potter geschrieben. Nun folgt eine weitere über das Vibrato beim Singen.“

Ihr Tipp an jene, die Prüfungen schreiben: „Man sollte gut durchplanen, was man zu lernen hat, realistisch planen und sich darauf verlassen. Mit Disziplin und Ehrgeiz, dann schafft man das“, so Quell. Ida Sassenberg ergänzt: „Nicht stressen lassen. Es geraten immer alle in Panik. Man kann nur sein Bestes geben. Natürlich sollte man anständig lernen, und die Nacht vorher gut schlafen. Es passiert aber nichts Schlimmes, wenn man eine Klausur verhaut, zur Not muss man ein Semester länger studieren.“

„Quick“ macht gute Laune – die Hündin heitert die Lernatmosphäre auf

Chemie lernen (v.li): Laura Gässner mit Hündin, Patrick Göring, Ksenia Evseeva. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Wer sich in dieser Gruppe zuerst bemerkbar macht ist „Quick“, eine Hündin. Nachdem sie die Uni-Flure im H-Gebäude und Tischinseln erkundet hat, kehrt sie zu einer Dreiergruppe zurück, legt sich neben ein Tischbein und vor die Füße des Lehramtsstudenten Patrick Göring. Der 24-Jährige studiert seit einem halben Jahr Chemie und Wirtschaft. Am nächsten Tag steht eine seiner ersten Klausuren im Studium bevor, es geht um Anorganische Chemie. Die Kleingruppe trifft sich regelmäßig. „Ich kann mich schlecht alleine zum Lernen motivieren, wir setzen feste Termine. Ich erkläre auch gerne“, sagt der Student und beginnt zu schildern, was Redoxreaktionen sind. „Dabei werden Elektronen auf den anderen Reaktionspartner übertragen, die Oxidationszahlen ändern sich.“

Neben ihm sitzen die 19-jährige Ksenia Evseeva und Laura Gässner. Beide studieren Lehramt mit der Fächerkombination Biologie und Chemie. Die  27-Jährige schreibt fünf Klausuren. „Es hilft mir in der Gruppe über die Inhalte zu sprechen, sonst würde ich doppelt so lange brauchen“, sagt Laura Gässner. Zu ihr gehört auch der Vierbeiner „Quick“. Die Hündin lenkt die Gruppe ab, es ist ganz erfrischend, macht gute Laune“, sagt Patrick Göring. Die Hündin sorgt auch für eine ruhige Stimmung. Er belohne sich selber, etwa indem er Freunde trifft, ein gemeinsames Essen. „Wie ein Hund", schmunzelt der Student. „Die Prüfungszeit ist so schlimm, wie man sich das vorstellt vor dem ersten Semester.“ Ziemlich viel Stoff sei das. „Mir hilft die Gruppe, sie gibt Denkanstöße, wir erklären uns die Inhalte gegenseitig. Wir schreiben alle Chemie“, sagt Ksenia Evseeva. Eine Pädagogik-Klausur hat sie schon geschrieben, die lief eigentlich richtig gut.

Wir schaffen das: Stress lässt sich im Team besser bewältigen

Je stärker sich Studierende einander verbunden fühlen, desto weniger Stress haben sie. Foto: I.Lange/Uni Hildesheim

In einem gut funktionierenden Team kann man Stress leichter bewältigen, das ist ein Ergebnis einer Studie von Hildesheimer Sozialpsychologen. Professor Andreas Mojzisch und Jan Häusser haben in Labor- und Feldstudien untersucht, wie Gruppen als Stresspuffer wirken können und welche Rolle ein Wir-Gefühl dabei spielt. 190 Studierende der Universität Hildesheim haben teilgenommen. Das Forschungsprojekt wurde durch das Niedersächsische Wissenschaftsministerium mit 198.000 Euro gefördert.

Bisherige Studien haben Stress als ein individuelles Problem betrachtet, die Forscher haben hingegen Gruppen im Blick. Am Arbeitsplatz kann ein Wir-Gefühl zum Beispiel durch gemeinsame Erfolgserlebnisse und Rituale entstehen. „Unsere Laborexperimente zeigen, dass ein Wir-Gefühl die hormonelle Stressreaktion puffert. Dies gilt sowohl für das Wir-Gefühl innerhalb der Gruppe der Studierenden als auch für das Wir-Gefühl zwischen den Studierenden und den Prüfenden. Konkret bedeutet dies, dass ein Wir-Gefühl dazu führt, dass weniger Cortisol – das ist ein wichtiges Stresshormon – freigesetzt wird. Dies hat sich in zwei Laborexperimenten mit studentischen Probanden  gezeigt“, berichtet Andreas Mojzisch von aktuellen Studienergebnissen, die im „Journal of Experimental Social Psychology“ publiziert wurden. In den Labortests hat zum Beispiel eine Gruppe von Studierenden über ein Gemeinschaftsgefühl nachgedacht, ein Gruppenfoto wurde erstellt. Eine andere Gruppe reflektierte individuelle Unterschiede, Einzelaufnahmen wurden gemacht.

Die Sozialpsychologen können zeigen, dass ein Wir-Gefühl innerhalb der Gruppe der Bewerber für das Sport-Studium mit einem geringeren Stresserleben und einer geringeren Ausschüttung von Cortisol einhergeht, so Mojzisch. Die Untersuchungen fanden im Rahmen der Sporteignungsprüfung in Kooperation mit dem Sportwissenschaftler Professor Peter Frei statt.

Lesen Sie mehr über die Studie: „Stress lässt sich neuen Forschungsergebnissen der Universität Hildesheim zufolge in einem gut funktionierenden Team leichter bewältigen als allein“, Recherche von Charlotte Morgenthal, Evangelischer Pressedienst (EPD), 27.03.2015

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Pressemeldungen Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung Sportwissenschaft Fachbereich 4 Mathematik & Angewandte Informatik Fachbereich 3 Fachbereich 2
news-9694 Thu, 26 Feb 2015 11:10:00 +0100 Robin John: Jubeln darf er - mitmachen aber nicht https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/robin-john/ Robin Johns Leidensgeschichte nimmt kein Ende. Schon die ganze Saison macht das linke Knie Ärger. Nach angerissener und entzündeter Patellarsehne, wird die Geduld des Handball Spielmachers auf eine harte Probe gestellt. Ein Gutes gewinnt Jons dem Malheur dennoch ab. Weil er viel Zeit hatte, konnte er sich in diesem Semester ausgiebig auf die Klausuren vorbereiten und einiges für sein UNI-Punktekonto. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9638 Wed, 11 Feb 2015 08:25:00 +0100 Das sind ja Traumwerte: Ein Lehrer betreut im Schnitt 3,5 Schüler! https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/das-sind-ja/ Das ist schon ein sehr komfortables Verhältnis: 52 Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) sind bei ihrer Wintersportfahrt von gleich 15 Betreuern begleitet worden. Ein Pädagoge kümmert sich also im Schnitt um 3,5 Schüler, absolute Traumwerte also. Das Ganze funktioniert nur, weil die RBG mit der Universität Hildesheim kooperiert. Lehrer sowie Referendare und Studierende (also angehende Lehrer) bereiten die Schüler vorher in Snowboard- und Ski AGs intensiv auf das fahren vor. Diese AGs starten schon nach den Sommerferien. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9636 Mon, 09 Feb 2015 08:25:00 +0100 HAZ-Sonderpreis für ein besonderes Projekt https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/haz-sonderpr/ Fußball und Nachhilfe: Die Lehramtsstudenten Omar Fahmy und Dominik Feer helfen Jugendlichen im Schulalltag, ihr Engagement wurde nun von der HAZ und den Hauptsponsoren der Sportparty und Sportlerwahl feierlich gewürdigt. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9622 Sat, 07 Feb 2015 08:25:00 +0100 Sportlerwahl 2014 - HAZ verleiht erstmals Preis für besonderes Engagement im Sport https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sportlerwahl/ Neue Gesichter auf dem Siegerpodest, ein neu ins Leben gerufener Sonderpreis und Tanzästhetik auf dem Parkett bei der HAZ-Sportparty. Am größten war der Überraschungseffekt bei Omar Fahmy und Dominik Feer. Die beiden Fußballer gewannen den erstmals verliehenen Sonderpreis für besonderes Engagement im Sport. Fahmy (VfV 06) und Feer (Rot-Weiß Schwicheldt) bekamen die meisten Stimmen für ihr Projekt "FuNah" (Fußball und Nachhilfe).  

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Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-9523 Thu, 29 Jan 2015 15:15:00 +0100 Himmelsthürs Realschüler dürfen von neuer Halle träumen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/himmelsthuers/ Die Universität hat in ihrer Studie Missstände im Sport-Angebot aufgedeckt und Wünsche der Bevölkerung ermittelt. Darauf will die Stadt in ihrem Sportentwicklungskonzept reagieren. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9423 Sat, 17 Jan 2015 15:35:00 +0100 DOSB zeichnet Hildesheimer Sport-Professor aus https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/dosb-zeichne/ Thomas Heinen, Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim, ist in Erlangen mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet worden. Er erhält den ersten Preis für seine Habilitationsschrift "Visuomotorische Kontingenzen bei der Auswahl, Kontrolle und Aneignung von komplexen Bewegungshandlungen im Sport". Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9367 Fri, 16 Jan 2015 12:17:00 +0100 Maximale Leistung: Bewegungen in der Luft https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/maximale-leistung-bewegungen-in-der-luft/ Sie erklimmen die dritte Dimension, fliegen und drehen durch die Luft. Wie Sportler dabei ihre Bewegungen unter Kontrolle halten, untersucht Thomas Heinen. Der Professor der Universität Hildesheim erhält nun die höchste Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes für Sportwissenschaftler. Er misst mit mobilen Geräten, in welchen Phasen das Auge was macht. Das Blickverhalten verändert sich im Laufe des Lernprozesses. Auf den Forschungsergebnissen können Trainingsverfahren im Sport aufbauen. Beim Gerätturnen erklimmen Sportlerinnen und Sportler den Raum, die dritte Dimension, und fliegen durch die Luft, etwa Trampolinspringer. Was charakteristisch am turnerischen Bewegen ist – Thomas Heinen beschreibt das so: „Die Flüssigkeit der Bewegungen. Es soll sehr leicht aussehen, der Turner wirkt nicht so, als würde er sich sehr anstrengen müssen. Doch dahinter steckt eine enorme Leistung des Sportlers. Das Turnen stellt mit die höchsten Anforderungen an den Menschen: maximale Kraftleistungen in komischen Körperpositionen, die man im Alltag so nicht hat. Der ganze Körper ist beim Turnen in Bewegung, das erfordert Koordination. Man ist nah an der Wahrnehmungsgrenze des Menschen, sich aus eigenem Antrieb in der Komplexität – dreifacher Salto mit einer dreifachen Schraube – schneller zu bewegen, geht kaum.“

Experten im Gerätturnen seien in der Lage Bewegungen mit einfachen und mehrfachen Drehungen um unterschiedliche Körperachsen scheinbar leicht und präzise auszuführen, sagt Thomas Heinen. „Bei genauerer Betrachtung sind solche Bewegungen jedoch sehr komplex." Wie werden diese Bewegungen kontrolliert? Mit dieser Frage befasst sich der Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim in seiner Habilitationsschrift „Visuomotorische Kontingenzen bei der Auswahl, Kontrolle und Aneignung von komplexen Bewegungshandlungen im Sport“, die nun vom Deutschen Olympischen Sportbund mit dem ersten Wissenschaftspreis ausgezeichnet wird.

Der Sportwissenschaftler untersucht, was im Körper passiert, um sportliche Leistungen im Geräteturnen erbringen zu können. Wie nehmen Sportler bei komplexen Bewegungen in der Luft überhaupt noch etwas wahr? Dafür misst er das Blickverhalten mit mobilen Geräten und kann so erfassen, in welchen Phasen das Auge – etwa bei einem dreifachen Salto – geschlossen ist, wann es stationär auf einem bestimmten Punkt im Raum ruht und man sich darauf fixiert.

Thomas Heinen hat die Zusammenhänge zwischen dem Blickverhalten (Augenbewegungen) und dem Bewegungsverhalten untersucht und dabei Turnexperten und Anfänger bei Salti und Überschlägen beobachtet. Wie verändert sich das Blickverhalten im Laufe des Lernprozesses? Seine Forschungsergebnisse zeigen nun: „Während das Blickverhalten zu Beginn noch recht unstrukturiert ist, kristallisieren sich im Laufe des Lernens bestimmte, vorhersagbare Blickstrategien heraus, welche ebenfalls das Bewegungsverhalten vorhersagen lassen. Ein Trampolinturner ‚schaut' also zu den Stellen, die ihm helfen einen Salto auszuführen", erklärt Heinen. Der Sportwissenschaftler zeigt in einem zweiten Schritt, wie die Umwelt Einfluss auf die Ausführung von Bewegungen nimmt. „In einer Reihe von Untersuchungen haben wir zum Beispiel die Position des Sprungbretts im Turnen verändert. Davon wussten die Aktiven nichts. Wir haben untersucht, wie sich der Anlauf dann quasi wie von selbst anpasst um trotzdem das Sprungbrett beim Absprung zu einem Salto präzise zu treffen." Auf den Forschungsergebnissen können Trainingsverfahren im Sport aufbauen.

Professor Thomas Heinen greift die Forschungsthemen in der Lehre auf. Seine Studierenden befassen sich mit Turnen und neuen Bewegungsformen, was der Körper dabei leistet und wie Kinder und Jugendliche da herangeführt werden können. An der Universität Hildesheim untersucht Heinen, wie Turner bei solch komplexen Bewegungen überhaupt etwas wahrnehmen, und was Menschen beim Sport leisten.

Bewegungen untersuchen: Turnen in der Uni-Sporthalle. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Zur Person

Thomas Heinen ist seit Herbst 2013 Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim, zuvor hat er seit 2011 eine Professur für Sportpädagogik verwaltet. Davor hat er sieben Jahre an der Deutschen Sporthochschule in Köln am Psychologischen Institut gearbeitet, zunächst als Hilfskraft, später als Promovend. In Hildesheim schätzt Thomas Heinen „die Gestaltungsmöglichkeiten an der Universität“. Im Arete Verlag erschien gerade die Publikation „High Performance Gymnastics“.

Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes

Seit 1953 verleiht der Deutsche Olympische Sportbund alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis für herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten. In diesem Jahr wurden insgesamt 28 Arbeiten eingereicht, darunter acht Habilitationsschriften und 20 Dissertationen. Der DOSB-Präsident Alfons Hörmann überreicht die Preise persönlich am 16. Januar 2015 im Schlossgarten in Erlangen (Meldung des DOSB). Auch Katja Senkel von der Universität des Saarlandes erhält einen ersten Preis für ihre Dissertation über Anti-Doping-Recht.

Mehr zum Thema: Springen, kriechen, drehen

Turnen: Sich aus eigenem Antrieb komplex bewegen. Springen, kriechen, drehen – wenn die Stadt zum Hindernis wird. Wer Wände hochlaufen und die dritte Dimension erklimmen will, muss klein anfangen"

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-9405 Wed, 31 Dec 2014 09:17:00 +0100 Radlose Radfahrer, Schlappball und wüste Verrenkungen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/radlose-radf/ David Schmidt-Maaß, Dozent an der Uni Hildesheim und Athletiktrainer bei Bike-Sport hat einen speziellen Trainingsplan für die glatte Jahreszeit. Im Winter fahren wir seltener im Gelände als in den anderen Jahreszeiten. Damit wir nicht einrosten, findet einmal wöchentlich ein Ausgleichstraining in der Halle statt.  

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Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-9404 Sat, 27 Dec 2014 08:40:00 +0100 „Hatten keinen Sponsor mehr” — Viele Leichtathleten zieht es zu Hannover 96 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/hatten-kein/ Wie in jedem Jahr, so haben sich auch Ende 2014 wieder sehr viele Leichtathleten entschlossen, in der kommenden Saison für einen anderen Verein zu starten. So wechgselt auch der der Harsumer Jannik Rehbein, der an der Uni Hildesheim auf Lehramt studiert, zur LG Hannover.  

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Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-9359 Fri, 19 Dec 2014 13:52:00 +0100 Handball: „Gegen Baunatal müssen wir zünden” https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/handball-g/ UNI Student gibt sich kämpferisch. Als Eintrachts Linksaußen spielt Lothar von Hermanni beim Kellerduell der 2. Bundesliga eine wichtige Rolle. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9277 Wed, 03 Dec 2014 14:20:00 +0100 Er weiß, wie man dicke Bretter bohrt - Roman Mölling neuer Geschäftsführer beim Kreissportbund Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/er-weiss-wie/ Mölling möchte die effektive Nutzung der Sporthallen in Stadt- und Landkreis forcieren. Eine sehr gute Basis könnte das von der Uni Hildesheim auf den Weg gebrachte Sportentwicklungskonzept sein. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9225 Fri, 28 Nov 2014 10:24:00 +0100 Omar Fahmy gibt alles – nicht nur beim VfV 06 – Neues Projekt der Schülerhilfe https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/omar-fahmy-g/ Schon neunmal hat Fahmy in dieser Saison getroffen. Doch für ihn gibt es nicht nur die Welt des Fußballs. Er will Lehrer werden und studiert an der Hildesheimer Universität: Sport und Wirtschaft. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen hat er das Projekt Fußball und Nachhilfe ins Leben gerufen, kurz Funah genannt. Das Projekt verbindet in idealer Weise Sport und Lernen, das Bemerkenswerte, die Schüler kommen sogar in den Ferien. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-9151 Mon, 29 Sep 2014 08:00:00 +0200 Gefragt aber belächelt - Was ist der Bachelor-Abschluss tatsächlich wert? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gefragt-aber/ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG behandelt in einem Schwerpunktartikel diese Fragestellung und fängt hierzu die Erfahrung und Einschätzung von sechs Studenten ein. Johann Osel und Roland Preuss gehen in einem Schwerpunktartikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG der Frage nach, was der Bachelor Abschluss tatsächlich wert ist. Für den 24-jährigen Studenten Dominik Feer von der Universität Hildesheim ist der Bachelor „Mittel zum Zweck”.  „Schon beim Studienstart war sein Ziel: Lehrer. Sein großes Projekt hat ihn bestätigt: Mit einem Kommilitonen hat er 'Funah' an einer Schule in Peine geründet – ein Angebot für Schüler, das Fußball und Nachhilfe kombiniert,” beobachtet die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. „Sport hat uns immer viel gegeben im Leben. Wir wollen nicht Ballkünstler aus den Kindern machen, sondern Teamgeist und Fairness üben”, sagt er der SZ. Dominik Feer und der Student Omar Fahmy werden in dem Sportprojekt von Professorin Vera Volkmann im Rahmen der Lehrerausbildung an der Uni Hildesheim begleitet.

Süddeutsche Zeitung, „Gefragt aber belächelt”, 29.09.2014 (print) (www.sueddeutsche.de)

Kontakt zu den Forschern über die Pressestelle (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100 und 0177.8605905)

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Pressespiegel überregional Erziehungswissenschaft Ang. Erziehungswissenschaft Bildungsintegration Sportwissenschaft Lehrerbildung Zentrum für Bildungsintegration Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
news-8919 Fri, 19 Sep 2014 18:22:00 +0200 Kann es auch Schlichting versuchen? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/kann-es-auch/ Fußball-Oberliga: VfV Borussia 06 spielt gegen Northeim, die Hildesheimer Sportstudenten Jonas Stephan und Omar Fahmy sind diesmal nicht mit auf dem Platz Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-8889 Thu, 04 Sep 2014 17:18:00 +0200 Die Vermessung des Sportlers - Teil 2 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/die-vermessu-1/ Die neuen Medien halten Einzug in die Sporthallen: Im modernen Bewegungslabor der Uni Hildesheim werden Übungen und Leistungen bis ins kleinste Detail analysiert. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Fachbereich 1 Sportwissenschaft Fachbereich 4 news-8886 Thu, 04 Sep 2014 15:37:00 +0200 Die Vermessung des Sportlers - Teil 1 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/die-vermessu-2/ Die neuen Medien halten Einzug in die Sporthallen: Im modernen Bewegungslabor der Uni Hildesheim werden Übungen und Leistungen bis ins kleinste Detail analysiert. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Fachbereich 1 Sportwissenschaft Fachbereich 4 news-8789 Mon, 01 Sep 2014 13:37:00 +0200 Scharfe Debatten ohne böse Worte https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/scharfe-deba/ Bernhard Trouw, ehemaliger Dozent für Sportpädagogik und Sportwissenschaft an der Uni Hildesheim, wird 80 Jahre Pressespiegel regional Universität Hildesheim Sportwissenschaft Fachbereich 1 news-8735 Thu, 28 Aug 2014 17:42:00 +0200 Turnen: Sich aus eigenem Antrieb komplex bewegen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/turnen-sich-aus-eigenem-antrieb-komplex-bewegen/ Springen, kriechen, drehen – wenn die Stadt zum Hindernis wird. Wer Wände hochlaufen und die „dritte Dimension“ erklimmen will, muss klein anfangen. Jüngere Sportarten wie „Parkour“, „Move Artistic“ und „Breakdance“ sind in. Wie beim klassischen Turnen sind flüssige Bewegungen und maximale Kraftleistungen in Körperpositionen gefordert, die man kaum im Alltag einnimmt. Ein Besuch bei Thomas Heinen, Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim. Wie Turner überhaupt etwas wahrnehmen, untersucht er im neuen Bewegungslabor. „Jüngere Sportarten wie ‚Parkour‘, ‚Freerunning’ oder ‚Move Artistic’ sind eine gewisse Art von Lebensstil. Man hat lässige Kleidung an, man nutzt die Bewegungsangebote, die sich so draußen ergeben. Da ist ein Zaun, ich springe rüber, schlage einen Salto“, sagt Thomas Heinen, Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim. Das erfordert körperlich viel und ist ein Stück gefährlicher, als das Turnen in einer mit Matten abgesicherten Halle. „Die Jugendlichen gehen ein Risiko ein, das ist wohl ein gewünschter Spannungsbogen. Ihre Vorbilder präsentieren ihre Bewegungen in Kurzfilmen auf youtube.“ Über das Internet wird verbreitet, was man kann. „Sie haben neue Tricks, die sie mit der Handykamera aufnehmen und der Welt präsentieren. Sie haben auch griffige Namen erfunden, ein ‚Salto rückwärts‘ ist dann ein ‚Back Flip‘, eine ‚Sprunghocke‘ wird als ‚cat pass’ ‚monkey‘ oder ‚gorilla’ bezeichnet. Das ist nichts Neues, hört sich aber cooler an“, sagt Thomas Heinen.

Parkourläufer und Freerunner erklimmen urbane Räume, ziehen ihre Bewegungslinien durch die Stadt, die so zum Hindernis wird. „Parkour“ kommt auch in Universitäten an.

Wer Fliegen will, muss Wände erklimmen: Hilfestellung im Sportunterricht wichtig

Donnerstagvormittag, in der großen Turnhalle: Wer Fliegen will, muss zunächst Wände erklimmen. Mit Hilfe. Während jeweils zwei Sportstudierende sichern, läuft die dritte Person die Wand hoch, um einen Überschlag zu machen, die Vorform für den anstehenden Salto. „In Reihen anstehen, stramme Bewegungen, strenge Turnübungen. Früher lief Turnunterricht meist so ab: Da steht ein Kasten mit einem Sprungbrett in der Turnhalle und jedes Kind springt einmal darüber. Nein, modernes Turnen ist anders“, sagt Thomas Heinen. „Ein Miteinander, gegenseitiges Helfen und Sichern gehören dazu und so können auch Personen, die kein gutes Koordinationsprofil haben, Turnübungen erlernen. 95 Prozent unserer Sportstudierenden können am Ende des Semesters einen Salto.“ Sie sollen einmal selbst Interesse an Sport und Bewegung vermitteln, wer positive Erfahrungen gesammelt hat, im Miteinander, werde Sportunterricht in Grund- und weiterführenden Schulen einmal anders gestalten.

Turnen und Bewegungskünste gehören zu den Studieninhalten der angehenden Lehrer und Sportwissenschaftler der Hildesheimer Universität. Eigentlich gibt es gepflasterte Wege, um vom Hörsaal zum Sportgebäude zu gelangen. Aber verlockend sind sie: die Treppen, stabilen Zäune, Fassaden, verschachtelten Gebäude, meterlangen Bänke und Geländer. So wird auch der Campus zum Hindernis, das die Studierenden in möglichst flüssigen Bewegungen überbrücken. „Wir vermitteln im Studium klassisches Gerätturnen, unter dem Part Bewegungskunst fallen dann auch ‚Parkour‘ und ‚move artistic‘, also alles was man mit seinem Körper so artistisch darstellen kann. Das ist auf nichts beschränkt, je kreativer, desto besser. Wir überlegen im Seminar: Wie kann man einen Stuhl oder Zäune nutzen, um einen Handstand oder einen Überschlag zu machen?“, sagt Thomas Heinen. Das probiert er mit seinen Sportstudierenden aus. „Wir erproben dies immer im gesicherten Umfeld, mit Bewegungsführung und Hilfestellung, und fragen, wie man diese Sportarten in den schulischen Unterricht einbauen kann, so dass es sicher ist und jeder teilhaben kann – der Draufgänger wie auch Schüler, die eher ängstlich sind.“

Flüssige Bewegungen: Turnen soll leicht aussehen, fordert aber enorm viel vom Körper

Wie kommt es, dass Sportarten wie „Parkour“ unter Jugendlichen beliebter sind als klassisches Gerätturnen – wo die körperlichen Anforderungen doch ähnlich sind? „Turnen ist gebunden an eine Norm. Der Strecksprung hat in einer bestimmten Art und Weise auszusehen, gestreckte Füße, angelegte Arme. Das alles spielt bei den neueren Bewegungsformen keine Rolle, man kann Beine abknicken und individueller und spektakulärer halten“, sagt Professor Heinen. Das Regelbuch allein im Kunstturnen zählt über 200 Seiten, von der Kleiderordnung über Körperbewegungen und Verhalten am Gerät bis zum Abmelden bei Kampfrichtern. Regeln gibt es für jedes Übungsteil: Ein Handstand ist nur dann ein Handstand, wenn der Körper exakt gestreckt ist und die Abweichung zur Vertikalen maximal plus/minus 10 Grad beträgt.

Beim Gerätturnen erklimmen Sportler den Raum, die dritte Dimension, und fliegen durch die Luft. Was charakteristisch am turnerischen Bewegen ist – Thomas Heinen beschreibt das so: „Die Flüssigkeit der Bewegungen. Es soll sehr leicht aussehen, der Turner wirkt nicht so, als würde er sich sehr anstrengen müssen. Doch dahinter steckt eine enorme Leistung des Sportlers. Das Turnen stellt mit die höchsten Anforderungen an den Menschen: maximale Kraftleistungen in komischen Körperpositionen, die man im Alltag so nicht hat. So wird zum Beispiel der Kreuzhang nur durch drei, vier Muskeln getragen. Der ganze Körper ist beim Turnen in Bewegung, das erfordert Koordination. Man ist nah an der Wahrnehmungsgrenze des Menschen, sich aus eigenem Antrieb in der Komplexität – dreifacher Salto mit einer dreifachen Schraube – schneller zu bewegen, geht kaum.“

Mobiles Labor entsteht: Was passiert im Körper von Sportlern?

Professor Thomas Heinen untersucht im neuen Bewegungslabor der Universität Hildesheim, was im Körper passiert, um solche Leistungen erbringen zu können. Im Bewegungslabor können die Forscher alle Bewegungen des Menschen, sowohl in der räumlichen-zeitlichen wie in der Kraftdimension vermessen. „Es ist sehr aufschlussreich, die menschliche Leistung zu erfassen und mit dem Tierreich oder Maschinen zu vergleichen. Die Sprunghöhe eines Menschen auf einer gefederten Akrobatikbahn bei einem Salto nach einem 10 Meter langen Anlauf ist bis zu 3 Meter hoch – etwa das, was ein 20 cm großes Galago-Äffchen aus dem Stand schafft.“

Die Forscher können anhand der Bewegungsanalyse Vorhersagen treffen, welche weiteren Bewegungen bei einem Sportler möglich sind – wäre etwa ein vierfacher Salto denkbar? Sie setzen „Highspeed-Kameras” ein, die besonders gut schnelle Bewegungen des Menschen aufzeichnen können. Dabei werden Marker an den Sportlern angebracht. Der LED-Ring um die Kamera bescheint dabei die Marker mit einem Infraroten Licht, welches für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, die Kamera aber gut aufzeichnen kann, erklärt Heinen. Die Aufzeichnungsrate beträgt bis zu 200 Bilder pro Sekunde. Zum Vergleich: Eine handelsübliche digitale Videokamera nimmt etwa 25 bis 50 Bilder pro Sekunde auf.

Die Wissenschaftler untersuchen auch, welche Wirkung das beliebte Kinesiotaping erzielt. Denn ob die bunten Streifen, die sich Sportler auf den Körper kleben, etwas verändern ist unklar. Die Forschergruppe am Institut für Sportwissenschaft untersucht außerdem Wahrnehmungsprozesse: Wie nehmen Sportler bei solch komplexen Bewegungen überhaupt noch etwas wahr? Dafür messen sie das Blickverhalten mit einem mobilen Eyetracker, können erfassen, in welchen Phasen das Auge bei einem dreifachen Salto geschlossen ist, wann es stationär auf einem bestimmten Punkt im Raum ruht und man sich darauf fixiert. „Es gibt Unterschiede abhängig von der Art der Bewegung und der Erfahrung: Anfänger schließen Augen meist, Experten haben die Augen offen, um sich an der Decke zu orientieren und die Landung vorzubereiten. Sie nutzen die Informationen. Wir untersuchen, wo hier Grenzen liegen, beim dreifachen Salto ist die Geschwindigkeit so hoch, auch Experten schließen die Augen“, sagt Thomas Heinen, der im Bewegungslabor Experten und Novizen vergleicht. Das Labor liegt direkt neben der Turnhalle, eine Tür kann geöffnet werden, so dass auch Anläufe und Geräte mit eingebaut werden können. „Unser Labor ist mobil, wir können das gesamte Equipment in Sporthallen und ins Freie bringen.“

Die Sportwissenschaftler untersuchen derzeit auch die zwischenmenschliche Koordination und fragen, wie man in Synchronsportarten zu einer Synchronizität kommt. In den Studien arbeiten sie mit dem Olympiastützpunkt in Hannover, mit den Wasserball- und Handball-Nationalmannschaften und Turnern aus Niedersachsen zusammen. „Die Sportler freuen sich über Rückmeldungen und sind sehr interessiert, gerade kleinere Vereine haben meist nicht solche komplexen Geräte, um kinematische Analysen durchführen“, sagt Heinen. Der Ablauf ist üblicherweise so: Bewegungen werden aus mehreren Perspektiven mit drei, vier Kameras aufgezeichnet. Dabei verfolgen die Sportwissenschaftler innerhalb der Kamerabilder mehrere Körperpunkte und gestalten ein 3D-Modell des Menschen. Solche Analysen können verwendet werden, um Vorhersagen zu treffen: Was wäre etwa nötig, damit aus dem Salto ein Doppelsalto wird? Thomas Heinen bindet seine Sportstudierenden in die Forschung ein. Sie führen in Seminaren Untersuchungen selber durch und erlernen die Methoden, setzen Pilotstudien in Abschlussarbeiten fort. So haben die Studierenden etwa untersucht, welche Wirkung Geschmack auf die Leistung hat, sie haben Drehpräferenzen bei Turnern, Synchron-trampolinspringer und die Techniken beim „Schubkarrenrennen“ untersucht. Es sind jene Studierende, die einmal als Lehrer Sportunterricht gestalten.

Die Bewegungsformen im Gerätturnen sind sehr vielfältig und gut geeignet, um einen Grundstein zu legen für Koordination, Kraft, Beweglichkeit. Das hat man in anderen Sportarten weitaus weniger, etwa was die Rotation oder das „Über-Kopf-Gefühl“ angeht. In Gerätelandschaften und neueren Sportarten wie Parkour können solche Grundsteine in der Kindheit und Jugend gelegt werden. Auch bei manchen Profisportlern, etwa Volleyballern, gehört Turntraining zum Trainingsprogramm. Turnen und Bewegungskünste sind zwar im Kerncurriculum für die Grundschulen ausgewiesen, ob dies im Schulalltag allerdings auch konsequent umgesetzt wird, hängt wohl immer noch stark von der Lehrperson selber ab.

Zur Person

Thomas Heinen ist seit Herbst 2013 Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der Universität Hildesheim, zuvor hat er seit 2011 eine Professur für Sportpädagogik verwaltet. Zuvor hat er sieben Jahre an der Deutschen Sporthochschule in Köln am Psychologischen Institut gearbeitet, zunächst als Hilfskraft, später als Promovend. In Hildesheim schätzt Thomas Heinen „die Gestaltungsmöglichkeiten an der Universität“. Gerade erschien im Arete Verlag die Publikation „High Performance Gymnastics“. Das Buch ist in Kooperation zwischen der Stiftung Universität Hildesheim und den Universitäten Campinas und Sao Paulo (beide Brasilien) entstanden.

Jahrestagung der dvs-Kommission Gerätturnen

Auf der Jahreskonferenz vom 1. bis 3. September 2014 an der Universität Hildesheim befassen sich etwa 60 Fachleute aus der gesamten  Bundesrepublik, der Schweiz, Japan, Slowenien und England mit den „Dimensionen des Bewegungslernens im Turnen“ (Tagungsprogramm und Abstracts). Für das turnerische Sich-Bewegen ist die Erschließung der dritten Dimension des Raumes charakteristisch. Die Sportwissenschaftler befassen sich mit den Anforderungen an das Turnen und wie in Sportvereinen und Schulen turnerische Lernprozesse begleitet werden können. Dabei betrachten sie auch informelles Turnen, etwa neuere Bewegungsformen wie Parkour oder Freerunning. Ivan Čuk, Professor für Kinesiologie an der Universität Ljubljana und Herausgeber der Zeitschrift „Science of Gymnastics" spricht zur Eröffnung am Montag, 1. September, um 14:00 Uhr in einem Hauptvortrag über den Einfluss der Entwicklung des Wertungssystems im Turnen auf die Leistung. Monèm Jemni von der University of Greewich, England, befasst sich im zweiten Hauptvortrag (2. September, 14:00 Uhr) mit psychologischen, physiologischen und biomechanischen Zusammenhängen, um die komplexen Vorgänge beim Turnen besser zu verstehen. Die weiteren Themen sind vielfältig: So sprechen Katja Winde und Marc Nicolaus über die Auswirkungen visueller Reize auf einen Handstützüberschlag am Sprung; Maika Bepperling stellt erste Ergebnisse einer Untersuchung zu Kindheiten im Leistungsturnen vor und Juliane Veit und Damian Jeraj befassen sich mit Rückmeldungen zur Korrektur von Bewegungsfehlern.

Neben diesen Fachvorträgen finden drei Praxis-Workshops statt. Studierende, im Sport tätige Menschen und Lehrkräfte können an diesen Workshops teilnehmen: In Workshop 1 befassen sich die Teilnehmer mit dem Einsatz von neuen Medien im Bewegungslernen (2. September, 11:00 bis 12:30 Uhr) und können dabei die Nutzung von Tablet PC und Smartphone bei Bewegungslernprozessen ausprobieren. In Workshop 2 geht es um bewusste Bewegungen beim Turnen und welche Rolle Sprache beim Bewegungslernen spielt (2. September, 15:15 bis 17:15 Uhr). Die Teilnehmer reflektieren die Nutzung von Sprache im Bewegungslernen und erfahren wie scheinbar auf den ersten Blick unschaffbare Bewegungsformen im Turnen so auch für ungeübte Personen ausführbar werden. In Workshop 3 befassen sich die Teilnehmer mit Hilfestellung im Gerätturnen (3. September, 9:00 bis 10:30 Uhr). Hierbei geht es um die Diskussion, welcher Helfergriff in Abhängigkeit welcher Zielgruppe (Schule versus Verein) zum Einsatz kommt. Die Teilnahme an den Hauptvorträgen ist kostenfrei. Die Teilnahme an den Arbeitskreisen und Praxisworkshops ist kostenpflichtig. Eine Anmeldung erfolgt per E-mail an thomas.heine@uni-hildesheim.de oder vor Ort im Tagungsbüro (Sportgebäude der Stiftung Universität Hildesheim). Die Workshops finden am Hauptcampus der Universität Hildesheim statt (Marienburger Platz 22).

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Fachbereich 1 Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
news-8623 Tue, 08 Jul 2014 14:10:00 +0200 Forscher suchen Freiwillige für Uni-Studie https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/forscher-suc/ Bewegung und Depression: Gibt es Wechselwirkungen? Pressespiegel regional Fachbereich 1 Psychologie Sportwissenschaft news-8413 Wed, 11 Jun 2014 10:50:00 +0200 Teilhabe durch Sport: „Der Lehrer und Trainer muss kompetent sein" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/teilhabe-durch-sport-der-lehrer-und-trainer-muss-kompetent-sein/ Lara Bartel studiert seit einem Jahr Sport und Englisch und möchte später in der Grundschule arbeiten. Im Sport könne man Kinder oder Erwachsene mit Behinderungen zu einem Teil des Teams machen. Dazu müsse man aber als Lehrer und Trainer wissen, wie man Menschen einbezieht, sagt sie. Isa Lange sprach mit der Sportstudentin der Universität Hildesheim über Teilhabe und wie man im Studium lernt, mit Vielfalt umzugehen. Lara, du führst in dieser Woche mit Sportstudierenden ein Sportereignis durch. Läuft das ab wie immer?

Wir organisieren einen Sport-Spiel-Tag für geistig behinderte Menschen. Leider hatte ich noch nicht all zu viele Erfahrungen, Sportevents zu organisieren und deshalb freue ich mich umso mehr auf diesen Tag. Gemeinsam mit sechs weiteren Kommilitonen erwarten wir einen bunten Mix von etwa 30 Teilnehmern im Alter von 10 bis 50 Jahren. In der Uni-Turnhalle erleben sie einen schönen, sportlichen Tag. Die Teilnehmer sind Bewohner des Röderhofs und des Haus Gertrudenbergs und sind beim Minerva-Lauf erfolgreich mitgelaufen. Wir haben die Bewohner zunächst besucht und dann unterschiedliche Stationen für die Teilnehmer aufgebaut, die sie noch näher an den Sport bringen und vom Alltag etwas ablenken sollen.

Worauf müsst ihr besonders achten, wie geht man mit den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen der Kinder und Jugendlichen und Älteren um?

Es klingt relativ simpel und war doch zugleich schwierig. Die Kinder und auch die Erwachsenen sind auf dem Leistungsstand einer ersten Klasse. Wir haben also versucht, möglichst einfache, wenig reglementierte, aber trotzdem „spaßbringende“ Spiele und Stationen für sie zu gestalten. Dabei achten wir darauf, dass fast jede Station eine gute Polsterung hat, wie Weichbodenmatten, da sie vor Verletzungen schützen. Hilfestellungen werden mehr gebraucht, auch die Betreuer der Teilnehmer stehen uns zur Unterstützung bereit. Unserem Sporttag haben wir das Thema „Dschungel“ zugeordet. Somit können die Teilnehmer zum Beispiel auf dem Trampolin hüpfen wie Kängurus, Klettern wie Affen oder sich mit Lianen über den Fluss der Krokodile schwingen.

Warum ist das Thema relevant für euch in der Ausbildung im Fach Sport im Lehramtsstudium? Was kann Sport denn leisten mit Blick auf mehr Teilhabe? Sport kann doch auch ausgrenzend wirken, oder?

Sich mit behinderten Menschen zu beschäftigen und sich vor allem mit ihnen auseinanderzusetzen ist definitiv relevant für uns Studenten – nicht nur im Fach Sport. Aber vielleicht kann man gerade im Sport den Kontakt zu geistig oder körperlich behinderten Menschen einfacher aufbauen, etwa durch Vertrauensspiele. Seitdem die inklusiven Schulen in Deutschland eingeführt werden, kommen wir gar nicht drum rum, uns mit Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Und das soll nicht negativ klingen, sondern ich finde es gut, dass beide Seiten einen Schritt aufeinander zu gehen. Im Sport können nämlich genauso gut zum Beispiel Menschen im Rollstuhl glänzen, wie der Rollstuhlbasketball zeigt. Aber auch bei anderen Spielen kann man Kinder oder Erwachsene mit einbeziehen und zu einem Teil des Teams machen. Der Lehrer und Trainer muss nur kompetent genug sein, um ihn nicht auszugrenzen oder denjenigen einfach auf die Bank zu setzen, da es vielleicht so einfacher erscheint. Daher bin ich froh, auch im Studium einen Einblick in die Thematik zu bekommen, so dass ich später im Beruf nicht ins „kalte Wasser geschmissen werde“.

Wo geht es beruflich für dich hin?

Ich möchte später in der Grundschule als Lehrerin arbeiten. Gerade dort werde ich mit dem Thema Inklusion in Berührung treten, da in den Klassen Kinder mit Behinderungen keine Ausnahme sind. Die Praxiserfahrungen im Studium ermöglichen mir Einblicke, wie ich Aufgaben und Unterricht gestalten kann, damit alle Kinder Spaß am Sport haben.

Du besuchst das Seminar „Sport in inklusiven Lerngruppen" von Sportprofessorin Vera Volkmann. Die Gestaltung des Sporttags für den Röderhof, die Vor- und Nachbereitung findet im Rahmen des Seminars statt, ihr erbringt damit einen Teil eurer Studienleistung. Mit welchen Fragen befasst ihr euch zum Beispiel im Seminar?

Wir fragen uns zum Beispiel, wie man behinderte Menschen im Sportunterricht mit einschließen kann, sodass sie sich nicht als Außenseiter sehen. Wie können wir den Unterricht für alle interessant und anspruchsvoll gestalten, ohne dass jemand ausgegrenzt wird?  Dabei haben wir versucht, uns in die Lage der Betroffenen hinein zu versetzen, „normale" Spiele zu spielen und wir haben Sportspiele so geändert, dass alle beteiligt wurden, ohne, dass jemand ausgegrenzt wird. Denn das verstehe ich unter Inklusion. Neben den Chancen des gemeinsamen Sportunterrichts diskutieren wir durchaus auch die damit verbundenen Grenzen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Inklusion Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
news-8304 Tue, 20 May 2014 08:40:00 +0200 Laufen auf Hochtouren: Laufanalysen und Belastungsmessungen ergänzen Laufstrecken https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/laufen-auf-h/ Gemeinsames Laufen beflügelt – am Freitag, 23. Mai 2014, lädt die Universität Hildesheim zum Minerva-Lauf ein. Auf Strecken rund um den Uni-Campus können Hobby-Läufer, Neueinsteiger und Ausdauersportler aller Altersgruppen sich sportlich messen – die Distanzen reichen von 700 Meter bis zu 10 Kilometer. Sportwissenschaftler bieten Laufanalysen mit Videoauswertung und Laktatmessungen an, um die Belastung zu bestimmen. Im Rahmen des Bachelorstudiums „Sport, Gesundheit und Leistung“ organisieren die Studenten Simon Oys und Robert Kuligowski den Lauf. „Für jeden ist etwas dabei und vielleicht wecken wir bei dem ein oder anderen das Interesse am Laufsport“, sagt Robert Kuligowski. Seminare zu Leistungsdiagnostik, Ernährung, Biowissenschaft, Sportpädagogik und -psychologie gehören zu den Studieninhalten. Nun kann der Sportstudent die Theorie unter echten Bedingungen anwenden.

Eröffnet wird der sechste Minerva-Lauf um 17:00 Uhr direkt vor dem Uni-Sportgebäude am Marienburger Platz. Neben den Einzelwettbewerben über 10, 2 und 5 Kilometer können Sportler in diesem Jahr an einem Teamwettbewerb auf der 5-Kilometer-Strecke teilnehmen (ein Team besteht aus mindestens drei Personen). Die ersten drei Zeiten des gesamten Teams werden dabei in der Wertung summiert. Außerdem können Unternehmen und Organisationen ihr Team ins Rennen schicken. Beim Firmen-Lauf unterstützen sie mit ihrem Startgeld in Höhe von 150 Euro die Sportstudierenden. Für die Kleinsten eignet sich der Bambini-Lauf, eine 700 Meter lange Strecke für Kinder. Die Schule mit den meisten Teilnehmern gewinnt den „Fun-Cup“, ein Sportvormittag in der Turnhalle.

Rund 140 Läufer haben sich bereits angemeldet. „Ganz vorne mit dabei ist wieder der Röderhof mit etwa 40 Teilnehmern. Die jungen Frauen und Männer mit geistiger Behinderung wollen nicht separat laufen, sondern in der Hauptklasse mitrennen und gewertet werden“, sagt Bettina Lamers vom Institut für Sportwissenschaft und hebt den Sportgeist der jungen Läufer hervor. Die Sportwissenschaftler der Hildesheimer Universität haben in den vergangen Jahren einen Schwerpunkt im Bereich „Inklusion“ entwickelt. Angehende Lehrer lernen in Seminaren, wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam sportlich aktiv sein können. Aber auch weitere Grundschulen aus Hildesheim glänzen bereits mit hohen Anmeldezahlen für den Minerva-Lauf, so Lamers.

Der Lauf ist auch Teil des „Healthy Campus“ (Gesunder Campus). Sportwissenschaftler haben das Gesundheitsprogramm in diesem Jahr an der Universität in Kooperation mit dem Institut für Psychologie gestartet. Dabei drehen sich die Maßnahmen rund um die Themen regelmäßige Bewegung, Ernährung und Stressreduktion. Damit möchte das Team um Dr. Marc Nicolaus nicht punktuell, sondern kontinuierlich Studierende, Lehrende und Mitarbeiter motivieren, etwas für ihre Gesundheit zu tun. So gibt es etwa jeden Mittwochnachmittag einen Lauftreff, der sich auch für Anfänger eignet.

Wie belastet sind die Läufer? Während des Minerva-Laufs bieten die Sportwissenschaftler Laufanalysen mit Videoauswertung, Laktatmessungen direkt nach dem Lauf, Testungen, um Koordination und Beweglichkeit zu bestimmen, und kostenfreie Massagen an. Zudem untersucht ein Team um Psychologieprofessorin Renate Soellner in einer Studie, wie Studierende auf ihre Gesundheit achten, ob sie sich gestresst fühlen, wie sie gut abschalten können und wie Studienbedingungen das Wohlbefinden beeinflussen. Das „Gesundheitsmonitoring“ wird derzeit für den Universitätsstandort Hildesheim ausgewertet.

Weitere Anmeldungen zum Minerva-Lauf sind vor Ort am Veranstaltungstag möglich (Teilnahmegebühr Studierende 7 Euro, Erwachsene 10 Euro). Die VGH-Versicherung, Regionaldirektion Hildesheim, unterstützt den Lauf, sodass für Schülerinnen und Schüler keine Teilnahmegebühr anfällt. Für die medizinische Betreuung steht ein Sanitätsdienst bereit. Der Lauf wird nach den Regeln des Deutschen Leichtathletikverbandes durchgeführt.

Ergebnisse des 6. Minerva-Laufs

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Pressemeldungen Psychologie Sportwissenschaft
news-8230 Tue, 06 May 2014 07:56:00 +0200 Stile im südamerikanischen Fußball https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/stile-im-suedamerikanischen-fussball/ Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht zu Gast an Uni Hildesheim: Der renommierte Literaturprofessor nimmt am Dienstag, 13. Mai 2014, Zuhörer in die Welt des südamerikanischen Fußballs mit und stimmt auf die nahende Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ein. Politik- und Sportwissenschaftler befassen sich in weiteren Vorträgen mit der Legitimation sportlicher Großereignisse, mit politischen Protesten, Sportfördergesetzen und Fairness. Hans Ulrich Gumbrecht ist nicht nur ein herausragender und äußerst vielseitiger Literaturwissenschaftler, sondern auch ein gefragter zeitgenössischer Intellektueller. Zu seinen beruflichen Stationen zählen neben Deutschland, Spanien und Italien seit 1989 die Eliteuniversität Stanford sowie zahlreiche internationalen Gastprofessuren. Regelmäßig äußert Hans Ulrich Gumbrecht sich im Feuilleton der F.A.Z. zu Literatur und Philosophie, aber auch zu verschiedenen Facetten der Alltagskultur des 21. Jahrhunderts.

Gumbrecht kennt die Welt des Sports und der Stadien. Er besitzt Dauerkarten für American Football, Eishockey und Basketball. In seinem Buch „Lob des Sports“ (2005) setzt er sich mit dem wachsenden Stellenwert des Sports in der Gesellschaft auseinander. Bei seinem Besuch in Hildesheim dürfen sich Lehrende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit auf spannende Einblicke in die „Stile im südamerikanischen Fußball“ von dem Literaturprofessor und bekennenden Fußballfan erhoffen. Dabei nimmt er sich auch Zeit für Gespräche mit Studierenden.

Der Vortrag von Professor Gumbrecht beginnt am Dienstag, 13. Mai 2014, um 18.15 Uhr im Hörsaal 1 am Hauptcampus. In der Ringvorlesung „Politik und Sport" (Meldung) laden die Professoren Marianne Kneuer und Peter Frei ein zu Debatten über Sport und Politik: Es geht etwa um die Legitimation sportlicher Großereignisse, um politische Proteste, um Sportfördergesetze und Fairness.

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Migrationspolitik Pressemeldungen Fachbereich 1 Politik Sportwissenschaft
news-8188 Wed, 30 Apr 2014 19:23:00 +0200 WM ist großes Thema in der Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/wm-ist-grosse/ Ringvorlesung zum Thema "Sportliche Inszenierungen" Pressespiegel regional Universität Hildesheim Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Sportwissenschaft news-8135 Mon, 28 Apr 2014 09:15:00 +0200 Sportliche Großereignisse und ihre Schatten https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sportliche-grossereignisse-und-ihre-schatten/ Die Universität Hildesheim lädt zu Debatten über Sport und Politik: Es geht um den Glanz und die Legitimation sportlicher Großereignisse, um politische Proteste, um Sportfördergesetze und Fairness. Dieses Jahr steht im Zeichen sportlicher Großereignisse: die olympischen Winterspiele in Sotchi, die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Aber neben dem Glanz, den solche „events“ weltweit verbreiten, gibt es durchaus auch Schatten, sagt Marianne Kneuer, Professorin für Politikwissenschaft der Universität Hildesheim. Die kritisierte Sicherheitslage, der Russland mit drastischen Vorkehrungen begegnete; in Brasilien protestierten Menschen und verlangten Schulen und Lehrer statt Stadien. In Bayern entschieden sich die Bürger gänzlich gegen eine Winterolympiade. Aus Qatar als Ausrichter der Fußball-WM 2022 hört man  Nachrichten über ausgebeutete Leiharbeiter. Diese wenigen Beispiele geben vor allem Hinweise darauf, wie sehr Sport und Politik verknüpft sind, ergänzt Peter Frei, Professor für Sportwissenschaft.

Das Fach Politikwissenschaft und das Institut für Sportwissenschaft nehmen in einer gemeinsamen Ringvorlesung diese Verknüpfungen in den Blick und nähern sich dem Faszinosum sportlicher Inszenierungen aus verschiedenen Perspektiven. Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit sind eingeladen, im Sommersemester 2014 mit  externen Experten, Personen aus dem Sport ebenso wie den Sport- und Politikwissenschaftlern der Universität Hildesheim zu diskutieren. Die Reihe ist kostenfrei.

Nach einer Einführung in das Themenfeld am 30. April, folgen Beiträge über die Bezüge zwischen Sport, Medien und Politik, über Laufen und Politik oder über den „Glanz und die Legitimation sportlicher Großereignisse und warum es Diktaturen einfacher haben". Der renommierte Literaturprofessor Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford) spricht über Stile im südamerikanischen Fußball. Es geht um politische Proteste im Rahmen von sportlichen Großereignissen und um das Sportfördergesetz in Niedersachsen. In einer Podiumsdiskussion am 25. Juni debattieren Experten aus der Sportwelt über „Moral und Fairness im Sport“.

Die Ringvorlesung „Sport und Politik“ im Sommersemester 2014 findet mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr an der Universität Hildesheim statt (Marienburger Platz 22, Hörsaal 1, 2 bzw. 3). 

Sport und Politik (Programm als PDF)

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Migrationspolitik Pressemeldungen Politik Sozialwissenschaften Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-7990 Wed, 12 Mar 2014 08:00:00 +0100 Fünf Nationen, eine Sprache - Basketball / In Bad Salzdetfurth verstärken Asylbewerber ein Team von Hobby-Sportlern https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fuenf-natione/ In einer niedersächsischen Kleinstadt trainieren Asylbewerber und Bürger gemeinsam. Wie Sport beim Ankommen in einem neuen Land hilft / Seit die Flüchtlinge da sind, trainieren die Sportler gemeinsam viel länger und intensiver / Interview über Sport und Integration mit Sportprofessorin Vera Volkmann Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft Bildungsintegration Zentrum für Bildungsintegration Flüchtlinge news-7992 Wed, 12 Mar 2014 08:00:00 +0100 Interview über Sport und Integration mit Sportprofessorin Vera Volkmann https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/interview-ueb-1/ In Bad Salzdetfurth verstärken Asylbewerber ein Team von Hobby-Sportlern. Das Training ist vor allem eine Therapie vom Trauma der Flucht / Vera Volkmann über Integration und Sportvereine, sie erforscht in Hildesheim Biografien von Sportlehrern mit Migrationshintergrund Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft Zentrum für Bildungsintegration Bildungsintegration news-7970 Sat, 01 Mar 2014 17:04:00 +0100 "Jetzt sind alle Seiten zufrieden" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/jetzt-sind/ Neuer Jugendraum in Hasede ist fertig / Verbindungstür ist abgeschlossen Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-7768 Mon, 27 Jan 2014 08:12:00 +0100 Gesunder Campus https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gesunder-campus/ Sportwissenschaftler starten Gesundheitsprogramm an Universität: Regelmäßige Bewegung, Sport, Stressreduktion und Ernährung – um diese Themen dreht sich das Projekt „Healthy Campus“. Zum Auftakt lädt die Projektgruppe Lehrende, Mitarbeiter und Studierende zu einer Informationsveranstaltung am 29. Januar ein. Die Grundidee ist leicht erklärt. „Wir wollen Informationen und Angebote liefern, wie man sich gesund ernähren und Sport treiben kann“, sagt Jonas Abraham. Das Problem sei, dass man oft nur punktuell aktiv ist. „Die Umstellung gelingt nicht. Gesund leben heißt eben, das man nicht einen Tag im Jahr aktiv ist, sondern über das Jahr verteilt – und das wollen wir begleiten“, erklärt der Student. Dabei könne man im Alltag ansetzen, etwa auf dem Uni-Campus. „Oft greift man für kurze Strecken zum Standortwechsel zum Auto, Studierende fahren mit dem Bus anstatt das Fahrrad zu nutzen und statt die Treppe zu erklimmen, wählt man den Fahrstuhl.“

Gemeinsam mit Patrick Brockmeyer, Maxime Menges und weiteren Studierenden der Studienvariante „Sport, Gesundheit und Leistung“ treibt er eine Gesundheitsinitiative des Sportinstituts der Universität Hildesheim voran. Die Sportwissenschaftler um Prof. Dr. Peter Frei und Dr. Marc Nicolaus beginnen in diesem Jahr mit mehreren Maßnahmen – von Ernährungsberatung über Rückentraining und Blutdruckmessung bis zum Lauftreff. „Wir wollen nicht punktuell, sondern kontinuierlich Studierende und Lehrende ankurbeln, etwas für ihre Gesundheit zu tun“, sagt Maxime Menges.

Regelmäßige Bewegung, Sport, Stressreduktion und Ernährung – um diese Themen dreht sich das Projekt „Healthy Campus“ und bietet gesundheitsorientierte Maßnahmen an. Zum Auftakt lädt die Projektgruppe Lehrende, Mitarbeiter und Studierende zu einer Informationsveranstaltung am 29. Januar ein (18:00 Uhr im Seminarraum des Sportgebäudes SP008). Das Konzept des Projektes wird vorgestellt und der Sportmediziner Dr. Hauke Horstmann von der Medizinischen Hochschule Hannover und der Physiotherapeut Joachim Hildebrandt geben einen Einblick in gesunde Lebensweisen. Interessierte können sich bei Fragen an Marc Nicolaus wenden (E-Mail marc.nicolaus[at]uni-hildesheim.de).

Wie man anfängt – Maxime Menges rät, kleine Ziele zu setzen. Das klingt banal, sei aber effektiv und man „erfährt die Wirkung unmittelbar, man erreicht Etappenziele“. „Wenn ich nicht regelmäßig jogge, dann starte ich nicht am Montag mit einer 30-Kilometer-Etappe, sondern teile mir die Strecke ein, beginne zunächst mit kurzen Wegen“, so Menges. Und wer Lust hat, könne gemeinsam Laufen und sich verbindlich verabreden – auch die Universität hat einen Lauftreff. „Außerdem haben wir das Zentrum für Hochschulsport mit einer breiten Palette an Angeboten, auch zur Entspannung und Rückenstärkung“, ergänzt Patrick Brockmeyer.

Studie: Wie geht es dir?

Wie achten Studierende auf ihre Gesundheit, wie beeinflussen Studienbedingungen das Wohlbefinden? Fühlen sich Studierende gestresst, wie können sie gut abschalten und wie gehen sie mit Prüfungsdruck und Schreibblockaden um – das erheben Psychologinnen derzeit für den Universitätsstandort Hildesheim in einem Gesundheitsmonitoring.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-7713 Thu, 16 Jan 2014 18:34:00 +0100 Wie geht es dir? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/wie-geht-es/ Psychologinnen starten eine Studie über Gesundheit im Studium. Wie achten Studierende auf ihre Gesundheit, wie beeinflussen Studienbedingungen das Wohlbefinden? Ab sofort können Studierende teilnehmen. Hinter dem Gesundheitsmonitoring steckt ein Forschungsprojekt: Nur drei Hochschulen bundesweit wurden vom Bundesministerium für Gesundheit ausgewählt – darunter die Universität Hildesheim. Das Team um Prof. Dr. Renate Soellner hat Erfahrungen in der Forschung zu Suchterkrankungen – so wurde etwa der Alkoholkonsum von Jugendlichen in europäischen Ländern untersucht. Mit dem Gesundheitsmonitoring, das in dieser Woche startet, schaffen die Forscherinnen erstmalig eine Datengrundlage – denn verlässliche Zahlen, gar für einen ausgewählten Standort, fehlen. „Wir erfassen gesundheitliche Verhaltensweisen und das Befinden im Studienalltag, um Bedarfe, Ressourcen und Probleme zu erkennen“, sagt Prof. Dr. Renate Soellner von der Universität Hildesheim. Gefragt werden die Studierenden etwa, ob sie auf dem Campus Rückzugsmöglichkeiten und Orte zur Entspannung aufsuchen können. Fühlen sich Studierende gestresst, wie ist das miteinander, wie können sie gut abschalten und wie gehen sie mit Prüfungsdruck und Schreibblockaden um – all das wollen die Psychologinnen nun für die Hildesheimer Uni herausfinden. „Es geht auch um Konsum, etwa von Alkohol, Tabak und verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Schlaf- und Aufputschmittel“, so Soellner.

Im Zuge der Bologna-Reform und der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge wurde vermehrt über die Belastung von Studierenden berichtet, von gestiegenen Abbrecherquoten, einer verstärkten Nachfrage nach Studien- und psychologischer Beratung und gestiegenem Lernstoff. Die Endnote setzt sich nun aus vielen Hausarbeiten und Prüfungsleistungen im gesamten Verlauf des Studiums zusammen. Studien – etwa ZEITlast, in der Wissenschaftler der Universitäten Hamburg und Hildesheim Tagesverläufe von Studierenden dokumentierten – zeigten: Es gibt keine größere zeitliche Belastung im Vergleich zu den ausgelaufenen Magister- und Diplomstudiengängen. Die Zeit, die Studierende in das Studium investieren, liegt unter den von Bologna geforderten Werten. Andere Studien dokumentieren eine höhere Zeitbelastung.

„Der psychische Druck ist für manche Studentinnen und Studenten immens“, weiß Renate Soellner. Konkurrenz, das Gefühl von Belastung und Prüfungsangst gehören für viele zum Studienalltag. In Hildesheim befasste sich kürzlich bereits der Senat in einem Tagesordnungspunkt „Psychische Probleme von Studierenden“ mit diesem Befund; der Arbeitskreis Gesundheitsmanagement unter Leitung des Hauptberuflichen Vizepräsidenten ist eingebunden. Psychologe Andreas Witte berichtete vom Alltag in der Beratungsstelle des Studentenwerks OstNiedersachsen. Mit dem Gesundheitsmonitoring sollen nun umfangreichere Daten eingeholt werden. Die Untersuchung soll kommendes Jahr und anschließend alle zwei Jahre wiederholt werden, um Bedarfe frühzeitig erkennen und Auswirkungen struktureller Veränderungen erfassen zu können. Geplant ist, die Befragung auf weitere Statusgruppen auszuweiten.

Hinter dem Gesundheitsmonitoring steckt ein Forschungsprojekt. 19 Hochschulen haben sich beim Bundesministerium für Gesundheit beworben – nur drei bundesweit wurden ausgewählt – darunter die Universität Hildesheim, die nun für das Vorhaben „Prävention von riskanten Substanzkonsum bei Studierenden“ bis Mitte 2015 rund 100.000 Euro erhält. Kooperationspartner ist die delphi-Gesellschaft sowie die Hochschule Magdeburg-Stendal.

Anlass, bei der Gesundheit von Studierenden genauer hinzuschauen und Präventionsangebote zu entwickeln, boten besorgniserregende Untersuchungen. So hat etwa eine vom Deutschen Studentenwerk in Auftrag gegebene HISBUS-Studie das Belastungserleben von Bachelorstudierenden in Studium und Alltag untersucht. Der überwiegende Teil der Studierenden berichtet von starken Belastungen im Studium, auch Erwerbstätigkeit und Geldmangel erzeugen Stress (Hisbus 2013). Wie junge Erwachsene mit Stress und Leistungssteigerung umgehen, zeigt eine  Untersuchung im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums (Hisbus 2012). Die meisten Studierenden (84%) haben schon einmal davon gehört, dass Substanzen mit dem Ziel der „geistigen Leistungssteigerung“ genommen werden. Die große Mehrheit hat allerdings keine Erfahrung mit „Hirndoping“; doch ein Teil (17%) könne sich vorstellen, „leistungssteigernde Mittel zu nehmen“.

Die Universität Hildesheim ist nun eine der ersten Hochschulen in Deutschland, die Gesundheitsförderung und Prävention gezielt angeht. Bisher wurde dieser Bereich an Universitäten vernachlässigt, öffentlich geförderte Projekte waren kaum vorhanden. In Schulen ist dies anders – Initiativen wie die „Klasse 2000“ haben Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung zum Ziel. „Wir meinen das ernst“, sagt Renate Soellner. Man wolle es nicht dabei belassen, Daten zu generieren. „Es macht Sinn, dann auch zu handeln“, so Soellner, die im Bereich Sucht und Gesundheit von Jugendlichen forscht. Auch das Sportinstitut der Universität beginnt in diesem Jahr mit mehreren Maßnahmen – von Ernährungsberatung über Rückentraining bis zum Lauftreff („Healthy Campus“, Infoveranstaltung am 29. Januar). Die Sportwissenschaftler wollen nicht punktuell, sondern kontinuierlich Studierende und Lehrende aktivieren, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Die Psychologinnen legen derzeit die Datengrundlage. Seit Mitte Januar können Studierende an der Befragung teilnehmen. „Ich habe viele Studien gelesen über die Gesundheit von jungen Erwachsenen. Und mich gefragt, ob die Befunde auch auf Hildesheim zutreffen und wie Studierende vor Ort mit Stress umgehen, ob sie in das Hirndoping einsteigen oder Suchtprobleme haben“, sagt Siv Waldeck. Die Psychologiestudentin gehört zu der Forschergruppe. „Und es ist spannend, jetzt echte Daten zu erheben, mitzuerleben, wie Forschung gemacht wird und wie viel Arbeit dahinter steht.“ Man wolle „keine Gruppe als Problemfall herauspicken“, unterstreicht Astrid Bräker, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie. „Wir behandeln die Daten anonym und hoffen auf ehrliche Auskunft. Es geht nicht darum, zu diagnostizieren, wir wollen die Lage in Hildesheim in ihrer Gesamtheit erfassen.“ Astrid Bräker hat in einem europäischen Forschungsprojekt den Substanzkonsum von Jugendlichen mit seinen individuellen und strukturellen Einflussfaktoren erfasst. Die Forschergruppe der Universität Hildesheim verglich dabei den Alkoholkonsum von Jugendlichen in 26 Ländern. Nach dem Ausflug ins internationale Terrain möchte Bräker nun „vor der Haustür etwas tun“.

Studentinnen und Studenten können sich bei Fragen zum Gesundheitsmonitoring „healthy@uni-hildesheim“ an die Forschergruppe wenden (E-Mail: healthy@uni-hildesheim.de).

www.hisbus.de/about/pdf/2012_01_Hirndoping.pdf

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Pressemeldungen Psychologie Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-7722 Fri, 10 Jan 2014 17:49:00 +0100 Der Bürger soll mitplanen: Was braucht der Sport? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/der-buerger-s/ Neues Entwicklungskonzept: Stadt und Uni hoffen auf große Beteiligung an der Umfrage / Frühstens 2015 werden erste Ideen umgesetzt Pressespiegel regional Sozialwissenschaften Sportwissenschaft Fachbereich 1 news-7572 Wed, 27 Nov 2013 18:39:00 +0100 Nach dem Konzept ist vor dem Konzept: Wieder geht es um die Sportklubs https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-dem-kon/ Stadt und Uni arbeiten bei der Sportentwicklung zusammen Pressespiegel regional Universität Hildesheim Sportwissenschaft Fachbereich 1 news-7522 Wed, 27 Nov 2013 12:54:00 +0100 Veranstaltungsreihe "Sport, Natur und Gesundheit", Vortrag von Prof. Dr. Vera Volkmann zum Thema "Inklusion im Sport" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/veranstaltun-3/ Prof. Dr. Vera Volkmann vom Institut für Sportwissenschaft referierte über die Thematik der Inklusion in Verbindung mit Sport im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sport, Natur und Gesundheit" der Volkshochschule Hildesheim und des Kreissportundes Hildesheim. Hier finden Sie den Bericht aus der LDZ vom 16. März 2013 (pdf).

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Sportwissenschaft
news-7521 Wed, 27 Nov 2013 12:48:00 +0100 Inklusion im Sportunterricht https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/inklusion-im/ Die Juniorprofessorin Vera Volkmann und Nico Kurpiers vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim, Marienburger Platz 22, laden zu der Informationsveranstaltung „Inklusion – just do it?“ ein Hildesheim (r/he). Die Juniorprofessorin Vera Volkmann und Nico Kurpiers vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim, Marienburger Platz 22, laden zu der Informationsveranstaltung "Inklusion - just do it?" ein:
Verschiedene Sportwissenschaftler berichten dabei am Mittwoch, 3. Juli, von 15 bis 17 Uhr, von den Chancen und Grenzen der Inklusion in Bezug auf Sport- und Bewegungsangebote. In dem Seminar "Über Sport und körperliche Beeinträchtigung" haben sich die Studenten beispielsweise mit Konzepten zum inklusiven Sport befasst, selber einen Tag im Rollstuhl verbracht und die Sportart Rollstuhlbasketball ausprobiert.

Ein anderes Projekt - "Schneesport mit krebskranken Kindern" - haben die Studenten in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover verwirklicht: Gemeinsam mit betroffenen Familien und Ärzten verbrachten sie eine Rehabilitationswoche in den Bergen. Nico Kurpiers spricht in diesem Rahmen über Wintersport als Mittel zur Rehabilitation krebskranker Kinder.

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Sportwissenschaft
news-7391 Tue, 12 Nov 2013 15:26:00 +0100 Biographien von Sportlehrern https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/biographien-von-sportlehrern/ Hinter Biographien stecken Geschichten – Prof. Dr. Vera Volkmann entdeckt sie. Die Juniorprofessorin für Sportwissenschaft untersucht, welche Rolle Sport beim „Bildungsaufstieg“ spielen kann. In biographischen Interviews zeichnet sie seit 2013 auf, wie Sportlehrerinnen und Sportlehrer mit Migrationshintergrund jene geworden sind, die sie sind. Manche Interviews mit Lehrkräften aus Nordrhein-Westfalen umfassen vier Stunden. Es ist nicht die Sicht von Statistiken und Institutionen, die sie zuerst hört, sondern die der Menschen selbst. Bildungsintegrationsprozesse und Lebensverläufe zeichnet die gebürtige Bielefelderin aus biographischer Perspektive nach. Dieses Interesse begleitet sie schon seit Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit 2001 in Jena.

Wie konnte es gelingen, das deutsche Schulsystem erfolgreich zu absolvieren? Welche Hindernisse mussten überwunden werden? Welche Bedeutung kommt dem Sport in diesem Zusammenhang zu? Da ist etwa eine junge Lehrerin, deren Eltern aus der Türkei kamen und ihrer Tochter in der Kindheit einen breiten Zugang zu Bewegung und Sport ermöglichten. Im Studienfach Mathematik war sie gescheitert, im Fach Sport ein Ass. „Sie stand auf der Kippe und hat es geschafft, indem sie sich dem Sport zuwandte. Dort erlebte sie geteiltes Wissen, geteilte Werte. Sie wechselte das Fach und ist heute erfolgreiche Sport- und Deutschlehrerin an einer Hauptschule“, berichtet Vera Volkmann von einem Fallbeispiel.

Derzeit baut die Sportwissenschaftlerin Kontakte zum niedersächsischen Netzwerk von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund auf, um die Untersuchung auszuweiten.

„In meinem Forschungsprojekt nehme ich jene in den Blick, die zunächst einmal bildungsintegriert erscheinen: Sportlehrerinnen und Sportlehrer mit Migrationshintergrund“, fasst Vera Volkmann zusammen. Aktuelle Diskussionen um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund konzentrieren sich häufig auf das Misslingen von Bildungsintegration in Deutschland. Dann blinken Begriffe wie fehlende Arbeitseinkommen oder höheres Armutsrisiko in den Debatten auf. Das sitzt. Im Fußball aber, da ist scheinbar alles möglich. Die deutsche Nationalmannschaft wird häufig als Beispiel für gelingende Integration herangezogen. „Sport kann aber auch ausgrenzend wirken – das darf man nicht unterschätzen. Gruppen neigen dazu, sich abzugrenzen“, merkt Volkmann an. „Überall dort, wo es ein ‚Wir’ gibt, gibt es zwangsläufig auch ‚die Anderen’“. Sport ist hochemotional besetzt, Erfahrungen und Erlebnisse sind körperlich gebunden.  „Durch Sport kann das Selbstwertgefühl steigen. Erfolgserfahrungen und Anstrengungsbereitschaft werden auf eigene Fähigkeiten zurückgeführt. Sportliche Freizeitaktivitäten in Vereinen können Menschen auch zusammenführen, die sonst eher getrennt sind“, sagt die Juniorprofessorin, die an der Universität Hildesheim die künftige Lehrergeneration ausbildet.

An der Universität Hildesheim ist ein Forschungsschwerpunkt zum Thema „Bildungschancen – Bildungsintegration“ entstanden. Musik und Sport werden als wichtige Felder für Teilhabe einbezogen. „Ich freue mich, in Hildesheim mitzuwirken, die Wege sind kurz und ich schätze das Arbeitsklima, kann mich mit Kollegen aus anderen Fächern austauschen“, sagt Vera Volkmann. Den erneuten Schritt in Richtung Wissenschaft ist sie sehr bewusst gegangen, hat die Lebenszeitverbeamtung als Lehrerin aufgegeben. Sie hat Referendare aus- und Lehrer fortgebildet. Fast fünf Jahre war sie als Lehrerin in Nordrhein-Westfalen tätig, an einer Schule, die seit über 20 Jahren Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet. Sie studierte Sport und Französisch in Bielefeld und Lyon. In ihrer Promotion an der Universität Oldenburg untersuchte sie, welche Rolle biographische Erfahrungen für das Handeln von Lehrern spielen. Vera Volkmann hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.

Der Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim lädt zur öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Vera Volkmann ein. Sie spricht am Mittwoch, 13. November 2013, zum Thema „Sport als Heimat: Biographische Konstruktionen der Zugehörigkeit“ (18:15 Uhr, Hörsaal 1, Hauptcampus Marienburger Platz 22). Im Rahmen des Vortrags stellt sie erste Ergebnisse aus den Fallanalysen vor.

Teilnahme an der Studie: Interessierte Sportlehrerinnen und Sportlehrer mit Migrationshintergrund können sich an Vera Volkmann wenden (E-Mail vera.volkmann[at]uni-hildesheim.de). 

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Polyv. 2-Fäch.BA MEd (Lehramt) Bildungsintegration Lehrerbildung
news-7337 Mon, 04 Nov 2013 13:38:00 +0100 Studenten führen über den Trimm-Pfad https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/studenten-fue-1/ Institut für Sportwissenschaft Wer etwas für seine Kondition tun möchte oder saisonbedingten Pfunden auf den Rippen den Kampf ansagen möchte, darf in den Wochen bis Weihnachten erneut unter Anleitung aktiv werden. Sportstudenten der Universität werden erneut über den Trimm-Parcours im Galgenberg führen und laden ein, nebenbei die herbstliche Natur zu erleben und Stress abzubauen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen und alle Termine (pdf).

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Sportwissenschaft
news-7401 Sat, 02 Nov 2013 14:25:00 +0100 Entscheidung bis Ende März 2014 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/entscheidung-2/ Erarbeitung eines Sport-Konzeptes Pressespiegel regional Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Sportwissenschaft news-7399 Sat, 02 Nov 2013 14:21:00 +0100 Studenten führen über Trimm-Pfad https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/studenten-fue-3/ Pressespiegel regional Universität Hildesheim Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Sportwissenschaft news-7220 Thu, 31 Oct 2013 17:33:00 +0100 KlUt-Projekt - Feierliche Eröffnung und Übergabe https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/klut-projekt/ Der Kletterturm wurde am 29.10.2013 feierlich eröffnet Am 29.10.2013 wurde der Kletter- und Umweltturm feierlich eröffnet und an die Stadt Laatzen und die Kita Sehlwiese übergeben.

Hier geht es zu den Presseberichten und zur Projektseite.

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Sportwissenschaft
news-7466 Wed, 25 Sep 2013 16:30:00 +0200 Trendsport gegen Tradition https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/trendsport-g/ Die Rollschuhbahn in der Steingrube soll einem Parcour-Platz weichen. Für die einen wäre das die Erfüllung eines Traums - für die anderen ein bitterer Verlust. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-7507 Wed, 03 Jul 2013 16:56:00 +0200 Inklusion im Sportunterricht https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/inklusion-im-1/ Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-7061 Sat, 22 Jun 2013 16:18:00 +0200 Kita, Sport und Stadtjubiläum https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/kita-sport/ Pressespiegel regional Sportwissenschaft Universität Hildesheim news-6634 Wed, 12 Jun 2013 09:33:00 +0200 Geführte Trimm-Touren https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gefuehrte-tri/ im Galgenberg Hier finden Sie weitere Informationen über die geführten Trimm-Touren!

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Sportwissenschaft
news-7048 Mon, 10 Jun 2013 15:26:00 +0200 Nach dem Lauf zur Speichelprobe https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-dem-lau/ Kombi-Veranstaltung an der Universität: Lauf und Tests zugleich Pressespiegel regional Psychologie Fachbereich 1 Sportwissenschaft news-7047 Sun, 09 Jun 2013 14:55:00 +0200 Stadt setzt sich mit Uni und Vereinen an einen Tisch https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/stadt-setzt/ Stadt plant Erarbeitung eines neuen Sportkonzepts / Tennisplatzfrage offen Pressespiegel regional Universität Hildesheim Sportwissenschaft news-7040 Tue, 04 Jun 2013 14:36:00 +0200 Auf die Plätze, fertig, los! https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/auf-die-plaet-1/ Sportstudenten der Universität Hildesheim laden zum 5. Minerva-Lauf / Anmeldungen noch möglich Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6589 Mon, 03 Jun 2013 13:30:00 +0200 Sportstudierende laden ein zum Minerva-Lauf https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sportstudierende-laden-ein-zum-minerva-lauf/ „Gemeinsame Wettrennen sind ein enormer Ansporn, Gruppendynamik beflügelt“, sagt Vincent Zimmermann. Am 7. Juni lädt er gemeinsam mit Studierenden der Studienvariante „Sport, Gesundheit, Leistung“ zum Minerva-Lauf ein. „Gemeinsames Laufen beflügelt und spornt an“, meint Vincent Zimmermann. Eine Sportveranstaltung zu organisieren, die sich an eine breite Zielgruppe richtet – von Kindern bis zu Erwachsenen –, das ist das Studienprojekt von sechs Studierenden der Studienvariante „Sport, Gesundheit, Leistung“ an der Uni Hildesheim. Nicht nur Laufprofis: Die Studierenden wollen auch jene begeistern, die nicht täglich joggen. „Und wir hoffen, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrende und Studierende aus unserer Uni teilnehmen."

Zahlreiche Läuferinnen und Läufer haben sich für den Minerva-Lauf angemeldet. Die Strecken reichen von 2 bis 10 Kilometern, auch eine Walkingstrecke wird angeboten. Streckenposten helfen bei der Wegfindung. Während die Eltern ihre Starts absolvieren, erwartet die Jüngsten ein buntes Programm bei der Kinderbetreuung, die die Projektstudierenden ebenfalls übernehmen.

„Die Sport-Studierenden sammeln nun wichtige praktische Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement. Sie werden mit sämtlichen Herausforderungen einer echten Sportveranstaltung konfrontiert: Genehmigungen einholen, Zeitpläne und Werbe-Flyer erstellen und verteilen, Streckenposten und sonstige Helfer rekrutieren“, sagt Bettina Lamers vom Sport-Institut. Prävention, Leistungsdiagnostik, Ernährung, Biowissenschaft, Sportpädagogik und  -psychologie gehören zu den Studieninhalten der Variante „Sport, Gesundheit und Leistung“.

Das Institut für Sportwissenschaft hat in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt im Bereich „Inklusion“ entwickelt. Über die Anmeldung von 49 Bewohnern des Röderhofs, die mit ihren Betreuern zusammen am Wettbewerb teilnehmen möchten, freuen sich die Sport-Studierenden besonders. Die jungen Männer und Frauen bestehen darauf, nicht separat, sondern in der Hauptklasse mitlaufen zu können und gewertet zu werden. „Ein gemeinsamer Lauf, genau das verstehen wir unter Inklusion“, sagt Sportstudentin Yvonne Harms.

Hobby-Läufer und Ausdauersportler aller Altersgruppen sind eingeladen, beim 5. Minerva-Lauf der Uni ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Der Startschuss fällt am Freitag, 7. Juni, um 17:00 Uhr vor dem Sportgebäude am Marienburger Platz. Unternehmen und Institutionen können sich in Teams beim Firmenlauf messen. Die größte Teilnehmergruppe einer Schule gewinnt im „Fun-Cup“ einen Sportvormittag in der Turnhalle. Die VGH Versicherung unterstützt den Lauf – über Hildesheimer Schulen angemeldete Sportlerinnen und Sportler starten so kostenlos.

Anmeldungen sind noch bis zum 5. Juni online möglich. Am Lauftag können sich Kurzentschlossene von 16:30 bis 18:00 Uhr anmelden. Publikum ist am Veranstaltungstag herzlich willkommen.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft
news-6551 Thu, 16 May 2013 14:30:00 +0200 Beitrag des Sportinstitutes zum Themenjahr "Leben in Bewegung" https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/beitrag-des/ Sportlich ausgerichtet reiht sich in den Veranstaltungskanon zum Hildesheimer Themenjahr 2013 „Leben in Bewegung“ eine Aktion des Sportinstituts der Universität Hildesheim ein. Lesen Sie weiter

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Sportwissenschaft
news-6953 Sat, 04 May 2013 16:51:00 +0200 Fast wie Arbeit https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fast-wie-arb/ Studenten des Sportinstituts bereiten Minerva-Lauf vor Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6468 Thu, 25 Apr 2013 14:47:00 +0200 Studenten führen über den Trimm-Pfad https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/studenten-fue-2/ Studierende des Instituts für Sportwissenschaft bieten geführte Tour für Einsteiger und Trainierte an. Lesen Sie weiter (pdf).

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Sportwissenschaft
news-6879 Mon, 15 Apr 2013 14:47:00 +0200 Bahn frei für die kleinen Gipfelstürmer https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/bahn-frei-fue-1/ Kletterwand in der Sprothalle Barienrode eingeweiht Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6297 Tue, 19 Mar 2013 13:16:00 +0100 Inklusion in Verbindung mit Sport https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/inklusion-in-2/ "Inklusion in den Köpfen noch nicht festgesetzt" Juniorprofessorin Dr. Vera Volkmann hielt im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Hildesheim "Sport, Natur und Gesundheit" einen Vortrag zur Thematik der Inklusion im Sport.

Zeitungsartikel

 

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Sportwissenschaft
news-6053 Fri, 25 Jan 2013 11:20:00 +0100 Radiologische Diagnostik im Sport https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/radiologisch/ Frau Dr. Corinna Abrolat (Oberärtztin im St. Bernward Krankenhaus Hildesheim), hielt am Institut für Sportwisenschaft einen Vortrag über zur Radiologischen Diagnostik im Sport. Am 23.1. besuchte Frau Dr. Corinna Abrolat (Oberärtztin im St. Bernward Krankenhaus Hildesheim) das Sportinstitut der Universität Hildesheim um vor Studierenden im Seminar "Diagnostik und Beratung im Sport" einen Vortrag zum Thema der Radiologischen Diagnostik im Sport zu halten. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Differenzialdiagnostik von Sportverletzungen gelegt und die Zuhöhrer wurden für eine sportmedizinisch-funktionelle Sichtweise sensibilisiert.

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Sportwissenschaft
news-6045 Wed, 23 Jan 2013 14:26:00 +0100 Internationale Veröffentlichung von Sportstudentin https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/internationa-7/ Autoren: Thomas Heinen, Stefanie Mandry, Pia Maria Vinken und Marc Nicolaus Der Text "Motor skill acquisition influences learner's visual perception in gymnastics" wurde zur Publikation für die Zeitschrift "Science of Gymnastics" angenommen (http://www.fsp.uni-lj.si/research/science_of_gymnastics/).

Er beruht auf der BA-Arbeit von Stefanie Mandry und wird voraussichtlich in der kommenden Ausgabe 2013/1 der Zeitschrift erscheinen.
Autoren des Textes sind Thomas Heinen, Stefanie Mandry, Pia Maria Vinken und Marc Nicolaus.

Eine PDF Version des Textes wird dann zum Download auf der Homepage der Zeitschrift erscheinen.

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Sportwissenschaft
news-6041 Sat, 24 Nov 2012 13:10:00 +0100 Erstes Kooperationstreffen - GuL-Studierende in der Reha-Klinik Fallingbostel https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/forschung-projekte/kooperationen/ Am 8. November 2012 fuhren Prof. Dr. Vera Volkmann und sechs Hildesheimer Studierende der Studienvariante "Sport, Gesundheit und Leistung" aus den Fachsemestern 1, 3 und 5 nach Bad Fallingbostel in die renommierte Rehaklinik mitten in der Heide Niedersachsens, um einen Einblick in die vielfältigen Angebote der Klinik zu erhalten und eine Kooperation mit unserem Sportinstitut anzubahnen. Sportwissenschaft news-6043 Mon, 19 Nov 2012 13:15:00 +0100 Dritter Sportlerball der Universität Hildesheim Volles Haus beim Hildesheimer Ball des Sports: 250 Gäste folgten im dritten Jahr der Veranstaltung der Einladung des Instituts für Sportwissenschaft der Universität in das Novotel. Sportwissenschaft news-6044 Sun, 18 Nov 2012 13:17:00 +0100 Übersicht zur Studienvariante Sport, Gesundheit und Leistung online https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/studium-lehre/studienvarianten/gesundheit-und-leistung/ Sportwissenschaft news-6042 Tue, 02 Oct 2012 13:12:00 +0200 Inklusion und Integration aus sportwissenschaftlicher Sicht https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/inklusion-un/ Seminarangebot im WiSe 12/13 Die Diagnose "Krebs" und die folgenden extrem belastenden Monate und Jahre kosten Kindern und ihren Familien sehr viel Kraft. Auch Außenstehende wie Lehrer, Trainer und Mitschüler oder sogar die Eltern wissen oft nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. In der pädiatrische Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden jährlich ca. 100 Kinder mit der Diagnose "Krebs" aufgenommen, deutschlandweit sind es rund 1800 Kinder und Jugendliche, die an der tückischen Krankheit jährlich erkranken.

Das Sportinstitut der Universität Hildesheim bietet im Wintersemester 2012/13 erstmals ein Seminar zu dieser Thematik an. Diese Lehrveranstaltung läuft unter dem Titel "Schneesport in der Rehabilitation krebskranker Kinder" und ist für Lehrämtler und Studierende der Variante "Sport, Gesundheit und Leistung" (GuL) konzipiert und findet in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover statt.

Integration und Inklusion aus sportwissenschaftlicher Sicht - Beispiel Sporterlebnisse schwer erkrankter Kinder in der Rehabilitation

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Sportwissenschaft
news-6040 Thu, 02 Aug 2012 12:45:00 +0200 Generalsanierung und energetische Sanierung des Sportgebäudes http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=neuigkeiten&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5846&cHash=756b5276385a24f86512ce9d5646ec5a Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat eine Förderung zur Generalsanierung und energetischen Sanierung des Sportgebäudes bewilligt. Das Land Niedersachsen fördert das Sanierungsprojekt der Stiftung Universität Hildesheim mit der Förderhöchstsumme von 500.000 Euro. Sportwissenschaft news-5081 Wed, 01 Aug 2012 15:18:00 +0200 Land investiert 500.000 Euro in energetische Sanierung des Sportgebäudes https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/land-investiert-500000-euro-in-energetische-sanierung-des-sportgebaeudes/ Die Stiftung Universität Hildesheim kann die Generalsanierung und energetische Sanierung des Sportgebäudes fortsetzen. Am Mittwoch hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro bekannt gegeben. „Durch die erhebliche Unterstützung des Landes Niedersachsen können wir dringend notwendige Sanierungsarbeiten im Sportgebäude umsetzen“, sagt Baudezernent Thomas Hanold. „Wir rechnen mit einer besseren Energieeffizienz und jährlichen Einsparungen bei den Betriebskosten von 30.000 Euro.“

Das Land Niedersachsen fördert das Sanierungsprojekt der Stiftung Universität Hildesheim mit der Förderhöchstsumme von 500.000 Euro, die Gesamtkosten betragen 800.000 Euro. Gefördert werden insgesamt 26 Vorhaben, die zur Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen baulich zwingend erforderlich sind. Das Land hat dazu ein mit neun Millionen Euro ausgestattetes, zusätzliches Sanierungsprogramm für die niedersächsischen Hochschulen aufgelegt. Die Hochschulen leisten einen Eigenanteil von mindestens 30 Prozent.

Die Generalsanierung des Sportgebäudes umfasst im ersten Bauabschnitt maßgeblich die energetische Sanierung der Gebäudetechnik, die Sanierung der Warmwasserbereitung sowie die Gebäudeabdichtung im Bereich der Duschen. Die veraltete Heizungsanlagentechnik und die fehlende bedarfsgerechte Regelung verursachen sehr hohe Betriebskosten. „Wir installieren ein maßgeschneidertes Blockheizkraftwerk und erneuern die Gebäudeabdichtung und Lüftungsanlage in den Dusch- und Umkleidebereichen“, beschreibt Thomas Hanold einige Sanierungsmaßnahmen. Ein zweiter Bauabschnitt (Sanierung der Abdichtung des Schwimmbads und der Lüftungsanlage im Schwimmbad) ist für 2014 geplant.

Luise Merker studiert derzeit im Masterstudium Lehramt an der Uni Hildesheim. „Ich freue mich über die Sanierung des Sportgebäudes. Die Uni hat hier in den letzten Jahren einiges getan. Dass das Land Niedersachsen die Generalsanierung jetzt unterstützt ist super! Wir Sportstudenten nutzen die Hallen, das Schwimmbad und die Außenanlagen ja täglich – da ist es enorm wichtig, dass die Gebäudetechnik oder die Lüftung gut funktionieren", so die 22-Jährige.

Das Sportgebäude am Hauptcampus Marienburger Platz wurde 1971 fertig gestellt. Die technischen Anlagen sind über 40 Jahre alt. Im Sportgebäude sind ein Schwimmbad, eine kleine sowie eine große Sporthalle untergebracht. Seit 2010 hat die Stiftungsuniversität erheblich in die Sportstätten investiert: in neue Sportaußenanlage, in die Sanierung der Fassaden und des Sporthallenbodens.

Rund 400 Lehramtsstudierende studieren derzeit das Fach Sport am Institut für Sportwissenschaft. Damit ist Sport das viertgrößte Lehramtsfach an der Stiftung Universität Hildesheim – und wird kontinuierlich stark nachgefragt. Im Wintersemester 2011/12 haben rund 100 Studierende ihr Bachelorstudium aufgenommen. Die Qualifikation für andere Berufsfelder des Sports außerhalb der Schule erfolgt in der neuen Bachelorstudienvariante „Sport, Gesundheit und Leistung“.

Bereits 2011 hat das Land Niedersachsen unter anderem Sanierungen auf der Domäne (Haus 2 „altes Pächterhaus“) und Brandschutzmaßnahmen finanziert. Zudem kann im Jahr 2012 die Elektroversorgungsanlage saniert werden, das Land beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten von 400.000 Euro.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft
news-6038 Mon, 16 Jul 2012 00:00:00 +0200 EM-Senioren im Fokus der Sportwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/em-senioren/ Teilnehmer/-innen-Befragung anlässlich der Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren/-innen 2012 in Zittau Promotionsvorhaben (Silke Keller)
"Motive und Einstellungen im Senioren-Leistungssport"

(Universität Hildesheim, Institut für Sportwissenschaft, Leitung Prof. Dr. Peter Frei)

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Sportwissenschaft
news-6127 Mon, 02 Jul 2012 10:50:00 +0200 Minerva-Lauf ertrinkt im Gewitterregen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/minerva-lauf-3/ Benefiz-Veranstaltung rund um den Campus abgebrochen Pressespiegel regional Sozialfonds Sportwissenschaft news-5910 Sat, 30 Jun 2012 10:36:00 +0200 Zweimal gepatzt - Studium geplatzt https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/zweimal-gepa/ Angehende Sportstudenten zittern beim Eignungstest an der Uni Hildesheim um ihre Zulassung / Können in elf Disziplinen verlangt Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-4740 Mon, 25 Jun 2012 08:42:00 +0200 Minerva-Lauf am 29. Juni https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/minerva-lauf-am-29-juni/ Laufen – für eine gute Sache: Am Freitag, 29. Juni, lädt die Stiftung Universität Hildesheim zum vierten Mal zum Minerva-Lauf ein. Die Erlöse kommen dem Sozialfonds zugute. Die Veranstalter – der Sozialfonds und das Institut für Sportwissenschaft – hoffen auf viele lauffreudige Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der Universität. „Der Erlös des Minerva-Laufes ist für den Sozialfonds bestimmt, mit dem wir Studierende unserer Hochschule unterstützen, die sich in finanziellen Notlagen befinden“, erklärt Annette Buntefuß vom Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim.

Eröffnet wird der Lauf um 17:00 Uhr am Marienburger Platz 22 (Sportanlage der Universität). Rund um das Universitätsgelände werden dann um 17:15 Uhr die „Bambinis“ laufen (700 m). Start des 10-km-Laufs ist um 17:30 Uhr, Start des 2-km-Laufs ist um 17:45 Uhr. Um 18:45 Uhr beginnt der 3-km-Firmen-Lauf, um 18:50 Uhr der 5-km-Jedermann-Lauf und das Walking.

Wieder im Programm ist der Firmen-Lauf. „Schicken Sie Ihr Team mit bis zu fünf Läuferinnen oder Läufer ins Rennen. Die besten drei werden gewertet“, wendet sich Buntefuß an Unternehmen und Organisationen aus der Stadt und Region. Auf die Sieger wartet der Minerva-Pokal.

Die Schule oder der Verein, die/der mit den meisten Läuferinnen und Läufern antritt, gewinnt einen Sonderpreis, den Fun Cup. „Wir sind begeistert über das Interesse der Schulen. Die Ganztagsschule Drispenstedt gehört zu unseren langjährigen Teilnehmern – und hat bisher alle Fun Cups gewonnen. In diesem Jahr haben sie auch unser Plakat gestaltet. Wir sind gespannt, wer in diesem Jahr die meisten Läufer stellt“, so Annette Buntefuß.

Für Rückfragen steht Annette Buntefuß unter 05121.883-103 zur Verfügung. Die Veranstalter – der Sozialfonds und das Institut für Sportwissenschaft – weisen auf die kostenlose Kinderbetreuung hin.

Weitere Informationen zum Lauf und zur Online-Anmeldung

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Pressemeldungen Veranstaltungen Sozialfonds Sportwissenschaft Bürgergesellschaft
news-5015 Sun, 27 May 2012 19:48:00 +0200 Laufen für den guten Zweck https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/laufen-fuer-d/ Vierter Minerva-Lauf rund um die Universität Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-5009 Thu, 24 May 2012 19:37:00 +0200 Laufen für den guten Zweck https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/laufen-fuer-d-1/ Pressespiegel regional Stipendien Sportwissenschaft news-4750 Tue, 22 May 2012 16:48:00 +0200 Die Lehrer von morgen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/die-lehrer-von-morgen/ Wegen der frühen Theorie-Praxis-Verzahnung im Lehramtsstudium ist Dennis Schwark aus Braunschweig angereist. Der 24-Jährige Industriemechaniker hat das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt – mit einem klaren Ziel vor Augen. „Ich möchte Grundschul- oder Realschullehrer werden. Meine Berufserfahrungen können mir vielleicht später in der Schule helfen. Ich glaube die Herausforderungen in der Schule sind groß, dazu gehören die Vielfalt an Sprachen und Kulturen in den Klassen.“ 500 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr an der Infowoche der Zentralen Studienberatung teilgenommen. Patrik Hardtmann ist sich „ziemlich sicher“: Er möchte Lehrer werden. Was es bedeutet, Lehrer zu sein? „In der Schule habe ich Mitschülern gerne Zusammenhänge erklärt, in Politik, Geschichte, Deutsch. Ich möchte unterrichten, anderen etwas beibringen, sie beim Lernen unterstützen.“ Dass die Universität Hildesheim so früh Praxisphasen in das Studium integriert– ab dem ersten Semester – und eng mit Schulen zusammenarbeitet, findet der 20-jährige Hildesheimer spannend. „So kann ich Unterricht aus einer anderen, erstmal ungewohnten Perspektive beobachten und früh überprüfen, ob meine Vorstellungen vom Lehrerberuf der Realität entsprechen.“

Auch Ann-Kristin Schüne hat ihre Entscheidung getroffen: sie möchte Grundschullehrerin werden, Englisch und Katholische Religion studieren. Der 18-Jährigen steht noch eine Abiturprüfung bevor. „Ich möchte unbedingt den Studienort kennenlernen, bevor ich mich bewerbe.“ Deshalb nutzt sie das Angebot der Zentralen Studienberatung, während der Infowoche die Universität Hildesheim „live“ zu erleben.

„Sie sind als Mensch gefordert, wirken als Vorbild“, wendet sich Prof. Dr. Schmidt-Thieme an die Schülerinnen und Schülern, die erstmals im Hörsaal der Hildesheimer Universität sitzen und sich Gedanken über Studiengänge und -orte machen. Die meisten stecken noch mitten in den Abiturprüfungen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hildegard Gornik und Prof. Dr. Peter Frei erklärt die Mathematikprofessorin den Studieninteressierten, worauf das Lehramtsstudium vorbereitet. „In Hildesheim gehen Lehramtsstudierende mit unterschiedlichen Zielen und Aufgaben immer wieder in die Schule, lernen verschiedene Schulformen und die Lehrperspektive kennen.“ Mehrere Praxisphasen durchziehen das Studium. Studierende analysieren Unterricht, ein Video-Fallarchiv wird zum Beispiel ausgebaut.

Wegen der frühen Theorie-Praxis-Verzahnung ist Dennis Schwark aus Braunschweig angereist. „Das spricht für Hildesheim“, sagt er. Der 24-Jährige bringt Berufserfahrungen mit, hat nach der Ausbildung zwei Jahre als Industriemechaniker gearbeitet und das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt – mit einem klaren Ziel vor Augen. „Ich möchte Grundschul- oder Realschullehrer werden“, so Dennis Schwark. „Meine Berufserfahrungen können mir vielleicht später in der Schule helfen. Ich glaube die Herausforderungen in der Schule sind groß, dazu gehören die Vielfalt an Sprachen und Kulturen in den Klassen. Außerdem begleite ich junge Menschen in einer Umbruchphase ihres Lebens“, nähert sich der Braunschweiger dem Lehrerberuf an. „Ich hoffe, dass mich das Studium auf diese Aufgaben vorbereitet. Die Praxisphasen werden helfen.“

Im Zwei-Fächer-Bachelor werde das Fach Deutsch häufig gewählt, sagt Prof. Dr. Gornik. Dabei dürfe die Bandbreite an Aufgaben nicht unterschätzt werden. „Wir freuen uns über Studierende mit Migrationshintergrund, die ihre Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit in die Lehrerbildung einbringen können“, so die Sprachwissenschaftlerin. Der Bereich Deutsch als Zweisprache wird an der Universität Hildesheim ausgebaut, jüngst wurde eine Professur Deutsch als Zweitsprache eingerichtet. Auch der Sportwissenschaftler Peter Frei macht deutlich, dass das Fach Sport weit mehr ist als Turnen und Laufen: „Sportwissenschaft besteht neben Praxis aus einer gehörigen Portion Theorie.“

500 Studieninteressierte haben sich in diesem Jahr über das Studienangebot der Universität Hildesheim im Rahmen der Infowoche der Zentralen Studienberatung informiert. „Informationen über Hochschulen und deren Studienangebot lassen sich bequem von jedem Ort aus im Internet abrufen. Den Studieninteressierten ist jedoch der Eindruck vor Ort wichtig, sie reisen mit Eltern und Freunden an, um von unseren Studierenden Studienerfahrungen ‚aus erster Hand‘ zu erhalten und mit Lehrenden ins Gespräch zu kommen“, sagt Britta Lehradt von der Zentralen Studienberatung. Jörn Schwerdt, der an der Universität Hildesheim Lehramt studiert, möchte studieninteressierten Eltern Mut machen. „Die Universität unterstützt euch, das Studium und die Familie zu vereinbaren, ob bei der kurzfristigen Kinderbetreuung, mit einem Familienraum oder bei der Auswahl und Teilnahme an Lehrveranstaltungen“, so der Vater einer fast zweijährigen Tochter.

Das Team der Zentralen Studienberatung freut sich über das Engagement der Wissenschaftler und Studierenden, die die Fachbereiche in den Themenfeldern Sprache und Kommunikation, Erziehung und Soziales, Kultur und Kunst, Wirtschaft und Informatik und Umwelt vorgestellt haben.

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Deutsche Sprache Mathematik & Angewandte Informatik Sportwissenschaft ZSB Studieninteressierte Veranstaltungen
news-3738 Mon, 28 Nov 2011 16:25:00 +0100 Mit Kondition auf dem Parkett https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/mit-konditio/ Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-3246 Wed, 20 Jul 2011 12:51:00 +0200 Uni warnt Sportler vor Gendoping https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/uni-warnt-sp/ Theologin und Sportwissenschaftler leiten Projekt / Bund gibt 200.000 Euro Pressespiegel regional Evangelische Theologie Sportwissenschaft news-3050 Sun, 26 Jun 2011 09:19:00 +0200 Uni in Bewegung. Aktionswoche „Gesundheit und Ernährung“ https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/uni-in-bewegung-aktionswoche-gesundheit-und-ernaehrung/ Die Aktionswoche bietet von Dienstag, 28. Juni 2011, bis Samstag, 2. Juli 2011, Workshops und Vorträge zum Thema Gesundheit und Ernährung an. Sie richtet sich an Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule. Zum Auftakt der Aktionswoche halten Dr. Marc Nicolaus und Lisa von Writsch am Dienstag, 28. Juni, um 10:00 Uhr den Vortrag „Wie viel Sport ist überhaupt gesund? – Welchen Einfluss hat Ernährung auf die körperliche Fitness?“ (Raum H 010, Hauptcampus). Stellt Inaktivität ein gesundheitliches Risiko dar? Wie gesund ist dagegen körperliche Fitness und wie kann dies gemessen werden? Welchen Stellenwert nimmt dabei die Ernährung ein? Auf diese Fragen sollen im Vortrag Antworten gegeben werden.

Gesundheit und Ernährung sind Themen, die alle etwas angehen und gerade auch in der Universität von Bedeutung sind: Stressbewältigung, Sport und Gesundheit, Körperbewusstsein und Selbstverteidigung, Rückentraining, gesundes Essen etc.; die Workshops im Rahmen der Gesundheitswoche sind entsprechend vielfältig (zum detaillierten Programm der Aktionswoche).

Den Abschluss der Aktionswoche bildet der Minerva-Lauf am Samstag, 2. Juli, ab 10:00 Uhr. Treffpunkt ist die Sportanlage am Hauptcampus. Rund um das Universitätsgelände auf der Marienburger Höhe bieten die Organisatoren attraktive Lauf- und Walkingstrecken für Jung und Alt: Von 2-km über 5-km bis 10-km-Strecken. Die Erlöse kommen dem Sozialfonds der Stiftung Universität Hildesheim zu Gute.

Die Mensa beteiligt sich mit einer gesunden Speisekarte an der Gesundheitswoche. Die Veranstaltungen des Zentrums für Hochschulsport sind während der Gesundheitswoche für Interessierte offen. Ob Badminton, Fitnesstraining, Handball oder Tanzkurse – die Programme liegen im Sportgebäude aus und sind ebenfalls in der Telefonzentrale erhältlich. 

Bitte melden Sie sich für alle Veranstaltungen mit Teilnehmer-Beschränkung an: Online-Anmeldung unter http://www.cl3-online.de/anmeldung/hp.php.

Die Aktionswoche wird vom Arbeitskreis Suchtprävention der Stiftung Universität Hildesheim mit Unterstützung des Instituts für Sportwissenschaft organisiert. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Programm der Aktionswoche

Online-Anmeldung Minerva-Lauf 2011

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Pressemeldungen Universität Hildesheim Veranstaltungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-2948 Thu, 19 May 2011 00:00:00 +0200 Nach den Ferien geht´s an die Geräte https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nach-den-fer/ Startschuss für Trimm-Parcours auf dem Galgenberg / Noch werden Sponsoren gesucht Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-2949 Sat, 14 May 2011 00:00:00 +0200 Trimm-Parcours kommt später https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/trimm-parcou-1/ Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-2687 Wed, 23 Mar 2011 08:00:00 +0100 Interdisziplinäre Fachtagung zu Fallarbeit in der Bildungsforschung und Lehrerbildung https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/interdisziplinaere-fachtagung-zu-fallarbeit-in-der-bildungsforschung-und-lehrerbildung/ „Was der Fall ist“ und „wie die Arbeit am Fall konzeptualisiert werden kann“ – diesen Fragen gingen am 21. und 22. Januar 2011 an der Stiftung Universität Hildesheim mehr als 120 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach. Geladen hatte das Forum Fachdidaktische Forschung in Kooperation mit dem CeBU, dem Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen sowie dem Methodenbüro. Während des abwechslungsreichen Tagungsprogramms mit Hauptvorträgen namhafter Referenten, einer Podiumsdiskussion sowie thematisch zugeschnittenen Panels gelang ein vielschichtiger interdisziplinärer Diskurs.

Im Anschluss an die Eröffnung der Tagung durch Prof. Dr. Katrin Hauenschild würdigte Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen die Bemühungen um eine fallorientierte Lehrerbildung, von der wichtige Impulse für die engere Verzahnung von Theorie und Praxis ausgehen. Im ersten Plenarvortrag stellte Prof. Dr. Jo Reichertz (Universität Duisburg-Essen) die Arbeit mit Fällen als besondere Möglichkeit der Habitusbildung heraus, durch die Lehrerinnen und Lehrer ihr berufspraktisches Handeln in Form von systematischer Distanz und wissenschaftlichem Skeptizismus erweitern. In den thematisch vielfältigen Panels zu Fallarbeit und Professionalisierung, fachdidaktischen Perspektiven sowie didaktisch-methodischen Umsetzungen von Fallarbeit in der Hochschulausbildung wurden Einblicke in einzelne fallbasierte Ansätze und Projekte mit je individuellen Zugängen gewährt. Einen besonderen Höhepunkt stellte die interdisziplinäre Podiumsdiskussion „Was der Fall ist“ unter der Leitung von Prof. Dr. Irene Pieper dar, bei der Prof. Dr. Götz Krummheuer (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann (Alice Salomon Hochschule Berlin) und PD Dr. Friederike Kern (Universität Hildesheim) verschiedene Auslegungen einer videografierten Unterrichtssequenz aus dem Fallarchiv HILDE des Forums Fachdidaktische Forschung diskutierten.

Eine weitere Perspektive auf das Tagungsthema gelang Prof. Dr. Barbara Koch-Priewe (Universität Bielefeld) im zweiten Hauptvortrag, indem sie wissenspsychologische Bezüge zum forschenden Lernen und dessen Bedeutung für die Lehrerbildung herstellte. Zum Abschluss der Tagung erfolgte eine Bündelung der unterschiedlichen Erfahrungen aus dem vielfältigen Tagungsprogramm durch „Critical Friends“. Stellvertretend ließen sie die Ergebnisse und Denkanstöße aus ihren jeweiligen Perspektiven als Referent, als Nachwuchswissenschaftlerin bzw. als Mitglied der Tagungsorganisation Revue passieren. Professor Messmer aus der Schweiz resümierte dabei die Tagung für sich als „Restauranttester“ und lobte sie als inhaltlich wie organisatorisch äußerst „sättigend“. Insgesamt wurde von den „Critical Friends“ herausgestellt, dass die Diskussion um die Arbeit an und mit Fällen verschiedene Fallverständnisse in Bezug auf unterschiedliche Handlungsfelder verdeutlichte und eine damit einhergehende interdisziplinäre Auseinandersetzung äußerst gewinnbringende Anknüpfungspunkte für weitere Forschung ermöglicht habe.

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Pressemeldungen Methodenbüro Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Tagungen & Kongresse Sportwissenschaft
news-2315 Fri, 14 Jan 2011 00:00:00 +0100 Sport-Professor tritt an https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sport-profes/ Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-1925 Thu, 02 Dec 2010 00:00:00 +0100 Neuer Trimmpfad ist auf dem Weg https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/neuer-trimmp/ Initiative springt für Stadt in die Bresche / 20 Stationen geplant / Noch Lücken bei Finanzierung Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6019 Tue, 19 Oct 2010 12:22:00 +0200 Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung zu Dicke Kinder revisited https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/bundesverein/ Informationen gibt es HIER.

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Sportwissenschaft
news-2106 Wed, 29 Sep 2010 09:54:00 +0200 Gendoping im Spitzensport https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gendoping-im-spitzensport/ Tagungswoche für Nachwuchswissenschaftler an der Stiftung Universität Hildesheim (4.-9. Oktober 2010) Auf Einladung von Prof. Dr. Stefanie Schardien und Prof. Dr. Swen Körner sind vom 4.-9. Oktober 2010 dreizehn Nachwuchswissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen zu Gast an der Stiftung Universität Hildesheim. Gemeinsam mit renommierten Gastreferenten aus den Geistes-, Sozial und Naturwissenschaften werden sie die Bedeutung des so genannten Gendopings für die Veränderung des Sports, die Rolle der Medien und soziokulturellen Rahmenbedingungen diskutieren. Ermöglicht wird die Klausurwoche durch das Bundesministerium für Bildung  und Forschung, das die Tagung mit rund 48.000 Euro fördert.

Im Rahmen der Klausurwoche laden die Institute für Evangelische Theologie und Sportwissenschaft und Sportpädagogik zu einer öffentlichen Veranstaltung ein: Am Donnerstag, den 7. Oktober 2010 findet um 18 Uhr im Auditorium des Michaelisklosters ein Abend zum Thema "Spitzenleistung? Gendoping - Neue Herausforderungen für Sport, Gesellschaft, Menschenbild" statt. Den Vortrag zur Frage "Wem gehört der Körper des Sportlers" hält Professor Dr. Hans-Ulrich Gumbrecht von der Stanford University, USA. Die Gäste der anschließenden Podiumsdiskussion sind Prof. Dr. Patrick Diel von der Sporthochschule Köln, Thomas Kistner von der Süddeutschen Zeitung und Prof. Dr. Rudhard K. Müller von der Nationalen Anti-Doping Agentur.

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Pressemeldungen Evangelische Theologie Sportwissenschaft
news-6031 Sun, 20 Jun 2010 00:00:00 +0200 Pädagogik im Nachwuchsleistungssport https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/paedagogik-im/ Wie meistern Olympia-Talente Schule, Beruf und Leistungssport?  

Pädagogische Forschung der Uni Hildesheim am OSP Hannover / Kooperation mit dem Landessportbund

Hildesheim/Hannover (sis) Eine Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen – 64 Talente am Sportinternat des Olympiastützpunktes Niedersachsen in Hannover arbeiten derzeit auf dieses große Ziel hin.<ins> </ins>

Sportler aus den Sportarten Schwimmen, Wasserball, Leichtathletik, Judo, Tischtennis, Turnen und Rudern streben nach höchsten sportlichen Weihen. Von Klasse 7 an im Vollzeitinternat, von Klasse 5 an im Teilzeitinternat. Die Hälfte der Bewohner nutzt die Form des Vollzeitinternats. Die Athleten leben die ganze Woche über in der Einrichtung des OSP neben der AWD-Arena im Hannoverschen Sportpark und besuchen mit der Humboldtschule Hannover und der Kooperativen Gesamtschule Hemmingen zwei öffentliche Partnerschulen des Leistungssports.

Nun steht der Aus- bzw. Neubau des Sportinternats am Olympiastützpunkt Niedersachsen in Hannover kurz vor seinem Abschluss – und damit auch eines der bedeutendsten Entwicklungsziele zum Spitzensportstandort Niedersachsen. Und das Sportinstitut der Universität Hildesheim ist mit von der Partie. Denn ab dem neuen Schuljahr werden statt den bisherigen 64 Voll- und Teilzeitinternatsplätzen, insgesamt 135 Plätze, 75 Vollzeit- und 60 Teilzeitplätze, für NachwuchsleistungssportlerInnen zur Verfügung stehen.

Ein Novum: Die Förderung von Leistungssportlern mit körperlicher Behinderung. Eine derartige Integration dürfte für die Verbundsysteme des Leistungssports in Deutschland zukunftsweisend sein. Zudem wird es für neun Bundeskaderathleten über 18 Jahre die Möglichkeit geben, in einer Wohngemeinschaft zu leben und am OSP zu trainieren, um so z.B. parallel studieren zu können. Das Sportinstitut wird nun genau diese neuen Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre in den forschenden Blick nehmen. Uni-Präsident Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Institutsleiter Prof. Peter Frei bekräftigen daher bei einem Treffen mit dem Direktor des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Reinhard Rawe, diese Kooperation. Die Forscher um Prof. Peter Frei und Prof. Dr. Swen Körner interessieren besonders pädagogischen Prozesse, so z.B. die Kommunikation zwischen jungen Sportlern, Trainern, Lehrern, Sozialarbeitern und Eltern.

Praktische Beispiele: Klappt die Absprache zwischen Schule und Sportinternat? Können die Athleten ihre Schulthemen im Internat anbringen und umgekehrt? Wie ist die Hausaufgabenbetreuung geregelt? Bleibt noch Zeit für Freunde und Familie?

Dazu Professor Peter Frei: „Die unterschiedlichen Anforderungen von Schule und Leistungssport stellen gerade für junge Menschen eine große Herausforderung dar. Sportlich, psychisch und sozial. Dieser Spagat kann nur gemeistert werden, wenn es Unterstützungssysteme gibt, die professionell organisiert sind. Faktoren wie kurze Wege (Zeitersparnis), strukturierte Absprachen, z.B. zwischen Schule und Internat, und vor allem: das wechselseitige Verständnis für die je spezifischen Belange entscheiden maßgeblich über Gelingen und Misslingen in diesem besonderen Feld.“

Der LSB übernimmt in der ersten, einjährigen Phase den Großteil der Finanzierung des Forschungsvorhabens. Für die anschließende zweijährige Projektphase werden weitere Forschungsgelder, so genannte Drittmittel eingeworben.

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6028 Fri, 12 Mar 2010 00:00:00 +0100 Schüler der GTS Drispenstedt lösen im Sportinstitut ihre Siegprämie vom „Fun-Cup“ ein https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/schueler-der/ Gewinner der Schulwertung des 1. Minerva-Laufs zeigen bei einem sportlichen Vormittag Mut und Können beim Kistenklettern und Skaten Sie haben beim ersten Minerva-Lauf der Universität im vergangenen Jahr den „Fun-Cup“, die Wertung der Schulen, gewonnen. Die Siegprämie haben 35 Mädchen und Jungen der GTS Drispenstedt in der zweiten Märzwoche eingelöst: In Form eines Sport-Vormittags in der Großen Uni-Halle. Auf Einladung des Sportinstituts konnten die Sechs- bis Zehnjährigen an vielen Bewegungsstationen ihr Können unter Beweis stellen und sich nebenbei so richtig austoben. Außer der Hildesheimer Kletterstrecke und Schaukelstange standen unter anderem Kistenklettern, Rollbrettfahren, Balancieren, und Tonnenrollen auf dem Programm.

Lehrerin Verena Schlemeier war begeistert: Die Schüler haben sich diesen Preis redlich verdient, schließlich sei jeder von ihnen bei mindestens zwei offiziellen Laufwettkämpfen innerhalb eines Jahres an den Start gegangen, außerdem beteiligten sich viele Kinder am wöchentlichen Ausdauertraining im Drispenstedter Grüngürtel - Eine ideale Vorbereitung auf den 2. Minerva-Lauf der Universität am 2. Oktober. (sis/Fotos: Keller)

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-1080 Wed, 24 Feb 2010 00:00:00 +0100 Orientierungslauf-Pfad angelegt https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/orientierungslauf-pfad-angelegt/ Jogging mit Köpfchen: Im Laufschritt Natur erleben und knifflige Rätsel lösen Natur erleben, Stress abbauen, Teamgeist entwickeln, Kondition tanken. Diese Ziele soll ein neuer Orientierungslauf-Pfad ermöglichen, den das Sportinstitut der Universität Hildesheim im Galgenberg anlegt. Das Vorhaben richtet sich in erster Linie an Schulen und ist gleichzeitig der Auftakt zu weiterem sportlichen Engagement der Universität vor den Toren der Stadt.

Spaziergänger im Hildesheimer Galgenberg bekamen vor kurzem im wahrsten Sinne des Wortes einiges zu sehen und zu hören. Fünf Männer und eine Frau trugen Holzkästen und eine Leiter durch den Wald. An insgesamt 20 Stellen zwischen Bismarck- und Gelbem Turm nagelten die beiden Dozenten Peter Flemming und Silke Keller zusammen mit "ihren" Studierenden die Posten für den neuen Orientierungslauf-Pfad an die Bäume. Die Standorte wurden auf einer Karte vermerkt und mit einem GPS-Gerät eingemessen.
Die angehenden Sportlehrer Manuel Meisel, Sebastian Kedziora, Arne Busse und Lars Perlbach widmen sich im Rahmen einer Projektarbeit dem ungewohnten Waldeinsatz. Die Studenten haben die ersten zehn Kästen mit Sachaufgaben bestückt, die nach der Schneeschmelze in einem Probelauf mit Schülern getestet werden sollen, bevor der offizielle Startschuss geplant ist.
Bis dahin werden die 20 Standorte in Zusammenarbeit mit dem Katasteramt der Stadt in eine Karte übertragen, die später über die Internetseiten der Universität abgerufen werden können. Darüber hinaus sollen die Unterlagen mit Laufzetteln auch über die Seite der Stadt Hildesheim zur Verfügung stehen. Ein regelmäßiger Austausch der Aufgaben soll auch beim wiederholten Besuch die Attraktivität erhalten.
Während beim klassischen Orientieren ein Stempel beziehungsweise in moderner Ausführung ein Chip-Signal den Nachweis erbringt, dass der Läufer den Posten angelaufen hat, soll beim Uni-Projekt die Lösung einer Sachaufgabe dokumentieren, dass der Sportler an der Station war.
Ursprünglich wurde der Orientierungslauf Mitte des 19. Jahrhunderts als Training des Militärs in Schweden entwickelt, mittlerweile ist er sowohl als Volks- sowie als Wettkampfsport weltweit etabliert.
Die Hildesheimer Initiatoren hat die einzigartige Kombination aus kognitiver Fähigkeit und physischem Können gereizt. Dieses "Jogging mit Köpfchen" passe sehr gut in das stadtnahe Areal am Galgenberg. Das Laufen und Raten in einer kleinen Gruppe vermittle den Schülerinnen und Schülern vielfältige Kompetenzen. Außer der Kondition verbessern sie unter anderem ihre Selbstständigkeit, Kompromissfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit. "Die Akteure lernen sich zu organisieren und miteinander zu kommunizieren, um eine Aufgabe zu bearbeiten", so Peter Flemming.
Die Tatsache, dass je nach Art der Frage aus den Bereichen Mathematik, Deutsch oder Sachkunde jeder der Läufer einmal als Experte zur Lösung beitragen könne, erhöhe die Spannung. "Das Laufen und Rätseln entlang des Parcours nimmt dank verschiedener Anforderungen auch weniger Sportinteressierte mit ins Boot, der Teamgeist wird gestärkt", meint Silke Keller.
Es ist dies letzlich ein Angebot für einen mehrsinnigen Sportunterricht. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist kein teures Equipment nötig, normale Sportbekleidung und feste Schuhe reichen aus, betonen die beiden Dozenten.
Aus Kostengründen und zur Vereinfachung soll der Pfad nur mit einer Karte, aber ohne Kompass absolviert werden. "Wir wollen nicht ausschließen, später auch Kompass-Routen anzubieten. In dieser Form könnten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen fächerübergreifend Wissen erwerben und vertiefen", sagt Flemming. Diese Qualifikationen seien ebenso gut auch innerhalb des Sportstudiengangs zu vermitteln, um den künftigen Sportlehrern das entsprechende Handwerkszeug mitzugeben. Bislang lernen die Hildesheimer Studierenden im Fach Leichtathletik das Legen einer Fährte mit Sachaufgaben noch ohne Kompass.
Nach dem Startschuss für den OL-Pfad planen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sportinstituts schon eine weitere Aktivität. Sie wollen ausgedehnte Laufstrecken ausweisen und möchten den mehr als 30 Jahre alten Trimm-Pfad unterhalb des Gelben Turms nach sportpädagogischen und sportmedizinischen Gesichtspunkten modernisieren. "Wir haben die alten und zum Teil maroden Geräte bereits katalogisiert und die übungen nach neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen modifiziert, für die Verwirklichung fehlen uns noch Sponsoren", so Peter Flemming.

Weitere Details sind von März an auf der Homepage des Sportinstituts nachzulesen.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft
news-6026 Wed, 20 Jan 2010 00:00:00 +0100 Symposium: Wie viel Bildung braucht der Sport, wie viel Sport braucht die Bildung? https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/symposium-w/ Anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Dr. h.c. Eckard Meinberg findet am 22. Januar 2010 an der Deutschen Sporthochschule Köln ein Symposium zum Thema "Wie viel Bildung braucht der Sport, wie viel Sport braucht die Bildung" statt. In diesem Rahmen hält Prof. Dr. Peter Frei einen Vortrag zur Thematik

"Bildung und Sport im Fokus von Schule und Unterricht" (16:30 Uhr s.t., Hörsaal 2).

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6025 Fri, 04 Dec 2009 00:00:00 +0100 Adipositas und die Magie der Zahlen https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/adipositas-u/ 4.12.2009-Unter dem Motto Kindheit und Jugend im Fokus der Sportwissenschaft referierten beim 24. Darmstädter-Sport-Forum an 5 Abenden anerkannte Experten aus den Reihen der Sportwissenschaft. Organisator Prof. Dr. Franz Bockrath (TU Darmstadt) gelang hierbei für das Publikum aus Wissenschaft, Schule, organisiertem Sport und interessierter Öffentlichkeit eine provokante Mischung. Nach Prof. Dr. Klaus Bös (Karlsruhe), Prof. Dr. Werner Schmidt (Duisburg-Essen), Prof. Dr. Eike Emrich (Universität des Saarlandes) und Prof. Dr. Edgar Beckers (Bochum) setzte Prof. Dr. Swen Körner mit seinem Vortragstitel Die dicken Kinder der Gesellschaft und die Rolle der Sportwissenschaft den Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe. Hier das Medien-Echo

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6023 Mon, 23 Nov 2009 12:28:00 +0100 Fussball und Freiheit... Oder: Die Mauer muss weg. https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/fussball-und-3/ 09u einem sportlichen Gespräch über deutsche Zeitgeschichte lud am Abend des 11.11.2009 die ESG/EKG Hildesheim ein. 

Für das IfS mit von der Partie war Prof. Dr. Swen Körner, der unter Moderation von Thomas Harling u.a. mit dem Kult-Torwart vom 1.FC Union Berlin, Wolfgang Matthies, über die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs diskutierte. Der FC Union, zur Zeit shooting star in der 2. Bundesliga, ist zu DDR-Zeiten durch mangelnde Systemkonformität aufgefallen. Bei Freistößen riefen die Fans schon mal: "Die Mauer muss weg." Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete ein geselliges Zusammensein von Zuhörern, Veranstaltern und Diskutanten, bei dem die Gespräche über die längst nicht mehr nur „schönste Nebensache der Welt“ in lockerer Atmosphäre vertieft wurden (HiAZ-Artikel).

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-1067 Mon, 05 Oct 2009 00:00:00 +0200 Einweihung des neuen Allwetterplatzes https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/einweihung-des-neuen-allwetterplatzes/ Im Rahmen des 1. Minerva-Laufs zugunsten des Sozialfonds der Universität Hildesheim stellten sich erstmalig 78 Erstsemester an zwei Tagen dem Eingangstest des Instituts für Sportwissenschaft und Sportpädagogik.

Premiere am Institut für Sportwissenschaft der Universität: Zum ersten Mal stand ein zweitägiger Eignungstest für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer auf dem Programm. 78 Frauen und Männer hatten in sechs verschiedenen Sparten ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren.
Auf der Hildesheimer Kletterstrecke wartete mit einem neuen Aufgang gleich eine zusätzliche Herausforderung. Wer senkrecht an den Haltegriffen in gut zwei Metern Höhe angelangt war, musste sich durch den Schlund eines Holzkrokodils robben, um auf einer Länge von gut 20 Metern die übrigen Balance- und Kraftübungen zu meistern. Am anderen Ende der großen Uni-Sporthalle dribbelten die Akteure zeitgleich beim Basketball um die Wette. Dozent Peter Flemming begutachtete unter anderem das Spielverständnis, die Beweglichkeit mit und ohne Ball sowie das technische Vermögen der Prüflinge. Flemmings Kolleginnen Bettina Lamers und Lisa von Writsch schwitzten derweil eine Etage höher in der kleinen Schwimmhalle. Zusammen mit Helfern der Fachschaft Sport stoppten sie 50m-Zeiten. Nach einer kurzen Pause erreichten einige der Prüflinge mit schweren Beinen die Station von Jana Eisenstein und Silke Keller in der Gymnastikhalle. Nur die wenigsten zeigten hier technisch einwandfrei und flüssig geturnte übungen. In diesem Fach müssen einige der Prüflinge sicher während des Studiums noch reichlich übungszeit investieren, waren sich die Sportwissenschaftlerinnen einig.

Zum Ausdauertest über zwei- und drei Kilometer traten die Erstsemester am zweiten Tag des Aufnahmetests an die Startlinie. Den vom Leiter des Sportinstituts, Herrn Professor Dr. Peter Frei, gestarteten Zwei-Kilometer-Lauf der Frauen begleitete Professor Dr. Martin Schreiner. Der Dekan des Fachbereichs I - Erziehungs- und Sozialwissenschaften - lag am Ende mit einer Zeit von 11:23 min. als 23. im guten Mittelfeld. Maike Müller (Wedemark/9:43,1) kam als beste Studentin von 45 Läuferinnen ins Ziel. Bei den künftigen Sportstudenten, von denen 23 die drei Kilometer absolvierten, hatte Hendrik Voss (Hannover/10:36) als Führender die Nase vorn.

Zum ersten Mal war der Ausdauerlauf innerhalb des 1. Minerva-Laufs der Universität ausgetragen worden. Die Veranstaltung (300 Starter) zugunsten des Sozialfonds der Universität unterstützt bedürftige Studierende. Sowohl die angehenden Akademiker als auch die Läufer zwischen sechs und 67 Jahren drehten vor gut 200 Zuschauern angefeuert ihre Runden. Während viele Eltern beim Wettbewerb starteten, vergnügten sich die Jüngsten unter der Obhut zahlreicher Studentinnen beim Trampolinspringen, Klettern, Kegeln, Bobby-Car-Rennen und Malen auf dem frisch eingeweihten Außengelände.

Den "Fun-Cup" für die Schule mit den meisten Startern gewann die GTS Drispenstedt. Lehrerin Verena Schlemeier ging in der W30 mit gutem Beispiel voran und gewann die 10km in 43:41 min. Als schnellste Frau kam in dieser Konkurrenz Sportstudentin Franziska Radtke in 42:08 min. ins Ziel. Sie hatte ihren Aufnahmetest kurzerhand von zwei  auf zehn Kilometer ausgedehnt.

Professor Dr. Peter Frei zeigte sich nach zwei Tagen mit dem Eignungstest sehr zufrieden. Er dankte den Helfern der Fachschaft Sport und betonte den beratenden Faktor dieser Veranstaltung: "Es ist sicherlich eine Besonderheit des Hildesheimer Eignungstests, dass er keine ausschließende Funktion hat. Unsere angehenden Studierenden erhalten vielmehr eine Rückmeldung darüber, was neben den theoretischen Inhalten eines Studiums der Sportwissenschaft auch sportpraktisch auf sie zukommt", so Frei.

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Pressemeldungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-1062 Thu, 27 Aug 2009 00:00:00 +0200 Minerva-Lauf https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/minerva-lauf/ 1. Minerva-Lauf zugunsten des UNI-Sozialfonds startet am 26. September: Schülerinnen und Schüler laufen umsonst mit Hilfe für Studenten in Notlagen – dieses Ziel möchte die Stiftung Universität Hildesheim sportlich angehen. Sämtliche Erlöse des 1. Minerva-Laufs am 26. September fließen dem Sozialfonds der Universität zu. Der Startschuss für den Hauptlauf über zehn Kilometer fällt am Sonnabend, 26. September, 11.30 Uhr auf dem Campus Marienburger Höhe. Auf einer 700m Runde werden ein 2000m und ein 3000m Lauf angeboten, wer etwas mehr laufen möchte kann die 2,5-Kilometer-Runde zweimal laufen und absolviert somit den 5000m Lauf. Das Rahmenprogramm für die Jüngsten beginnt bereits um 9.30 Uhr. Die Universität richtet ihre Einladung zu einem sportlichen Tag an alle Altersgruppen. "Egal, ob Schülerinnen und Schüler, Eltern, Vereins- oder Hobbyläufer sowie Familien und Studierende, Mitarbeiter der Universität, Firmenteams, jeder ist uns willkommen", so die Organisatoren.
Die Idee, Menschen für einen guten Zweck bei einem Volkslauf auf die Beine zu bringen, hatte Annette Buntefuß, Sozialfonds-Managerin bereits im vergangenen Jahr. Seit dem Frühjahr laufen die Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit dem Sportinstitut. Die beiden Dozenten Bettina Lamers und Peter Flemming zeichnen unter anderem für die Streckenauswahl und das Rahmenprogramm mit Sport- und Spielstationen, Kinderbetreuung sowie einem Bambini-Lauf verantwortlich.
Die Schule mit den meisten Läufern wird in einer gesonderten Wertung mit dem "Fun-Cup" ausgezeichnet.
"Der Minerva-Lauf soll jährlich zum Herbstbeginn zu einem festen Bestandteil im niedersächsischen Laufkalender werden", beabsichtigt Michael Beier, Fundraiser der Universität. Als Sponsoren konnten unter anderem die Volks-bank Hildesheim, die VGH Hannover/Hildesheim sowie die Bürgerstiftung Hildesheim gewonnen werden. Durch das Sponsoring können Schüler und Schulklassen nunmehr kostenfrei am Minerva-Lauf teilnehmen.
Ein weiterer Programmpunkt ist die Einweihung des neuen Allwetterplatzes der Universität, der an diesem Tag eröffnet wird.

Anmeldungen für den Minerva-Lauf erfolgen online unter
www.uni-hildesheim.de/minervalauf
Weitere Informationen sind erhältlich unter: annette.buntefuss@uni-hildesheim.de
oder
Tel. 05121-883103.

Zur Vorbereitung auf den Lauf bieten Sportstudenten derzeit einmal in der Woche ein Ausdauertraining unter Anleitung an. Die Teilnehmer treffen sich jeden Dienstag, 17.15 Uhr vor dem Sportgebäude in der Tilsiter Straße.

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Pressemeldungen Sozialfonds Sportwissenschaft
news-2098 Wed, 01 Jul 2009 09:06:00 +0200 Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/tagung-der-deutschen-vereinigung-fuer-sportwissenschaft/ Sportwissenschaftler aus sieben Nationen drei Tage zu Gast in Hildesheim / Hauptreferent Professor Gumbrecht aus den USA (sis) Sport als schönste Nebensache der Welt? Worin liegt die Faszination des Sports? Und: Wie viel Moral verträgt der Sport? Anspruchsvolle Fragen, die sich Sportwissenschaftler aus sieben Nationen bei der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) stellten. Vorträge und Arbeitskreise boten Einblicke in aktuelle Forschung und Entwicklung.

 

Den Auftakt machte kein Geringerer als Hans-Ulrich Gumbrecht, Professor an der Eliteuniversität Stanford. 130 Zuhörer ließen sich von dem hochkarätigen Hauptvortrag des weltweit anerkannten Literaturwissenschaftlers in den historischen Gemäuern der Domäne Marienburg begeistern.

Darunter reihten sich auch zahlreiche Wissenschaftler anderer Institut der Stiftung Universität Hildesheim ein. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die beiden Organisatoren, Professor Dr. Peter Frei und Professor Dr. Swen Körner mit der Einladung Gumbrechts einen Glücksgriff taten. Der Titel des Vortrages lautete übrigens "Typen moralfreier Kontingenz". Der Mann, der fünf Sprachen beherrscht und freimütig bekennt, "eher wenig im aktiven Sport zuhause zu sein", beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den kulturellen Bedeutungen des Sports. Dabei fungiert er durchaus als Querdenker und liefert interessante Sichtweisen aus der Perspektive eines Außenstehenden. Ein Schlagwort ist für ihn die Zufälligkeit des sportlichen Ausgangs. "Bei 600 möglichen Spielzügen einer Football-Mannschaft, weiß niemand welchen der Coach im nächsten Moment anordnet". Die Tatsache, dass unter derartigen zufälligen Bedingungen Unmögliches erreicht werden kann, darin liege die Einzigartigkeit des Sports, betonte der exzellente Redner.

Auch so genannte Konfrontationssportarten wie Boxen, das "ultimate fighting" ohne Regeln oder Tennis zögen das Publikum magisch an. Dort würden sich Akteure gegenübertreten und bewusst körperlichen Gefahren, Niederlagen und Erniedrigungen aussetzen, die im normalen Alltag als eher unmoralisch gelten. Diese Form einer Moralfreiheit des Sports könne als weiteres faszinierendes wie diskussionswürdiges Merkmal des Sports gelten.

Als größte Herausforderung im Sport betrachtet Gumbrecht das Doping, wodurch eben auch unmögliche Leistungen möglich gemacht werden. Findige Wissenschaftler entwickelten fortlaufend Leistung steigernde Substanzen, Doping-Fahnder seien ihnen mit immer moderneren Nachweisverfahren auf den Fersen. Ungewiss sei nicht nur der Zeitpunkt einer positiven Kontrolle. Diese Struktur schwebe wie ein Damoklesschwert über dem Sport. Gumbrecht bezweifelte, "das Moral etwas dagegen anrichten kann". Zustimmung und Anerkennung erntete Gumbrecht in minutenlangem Beifall.

Zu Diskussion und Erfahrungsaustausch regten gleichermaßen die weiteren Redner Professor Eckhard Meinberg (Köln), Professor Dr. Matthias Schierz (Oldenburg) und Professorin Dr. Ilka Lüsebrink (Freiburg) an.

Außerdem tauschten die Sportpädagogen an drei Tagen ihre Erfahrungen in 14 verschiedenen Arbeitskreisen aus.

Weitere aktuelle sportpädagogische Schwerpunkte skizzierten Professor Dr. Nils Neuber und Professor Dr. Peter Frei als Sprecher der dvs-Sektion Sportpädagogik. "Wir haben derzeit höchste Bindungsraten von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen, trotzdem leiden manche Kinder unter Bewegungsmangel" Gerade bei Kindern aus bildungsfernen Schichten bestehe Handlungsbedarf.

Sie fordern mit Blick auf immer wieder an erster Stelle stehenden Kürzungen von Sportstunden und das häufige Unterrichten von fachfremden Lehrern an Grundschulen "den Stellenwert des Sports im bildungspolitischen Kontext zu erhalten". Die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder wollte noch im Herbst 2008 an Grundschulen die Fächer Musik, Kunst und Sport zu einem Lernbereich ästhetische Erziehung zusammenfassen, eine Abwertung des Sports wäre die Folge gewesen. "Dagegen haben wir uns zusammen mit dem Deutschen Sportlehrerverband und dem Deutschen Olympischen Sportbund erfolgreich gewehrt." Mittlerweile hat auch die KMK die weitere Stärkung einer eigenständigen Lehramtsausbildung im Fach Sport in einer Folgeerklärung bekräftigt.

Laut dem 2. Deutschen Kinder- und Jugendsport-Bericht im Auftrag der Alfred Krupp von Bohlen und Hallbach-Stiftung ist Bewegungsförderung für eine positive geistig-körperliche Entwicklung von Grundschülern unerlässlich.

Zum Schluss gab es ein dickes Lob für eine sehr gelungene Ausrichtung der Jahrestagung. Ein Lob, das Professor Frei stellvertretend für das gesamte, ausrichtende Hildesheimer Sportinstitut, also für die Kolleginnen und Kollegen wie auch für die sehr aktive studentische Fachschaft, entgegennahm.

 

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Tagungen & Kongresse
news-6037 Wed, 01 Jul 2009 00:00:00 +0200 Gastwissenschaftler des Sportinstituts bei der Wasserball-Weltmeisterschaft 2009 https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gastwissensc-1/ Für die deutschen Wasserballer und Wasserballerinnen geht es vom 18. Juli bis zum 2. August um alles.
In Rom findet die Weltmeisterschaft statt, bei der sowohl die Männer, als auch die Frauen versuchen werden den Titel nach Deutschland zu holen.

Die Gastwissenschaftler des Sportinstituts Rainer Knöller (unten links) und Marc Nicolaus (unten rechts) betreuen die Nationalmannschaft!

Wir drücken den Teams die Daumen, dass sie das Turnier erfolgreich bestreiten und den Titel nach Deutschland holen!

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6039 Wed, 01 Jul 2009 00:00:00 +0200 dvs-Jahrestagung 2009 in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/dvs-jahresta/ „Ungewissheit - Sportpädagogische Felder im Wandel“ Sportwissenschaftler aus sieben Nationen drei Tage zu Gast in Hildesheim / Hauptreferent Prof Gumbrecht aus den USA Sport als schönste Nebensache der Welt? Worin liegt die Faszination des Sports? Wie viel Moral verträgt der Sport? Diese Fragen haben Pädagogen aus sieben Nationen bei der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) gestellt.

Mehr dazu hier als PDF oder auf der dazugehörigen Webseite

Weiter Impressionen zur dvs-Jahrestagung finden Sie auf der offiziellen Tagungshomepage!

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-1053 Tue, 23 Jun 2009 00:00:00 +0200 Tagung der DVS https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/tagung-der-dvs/ Sportwissenschaftler aus sieben Nationen drei Tage zu Gast in Hildesheim / Hauptreferent Prof Gumbrecht aus den USA (sis) Sport als schönste Nebensache der Welt? Worin liegt die Faszination des Sports? Wie viel Moral verträgt der Sport? Diese Fragen haben Pädagogen aus sieben Nationen bei der Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) gestellt.

 

Zum Auftakt sprach unter dem Titel "Typen moralfreier Kontingenz" kein Geringerer als Hans-Ulrich Gumbrecht, Professor an der Elite-Universität (USA). 130 Zuhörer ließen sich vom hochkarätigen Hauptvortrag des weltweit anerkannten, hochkarätigen Literaturwissenschaftlers in den historischen Gemäuern der Domäne Marienburg begeistern. Im Publikum saßen auch zahlreiche Wissenschaftler anderer Institute der Stiftung Universität Hildesheim. Ein sicheres Zeichen, dass die beiden Organisatoren, Professor Dr. Peter Frei und Professor Swen Körner einen Glücksgriff mit der Einladung getan hatten.

Der Mann, der fünf Sprachen beherrscht und freimütig bekennt, "eher wenig im aktiven Sport zuhause zu sein", beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der kulturellen Bedeutung des Sports. Dabei fungiert er auch als Querdenker und liefert interessante Sichtweisen aus der Perspektive eines Außenstehenden. Ein Schlagwort ist für ihn die Zufälligkeit des sportlichen Ausgangs. "Was macht den Sport aus? "Bei 600 möglichen Spielzügen einer Football-Mannschaft, weiß niemand welchen der Coach im nächsten Moment anordnet". Die Tatsache, dass unter derartigen zufälligen Bedingungen Unmögliches erreicht werden kann, sieht Gumbrecht als Einzigartigkeit des Sports.

Auch so genannte Konfrontationssportarten wie Boxen, das "ultimate fighting" ohne Regeln oder Tennis zögen das Publikum magisch an. Dort würden sich Akteure gegenübertreten und bewusst körperlichen Gefahren, Niederlagen und Erniedrigungen aussetzen, die im normalen Alltag als unmoralisch gelten.

Als größte Herausforderung im Sport betrachtet Gumbrecht das Doping, wodurch "unmögliche Leistung möglich gemacht werden". Findige Wissenschaftler entwickelten fortlaufend Leistung steigernde Substanzen, Doping-Fahnder seien ihnen mit immer moderneren Nachweisverfahren auf den Fersen. Ungewiss sei nicht nur der Zeitpunkt einer positiven Kontrolle. Diese Struktur schwebe wie ein Damoklesschwert über dem Sport. Gumbrecht bezweifelte, "das Moral etwas dagegen anrichten kann". Zustimmung und Anerkennung erntete der exzellente Redner in minutenlangem Beifall.

Zu Diskussion und Erfahrungsaustausch regten gleichermaßen die weiteren Redner Professor Eckhard Meinberg (Köln), Professor Dr. Matthias Schierz (Oldenburg) und Professorin Dr. Ilka Lüsebrink (Freiburg) an.

Außerdem tauschten die Sportpädagogen an drei Tagen ihre Erfahrungen in 14 verschiedenen Arbeitskreisen aus.

Weitere aktuelle sportpädagogische Schwerpunkte skizzierten Professor Dr. Nils Neuber und Professor Peter Frei als Sprecher der dvs-Sektion Sportpädagogik. "Wir haben derzeit höchste Bindungsraten von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen, trotzdem leiden manche Kinder unter Bewegungsmangel". Gerade bei Kindern aus bildungsfernen Schichten bestehe Handlungsbedarf, betonten sie.

Sie fordern mit Blick auf immer wieder an erster Stelle stehenden Kürzungen von Sportstunden und das häufige Unterrichten von fachfremden Lehrern an Grundschulen "den Stellenwert des Sports im bildungspolitischen Kontext zu erhalten". Die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder wollte noch im Herbst 2008 an Grundschulen die Fächer Musik, Kunst und Sport zu einem Lernbereich ästhetische Erziehung zusammenfassen, eine Abwertung des Sports wäre die Folge gewesen. "Dagegen haben wir uns zusammen mit dem Deutschen Sportlehrerverband und dem Deutschen Olympischen Sportbund erfolgreich gewehrt." Mittlerweile hat auch die KMK die Bedeutung einer eigenständigen Lehramtsausbildung im Fach Sport in einer Folgeerklärung bekräftigt.

Laut dem 2. Deutschen Kinder- und Jugendsport-Bericht im Auftrag der Alfried Krupp von Bohlen und Hallbach-Stiftung ist Bewegungsförderung für eine positive geistig-körperliche Entwicklung von Grundschülern unerlässlich.

Ein dickes Lob für eine "sehr gelungene Ausrichtung der Jahrestagung" stellte Professor Nils Neuber dem ausrichtenden Hildesheimer Sportinstitut aus. Dieses Lob nahmen Frei und Körner auch stellvertretend für ihre Kollegen und die studentische Fachschaft Sport entgegen.

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Pressemeldungen Sportwissenschaft Tagungen & Kongresse
news-1355 Thu, 15 Jan 2009 00:00:00 +0100 Schiller und Klemperer top-gesetzt https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/schiller-und/ Zwei Hildesheimer haben bei der Wahl zu Niedersachsens Sportler des Jahres gute Chancen. Mitwählen darf jeder - unter anderem im Internet. Und für die Gäste der HAZ-Sportparty liegen morgen Abend im Novotel rund 1000 Stimmzettel bereit. Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6033 Sun, 02 Nov 2008 00:00:00 +0100 NFV-Lehrstunde - Futsal Starterpaket überreicht https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/nfv-lehrstun/ Temporeicher Budenzauber a la Ronaldo und Co. NFV-Lehrstunde zum „schönen Spiel“ am Sportinstitut der Universität: Futsal-Starterpaket überreicht Dieter Neubauer, Vorsitzender des Ausschusses für Freizeit-Breitensport sowie Futsalbeauftragter im Norddeutschen Fußballverband (NFV) (links), überreichte Uni-Dozent Peter Flemming ein Futsal-Starterpaket. Mit den darin enthaltenen fünf Bällen und zwölf Leibchen, Broschüren und Regelwerk, gingen die Sportstudenten beigeistert auf Torjagd. Fotos: Keller

 (sis) Ronaldo, Pele und Ronaldinho verdanken dem „Spiel mit dem schweren Ball“ ihre grandiose Technik. Futsal, die Hallen-Variante des Fußballs, bei dem schnelle und gute Techniker für dreimal soviel Tore sorgen wie auf dem Rasen, haben 40 Sportstudenten in dieser Woche getestet.

Montag beziehungsweise Donnerstag, 8.15 Uhr, Große Halle des Sportinstituts: Sonst dozieren hier Institutsmitarbeiter Bettina Lamers und Peter Flemming in ihren Seminaren „Spiele-Vermittlung und alternative Spielkulturen“. Heute haben zwei Fußballexperten das Sagen. Dieter Neubauer führt 20 junge Männer und Frauen zunächst in die Theorie des Futsals ein (siehe auch Stichwort).

„Wir wollen den Hallenfußball weiter voran bringen“, erklärt der Vorsitzender des Ausschusses für Freizeit-Breitensport sowie Futsalbeauftragter im Norddeutschen Fußballverband (NFV). Nach dem Willen des Verbandes soll Futsal langfristig den jetzigen Hallenfußball ersetzen. Deutschland hänge dem weltweiten Trend klar hinterher. Andere Nationen haben leistungsmäßig die Nase vorn. Allein in den Niederlanden werden an jedem Wochenende mehr als 1000 Futsalspiele angepfiffen. Die Variante des Fußballs ist andernorts sehr populär und eine nicht zu unterschätzende Grundlage der Nachwuchsförderung, wirbt Neubauer.

Nicht umsonst habe die Fußball-Legende Pele den Futsal als „Vorstufe zum schönen Spiel, als Fußball in seiner reinsten Form“ betitelt. In Deutschland sei diese Botschaft noch nicht angekommen, das sei das Problem, besonders in den Reihen einiger Funktionäre, moniert Neubauer. Denn die große Effektivität des Futsals zum Erlernen des Fußballspielens werde unterschätzt. Der NFV-Vertreter dazu: „Südamerikanische Kinder spielen Futsal auf Parkplätzen, Aschenplätzen und am Strand und entwickeln so ihre phänomenale Technik. Enge Ballführung, spielerische Leichtigkeit und Spielwitz prägen das Spiel der Salonfußballer. Diese Eigenschaften zeichnen auch gute Akteure auf dem Rasen aus.

Die attraktive und schnelle Variante des Fußballs eigne sich laut Neubauer hervorragend für den Schulsport. „Verletzungen sind seltener, restriktive Regeln mindern die Aggressionen. Kinder und Jugendliche sowie motorisch und koordinativ weniger Begabte lernen schneller. Sie haben mehr Spaß und eher Erfolgserlebnisse als mit dem springenden Hallenfußball“, betont Neubauer. Er belegt seine Thesen mit einer aktuellen Studie der Universität Frankfurt im Auftrag des DFB. Sie bescheinigt Futsalspielern eindeutig größere technische Lernfortschritte als klassischen Fußballern.

Vor allem Mädchen und jungen Frauen, die oft vor hüpfenden Fußbällen beziehungsweise aggressiver Spielweise zurückschrecken, bietet Futsal einen geeigneten Einstieg zum Fußballsport.

Die Vorteile des Salonfußballs zeigen Neubauer und sein Kollege Dieter Schrader derzeit an einigen norddeutschen Universitäten auf. Außer der theoretischen Basis gehört zur jeweils zweistündigen Einführung auch die Praxis.

Die bestreitet Dieter Schrader. Ende der 70er Jahre für Arminia Hannover in der Zweiten Bundesliga im Einsatz, beeindruckt der symphatische und drahtige Ex-Torhüter beim Dribbeln und Ballstoppen die Teilnehmer. Die könnten vom Alter her fast seine Enkelkinder sein und verfolgen interessiert die Demonstrationen des Oldies. Nach Passen, Stoppen und Zuspielen des für die meisten neuen Balles, streifen die Studenten nagelneue neon-gelbe NFV-Leibchen über, die die Gastdozenten zusammen mit Futsalbällen im Gepäck haben. Nun geht es auf Torjagd. In gemischten Teams treten die Vorzüge des Sports sofort zutage: Auch Nicht-Fußballer unter den Männern und Frauen kontrollieren den Ball, das Spiel ist temporeich. Der Ball führt kein Eigenleben, springt nicht weg, sondern „gehorcht“ den meisten Kickern. Tore fallen am Fließband. Zwei mal 20 Minuten Volldampf bereiten sichtlich Spaß. Beifall und Anfeuerungsrufe gibt es von den zeitweiligen Zuschauern auf der Ersatzbank, die im Minutentakt eingewechselt werden.

Die Studenten sind begeistert wie Hobby-Fußballerin Carolin Strecker: „Das schnelle Spiel ist zwar anstrengend, aber effektiv. Es kommt eher ein Spielfluss zustande. Gerade in der Grundschule ist Futsal bestimmt gut einzusetzen, weil die Kinder weniger Angst vor dem Ball haben müssen.“

Kommilitone Fabian Jarzembski, selber aktiver Fußballer, ist sich sicher: „Das Zusammenspiel wird gefördert, der schwerere Ball ist gut zuzupassen. Für Schule und Verein ein geeignetes Mannschaftsspiel.“

Auch die beiden Dozenten, die gern ihre Seminarstunden für die Präsentation hergegeben haben, ziehen eine positive Bilanz: „Generell ist es unserem Institut wichtig, auch Trend-Sportarten aufzugreifen und sie in die Ausbildung zu integrieren. Wir müssen auf der Höhe der Zeit sein“, sagt Peter Flemming. Ein Viertel der sportlichen Praxis-Ausbildung beschäftigt sich mit dem Bereich der Spiele. Kollegin Bettina Lamers meint: „Futsal ist bei den Studenten so gut angekommen, dass ein Großteil des Seminars auch nach Ende der Präsentation mit Elan weiterspielten.“ Es sei wichtig für die Ausbildung, ein vielfältiges Angebot und neue Ideen zu zeigen, die vielleicht auch in den Hochschulsport übernommen werden können, so die Diplom-Sportlehrerin.

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6032 Fri, 26 Sep 2008 00:00:00 +0200 75 Erstsemester beim neuen Eignungstest https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/75-erstsemes/ Bermuda-Shorts kosten Wertvolle Sekunden. 75 Teilnehmer beim Eignungstest des Sportinstituts/Olympionikin Katharina Schiller an der Stoppuhr. (sis) Emsige Geschäftigkeit um 8 Uhr früh im Sportinstitut: 75 junge Männer und Frauen im Sportdress sitzen in der Großen Uni-Halle. Von Turnbänken und Kästen aus lauschen sie erwartungsvoll den einführenden Worten von Professor Dr. Peter Frei.

Die beiden Institutsmitarbeiter Peter Flemming und Bettina Lamers geben den Erstsemestern anschließend das theoretische Handwerkszeug für das Sportstudium: Welche Inhalte sind laut Studienordnung verpflichtend, welche Vorlesungen und Seminare sind zunächst sinnvoll? Wie funktioniert die Anmeldung für eine Veranstaltung im Internet? Auf diese Fragen bekommen die Studenten erste Antworten.

Eine Stunde später stehen die Teilnehmer, in sechs verschiedenen Riegen, vor ihrer ersten praktischen Herausforderung. Der Eignungstest beginnt. Neben Klettern und Ausdauerlauf erstmalig erweitert um die Disziplinen Turnen, Schwimmen und das Sportspiel Basketball.


Während Peter Flemming und Dr. Swen Körner in der Großen Halle wenige Meter vom Korb entfernt taktisches Verhalten und Technik unter die Lupe nehmen, begeben sich die Akteure nebenan in die Wand der Hildesheimer Kletterstrecke. Hier beurteilt David Schmidt-Maaß, Mitarbeiter des Instituts, die Geschicklichkeit und Kraft der Teilnehmer auf der gut 20 Meter langen Strecke. Wer es über hängende Taue, aufgehängte Baumstämme und am Netz entlang bis zur abschließende Schiffsglocke schafft und diese läutet, bekommt drei Zähler gut geschrieben, die Höchstpunktzahl. Die Mehrzahl meistert diese Aufgabe.

Beim Turnen dagegen bekommen die Instituts-Mitarbeiterinnen Jana Eisenstein und Silke Keller Einiges geboten. Gefordert ist eine einfache Übungsfolge am Boden: Handstand abrollen, Strecksprung, halbe Drehung, Rolle rückwärts in den flüchtigen Handstand. Doch einfach ist alle Theorie: Tatsächlich trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Turner oder Ehemalige in dieser Sportart wie Lisa Jakob und Franziska Gräser (beide 19 Jahre) besitzen Bewegungstalent. Sie turnen kraftvoll, geschmeidig und flüssig, so manch andere fallen buchstäblich aufs Kreuz.

Im Fach Turnen, das die Studenten nach der neuen Bachelor-Studienordnung verpflichtend belegen müssen, wird es noch einiges an Arbeit für die Dozenten geben. Schließlich ist das eigene Bewegungskönnen der Studierenden eine wichtige Ressource im späteren Beruf des Sportlehrers.

Prominente Unterstützung gibt es an diesem Tag in der Schwimmhalle. Olympia-Schwimmerin Katharina Schiller („Ich war seit vier Wochen nicht mehr im Wasser und trainiere im Moment nur täglich zwei Stunden Athletik“) greift zusammen mit Diplom-Sportlehrerin Bettina Lamers und Helfern der Fachschaft Sport zur Stoppuhr.

Die Aufgabe: 50m-Freistil, so schnell wie möglich. Für die Höchstpunktzahl müssen die Uhren bei den Männern bei 31 und bei den Frauen bei 36 Sekunden stehen bleiben. Wer dieses Limit erreicht, etwa ein Drittel, hat Schwimmerfahrung aus einem Verein.

Dass eine Peking-Fahrerin am Beckenrand Tipps gibt, motiviert die Erstsemester zusätzlich. Autogramme hat die bekannte Kommilitonin an diesem Tag zwar nicht dabei, sie verspricht aber, welche nachzureichen.

Für die angehenden Lehrer hat die Leistungssportlerin eine Extra-Lektion parat: „Ohne Bermuda-Shorts und in normaler Badehose seid ihr drei Sekunden schneller.“

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-1305 Thu, 25 Sep 2008 00:00:00 +0200 Bermudas kosten wertvolle Sekunden https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/bermudas-kos/ 75 Teilnehmer beim Eignungstest/ Olympionikin Katharina Schiller an der Stopuhr Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6030 Thu, 03 Jul 2008 00:00:00 +0200 Stichwort Höhentrainingslager - Auf dem Weg zur zweiten Lunge https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/stichwort-hoe/ Spitzenathleten bereiten sich im Höhentrainingslager auf die Saison vor / Unerwünschte Nebeneffekte möglich (sis)

Was haben der deutsche Achter im Rudern, Bahnradweltmeister Rene Wolff und Box-Super-Mittelgewichtler Markus Beyer gemeinsam? Die Spitzensportler schätzen vor dem Start in die Saison den Höhenaufenthalt. Dort holen sich die Aktiven die „zweite Lunge“, die Spritzigkeit, wie es salopp heißt.

Was steckt dahinter? Höhentraining bewirkt aufgrund des geminderten Sauerstoffgehaltes unter anderem eine Vermehrung der roten Blutzellen und des roten Blutfarbstoffes. Auslöser ist der Anstieg des blutbildenden Hormons Erythropoetin. Die roten Blutzellen transportieren den Sauerstoff im Blut. Sauerstoff ist Grundlage für die gesamte Energiegewinnung im Körper.

Sobald sich der Organismus auf die Höhe eingestellt hat (Akklimatisation) und das Training dosiert aufnimmt, können „diese Anpassungserscheinungen nach der Rückkehr ins Flachland eine Steigerung der Ausdauerleistung bewirken“, beschreibt es der Sportwissenschaftler Jürgen Weineck in seinem Standardwerk „Optimales Training“ (2004). Er nennt Orte zwischen 1800 und 2800 Metern Höhe sowie die Dauer von zwei bis drei Wochen als günstig. Unterhalb dieser Grenze sei die Reizwirkung zu gering, oberhalb behindere ein zu starker Sauerstoffmangel das Training des Sportlers.

Als leistungsfördernd gilt im Zuge der Zunahme der roten Blutkörperchen die damit verbundenen steigenden Sauerstoffabgabe in der Zelle. Außerdem steigt die Zahl der Mitochondrien, der „Kraftwerke“, in einer Zelle, die Blutversorgung wird verbessert, die Leistung gefördert. Ein weiterer gern gesehener Effekt der Trainingsmaßnahme ist die Möglichkeit, in Ruhe und Abgeschiedenheit in einer neuen, meist landschaftlich reizvollen Umgebung zu trainieren.

Als problematisch und damit leistungsmindernd sehen Sportwissenschaftler dagegen einen erhöhten Kohlehydratstoffwechsel in der Höhe. In der Praxis wird im Schnelligkeitstraining mehr Laktat (Stoffwechselprodukt) gebildet. Der Sportler muss mehr Kohlehydrate und, aufgrund des größeren Schweißverlusts, auch mehr Flüssigkeit (Elektrolyte) zu sich nehmen als in der Ebene, sonst ist er nicht mehr so belastbar, der gewünschte Effekt würde sich nicht einstellen.

Weitere unerwünschte Nebenwirkungen: Sonnenbrandgefahr, Risiko von Infektionen, Zahnschmerzen (aufgrund des verminderten Luftdrucks), vermehrte Atemtätigkeit (Hyperventilation) sowie mögliche Trainingslager-Psychosen.

Jeder Sportler reagiert unterschiedlich auf die komplexe Wirkung des Höhenaufenthalts (z.B. Zeitpunkt der erhöhten Leistungsfähigkeit nach der Rückkehr aus der Höhe). Einige verzichten sogar auf diese Trainingsmethode, da sie sich für sich als nicht effektiv genug erwies. Ein Beispiel ist Marathonläuferin Susanne Hahn. Die Ex-Barienroderin und Olympia-Kandidatin, zieht die Ebene vor.

Die leistungsfördernden Faktoren überwiegen jedoch aus Sicht der meisten Sportmediziner und können die Wettkampfergebnisse im Flachland positiv beeinflussen.

Ulli Wegner, Trainer von Box-Weltmeister Markus Beyer, hat das Phänomen einmal so beschrieben: „Ein Höhentrainingslager macht nur Sinn, wenn man damit Erfahrung hat.“

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6029 Tue, 01 Jul 2008 00:00:00 +0200 Ein 3-2-3-1-Rhythmus, 42 Einheiten, 230 Kilometer im Wasser, Mittagsschlaf inklusive https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/ein-3-2-3-1/ Olympia-Fahrerin Katharina Schiller bereitet sich bereits in der dritten Woche in französischer Höhe auf ihren Start vor (sis)
Nicht weit von Andorra liegt eine 2000-Seelen-Gemeinde, die sich in Sportlerkreisen längst einen Namen gemacht hat: Font-Romeu. Im dortigen „Lycee Climatique et Sportif Pierre de Coubertin“, einem Internat, bereiten sich Sportler in der Höhe auf wichtige Wettkämpfe vor. Fast schon ein Dauergast ist Schwimmerin Katharina Schiller, die seit 2003 zweimal im Jahr in die Pyrenäen reist.
Vor Peking sind es in diesen Tagen „nur“ drei Wochen, die Bad Salzdetfurtherin tankte sogar schon einmal mehr als vier Wochen lang Kondition in 1800 Metern.


„Die Bedingungen sind ideal, eine Schwimmhalle gehört direkt zum Komplex, genauso habe ich einen Kraftraum. Darüber hinaus gibt es noch mehrere Turnhallen“, berichtet Katharina Schiller. Die Anlage wurde ursprünglich für die Franzosen zu den Olympischen Spielen 1968 in Mexico konzipiert. Mittlerweile sind regelmäßig Sportler aus vielen Nationen vertreten.


Sie trainiere nach einem 3-2-3-1-Rhythmus (pro Tag) und wechsele in einen 3-2-1-Rhythmus. Das bedeutet: Trainings von 9 Uhr bis 12 Uhr, von 14.45 bis 17 Uhr und von 19.45 Uhr bis 21.15 Uhr. So addieren sich die für Hobbysportler schier unmöglich anmutende 42 Einheiten und 230 Kilometer im Wasser. Die 23-Jährige legt morgens generell immer ein Athletikeinheit ein. Das sind Sprünge, Krafttraining im Trockenen, sowie ausgiebige Rumpfstabilisation wie Bauch- und Rückenstärkung.


Die Dauer der Anpassung, in der sich ihr Körper an die Höhe gewöhnt, erlebt die 200m-Rücken-Spezialisten jedes Mal anders (siehe auch Stichwort). „Ich kann hier oben immer viel schlafen, ein Mittagsschlaf ist Standard und ich trinke viel.“
Die extreme Belastung macht hungrig. „Alle essen in der Höhe mehr, doch die Köche sind auf Sportler eingestellt und es schmeckt alles gut. Es gibt viel Nudeln, Kartoffeln, Reis, Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat, Obst und Joghurt.“ Wie es sich in Frankreich gehört, gibt es zudem Käse in allen Variationen und Baguette.“ Hier und da gönne sie sich außerdem mal eine Kugel Eis oder etwas Süßes.


Wenn die VfV-Schwimmerin sich nicht gerade ausruht, liest sie in der knappen freien Zeit gern. „Hin und wieder geht es auch mal auf einen Kaffee ins Dorf oder ich genieße die Sonne“, so Schiller. Ein Bummel im nahe gelegenen Andorra bringe ebenfalls mentale Frische für das enorme Trainingspensum. Dazu trage auch das abendliches „Puschen-Kino“ von der Festplatte auf dem Laptop bei. „In den drei Wochen habe ich einige Filme gesehen“, sagt die Lehramtsstudentin und lacht.


Die nächsten Aufgaben auf dem Weg nach Peking warten nach ihrer Heimkehr am 4. Juli schon: Wenige Tage später wird Katharina Schiller in Mainz für die Spiele eingekleidet, in Magdeburg steht noch ein Testwettkampf mit dem DSV-Team auf dem Programm.

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Wir im Blitzlicht Sportwissenschaft
news-6027 Sun, 01 Jun 2008 00:00:00 +0200 Peking-Hoffnung Katharina Schiller auf Stippvisite an der Uni https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/peking-hoffn/ Schwimmerin hat sich vor dem Endspurt zur Olympia-Vorbereitung noch schnell zu Examens-Prüfungen angemeldet Die derzeit wohl am häufigsten für Schlagzeilen sorgende Hildesheimer Studentin war in der ersten Juniwoche für längere Zeit das letzte Mal auf dem Campus unterwegs. Katharina Schiller, Olympia-Fahrerin für den Deutschen Schwimmverband, musste sich wie ihre Kommilitonen, für die im Herbst anstehendenden Prüfungen zum Examen anmelden. Das hieß für die angehende Lehrerin (Mathematik als Langfach, Sport und Sachunterricht als Kurzfach), die Unterschriften der prüfenden Dozenten einholen. Der Bonus der 23-Jährigen: Sie darf sich etwas später prüfen lassen, und hat so trotz Peking noch genügend Zeit zum Lernen.

Überhaupt werde sie in den nächsten Wochen wohl eher selten Muße haben, ihre Nase in wissenschaftliche Literatur zu stecken, so die Schwimmerin. Ihr Terminkalender ist randvoll: am zweiten Juni-Wochenende schwimmt sie bei einem internationalen Meeting in Monaco.

Vom 11. Juni bis zum 4. Juli will sich Katharina Schiller im Höhentrainingslager in Frankreich konditionell den letzten Schliff holen. Nach der Einkleidung des Olympia-Teams am 11. Juli in Mainz steht einen Tag später ein einwöchiger DSV-Lehrgang in Berlin auf dem Plan. Eventuell wird die VfV-Athletin am 19./20. Juli auch noch einen Form-Test bei einem Wettkampf in Magdeburg bestreiten.

Am 25. Juli fliegt sie mit ihren Nationalmannschaftskollegen nach Kumamoto/Japan. Ins olympische Dorf von Peking zieht Katharina Schiller am 6. August ein. Zwei Tage später werden die Spiele eröffnet.

Auf die Frage, ob die Nervosität langsam steige, bleibt sie gelassen: „Ich weiß nicht, was mich in Peking erwartet, aufgeregt bin ich weniger. Ich bin sehr gespannt und freue mich riesig auf die Wettkämpfe.“

 

Foto: Keller
Für viele Wochen das vorerst letzte Mal auf dem Campus unterwegs: Olympia-Fahrerin Katharina Schiller, Lehramtsstudentin im Urlaubssemester. 

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news-6024 Sat, 03 May 2008 19:16:00 +0200 Gastwissenschaftler Dr. Knöller bei den Olympischen Spielen in Peking https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/gastwissensc-2/ Dr. Rainer Knöller, trainingswissenschaftlicher Koordinator am Olypiastützpunkt Niedersachsen und Gastwissenschaftler am Institut für Sportwissenschaft und Sportpädagogik wird an den olympischen Spielen in Peking teilnehmen.

Er ist offiziell nominiert, die Wasserball-Nationalmannschaft nach Peking zu begleiten.

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news-6022 Wed, 30 Apr 2008 00:00:00 +0200 Das Sportinstitut gratuliert der Deutschen Meisterin und Vize-Meisterin zum Olympia-Ticket https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/das-sportins/ Katharina Schiller fährt nach Peking. Meistertitel geholt und Olympia-Norm geschafft. Olympia-Traum wird für zwei Hildesheimerinnen wahr. Berlin (mm). Katharina Schiller hat es geschafft! Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin löste die Schwimmerin des VfV Hildesheim das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking. In ihrer Paradedisziplin 200 Meter Lagen wurde die Titelverteidigerin des vergangenen Jahres erneut Deutsche Meisterin und unterbot mit der Zeit von 2:13,73 zugleich deutlich die geforderte Olympia-Norm von 2:15,08.

Schon der Auftakt des Gold-Wochenendes verlief verheißungsvoll. Über 400 Meter Lagen wurde sie deutsche Vizemeisterin und verfehlte in 4:45,32 nur denkbar knapp die Norm von 4:44,34. So musste Katharina am Sonntag ihre zweite Chance nutzen. Schon im Vorlauf kam sie fast an die Olympianorm heran und qualifizierte sich als schnellste Schwimmerin für das Finale. Dort lieferte sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Dortmunderin Sonja Schöber. „Auf der letzten Bahn dachte ich nur: Wo ist die Wand? Wann kommt endlich die Wand?“, war sie sich bis zum Schluss nicht sicher, ob sie das Rennen aus der Führungsposition auch als Siegerin zu Ende bringen würde. Letztendlich lagen dann doch deutliche sieben Zehntel Sekunden zwischen ihr und Schöber.

Neben der Goldmedaille wurde sie direkt nach dem vom ZDF live übertragenen Rennen mit einem Fernsehinterview belohnt. Die gesamte Last der vergangenen Monate fiel von ihr. Dabei musste sie zusätzlich noch kurz vor Weihnachten die Kündigung ihres Landestrainers Reiner Tylinski verkraften und fühlte sich auch in den Wochen vor dem entscheidenden Rennen ihres Lebens von ihrem Verband, dem Landesschwimmverband Niedersachsen, in Stich gelassen.

Um fortdauerndem Ärger aus dem Weg zu gehen, der Verband verbot ihr, weiter unter Reiner Tylinski zu trainieren, musste sie individuell ein Höhentrainingslager organisieren und im Anschluss bis nach Uelzen ausweichen, um sich in Ruhe auf die Olympiaqualifikation vorzubereiten.

Und noch eine Sensation fand in Berlin statt. VfV-Vereinskollegin Christin Zenner schaffte am Wochenende als 17jährige Nachwuchsschwimmerin den endgültigen Durchbruch in die deutsche Schwimm-Elite. In den vergangenen zwei Jahren schon jeweils mit der Bronzemedaille dekoriert, düpierte sie alle Favoritinnen und wurde Deutsche Meisterin über 50 Meter und 100 Meter Rücken. Auf der längeren Distanz verfehlte sie nur denkbar knapp um eine Hundertstel Sekunde die Olympianorm, hat aber trotzdem das Peking-Ticket in der Tasche, denn als schnellste Rückenschwimmerin hat sie sich auf jeden Fall für die Nationalstaffel über 4x100 Meter Lagen qualifiziert. Ob sie bei den Spielen auch im Einzelrennen starten darf, wird der Sportdirektor Örjan Madsen erst später entscheiden.

Damit avancierte der VfV Hildesheim mit diesen vier Medaillen zu einem der erfolgreichsten Clubs Deutschlands. Ein sichtbares Zeichen hierbei auch noch eine zusätzliche Ehrung für die Heimtrainerin der Beiden, Jacqueline Zenner, die in Berlin einen Ehrenteller als erfolgreichste Nachwuchstrainerin des vergangenen Jahres erhielt.

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news-6021 Mon, 21 Jan 2008 19:07:00 +0100 Sportler des Jahres: TOP-Platzierungen für Drei von uns https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/sportler-des/ Das Sportinstitut gratuliert den HAZ-Sportlern des Jahres! (sis) Drei Studenten des Sportinstituts haben bei der HAZ-Sportlerwahl mit Top-Platzierungen für Furore gesorgt: Katharina Schiller ist bei der HAZ-Sportparty im Novotel (am 18. Januar) nach ihrem Erfolg im vergangenen Jahr erneut zur Sportlerin des Jahres gekürt worden geworden. Die 23-Jährige Bad Salzdetfurtherin erhielt von den Lesern der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung mit deutlichen 31 Prozent insgesamt das beste Gesamtergebnis aller Nominierten. Die Deutsche Meisterin über 200m-Lagen vom VfV Hildesheim möchte sich in diesem Jahr für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren.

Kaderathletin und Judoka Maike Heinz (TuS Holle-Grasdorf) landete mit 13 Prozent hinter ihrer Studienkollegin auf Position zwei der beliebtesten Sportlerinnen aus Stadt und Landkreis.

Bei der Wahl der zur Mannschaft des Jahres hat mit Alexander Schnipkoweit vom TSV Giesen/Hildesheim ein weiterer Hildesheimer Sportstudent das oberste Treppchen erreicht. Sein Volleyballteam aus der 2. Bundesliga erhielt von den HAZ-Lesern 29 Prozent der Stimmen und gewann diese Kategorie. Auf den weiteren Plätzen rangieren die Handballer von Eintracht Hildesheim (24 Prozent) und die Fußballer des SV Bavenstedt (17).

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news-1111 Fri, 04 Jan 2008 00:00:00 +0100 Applaus für Professor Peter Frei https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/applaus-fuer/ Sportinstitut der Universität Hildesheim: Erste Vorlesung nach Habilitation Pressespiegel regional Sportwissenschaft news-6020 Sun, 01 Jul 2007 19:02:00 +0200 Hildesheimer Sportstudenten erfolgreich bei Deutschen Judoka Hochschulmeisterschaften https://www.uni-hildesheim.de/fr/fb1/institute/institut-fuer-sportwissenschaft/oeffentlichkeit/medienspiegel/pressespiegel-detailansicht/artikel/hildesheimer-1/ Sportstudenten der Universität Hildesheim sind bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo in Magdeburg erfolgreich gewesen: Ganz oben auf dem Treppchen landete Maike Heinz (22, s.Foto li.) in der Klasse bis 78 kg.

Die für den Verein Judo in Holle startende Aktive und ehemalige Deutsche Meisterin U17 und U20 sowie internationale Deutsche Meisterin U20 startet in der 2. Bundesliga für den TuS Hermannsburg. In Magdeburg holte sich Maike den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin 2007.

Auf Rang drei kam Christine Sylle (bis 70 kg/SV Alfeld).

Fünfter wurde in der Kategorie bis 66 Kilogramm Bundesliga-Kämpfer Tristan Behrens (ebenfalls Judo in Holle, s. Foto re.). Der 23-Jährige C-Lizenzinhaber trainiert wie Kollegin Maike Heinz in Holle den sportlichen Nachwuchs. Behrens war bereits Deutscher Meister der Junioren im Einzel und mit der Mannschaft im Jahre 2003.

Erfolgreicher Trainings- und Wettkampfpartner von Behrens und Heinz ist Thomas Schwitalla (s.Foto li.). Der Landesmeister vertritt in der Klasse bis 81 Kilogramm ebenfalls die Farben des jüngst gegründeten Vereins Judo in Holle. Dort und im Sportinstitut unterstützt Schwitalla die Ausbildung der Judoka.

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