Podcast: Ein Match für die Zukunft - Wie die kommunale Verteilung von Schutzsuchenden verbessert werden kann

mardi, 05. juillet 2022 um 15:52 Uhr

Menschen, die aus Krisengebieten nach Deutschland flüchten, sind keine "Nummer im System", sagt Dr. Danielle Gluns, Leiterin der Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Sondern sie kommen mit individuellen Identitäten, Biographien und Bedürfnissen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn eine dauerhafte Integration gelingen soll.

In Folge 13 der Podcast-Reihe #ausderWissenschaft erläutert die Migrationsforscherin, wie das reguläre Verteilverfahren von Geflüchteten innerhalb Deutschlands bisher organisiert ist und was daran zu verbessern wäre.

 

Podcast: Ein Match für die Zukunft - Wie die kommunale Verteilung von Schutzsuchenden verbessert werden kann

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Im  Pilotprojekt Match'In erarbeitet ein Hildesheimer Wissenschaftsteam zusammen mit Kolleg*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Arbeitsgruppe Software Systems Engineering ein algorithmengestütztes System, mit dem Schutzsuchende deutschlandweit geeigneten Aufnahme-Kommunen zugewiesen werden können. Die Forscher*innen entwickeln eine Software, in die einerseits die Daten über die Situation in den aufnehmenden Kommunen und andererseits Daten über die zu verteilenden Asylsuchenden eingegeben werden. So soll erkennbar werden, welche der Kommunen für eine Person oder eine Familie am besten passt - und die zuständigen Sachbearbeiter*innen in den Behörden können das bei ihrer Zuweisungsentscheidung berücksichtigen.

Das Projekt Match'In wird durch die Stiftung Mercator gefördert.

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