Staatliche Anerkennung

Am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik ist es möglich, im Anschluss an ein Hochschulstudium auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit bzw. Sozialpädagogik die staatliche Anerkennung als Sozialpädagog*in zu erwerben. Grundlage ist die Verordnung über die staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik und der Bildung und Erziehung in der Kindheit (SozHeilKindVO) vom 17.05.2017. 

Eine vertonte Präsentation mit Informationen zur staatlichen Anerkennung finden Sie hier.

Infoveranstaltung zur staatlichen Anerkennung

Sie überlegen nach dem BA SOP die Staatliche Anerkennung als Sozialpädagog*in zu erwerben oder im Rahmen des Masterstudiengangs das Praktikum mit der Staatlichen Anerkennung zu verbinden? Dann sind Sie auf dieser Online-Infoveranstaltung genau richtig! Nach einem Überblick und zentralen Informationen, haben Sie die Möglichkeit Ihre Fragen zu stellen.

Nähere Informationen zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

Wer kann die staatliche Anerkennung erwerben?

Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs „Sozial- und Organisationspädagogik“ (mit Abschluss nach dem 01.01.2012)
Die staatliche Anerkennung wird nach einer zweiphasigen Ausbildung erteilt. Voraussetzung hierfür ist insbesondere die Ableistung eines mind. 6-monatigen Berufspraktikums in Vollzeit (in Teilzeit entsprechend länger). Vorherige berufspraktische Tätigkeiten können nicht angerechnet werden. Das Berufspraktikum wird unter Aufsicht und in Begleitung des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik geleistet. In der berufspraktischen Tätigkeit sollen sich die Personen in der Anerkennung in die Praxis der Sozialen Arbeit und in die damit verbundenen Verwaltungstätigkeiten einarbeiten. Hierbei sollen berufliche Erfahrungen reflektiert sowie fachliche Kompetenzen vertieft werden. Das Berufspraktikum erfolgt nach Abschluss des Bachelorstudiums. Informationen zur Durchführung der staatlichen Anerkennung nach dem Abschluss des Bachelorstudiums finden Sie hier.

Masterstudierende im Studiengang „Sozial- und Organisationspädagogik“
Studierende des Masterstudiengangs „Sozial- und Organisationspädagogik“ können das Berufspraktikum unter den o. g. Bedingungen mit dem Pflichtpraktikum (i. d. R. im 3. Fachsemester) verknüpfen. Voraussetzung ist ein Bachelorabschluss im Bereich der Sozialen Arbeit bzw. Sozialpädagogik (an der Universität Hildesheim oder einer anderen Hochschule). Informationen zur staatlichen Anerkennung in Verbindung mit dem Masterpraktikum finden Sie hier.

Masterstudierende im dualen Studiengang „Soziale Dienste“

Studierende des dualen Masterstudiengangs „Soziale Dienste“ können während Ihres Studiums die staatliche Anerkennung unter den o. g. Bedingungen erwerben und das Berufspraktikum auf Ihrer bereits bestehenden Arbeitsstelle absolvieren. Voraussetzung ist ein Bachelorabschluss im Bereich der Sozialen Arbeit bzw. Sozialpädagogik (an der Universität Hildesheim oder einer anderen Hochschule). Informationen zur staatlichen Anerkennung im Masterstudium „Soziale Dienste“ finden Sie hier.

Absolvent*innen mit einem Diplom- bzw. Bachelorabschluss am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik vor dem 01.01.2012
Personen, die vor dem 01.01.2012 am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik ihren Diplom- oder Bachelorabschluss erlangt haben, absolvieren ein verkürztes Verfahren der staatlichen Anerkennung. Sie müssen kein Berufspraktikum mehr durchführen, jedoch einen Nachweis über mind. 5 Jahre berufliche Tätigkeiten in Vollzeit (in Teilzeit entsprechend länger) nach Abschluss des Bachelorstudiums erbringen. Informationen für Absolvent*innen mit einem Abschluss vor dem 01.01.2012 finden Sie hier.

Bei Fragen schauen Sie bitte in den FAQs zur staatlichen Anerkennung nach, ob diese dort beantwortet werden. Falls nicht, wenden Sie sich bitte per Mail (akpsop(at)uni-hildesheim.de) an die Beauftragten für die staatliche Anerkennung (zurzeit Katharina Mangold und Carolin Ehlke).

Wichtige Informationen zur staatlichen Anerkennung während der coronabedingten Kontaktbeschränkungen im Überblick

Zur Anmeldung der staatlichen Anerkennung benötigen Sie den „roten“ Laufzettel, welchen Sie aktuell per Mail bei den Anerkennungsbeauftragten erhalten

Folgende Unterlagen können Sie aktuell auch in digitaler Form bei uns einreichen: Anmeldezettel (S. 2/S. 3), Zwischenbeurteilung, Ausbildungsvertrag

Folgende Unterlagen müssen nach wie vor postalisch und von Ihnen unterschrieben zu uns gesendet werden: Ausbildungsplan, Abschlussbeurteilung

Melden Sie sich bei den Anerkennungsbeauftragten, wenn Ihre Praxiszeit mehr als einen Monat unterbrochen wird (z. B. durch Kurzarbeit oder wenn kein Homeoffice möglich ist)

Alle Praxistage und Begleitseminare finden aktuell ausschließlich in digitaler Form statt

Für alle eingereichten Dokumente und die Teilnahme an den Begleitveranstaltungen erhalten Sie am Ende Ihres Verfahrens der staatlichen Anerkennung, wenn Sie uns die Antragsunterlagen zusenden (s. u.), alle Unterschriften

Zur Beantragung der Urkunde schicken Sie uns nach erfolgreichem Bestehen des Kolloquiums folgende Unterlagen per Post zu: Unterschriftenliste und Antrag auf Erstellung der Urkunde aus dem Laufzettel sowie die in der Fußnote auf dem Antrag aufgeführten Dokumente

Die Urkundenerstellung dauert für gewöhnlich ein paar Wochen – bitte haben Sie diesbezüglich etwas Geduld und sehen Sie von Nachfragen an uns hinsichtlich des Bearbeitungsstatus ab

Ausführliche Informationen rund um die staatliche Anerkennung während der coronabedingten Kontaktbeschränkungen finden Sie hier.

Jegliche Unterlagen und (An-)Fragen schicken Sie bitte jederzeit an akpsop(at)uni-hildesheim.de oder kommen Sie zu den Onlinesprechstunden der Anerkennungsbeauftragten Mangold und Ehlke!