Arbeitsgemeinschaft Katholische Dogmatik und Fundamentaltheologie: Stellungnahme zur künftigen Priesterausbildung

Friday, 03. July 2020 um 07:36 Uhr

Der Hildesheimer Theologieprofessor René Dausner hat an einer Stellungnahme zur künftigen Priesterausbildung mitgewirkt und reagiert auf Vorschläge der Deutschen Bischofskonferenz zur Qualitätssicherung der Priesterausbildung in Deutschland.

René Dausner forscht und lehrt als Professor für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Die Arbeitsgemeinschaft Katholische Dogmatik und Fundamentaltheologie des deutschen Sprachraums, in dessen Vorstand Prof. Dr. René Dausner vom Institut für Katholische Theologie der Universität Hildesheim Mitglied ist, hat eine Stellungnahme zum aktuellen Papier der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht.

In der Stellungnahme formuliert der Hildesheimer Theologieprofessor gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen unter anderem aus Erfurt, Salzburg, Würzburg und Tübingen: „Das Positionspapier einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz zur künftigen Priesterausbildung hat eine breite innerkirchliche Diskussion ausgelöst. Die Reduzierung auf wenige Ausbildungsstätten der Priesterausbildung gefährdet den Bestand Katholisch-Theologischer Fakultäten an staatlichen Universitäten und trägt ihrer Bedeutung für die Wissenschaftskultur in Deutschland nicht angemessen Rechnung. [...] Das neue Positionspapier orientiert sich am Priesterseminar als einem Lebensraum, der für Priesteramtskandidaten reserviert bleibt. Es hält damit an einem geschichtlich überkommenen Modell fest, das die Logik eines klerikalen Milieus verstärkt, statt von den komplexen Herausforderungen einer pluralen und zunehmend säkularen Gesellschaft her zu denken. Ihnen muss sich eine zeitgemäße Ausbildung von Theolog*innen im kirchlichen Dienst stellen.“

Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier.