Feierstunde zur Eröffnung der ersten Tagung im Rahmen des EU-Projekts "Aus- und Weiterbildung für Pädagogen und Bildungsmanager im Bereich Diversity"

Monday, 27. January 2014 um 11:27 Uhr

Am Mittwoch, den 5. Februar von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr im Musiksaal (Gebäude K) am Hauptcampus (Marienburger Platz 22).

Diversity und Pluralität sind derzeit weltweit brisante politische und wirtschaftliche Themen. Binnenmigration, internationale Migration, Förderung intellektueller Ressourcen (Humankapital), Ausgleich soziokultureller Probleme haben nicht nur politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung, sondern sind auch relevante Herausforderungen für die Bildungspolitik. Daraus folgt der Anspruch, die Diskriminierungen von Menschen jeder Art und auf allen Ebenen abzubauen, um eine weitgehend chancengerechte Entwicklung aller Menschen zu ermöglichen. In erster Linie sind hier die Pädagogik und die Bildungspolitik aufgerufen, den Bereich Diversity in den Mittelpunkt ihrer Zielsetzung zu stellen. Die Berücksichtigung der Vielfalt im Bildungssektor ist wesentlich für die Gesellschaft, denn die Folgekosten nicht genutzter Chancen und gescheiterter Biografien sind auf Dauer höher als die Investitionen in eine möglichst leistungsfähige und gerechte Erziehung und Bildung.

Im Projekt wird die regionale Priorität Bildung für östliche Nachbarländer und die nationale Priorität Lehrerausbildung und Erziehungswissenschaft für die Russische Föderation abgedeckt.

Das Ziel dieses Projektes ist die Qualifizierung von Pädagogen und Bildungsmanagern im konsekutiven Aus- und Weiterbildungssystem für den konstruktiven Umgang mit Diversity in Bildungseinrichtungen und Organisationen. Zielgruppen in der Ausbildung sind Studierende des BA- und MA-Studiengangs in den Bereichen Lehramt, Pädagogik, Sozialpädagogik sowie Doktoranden; in der Weiterbildung sind es Lehrer, Bildungsmanager, Vertreter von Behörden (Kommune, Stadt, Sozialamt, Migrationsdienst etc.). Nutznießer dieser Maßnahmen sind Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen, ihre Eltern, Hochschule, heterogene Organisationen/Unternehmen, Sozialämter und Migrantendienste, kommunale Behörden.

Weitere Informationen:

Projektleiterin: Prof. Dr. Dr. h.c. Olga Graumann/ Stiftung Universität Hildesheim

Projektmanager: Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Pewsner/ Staatliche Universität Nowgorod

Tempus-Projekt (Zusammenfassung)