Vortragsreihe "Kindheitspädagogische Übergangsforschung – aktuelle Studien und Befunde" im Wintersemester 2019/20

Friday, 08. November 2019 um 11:29 Uhr
Wo?

Universitätsplatz 1
Forum
Raum N 006

Wann? Dienstags, 16.15 bis 17.45 Uhr

 

VORTRÄGE

19.11. 2019
Dr. Michael Lichtblau/Magdalena Hartmann, Universität Hannover

Übergang Kita-Schule: Bruch oder Brücke? – Ergebnisse des Praxistransferprojektes
‚Interessenbasierter Übergang Kita-Schule‘

Der Vortrag behandelt das Thema „Kindliche Interessen(entwicklung) im Übergang von der Kita in die Schule“ unter theoretischer und empirischer Perspektive. Vorgestellt werden u.a. Ergebnisse eines kürzlich abgeschlossenen Praxistransferprojektes, in dem an zwei Modellstandorten der Übergang Kita-Schule gezielt auf Basis kindlicher Interessen kooperativ gestaltet wurde.

 

03.12.2019
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht, Ev. Hochschule Freiburg

Herausforderung Eingewöhnung: Responsive Gestaltung von Übergängen

Betrachtet wird die (kulturell) responsive Übergangsgestaltung von pädagogischen Fachkräften in Bezug auf Kinder (z.B. Skriptaufbau, emotionale Regulation) und eingewöhnende Bezugspersonen (z.B. Vater- und Mutterschaftskonstellation, Eskalation/Deeskalation).
Ergebnisse aus phänomenologischen und ethnografischen Studien erhellen die hier notwendigen Inhaltsaspekte einer professionellen Responsivität.

 

10.12. 2019

Prof. Dr. Edita Jung, Hochschule Emden/Leer

Von der Kinderkrippe in den Kindergarten. Der Übergang aus der Perspektive pädagogischer Fachkräfte

Den Ausgangspunkt des Vortrages bildet ein Übergang, welcher sich im Zuge des quantitativen Ausbaus von Betreuungsplätzen für Kinder bis zu drei Jahren zwar zunehmend als ein normativer etabliert, eine entsprechende wissenschaftliche Betrachtung bislang jedoch kaum erfährt. Es werden die methodische Anlage und die Befunde einer Interviewstudie zu übergangsbezogenen Subjektiven Theorien von pädagogischen Fachkräften in Krippen und Kindergärten vorgestellt und diskutiert. Im Fokus steht die Sicht der Fachkräfte auf die eigene sowie die Rolle von weiteren Akteur*innen während dieser Phase.

 

07.01. 2020

Prof. Dr. Claudia Mähler, Universität Hildesheim

Gut gerüstet für die Schule? – Zur Bedeutung bereichsspezifischer Vorläuferkompetenzen für den Schulerfolg

Mit dem Schuleintritt beginnt eine neue Lebensphase, aber was es dort zu lernen gibt, ist keineswegs alles neu. Kinder entwickeln sich kontinuierlich und erwerben schon vor der Schule wichtige Vorläuferkompetenzen, z.B. für die Schriftsprache, die Mathematik, die soziale Anpassung. Und so entsteht auch bereits vor der Schule eine große Vielfalt, die zu ganz unterschiedlichen Startchancen für die Kinder führt. Im Vortrag werden die Entwicklung wichtiger Vorläuferkompetenzen für den späteren Schulerfolg beleuchtet und Möglichkeiten früher Förderung aufgezeigt.

 

14.01.2020
Prof. Dr. Dominik Krinninger, Universität Osnabrück

Familiäre Bearbeitung des Übergangs in die Grundschule

Der Vortrag thematisiert den Übergang in die Grundschule aus der familialen Binnenperspektive. Mit Bezug auf ein Forschungsprojekt, bei dem zwölf Familien in der Phase des Übergangs ihres ersten Kindes in die Grundschule ethnografisch begleitet wurden, werden nicht nur Praktiken und Strategien der Kinder und Eltern im familialen Umgang mit den neuen Herausforderungen beleuchtet, sondern auch Veränderungen, die die Familien selbst in dieser Phase durchlaufen.

 

21.01. 2020
Dr. Miriam Buse , Universität Osnabrück

„ … es ist nicht mehr Kindergarten, es ist Schule“– Elterliche Orientierungen am Übergang in die Grundschule

Der Vortrag beleuchtet elterliche Orientierungen am Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule mit einem besonderen Fokus auf die Funktionszuschreibung und Adressierungen der Eltern am Übergang zwischen den frühkindlichen Bildungsinstitutionen. Zusätzlich werden elterliche Sichtweisen auf die Zusammenarbeit mit pädagogischen Fach- und Lehrkräften aufgezeigt.

 

28.01.2020
Isabell Krähnert/Katja Zehbe, Universität Hildesheim

Begleitung von inklusiven Übergangsprozessen in Elterngesprächen

Der Vortrag widmet sich der Frage nach dem „(Un)Doing Inklusion“ in Gesprächen zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern sog. körperlich und seelisch ,behinderter' Kinder in Kindertageseinrichtungen. Es wird ein spezifischer Fokus auf Übergänge in die Institution, innerhalb der Kindertageseinrichtung, als auch auf den Übergang zur Grundschule gerichtet. Es werden Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes vorgestellt.