Volontärin der ethnologischen Sammlung/ Musikethnologin


Pei-Shan Wu studierte westliche klassische Musik mit den Studienschwerpunkten Klavier und Komposition in Taiwan. Später legte sie ihren Schwerpunkt auf Musikethnologie, mit dem sie ihren Master absolvierte. Zwischen Mai und Oktober 2017 arbeitete Pei-Shan als wissenschaftliche Hilfskraft im Rahmen des Projektes "Wissensspeicher Musik" am Center for World Music. Seit Oktober 2017 arbeitet sie im Bereich der Musikethnologie am Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim und  ist zuständig für das Projekt "Wissensspeicher Musik", welches ein Kooperationsprojekt mit dem Center for World Music ist. Gleichzeitig promoviert Pei-Shan an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zum Thema "Herausbildung der nationalen Identität bei der Verwendung der traditionellen Musik in der Musikerziehung Taiwans". Als Fallbeispiel dafür nennt sie das Pak-Kóan Schattentheater an der Grundschule Ān-Jìng, zu der sie eng verbunden ist. Speziel daran ist, dass bei diesem Schattenspiel eigene Hände, Silhouetten der Körper nicht verwendet werden. Gespielt wird mit beweglichen und farbigen Figuren zu der Pak-Kóan-Musik, die eines der wichtigsten traditionellen Musikstile Taiwans ist.  Pak-Kóans rhythmische Elemente werden sehr eng mit den Bewegungen der Figuren abgestimmt, was im Zusammenhang eine besondere Show ergibt.

Die taiwanesische Schattenspieltradition unterscheidet sich von den gängigen Formen des Schattentheaters in Deutschland durch ihre Ausdrucksform sowie durch die Klangwelt und Instrumentierung. In den Workshops von Pei-Shan ist es möglich, eine andere Form des Schattenspiels kennen zu lernen und dadurch den kulturellen Horizont von Kindern und Erwachsenen zu erweitern, damit Kreativität gefördert werden kann.

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Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim GmbH
Am Steine 1-2
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