Im Rahmen des Projektes werden Anregungen zur kasuistischen Arbeit mit Videographien in Lehrveranstaltungen, in Form von hochschuldidaktischen Handreichungen, entwickelt und erprobt. Diese Handreichungen zeigen unterschiedliche methodische Vorgehensweisen auf, wie Unterrichtssequenzen in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden können. Hierbei wird das Augenmerk hauptsächlich auf inklusive Settings gerichtet, indem Fragen des Umgangs mit Heterogenität und der Inklusion, sowie zur multiprofessionellen Zusammenarbeit bearbeitet werden.

In den Handreichungen wird hierzu zunächst eine thematische Einführung und Klärung der Zielsetzung vorgenommen, auf die eine Vorstellung der ausgewählten Videosequenz (des „Videofalls“) folgt. Im Anschluss daran werden Analysepotenziale präsentiert und konkrete Vorschläge für die Umsetzung in Seminarsitzungen in der Lehrer_innenbildung dargelegt. Zudem werden im Anhang Transkriptauszüge und Arbeitsblätter als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt. Die Dokumente sind dabei so gestaltet, dass je nach Bedarf nur Teile der Handreichung gelesen werden können, beispielsweise nur die Vorschläge für den Ablauf in einer Seminarsitzung oder die methodische Herangehensweise. Über eine Registrierung im Fallarchiv HILDEonline können die Videosequenzen von Dozierenden und Studierenden über den Streaming Server abgerufen und Begleitmaterialien zur Unterrichtsstunde (Transkripte, Stundeninformationen, Schüler_inneninformationen, Unterrichtsmaterialien) heruntergeladen werden.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Handreichungen mit Anregung zur kasuistischen Arbeit mit Videosequenzen in Lehrveranstaltungen:

Antinomien im Lehrer*innenhandeln – die dirigierte Selbsttätigkeit

Autor: Jonas Ringler, Hildesheim 2018

Schlagwörter: Antinomien, Spannungsfeld, Autonomie und Heteronomie, Freiheit und Zwang, Erziehung, Forum als Lernsetting, Moderation, Präsentation, sexistische Bemerkung

Diese Handreichung möchte Anregungen für das kasuistische Arbeiten mit Videosequenzen zur Grundfrage der Pädagogik – nach Kant: wie kultiviere ich Freiheit bei dem Zwang, in der Schulpädagogik in Anlehnung an Helsper: wie bearbeite ich die Antinomie zwischen Autonomie und Heteronomie – geben. Sie zeigt ebenfalls Ideen zur hochschuldidaktischen Umsetzung in Lehrveranstaltungen auf. Auf Grundlage der Handreichung kann anhand von drei Sequenzen aus dem Video 098_Forum_Gruppenpräsentationen gemeinsam mit Studierenden die antinomische Struktur des Lehrer*innenhandelns, exemplarisch das Spannungsfeld von Heteronomie und Autonomie, unter Rückgriff auf rekonstruktive Interpretation reflektiert werden.

Das Thema eignet sich besonders für Lehrveranstaltungen der Schulpraktischen Studien des Bachelorstudiengangs oder in erziehungswissenschaftlichen Seminaren der Lehrer*innenbildung.

Antinomische Strukturen im Lehrer*innenhandeln

Autorin: Gianna Wilm, Hildesheim 2017

Schlagwörter: Antinomien, Aufgabenerklärung, Förderbedarf geistige Entwicklung, inklusiver Unterricht, Stationsinstruktion, Vorwärtsrolle

Mit dieser Handreichung kann, in Anlehnung an Helsper, die antinomische Struktur des Lehrer*innenhandelns thematisiert werden. Mithilfe einer Videosequenz aus der Sportunterrichtsstunde 096_Vorwärtsrolle zur Stationsinstruktion kann die Bearbeitung der Lehrerin des sich ihr stellenden Spannungsverhältnisses rekonstruiert und im Anschluss reflektiert werden. Das sich in dieser Sequenz zeigende Spannungsverhältnis ergibt sich durch die Aufgabe der Lehrerin ihren Unterricht fortzuführen und mit der Schüler*innengruppe zu gestalten und dem Versuch, eine Schülerin, die sich dem Unterrichtsgeschehen entzieht, in die Gruppe zurückzuführen und somit auch ihr eine Teilhabe zu ermöglichen.

Diese Handreichung eignet sich für den Einsatz sowohl in erziehungswissenschaftlichen als auch in sportpädagogischen Seminaren der (inklusiven) Lehrer*innenbildung, sowie in den Schulpraktischen Studien (SPS).

Der heimliche Lehrplan – oder: welche Anforderung stellt Unterricht an Schüler*innen?

Autor: Andre Beck, Hildesheim 2017

Schlagwörter: Heimlicher Lehrplan, Sozialisation, Schultheorie, Bildungsgeschichte, Schule, Unterricht, Schulforschung, Schulpädagogik, Schülerjob

Anhand dieser Handreichung soll das Lernen der Schüler*innen – jenseits expliziter „Lernziele“ – durch die spezifische Gestalt von Unterricht thematisiert werden. Durch die Betrachtung von vier Sequenzen des Unterrichtsvideos 068_Amos_LK werden vier Perspektiven auf den hier stattfindenden Unterricht beleuchtet. Zum einen, wie die Lehrperson hier den Unterricht inszeniert. Zum anderen folgt die Perspektive der Schüler*innen sowie der Ablauf des Unterrichts und die Rückmeldungen der Lehrperson. Dadurch soll eine kritische Auseinandersetzung mit den hier latent erzeugten Bildern des „guten Schülers“ angestoßen werden und die heutigen Formen von Schule und Unterricht dahingehend betrachtet werden, wie sie zu der Erzeugung dieser Strukturen beitragen.

Diese Handreichung kann sowohl in erziehungswissenschaftlichen Seminaren als auch in fachdidaktischen Seminaren der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden.

Differenziert Beobachten: Grundlage für Wissenschaft und pädagogische Praxis

Autor: Jonas Ringler, Hildesheim 2018

Schlagwörter: Beobachten, Wahrnehmen, unstrukturierte und freie Beobachtungsverfahren, Beschreibung, Analyse, Interpretation, ethnographisches Beobachten, Lern- und Klassen, Lehrer*innentätigkeiten, Aufgabe von Schüler*innen

In dieser Handreichung wird die Beobachtung als grundlegende Kompetenz für Wissenschaft und Pädagogik zum Gegenstand gemacht. Anhand eines Screenshots einer Szene des Unterrichtsvideos 93_individuelle Lernzeit_Wasserkreislauf_LK sollen Studierende für das erkenntnistheoretische Problem, der Weg von der Wahrnehmung hin zur wissenschaftlichen Beobachtung sensibilisiert werden. Dafür wurde im Rahmen dieser Handreichung ein Phasenmodell für eine unstrukturierte, freie Beobachtung entwickelt, mit welchem der Screenshot analysiert werden soll. Dadurch wird die wissenschaftliche Beobachtung als Technik, Instrument und Methode des Erkenntnisgewinns dargestellt und zugänglich gemacht.

Diese Handreichung kann in erziehungswissenschaftlichen Seminaren der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden.

Differenzkonstruktionen in der (Sport-)Unterrichtspraxis

Autorin: Gianna Wilm, Hildesheim 2017

Schlagwörter: Differen(re)produktion, Förderbedarf geistige Entwicklung, Gruppenarbeit, Gruppenprozesse, inklusiver Unterricht, Konfliktbearbeitung, kooperatives Lernen, Hip-Hop

Mit dieser Handreichung kann die (Re)Produktion von Differenzen im Unterrichtsprozess thematisiert und reflektiert werden, die sich auf unterschiedlichen Ebenen im Unterrichtsvollzug zeigt. Anhand von drei Sequenzen aus der Sportunterrichtsstunde 095_Hip Hop wird einerseits der Fokus auf die körperliche Differenzherstellung der Schüler*innen untereinander gerichtet und andererseits Differenzherstellungen auf der inhaltlichen Ebene durch die Lehrperson. Hierbei zeigt sich besonders eine sich verändernde und abweichende Aufgabenstellung für eine Schülerin, die formal dem sonderpädagogischen Förderbedarf geistige Entwicklung zugeordnet wird. Zudem bieten sich, u.a. über die Diskussion von Handlungsalternativen, Anschlüsse an die Thematisierung der gewählten Sozialform des kooperativen Lernens und den sich in den Sequenzen zeigenden Machtverhältnissen, der Gruppenzusammensetzung und Aufgabenverteilung oder auch der Konfliktbearbeitung.

Diese Handreichung eignet sich sowohl für den Einsatz in erziehungswissenschaftlichen als auch in sportpädagogischen Seminaren der (inklusiven) Lehrer*innenbildung.

Differenz(re)produktion im Unterrichtsgespräch

Autorin: Sarah Böse, Hildesheim 2021

Schlagwörter: Differenz, Herkunft, Kultur, Nation, Differenzordnung, Sprache, Unterrichtsgespräch

Diese Handreichung thematisiert die Paradoxie, dass einerseits für die unterrichtliche Thematisierung von z. B. natioethnokultureller Differenz und ihrer pädagogischen Behandlung eine solche Differenz erst codiert werden muss, indes dadurch eine (nicht-) Zugehörigkeit (re-)produziert und damit sogleich eine Normalitätskonstruktion vorgenommen wird.

In der zugrundeliegenden Stunde 073_Vorurteile_LK, die auf das Aufbrechen von vorurteilbehafteten Aussagen abzielt, wird der Fokus auf der Lehrer*in-Schüler*innen-Interaktion gelegt, die den Gesprächsverlauf bedeutend bestimmt und die zudem darüber entscheidet, welche Inhalte Beachtung finden bzw. welche nicht. Insbesondere, weil das Unterrichtsgespräch als Ort von Praktiken zu verstehen ist, wo Schüler*innen sich selbst und andere als andersartig oder zugehörig aufgrund bestimmter Merkmaler adressieren, thematisiert die Handreichung die Bedeutsamkeit von Gesprächen im inklusiven Unterricht, der das Aufbrechen von Differenzkonstruktionen sowohl als Inhalt als auch zum Ziel hat.

Diese Handreichung kann in erziehungswissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Seminaren der (inklusiven) Lehrer*innenbildung eingesetzt werden.

Erziehung als Aufgabe von Lehrer*innen

Autor: Jonas Ringler, Hildesheim 2017

Schlagwörter: Erziehung, Erziehungsstile, Erziehungsziele und Normen, Schüler*innen-Konflikt, Unterrichtsstörung, Lehrer-Schüler-Beziehung

Mithilfe dieser Handreichung können Studierende angeleitet werden, die Erziehungsaufgabe von Lehrkräften zu reflektieren. Anhand zweier Videosequenzen und den dazugehörigen Transkriptausschnitten des Unterrichtsvideo 088_Sahelzone_LK und 088_Sahelzone_SK soll zum einen der Umgang von Lehrpersonen mit Schüler*innenkonflikten rekonstruiert reflektiert werden und zum anderen können hier Aspekte der Erziehung als Antwort auf nicht der Norm entsprechendes Schüler*innenverhalten thematisiert werden. Dabei kann exemplarisch erarbeitet werden, welches Verhalten als von der Norm abweichend wahrgenommen wird und welche Erziehungsziele, -normen und Werte von Lehrkräften gesetzt werden und wie diese eingefordert werden.

Diese Handreichung kann sowohl in erziehungswissenschaftlichen Seminaren als auch in fachdidaktischen Seminaren der Lehrer*innenbildung eingesetzt werden.

Kooperationsformen multiprofessioneller Akteure im gemeinsamen Unterricht

Autorin: Cara Meyer-Jain, Hildesheim 2021

Schlagwörter: Inklusives Lernsetting, Lehrer*innenrollen, Kooperation, multiprofessionelle Akteure, gemeinsamer Unterricht

Anhand dieser Handreichung können zum einen verschiedene Durchführungsformate des gemeinsamen Unterrichts multiprofessioneller Akteure thematisiert werden, zum anderen das Bedingungsgefüge, durch welches die Wahl des Durchführungsformates hervorgebracht werden, reflektiert werden. Exemplarisch werden hierzu mehrere Screenshots, mit den jeweiligen dazugehörigen Sequenzen der Videos 065_Parodien schreiben und 093_individuelle Lernzeit_Wasserkreislauf betrachtet. Dadurch können Wechsel des Durchführungsformates innerhalb einer Unterrichtseinheit, sowie die Bedingungen der Wahl des Durchführungsformates durch die jeweiligen Akteur*innen rekonstruiert werden.

Diese Handreichung ist für den Einsatz in erziehungswissenschaftlichen/lehramtsbezogenen Veranstaltungen in der (inklusiven) Lehrer*innenbildung einsetzbar.

(Re)Produktion von Differenz zwischen Schüler*innen im (inklusiven) Unterricht

Autorin: Julia Steinwand, Hildesheim 2018

Schlagwörter: heterogene Lerngruppe, Individualisierung, Differenzierung, Deutsch als Fremdsprache, Heterogene Lebenswelten von Schüler*innen

Diese Handreichung widmet sich der Frage, wie in der päd. Praxis Differenzen zwischen Schüler*innen als relevante Unterscheidungskriterien zur Geltung gebracht werden. Dabei soll anhand von ausgewählten Sequenzen der Unterrichtsvideos 069_Jesus_LK und 069_Jesus_SK der Fokus auf die Rekonstruktion der (Re)Produktion von Differenz der Schüler*innen, wie sie in Praktiken der Vergabe von Arbeitsaufträgen, der Bezugnahme von Lehrpersonen auf Schüler*innen und in der Präsentation von Arbeitsergebnissen der Schüler*innen eingelassen sind, gerichtet werden. Die Erkenntnisse der Rekonstruktionen können dann noch in Bezug zu der eigenen (zukünftigen) pädagogischen Praxis gesetzt werden um Handlungsalternativen entwickeln zu können.

Diese Handreichung kann sowohl in erziehungswissenschaftlichen Seminaren als auch in fachdidaktischen Seminaren der (inklusiven) Lehrer*innenbildung eingesetzt werden.

Sicherungsphasen im Unterricht

Autorin: Anne Niermann, Hildesheim 2018

Schlagwörter: Sicherungsphase, gelenktes Lehrergespräch, Frontalunterricht

Diese Handreichung ermöglicht eine vertiefte kasuistische Arbeit zum Thema „Sicherungsphasen im Unterricht“. Durch die Arbeit mit zwei ausgewählten Unterrichtssequenzen der Unterrichtsstunde 074_Wir sind alle verschieden_SK, die verschiedene Merkmale von Sicherungsphase aufzeigen, werden die Studierenden dazu angeleitet, das professionelle Handeln der Lehrer*innen fallbezogen zu rekonstruieren, Rückschlüsse auf das eigene Praxisverhalten zu ziehen und mögliche Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Da es in den Sequenzen zusätzlich inhaltlich um die Verschiedenheit von Menschen geht, besteht Anschluss insbesondere an die Fächer Sachunterricht, Deutsch und Religion sowie darüber hinaus für die Thematisierung von Differenz im Klassenzimmer.

Geeignet ist diese Handreichung sowohl für Lehrveranstaltungen in den Erziehungswissenschaften als auch in den Fachdidaktiken.

Teacher – Lerner – Interaction in the EFL Classroom (Corrective Feedback)

Autor*innen: Lisa Bode & Katharina Vilbrandt; überarbeitet von Hjalma Coors & Kim Gerhardy. Hildesheim 2018

Keywords: Corrective Feedback, Input, Output, Focus on Form, Reformulations, Prompts, IRF

In this paper, video-based learning is being considered, in terms of teacher learner interaction in an immersive school setting. The four video sequences exhibit parts of bilingual language teaching in different primary school settings. Various methodological aspects such as linguistic interaction and corrective feedback are taken into account for the interpretation and analysis of these sequences.

Primary aim is to enable prospective teachers to reflect on different kinds of input, output and how the attention of the language learner can be drawn to certain content or linguistic components in class by, for example, applying CF. Two of the sequences stored in the “Fallarchiv HILDE” were filmed as part of a mathematics lesson on the subject of “subtraction”. The two additional sequences available at the English Department focus on the "adaptation" that is part of a General Studies lesson (Sachunterricht).

The procedure in this lecture corresponds to video-based learning.

Teacher – Learner – Interaction in the EFL Classroom (Task-Based Language Teaching)

Autor*innen: Lisa Bode, Katharina Vilbrandt, Hjalmar Coors & Kim Gerhardy. Hildesheim 2018

Keywords: Task-Based Language Teaching, Input, Output, Focus on Form, Focus on Meaning

The handout connects the approaches of reconstructive and video-based learning in the context of inclusive EFL classrooms in primary schools.

The two video sequences 111_parents_LK and 113_objects_LK can be interpreted with focus on various methodological aspects: role of the teacher during tasks, motivation of the learners’ output, input-interaction-output hypotheses, meaningful action-oriented, scaffolding, waiting time for students’ reaction, animating language use, negotiation of meaning, authenticity. A special focal point in this paper is set on the approach of Task-Based Language Teaching (TBLT), which is viewed as an important element in foreign language teaching didactics (Long 2015). Basic goal is to enable prospective teachers to identify and analyze tasks and gain knowledge regarding the respective task criteria.

The procedure in this lecture corresponds to video-based learning.

"was möchtest du noch erzählen?" - Gesprächsführung im Unterricht

Autorin: Sarah Böse, Hildesheim 2021

Schlagwörter: Unterrichtsgespräch, Lehrer*innen-Schüler*innen-Interaktion, Erzählimpuls, Gesprächsführung, Gesprächsstruktur, verbale Sprechhandlungen, nonverbale Sprechhandlungen

In dieser Handreichung soll sich mit dem Unterrichtsgespräch als eine spezielle Form der Kommunikation im Unterricht befasst werden. Ziel ist es Studierenden die Bedeutsamkeit der Gesprächsführung mittels analysierendem, rekonstruktivem Vorgehen näherzubringen. Anhand der Sequenz 073_Gesprächsführung_LK können unterschiedliche verbale und nonverbale gesprächsführende Sprechhandlungen rekonstruiert und deren Einsatz im Unterricht anhand der aufgezeigten Gesprächsentwicklung und Lehrerin-Schüler*innen-Interaktionen reflektiert werden. Auf Grund der Bedeutsamkeit von Unterrichtsgesprächen in jedem Fachunterricht kann die Handreichung in sowohl der fachdidaktischen als auch allgemeindidaktischen Lehre eingesetzt werden.

Zuständigkeitsklärungen Multiprofessioneller Akteure im gemeinsamen Unterricht

Autorin: Cara Meyer-Jain, Hildesheim 2021

Schlagwörter: Inklusives Lernsetting, Lehrer*Innenrollen, Kooperation, multiprofessionelle Akteure, gemeinsamer Unterricht,

Anhand dieser Handreichung können die Aushandlungsprozesse, bezogen auf die Wahl des Durchführungsformates und der damit einhergehenden Zuständigkeitszuschreibung multiprofessioneller Akteure innerhalb des gemeinsamen Unterrichts beleuchtet und rekonstruiert werden. Zu diesem Zwecke wurden fünf Transkriptausschnitte, mit den jeweiligen dazugehörigen Sequenzen des Videos 065_Parodien schreiben ausgewählt. Dadurch können, exemplarisch, die Rollenaushandlungen der Akteur*innen betrachtet werden und die diese bedingenden Strukturen reflektiert werden.

Diese Handreichung ist für den Einsatz in erziehungswissenschaftliche/ lehramtsbezogenen Veranstaltungen in der (inklusiven) Lehrer*innenbildung geeignet.

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne die von Ihnen gewünschte(n) Handreichung(en) zu. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse unsere Mitarbeiter*innen des Fallarchivs HIILDE über hilde(at)uni-hildesheim.de

Wenn Sie zusätzlich eine Beratung hinsichtlich des Einsatzes von Videographien in der (inklusiven) Lehrer*innenbildung möchten, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin mit der Projektkoordinatorin Gianna Wilm über wilmgia(at)uni-hildesheim.de.