Veröffentlichung

Konsumästhetik

Vor Kurzem erschien der von Moritz Baßler und Heinz Drügh herausgegebene Band Konsumästhetik. Umgang mit käuflichen Gegenständen. Beiträge renommierter Wissenschaftler wie Christina von Braun, Josef Früchtl, Hans Peter Hahn, Thomas Hecken, Rembert Hüser und Wolfgang Ullrich setzen sich darin mit der Ästhetik käuflicher Dinge und der Konsumsphäre in den Künsten auseinander.

Dirk Hohnsträter hat einen Text mit dem Titel „Geld, Geltung, Gegenwert. Skizze zu einer Theorie der Konsumkultur“ beigesteuert. In einer Rezension in der Süddeutschen Zeitung schreibt Michael Mönninger: „Der Hildesheimer Kulturwissenschaftler Dirk Hohnsträter will die Analyse aus den Kritikroutinen lösen, indem er Konsum nicht nur als Bedürfnisbefriedigung, sondern als Kulturtechnik der Differenzierung versteht.“ Er hebt hervor, „dass Ding-Theorien und materielle Kulturforschung im angelsächsischen Raum einen großen Vorsprung haben“ und kommt zu dem Schluß: „Umso erfreulicher, dass die deutschsprachigen Kulturwissenschaften mittlerweile enorm nachziehen.“