Welche Auswirkungen haben Pandemie und Krieg, Lieferengpässe und steigende Preise auf den Konsum? In den vergangenen Wochen stand Dirk Hohnsträter, der Leiter der Forschungsstelle Konsumkultur, in den Medien Rede und Antwort. So war er als Experte Gast im SAT.1 Frühstücksfernsehen, beantwortete Fragen der Wirtschaftsredaktion der WELT aus der Sicht der kulturwissenschaftlichen Konsumforschung und nahm neben Vertretern des Einzelhandels an der Gesprächssendung Agenda im Deutschlandfunk teil.
In seinen Beiträgen plädierte Hohnsträter für eine differenzierte Sicht der Dinge, die auch die emotionalen Aspekte des Konsumverhaltens im Blick behält: „Menschen konsumieren auch in Krisenzeiten: weil man nicht nicht konsumieren kann, aus purer Gewohnheit, um ein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu behalten oder um sich auch und gerade in einem schwierigem Winter etwas zu gönnen.“