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„Sharing Knowledge Through Research Data (Management) And Keeping Data Alive For Always New Knowledge“. Neues Wissen aus Daten an der SUH in Hildesheim. E-Science-Tage 2019 in Heidelberg: Data to Knowledge – Universitätsbibliothek Hildesheim, Forschungsdatenmanagement

Vom 27. bis 29. März 2019 finden die E-Science-Tage 2019 „Data to Knowledge“ in Heidelberg statt, an denen Annette Strauch aus der Universitätsbibliothek Hildesheim teilnehmen wird.

In diesem Jahr ist der Forschungsaspekt mehr in den Mittelpunkt gerückt. Die Sicht auf Daten wird ergänzt durch die Suche nach dem Wissen, das in den Daten steckt. Die E-Science-Tage 2019 orientieren sich an den Leitfragen:

  • Wie entsteht aus Daten neues Wissen?
  • Wie wird das Wissen geteilt und erhalten?

Es wird eine Brücke geschlagen von Konzepten, Technik, Infrastrukturen und Diensten hin zur Forschung und zum Erkenntnisgewinn, der aus der Untersuchung von Daten entsteht.

E-Science-Tage Logo

Impulscafé. Veranstalter: VDB-Kommission für forschungsnahe Dienste und FDM Hildesheim

Am 20. März 2019 beim Bibliothekskongress Leipzig stellte sich die neu gegründete Kommission für forschungsnahe Dienste vor (Veranstalter: VDB-Kommission für forschungsnahe Dienste).

Annette Strauch, Universitätsbibliothek Hildesheim, Forschungsdatenmanagement, gab ein Impulsvortrag zum Thema Forschungsdatenmanagement und (Open Science).

Forschungsnahe Dienste durch ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Bibliotheken.

Das Zitat

“Bad Libraries build collections. Good libraries build services (of which a collection is only one). Great libraries build Communities.”[1]

passt sehr genau in den Kontext der Integration des Forschungsdatenmanagement als Service von Bibliotheken auf dem Campus, nicht nur an der Universitätsbibliothek Hildesheim.

Folgende Fragen, die im Impulsvortrag genannt wurden und später an den Thementischen (Flipcharts) als Leitlinien für die Diskussion gedacht waren, standen im Fokus:

  1. Wie können Bibliotheken Forscherinnen/Forscher von der Forschungsidee bis zur Publikation eines Forschungsdatums bestmöglich unterstützen?
  2. Im Forschungsdatenmanagement ist ”Open“ sehr oft nicht möglich (z.B. bei sensiblen Daten in der qualitativen Sozialforschung/in den qualitativen Geisteswissenschaften). Wie sollten sich Bibliotheken (als forschungsunterstützende Services) in Kooperation mit dem Datenschutzbeauftragten der Universität z.B. mit rechtlichen Fragen im Forschungsdatenmanagement vorbereiten, damit sich Forscherinnen und Forscher nicht mit dem Thema „Open Science“ alleingelassen fühlen?

[1] Lankes, R. David: Beyond the bullet points. Bad libraries build collections, good libraries build services, great libraries build communities (11.3.2012). http://quartz.syr.edu/blog/?p=1411 (14.3.2019), zuletzt geprüft am 23.03.2019

17.04.2019, 12.30 Uhr (UB, Raum B107) – „Coffee Lecture“ Universitätsbibliothek Hildesheim: Forschungsdatenmanagement an der Universität Hildesheim. Unterstützung durch die UB.

„Coffee Lectures“ sind ein bewährtes Konzept, um einen kurzen Einblick von 15 bis 30 Minuten in die vielfältigen Angebote des Forschungsdatenmanagement zu gewähren und die wichtigen Themen aufzugreifen. Die Universitätsbibliothek Hildesheim versorgt Sie vier Mal im Sommersemester 2019 mit Kurzvorträgen rund um das Forschungsdatenmanagement. Den Kaffee (oder auch Tee) gibt es von uns dazu.

Am 17.04. findet die erste „Coffee Lecture“ statt. Thema: „Forschungsdatenmanagement an der Universität Hildesheim. Unterstützung durch die UB“.

Die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten, das Teilen von Forschungsdaten oder Publikationen von Datenbeständen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Journals verlangen oft die Verfügbarmachung von Publikationen der zugrunde liegenden Daten eines Artikels. Universitäten, darunter auch die Universität Hildesheim, verabschieden Research Data Policies, und Forscherinnen und Forscher diskutieren sowohl die Chancen als auch die Risiken von „Open Data“, die Herausforderungen des Datenschutzes und der Forschungsethik.
Annette Strauch (Universitätsbibliothek Hildesheim) gibt einen kurzen Überblick zum Thema Forschungsdatenmanagement und stellt das Dienstleistungsspektrum der UB zu den E-Science Unterstützungsangeboten vor.

Ort und Zeit: Besprechungsraum UB, B 107, 12.30 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich!

Zentrum für Digitalen Wandel

Im Rahmen der Gründung des Zentrums für Digitalen Wandel gab es  einen Slot der Universitätsbibliothek am 23. November 2018 mit dem Titel: Universitätsbibliothek Hildesheim: Den digitalen Wandel mitgestalten.

Eines der Themen aus der UB war das Forschungsdatenmanagement, das auf großes Interesse stieß. Die Frage lautete: wie können Forschungsdaten auf der Grundlage eines soliden Forschungsdatenmanagements langfristig zugänglich, nachnutzbar und nachprüfbar gehalten werden?

Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand ein Dialog statt, angefangen von einer Datendefinition, der Forschungsförderung, hin zu Datenmanagementplänen und Werkzeuge, um solche DMPs zu erstellen, bis weiter zu Datenrepositorien, verlässlichem Speicher, Nachhaltigkeit der Forschung (inkl. Publikationen von Daten, Weiterverarbeitung der Daten, etc.), zu rechtlichen Fragestellungen und zur digitalen Langzeitarchivierung von Forschungsdaten.

Um die analogen und digitalen Forschungsdaten langfristig nutzen zu können, braucht es an der Universität Hildesheim ein übergreifendes Forschungsdatenmanagement. Die Universitätsbibliothek Hildesheim beschäftigt sich aus diesem Grund mit der komplexen Aufgabe und mit allen dafür nötigen Kooperationen, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum. Informationsinfrastrukturen (HilData, digitale Zugangssysteme) werden durch die neuen Angebote kontinuierlich weiterentwickelt sowie Dienstleistungen (z.B. im Bereich Open Access) ausgebaut und Schnittstellen zu vorhandenenen Services (z.B. dem RDMO-Werkzeug für Datenmanagementpläne) geschaffen. Digitaler Wandel ist zum einen im Zusammenhang mit Open Science zu sehen, zum anderen bestimmen rechtliche Fragestellungen und Forschungsethik das Forschungsdatenmanagement. Kurationskriterien und Qualitätsstandards spielen im Zuge des Digitalen Wandel, auch an der Universität Hildesheim, eine sehr wichtige Schlüsselrolle!

(Universität Hildesheim I Zentrum für Digitalen Wandel – https://www.uni-hildesheim.de/zfdw/)

„Open Science“ – Digitaler Wandel in Forschung und Lehre“. 19. DINI-Jahrestagung, 06. und 07. November 2018

„Open Science“ ist der Fokus der 19. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) . Auch das Forschungsdatenmanagement als Handlungsfeld in Universitäten und Universitätsbibliotheken wird hier Anfang November 2018 thematisiert werden. Das Programm finden Sie unter diesem Link: https://dini.de/veranstaltungen/jahrestagungen/2018/programm/

Die Universitätsbibliothek beteiligt sich mit einem Posterbeitrag zum Thema Open Science?!

Das Poster zeigt qualitative Forschungsdaten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Forschungsdaten sind unter der European Open Science Cloud (EOSC) zu sehen (Datenkultur, Kompetenzen, Data Stewardship, FAIR-Prinzipien). Diese Wolke schwebt über einem Haus, das ein Datenzentrum oder eine Universität mit Bibliothek und Rechenzentrum, sein könnte.

„Forschungsdaten sind ein wertvolles Gut“: Forschungsdatenmanagement an der Universität Hildesheim – Webseite der Universität Hildesheim

Auf der Webseite der Universität Hildesheim wurde ein Bericht über die Bedeutung des Forschungsdatenmanagements für die Universität Hildesheim veröffentlicht.

„Das Management von Forschungsdaten steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ und den expliziten Anforderungen von Forschungsförderern. Denn Forschungsdaten müssen sicher aufzubewahrt, zugänglich und nachnutzbar gemacht werden. „Dieser Forderung kann sich heute keine wissenschaftliche Einrichtung mehr entziehen. Dafür schaffen wir Strukturen und Verfahren auf allen Ebenen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglicht, diese Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig unbelastet forschen zu können“.

(Photo by rawpixel on Unsplash)

„Das Forschungsdatenmanagement gehört mit in den Bereich der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie der Hochschulen. In enger Kooperation mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für ihre Forschungen eigenverantwortlich sind, möchte ich das Forschungsdatenmanagement weiterentwickeln. Zu den alltäglichen Aufgaben gehören somit die Grundlagenvermittlung zum Forschungsdatenmanagement durch Workshops, Schulungen und „Coffee Lectures“ an unserer Universitätsbibliothek und natürlich viele Einzelberatungen. Dazu zählen auch die Beschäftigung mit Datenmanagementplänen, die Beteiligung am kooperativen Ausbau von Forschungsdateninfrastrukturen unter Berücksichtigung neuer Use-Cases und Workflows, der Einsatz von Werkzeugen im Forschungsdatenmanagement mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Überlegungen zu Policies. Besonders wichtig für mich ist die Ermittlung von Anforderungen und Bedarfen sowie die Analyse von Nutzergruppen. Hinzu kommt der regelmäßige Austausch mit dem Datenschutzbeauftragten der Universität, der Forschungsförderung und der Ethikkommission. Und schließlich erfordert die Verknüpfung von Forschungsdaten und Forschungspublikationen besondere Aufmerksamkeit.“

(Annette Strauch)

Forschungsdatenmanagement und Kooperation mit dem Projekt InDeKo.Navi, Universität Hildesheim

InDeKo.Navi ist das wissenschaftliche Begleitvorhaben des Förderschwerpunkts „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ im Programm „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ des BMBF.

 

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Nähere Informationen hier: https://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/institut-fuer-sozial-und-organisationspaedagogik/forschung/laufende-projekte/vernetzung-und-zukunftsorientierung-in-der-erforschung-des-betrieblichen-kompetenzmanagements-im-demografischen-wandel-indekonavi/

Hervorzuheben ist, daß Diskurs-, Netzwerk- und Trendanalysen durch wissenschaftliche Analysen inhaltliche und organisatorische Vernetzungsoptionen aufgezeigt werden können, die durch eine Weiterentwicklung internetbasierter Forschungslandkarten interaktiv auswertbar gemacht werden.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter Julien Hofer und Annette Strauch führten am vergangenen Donnerstag (19.04.) erste Gespräche über einen Austausch und Netzwerken an der Universität Hildesheim. Im Wesentlichen geht es um die Nutzer und Organisation von Plattformen, die zum erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeiten gehören und sind aus diesem Grunde für das Forschungsdatenmanagement (Domäne 1, Domäne 2 und darüber hinaus) des Curation Continuums von Bedeutung.