Wahl eines Repositoriums für Forschungsdaten im Sinne von FAIR.

Die Veröffentlichung der Forschungsdaten eines Projekts wird bereits von vielen Drittmittelgebern empfohlen und zählt zur guten wissenschaftlichen Praxis.  Bei der Auswahl eines Forschungsdatenrepositoriums sollte immer auf verschiedene Qualitätsmerkmale geachtet werden, die zum Verständnis und der Sichtbarkeit des Datensatzes positiv beitragen können.

 

Bild: Patrick Hochstenbach.

Die FAIR-Prinzipen geben Grundsätze vor, um Forschungsdaten nachhaltig nachnutzbar zu machen. Forschungsdatenrepositorien helfen dabei einen Teil dieser Prinzipien zu erfüllen. Hochgeladene Datensätze werden schon automatisch mit einem persistenten Identifikator versehen. Außerdem müssen wichtige Metadatenfelder vor der Veröffentlichung ausgefüllt werden.

Die Dokumentation und das Einhalten von fachspezifischen Standards muss vom Forschenden selbst übernommen werden. Die Universitätsbibliothek Hildesheim leistet hier nur Unterstützung („Hilfe zur Selbsthilfe“).

Forscherinnen und Forscher sollten besonders auf die folgenden Kriterien bei der Wahl eines vertrauenswürdigen Repositoriums achten:

  • Garantierte Datenaufbewahrung für mindestens 10 Jahre
  • Bezahlbare Gebühren für die langfristige Datenaufbewahrung (Diese können auch in einem Projektantrag direkt mit beantragt werden.)
  • Erfassung von Metadaten zu jedem Datensatz, die mindestens den Standards DataCite oder Dublin Core entsprechen

 

  • Vergibt für jeden Datensatz eindeutige, langfristig gültige Identifier, wie z.B. einen DOI
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