Forschungsdatenmanagement und Forschungsethik.

Unter guter wissenschaftlicher Praxis (GWP) ist  eine ethische Grundhaltung zu verstehen, zu der sich alle in der Wissenschaft tätigen Personen bekennen sollen.

„Wohlstand, Entwicklung und Wachstum moderner Gesellschaften hängen von Qualität und Fortschritt wissenschaftlicher Erkenntnis und von der Integrität im Forschungsprozess ab.“

(Wissenschaftsrat, 2015)

Empfehlungen zu wissenschaftlicher Integrität | Positionspapier (Drs. 4609-15), April 2015

GWP als „umfassendes ethisches Bewusstsein im Sinne einer Kultur der Redlichkeit und der Verantwortung für Qualität in der Wissenschaft“ (S.7). In diesem Zusammenhang wird auch oft auf die gesellschaftliche Verantwortung hingewiesen, die die Wissenschaft hat (S.6) sowie auf ein Vertrauen in gemeinsame Werte, das es zu wahren gelte (S.5):

„Die Wissenschaft wird aus öffentlichen Geldern finanziert und sollte deshalb auch der Öffentlichkeit gegenüber Transparenz über den Umgang mit diesen Mitteln walten lassen, indem sie ihre Erkenntnisse und die Prozesse, die zu ihnen führen, offenlegt.“

FDM und GWP:

Welche Teile meiner Arbeit sind von mir? Wo stütze ich mich auf Arbeiten anderer? Sind alle Forschungsdaten gut dokumentiert? Kann der Forschungsprozess in 10 Jahren nachvollzogen werden?

Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ (Kodex) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie sind am 1. August 2019 in Kraft getreten: https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

Am 25. November 2020 findet von der SUH der „Tag der Forschung“ zum Thema Forschungsethik statt.

Nähere Hinweise finden Sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/forschung/veranstaltungen/tag-der-forschung/

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