Bericht zur Digital Summer School 2020 (mini) zum Forschungsdatenmanagement der UB Hildesheim (Forschung, Stiftung Universität Hildesheim).

 

Am Mittwoch, d. 08. Juli fand die ONLINE Veranstaltung – Digital Summer School 2020 zum Forschungsdatenmanagement der Stiftung Universität Hildesheim von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt, die sich an Forscherinnen und Forscher aller Fachbereiche und Institute der Stiftung Universität Hildesheim richtete. Über 150 interessierte Forschende sowie Personen aus der FDM-Community (Bibliotheken, Rechenzentren, Datenschutzbeauftragte, usw.) nahmen via BigBlueButton daran teil.

Im Fokus der serviceorientierten Leistungen der UB stehen seit März 2018 alle Forscherinnen und Forscher und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität.

Bei der Digital Summer School 2020 zum Forschungsdatenmanagement der UB Hildesheim (Forschung, Stiftung Universität Hildesheim), ging es praktisch darum, wie wir die Nutzbarkeit von Forschungsdaten verbessern können, um die Wissenschaft nachhaltig voranzubringen. ‘Good Practices’ und ‘Lessons Learned’ aus dem KIT wurden vorgestellt. Während die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) weiterhin aufgebaut wird, damit Forschungsdaten wissenschaftlich breit nutzbare Datenschätze mit gesellschaftlichem Mehrwert werden können, arbeiten die Konsortien beispielsweise inzwischen an der fachspezifischen Pflege zentraler Daten- und Wissensbestände (wie Normdaten, Taxonomien oder Thesauri) und ihrer Homogenisierung zur Anbindung an Daten zentraler Repositorien. Auch das war ein Thema der Sommerschule im Kurzformat.

‘Guest Speakers’ waren Direktor Prof. Dr. Bernhard Weisser, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Münzkabinett. NFDI4 Objects: „Sammlungsübergreifende Zusammenarbeit in der Numismatik. Das Normendatenportal und neue Perspektiven mit NFDI4 Objects“.

Frau Dr. Claudia Kramer, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Stv. Leitung Forschungsdienste (Wissenschaftsmanagement) berichtete mit ihrem Vortrag “Research Data Management am KIT” wie ein Team aus IT-Spezialisten, Bibliothekaren, Wissenschaftlern und anderen Fachleuten im Serviceteam RDM zusammenarbeiten und Forschende in allen Stufen des Forschungsprozesses beim FAIRen Datenmanagement unterstützen. Zu den Angeboten zählen das Tool Research Data Management Organizer RDMO, das Verzeichnis für Repositorien re3data und die Informationsplattform forschungsdaten.info. Das Serviceteam ist neben der Unterstützung lokaler Projekte am KIT auch Partner beim Aufbau von Strukturen des FDM im Land (E-Science-Initiative, bundesweit (NFDI) und EOSC im globalen Kontext.

Dabei geht es immer um die Entwicklung von „Use Cases“ und Etablierung von Best Practice-Beispielen, wie „verantwortliche“ Forschung im Kontext der guten wissenschaftlichen Praxis gelingen kann.

Im nächsten Jahr, im Sommer 2021, soll eine weitere Summer School zum Forschungsdatenmanagement stattfinden.

Jens Kloppmann und Charlotte Kastner stellten ‚easydb‘ vor. Die Software ist ein flexibles Web-Framework, um beliebige Objekt-, Metadaten- und Medienrepositorien aufzubauen und Forschungsdaten zu verwalten. ‚easydb‘ wird an vielen Universitätsbibliotheken als zentraler Dienst angeboten, um unterschiedliche Datenstrukturen in einer oder mehreren Instanzen abzubilden.

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