Ethik in der Forschung und im Forschungsdatenmanagement – forschungsnahe Dienste in Bibliotheken.

Zusätzlich zu den Fragen der Datenspeicherung und den rechtlichen Unsicherheiten im Forschungsdatenmanagement werden bei Anfragen in Bibliotheken immer häufiger Themen erörtert, die auch die Forschungsethik in Projekten betreffen.

Veranstaltungshinweis: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/ethik-in-der-forschung-und-im-forschungsdatenmanagement—forschungsnahe-dienste-in-bibliotheken_78963.php

Folgende Themen werden behandelt:
» Genehmigungen und Ethikvoten, die Forscher*innen ggf. einholen und vorlegen müssen
» Forschungsethische Grundkenntnisse, die zum Grundverständnis des digitalen Wandels in der Wissenschaft gehören
» Dienstleistungen der Bibliotheken, die Forscher*innen dazu anregen, ihren Forschungsgegenstand ethisch zu reflektieren

Hinweis! 08/06/2021: eResearch Lab zu GRO.data. FDM in Kooperation in Niedersachsen.

Hiermit möchte ich auch auf eine weitere Einführung in GRO.data, das Forschungsdatenrepositorium für den Göttingen Campus, hinweisen.

Das Tutorial führt in die Nutzung von GRO.data anhand der Grundideen des Forschungsdatenmanagements (Daten, Metadaten, Datensammlung, Daten zitieren, persistente Identifikatoren, etc.) ein. Es erklärt den Zugang (log in), das Anlegen von Datensätzen und Metadaten sowie die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Vortrag und Hands-on-Session.

Dauer: ca. 1-1,5 Std (Abhängig von den Fragen und den speziellen Anwendungsfällen der Teilnehmenden)

Datum: 08. Juni 2021
Zeit: 10:00h – 11:30h
Tool: BigBlueButton – https://meet.gwdg.de/b/pet-dq7-3jd
Dozent: Péter Király
Sprache: Englisch

Themen:

  • Daten hochladen
  • Metadatenschema
  • Daten im Portal bearbeiten
  • Daten veröffentlichen
  • Fragen & Antworten

Service-URL: https://data.goettingen-research-online.de/

Hinweis: Themenkreis 6: Forschungsdaten und forschungsnahe Dienstleistungen Raum 2 (virtuell) Mittwoch, 16. Juni, 16:30 – 18:00 Forschungsdaten in den Fachdisziplinen.

Das Forschungsdatenmanagement, sowohl generisch als auch fächerspezifisch und disziplinübergreifend, erfordert einige Kompetenzen seitens der Forscherinnen und Forscher, zusammen mit der Beratungsstelle für das Forschungsdatenmanagement, z. B. in einer Universitätsbibliothek wie in der UB Hildesheim. Jede Universität hat eigene standortspezifische Merkmale im Bereich der Forschung. Die Daten der unterschiedlichen Disziplinen sind sehr heterogen und werden unterschiedlich bearbeitet und beschrieben, so z.B. in den Geisteswissenschaften. Als Dienstleister für die Forschung sieht sich die UB als Partner, von Beginn der Antragsstellung, und zum Forschung begleitenden Umgang mit den Forschungsdaten innerhalb eines jeweiligen Forschungsprozesses. Alle lokalen Angebote für die SUH werden z.B. im Kontext der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur NFDI (Berücksichtigung der Internationalisierung / Lehre von intern. Standards im FDM: Metadaten, Software, DMP, usw.) mitgedacht, um den Anschluss innerhalb der globalen Forschung gewährleisten zu können.

Mit diesem Post möchte ich auf die folgende Veranstaltung beim 109. Bibliothekartag zum FDM hinweisen:

Themenkreis 6: Forschungsdaten und forschungsnahe Dienstleistungen
Raum 2 (virtuell)
Mittwoch, 16. Juni, 16:30 – 18:00
Forschungsdaten in den Fachdisziplinen
Nähere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten zum 109. Bibliothekartag: https://bibliothekartag2021.de/ (Programm).

Coffee Lecture am 16.06. zum FDM: Dataverse. Datensätze publizieren und dauerhaft sichern.

Mit Dataverse können Forschende ihre Forschungsdaten dauerhaft sichern, sie nachhaltig und qualitätsgerecht öffentlich im Open Access zur Verfügung stellen (publizieren). Die Forschungsdaten erhalten bei der Datenpublikation einen persistenten Identifikator.

Zugangsinformationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/coffee-lectures-dataverse-datensaetze-publizieren-und-dauerhaft-sichern/

Jede Forscher_in der Stiftung Universität Hildesheim kann ihr/sein institutionelles Konto nutzen (‘Log-In’ über die Academic Cloud: https://academiccloud.de/) und ein persönliches „Dataverse“ anlegen, um Forschungsdaten als „Datasets“ hochzuladen. Dieser Service wird von der GWDG gehostet, die sich um Datensicherheit und -schutz, einschließlich Backups und Zugriffskontrolle sowie um die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, kümmert.

Das Forschungsdaten-Repositorium basiert auf dem Open-Source-Programm Dataverse (Harvard University). Die Software ist seit Mitte Mai 2020 an der Stiftung Universität Hildesheim für das institutionelle Forschungsdaten-Repositorium im Einsatz. Mit Inkrafttreten des DFG-Kodex “Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis” zum 01.08.2019 müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen die 19 Leitlinien rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können.

“Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse öffentlich zugänglich gemacht werden, werden die zugrunde liegenden Forschungsdaten (in der Regel Rohdaten) – abhängig vom jeweiligen Fachgebiet – in der Regel für einen Zeitraum von zehn Jahren zugänglich und nachvollziehbar in der Einrichtung, wo sie entstanden sind, oder in standortübergreifenden Repositorien aufbewahrt.” (Leitlinie 17)

Sofern nachvollziehbare Gründe dafür existieren, bestimmte Daten nicht aufzubewahren, muss dies dargelegt werden. Die langfristige Archivierung von Forschungsdaten ist Voraussetzung für die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse, die auf der Auswertung dieser Daten beruhen. Forschungsdaten werden als eigenständige wissenschaftliche Leistungen sichtbar und gewürdigt.

Wenn es über die temporäre Sicherung von Arbeitsdateien hinausgeht, die während des Forschungsprozesses anfallen, und darum, die Forschungsdaten zu erhalten (Archivierung im Sinne der guten wissenschaftlichen Praxis, DFG-Kodex) und digitaler Langzeitarchivierung, werden in der Regel fachspezifische Repositorien oder Forschungsdatenzentren genutzt, weil sie besser von der Fach-Community wahrgenommen werden.

helpBW Onlinekurs.

Empfehlung zur „Guten wissenschaftlichen Praxis“!


Foto: J. Kelly Brito 

Der helpBW Onlinekurs Gute wissenschaftliche Praxis wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  in das Portal Wissenschaftliche Integrität aufgenommen.

Das von der DFG eingesetzte Gremium Ombudsman für die Wissenschaft verlinkt auf den Onlinekurs.

Das Gremium dient Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland als Anlaufstelle bei Fragen und Konflikten im Bereich guter wissenschaftlicher Praxis.

Der Onlinekurs Gute wissenschaftliche Praxis zeigt auf, welche Regeln und Normen des Wissenschaftssystems bereits im Studium relevant sind und wie Forschung redlich durchgeführt wird.

Quelle:
https://helpbw.de/2021/05/17/dfg-empfiehlt-den-onlinekurs-gute-wissenschaftliche-praxis/

Hinweis! Empfehlung: easydb als zentraler Dienst in Rechenzentren. 20.05. 14:00 -15:30 Uhr.

Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt:

​https://app.bbbserver.de/de/join/227ad361-1154-4fd5-a035-835c251495eb

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Es sprechen folgende Referenten:

14:00 – 14:15: Sebastian Klarmann, COO Programmfabrik GmbH, „easydb als No-Code Development Platform Software“

14:30 – 14:45 Tino Tschiesche, Universitätsrechenzentrum/Multimediazentrum, Friedrich-Schiller-Universität Jena, „easydb im Kunsthistorischen Institut – (k)ein Dienst des Rechenzentrums“

15:00 – 15:15 Kerstin Baier, IT-und Medienzentrum der Universität Rostock, Abteilung Anwendungen, „easydb – Ein Programm, für verschiedenste Bereiche der Universität einsetzbar.“l“

Zwischen den einzelnen Beiträgen sind jeweils 15 Minuten für kurze Rückfragen vorgesehen.

Launch des Qualiservice-Anonymisierungstools QualiAnon.

Das Forschungsdatenzentrum für qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsdaten Qualiservice hat ein Tool namens QualiAnon entwickelt, das textgebundene Forschungsmaterialien pseudonymisiert und anonymisiert. In einem virtuellen Launch soll das Tool am 18.5.21 vorgestellt werden (von 9.30 bis 12.00 Uhr in deutscher Sprache und von 15.00 Uhr bis 17.00 in englischer Sprache).

Interessierte können sich per Mail an qualianon@uni-bremen.de anmelden und erhalten dann den Link zur virtuellen Veranstaltung.

Ich bin schon angemeldet und Sie? Ihr?

Coffee Lecture: Das Konsortium NFDI4Ing als Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur Mittwoch, 19. Mai 2021 um 12:30 Uhr.

Mittwoch, 19. Mai 2021 um 12:30 Uhr

Eine Veranstaltung mit Dr. rer. nat. Évariste Demandt. (IT Center, RWTH Aachen University)

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt: https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-l2p-ikz-p9b

Wann? ab 12:30 Uhr

Referenten: Dr. rer. nat. Évariste Demandt (IT Center, RWTH Aachen University)

Thema:  Das Konsortium NFDI4Ing als Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur

Recherche nach Forschungsdaten. HilData, GRO.data und mehr. Welche Daten gibt es bereits? Sekundärnutzung …

Die Suche nach nachnutzbaren Forschungsdaten findet u.a. über Recherche in Forschungsdatenrepositorien statt.

Forschungsdaten sind im Register für Forschungsdatenrepositorien re3data.org zu finden, u.a. GRO.data (Dataverse der SUH).

  • DataCite Metadata Search
    • DataCite ist ein internationaler Zusammenschluss v. a. öffentlicher Institutionen weltweit, die Forschungsdaten zur Verfügung stellen
    • Durchsucht Metadaten von Informationsobjekten, u. a. Forschungsdaten (Objekttyp ‚Dataset‘), die bei DataCite mit DOIs registriert sind. Die Metadaten werden z. T.  von weiteren Diensten abgefragt.
  •  OpenAire
    • enthält frei zugängliche Forschungsergebnisse – Publikationen und Datensets – aus EU-geförderten Projekten und aus Zenodo
  • DataSearch
    • Kommerzielle Suchmaschine von Elsevier für open data
    • Indexierte Repositorien u. a.: Dryad, Mendeley, PANGEA, Zenodo
  • gesisDataSearch
    • für Sozial-/Wirtschaftswiss.
    • “more than 30 data providers among them the ICPSR and the CESSDA Service Providers GESIS, UKDA, SND, DDA, FSD, CSDA, and LiDA. Most of the metadata are harvested from metadata aggregators such as da|ra, DataCite and DataVerse.” (Über)

Weitere Informationen gibt es bei forschungsdaten.info unter: https://www.forschungsdaten.info/themen/finden-und-nachnutzen/forschungsdaten-finden/

Wo finde ich relevante Forschungsdaten für meine wissenschaftliche Arbeit?

https://auffinden-zitieren-dokumentieren.de/auffinden/